Die Toten des Lahres
Wieviel mehr Waschpulver braucht
man für das linke Tuch?
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Gas linke Handtuch ist viel sauberer. Mutz man da nicht annehmen, datz zum Waschen dieses Handtuchs mehr Waschpulver verbraucht wurde? Das ist aber nicht der Fall! Das linke Tuch wurde nur länger und gründlicher eingeweichN
Wie kommt es nun, datz das Einweichen so viel Schmutz herauszieht? einer
guten Einweichlösung quillt die Wäschefaser auf. Der Schmutz wird weich, hebt sich vom Gewebe ab und wird dann von der Einweichlösung festgehalten. Diese Schmutzlösung braucht natürlich Zeit. 8n 2 bis 5 Stunden ist das nicht geschafft. Erst wenn man die Wäsche über Nacht, d. h. mindestens 12 Stunden, in der Einweichlösung läßt, kann sich ihre Wirkung voll entfalten.
Sie brauchen keine Sorge zu haben, datz gründliches Einweichen der Wäsche schädlich ist. Die Wäsche wird im Gegenteil mehr geschont, weil sie dann nicht hart gerieben
Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
zu werden braucht. Aber eins ist zu d^l achten 7 Niemals heiß einweichcnl heitzer Lösung gerinnen eiwektzhaltige Ds» schmutzungen, wie Blut, Eiter usw. Sl» werden hart und geben häßliche Fleckes die sich nur schwer wieder aus der Wäsch« entfernen lassen. Also am besten kalt odevj schwachwarm einweichen und am anders Morgen gut spülen, bevor die Wäsche ii» den Kessel kommt. Das ist vielen Haus« frauen fremd. Aber man erkennt dem Nutzen, wenn man mal darauf achtet, wie« viel Schmutz sich dabei aus der Wasche lös^
General der Flieger Helmuth Wilberg, verum glückte am 20. November.
Auch in die Reihen der alten Militärs hat der Tod im vergangenen Jahre wieder Lücken gerissen. Am 8. Januar starb Generaloberst Graf von D a n k l, einer der ältesten Armee-Kommandanten des alten Oesterreich. Am 15. Januar verschied Generalmajor a. D. Hofrat Deutelmoser, ein Pionier der Luftfahrt. Am 21. Januar starb General der Infanterie C o n t a, Armeeführer des Weltkrieges. Am 10. Dezember Generalfeldmarschall Eduard Freiherr v. Boehm-Ermolli.
Schmerzlich sind auch die Verluste, die Partei und Staat zu verzeichnen hatten. Am 14. Januar starb der Leiter der Reichszeugmeisterei, Haupt- oienstleiter B u e ch n e r. Am 29. Januar wurde der Tod des Reichsjustizministers Dr. G ü r t n e r gemeldet. Am 16. Februar starb Botschafter Oberst Hermann K r i e b e l, einer der ältesten Mitkämvfer des Führers. Der Führer der SA.-Gruppe Westfalen, SA.-Obergruppenführer Otto Schramm, siel auf Kreta. Im Juli fielen im Osten der Leiter des Hauptorganisationsamtes der Partei, Oberbefehlsleiter M e h n e r t, Generalmajor L a n c e l l e, ehemaliger SA.-Oberführer und Leiter der Reichsschule des Reichsarbeitsdienstes, ferner Gauleiter a. D. Leopold. Am 28. Juli starb der Präsident des Reichsluftschutzbundes, General v. Schröder, als Militärbefehlshaber in Belgrad. Anfang August fiel der Kommandeur der ^-Polizeidivision, Generalleutnant Mülverstedt, im Osten. Bei den Kämpfen im Osten fielen weiterhin der Oberbefehls
am 13. November Gabriele N eirk e r. Der fangt Dichter Carl v. Bremen fiel im Osten. Der Verlagsbuchhändler Heinrich Stalling starb Mitte Dezember, am 1. Februar der Meister des Tierbildes, Heinrich o. Zügel, am 11. April der Bildhauer Nikolaus Friedrich, am 4. Juli der Maler Felix K l i p st e i n , am 14. August der Kriegsmaler Pros. Elk Eber, am 3. September der Tondichter Camillo Horn, am 3. Oktober der Komponist Wilhelm Kienzl, am 4. Januar der Schauspieler Rudi G o d d e n , am 21. April der Schauspieler Arthur Krauhneck, am 2. Juli der Schauspieler Guido T h i e l s ch e r, am 8. Juli die Schauspielerin Agnes Straub, am 9. Juli der Zirkusdirektor Hans Stosch ■ Sarrasani, am 3. August die Filmschauspielerin Marie Luise Claudius. w '
Schließlich seien noch einige bekannte Namen aus dem Ausland verzeichnet: Am 27. Januar der ungarische Außenminister Graf C z a k n , am 28. Februar der ehemalige spanische König A J f o n s XIII., am 3. April der ungarische Ministerpräsident T e - l e k i, Anfang August Mussolinis zweitältester Sohn Bruno, Anfang September Prof. Na- g a y o, eine Autorität auf dem Gebiet der Bakteriologie, am 12. November der französische Kriegsminister General Huntziger, am 3. Dezember der norwegische Komponist Christian Sin« ding.
fetter Gotthard Urban, Stabsletter des Reichs- leiters Rosenberg, der Führer der SA.-Gruppe Niederrhein, SA.-Obergruppenführer Heinz Knick- mann und Ministerialdirigent Dr. Georg Usa- d e l, Leiter der Abteilung für körperliche Jugend- ertüchtigung im Reichserziehungsministerium. Am 4. September starb der Münchener Verleger Hugo Bruckmann, einer der ältesten Mitkämpfer des Führers. Der Führer der SA.-Gruppe Frankfurt (Oder), SA.-Obergruppenführer M a n t h e y , fiel gleichfalls im Osten, der Chef des Personalamtes, SA.-Obergruppenführer R a e ck e, starb in einem Luftwaffenlazarett auf Kreta. Am 23. September wurde der Tod Gottfried Feders gemeldet. Am 15. Dezember starb der Reichskirchenminister, SA.- Obergruppenführer Hanns K e r r l, 54 Jahre alt. Don weiteren Toten aus dem Gebiet des politischen Lebens seien erwähnt der frühere Berliner Polizeipräsident v. Ja gow, ferner Staatssekretär v o n Hintze, Forstrat Escherich und der frühere Kölner Oberbürgermeister, Reichsinnenminister und Reichstagspräsident Wallraf.
Don bekannten Wirtschaftsführern starb am 10. Juli Carl Friedrich v. Siemens. Aus Wissenschaft und Technik der Nestor der deutschen Geschichtsschreibung Alois Schulte, der Archäologe und Literarhistoriker Adolf Trendelenburg, der Wirtschaftswissenschaftler Werner S o m b a r t, Mitbegründer der deutschen Kinderheilkunde Adalbert Czerny, der Physiker Walter N e r n st, der Gynäkologe Albert Döderlein.
Lang ist die Reihe der Toten aus Schrifttum und Kunst. So starben am 1. Februar Johannes Schlaf, am 20. Februar Oskar Loerke, Mitte Juli der Dramatiker Paul Joseph Cremers,
|ii einem Gedenken an die Toten des abgelau- —Jahres verneinen wir uns in Ehrfurcht vor uften tapferen Soldaten, die in den Feldzügen im
auf dem Balkan, in Afrika und im Kampf Iw England ihr Leben eingesetzt und ihre Tapfer- j^it vor dem Feinde mit dem Letzten besiegelt l'jticn. Da ist die Zahl der namenlosen Helden
Krieges, da ist aber auch die Zahl derer, die tjh bereits einen Namen gemacht hatten und Trä- Lr !,oher und höchster Tapferkeitsauszeichnungen «aem. Ihnen allen gehört zunächst unser Gedenken, Hei' wir die lange Reihe der Toten eröffnen, die |Zf allen Gebieten des öffentlichen Lebens in diesem Aphls gemeldet worden sind. Ein besonders schwe- tir Zerlust erwuchs unserer Wehrmacht in jüngster "'eiterst durch den Tod des Generalobersten Übet gti) des Obersten Mölders. Am 26. April wurde U-Boot von Kapitänleutnant S ch e p k e ver- Mttgegeben, am 23. Mai das U-Boot von Kor- Wttnkapitän Günther Prien. Im August kehrte Bier unserer erfolgreichsten Jagdflieger, Haupt-
Joppin, nach feinem 70. Luftsieg nicht f. Der- Flottenchef Admiral L ü t j e n s starb in Untergang der „Bismarck" den Heldentod. Am Februar verunglückte der Martnebefehlshaber ^setzten Gebiet. Vizeadmiral Lothar von A r - 0UI b b e l a Peri 4 re, Ritter des Pour le rite. Am 26. Februar wurde der Tod des Gene- Uoterstabsarztes Prof. Dr. Waldmann gemel- des ersten Heeresfanitätsinspekteurs Großlands. Einer der ältesten Fliegeroffiziere,
DER HAUSARZT
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Das Deutsche WsKWMMll Ortsoereinigung Gießen der Deutschen Stenographenschaft e.D.
Folgende
Lehr- und Uebungr-Semelnschasten
werdeninKürzebeigenügenderBeteiligunginGießendurchgeführt:
8.50
8.50
6.50
8.50
8.50
8.50
mtl.
1.00
Ge- Whr
8.50 8.50
Bezeichn, der Maßnahme Dauer
1. Kurzschrift I (Anfang.) 36 Std.
2. Kurzschrift! ( Anfang.) 36 Std.
3. Kurzschrift II (60-80 S.)
36 Std.
4. Kurzschrift N (60-80 S.)
36 Std.
5. Diktat-Uebungsgemeinschaft
Ziel 100 Silben 36 Std.
6. Kurzschrift UI-Eilschr.
Einführ. (100-120 S.) 36 Std.
7. Kurzschrift III-Eilschr.
Einfübr. (100-120 S.) 36 Std.
13. Masch.-Lchretben-Meister- schreiber (M/3). Weitere Steigerung der Schreib- geschwtndlgkett 36 ^td. 12.50
8. Kurzschrift IV-Eilschr. Praxis (120-140 S.) 36 Std.
9. Schnellschriftl.Uebungs- fort» gemeiuschaft (K/5) lnu-
(140-180 Silben) send
10. M asch.-Scbreib en I Einführ.
(M/l) -Zehnfingerblmd- , schreib., Maschinenkde. 36 Std. 12.50
11. Masch.-Schreiben I Einführ.
(lll/1)-Zehnsingerblind-
schreib., Maschinenkde. 36 Std. 12.50
12. Masch.-Sckreiben -Praxis
(IN 2). Ziel: Sicherheit _
und Geschwindigkeit 36 Std. 12.50
Tage Zeit
Mo./Dö. 18.30-20.00
Die./Fr. 20.00-21.30
Mo./Do. 20.00-21.30
Die./Fr. 18.30-20.00
Die./Fr. 18.30-20.00
Mo./Do. 18.30-20.00
Die./Fr. 20.00-21.30
Mo./Do. 20.00-21.30
Die./Fr. 19.30-20.30
Mo./Do. 20.00-21.30
Die./Fr. 18.30-20.00
Die./Fr. 20.00-21.30
Mo./Do. 18.30-20.00
iNnmeldezeiten: Montag, den 5.1.1942, Mittwoch, den 7.1.1942, F?e?tag, den 9 1. 1942 und Montag, den 12.1.1942, ieweils von 19.00-20.00 Uhr, im Haus der TAF., Gießen, Schanzenitr. 18, 1. Stock, Zimmer 16. Zu anderen Zeiten können Anmeldungen Die^AnmÄdung muß persönlich.^folgen. Mit der. Anmeldung ist ' die Teilnehmergebühr zu entrichten. - Die obigen Gebühren aelten für Atitglieder der Deutschen Arbeitsfront und der Deut- fchen Stenogravhenschaft e. B., für.Lehrlinge und Schuler, sofern ie der HF. oder dem BDM. angeboren, für Studenten, wenn fte Mitglied des NSDStB. sind, für Wehrmacht- und Arbeitsdienst- angehörige und für Ehefrauen ohne Beruf, wenn der Ehemann Müalied der DAF. oder der Deutschen Stenogravhenschaft e. V. ist Ändere Teilnehmer zahlen einen Aufschlag von 50 /«, auf dre obigen Gebühren. Ratenzahlungen werden nicht gewahrt!
An den Lehr- und Uebungsgememschäften können nicht terlneb- ! men - Pflichtiabrmädchen, Hausgehilfinnen, m der Ausbildung zu einem bauswirtschaftlichen Verm 'tobende Volksgenossen — Volksgenossen, die die Lehrgememsckaften zwecks Umschulung । besuchen wollen, müssen eine Genehmigung des Arbeitsamtes I ^orlegen. Amneldeschlrrhr 12. Januar 1942.
So sieht die neue
•) z.Zt. beschränkt nur lieferbar doch nach dem Kriege immer da
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Kraft für schwere Arbeit wird aus unserer tätlichen Kost erst, wenn sie auch Vitamin Bl enthält. Interessant ist, daß Schwerarbeiter mehr Vitamin Bl brauchen als andere Menschen.
Ole soll die Soft für Männer fein?
Das richtige Rezept ist immer: viel Abwechslung, nicht einseitig! wenn es möglich ist, stets ßemü|e auf öenTilch bringen.Das enthält reichl.DitaminBi, Und für das vesper voll- Kornbrot, wenigstens teilweise. Dann kommt ein Mann schon an seine nötigePortionüitaminBi.
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alkoholarm
vitaminreich (B)
Aber z Zf. denen lassen, die's am nötigsten haben. Und: nicht schimpfen, wenn Sie's nicht immer be» kommen. Das wird auch wieder anders. — Allein» bereiten Gleabsbrl^* S^ligyitödl/Hesseru


