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Mitkämpfer für eine bessere Zukunst

Von unserem Fe.-Berichterstatter.

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Helsinki, Ende Dezember 1941.

Machdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Agram, Ende Dezember 1941.

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Fünfzehnmal um die Erde

Oie Leistungen der Nachrichtentruppe im Osten.

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im Der finnische Waffengefährte

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| ssnfere Ausländskorrespondenten berichten an derJahreswende aus den befreundeten Nationen

.evtember 1918 ,

sche Regimenter, an der Brust Kreuz und die Goldene Tapfer-

Die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres waren ausgefüllt mit den Problemen des Wieder- alifbaus. Schwer lasteten die Folgen des Winter- treges und des MoskauerFriedens" auf dem finnischen Volke. Aber mit der unermüdlichen Kraft

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Jenem ersten Aufstand des kroatischen Freiheits­willens folgten noch viele andere. Zahllose kroa­tische Nationalisten mußten in Kerkern schmachten oder im Ausland ihre Zuflucht suchen, für den «er­rat von Politikern, die für Geld und Amt nach Belgrad zogen. Das gefährliche Spiel.dieser Män­ner, die sichBauernführer" nannten, aber in Wahrheit satte Berufspolitiker waren, schwächte die innere Kraft des kroatischen Volkes. Der Traum vom unabhängigen kroatischen Staat wäre wahr­scheinlich ausgeträumt gewesen, hätte nicht der heu­tige Staatsführer Dr. P a w e l i t s ch die Treuesten der Treuen in der Ustascha-Bewegung gesammelt und in seinem unerschütterlichen Glauben an die Auferstehung Kroatiens auch ausgehalten, als die Aussichten bis auf einen Nullpunkt gesunken waren. Tatsächlich war auch Belgrad die Möglichkeit ge­geben, durch eine klare Einordnung in die Gemein» schäft des neuen Europa und eine föderative Be­friedung seiner Völker den Bestand Jugoslawiens zu sichern. Aber wie noch immer in der Geschichte vermochte das serbische Volk auch diesmal nicht, die Anforderungen zu erfüllen, die es zu einer Ord- nunasmacht in diesem Raum Europas befähigt hätten Dr. Pawelitsch, der von dieser Uneignung des serbischen Volkes überzeugt war, hatte recht- behalten. Die deutschen Truppen machten dem letz­ten Ueberrest des Versailler Europa rasch ein Ende.

Der unabhängige kroatische Staat wurde ausge- rufen und damit ein Volk befreit, das wie kein anderes seit Jahrhunderten nicht nur Beweise seiner Treue und Dankbarkeit, sondern auch seiner Be-

Das unabhängige Kroatien

SBon unserem Dr. Sch.-Berichterstatter.

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Berlin, 26. Dez. (DNB.) Mit dem ungestümen Vormarsch unserer Truppen sind die Nachrich­tenverbindungen des Heeres in die Tiefe des russischen Raumes vorgetragen worden. Bau­trupps der Divisions-Nachrichtenabteilungen brach­ten ihre Feldkabelleitungen mit den Sturmtruppen über die Grenzhindernisse, Feldfernkabeltrupps der Korps-Nachrichtenabteilungen trieben ihre Dor- marschleistungen durch Sümpf und Wald mit den Kampftruppen vor und die Nachrichten-Regimenter errichteten im Zuge des unaufhaltsamen Vorwärts­drängens ihre Blankdrahtleitungen, deren Stangen meist selbst geschlagen und zugerichtet werden muß­ten. Die fernmeldetechnischen Aufgaben wuchsen mit der immer größer werdenden Entfernung von Front und Heimat und der seitlichen Ausdehnung der Fronten, die 2500 Kilometer und mehr erreichte. Spezialgeräte kamen zum Einsatz, die ein Weitspre­chen über viele Hunderte von Kilometern und die mehrfache Ausnutzung einer Leitung bis zu zwölf Gesprächen ermöglichten. Die großen Nachrichten­achsen wurden durch Querverbindungen verbunden, und das weitläufige Netz immer enger vermascht. Heute umspannt ein dichtes Fernsprechnetz den er­kämpften Riesenraum und nahezu jede Truppe ist daran angeschlossen. An Blankdraht, Feldfernkabel und Feldkabel sind es bis Anfang Oktober über 600 000 Kilometer Leitungslänge. Um sich diese Lei­stung zu vergegenwärtigen, stelle man sich vor, daß man mit dem eingebauten Kabel die Erde fünf­zehnmal umspannen könnte! Die Zahl der auf diesen Leitungen geführten Gespräche ist auch nicht annähernd zu erfassen. Nur ein Einzelbeispiel soll hier als Matzstab angeführt werden, und zwar die Führungsvermittlung einerKorps- Nachrichtenabteilung, die innerhalb eines Viertelsahres 100 000 Gespräche vermittelte. Die Ge­samtzahl der über das Leitungsnetz gegangenen Fernschreiben beläuft sich auf rund 1 250000. Die Pupierstreifen dieser Schreiben aneinanderge­klebt, ergäben ein Band von der Länge des Erdhalb­messers.

Die Fernsprechverbindungen des Ostens fanden ihre Ergänzung und Ueberlagerung im Funk­

verkehr. Der Funk war dort Hauptnachrichten­mittel, wo der Leitungsbau dem ungestümen Vor­marsch nicht zu folgen vermochte. So sind selbst größere Panzerverbände tagelang aus­schließlich durch Funk geführt worden. In welch starkem Maße die schnell einsatzfähigen und leicht beweglichen Funktrupps zur drahtlosen Befehls­und Meldeübermittlung in den weiten Räumen des Ostens eingesetzt wurden, geht aus der Gesamt- zahl der von der Nachrichtentruppe im ersten Vier- tefiahr abgewickelten Funksprüche hervor: es sind rund 18 000 000. Im Durchschnitt sind also täg­lich 18 0 000 Funksprüche durch den Aether gejagt. Dabei wurden von einer Panzerkompanie zwischen Regiment und Division durchschnittliche Laufzeiten der Sprüche von 12,5 Minuten erzielt. Wenn man bedenkt, daß fast alle Sprüche ju per« schlüsseln waren, um dem Feind die Möglich­keit zur Auswertung mitgehörter Funksprüche zu entziehen, vermag man den Arbeitsaufwand der im Osten eingesetzten Funktrupps zu ermessen.

Funk- und Fernsprechverbindungen orientierten die Führung über den Fortgang der Kampfhand­lungen. Das gleiche Netz aber schuf auch die Vor­aussetzungen im Zusammenwirken aller Waffen, und über dieselben Nachrichtenverbindungen gingen die Anforderungen der kämpfenden Truppen an Munition, Gerät und Verpflegung an die rückwär­tigen Dienste.

Mit den Sturmtruppen bauten die Fernsprech­trupps der Divisions- und Korpsnachrichtenabtei­lungen ihre Kabel hart am Feinde, im heftigsten Artilleriebeschuß setzten die Funktrupps ihre Sprüche ab. Erkundungstrupps der Nachrichtenregimenter drangen in vom Feind besetztes Gebiet vor und stellten als Spähtrupps fest, wie weit es die Lage zuließ, sowjetisches Postgestänge auszunutzen. Die Störungstrupps schließlich scheuten weder Feind noch Dunkelheit, wenn es galt, eine Störung ein- zukreisen und die Verbindung wieder herzustellen. Bei all ihren Unternehmungen hat die Nachrichten­truppe ihren Blutzoll entrichtet.

reitschaft zum Einsatz für übernationale Ideen ge­liefert hat. Nur was auf innerer Wahrhaftigkeit beruht, hat Aussicht auf Bestand. Darum flößt die Jugend des kroatischen Staates Vertrauen ein, auch wenn bis zur Vollendung des staatlichen Aufbaus noch viele und schwere Aufgaben zu bewältigen sind. Die Ustaschabewegung hatte unter dem Belgrader Regime keine Möglichkeit, aus die breiten Massen des Volkes zu wirken. Sie müssen erst geistig und organisatorisch erfaßt werden. Aber der Wille des kroatischen Volkes, um der staatlichen Unabhängig­keit willen auch Opfer auf sich zu nehmen, hat seine Bewährungsprvbe bereits bestanden. Die klare Regelung der dalmatinischen Frage mit Italien hat das bewiesen. Die Anteilnahme an dem europäischen Abwehrkampf gegen die Bolschewismus hat nicht nur in der Entsendung von Freiwilligen an die Ostfront und der Abwehr serbisch-kommunistischer Unruhestifter in Bosnien, sondern auch in der selbstverständlichen Aufnahme aller durch den Krieg bedingten Härten ihren Ausdruck gefunden.

Spanien

in der europäischen Kampffront

Von unserem Sch.-Berichterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Madrid, Ende Dezember 1941.

Spanien hat im verflossenen Jahr die innerpoli­tische Aufmerksamkeit ganz auf seinen wirtschaft­lichen Wiederaufbau und auf die politische Ausrich­tung des Volkes konzentriert. Außenpolitisch stand es im Zeichen des europäischen Erwachens, das nicht auf die nüchterne Atmosphäre der Kanzleistuben be­schränkt blieb, sondern den spanischen Menschen in seiner Seele erfaßte. Unsagbar ist das Leid, das der Bolfechwismus dem spanischen Volk zugefügt hat. Der ganze Zorn und Haß, dessen ein Volk überhaupt fähig ist, richtet sich gegen die Sowjets, die allein die Schuld trugen an der Trauer der spanischen Familien, am Elend des Arbeiters und an den Trümmern der Städte.

Als daher am 22. Juni 1941 die siegreiche deutsche Wehrmacht zum Vernichtungskampf gegen den Bol­schewismus antrat, da fühlte sich Spanien von einem schweren Druck befreit! Der fast zwei Jahre lang verhaltene Haß gegen denWeltfeind Nr. 1" brach mit aller Gewalt hervor; die Bewunderung des Weitblicks, mit dem die deutsche Führung die Komintemdiplomatie überrumpelt hatte, erfüllte die Herzen des spanischen Volkes. Man betrachtete es als eine selbstverständliche Pflicht, an dem neuen Kampf mit der Waffe teilzunehmen, den Bolsche­wismus in feinem eigenen Nest aufzustöbern und sich zu rächen für die Schmach der Jahre 1936/39. In wenigen Tagen waren die Meldelisten für die spanischen Freiwilligen überzeichnet, und schon am 12. Juli verließ der erste Transport derBlauen Division" unter den Klängen des Falange-Liedes die Halle des Madrider Nordbahnhofes. Seit jenem Tage steht das politische und geistige Schaffen der Nation im Gedenken an seine Freiwilligen im Osten.

Mit dem ersten erfolgreichen Einsatz der spani­schen Freiwilligen aber und besonders nach Her­stellung des angelsächsisch-bolschewistischen Bünd­nisses erwachte Spaniens europäisches Verantwor­tungsgefühl zu neuer Kraft. Getragen von dem Vermächtnis der gefallenen Helden feiner natio­nalen Revolution, von der Erinnerung an feine große geschichtliche Vergangenheit und wutentbrannt über die angelsächsischen Machenschaften, die Spa- einens kulturelles Werk in Südamerika zu ver­nichten drohen, hat sich Spanien bedingungslos in die europäische Kampffront eingereiht. Spanien fühlt sich als Träger des hispanischen Bewußtseins und als Mittler der abendländischen Kultur in Süd­amerika nicht nur mitverantwortlich für den Sieg des neuen Europa, sondern darüber hinaus auch verantwortlich für die Bewahrung der südamerika­nischen Tochterstaaten vor dem demokratisch-sowje­tischen Materialismus.

An der Jahreswende steht Spanien am west­lichen Ausgang des Mittelmeeres auf der Wacht,

Uls sich das große Dölkerringen des ersten Welt­krieges seinem ungerechten Abschluß näherte und die Uen Regimenter der Mittelmächte von den n>lachtfeldern zurückgezogen wurden, führte ihr femweg auch nach Kroatien. Denn die kroatischen tappen hatten mit ihren deutschen Waffengefährten jis zum bitteren Ende ausgeharrt. Kroaten haben Jahrhunderte für Europas Interessen gegen tie Osman en gekämpft, hatten für die habshurgische hmsmacht in schweren Schlachten gestanden, aber fr sie selbst hatte die Ungunst des Geschickes, be- kirgt durch den Raum, in dem sich die Interessen Her Mächte schnitten, bis zuletzt keinen Weg zur taüllung ihrer nationalen Sehnsucht nach dem eige- Hit Staat gefunden. Um die drei kroatischen Länder -Altkroatien, Bosnien und Dalmatien ungeteilt iu erhalten, schlossen sich die kroatischen Politiker hcen Ende des Weltkrieges mit den Serben und 6hmenen zum jugoslawischen Staate zusammen. Jter wenige Wochen schon genügten zu der Feststel- frfl, daß die Kroaten von Belgrad nicht als gleich- ke>echtigte Bürger, sondern als Siegesbeute ange- p?n wurden, mit der man gegen Recht und Ge- ßtz verfahren konnte., .

bereits am 5. September 1918 erhoben sich tn öram zwei froatifc,. ...

Mach das Eiserne Kreuz ,------ .

n smedaille, um die Serben davonzujagen und das Wtänbige Kroatien auszurufen. Der Versuch er» im Blute der ersten kroatischen Märtyrer.

Verhältnisse mit der nachdrücklichen Aufforderung an Finnland, die Kriegshandlungen einzustellen, die Truppen aus dem besetzten Gebiet zurückzu­ziehen und Frieden mit der Sowjetunion zu schlie­ßen, was jedoch Finnland in seiner Antwort vom 11. November klar und bestimmt zurückwies. Finn­land präzisierte seinen Standpunkt: Schaffung einer solchen Grenze gegen die Sowjetunion, die Finn­lands Sicherheit garantieren kann, um endlich den vielen, jahrhundertelangen Derteidigungskämpfen gegen den Osten ein Ende zu setzen. Und bar jeder Vernunft, sowie in der gefährlichen Verstrickung des bolschewistischen Bündnisses, erklärte das gleiche England, das noch vor Jahresfrist den Heldenkampf des kleinen Finnland gegen die bolschewistische Ge­fahr mit Bewunderung und Verständnis begleitet hatte, dem tapferen finnischen Volk den Krieg. Da­mit hat sich England den letzten Rest von Sym­pathie in diesem Lande verscherzt und den skrupel­losen Verrat an Europa deutlich besiegelt!

Im engsten Zusammenhang mit der geplanten neuen Grenzziehung zwischen Finnland und der Sowjetunion steht die teils außenpolitische, teils innenpolitische lebhafte Diskussion der ostka-re- l i s ch e n Frage, d. h. die politische und staats­rechtliche Stellung jenes Gebietes, das sich zwischen der alten finnischen Grenze, dem Syväri im Süden, dem Onega-See und Weißen Meer im Osten und der Kolahalbinsel im Norden erstreckt, das in geo­graphischer, geologischer, ethnographischer und kul­tureller Hinsicht eine Einheit mit dem finnisch-kare­lischen Gebiet bildet und das zu einem wesentlichen Teil im Verlauf dieses Krieges von den finnischen Truppen bereits erobert worden ist. In Wirtschafts- und handelspolitischer Hinsicht ist die deutsch-fin­nische Zusammenarbeit vertieft worden.

Wenn wir das vergangene Jahr überblicken und die wesentlichen Meilensteine ins Auge fassen, die aus dem Tagesgeschehen emporragen, so können wir für Finnland in politischer Hinsicht feststellen, daß es seinen Weg gewählt hat. Und wir wissen, daß das finnische Volk seinen Traditionen treu bleibt und mit äußerster Verbissenheit, mit unerschrockenem Mut und mit einer beispiellosen Ausdauer fein Lebensrecht als Nation mit dem höchsten verteidigen wird, was es für ein Volk gibt: mit feiner Ehre!

Wie aus Kalkutta gemeldet wird, hat die britische Polizei Dr. Naidu und andere Hindu-Führer ver- hiftet. Auch Dr. Syamprosad Mockerjee, der stell- > virtretende Präsident der hindustanischen Maha- fabfja, und Finanzminister von Bengalen wurde PH jetgenommen, so daß die Gesamtzahl der Verhaf- feien jetzt 320 beträgt.

be» Siedlerpioniers ging Finnland daran, die Aunden des Krieges zu heilen. Im Mittelpunkt find die Neuansiedlung der rund 40 000 evakuierten Uelischen Bauernfamilien innerhalb der neuen grenzen. Beim Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges begannen im Mittsommer, sowjetrussische Flugzeuge finnische Städte zu bombardieren. Nach nur 15monatigem Frieden oder besser gesagtWaf- syistillftand" war Finnland aufs neue gezwungen, in den Krieg einzutreten. Nach all den schweren Prüfungen Winterkrieges, der alle Reserven mschlungen hatte, ein kühnes Unterfangen, aber es gab keine andere Wahls für das hartbedrängte Finnland, nachdem es sich einmal entschieden hatte! 6o bildet die finnisch-deutsche Waffenbrüderschaft les gegenwärtigen Krieges und der Beitritt Finn- liirds zum Antikominternpakt den zentralen Angel- vllnkt für das politische Geschehen des vergangenen «hres in Finnland und ist auch die Grundlage für die Entwicklung in der Zukunft.

Innenpolitisch war von grundsätzlicher Bedeu- i$ig: erstens der Wiedereintritt Väinö Tanners in Sie Regierung, des von den Sowjetrussen mit M meisten gehaßten finnischen Arbeiterführers, lc nach dem Moskauer Frieden auf sowjetrufsi- schm Druck hin aus der Regierung ausschied. Zwei­tes der Wiedereintritt der Schwedischen spart ei in die Regierung im Herbst, wo- lurcf) wieder eine nationale Sammlungsregierung Monde gekommen ist. Die politische Entwicklung fr Verhältnisse brachte bann zunächst den Abbruch ier diplomatischen Beziehungen zwischen Finnland Nid Großbritannien mit sich und im November die kttmischung Amerikas in die finnisch-sowjetischen

chuljuaend bereits vielfach geschehen ist, in geeig. Her Weise im Schulunterricht behandelt werden. 5 wird Vorsorge getroffen, daß den Schulen hier- r geeignete Unterlagen zur Verfügung stehen.

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Der USA.-FrachtdampferAbfaroka" (5698 BRT.) ovn der McCormick-Linie wurde durch ein japa­nisches U-Boot vor der südkalifornischen Küste an- ^griffen und im sinkenden Zustande verlassen.

Der Reichsminister des Auswärttgen, von Ribbentrop, empfing in Berlin Raschid lli e l Gailani, der im Mai dieses Jahres als irakischer Ministerpräsident den Widerstand des irakischen Volkes gegen den verbrecherischen briti- itfen Ueberfall geführt hat. In einer längeren herz­ähen Unterredung wurden gemeinsam intereffie- Nnde Fragen der arabischen Länder besprochen.

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Im Theater des Volkes in Berlin hatten sich am 1 Weihnachtsfeiertag zahlreiche italienische Arveiter zu einer Weihnachtsfeier zusammengefunden. Nach- btm Nuntius Or seni go eine Messe zelebriert bitte, nahm der italienische Botschafter in Berlin, Alfieri, das Wort.

Der Duce hat dem von Parteisekretär Minister Serena mehrfach ausgesprochenen Wunsch, zum zpeitenmal als Freiwilliger zu den Waffen eilen zli dürfen, angenommen und an feiner Stelle den ouschiedene Male kriegsverletzten und mit der Dldenen und Bronzenen Medaille für Kriegsver- bimste ausgezeichneten Spanien-Freiwilligen Aldo Aidussoni zum Parteisekretär ernannt

. Der Führer hat dem ordentlichen Professor Dr. phil. Dr.. med. h. c. Dr.-Jna. e. h. Adolf Wind­aus in Göttingen aus Anlaß der Vollendung eines 65. Lebensjahres in Anerkennung seiner wis- enschaftlichen Verdienste um die biochemische For­mung, insbesondere auf dem Gebiete der Vitamine, iie Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ver- ltthen.

ein Vorposten Europas, durch Krieg und Not hart geworden, mit einem klar definierten nationalen Willen und einem General an der Spitze, der das Land vor dem Untergang rettete und ein ehrlicher Bewunderer der deutschen Erfolge ist. Spaniens Haltung ist neutral, nichtkriegführend, aber euro­päisch. Es ist entschlossen, seine Unabhängigkeit, die es so teuer erkauft hat, gegen jeden zu verteidigen, der sie anzutasten wagt! Spanien geht in das neue Jahr mit den besten Vorsätzen hinein, kein noch so schweres Opfer zu scheuen, wenn seine nationale Selbständigkeit und die Interessen der europäischen Lebensgemeinschaft es fordern. Spanien will Mit­kämpfer für eine bessere Zukunft fein!

Aus aller Welt.

Heinrich Stelling gestorben.

Der Seniorchef des Verlages Gerhard S t a 11 i n g AG. in Oldenburg, der Geheime Kom­merzienrat Dr. h. c. Heinrich Stalling, ist in Gar­misch-Partenkirchen, wo er Genesung von schwerem Leiden suchte, im Alter von 76 Jahren verstorben. Schon mit 31 Jahren trat er an die Spitze des er­erbten Verlages. Im Laufe der Zeit ift der Stal« ling-Verlag zu einem großen deutschen Militär-Ver­lag aeworden. BeumelburgsSperrfeuer um Deutschland" ist eines von den Büchern, bas in der Zeit größter nationaler Erniedrigung von Olden­burg aus seinen Weg zu den Lesern gefunden hat.

Berufungen an die Reichsuniverfität Straßburg.

Die ordentlichen Professoren Dr. rer. nat. Her­mann Weber in Wien und Dr. rer nat. Franz Firbas in Hohenheim wurden in gleicher Dienst­eigenschaft an die Universität Straßburg berufen. Der bekannte Mineraloge Professor Dr. Friedrich Drescher- Kaden, bisher ordentlicher Professor an der Universität Göttingen, erhielt einen Lehrstuhl der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Reichsuniversität Straßburg. Dem außer- ilanmäßiaen Professor Dr. med. Ludwig Huk- chwerdt, Bruchsal, ist unter Ernennung zum ordent­lichen Professor der Lehrstuhl für Chirurgie an der Universität Straßburg übertragen worden.

Ein Fußball-Film.

Die Aufnahmen für den Bavaria-FilmDas große S p i e l", der seine Handlung in den Rah­men des Aufstiegs einer Fußballmannschaft vom unbekannten Provinzverein zum Deutschen Meister stellt, sind beendet worden. Unter der Spielleitung von R. A. Stemmte waren in den Hauptrollen be- schästigt: Rens Deltgen, Maria Andergast, Hilde Jansen, Gustav Knuth, Josef Sieber, Heinz Engel­mann, Adolf Fischer, Wolfgang Staube u. a. Außer­dem wirkte eine Reihe bekannter Fußballspieler mit.

Berfl Schultes 60 Jahre.

Am 13. Dezember feierte der Leiter der Ludwig» Thoma-Dühne in Egern am Tegernsee, Bertl Schul­tes, seinen 60. Geburtstag. Vom Münchener Volks- cheater ging der gebürtige Altfchwabinger 1903 zum Tegernseer Bauerntheater, dessen Direktion er 1907 übernahm. Ein glückliches Geschick führte ihn mit Ludwig Thoma zusammen, dem er von 1927 ab mit der von ihin und seinen Brüdern gegründeten Ludwig-Thoma-Dühne durch zahlreiche Gastspiele die Anerkennung in Europa und auch tn Ueberfee erkämpfte, lieber tausendmal stand Schultes als Filser" in Thomas1. Klasse" auf den Brettern. Heute spielt der Jubilar vor unseren Soldaten an der Front, da die Thoma-Bühne für die Wehr­machtbetreuung eingesetzt worden fft.

Lin arbeilslherapeullsches Institut der DAF.

Die Deutsche Arbeitsfront hat in Württemberg das ehemalige Jagdschloß Friedrichsruh der Hohenloher Fürsten erworben, um dort ein arbeits­therapeutisches Institut zu errichten, ein Erholungs­heim für genesende Kameraden, die mit Hilfe ärzt­licher Methoden wieder im Gebrauch ihrer Kräfte geübt werden.

Büchertisch.

Trüdners Deutsches Wort erduch. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung herausgegeben von Alfred Götze. 30. bis 33. Lieferung: Kaum Lage. Band IV, Lieferung 316). Preis 4 RM. Verlag Walter be Gruyter & Co., Berlin 1941. (71) Die Ar­beiten am Deutschen Wörterbuch, dessen Fortschritte in zahlreichen früheren Besprechungen an dieser Stelle verfolgt wurden, sind erfreulicherweise auch durch den Krieg nicht zum Stillstand gebracht wor­den. Die neueste Lieferung von vielfachem Umfang fördert das schon stattlich angewachsene Werk wie­der um einen ansehnlichen Schritt, in dem der Buch­stabe K abgeschlossen und, über die Mitte des Alphabets hinaus, das L in Angriff genommen wird. Die Mitarbeiter sind, soweit wir zu sehen vermögen, im wesentlichen die gleichen geblieben wie bei den früheren Lieferungen; der Heraus­geber Professor Alfred Götze in Gießen, ist selber wieder mit einer ansehnlichen Zahl von Wort­geschichten beteiligt. Auch die neue Lieferung be­stätigt den Eindruck, den die oorausgegangenen hinterließen: hier entsteht nicht nur ein gelehrtes, sondern auch ein volkstümliches Werk, nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch als Lesebuch" überaus anregend und bildend. Auf die oft über­raschend« Fülle und Farbigkeit der Belege sei aus­drücklich hingewiesen. Im einzelnen seien die folgen­den Wortgeschichten hervorgehoben: Kauz; Kegel; Keil; Kerl; Kiel; Kind; Kitsch; klar; kneifen; Knochen: kommen; können; Kopf; Kram; Krieg; Kultur; Kunst; Kuß; lächeln; Lachs; Laden.

Hans Thyriot

Hans Nowak: ,Zink wird Gold". Ein Roman des wirklichen Lebens. Illustrierte Jubi­läumsausgabe anläßlich des 25. Tausend. Mit Bil­dern, geb. 5,50 RM. Verlag Wilh. Gottl. Korn, Breslau. (42) Das hier schon bei seinem Er­scheinen ausführlich gewürdigt« Buch erzählt die Lebensgeschichte eines Mannes, der in seiner Heimat heute noch als leaenbäre Gestalt lebendig ist. Karl Godulla begann feine Lauttiahn als einfacher Jä­gerbursche. Durch einen schweren Scyrcksalsschlag, der ihm Jugend und Gesundheit raubte, wurde er auf einen Weg gestoßen, den er bann mit gewalti­gen Schritten ging. Er wird der Schatzgräber, der die unermeßlichen Bodenschätze seiner Heimat ent­deckt und auswertet und stirbt als einer der bedeu­tendsten Großindustriellen seiner Zeit. Es ist eine wahre Geschichte, die sich in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts begeben hat und die bis in unsere Tage nachwirkt: Das unterivdiscbe Reich, das sich der geniale Krüppel aufamme«baute, bildet heute das Kernstück einer der größten Bergwerks­gesellschaften Schlesiens.

Hauvtickrtftkeiter: Dr. Friedrich öilbeim Lange. Stellvertreter des Hanvrichrtjllelters: Dr Han« Thijrfot. verantwortlich für Politik und Bilder- Dr. Lange; für da« Feuilletons Tr. Han« Tbnnot; für Ltadt Gießen, Provinz, Wrnchaft u. -Port Ernst Blumichein beurl.),

i. 53.: Dr.Hans Thyriot.

Druck und Berlag: Brühljche NniversttätSdruckere« R. Lange S. 0. VerlagSleitcr: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anreigenteiter: Hans Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen:Tyeodor Kümmel. PI.Nr^,