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chwungs eintreten werde. Die O r g a n i l a -

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Hedin, habe durch

vor Jahren erkannt tionsbegabung des deut?

Seine Stimme konnte habe auch bei feinen Feinden kiesen Eindruck ge-

Finnlands Zukunst.

Sven Hedin über die Neuorganisation Europas.

Osloer Gespräche

Von -Kriegsberichter Anton Klotz.

dessen Existenz als freie Nation nicht in Frage ge- '"A könne. Die Zugehörigkeit

» -um westlichen Kultur­

Wikingerzug deutscher Schlachtschiffe.

Mit schweren Seestreitkrästen im Orkan des nördlichen Eismeeres Ein Erlebnisbericht von Funkmaat Heinz Jansen.

LlSA.-Bürger warten in Lissabon auf die Heimreise.

Lissabon, 24. März. (Europapreß.) In Lissa­bon treffen, aus Frankreich kommend, täglich eine größere Zahl Amerikaner ein, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Die Schiffe der American Ex­port Line nach den USA. find so gefragt, daß viele der in Lissabon anwesenden USA.-Bürger o f t wochenlang bis zu ihrer Abreise warten müssen. Die Amerikaner werden sowohl von dem amerikani­schen Roten Kreuz als auch von der hiesigen diplo­matischen Vertretung der USA. betreut.

und Sieg) es ist mehr als eine Aeußerlichkeit.

Könnt chr die neue Zeit denn immer noch nicht begreifen? So fragt man die, die heute noch abseits stehen. Glaubt ihr nicht an einen Sieg über Eng­land? Gewiß, man hat ihnen allzu lange eingeredet, daß Deutschland ein Land fei, das §aus dem Aus­sterbeetat steht. Aber warum zögert chr heute noch?

Viele bezeichnen es gern als den Sprung auf einen fahrenden V-Zug. Norwegen, bislang bekannt als ein ruhiges Land mit ruhigen Menschen. Jetzt plötzlich diese Umstellung, dieses Mitgeristenwerden vom Tempo dek neuen Zeit. Der Rhythmus der Ar­beit und des Aufbaues ist über Nacht ein ganz an­derer geworden. Dazu die neuen Leitsätze, Die über alles gestellt werden: Hilf mit am gemeinsamen Ausbau! Lerne, daß das gemeinsame Schicksal des Volkes mehr als dein eigenes Ich! Begreife, daß du mit deiner Persönlichkeit und deiner Arbeit einen Teil des Volksgan^en bildest. Und mache dir klar, daß das norwegische Volk nicht allein für sich be­stehen kann, sondern daß es wiederum einen Teil Der germanischen Welt darstellt! Hier wird jeder ge­braucht, mag er beute Deutscher oder Norweger fein, um der germanischen Welt die ihr auf der Erde zu- kommende Führerrolle im Politischen, Kulturellen und Wirtschaftlichen zu verschaffen.

Das ^-RegimentNordland" stellt freiwillige Norweger ein. Damit ist ein tatkräftiger Anfang gemacht auf dem Wege zur Erreichung dieses großen Zieles. Schon in verhältnismäßig kur­zer Zeit wird die Arbeit Früchte tragen.

Durch das Erkennen der Richtigkeit dieser Ge­danken finden auch die heute noch passiven Norweger den Weg zur Nasjonal Sämling. Viele, die sich an­fänglich nur langsam überzeugen lassen, werben nach­her um so festere Verfechter Der Ideen, die sie durch vielleicht schwere innere Kämpfe als die richtigen erkannt haben.

Osloer Gespräche gründlich, wie her Norweger ist, überlegt und erwägt er lange, bis er sich entschei­det. Dann weiß er aber auch, wofür er sich ent­schieden hat und daß er richtig entschied.

sammenschluß! Das sind in kurzen Worten die Ziele, fein Verhalten im finnifchfowjetrufsifchen Kriege Im Zusammenhang damit sollen soziale, wirtschaft-> (eine Stellung in der. Welt als ein Land, befestigt, l'che und kulturelle Fragen gelöst und in eine neue, Hr /B-m---- ~

vernunftgemäße Bahn gelenkt werden. i stellt werden

Nasjonal Sämling" ist heute die einheitliche > F1 n n l a n d sWH1 1V .. u, <«unur. Partei in Norwegen. Ihre Werbearbeit ist jetzt kreise sei oftenkundiq. Sie sei die Folge einer darauf abgeficHt, auch diejenigen Menschen noch zu , historischen Entwicklung. Schweden und die schwe- gewinnei^ die die bewußt« Linie des OuislingPro- i dftche Kultur seien die wichtigsten äußeren Faktoren

haus.steht der Admiral in seiner alten, abge­schabten Lederjacke. Im Kragenausschnitt. blinkt das Blau seines Pour le mSrite, das Siegeszeichen für feine U-Bootstaten im Weltkrieg. Er späht mit zusammenge knifjenen Augen im unbewegten Ant­litz voraus achteraus, wo der zweite folgt. Eng­länder, wo bleibt ihr? Der Kreis des Horizorttes bleckt frei. Niemand zeigt sich. Wollt ihr nicht kämpfen? Bißchen viel Wind für eure Zerstörer? Bläst euch dsr schon euren Plan um? Wollt ihr nicht ein paar Schlachtkreuzer nehmen? Ihr besitzt doch eine recht angenehme Auswahl davon. Schlacht­kreuzer find sehr wertvoll, man muß vorsichtig fein, was? Und ihr wißt nicht so ganz, wo wir sind, nicht wahr? Meintet ihr nicht, daß eure Ueberzahl schon Beweis eurer Ueberlegenheit sei? Und ihr vermögt uns doch nicht auszuhalten? Wir fahren und wenn alles bricht. Ein Wikingerzug durckalle Gefahren von Mensch und Natur ist diese Fahrt zweier Schlachtschiffe. Eine Nacht noch tobt der Orkan mit unverminderter Wut. Wir aber haben gesiegt!

gen" Churchill persönlich erst vor kurzem besonders gerühmt hatte. In den englischen Zeitungen war­nen einige Sachverständige sehr ernst davor, die An­kündigung des Führers über den Krieg auf den Meeren auf die leichte Achsel zu nehmen, weil man glaube, sich im Schutz der britischen Flotte sicher fühlen zu können. Die deutschen Erfolge im Seekrieg zeigten, daß dieser Schutz nur eine sehr r e l a tive Bedeutung habe. So fragt man was eigent­lich die englische Flotte tue, und warum sie nicht in der Lage gewesen sei, den Durchbruch deutscher Ueberwasserstreitkräfte zum Atlantik zu verhindern. Neuyork löst London im internationalen Tiohstoffhandel ob.

Stockholm, 25. März. (DNB. Funkspruch.) Auf der Generalversammlung der London Produce Clearing House Ltd. stellte der Vorsitzende fest, daß im Jahre 1940 keinerlei Einnahmen aus

Ein Mann, der das schon vor Jahren erkannt tionsbegabung des deutschen bat, ist Didkun Quisling. C'1:::V":4 1:1 "

sich anfänglich nur schwer durchsetzen. Am 17. Mai macht. Bei dem Wiederaufbau Europas werbe ge- 1933 gründete er dieNasjonal Sämling".! rade diese Organisationsbegabung der Deutfdyen Eine Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht eine hervorragende Rolle spielen. Wie immer der hat, alle gesunden Kräfte Norwegens zu einer Ein- Krieg auch ausgehen möge, nur eine kluge und beit zusammenzuschließen. Kampfansage gegen die gerechte Neuaufteilung der Reich- britischen Ausbeuter Erstarkung Norwegens und tümer der Welt werde imstande sein, den Loslösung aus dem englischen Schlepptau. Zu- Frieden zu sichern Diese Entwicklung stelle aber sammenschluß der germanischen Welt, große organisatorische Aufgaben.

Anerkennung der deutschen Führung in diesem Zu-j Finnland, so erklärte Sven

(PK.) Osloer Kaffeehausatmofphäre. Eine nach modernstem Stil eingerichtete Gaststätte. Der Bau ist betont international beeinflußt. Klappernde Ge­räusche und murmelnde Gespräche wie in ollen Kaffeehäusern der Welt. Der Ober bedient Deutsche wie Norweger mit gleicher Liebenswürbigkel' Ein Zigarettenböy geht herum. Norwegische Musik? Nein, nur wenig. Die Kapelle, spielt undefinierbare Klänge, deren Nationalität schwer zu bestimmen ist. Niemand setzt sich an einen Tisch, an dem schon jemand sitzt. Auch wenn das Lokal noch so voll ist. Das wäre ausgesprochene Unhöflichkeit. Die Dreh­tür läßt die Gäste in stetem Wech

werden sie über die Stuhllehne gehängt.

Hier und dort stehen ein Paar Ski in der Ecke. In einer Stunde wird die Bahn zum Holmenkoll abgehen. Das ist das herrliche Skiparadies Oslos. Schnell trinkt man vor Abfahrt des Zuges noch einen Kaffee. Zwei Herren fetzen sich an einen Nebentisch. Biedere Geschäftsleute, dem Aussehen nach. Sie ziehen ihre Mäntel aus. Der eine steht jetzt da in einer warmen, gestrickten Weste. Große Renntiere sind als weißes Muster in den blauen Grund eingestrickt. Frohe bunte Farben zieren die Ränder der warmen Jacke. Auch sie wird abgelegt. Nun erst taucht unter dieser Hülle der gut geschnit­tene Rock des Straßenanzuges auf. Bestes englisches Tuch made in Germcmy?! Solche sportliche Zwi­schenkleidung würde bei uns immerhin einige Ver­wunderung erregen.

Alsspießig" würde man es bei uns ansshen, wenn jeder der Herren in Ueberschuhen einherliefe, und sie jedesmal am Tisch auszieht. Ueberschuhe purzeln im norwegischen Kaffeehaus zu Dutzenden zwischen den Stuhlbeinen herum. Bitte, treten Sie die Schuhe nicht aus Unvorsichttgkeit tot sie wer­den gebraucht. In dem langen nordischen Winter mit Temperaturen von minus 10 bis 25 Grad sind sie ein wichtiges Bekleidungsstück für jeder­mann. Ebenso wie die hohen schwarzen Pelzmützen, die man bald schätzen lernt, wenn man im Nor­den lebt.

Gesprächsthemen. Man braucht verhältnismäßig lange Zeit, um sich an die Sprache zu gewöhnen. Trotzdem Hot man bald wenigstens soviel begriffen, daß man weiß, worum sich die in norwegischer Sprache geführten Gespräche drehen, wenn man ihnen auch noch nicht ganz folgen kann. Wenn auch viele Anklänge und Äehnlichkeiten mit dem Deut­schen vorhanden sind, fällt es unseren Soldaten mit­unter doch schwer, sich hineinzufinden.

sieht es wüst aus. Die Decks sind voll Wasser, das kaskadenhajt bei den Bewegungen hin und her ge­schleudert wird, alles mitreißend, was nicht fest genug im Wege steht. - Backsgeschirr saust krachend gegen die Wände, Hängematten schwimmen und rufe schen über Deck. In Den Kammern schießen die Stühle mit Gepotter gegeneinander, wie Tobende in ihren Zellen. Gegenstände des Schreibttsches wir­beln als verknäultes Chaos umher, Telephon­apparate jagen gleich wilden Affen an ihrem Kabel in irren Kreisen mit schleppernden Stehlampen um­einander. Torkeln, schlitternd, groteske Tänzer, be­wegen sich die Menschen durch einen brodelnden, schwappernden Wirrwarr. Hohl drohender Pauten- schlag über der Back zusammenbrechender Wogen- massen schauert durchs Schiffsinnere. Wasser ist überall. *

Die Wolken reißen auf, herbes Sonnengold stießt auss Meer. Ein gewaltiges Bild, die Welt einer nordischen Göttersage. Mit ange klammerten Fäusten stehen die Männer und schauen. Die gischtende See springt gegen sie, sie ducken sich, tauchen wieder auf und schauen, schauen. Am Schott zum Starten-

Geschäftstransaktionen gemacht worden seien. Das London Produce Clearing House arbeitet normaler­weise als Clearing-Institut für eine Reihe wichtiger Londoner Produktenmärkte, vor allem der Londoner Terminmärkte für K a k a o und Zucker. Infolge der durch den Schiffsraummangel und die Abschneidung von den früheren Bezugsmärkten not­wendig gewordenen Uebernahme des gesamten Ge­schäftes und der Festsetzung amtlicher Preise durch das Ernährungsministerium sind diese Märkte heute geschlossen, so daß das Clearing House arbeits­los ist. Aehnlich liegen die Verhältnisse. bei fast allen anderen britischen Rohproduktenmärkten, onn denen nach der neuerdings erfolgten Schlie­ßung der Liverpooler Baumwoll­börse nur noch der Kautschuk- und Zinn- markt eine bescheidene Bedeutung behalten konnte. Die Einstellung jeglicher Geschäftstätigkeit des Lon­don Produce Clearing House ist ein weiterer Be­weis dafür, daß das internationale Rohstoffgefchäft

Helsinki, 24. März. (Europapreß.) Eine Un­terredung mit dem großen schwedischen Forscher Sven Hedin veröffentlicht die finnische Zeit- frhriH .'Wrtlfofföa.mu

Londons völlig zum Erliegen gekommen ist, und daß die maßgebende Stellung im internatto­nalen Rohstofshandel inzwischen von Neuyork übernommen wurde.

Der mächtige Körper des englischen Hilfs, kreuzers treibt grell lodernd in der diesigen Abenddämmerung des europäischen E i s m e e r e s. Vor wenigen Augenblicken blitzte noch das Mün­dungsfeuer feiner zahlreichen 15-cm-Gefchütze zu uns herüber. Aber der Kampf konnte nur kurz blei­ben. Die Achtundzwanziger der Schlacht­schiffe schleuderte ihm höllische Grüße in den ver­wundbaren Leib. Wie Wölfe sind die Schlachtschiffe in die Straße der Northern Pattole eingebrochen, haben den Feind erbittert und mit wenigen wuch­tigen Schlägen zerrissen. Die Ueberlebenben klettern an Bord, verstört und furchtsam: wird man sie erschießen? Woher tauchten diese deutschen Schlacht­kreuzer jo plötzlich auf wie Geisterschiffe? Hier, weit nördlich des Polarkreises, im allei­nigen Herrschaftsgebiet Britanniens! Waren die großen Schiffe der Deutschen nicht bereits durch englische Torpedos vernichtet, von den Bomben der Royal Air Force zerschmettert?

Die Schlachtschiffe laufen auf Nordkurs, drehen nach Osten, schwenken gen Westen ein.. Ein Flam­menberg bleibt in der Unendlichkeit zurück. Explo­sionen jagen Kaskaden glühender Trümmer wie gespenstiges Feuerwerk den Sternen des Nachthim­mels entgegen. Der Feind hat unsere Anwesenheit aufgespürt. Un er Funk fing seine Nachrichten auf. Wir wissen Be cheid! Die Rollen wechseln, wir wer­den die Gejagten. Eine ungeheure Ueber- macht stellt sich bereit, sich auf uns zu ftür- zen. Diese paar Germans wird man zerquetschen wie eine Fliege in der Faust! Die nördliche Blockade­linie zwischen den Shetlands und der Norwegenkuste verdichtet sich zu einer unzerreißbaren Kette. Leichte Kreuzer, Zerstörer, Zerstörer in Scharen warten auf den Augenblick der Vernichtung zweier deutsche? Schlachtschiffe. Ist unser Durchbruch überhaupt rnög-

«Der Mond breitet glitzerndes, kaltes Licht auf die Welt des nordischen Meeres, das fremd und erfüllt von eisiger Härte und unnahbarer Fremdheit sich vor unseren Blicken dehnt. Nein, es besteht keine Aussicht, bei dieser Festbeleuchtung einen Durchbruch zu wagen. Fahl hebt ein Tag an, der Seegang wächst stetig. Verdammte Seekrankheit! Der Wille vermag viel. Langsam zwinge ick das Mittagessen in den Magen. Aber kaum schüttelt das Meer diesen großen Kasten aus Stahl und elektrischen Nerven ein wenig, da hilft es nichts, das Essen muß wieder hinaus. Der Kopf brummt und wühlt. Das Meer scheint mit weißen Schaumkämmen zu einem Grin- fen die Zähne zu blecken

Mit ungerührter Gleichmütigkeit sttahlt wieder gleißendes Mondlicht. Auch dieser alte Bekannte, der so mild über deutschen Wäldern leuchten kann, scheint mit feindlichem Blick auf uns zu starren. Niemand weiß, wohin wir fahren, st ä n d i g werf)- feit der Kurs. Was plant der Admiral? Ein Tag vergeht. Fahren, Fahren. Gleichmäßig zittert das Vibrieren der unermüdlichen Maschinen im Schiff. An Oberdeck erfüllt das dumpfe Brummen der großen Ventilatoren mit beruhigender Eintönig­keit Die Luft. Der Fahrtwind heult. Langsam dringt die Kälte ins Schiff, erfüllt vom Hauch ziehender Eisberge, die dort irgendwo im Norden ihr Wesen treiben. Graue Wolken wälzen sich über den Him­mel. Aber die Nacht wird abermals hell. Strahlen­der als je leuchtet das große Gestirn. Meilenweit ist die Sicht. Gibt es hier keine dunklen Nächte? Wie lange soll das noch fo anbauern? Der Seegang wird zur Gewöhnung. Nicht, daß man sich gerade wohl fühlte, jedoch hat sich eine Widerstandsfähigkeit ge­bildet, die sich dem tumben Gefühl im Kopf ent­gegenstemmt, das Aufbegehren des Magens ab- dämpft.

Man sieht wieder und wieder zum Kompaß. Wir laufen Südkurs. Immer nur Südkurs. Weshalb gehen wir nicht nach Westen oder wieder nach Nor­den? Wir geraten in das Bereich der eng­lischen Flotte! Die Luft ist grau, Wolken bal­len sich, zerfetzen, jagen sich über unseren Häuptern. Das Meer wühlt und scheint wie ein spielendes Raubtier mit schwappender Tatze nach uns zu schla­gen. Mehr und mehr gerät es in Wut. Wir laufen Sudkurs. Der Durchbruch ist beschlossen! Unser Meteorologe spricht mit dem Admiral. Es wird ein en Orkan geben, und wir werden mitten in einem tobenden Höllenkessel nach Hause führen. Nach Hause?

Die Gefechts statt one n sind besetzt. Die Geschwin- bigfeit steigt. Wir liegen voran, hinter uns folgt das zweite Schlachtschiff, unrrmüMid) den langen stähler­nen Bug in die brodelnden Wassermassen eintau­chend. Zu Nebel sprühen die Wasser über Deck und Aufbauten hin und verhüllen alles dem spähenden Blick. Der Sturm wachst zum Orkan. Man hat es nicht geglaubt, daß diese schweren Riesen zur See mit ihren breiten Eisenleibern so zum Spielzeug des aufgewühlten Elements werden konnten. Wir haben den Wind von Steuerbord vornein. Mit langem Schlag taucht die Back in eine heranstürmende Woge, eine Wolke weißer Wassertropfen jagt über den langen Leib des Schiffes, selbst der Vormars t>er chwindet in dieser heulenden Wolke von See- wasser. Der Südwest brüllt, stürzt sich gegen Ausbauten, peift durch Gestänge und Antennen. Schwer beginnt der Koloß zu krängen. Eisern klam­mern sich Die Fäuste der Männer in der Brücken­nock an einen Halt, um nicht über Bord geschleudert zu werden. Sind wir denn ein Torpedoboot? Wer­den wir diese Schlagseiten überstehen können? Un­erbittlich hält das Meer uns in seinen Pranken. Winzig find wir zwischen ben wogenden Wasser- massen dieser grausam schönen Unendlichkeit.

Ich muß Eße» in de» Mast herauf holen. Unten

grammes noch nicht einsehen, nicht einsehen wollen ober können, well sie noch zu sehr unter dem eng­lischen Einfluß bcr vergangenen Jahre stehen. Sie können die hochtrabenden Worte, mit denen sie Eng­land seit langer Zeit förmlich überschüttete, noch nicht vergessen. Aber ein gutes Zeichen des Er- olges: die NS. - Bewegung wächst von Tag u Tag. Immer häufiger sieht man sich die Mün­chen auf der Straße, in Gaststätten, in Geschäften, n der Familie mit ihrem Gruß begrüßen. Die er­hobene Rechte und die WorteHeil og Sael" (Heil

Eben will ich zahlen. Da höre ich von irgend, woher das WortNordland". Die Bedeutung ist klar.Nordland" ist immer noch das große Ge­sprächsthema. Junge Norweger, die den Willen haben, am Aufbau der germanischen Welt mitzu- helfen, werden als Freiwillige in das ^-Regi­mentNordland" eingestellt. Das ist für die Norweger etwas Neues, noch nicht Dagewesenes. Eifrig wird darüber diskutiert. Hat doch manch einer bisher nicht glauben wollen, daß Deutschland , ,,

Norwegen nicht nach englischem Muster a u s b e u schriftJokaiselle Jotakin". Sven Hedin vertritt t e n will, sondern, daß es das Land als einen wich- darin die Anschauung, daß Europa nach Friedens- tigen Partner in der gemeinsamen Arbeit um schluß in eine Periode des großen Auf- eine neue Weltordnung ansieht. ! schwungs eintreten werde. Die Organisa-

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hinausrotieren. Herrliche Pelze er cheinen. Lässig

Partei, Staat und Wehrmacht in#11 tesleben teil. Nach Begrüßung^ H0

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Oie Goethe-Medaille für Ernst Vollbehr

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München, 24 März. (DNB.) Im ©oetfa Saal des Maximilianeums erfolgte die lieber: reichung einer Dante-Büste an ben Präs!, benten der Deutschen Akademie, Ministerpräsident Siebert durch den Präsidenten der italienischen G«, sellschaft Dante Alighieri Nationalrat Felice Fell, c i o n i, den stellvertretenden Präsidenten Skodnj und Prof. Lorenzi An dem Festakt nahmen bb

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stimmen werde.

Veränderungen im jugoslawischen Kabinett.

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an die kämpfende Wehrmacht überreichte Profeffot! Frank dem Generalfeldmarschall Keitel das iwd' bändige WerkReich und Reichsfeinde" und Da-tt, 5 und 6 derForschungen zur Judenftage".

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Belgrad, 24. März. (DNB.) Der ßanbnM schaffsminister Dr. Branko Tschubrilowitsch Aerl und der Sozialminister Dr. Serdjan B u d i s a w. Veh liewitsch haben ihre R ü ck t r i 11 s g e s u ch« ' « eingereicht, die, wie von zuständiger Stelle miig» y teilt wird, genehmigt wurden. Anstelle der M Btlmkie rütfgetretenen Minister wurden ernannt zum Land» r^m, Wirtschaftsminister Dr. Tschaslaw N i k i t o w i 11 ch sthrie bi und zum Sozialminister Dr. Dragomir I k o n i t [ Justizminister Dr. Michael Konstantinowits^ ^uu ;v der ebenfalls ein MRücktrittsgesuch eingereicht HM, . hat seinen Demissionsantrag wieder zurückgenommeid Lnete

in dieser Entwicklung gewesen. Dadurch werde and die künftige Entwicklung Finnlands angebeutet, h, stärker bie schwedisch-finnischen Beziehungen festigt würden, desto besser werbe sich auch be äußere und innere Lage Finnlands gestalten, sich in Europa gegenwärtig vollziehende Neuori, nung werde diese Entwicklung fördern.

Deutsch-italienische Kulturarbeit.

Neberreichung einer Dante-Büste an bett Präsidenten der Deutschen Akademie

das Geleitwort schrieb, enthält neben 50 ausge« wählten farbigen Bildern die Tagebuchaufzeichmw gen Vollbehrs aus der Zeit, als er mit den Front« erheitern der Organisation TM nach Belgien utib Frankreich zog. In ihm ist das Erlebnis unfenr großen Zeit in Bild und Wort gleich meifterlty festgehalten.

Kleine politische Nachrichten.

Der. Ches des Oberkommandos der Wchrmaiji empfing den Präsidenten des Reichsinstituts fit Geschichte des neuen Deutschlands, Professor Waltek!

Der erste Abschnitt des organisatorischen Ach baues der Jugendarbeit im Memelland sand seinen Abschluß durch die Uebergabe der nen anläßlich der zweiten Wiederkehr der Memel' rückgliederung durch den Reichsjugendsührer im Dsi'j sein des Memeikämpfers Dr. Neumann. Nach bfli Besicktigungen der HI.-Einheiten im Memelgebüt besuchte Reichsjugendführer Axmann die HI. dkl neugewonnenen Regierungsbezirkes Z i ch e n o« und des Kretses S u w a l t i im Gau Ostpreußen.

Im Fei erraum der Au slanb s - Organisation h Berlin begrüßte Gauleiter Bohle die Kulturamtt' leitet der AO. der NSDAP., die aus 15 Landen zu mehrtägigen Arbeitsbesprechungen in der Reich» Hauptstadt zusammengekommen sind. Gauprop» gandaleiter Schmidt-Decker gab einen Uttel blick über die Kultur arbeit der AO.

Frank, zu einer Aussprache über die Mitwirkung der deutschen Geisteswissenschaften an der geistig-'» Kriegführung. Als Geschenk deutscher tWissenschofti

Diario de Noticias" meldet, daß bis jetzt fön Dampfer in den Gewässern nahe Der Kop|We Derdischen Inseln (Nordwestspitze von Afrikas -Jlugjeu versenkt worden sind. Als letzter fei am Samstai [tWen|ai der englische DampferClandgilvy^ untergegangcitj ültn, i Der portugiesische KüstendampferDe Maio" toi* igQt %v mit Schiffbrüchigen an Bord in Sao Vicente zririM lu,, et erwartet. !

In Berlin traf der ungarische Minister für Han­del und Verkehr, Dr. Varga, zu einem D?su^ ein. Er wurde von Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller begrüßt. In der Begleitung del Ministers befanden sich der Präsident der ungari­schen Staatsbahnen, Stefan v. H o r t h y , ein So-n

Wissenschaft und Geistesleben teil. Nach Begrüßung-, warten des stellvertretenben Präsidenten Der Deut, schen Akademie, Pros. Dr. Wüst, hob Exzellenz Felic ioni bie gemeinsame Zielsetzung seiner (9t. sellschaft und der Deutschen Akabemie hervor. Dz Ueberreichung der Dante-Büste solle zeigen, doß eine immer engere Zusammenarbeit auf den Gft ... bieten ber Kultur und des Geistes angestrebt roerbt, ftol, &ar Präsident Siebert dankte herzlich. Der deutsch Geist und bie italienische Kultur hätten eine ent« schlossene Kampfgemeinschaft gebilbet, die bas Abend, (rt land in Zukunft in seinen geistigen Umrissen teil

des Reichsverwesers, der Präsident des unganschei! Fremdenverkehrsverbandes, Staatssekretär v. La« n e r und andere. Bei der Besprechung der bttd-ei Minister kam die enge Verbundenheit des Reichel mit Ungarn auf dem Derkehrsgebiet zum AusdruL |Q(

Berlin, 24. März. (DNB.) Am Vorabend ter 65. Geburtstages des bekannten Kriegs- und Ks» L/"'" lonialmalers Professor Ernst Vollbehr bat» BN3eU' Reichsminister Dr. Todt zu einem Empfang gn W01 laben, auf dem bas neue Kriegsbuch Professor Voll, fcc,an. behrsMit ber OT. am Westwa 1 l unb Irobadjf beim Vormarsch" ber Oesfentlichkeit übergebt« F.,.. wurde. Reichsminister Dr. Tobt roürbigte das fünfe leriscke Schaffen Professor Vollbehrs, ber als En gebnts eines einzigen Jahres 200 Kriegsbilder g» schaffen habe, die zum Teil in ber vorbersten ßinit entstanden sind. Der Minister gab bekannt, baß del Führer Professor Vollbehr bas Kriegsver. bien st kreuz 2. Klasse mit Schw ertern kn ha! verliehen habe und erinnerte an die Arbeiten Voll­behrs aus den deutschen Kolonien und dem Welt kriege und seinen künstlerischen Einsatz während des jetziaen Krieges. Von ihm könne man sagen, daß er oas Erleben ber deutschen Geschichte mit seinem Schaffen begleitet habe. Im Auftrag del Reichsministers Dr. Goebbels überreichte ihm Mini­sterialdirektor Dr. ® utter er bie ihm vom Führer verliehene Goethe-Mebaille für Kunst urb Wissenschaft. Die Glückwünsche des Reichspressechefli vermittelte Ministerialrat Bade. Das n e i: t Kriegsbuch Vollbehrs, dem Reichsminister Tadi

Nack einer Meldung aus Sidney hctt das In bfl australischen Gewässern zu Besuch weilende amen* kanilche Flottengeschwaber die Weiterfahrt na$ Brisbane angetreten.