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Kampf gegen das britische Mutterland.
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Der britische Schlachtkreuzer „hooD" — (Scherl Bildarchiv)
Das deutsche Schlachtschiss „Bismark - (Scherl BitüerdiensE)
Vertin, 24. Mai. (DVV.) Das OKW. bekannt:
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Berlin, 25.Mai. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche Fallschirmjäger- und Luftlandetruppen stehen — wie durch Soudermeldung bekanntgegeben — feit den frühen Morgenstunden des 20. Mai auf der Insel Kreta im Kampf gegen Teile des britischen Heeres.
In kühnem Angriff aus der Luft eroberten he — unterstützt durch Jagd-, Zerstörer-, Kampf- und ^iturzkampffliegerverbände — taktisch wichtige Punkte der Insel. Nach weiterer Verstärkung durch Verbände des Heeres sind die deutschen Truppen auf der Erde zum Angriff übergegangen. Der Westteil der Insel ist bereits fest in deutscher Hand. Die Kampfhandlungen verlaufen im Zusammenwirken von Fallschirm-, Luftlandetruppen und Verbänden des Heeres weiter planmäßig.
Die deutsche Luftwaffe zerschlug den Versuch der britischen Flotte, in die Entscheidung um Kreta ein- zugreifen, vertrieb sie aus dem Seegebiet nördlich Kretas, versenkte und beschädigte eine große Anzahl feindlicher Kriegsschiffe und errang die Luftherrschaft über dem gesamten Kampfraum.
Italienische See- und Lufistreitkräfte beteiligten sich in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Streitkrästen seit dem 20. Mai an dem Kampf um Kreta und find an den bisherigen Erfolgen in hohem Maße beteiligt. .
Gestern griff die deutsche Luftwaffe wieder m 11 starkem Erfolg in den Kampf um die Insel Kreta ein. Weitere Fallschirmtruppen wurden unter Jagdschutz zur Verstärkung ^gesetzt. Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung feindliche Vatterieslellungen und Maschinengewehr- uester, Baracken, Feldlager und Truppenansammlungen: sie zerstörten mehrere britische Flakstellungen und Funkanlagen, vernichteten zwei Flugzeuge am Boden und versenkten südlich Kreta cm Handelsschiff von 1000 BRT.
Wie ebenfalls durch Soudermeldung bekanntge- geben wurde, stieß ein deutscher Flottenverband unter Führung des Flottenchefs Admiral Lut- jen5 im Seegebiet um Island auf schwere britische Seestreitkräfte. Vach einem kurzen schweren Gefecht versenkte das Schlachtschiff „ö\s- marck" den britischen Schlachtkreuzer „h o o d", das größte Schlachtschiff der britischen Flotte. Lin weiteres Schlachtschiff der neuesten englifdjeu „fiing-®eorg“-ftl«ffe wurde beschädigt und
Deutsche Kampffliegerverbände versenkten gestern im östlichen Mittelmeer drei britische Zerstörer, beschädigten drei weitere Zerstörer
schwer und vernichteten fünf britische Schnellboote in der Sudabucht.
In der letzten Vacht richteten sich erfolgreiche Luftangriffe gegen Flugplätze in Mittel- und O st e n g l a n d. Ein Handelsschiff wurde durch Bombentreffer schwer beschädigt.
In Vordafrika zerstörten Spätrupps des deutschen Afrikakorps bei einem Vorstoß ostwärts Sollum zwei britische Panzer und mehrere Geschütze.
Der Feind warf in der letzten Vacht mit schwachen Kräften Bomben auf verschiedene Orte Westdeutschlands. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste an Toten und Verletzten. Vor allem in Köln und Düsseldorf entstanden Gebäudefchäden.
Während der Führung des Kampfes gegen England fand der Kommandierende General und Befehlshaber eines Fliegerkorps, Generaloberst Grauert, den Heldentod. Generaloberst Grauert,
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zum Abdrehen gezwungen. Die deutschen Seestreitkräfte fetzten ohne Verluste ihre Operationen fort.
Im Kampf gegen das britische Mutterland bombardierten deutsche Kampfflugzeuge am gestrigen Tage und in der letzten Vacht Werke DerFlugrüsidngs- industrie und Hafenanlagen an der englischen Süd- und Südostküste. Sie versenkten zwei Handelsschiffe mit zusammen 3600 BRT. und beschädigten zwei große Frachter schwer.
In Vordafrika vernichteten Spähtrupps des deutschen Afrikakorps bei Tobruk unter anderem zwei britische Panzer.
Der Feind flog weder bei Tage noch in der Rächt nach Deutschland ein. Angriffsversuche auf hollän- disches und norwegisches Küstengebiet hatten den Abschuß von zwei englischen Kampfflugzeugen durch deutsche Jagdflugzeuge zur Folge.
Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.
heben. Allgemein wird die schwere und „schock« artige" Wirkung der gänzlich unerwarteten Hiobsbotschaft zugegeben.
Der Washingtoner Korrespondent der „New Dort Times" schreibt, der Ernst des Schlages gegen die britische Ueberlegenheit zur See könne hier an dem bestürzten Schweigen gewesen werden, mit welchem die Nachricht von dem Verlust der „hood" in den Washingtoner amtlichen Kreisen ausgenommen worden sei. Die tödliche Treffsicherheit des „Bismarck" und das anscheinende Unvermögen der „hood", wenigstens einen lähmenden Treffer gegen seinen Gegner zu erzielen, werde mit schmerzlicher Ueberraschung be- prochen.
Generaloberst Grauert f.
Generaloberst Ulrich Grauert wurde am 6. 3. 1889 zu Berlin als Sohn eines Majors geboren. Nach Besuch der Gymnasien in Danzig, Königsberg und Berlin kam er in das Kadettenhaus zu Potsdam und von Ostern 1905 bis 1909 in die Hauptkadettenanstalt Groß-Lichterfelde, wo er das Reifezeugnis erlangte. Er trat im selben Jahre als Fähnrich beim Fußartillerieregiment 2 ein und, wurde 1910 zum Leutnant befördert. Im August 1914 rückte er mit seinem Regiment ins Feld und
Oie erste Meldung.
Berlin, 24. Mai. (DVB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche Fallschirmjäger- und Luftlandetruppen stehen seit den frühen Morgenstunden des 20. Mai auf der Insel Kreta im Kampf gegen Teile des britischen Heeres.
3m kühnen Angriff aus der Luft eroberten sie, unterstützt durch Jagd-, Zerstörer-, Kampf- und Sturzkampffliegerverbände taktisch wichtige Punkte der Insel. Vach weiterer Verstärkung durch Verbände des Heeres find die deutschen Trup. peu zum Angriff übergegangen. Der Westteil der Insel ist bereits fest in deutscher Hand.
Die deutsche Lustwaffe zerschlug den Versuch der britischen Flotte, in die Entscheidung um Kreta einzugreifen, vertrieb sie aus dem Seegebiet nördlich Kreta, versenkte und beschädigte eine große Anzahl feindlicher Kriegsschiffe und errang die Luftherrfchaft über den gesamten Kampfraum.
Die Gefamtoperationen verlaufen weiter planmäßig.
Die Erklärung Churchills, daß auf Kreta deutsche Truppen in neuseeländischen Uniformen abgeseht worden feien, ist unwahr. Sollte sie der Anlaß oder die nachträgliche Begründung dafür fein, daß deutsche Fallschirmjäger nicht nach den Regeln des Völkerrechts behandelt werden oder behandelt worden sind, so wird das Oberkommando der deutschen Wehrmacht die entsprechende Vergeltung an der zehnfachen Anzahl britischer Kriegsgefangener anordnen.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
Montag, 2b. Mai t§41
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Der sich besondere Verdienste um den Wiederaufbau Der Deutschen Luftwaffe erworben hatte, war mit feinem Fliegerkorps maßgebend an den Erfolgen Der FelDzüge in Polen unD im Westen beteiligt. Als vorbildlicher Soldat und Befehlshaber führte er fein Korps zu den höchsten Leistungen
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Eine der kühnsten Taten der Weltgeschichte.
Deutsche Truppen auf der Insel Kreta gelandet. — Planmäßiges Fortschreiten des Angriffs
Das größte britsche Schlachtschiff vernichtet
Großer Erfolg des deutschen Schlachtschiffes ,/Bismarck".
Berlin, 24. Mai. (DVV.) Das Oberkommando Der Wehrmacht gibt bekannt:
Lin im Atlantik operierender deutscher Flottenverband unter Führung des Flottenchefs Admiral Lütjens stieß im Seegebiet um Island auf schwere englische Seestreitkräfte. Das Schlachtschiff „Bismarck" hat hierbei einen englischen Schlachtkreuzer, wahrscheinlich hood" vernichtet. Em weiteres Schlachtschiff wurde zum Abdrehen gezwungen. Die deutschen Seestreitkräfte sehen ohne nennenswerte Beschädigung ihre Operationen fort.
lieber das schwere Gefecht Zwilchen dem 35 000 Tonnen großen deutschen Schlachtschiff „Bismarck" und dem größten Kriegsschiff der Wett, dem 42 000 Tonnen großen englischen Schlachtschiff o o b", liegen noch weitere Einzelheiten vor. Das britische Schiff erhielt im Laufe des Gefechts einen miibloeüelten Volltreffer in d i e Muni- Ärnmer. Selbst die britstche Admiralität mußte angesichts dieses schweren Schlages für Die
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Angriff auf Kreta.
Deutsche Fallschirmjäger- und Lustlandetruppen ind in den frühen Morgenstunden Des 20. Mai auf der Insel Kreta gelandet, eroberten in kühnem Angriff aus der Luft taktisch wichtige Punkte der Insel und befinden sich seitdem im Kampfe gegen Teile des britischen Heeres, mit dem Erfolg, daß der Westteil der Insel bereits fest in deutscher Hand ist. Dieses große Ereignis vollzog sich, ohne daß das Oberkommando der Wehrmacht sich dazu äußerte. Erst am 24. Mai brach es fein Stillschweigen und gab der Welt die Tatsachen bekannt. Diese Schweigepolitik war dadurch veranlaßt, daß das Oberkommando der Wehrmacht einerseits nur einwandfrei eststehende Tatsachen melden und daß es anderseits, )em Gebot der militärischen Notwendigkeit folgend, dem Feinde keinen Einblick in seine Absichten geben wollte. Die Lage war ähnlich wie seinerzeit bei Der Eroberung von Abbeville, die ja auch erst drei Tage, nachdem Abbeville in deutschen hänNn war, der Welt vom Oberkommando der Wehrmacht bekannt- gegeben wurde. Auch Herr Churchill und die englischen Lügenpriester blieben im Falle Kreta wieder bei chren alten Methoden. Sie nahmen den Mund gleich von Anfang an reichlich voll und nützten das Schweigen des Oberkommandos der Wehrmacht weidlich aus, mit „Siegesnachrichten", hostend, daß
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Generaloberst Grauert. (Scherl-Bilderdienst jOKW.j.-M.)
wurde im Februar 1915 zum Oberleutnant befördert. Als Beobachter tat er feit dem 10. 3. 1915 Dienst bei verschiedenen Fliegerabteilungen und wurde 1917 zum Hauptmann befördert. Im gleichen Jahre erhielt er das Ritterkreuz zum hohenzollern- schen Hausorden. Im Januar 1918 erfolgte feine Ernennung zum Führer Der Fliegerabteilung 17.
Nach Beendigung des Krieges wurde er in die Reichswehr übernommen. Nach verschiedenen Verwendungen bei Der Truppe und in Stäben wurde er im Februar 1929 zum Major befördert und im März 1929 in das Reichswehrministerium versetzt. Im Oktober 1932 zum Oberstleutnant und im Juli 1934 zum Oberst befördert, trat er im März 1935 in Die neugegründete Luftwaffe ein. Nach verschiedenen Kommandierungen zu Fliegerschulen wurde er im Oktober 1936 zum Generalmajor befördert und im Juli 1937 zum höheren Fliegerausbildungskommandeur 2, anschließend zum Kommandeur einer Fliegerdivision ernannt. Im April 1938 erfolgte seine Beförderung zum Generalleutnant, im Oktober 1939 zum General der Flieger und gleichzeitig Die Ernennung zum Kommandierenden General und Befehlshaber eines Fliegerkorps. Am 29. Mai wurde ihm auf Vorschlag des Reichsmarschalls Göring vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht für hervorragende Verdienste in der Führung des ihm unterstellten Fliegerkorps auf dem westlichen Kriegsschauplatz das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 19. Juli 1940 wurde er zum Ge- neraloberft befördert.
Mit dem Namen dieses Generals sind größte Erfolge der Luftwaffe in diesem Schicksalskampf des deutschen Volkes verbunden. Das von ihm geführte Fliegerkorps öffnete im Weftfeldzug des vergangenen Jahres der 4. Armee die Tore zum Sie^e unversetzte der britischen Insel vernichtende Lxhläge. Generaloberst Grauert, der sich unvergängliche Verdienste um den Wiederaufbau der deutschen Luftwaffe erwarb, mar als Soldat und Befehlshaber ein Vorbild seiner Truppe. Seine persönlickc Haltung hat das Korps zu den höchsten Kampsteistun- gen' hingerissen.
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englische Kriegsmarine zugeben, daß das Schiff in die Luft geflogen ist.
Der vernichtete britstche Schlachtkreuzer „hood war mit 42 100 Tonnen das größte Kriegsschiff der Welt. Auch seine Geschwindigkeit war mit 31 Seemeilen sehr beträchtlich. Die Bestückung Der ,Hood" setzte sich aus 8 Geschützen von 38 cm, 12 14-crn- Geschützen, 8 10-crn-Geschützen sowie Der entsprechenden Luftabwehr und 6 Torpedorohren zusammen. Die Besatzung betrug 1341 Mann. Der Schlachtkreuzer „hood" ist bereits im Oktober 1939 von Der deutschen Luftwaffe angegriffen und beschädigt worden.
Oer Eindruck in Amerika.
Washington, 26. Mai. (DNB. Funkspruch.) Die Versenkung Der „h o o d" bildet für Die Blätter Die größte Sensation, die sämtlich längere Artikel von OZ^.-Sachverständigen veröffentlichen, Die Meldungen aus Berlin und Lon- Don bringen unD dabei Die Bedeutung des großen deutschen Sieges und schweren englischen Verlustes in materieller unD psychologischer Hinsicht hervor-
18 GietzenerAnzeiger
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