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Der Kanal von Korinth

Aus der Stadt Gießen

uv Lehm überzogenen Stahlhelme, und wir wissen

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Äim und bull

Wohl jeder ist mit Recht entzückt,

dem mal ein guter Wurf gegluckt

Genau so freut sich jedermann

weist den Weg zur richtigen Zahnpflege

der MAGGMSUPPEN kriegen kannl

niet, welche ihrer tapsend Fragen wir zuerst beant- v- ten sollen.

I htapp drei Stunden nach Ankunft der Panzer- !?!<' ist das Leben in der griechischen Hauptstadt

Die Natur gab uns keinen Zahn zuviel. Wir müssen deshalb auch alle erhalten und pflegen..

Rüubß der Reichsdeutschen in dieser Stadt, die frier wieder uns Blumen schenken und Erfrischun- to! anbieten. Die Kinder der Deutschen Athens Haien unsere Wagen erklommen, probieren unsere

MB. 28.April. (PK.) Wir sind am Ziel. Danzig Kilometer vor Athen hat dieRollbahn" qonnen, auf der wir hineingestürmt sind mit den Vnytn einer Division. Es war eine Makadam- sn.ße von einer Breite, wie wir sie seit Rumänien M mehr gesehen haben, als wir dort vor acht Wchen die Internationale Straße verließen. Im tztein der frühen heißen Aprilsonne halten wir Deren Einzug. Run stehen wir an einer Straßen- tdi im Brennpunkt der Verkehrslinien nach Korinth tir' zum Piräus. Um uns drängen sich Männer und gnuen aus allen Kreisen, jung und alt. Manch ti?r streckt uns die Hand in den offenen Wagen M grüßt uns in gebrochenem Deutsch:Herzlich v. kommen!" Oder aber es überfällt uns die

wieder im Gange. Omnibusse verkehren, Cl^'ßenbahnen klingeln vorüber, und die Zu­

jer versunken.

t h e n ! Griechenlands Hauptstadt kommt in Wt, taucht mit ihren vielen Vorstädten und gro- gepflegten Anlagen aus dem leichten Boden- 't auf. Da liegt die Stadt unserer Schulträume r strahlender südlicher Sonne. Das erste Haken- irz leuchtet da unten auf. Das Hakenkreuz Dir der Akropolis! Daneben die griechische __e, sichtbarer Ausdruck dafür, daß wir die 12 Griechenlands zu achten wissen. Die ersten rzeuge tauchen in den Straßen auf. Moton- e Infanterie. Hier und dort sieht man große ungen, meist da, wo deutsche Fahrzeuge stellt sind. So kurven wir minutenlang über *r Stadt.

Nir fliegen nach dem Piräus, sehen schon weitem einige große Transporter dort Hegen.

's mittlere Frachter kann ich ausmachen, jeber 3000 BRT. groß, ein großer Kasten daneben, über 7000 BRT. hat. Alle aber ausge­b'cnnt,zerfetzt und geborsten. Wehe den Annies, die in solchen Augenblicken des Bomben- Wls bereits an Bord waren. Ein trostloser Em-

Höchster WurF beim

langen Heinrich

Unsere Frühlingsblumen.

Schon im altdeutschen Garten gab es einige Frühlingsblumen, wie Himmelsschlüssel und Gänse­blümchen, Leberblümchen und Veilchen, und der Deutsche umgab diese Boten des Lenzes mit be­sonderer Liebe, weil sie ihm das Glück der schönen Jahreszeit verkündeten. Aber diese bescheidenen Kinder Florens, aus Feld und Wiese in die Beete des Gärtchens verpflanzt, konnten dem Lenz doch nicht jenen reichen Blütenflor verleihen, der sich später im Jahr mit Rosen, Lilien, Goldlack usw. entwickelte. So blieb der deutsche Garten bis ins 16. Jahrhundert hinein im Frühling eigentlich recht blumenleer, wenigstens verglichen mit unserer heu­tigen Lenzespracht. Viele der wichtigsten Frühlings­blumen, die wir gewohnt sind, als selbstverständliche Bewohner unserer Gärten anzusehen, sind erst seit dem 16. Jahrhundert zu uns gekommen. Erst die Renaissance entdeckte die im Mittelalter noch wenig beachtete Natur und lenkte damit auch die Augen

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Kurs Saloniki-Athen.

Fliegerbesuch in Griechenlands Hauptstadt nach der Besetzung Von Kriegsberichter Mittler.

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bestaunten Neulinge aus dem Osten: der Früh- lingskrokus, Aurikeln, Kaiserkronen, Blausterne und vor allem die Tulpen, von denen der Besitzer nicht weniger als 15 verschiedene Arten zog, die er für große Summen erworben hatte. C. K.

Xtoniotifttn.

Tageskalender für Dienstag.

Stadttheater: 19 bis 21.30 UhrZweimal klopfen". Gloria-Palast, Seltersweg:Der 7. Junge". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße.Rivalin der Zarin"^

Stadllheater Gießen.

Am heutigen Dienstag wird die Komödie in fünf BildernZweimal klopfen" von Hans Eaninenberg uraufgeführt. Die Spielleitung hat der Autor. Büh­nenbild. Karl Löffler. Es wirken mit: Anneliese Garbe, Hannelore Hinkel, Hilde Kneip, Hans Ca- ninenberg, Joachim Ernst, Eberhard Kratz, Raoul Laporte, Gerhard Reuter, Franz Schneider-Facius. 29. Dienstag-Miete.

Oer siebente Zunge.

ImGloria" ist gestern ein hübscher Film ange- laufen, der das Behagliche des Biedermeiers mit den mit Recht besonders geschätzten Eigentümlich­keiten des bajuvarischen Stammes glücklich vereinigt. Dersiebente Junge", zu dessen laufe der Landes­herr höchstselbst als Pate gebeten wurde, stellt sich bei nährere Inaugenscheinnahme durch den in sein Regiment von Buben vernarrten Papa als Mädel heraus. Es droht ein Mordsskandal für das ganze Städtlein. Aber dieweise Frau", mit Herz und Mund auf dem rechten Fleck wie so viele ihrer Be­rufsgenossinnen, macht selbst in dieser verzwickten Situation ihrem Namen Ehre und findet bei dem wohlmeinenden, für jeden Scherz aufgelegten Für­sten einen verständnisvollen Gegenpart, so daß sich alles aufS beste arrangiert und sogar noch zwei Verlobungen dabei herausspringen. Alois Johannes Lippl, Der Verfasser der vielaespiettenPfingst- orgel", hat sich das Lustspiel sehr hübsch ausge­dacht und mit Phantasie und Geschmack in Szene gesetzt. Dabei hat er das Glück gehabt, ein En­semble zu finden, das in der spezifisch bayrischen Atmosphäre zu Hause ist. Da ist vor allem der scharmante Gustav Waldau, die reizende Heli Finkenzeller, die prachtvolle Hebamme Elise A u l i n g e r s , der grantige Bubenvater Joe Stöckels, Dagny S e r v a e s als seine Frau, sehr apart und kapriziös die Prinzessin Maria N i ck l i s ch s , Friedrich Dornin als schrulliger Junggeselle und Hans Holt als herzenbetörender Gardeleutnant mit künstlerischen Passionen. So kam in beschwingtem Zusammenspiel ein liebenswürdig heiterer Film zustande (Bavaria). Die Wochen­schau, die neben einer Reihe interessanter Bilder vom Führer-Geburtstag im Hauptquartier fesselnde Ausschnitte von den Kämpfen um Nisch, Belgrad und die Metaxas-Linie zeigt, wurde hier schon besprochen.

Fr. W. Lange.

Schwarzmeer-Kosakenchor im Stadttheater.

Der Chor der Kosaken vom Schwarzen Meer, de« schon im vorigen Sommer bei uns zu Gast war, gab gestern aoend ein zweites Konzert im Stadt* tf)cater; das Gastspiel bestätigte in jeder Hinsicht die Eindrücke, die im damaligen Bericht an dieser Stelle niedergelegt wurden. Der Chor präsen­tiert sich als ein Klangkörper von vollkommener, orchestral anmutender Geschlossenheit. Aus dem un- gemein disziplinierten und gepflegten Unisono heben sich die organischen Individualitäten als Naturstimmen von bestechender Schönheit und Reinheit hervor, von einem Volumen und einer Schwellkraft, die man bei uns nicht sehr häufig antrifft. Die Skala dieser Stimmen reicht vom famtartigen, glockentönig-profunden Baß als dem eigentlichen Fundament des Orchesters bis zur Kopfstimme. Die Vortragsfolge, geschickt zusammen- gestellt, gab reichlich Gelegenheit, sowohl den un­tadeligen Zusammenklang als auch die prägnan­testen Einzelsttmmen in ihrer charakteristischen Fär­bung zu bewundern; dabei ist der Eindruck gleicher­maßen bestechend im machtvollen Einsatz des vollen Klanges wie im hauchartig verfchwebenden Pianis» simo ober in einem die Melodie gewissermaßen grundierenden und tragenden, halblauten, orgelhaf- ten Summen.

Die Dortragsfolge betonte den eigentümlichen Gesangsstil der Kosakenchöre ebenso wie die natio- nal-volkshasten Ausdrucksweisen der russischen Vokalmusik, deren Stimmungsgehalt sich dem deut­schen Hörer erschließt, auch wenn er kein Wort ver­steht. Auch hier ist die Spanne der Möglichkeiten und Werte recht umsangreich: sie schließt die getra­gene Feierlichkeit des Kirchengesanges (Motette in C-dur,Gelobt bist du. o Herr" von Tschaikowsky, ..Gott, rette dein Volk") wie die melodiöse Lyrik des Volksliedes in sich, den balladesken Stil der

der Menschen auf die ungeheure, bisher unerforschte Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt. Die Heilkunde bahnte der Botanik den Weg, denn man war m der neuentflammten Liebe zur Antike darauf be­dacht, alle die Heilkräuter wieder aufzufinden, die in der Literatur der Alten erwähnt waren.

So wurden die ersten botanischen Gärten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu Padua und Pisa geschaffen, um die Heilpflanzen der klassischen Medizin anzubauen und zu züchten und ihren Ge- brauch den studierenden Aerzten zu erläutern. Die deutschen Studenten der Arzneiwissenschaft kehrten mit einer Fülle neuer botanischer Kenntnisse in ihre Heimat zurück, und diePflanzenväter", die da­mals die deutsche Flora erforschten, richteten ihren Blick auch sehnsüchtig in die Ferne, um von dort­her seltene Gewächse zu erhalten. Das Zeitalter der Entdeckungen hatte damals ganz neue Erdteile erschlossen, und so begann eine unendliche Bereiche­rung der Blumenflora in unseren Gärten. Afrika, Indien und China wetteiferten mit der Neuen Welt, um ihre Pflanzenschätze darzubieten. Die wich, ligften Frühlingsblumen aber tarnen aus der Türkei, die damals in bedrohlicher Weise in den Gesichts­kreis Europas trat. Die Türken kamen nicht nur als Eroberer, sondern sie brachten auch gewisse Kulturgüter mit, besonders die Blumen, denen sie eine große Verehrung zollten und deren Zucht sie zu hoher Vollendung geführt hatten.

Als der erste und wichtigste Einwanderer aus den Gärten Stambuls kam die Tulpe, deren Namen aus dem Persischen stammt, wo sie wegen der Aehn- lichkeit mit dem TurbanDulband" hieß. Unser Wort Tulpe geht auf das italienische tulipano zurück. Im Jahre 1559 erhielt der Augsburger Ratsherr Herward von dem kaiserlichen Gesandten bei der Hohen Pforte Busbecq die ersten Tulpen­zwiebeln und pflanzte sie in seinem prachtvollen Augsburger Garten an. Die Blüte dieser Wunder- pflanze erregte so großes Aussehen, daß der Bota­niker Konrad Gesner hinreiste, um sie für fein Werklieber die Gärten Germaniens" zeichnen und in Holz schneiden zu lassen. Seitdem ist die Tulpe ein viel gefeierter Gast in deutschen Garten, aber die Kostbarkeit ihrer Knollen, die im 16. Jahr­hundert bis zu 200 Goldgulden, im 17. Jahrhun­dert gar bis zu 13 000 Gulden kosteten und in Holland die wahnsinnigen Spekulationen desTul- penfiebers" hervorriefen, gestattete zunächst nur den Reichen die Anschaffung, und so ist die Tulpe erst im 18. Jahrhundert in den Bürger- und 'Bauerngärten heimisch geworden.

Zur selben Zeit, da die erste Tulpe in deutschen Gärten blühte, erblickte man hier auch zum ersten- mal die lilafarbigen Blütensträuße des Flieders. Auch dieser Strauch, der uns heute allüberall ent­zückt, kam über die Donauländer, die mit der Tür­kei in naher Verbindung standen, zu uns, und den­selben Wea nahmen andere wichtige Frühlings­blumen unteres Gartens, die Hyazinthen, die später die Nebenbuhlerinnen der Tulpe wurden, und die Kaiserkronen, die Gartenranunkel, die Lieblings­blume Mohammeds IV., die dieser in allen Formen in den Gärten seiner Hauptstadt versammelte. Ebenso wurden erst auf dem Umweg über die Tür­kei einige Blumen bei uns heimisch, die schon vor­her hier und da bekannt geworden waren, so die bereits den Römern vertraute Narzisse, die von dem bekannten Botaniker Camerarius alskonstantino- politanifch" bezeichnet wird, und der Krokus, der bereits während der Kreuzzüge in arabischen Gär­ten von Deutschen gesehen worden war. nun aber auch über Stambul den Weg zu uns fand. Die Tür­ken vermittelten auch die weißen Blumenpyramiden der Roßkastanie, die heute bei uns eine so reiche Frühlingszier bilden 1576 erhielt der Wiener Hof­arzt Clusius die ersten Samen aus Konstantinopel und brachte die Pflanze dann nach Frankfurt a. M. Aber erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts verbrei­tete sich im Zusammenhang mit den Türkenkriegen die Roßkastanie in größerem Umfang.

So wandelte sich allmählich der blumenarme Frühlingsgarten in eine blühende und leuchtende Pracht. Wie gegen Ende des 16. Jahrhunderts der Garten eines gelehrten und reichen Blumenfreundes in den Lenzmonaten auslah, das zeigt uns die Be­schreibung des berühmten Gartens, den sich Dr. Laurentius Scholz von Rosenau in Breslau an- aelegt hatte. Da blühten Christrosen, große und kleine Schneeglöckchen, das blaue Leberblümchen, Himmelsschlüssel und Veilchen, und sodann die viel-

druck, den nun dieser Hafen macht. Vor 24 Stun­den noch empfing uns hier wüstes Flakfeuer. Jetzt steht die deutsche Wehrmacht hier. Beim noch­maligen Ueberfliegen der Stadt wird mein Blick vom herrlichen Stadion eingefangen, das in [einer eigenartigen Farbenpracht in diese wunder­schöne Berglandschaft harmonisch eingefügt ist.

Wir wollen landen. Etwa 15 km entfernt von der Stadt liegt der große Flugplatz Za toi. In niedriger Höhe überfliegen wir ihn. Er bietet einen trostlosen Anblick. Noch im letzten Augenblick haben die Engländer den Platz mit allem möglichen Gerät bedeckt, um ein Landen deutscher Maschinen unmög­lich zu machen. Die wenigen Maschinen am Platz­rand sind zerstört, die einzelnen Teile hat man auf dem Platze verstreut. Da sieht man ganze Flächen liegen, herausgebrochene Motoren den Rasen be­decken, andere Flugzeugteile die Rollbahn versperren. Dort hat man gewaltige Barrikaden aufgebaut, überall Gräben und tiefe Löcher ausgeworfen, schmale Steinmauern aufgebaut. Griechische Flieger­soldaten sind zwar bereits beim Niederreißen dieser Hindernisse, doch liegt noch genug da, um eine Lan- düng schwierig zu gestatten, aber es glückt.

Mit griechischen Fliegersoldaten fahre ich'in die Stadt, auf einer breiten Straße, die durch grüne Haine und eine herrliche Landschaft zum Zentrum führt. Am Straßenrand stehen die Menschen und winken. Die ersten deutschen Truppen kommen in Sicht, eine Kradschützenkompanie. Verdreckt und mit Schlamm bespritzt hocken diese Jungen auf ihren Krädern. Griechen umstehen die Kameraden und suchen sich mit ihnen verständlich zu machen. Ueberall wo deutsche Truppen mit ihren Wagen an den Straßenrändern stehen, hat sich die Bevol- kerung versammelt, verfolgt genauestens, wie sich die deutschen Soldaten benehmen, wie sie sprechen, wie sie lachen, ob das stimmt, was ihnen von den Engländern erzählt wurde. Nun schaue ich die Akropolis noch einmal von hier unten. Deutsche Soldaten stehen bereits da oben vor diesem stolze­sten Denkmal der Antike. Die Hakenkreuzfahne und die griechische Flagge wehen gemeinsam über der Burg der Athene, die mit dem deutschen Geistes- leben in so tiefer Wechselbeziehung steht.

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schauer, die anfänglich von der Polizei zurückge­halten wurden, flankieren schon wieder auf den Bürgersteigen und auf der Fahrbahn.

Mit Gekreisch und Gehupe schlängeln sich durch sie hindurch die bunten Typen der griechischen Autos, soweit nicht die Fahrbahn von den über und über mit Kot bespritzten Fahrzeugen unserer Wehrmacht beansprucht wird. Allenfalls findet noch ein Zeitungsverkäufer Gelegenheit, schnell von der einen auf die andere Straßenseite zu huschen und feine Extrablätter von der Kapitulation an den Mann zu bringen, die reißenden Absatz finden.

Um halb neun Uhr am Sonntagmorgen erreichten mir das Weichbild Athens. Oberstleutnant Sch., der Führer der Vorausabteilung überbrachte der be­reits wartenden griechischen Abordnung die Auffor­derung zur Kapitulation. Um 9.15 Uhr wurde sie in einem kleinen dunklen Cafe am Stadteingang unterschrieben. Dann nahm die Besetzung der wich­tigsten militärischen und politischen Punkte Athens schnell ihren Fortgang. Vor dem Grabmal des Un­bekannten Soldaten in Athen stehen nun deutsche Gebirgsjäger und Soldaten der griechischen Königs­garde Ehrenwache. Sie sind ein Symbol des Frie­dens, der nun im'letzten Brandherd Europas einge­zogen ist. .

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29. April von 20.44 bis 5.56 Uhr.

, 28. April. (PK.) England, was nun?

If* frage ich mich, als uns auf dem griechischen iÄhhPPMIu9PIqÖ die Meldung erreicht, deutsche Dor- wibteilungen sind am Morgen dieses 27. April üfi F Athen eingedrungen. Jeder, der diese letzten emW9. . I®t|e hier unten in Griechenland miterlebte, der die rbnöen Einsätze der deutschen Luftwaffe mit- |fb( der wußte, daß es nur Tage, ja vielleicht IM noch Stunden sein konnten, bis die ersten Iderschen Truppen in die griechische Hauptstadt |einnarfd)ierten. Jetzt haben wir nur noch den sch, so schnell wie möglich nach Athen zu flie­g' Strahlender Sonnenschein liegt über Salo- |ni! i, als wir mit unserer braven Ju 52 Kurs en nehmen. Nun ist es ein friedlicher Kurs, i in all den vergangenen Wochen liegt dort en der schneegekrönte Olymp. Im Tiefflug [en wir dahin. Kaum kräuseln sich die Wellen, i überfliegen den langen Arm von Euböa sehen aus niedriger Höhe über dem Hafen Chalkis dort unten die traurigen Zeugen Wirer Bombenangriffe. Da liegen sie, die stolzen Ischen Transporter, ausgebrannt und tief im

ds Oberkommando der Wehrmacht gab bekannt, daß deutsche Fallschirmtruppen bereits am 26 April

Ltnser Einzug in Athen.

Von Kriegsberichter August Hurtmanns.

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