zu zahlen.
Krankheit.
[ii4
ita, vom Vorrnarich gegen Tobruk uns > Surft @ert (Zeiger. Außer Miete,
der mit der Einbringung tausender uist) aber roirt> dos beliebte Ostermärchen
i-drn
ji-ir.il 0
f
Sri
«Nachdruck verboten.) abgebildet «ah, halbnackte amerikanische Ftlmschau. spielerinnen und dj« Frauen der europäischen gro-
2. Fortsetzung.
zweifeln, darin kennt er sich aus.
Sach? entwickelt. Wie er eintritt, ist das Verhör
„Wie hast du es denn angestellt, Grischa", fragt
L
i
-T Qi
ni ei
kn
-auch
ia - lallun
-oer
!:r be
«eite k d
Neue Lehrgemeinschasten
im Verufserziehungswerk der D2l$.
aus gelb von von
„Unb der ist Kolok auf den Kopf gefallen?" „So ist es. Gerade auf den Kopf."
Die neue Deutsche Wochenschau, die am Samstag, 26. April, erscheint, bringt u. a. einen umfassenden Bildbericht vom Geburtstage des Führers im Hauptquartier an der Südostsront. — Ferner sieht man einen neuen Bildbericht aus Afrika, vom Vormarsch gegen Tobruk und Sol-
1 ..V rr*.< _______ linh n h
Nachmittag wird dos beliebte Ostermärchen „Der Froschkönig ober der Eiserne Heinrich" von Robert Bürkner wiederholt. Außer Mete.
Jetzt mischt sich Bobrow ein. er hat bis setzt mit untergeschlaaenen Armen rauchend an der Tür gelehnt und mißbilligend zugehört. Wozu diese nutzlose Fragerei. Wird der sibirische Jäger jemals zugeben, daß bei Koloks Tod vielleicht nicht alles , mit rechten Dingen zugegangen fei? Und läßt sich das beweisen, wenn niemand dabei war? Poll- ! zisten, findet Bobrow, sind unvernünftig. Jedenfalls antwortet er jetzt an Stelle des Jägers.
schönen Fellchen, wo sind die geblieben?" will der Kommissar wissen.
tungsvorstand oder dessen Familie auf Reisen ober sonst außerhalb des ständigen Wohnsitzes befinben und zu Arbeiten herangezogen werden. Der Urlaub darf, abgesehen vom Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nicht durch Geld abgegolten werden. Als Urlaubsvergütung ist das Barentgelt und, wenn Kost gewährt wird, eine Geldentschadl- gung für die nicht gewährte Kost mindestens m Höhe der vom Versicherungsamt festgesetzten Satze
Choreographie: Irmgard Trömel. Leitung: Otto Söllner. 27. Freitag-Miete.
Am Sonntag, 27. April, wird zum ersten Male Heinrich Marschners romantische Oper „Hans Hei- ling" aufgeführt. Musikalische Leitung: Otto Söll- ncr Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. Chöre: Erich Richter. Es wirken mit: Anni Affion, Gabriele Pvssinke, Ilse Winhold, Gustav Bley (in der Titelpartie). Gustav Br"nn, 1 - - •' ~ " *■ ' Am
„Oder eine Eiche."
„Aber Grischa, die hat doch keine Nadeln!
wo ihn der Baum getroffen hat."
„So eine Fichte wurzelt eben nicht tief im Boom, das weiß man ja", nickt der Polizeimann anftyi-
„Herr", beteuert der Ostjake, „ich kann nichts dafür. Der Baum ist auf ihn gefallen und hat ihm den Schädel eingeschlagen."
„Ah!" wundert sich der Poli^st Teilung gejagt, die beiden?"
„Scheint so", erwidert Bobrow unbeteiligt, habe ich es jedenfalls verstanden."
„Nein!" sagt Grischa plötzlich laut, und seine unförmigen rissigen Fäuste krampfen sich unter den
Führers Geburtstag in der neuen Wochenschau.
willst du fortgehoben hoben, noch dazu mit deinem verletzten Fuß?"
„Es kann sein."
„Und unter diesem Ast hast du ihn hervorgezogen?"
,Ja. So halb zwischen Ast unb Stamm."
„Und Kolok war gleich tot? Hat er nicht mehr gesprochen?"
„Nein, er war gleich tot." Das wetterzerrissene, stumpfe Gesicht blieb unverändert wie die Rinde eines Baumes.
gelegt hatte. ,
Z Steinbach. 25. Avril. Am morgigen 26. April feiert der Landwirt Karl Krämer I. feinw 75 Geburtstag. Der alte Herr erfreut sich N einer für sein Hobes Alter guten Gesundheit. Unsen herzlichen Glückwünsche!
Chin* (chyortnokiren
H esse n und Bayern bestreiten am 18. Mi in Kassel einen Leichtathletik-Vergleichskampf.
D e n Titel aberkannt bekam der beutiot Hattstchwergewichts-Boxmeister Jean KreS (Aachen). Rickarb Vogt (Hamburg) unb Hen, Seibler (Berlin) werden nun am 4. Moi m Hamburg um die deutsche Meisterschaft kämpfen.^
weiter nach Süden.
DornotizeN.
Tageskalender für Freitag.
Stadttheater: 19 bis 21 Uhr „Tanzabend". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Carl Peters". —. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das Flötenkonzert von Sanssouci".
Slabtthealer Gießen.
Das Gch ulschwimmen im Kreise Gießen
Die jetzt vorliegenden Ergebnisse des SchiL schwimmens Zeigen, datz trotz der Schwierigkeit«, die im vorigen Sommer dem Schulschwimmunter richt entgegenstanden, beachtliche Ergebnisse erM wurden.
Im Landkreis Gießen wurde an 27 vr ten geschwommen. Erfaßt wurden 1730 Kinder (W Knaben und 840 Mädchen). Davon haben 510 bn< Schwimmen erlernt. Unter diesen sind 167 Frei- schwimmer (84 Knaben unb 83 Mädchen) und 44 Fahrtenschwimmer. Bon den 424 Kindern, die ar den 27 Orten aus der Schule entlassen wurden können 180 schwimmen, 75 haben das Freischwim mer- (15 Minuten Dauerschwimmen) und 30 bas Fahrtenschwimmerzeugnis (45 Minuten Dauer schwimmen). m
Die Volksschulen der Stadt Gießen, die btn Volksbad benutzen, unterrichteten 1176 Kinder in Schwimmen. (573 Knaben unb 603 Mädchen). Dv von sind 620 Schwimmer, 351 (174 Knaben un! 177 Mädchen) haben das Freischwimmer- unb 21; (102 Knaben unb 112 Mädchen) dos Fabrtenschw'm merzeugnis erworben. Von den 311 Schulentlasss, nen können 225 schwimmen, 160 sind Freischwimme (83 Knaben und 77 Mädchen) unb davon 108 Fahr, tenschwimmer (52 Knaben unb 56 Mädchen).
• *
** In Untersuchungshaft gebracht Wegen Veruntreuung einer größeren Summ; wurde ein 48 Jahre alter Mann in Gießen Der haftet unb in bas Gerichtsgefängnis in Unter- suchungsbaft ein geliefert. Er hat die Unterschlo« cungen, die er zum Nachteil seiner Firma beging eingeftanben. — Unter bem V-rbacht der Vorsatz, lichen Brandstiftung in einem Wohnhause in Beim, heim (Kreis Friebberg) würbe ein dortiges (Fh* paar in Haft genommen unb eben alls nach in das Gerichtsgefängnis verbracht. — In Melb-H (Kreis Friedberg) wurde eine Frau unter ber fchuldigung des Giftmord Versuchs cm ihrem gcfdj^ denen Manne verhaftet und als Untersuchung» gefangene dem Gerichtsgefängnis in Gießen zr geführt.
Zn ber Scheune tödlich abgestürzt.
* Wilsbach bei Bischoffen (Kreis Wetzls, 25. April. Am gestrigen Donnerstagnachmitta, stürzte der etwa 50 Jahre alte Landwirt Äonra) Seibel von hier bei ber Arbeit in feiner Scheune aus beträchtlicher Höhe ab. Der bebauens werte Mann mußte mit einem schweren Schi- delb ruch nach Gießen in bie Chirurgische Klink gebracht werben. Dort ist er m ber Nacht zum Freitag geworben.
Landkreis Gießen
„Wieso?" sagt der intelligente Polizist. „Ein Baum fällt doch nicht plötzlich um."
„Es war ein entwurzelter Baum, Euer Gnaden, der Sturm hat ihn aus ber Etbe gerissen, und wir mußten eben durch den Wmdbruch durchgehen."
„Unb bir ist, mit Gottes Hilfe, nichts geschehen?"
„Am Fuß hat er mich getroffen, ber Verfluchte, ich hinke ja heute noch, werbe vielleicht nie mehr gerade gehen können."
„So, so! War cs ein großer Baum?"
„Ein Riese, Euer Gnaden, vielleicht hundert Jahre
Bei Krankheitsfällen sind die Anordnungen des Arztes zu befolgen, der darüber entscheidet, inwieweit Arbeit verrichtet werden kann oder ob die Uederführung in ein Krankenhaus notwendig ist. Die in die häusliche Gemeinschaft aufgenommenen Hausgehilfinnen unb Hausangestellten haben Anspruch auf Kost unb Wohnung bis zu ihrer Aufnahme in ein Krankenhaus. Das Barentgelt ist bei unoerfchulbeter Arbeitsunfähgkeit durch Krankheit ober Unfall bis zur Dauer von 3 Tagen in voller Höhe weiterzuzahlen, liegt eine Beschäftigung von mindestens 6 Monaten im gleichen Haushalt vor, so ist das Barentgelt bis zur Dauer von einer Woche zu gewähren. Bei längerer unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit nach mindestens sechsmonatiger Beschäftigung im gleichen Haushalt ist darüber hm- ber Unterfdiiebsbetrag zwischen dem Kranken- unb 90 d. S). des Barentgelts bis zur Dauer weiteren 7 Tagen, nach einer Beschäftigung mindestens 1 Jahr ber Unterschiebsbetrag bis
I J- ms de
ß
f!
&
Hst ht
1>, \ hi f her 'M
lÄfflt l Ae! i5ta
|afc
zur Dauer von mindestens 21 Tagen zu zahlen. Die Zahlungspflicht geht in keinem Falle über den Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhälthisses hinaus. Wenn Hausgehilfinnen unb Hausangestellte nicht im Haushalt ihrer Arbeitsstätte wohnen, ist bei Arbeitsversäumnis infolge Erkrankung auf Verlangen des Haushaltungsvorstanbes ber Krankenschein ober ein ärztliches Attest über die Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. Etwaige Kosten bes Attestes hat der Haushaltungsvorstanb zu tragen.
Kündigung.
Die Kündigung ist, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist, nur zum Schluß eines Kalenber- monats zulässig, sie hat spätestens am 15. des Monats zu erfolgen. Die fristlose Kündigung aus wichtigem Grunde bleibt hierdurch unberührt, ledoch muß bei einer fristlosen Kündigung noch 18 Uhr für eine angemessene Unterbringung für die Rächt gesorgt werden. Nach der Kündigung sind den Hausgehilfinnen ober Hausangestellten bis zur Erlangung einer neuen Stellung neben bem wöchentlichen freien Nachmittag an zwei weiteren Tagen bre» bis vier Stunben Freizeit zu gewähren. Der Haushaltungsvorstanb kann ben Nachweis verlangen, daß die Freizeit für bie Stellungssuche verwendet wurde. Die Hausangestellte ist verpflichtet, dem Haushal- tun-gsoorstand sofort Mitteilung zu machen, sobald eine neue Stellung angenommen ist. Fällt der letzte Tag bes Monats auf einen Sonn- ober Feiertag, fo ist ber vorhergehende Werktag ber Ziehtag. Die Arbeit ist an blesem Tag bis 15 Uhr zu beenden.
„Vielleicht", räumte Grischa ein, „war es nur ein Ast, unter dem Kolok lag."
„Ah, also nur ein Ast hat ihn getroffen?
ENi
M
„Vor allem", sagt Michael Bobrow, ber Beamte im Pelzbepot, „mußt bu Koloks Tod der Polizei melden, verstehst du? Diese Fellchen hier werde ich ...... . .... ... ,-------- . ~
erst bezahlen, wenn der Polizist mit dir fertig ist. Zobel unb Fuchs tragen sie, daran ist nicht zu Alles muß nach Vorschrift gehen." zweifeln, darin kennt er sich aus.
X ®oru>
ÖQ
■SA. bQ
9*503»
Alleinhersteller: PJos.Möbs Seifenfabriken.Giessen
tausender englischer Gefangener schließt. —- Außerdem erlebt man in vorderster Front die A b - schlußkämpfe in Jugoslawien. Schnelle Truppen der Heeresgruppe Generaloberst von Kleist stoßen von Bulgarien aus über Risch nach Belgrad vor. Panzer bilden die Spitze. Immer wieder müssen sie einzelne serbische Abteilungen, die sich verbissen verteidigen, niederkämpfen. Dicht auf folgt Infanterie, bie sich mit versprengten Feindtrupps unb Heckenschützen herumzuschlagen hat. So kämpfen sich unsere Soldaten bis Belgrab vor. Die Festung Belgrad ist in deutscher Hand. Serbien kapituliert. Bildberichte zeigen die Kapitulationsverhanblungen, die Ueber- bringung ber Nachricht von ber bedingungslosen Uebergabe an den Führer unb eine Lagebesprechung ----- . ,
im Führerhauptquartier. — Mit verstärktem Druck an der Volksgenossen aller geht es nun gegen bie griechischen unb eng- —*,*’x **a^*a*& rA<m fischen Truppen am Aliakmon. Unsere Soldaten in Saloniki. In zähem Ringen arbeiten sich Sturmpioniere unb Infanterie vor. Nach hartem Kampf wird ber Feinb auch am Olymp in bie Flucht geschlagen. Artillerie unb Panzer jagen ihn
Am heutigen Freitag wird ber Tanzabend des Stadttheaters wiederholt. Zur Aufführung kommen , Der Schwanensee", ein romantisches Ballett von v ....... ~ ------ eine bunte Volks-1 zeige.)
Die Hausgehilfinnen unb Hausangestellten haben in jebem Urlaubsjahr einmal Anspruch auf bezahlten Urlaub. Das Kalenberjahr gilt als Urlaubsjahr. Den Zeitpunkt bes Urlaubs bestimmt der Haushaltungsvorstanb, der auf berechtigte Wunsche im Rahmen der Möglichkeiten des Haushalts Rücksicht zu nehmen hat. Der Urlaubsanspruch entsteht erstmalig nach einer Beschäftigungsdauer von 6 Monaten. Der Urlaub für Beschäftigte über 18 Jahren beträgt im ersten unb zweiten Beschäftigungsjahr im gleichen Haushalt 7 Kalendertage, im dritten Jahr im gleichen Haushalt 10 Kalendertage, im vierten und jeden weiteren Jahr im gleichen Haushalt 15 Kalendertage.
Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahre haben schon im ersten Beschästigungs- jahr nach dreimonatiger Tätigkeit im gleichen Haushalt Anspruch auf Erholungsurlaub. Dieser betragt für Jugendliche unter 16 Jahren 15 Werktage, über 16 Jahren 12 Werktage. Maßgebend für die Urlaubsdauer ist das Alter der Jugendlichen bei Beginn des Urlaubsjahres. Der Urlaub erhöht sich auf 18 Werktage, wenn ber Jugenbliche minbeftens 10 Tage an einem Lager ober einer Fahrt der HI. teilnimmt. Der Urlaub ist zusammenhängenb und möglichst in der Zeit ber Berufsschulferien unb in ber Zeit eines Lagers ober einer Fahrt ber HI. zu erteilen. Wenn die Jugendliche durch eigenes Verschulden aus einem Grunde entlassen wird, der «ine fristlose Kündigung rechtfertigt, oder wenn sie das Lehr- oder Arbeitsverhältnis unberechtigt vorzeitig löst, entfällt der Urlaubsanspruch.
Als Urlaub gilt nicht die Zeit, in der sich Haus- gehilfinnen oder Hausangestellte mit dem Haushal- Tschaikowsky, „Tanz der Volker
,.S, (feil iltoo
N rä fe (eine aus b
W
1 f eollei 1 f 8?ne 11 Wi ! F iriedij ft-- p (tl RE r in b
<5 I unl st«
Im Laufe dieser Woche meinen mehrere L^hr- gemeinschaften, u. a. „Gutes Deutsch", „Elektrotechnik-Fortgeschrittene (Stufe II)", „Techn. Rechnen- Fortgeschrittene (Stufe III)", „Doppelte Buchführung-Einführung (Stufe I)", „Dopp. Buchsuhrung- Abschlußtechnik (Stufe III)", eingesetzt. In aller Kürze folgen Lehrgemeinschaften in Buchführung, wie „Einfache Buchführung für Kleinhandel und Gewerbe", ferner eine Lehraemeinschaft „Rechnen ,
M ZvÜ^öv.w^v» aller Berufe teilnehmen können, und mehrere Lehrgemeinschaften für die Angehörigen der Eisen- und Metallberufe. Diese Lehrgemeinschaften umfassen folgende Stoffgebiete: „Technisches Zeichnen - Einführung (Stufe ) , „Techn. Zeichnen - Fortgeschrittene (Stufe II) , „Techn. Zeichnen f. Weiterfortgeschr. (Stufe III) , „Techn. Rechnen-Einführung (Stufe I) , -Techn. Rechnen für Fortgeschrittene (Stufe II) , -Elektro- technik-Eilrführung (Stufe I)", „Techn. Mesien-Ein- führung (Stufe I)", „Einführung in bi« Buchstabenrechnung (Mathematik)". Alle Volksgenossen der kaufmännischen und Eisen- unb Metallberufe haben hier bie Möglichkeit, ihre beruflichen Kenntnisse zu erweitern und in ihrem Beruf vorwärts zu kommen. Die Lehrgemeinschaften „Rechnen" und „Gutes Deutsch" sind für Volksgenossen aller Berufe offen. Nähere Auskunft unb Anmelbung bei der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Scl)anzenstr. 18, Zimmer 4. (Wir verweisen auf die heutige An-
I -Zeige.) ___________________________________
SH r W
l perfÜ
i:bie
V#
-A Z |rSC .r, to!
... , r..>hei d'e Arbeitslelstung und Art des . - Berück^chttgung zu linden haben. Halb- rngni'dchen sollen wenigst.nis eine Hauptmahlzeit eriinlien _
Hin ch.lich der linterbiingung haben die S)aus- ,iö °nAngestellte i, die im Haushalt
wohnen. Anspruch aus einen wohnlichen und ge- iunbheitlid) einroanbireien Schlafraurn, der nut Bett. Waicheinrichtung, Stuhl, Tisch und ausreichender Beleuchtung versehen sein muß. Bettwaiche und Handtücher sowie ein eigener abschließbarer Schrank sind zur Verfügung zu stellen. Der Schlas- raum darf nicht gleichzeitig als Abstellraum oder Durchgangszimmer benutzt werden und muß von innen und außen verschließbar sein. In der kalten Jahreszeit muß ein' hinreichend erwärmter Raum während der Arbeit und in der dienstfreien Zeit zur Verfügung stehen.
Freizeit.
Die Hausgehilfinnen oder Hausangestellten haben einmal in der Woche sowie an jedem zweiten Sonntag ober gesetzlichen Feiertag Anspruch aus einen freien Nachmittag unb Abenb. An diesen Tagen soll die Arbeit möglichst um 15 Uhr enden. Der Ausgang soll in ber Regel nicht über Mitternacht ausgedehnt werden. In landwirtschaftlichen Haushalten besteht während der Erntezeit fein Anspruch auf den wöchentlichen freien Nachmittag, lieber die regelmäßige Freizeit hinaus sollen die Hausangestellten auch bie zur Ausübung staatsbürgerlicher Rechte und Pflichten nötige Freizeit erhalten, es soll ihnen im Rahmen ber Haushaltsführung auch ermöglicht werden, am Tage der Nationalen Arbeit an Kundgebungen und Festlichkeiten teilzunehmcn, Veranstaltungen ber NSDAP., der DAF. und „Kraft durch Freude" zu besuchen, sich am Dienst bes BDM. sowie an Gememschafts- empfängen des Rundfunks zu beteiligen. Bei zwei aufeinanderfolgenden Feiertagen (Weihnachten, O- ftern, Pfingsten) soll nach Möglichkeit ein ganzer Tag freigegeben werden, auf Verlangen ist an den Sonntagen und den gesetzlich anerkannten Feiertagen zur Befriedigung religiöser Bedürfnisse Freizeit bis zu IV2 Stünden (einmal an solchen Tagen) zu gewähren.
Der Urlaub.
• MÄsmeimPetz.
Roman von Elisabeth Lsolt.
Dann schaut er bem Ostjaken kopfschüttelnd nach,: Bobrow nimmt eine Zigarette, und bann geht wie ber über die verschneite Dorfstraße zum Hause Qu(^ cr zur Polizei. Er ist neugierig, wie sich bi« des Polizeikommissars humpelt. Grischa schleppt Sache entwickelt. Wie er eintritt, ist das Verhör das linke Bein nach, feine Kleider unb Stiefel find mit Grischa in vollem Gang.
in Fetzen. Unter ben überhängenben Dächern der Bauernhäuser tuscheln die Weiber hinter ihm her.
Bobrow trinkt ein wenig Wodka, um sich warm zu machen; er dreht die harten, ungegerbten Bälge, die ber Jäger soeben gebracht hat, auf bem langen, | schmutzigen Holztisch bes Depots hin unb her unb seufzt. Gott mag wissen, wie bas ist mit bem Besitz- j recht auf diese Fellchen. Sehr viel Gewinn schaut, wohl nicht heraus, mögen sie nun Grischa gehören ober bem toten Kolok. Was sind rote sibirische Füchse schon wert, wenn bie Leute brühen in Europa und Amerika auf eigens dazu eingerichteten Farmen ben schwarzen Silberfuchs züchten, wie man 1 hier Schafe züchtet? Und wieviel kann der Balg des grauen Ächhörnchens einbringen, wenn der Fehpelz heute aus der Mode gekommen ist? So etwas kann man natürlich einem ostjafischen Bauern nicht erklären. Gut ist ber Luchs unb bie Ottern, unb t ■
sehr gut sinb bie Zobel. Fünfzehn Stück,, bunkel „
unb schmiegsam---ja, die Zobelfelle sind erst- „
flüssig unb von seltener Güte, die werden schnell i/M|i ........ ___, ______ , . „
verkauft sein auf ber Auktion in Gorki. Und bann Polizist, und malt Sternchen auf die Schreibwerden sie mit der Bahn nach Westen reifen, viele | u^rlage, „den Erschlagenen unter bem schweren Tage, nach Moskau, unb bann vielleicht weiter । Stamm hervorzuziehen?"
nach Stockholm, zur Pelzbörse Em« vornehm« ( Der Ostjake starrt unter ben verfilzten
btonbe Frau wird braunen Fell- traq<n, em . jn Runde, wie ein umstelltes Tier, großen Mantel aus kostbaren Zobelseuen. y w
Michael ist ein junger Mann; er hat nur nebel-1 „Run?
ßen Welt. Gibt es das tatsächlich? Das einzig Wirkliche an biefen Silbern scheinen ihm bie Pelze zu sein, Pelze um die Schultern biefer Frauen.
Schweigen.
„Antworte, Grischa!" I
„Ich weiß nicht, was für ein Saum bas gewni ist", würgt der Jäger hervor unb weiß in mW Seele schon, daß er verloren ist. ।
| Der Polizist sieht auf unb seine Stimme fd>J ' , Grischa hatte die Pelze schon nach Vorschrift im an. ..Ich werde dir famm was für ein Holz-- »“ Depot abgeliefert. Er sagte, sie gehören Kolat und das den Kalok ums Leben brachte. Seifl mi ihm gemeinsam. Fuchse find es, ein paar Ottern Beil, und ich werde es dir agen. Morgen w-^ und stinfzehn schöne Aabelchen. Und dann noch so ich dich mit zwei Polizeisoldaten Hinausschicken, ein Hau en Kleinzeug, nicht oiel wert." - den Toten aus dem Schnee "•
fi« fak»» auf €S f° lst, wie \d) bcntc, werden mir 01 cy " " morgen aufhängen. Gesteh", brüllte e", „wegi
u Zobelfellchen hast du ihn umaebracht. heb?
Der Ostjake antwortete nicht mehr. Wie eirj ber mübegefämnften Tier« in seinen Fallen er®j I er sich in fein Schicksal. Cs ist zu Ende. Die M ftnb an allem schulb — an allem' Gottes Flu«
nenb schläfrig. ,
„Richttg. So eine Fichte fällt um, man wL« nicht wieso", bestätigt der Jäger eifrig.
„So wollen wir für ben armen Kolok nun etmte Totenschein ausstellen." Der Polizist überlegt. M Gesicht muß ja ganz unkenntlich gewesen fern. , Der Ostjak« zögert. „Die Wunde war hintm „Die Wunde, gut, die mag hinten gewesen
aber sein Gesicht — bedenke doch, zerkratzt von M Nadeln, ben kleinen Zweigen —, übrigens GnM ,Und feine Beute, bie Füchse unb die anderen war es bestimmt «ine Fichte?" ,
— — «**>» Kor (^s kann", antwortet ber Bauer nach *eM>
Pause, „es kann auch eine Esche gewesen sein."
„Eine Esche?"
* Daubringen, 24. April. Der Feldweg Heinrich S e h r t von hier mürbe mit Wirkung wi 1 März 1941 zum Leutnant befördert.
♦Saubringen, 25. April. An ber Unioersitä Frankfurt a. M. vromovierte Erna D p p er, Toü- ter von Architekt Dpper, zum Dr. med. dent., nnä« ______
dem sie ihr zahnärztliches Staatsexamen bereits O- 5
®num fort9c6oben'''
sahnen, aber es ist ein paarmal geschehen, daß, tÄNM. . i ©nf01 viele Wunden gehabt?" fragt *r.
U ÖÄISÄÄ* .»■ - —»
rische Dorf gelangten. Merkwürdig und Unwahrscheinlich kommen ihm bie Leute vor, bie er da
m mer griffbereit!


