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Donnerstag, 28. August Ml

lkr. 204 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten)

Aus dem Reiche der Krau

Kinder und Hausordnung

Wer will Schwester werden?

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sch von den Eltern unverstanden glauben.

Um diese Spaltung zu vermeiden, müssen «filtern die bestimmte Haltung zeigen, welche kngen Menschen nicht überlegen erzieherisch [inbett oder einfach kommandiert, sondern lierständnis für die Notwendigkeit einer zu kchtenden Hausordnung beibringt. Nehmen ns den Jungen oder das Mädel einmal mit

schälten Gurken werden in V- cm dicke Scheiben geschnitten uni) mit Zwiebelscheiben schichtweise in ein Glas oder Steintopf gepackt. Jede 2-fingerdicke Lage bekommt V2 Eßlöffel Salz. Am 2. Tag gießen wir dieses Salzwasser ab und gießen halb Wasser, halb guten Essig kochend über die Gurken. Am 3. Tag kochen wir diesen Essig noch einmal auf und geben ihn wieder auf die Gurken. Am 4. Tag schüt­ten wir die Gurken auf einen Durchschlag zum Ab-

Um den Müttern, Frauen und Schwestern der deutschen Soldaten, die aus dem Wehrmachtbericht, Wochenschau, Feldpostbriefen und den hartgeworde­nen Zügen ihrer Urlauber die Größe dieses Männer­kampfes abzulesen verstehen, um aber auch den Sol­daten selbst zu zeigen, daß sich die Frauen ihren Anteil am deutschen Entscheidungskampf nicht haben nehmen lassen, deshalb legt die nationalsozialistische Frauenorganisation jetzt Rechenschaft ab über ihren Einsatz in zwei Jahren Krieg. Sie tut es in der strengen Ausdrucksweise der Zahlen, wohl wissend, daß sie dadurch nur einen Teil des Geleisteten zu erfassen vermag. So berichtet sie nicht von den Frauen, die sich an die Arbeitsplätze ihrer emge- zogenen Männer stellten, die als Bäuerinnen, Ru- stungsarbeiterinnen, Schwestern, Beamtinnen und Angestellte Beruf und Haushalt bewältigen. Der Bericht gilt vielmehr den besonderen Kriegsleistun­gen der deutschen Frauen, die sie, zusammengefaßt in der deutschen Frauenorganisation, überall dort vollbrachten, wo eine zusätzliche Hilfe unumgänglich

Der Mitgliederstand der NS.-Frauenschaft/ Deut­sches Frauenwerk stieg in den zwei Kriegsjahren um 1,1 Millionen, das sind rund 20 v. H. Es war vor allem der Wunsch, vielseitigen und sinnvollen Kriegseinsatz zu leisten, der die Frauen zur deutschen Frauenorganisation führte.

Einen hohen Hundertsatz ihrer Mitgneder hat die NS -Frauenschaft den Forderungen des Krieges ent­sprechend von der Arbeit in ihrer Organisation frei- gestellt damit sie in der NSB., im Deutschen Roten Kreuz und im Reichsluftschutzbund sowie bei kriegs- bedingten Dienststellen und Behörden ine diesen Or­ganisationen übertragenen kriegswichtigen Aufgaben erfüllen. Zur Betreuung bedürftiger Volksgenoßen, zum Sammeln und Sortieren von Kleidungsstücken, für die Einkochaktion, für die Werbung von Kinder­freiplätzen und Kinderpflegestellen, für die Ueber- nahme von Schutzaufsichten und Vormundschaften, für den Einsatz im Kriegswinterhilfswerk und für den Bahnhofsdienst stellt die deutsche Frauenorgani- sation ihre Mitglieder zur Verfügung.

Um den deutschen Frauen alle diese Aufgaben zu erleichtern, wurden die Lehr- und Unterrlchtsmog- lichkeiten der deutschen Frauenorganisation m den letzten beiden Jahren in stärkstem Maße ausgenutzt. In mehr als 200 000 Schulungskursen und Vor­trägen, vor allem der Abteilungen Kultur/Er- ziehunq / Schulung, Volkswirtschaft / Hauswirtschaft und Mütterdienst wurden im Kriege 10 350 000 Frauen erfaßt.

In den beiden Kriegsiahren konnte der Gedanke der N a ch b a r s ch a f t s h i l f e schönste Früchte tra= qen Tausende Frauen in den Städten sahen sich zu jener natürlichen Hilfsbereitschaft aufgefordert und zurückgeführt, die auf dem Lande niemals auf- qehört hat. So stellten sich für die Haushalte kinder­reicher Familien und werktätiger Frauen die »umeift auch Kinder haben und für die Betreu­ung der Kinder in den Kinderstuben der NS.- Frauenschaft in den beiden Kriegsjahren 627 500 Frauen für 58 300 000 Stunden zur Verfügung. Das bedeutet daß in diesen beiden Jahren jede zehnte Frau der deutschen Frauenorganisation sich 14 Ar­beitstage lang ausschließlich der Betreuung der deutschen Familie gewidmet hat. Das ist der burd)= schnittliche Jahresurlaub einer jungen berufstätigen

tropfen und verpacken sie danach mit den Zwiebeln wiederum schichtweise mit Lorbeerblatt, Dill, Meer­rettichstückchen, bis wir obenauf mit dem Gewürz abschließen und das Ganze mit einer Lösung von 1 Liter Weinessig, '/- Liter Wasser und je nach Ge­schmack 250750 Gramm Zucker kochend übergie­ßen. Die Flüssigkeit muß 2-fingerbreit über den Gurken stehen, sie zieht nachher ein. Danach kön­nen wir die Gurken zubinden und kühl aufbewahren.

Frau. Diese Zahlen umfaßen nur Hilfeleistungen in der Stadt. Daneben setzten sich in bäuerlichen Haus­halten sowie zur Frühjahrsbestellung und Ernte 4 130 000 Frauen in 118 195 000 Arbeitsstunden von Kriegsbeginn bis heute ein. Zwölf Sonntage oder wiederum einen durchschnittlichen Jahresurlaub chenkte damit jede eingesetzte Frau kameradschaftlich in angestrengter Arbeit der überlasteten Bäuerin.

In Handel, Handwerk und Industrie traten rund 1 Million Frauen in 20 Millionen Stunden ehren­amtlicher Arbeit an die Stelle eingezogener Männer oder erholungsbedürftiger Frauen und Mütter, denen es dadurch ermöglicht wurde, einen zusätz­lichen bezahlten Urlaub zu nehmen. Auch wo die, Frauen aus zeitlichen oder sonstigen Gründen nicht in die Haushalte und Betriebe gehen konnten, fan­den sie einen Weg, um zu helfen. Abends, nach der Arbeit, sah man sie in den Nähstuben der NS.- Frauenschaft, wo sie flickten, was die Kinder^werk- tätiger Mütter zerrissen hatten. Wer selbst einmal müde und zerschlagen nach des Tages Arbeit vor einem überfüllten Stopfkorb faß, weiß, wieviel Arbeit die Frauen der NS.-Frauenschaft den deut­schen Müttern aus den müden Händen nahmen, wenn sie, 535 000 Frauen, in 51400 000 Abend­stunden neben zahllosen Einzelstücken 200 000 Flick­beutel bewältigten, die meist die Wäsche einer mehr­köpfigen Familie enthielten.

Die schönste Form nachbarschaftlicher Hilfe wird wohl stets die Sorge für die werdende Mutter und die Wöchnerin sein. In den zwei Kriegsjahren wur­den für Wöchnerinnen und Kranke VA Millionen Mahlzeiten zubereitet.

In dieser Zeit, in der die Züge überfüllt, die Bahnhöfe verdunkelt sind und der Reiseverkehr manche Schwierigkeiten bietet, sind es auf jedem Bahnhof und bei jedem größeren Transport die Frauen im weißen Kittel mit dem Abzeichen der NS.-Frauenschaft, die helfend zugreifen. Bisher leisteten über XA Million Frauen 16 250 000 Stunden ehrenamtlicher Bahnhofsdienst.

Ist es schon schwer, die von den deutschen Frauen als selbstverständlich empfundenen Leistungen auf dem Land, in Haushalten, Fabriken und Bahnhöfen zu erfassen, so ist es bei den Arbeiten für die Wehrmacht fast unmöglich. Erfaßbar sind die Zahlen für Großeinsätze. So haben z. B. in den beiden Kriegsjahren 330 000 Frauen 9 400 000 Arbeits­stunden in den Küchen der Wehrmacht ausgeholfen. An Soldatenwäsche wurden von den Frauen rund 24 400 000 Stück genäht, gestopft und gewaschen. 354 00 Frauen hatten sich für die Lazarettbetreuung zur Verfügung gestellt. .

Die Führung der deutschen Frauen war sich bet Kriegsausbruch dessen bewußt, daß ihr Millionen helfende Hände zur Verfügung stehen würden, die sie nach den Notwendigkeiten zu leiten vermochte. Zu diesen vielen Helferinnen hat der Krieg immer neue hinzugesellt. Heute kann sie nicht nur sagen, daß ihre Führungsmethoden und Organisations­prinzipien sich bewähren, sondern daß auch auf diesem Sektor der Frauenarbeit es muß noch einmal betont werden, daß es sich bei diesem Lei­stungsbericht nur um einen Ausschnitt aus der um­fassenden Kriegsarbeit der deutschen Frauen han­delt das Notwendige geschehen und das Men­schenmögliche geleistet worden ist.

Paprika ist nicht gesundheitsschädlich?

Resteverwertung ist oftmals für die Hausfrau ein chwieriges Kapitel. Es entsteht dabei vielfach ein fades und farbloses Gericht, das niemandem recht munden will.Ohne kräftiges Würzen bekommt man keinen richtigen Geschmack hinein", sagen dann viele Hausfrauen entschuldigend. Und wenn sie von Gewürzen schlechthin sprechen, so meinen sie damit zunächst einmal vor allem den Pfeffer und die an­deren überseeischen Gewürze, die ihnen jedoch im Augenblick nicht zur Verfügung stehen. An die ein­heimischen Gewürzkräuter sowie an die in unseren Nachbarländern wachsenden Gewürze wird mei­stens erst in zweiter Linie gedacht. Dabei steht uns im Paprika, der hauptsächlich in Ungarn, Bul­garien und Spanien wächst, ein Gewürz zur Ver­fügung, das uns fast alle übrigen ausländischen Gewürze ersetzen kann. Seine hervorragenden Eigenschaften sind seine pikante, aber doch milde Schärfe, feine feurigrote Farbe und feine Farb­kraft. Letztere kommt uns im Hinblick auf die Reste­verwertung wiederum besonders zustatten, denn wir alle essen ja auchmit den Augen". Neben der hohen Färb- und Würzkraft aber besitzt Paprika noch den großen Vorteil, daß ihm die gesundheits­schädlichen Eigenschaften, die uns den Genuß über­seeischer Gewürze so verleiden, vollkommen fehlen. Paprika enthält vielmehr Vitamin C in so reichem Maße, daß sein Genuß durchaus zu empfehlen ist. Nur die feinsten und mildesten Sorten des Paprikas werden als Gewürz verwendet, die scharfen Pa­prika-Sorten bleiben ausschließlich chemisch-phar­mazeutischen Fabrikationszwecken vorbehalten. Die vielfach herrschende Vorstellung, daß man es hier mit einem besonders scharfen und nur dem süd­lichen Gaumen mundenden Gewürz zu tun hat, ist also grundfalsch. Selbstverständlich ist eine vorsich­tige Dosierung am Anfang anzuraten. Aus Grund seiner vorzüglichen Eigenschaften und seiner viel­fachen Verwendungsmöglichkeit sollte jode Haus­frau besonders, wenn es sich um die Verarbei­tung von Resten handelt einen Versuch mit Paprika machen. Einfache Gerichte, wie Tunkenkar­toffeln, Mischsalate usw. können pikant abgeschmeckt werden. In vielen Füllen wird man nicht die Spei­sen selbst mit Paprika würzen, sondern eine mit Paprika abgeschmeckte Tunke dazu reichen. Als Grundbestandteil nimmt man hierzu Einbrenne, die nach Belieben mit Wasser, Sauermilch oder Brühe abgelöscht und bann mit einer Messerspitze Paprika gewürzt wird. Jode Hausfrau, die ein­mal Paprika zum Würzen verwandt hat, wird sicherlich niemals wieder darauf verzichten wollen.

in schwarz eingefaßt und ein leichter Stoff wird als Futter genommen, das mit einem Zierstrich 3.11m Schluß eingesetzt wird. Die Weste sieht lustig aus und hält den Rücken warm. Elise Skibbe.

jCtern werden derartige Ausnahmefälle gern in Sauf nehmen, wenn sie dafür die Gewißheit haben, ließ ihre Kinder offen alles mit ihnen besprechen, nenn sie sich zu Hause wohlfühlen und nicht früh-

Zwei Jahre Kriegseinsatz der nationalsozialistischen Kran

ichen Vernunftgründen vor. Wir legen dar, daß ine Hausordnung notwendig ist, daß Vater, Mut- tr und kleinere Geschwister sich auch daran halten. Air erklären, welche Umstände es macht, wenn hefe Ordnung gestört wird, damit die jungen Köpfe Izcr Einsicht kommen, es handelt sich nicht einfach

m eine starre Form.

Nun geht es natürlich nicht Immer, daß die Ord- ung des Hauses beachtet werden kann. In solchen füllen wird sich der Sohn oder die Tochter von nrnherein mit den Eltern verständigen. Und kluge

e Müheloses, rasches Verbinden mit Hansa* Klein» plast-elastischI Nur einen Streifen ab»

schneiden, die Gaze entfernen und den lA/e71*fjlDlA Verband auflegen, schon ist die Wund» hygienisch verschlossen.

bmden mit Zellophan ab. - ..

-Für Senf gur ken verwenden wir große, reife gilbe Gurken, schälen sie. halbieren fte und >cha- 6tn die Kerne mit einem silbernen oder verchrom- d-i Lössel heraus. Dann föneiben wir sie in 2 cm fneite und 45 cm lange Stucke und salzen sie l> cht ein Auf 5 Kilogramm Gurkenstucke rechnen °ir 300 Gramm Salz. Am nächsten Tag wird die.

Salzwasser abgegossen und die Gurken nnt ge­nölten und in Scheiben goschnittenen Schaloüsm Meerrettich. Wacholderbeeren. .Bohnenkraut etoas Snfilitum und Senfkörnern m ftemtopf- emge- Nichtet und mit Weinessig bedeckt. D e Flusstgke ruft nach einigen Tagen noch einmal abgegossen. UekoS und^kochenZ iiber^die Gurker. gegeben Verden, die dann mit einem Beutelchen mit Senf, firnem bedeckt' werden und nnt einem Stern be Nwert werden. Sollte d,e Müssigkeit späterhin tiiber werden, muß sie abgegossen und durch eine r-ue Essiglosung ersetzt werden ,. an:..

Werden die Gurken draußen durch schlechte W hrunq u.dgl. schon fleckig, können wn: fte frtr cut für folgende Einmachart, einer Art G ur k snlat, nerwenden. Die gewaschenen unü^abge^

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tungsschule, Haushaltspflege und Kinderbetreuung in Mütter- und Kinderheimen der NSV., sowie in Krankenanstalten, die vertraglich an b$n Reichs- bunb gebunben sind, sind Stellen, die einer geeig­neten Vorbildung dienen. Je nach Alter und Vor­bildung erhalten die Dorschülerinnen ein Taschen­geld von 5 bis 20 RM. monatlich.

Die Wirkungsmöglichkeiten der Reichsbund­schwester sind sehr vielseitig. In der Krankenanstalt wird neben den allgemein krankenpflegerisch tätigen Schwestern außerdem eine große Zahl von Spe­zialschwestern gebraucht; so die Operationsschwe­ster, die Röntgenschwester, die Büroschwester usw. Auch als Leiterin von Erholungs- und Kurheimen und in der Privatpflege findet die Schwester des Reichsbundes ein weites Tätigkeitsfeld. In den Säuglingspflegeanstalten werden staatlich aner­kannte Säuglingsschwestern immer wieder be­nötigt. Eine wichtige gesundheitspolitische Auf­gabe ist der Säuglings- und Kinderschwester durch ihre Zusammenarbeit mit der Volkspflegerin in der vorbeugenden Familienhilfe innerhalb der NSV. übertragen. Kindererholungsheime sowie die Mütter- und Säuglingsheime der NSV. bieten schöne und befriedigende Arbeitsfelder. Eingehende Auskunft erteilt die Gaugeschäftsführ ' des Reichsbundes der Freien Schwestern Pflegerinnen e. V. bei der Gauamtsleitung NSV., Darmstadt, Steubenplatz 17.

tfnfere Herbstkleidung.

- Es läßt sich nicht mehr verheimlichen der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Abende wer- den schon empfindlich kühl, und hochsommerliche Kleidung ist nicht mehr angebracht. Wir waschen unsere Hellen Kleider zum letzten Mal in diesem Jahr und packen sie ungebügelt sauber in die Truhe ober einen festen Karton, worauf wir dann unsere sauber weggemotteten wärmeren Sachen hervor- ^Das erste, was mir den Herbstsachen angedeihen lassen, ist eine gründliche Stiftung. Das bringt am besten den Naphtalingeruch fort. Sollte noch das und jenes Stück Flecken oder andere Schaden auf- weisen, so wird gereinigt und ausgebessert, damit alles gut instand kommt. Die geschickte Hausfrau wird nun daran gehen, unmoderne Kleidungsstücke zu modernisieren, und die ungeschickte wird sich wenigstens bemühen, diesem und jenem Stück em neues Gesicht zu geben, was sich schon durch eine moderne Kragengarnitur, ein paar schöne Knöpfe, einen neuen Gürtel, eine Stoffblume oder was der­gleichen kleine Lieblinge der Mode mehr sind, ohne Schwierigkeiten durchführen läßt.

Für die Uebergangszeit nehmen wir vor allem die leichteren Wollsachen in Gebrauch. Wir wollen uns nicht verwöhnen, und die ganz warmen Sachen lassen wir darum für den Winter zurück. Doch tut jetzt schon eine Wolljacke gut, die man abends im Zimmer überziehen kann, wenn man von der Ar­beit ausruht und die frische Luft, die zum Fenster hereinkommt, recht kühl ist. Sollte sich die Woll­jacke als gar zu abgetragen erweisen, dann machen wir uns vielleicht daran, eine ärmellose Weste aus Flicken herzustellen. Das ist gar nicht schwer, selbst nicht für ungeübte Hände. Wir verschaffen uns einen Schnitt, der glatte, einfache Teile zeigt, ein Rücken- und zwei Vorderteile. Nun schneiden wir aus Stoff­teilen aller Art, die in der Flickenkiste herumliegen, handtellergroße Stücke zurecht, die wir auf das Pa­pier des Schnittes so aneinanderheften, daß über­all eine 1 Zentimeter breite Naht übersteht. Es ist dabei zu beachten, daß die Nadel mit den Flicken auch immer das Papier des Schnittes faßt. Haben wir auf diese Weise den Schnitt fertig benäht, bann reißen wir das Papier vorsichtig ab und verbinden die kleinen bunten Teile auf der anderen Seite durch einen hübschen Zierstrich in schwarz. Nun werden die drei Teile der Weste zusammengenäht, die Kanten werden mit etwas Band am besten

So um das sechzehnte ober siebzehnte-Jahr her- im fängt es meistens an. Die Umwelt beansprucht las Kind, das bis dahin seinen Mittelpunkt im llternhause suchte und fand. Freundschaften und . erpflichtungen rufen den jungen Menschen zu sich, c macht zwar anfangs wohl mit Verlegenheit, Imin aber mit Freude die ersten Versuche zur j Ibftänbigen Zeiteinteilung, verfügt über Tag unb < benb und gerät dabei gelegentlich ober auch fier mit der elterlichen Hausordnung in Konflikt, ^regelmäßiges Einhalten der Mahlzeiten, unbe- iimmtes Nachhaufekornrnen und am unerfreulich­en spätes abendliches Heimkehren zu ungewisser >it bringen Verstimmungen zwischen Eltern und l^ranwachsenden Kindern. Diese Verstimmungen tufen in eine besonders unerfreuliche Spitze zu, renn der Sohn ober die Tochter sich in ihrer Frei- !;it beeinträchtigt glauben, wenn sie sich unmürbig rres Heranwachsens am Gängelband fühlen

Ein Lus»1 er ßese»!

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NSG. Der Beruf der Schwester ist außerordent­lich vielseitig und verantwortungsvoll. Er ist aber einer derjenigen Frauenberufe, der neben hohen Anforderungen, die er an den Menschen stellt, ebenso große Befriedigung in der Arbeit bietet, da er die besten Eigenschaften der Frau verlangt, diese aber auch zur vollen Entwicklung und Hin­gabe steigert. Unter den der NSV. angeschlossenen Schwesternorganisationen hat der Reichsbund der freien Schwestern und Pflege­rinnen die Aufgabe, zunächst einmal seinen Mit­gliedern den Berufsweg zu ebnen. Er erfaßt die Krankenschwestern, Säulingsschwestern und Pflege­rinnen, sorgt für gute Anstellunasbedingungen und sicht für feine Mitglieder die Aufnahme in eine zusätzliche Altersversicherung vor.

Die Ausbildung der Schwestern erfolgt in staatlich anerkannten Krankenpflege- bzw. Säug­lingspflegeschulen. Sie dauert nach den augenblick­lich geftenben Bestimmungen 1 Jahre unb ist in allen Schulen bes Reichsdunbes kostenlos. Es wirb außerbem neben freier Verpflegung, Woh­nung unb Kleidung ein Taschengelb gewährt. Die bereits mit 14 ober 15 Jahren schulentlassenen Mäbel überbrücken bie Jahre bis zur Schwestern- ausbilbung, inbem sie sich sinngemäß für ben Schwesternberuf vorbereiten. Lanbjahr, hauswirt­schaftliche Lehre, bas hauswirtschaftliche Jahr, ßanbbienft, Arbeitsbienst, Besuch einer Haushal-

Gurken auf verschiedene Art eingemacht.

inem netten Anzug, stecken vielleicht ein paar loschen extra zu unb:... mit dem Nachhause- 1 mmen wirst du es ja vernünftig einrichten, sag' ngesähr eine Stunde, denn es ist mir lieb, wenn v) sehe, daß du dir selbst eine Grenze setzen kannst nb nicht bloß ein Mitläufer bist. Du verstehst mich v miß richtig!" H. Ch. Hansen.

Für Essiggurken nehmen wir kleine, zarte (iiirfen, bürsten sie sauber ab und legen sie 1 Tag j Salzwasser. Dann trocknen wir sie ab und packen ;i. ft fest in Gläser ober kleinere Steintöpfe, schichten eich gleich etwas Meerrettich, Senfkörner, Dill, (Ttragen, Bohnenkraut, Borretsch, evtl, auch sehr tE?nig Anis dazwischen und übergießt das Ganze ! rit einer Lösung von 3 Teilen Weinessig und 1 Teil L asser, bie vorher mit Salz unb Zucker oufgeEodjt nb abgeschmeckt würben. Die Lösung wirb ledoch Ht über die Gurken gegeben. Nach 8 Tagen gießt roan von den Gurken bie Lösung ab, kocht sie noch j! trnnal auf unb gibt sie erkaltet wieder über die (urten, die gut bedeckt sein müssen. Die Gläser lsrben mit Pergament oder Zellophanpapier zu- p buhben. Auf Steintöpfe geben wir vorher em hd), Brett und Stein, damit die Gurken nicht das der Flüssigkeit herausragen.

Als Gewürzgurken nehmen nur ebenfalls hine zarte und rechnen für etwa SO^O Stuck 2 Liter Einmachessig, 250 Gramm Zwiebeln, 125 Gramm Salz, 75 Gramm Zucker, Dill, Meerrettich n Würfel, und Estragon. Die gebürsteten Gurken kiffen wir 1 Stunde in Salzwasser liegen, trocknen fr bann ab und packen sie mit den Gewürzen fest h «Steintöpfe. Essig, Salz unb Zucker werben zu- summen aufgekocht und erkaltet über bie Gurken Heben, bie'kühl mit einem Brett beschwert aus- biivahrt werden müssen. Nach etwa 8 Tagen gießt nun die Lösung ab, kocht sie noch einmal auf und güt sie erkaltet wieder darüber. Man achtet darauf, d ß die Gurken gut bedeckt sind. Mit Tuch, Brett und Stein decken wir den Stemtopf vor dem Zu-

ptig den Wunsch äußern, sich mit einem möblier» tu Zimmer selbständig zu machen, um der ewigen iicvormundung zu entgehen. Da ist vielleicht eine festlichkeit oder eine sportliche Veranstaltung mit i>cht genau festgesetzten Schlußfrist. Mit verständ-

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