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Aus aller Welt

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Stunden treuer Pflichterfüllung im Dien? Ä Reiches Schutz. Die lebenswahren Kuphk,

Als -ie Preußen nach Mainz kamen...!

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schweig. Der Verfasser, der als Farmer in Deud"> Südwest genügend koloniale Erfahrung gesaniAj 11 i hat, um ohne falsche romantische Vorstellungen « -

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Gewlnnauszug

5. Klasse 5. Deutsche Reichslotterie

Wiederaufnahme der Praxis

27. August 1941

Die trauernden Hinterbliebenen:

Margarete Rodenhausen u. Kinder nebst allen Angehörigen

Gießen, den 24. August 1941

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 27. August, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen

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Adolf Kaempffer: Das erste Iah- Roman eines kolonialen Morgen. Preis in fieimj geb. 5,80 RM. Verlag Georg Westermann,

fit

Das Jahr 1866, das der Freien Reichsstadt Frank­furt ihre Selbständigkeit kostete, brachte auch der Festung Mainz preußische Besatzung, denn nach dem zwischen Preußen und Bayern abgeschlos­senen Friedensoertrag mußte die aus bayerischen, kurhessischen und nassauer Kontingenten bestehende Besatzung abrücken, um den Preußen Platz zu ma­chen. Das war am 26. und 27. August 1866, also genau vor 7 5 Jahren.

Die Preußen rückten am 25. August mittags 1 Uhr, über die Kasteler Schiffsbrücke kommend, in Mainz ein. An der Spitze ritt Prinz Holstein, der spätere Gouverneur und Ehrenbürger von Mainz. Sieben Bataillone besetzten die Stadt. Prinz Holstein wurde unweit Kastel von dem abrückenden bayerischen Gouverneur Grafen Rechberg-Löwenroche und dem kurhessischen General von Loßberg begrüßt. Die preußischen Truppen marschierten, nachdem sie die Schiffsbrücke passiert hatten, über die Rheinstraße, den Markt, die Ludwig- und die Schillerstraße zur Großen Bleiche. Dann löste sich der Truppenver­band auf und die Soldaten kamen in die Quartiere.

Man kann nicht sagen, daß die Mainzer Bürger die Preußen besonders herzlich bewillkommnet hät­ten, denn auf den Einzugsstraßen standen nur ein paar Neugierige, die Mainzer, die etwas auf sich hielten, waren zu Hause geblieben. Als dann am gleichen Nachmittag die kurhessischen und nassaui­schen Truppen abgerückt waren, die meist in der Ge-

Heinz Maaßen: Ueber die Maas. Die Erzwingung des Uebergangs bei Monthermä. 140 Seiten. Mit 24 Bildseiten. 2,80 RM. Völkischer Verlag, G. m. b. H., Düsseldorf. (52) Der Ver­fasser, der schon den Polenfeldzug mitgemacht hat, gibt hier aus persönlichen Erinnerungen und Er­lebnissen ein dramatisches Bild von den schweren Kämpfen eines Schützenbataillons an der Maas während des Feldzuges im Westen. Die Erzwingung des Uebergangs über den Fluß bei Montherme, wo

ten festgestellt. In Elvas betrug die Temperatur 38,5 und in Portalegre sogar 40,1 Grad im Schatten.

Elf Tole bei einem Großfeuer in Kolumbien.

Durch einen großen Brand wurden im Mittel­punkt der Stadt Barranquila (Kolumbien) 16 große Gebäude zerstört. Elf Personen, darunter drei Feuerwehrleute, kamen in den Flammen um. Fünf weitere Personen trugen ernste Brandwun­den davon. Die Sachschäden sind beträchtlich.

Kalkofen in die Cuff geflogen.

Während des lebhaften Sonntagsverkehrs hat sich im Zentrum des Bauerndorfes Piovene in V e n e z i e n eine gewaltige Explosion ereignet.

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durch die ein Kalkofen in die Luft flog. Durch die herabfallenden Steine wurden drei Passanten ge­tötet und 20 mehr oder weniger schwer verletzt. Der Besitzer des Kalkofens hatte Sprengstoffe für den Betrieb in den Steinbrüchen in dem Kalkofen aufbewahrt.

Explosion im Hafen von Istanbul.

Im Hafen von Istanbul, auf dem kleinen asiati­schen Bahnhof Haidar Pascha, explodierten drei mit Benzin beladene kleine Schiffe vom Typ Mahon. Die Explosion war kilometerweit zu hören. Riesige Stichflammen stiegen zum Himmel, der noch Stunden später mit schwarzen Rauchwolken bedeckt war. Die Arbeiten der Feuerwehr gestal­teten sich sehr schwierig, lieber die Ursache der Ex­plosion und ihren Umfang liegen noch keine Mel­dungen vor.

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Wer knacktdie Nuß? Von Fritz S o l Mit Zeichnungen von Otto Nückel. 224 (Seite, Verlag Knorr & Hirth, München. Geh. 2,90 geb. 3,70 RM. (48) 2400 Fragen sind , beantworten, sauber eingeteilt in 40 verschied Nüsse" zu je 60 Fragen. Fragen, wie sie h Leben täglich stellt. Jeder soll sie aus seinem Wi^ und aus seiner Erfahrung beantworten, entw allein ober noch besser mit anderen zusammen einem unterhaltsamen Gesellschaftsspiel. Besond anregend sind nicht nur für Kenner dabei die zel Spezialnüsse", wie etwa dieFliegernuß", bi Hausfrauennuß", dieWiener Nuß", dieSv datennuß" usw. Die Antworten sind gesondert r zweiten Teil zusammengestellt. Aus den viel-, tausend Fragenüssen des Lebens stellen diese 24j nur einen Bruchteil dar, aber der Verfasser hat i mit Bedacht, Geschick und auch mit Humor gewähr

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Mit tiefer Trauer erfüllt uns das unerwartete Hinscheiden meines lieben, unvergeßlichen Mannes, unseres guten, treusorgenden Vaters, Sohnes, Bruders, Schwiegervaters, Schwieger­sohnes, Schwagers und Onkels

Karl Rodenhausen

Kaufmann

hat, um i , , . ,

ein Problem heranzugehen, das heute wieder vi t bewegt, hat auch schon in seinem mit dem lieber! tt, Preis ausgezeichneten Südweftafrika-Roman Trutzberge" die Fähigkeit gezeigt, Wirklichkeitssi-, und dichterische Gestaltung miteinander zu verbind^ Dieser neue Roman entstammt dem gleichen M auch wenn er, wie der Verfasser in einem Nachmq bekennt, von falschen kolonialpolitischen Vorau.« setzungen ausgeht. Das Problem der WassererU,-, j X- J ßung wird für Südwest, in welcher Form auh JLi z immer die Kolonie als Rohstoffquelle für ie | iWM deutsche Wirtschaft nutzbar gemacht werden wii), eine Lebensfrage sein und deshalb verdient dr | Roman, der in figurenreicher, spannender fiart» | lunq an dies Problem anknüpft, unser Jnterch.

Fr. W. Lange'

fohl b.S i! brin Hibimr

Am 31. Juli fiel in den schweren Kämpfen im Osten für Führer und Vaterland unser geliebter, sonniger Junge, unser lieber Bruder, Schwager Onkel, Enkel und Neffe

Hans Wahl

Gefreiter und Offz.-Anw. in einem Inf.-Regt.

im Alter von 21 Jahren.

Im Namen der Angehörigen: Carl Wahl, Pfarrer

und Frau Marie, geb. Dietz

Butzbach, den 22. August 1941.

Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 24. Juli in den Kämpfen im Osten mein lieber Mann, unser guter, hoff­nungsvoller Sohn, Schwiegersohn, Bruder,

Schwager und Onkel

Erich Bergk

Feldwebel in einem Kradschützen-Bataillon Inh. desE. K. II u. d. Westwall-Ehrenzeichens

im blühenden Alter von 27 Jahren den Heldentod fand.

In tiefer Trauer:

Frau Maria Bergk, geb. Merkel

August Bergk und Frau

Familie Karl Merkel

August Bergk, z. Z. im Felde, und Familio Albert Fischer, z.Z. im Felde, u.Frau Marie, Richard Bergk, z. Z. im Felde. [geb. Bergk

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sich der Gegner in schwierigem Gelände erbittert verteidigte und für unbezwingbar hielt, ist eine packende Episode aus dem siegreichen Feldzuge im Westen, die hier spannend und sachlich einwand­frei wiedergegeben wird. Eine Anzahl von Bildern beleben die Darstellung in willkommener Weise.

Hans Thyriot.

Das Lied vom Westwall. Ein Zeitbild vom deutschen Frontarbeiter. Mit einem Vorspruch von Reichsminister Dr. Todt. Don Christian H.

Hauptschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter»l Hauptschriftleiters: Ernst Blum sch ein. Verantwortlich für Politik nn Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans TM' (beurl.), i. V.: Dr. Fr. W. Sange; für Stadt Gießen, Provinz, schäft und Sport: Emst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckerei R. Lange K.ii, Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hawann; Anzeigenleiter: Hans Sei Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. PI.SK

Am Sonntag, dem 24. Aug. 1941, verschied plötzlich unser lang­jähriges Mitglied, Kamerad

Sanitätsrat Dr. med. Hermann Fritz

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Die Trauerfeier findet Mittwoch, 27. August, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet

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gend von Hattersheim und Flörsheim in Quartiere gingen, kamen die Mainzer aus ihren Häusern und Wohnungen, um die ahnungslos in der Stadt her- umfpazierenden Preußen zubegrüßen", es gab allenthalben Rempeleien, die teilweise in derbe Prü- gelfchlachten ausarteten. Der preußische Gouverneur drohte mit dem Belagerungszustand, wenn die Be­lästigungen der preußischen Truppen nicht aufhör- tey. Da waren die Mainzer die Klügeren und gaben nach.

Aber freundschaftlich war das Verhältnis zwischen Preußen und Mainzern keineswegs, denn man ver­gaß nicht, daß die Preußen sich ihre Anwesenheit in der Festung gut bezahlen ließen. Für jeden Sol­daten mußte die Stadtkasse 30 Kreuzer pro Tag bezahlen, ein Unteroffizier kostete schon einen Gul­den, ein Leutnant fünf Gulden, ein Hauptmann sieben und ein Stabsoffizier sogar deren zehn. Das lief' ins Geld, zumal in den nächsten Tagen noch mehr preußische Truppen nachkamen. Später be­stand dann die Garnison der Stadt aus den Infan­terie-Regimentern 19, 32, 81 und 87, dem Fußar- tillerie-Regiment 3, einem F e ld a r ti lle r i e -R e gi me n t, den Her Pionieren und zwei Schwadronen Drago­nern. Mit den Preußen kam $tn schlimmer Gast nach Mainz: die Cholera. Am 27. August 1866 gab es den ersten Todesfall und bis Ende Septem­ber 1866 starben über hundert an dieser furchtbaren Krankheit. Dann erlosch die Seuche allmählich.

Eröffnung der 5. Sommerkampfspiele der Hitler-Jugend.

Breslau, 26. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die 5. Sommerkampfspiele der Hitler-Jugend wurden durch den bevollmächtigten Vertreter des Reichs- jugendfuhrers Stabsführer Helmut M ö ck e l mit der Verpflichtung der Wettkämpfer und Wettkämpferin­nen eröffnet. Die Breslauer Jahrhunderthalle, die als einzigen Schmuck an der Stirnseite über 200 Fahnen der Jugend aufweist, war mit den Wett­kämpfern und Wettkämpferinnen und den Einheiten des Standortes Breslau bis auf den letzten Platz gefüllt. Nack) der Meldung der Jugend und der großen Kantate für Chor und OrchesterLand, mein Land" von Heinrich Spitta sprach der Gau­leiter Hanke, der den jungen Gästen ein Bild von der großen, ehrenvollen Geschichte und der Bedeu­tung Schlesiens zeichnete. Dann ergriff der Chef des Hauptamtes II, Obergebietsführer Dr. Schlünder, das Wort, um nach einem Dank an die Partei und die gastgebende Stadt und Bevölkerung von Breslau die Verpflichtung der Wettkämpfer und Wettkämpfe­rinnen vorzunehmen. Ihren Höhepunkt erreichte die Kundgebung mit der Ansprache des bevollmächtigten Vertreters des Reichsjugendführers, Stabsführer M ö ck e l. Die Durchführung von Sommerkampf­spielen der Hitler-Jugend auch in diesem Kriegsjahr stelle ein Bekenntnis der Jugend dar, sich selbst für die Ertüchtigung des Körpers zu schulen und zu er­ziehen, im Wettkampfgedanken aber ihrer Bereit­schaft, die Kräfte zu messen, Ausdruck zu geben.

Der älteste Ehrenbürgermeister gestorben.

In Landau/Pf. ist der Ehrenbürgermeister der Stadt Bergzabern, Konrad Schlitt, der erst kürz­lich seinen 94. Geburtstag feiern konnte, gestorben. Schlitt war der älteste Ehrenbürgermeister. Er hatte in der Schlacht bei Gravelotte gekämpft, und zwar im Wormser Leibgrenadierregiment.

3m Sande erstickt.

In Landau/Pf. begab sich der 14jährige Sohn Hugo des Malers Orth auf der Aehrenlefe, die er mit anderen Jungen durchführte, an den Wasser­tümpel einer Sandgrube. Plötzlich brach die senkrecht abgestochene Wand herunter und begrub, den Jungen unter sich, so daß er erstickte.

Schwere Sturmschäden in New Jersey.

In Woodbridge im Staate New Jersey zerstörte ein orkanartiger Sturm 20 Wohnhäuser, entwurzelte zahlreiche Bäume und zerriß die Telephonleitungen. 15 Personen wurden verletzt. Kurz nach dem Sturm brach in einer Gummifabrik ein Großfeuer aus. Philadelphia wurde gleichfalls von einem hef­tigen Sturm heimgesucht. Eine Person wurde ge­tötet, über 20 wurden verletzt. Fünf Fabrikschorn­steine stürzten um, wodurch mehrere Wohnhäuser zerstört wurden.

Hitzewelle in Portugal.

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285 Gewinne »u 500 RM. 3511 7059 7412

! 9613

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? 54470

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