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Staatsführer General Antonescu zusammengestellte Freimaurer-Ausstellung eröffnet.
überflüssig.
Aus einer Bormarschfiraße im Osten
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javanischen Durchfahrtmöglichkeit für 45000-Tonner be< i habe sich' zweckten.
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(Nachdruck verboten.)
^.Fortsetzung.
Ne Dominiks.
Roman von Hellmuth M.Lottcher.
180 Hitterjungen werden unter Führung des Bannführers Eggers einige Tage in Turin verweilen, um die dortigen Kraftwagenfabrikation zu besichtigen.
die am späten Nachmittag bis zu dem tte) zergraben herangekommen sind, hier aber s , Es ist aussichtslos, jedes weitere Warten erfori neue Opfer. Durch den Wald gellen die deutschen Zugführerpfeifen. Zurück, zurück!
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Stacheldrahtverhaue und spritzen unter die Männer.
bietet. , _ .
Lind fühlt die glückliche Sekunde.
Gut!" sagt er und legt seine Hand überraschend auf die Hand des Ingenieurs. Es ist wie eine Be-
Nach einer Meldung des englischen Nachrichtendienstes aus Tokio äußerte der Sprecher der Regierung, gewisse Anzeigen deuteten darauf hin, daß die Engländer eine Invasion in Französisch-Jndo- china planten. Die Japaner würden alle britischen
belohnt. Schadet nichts, Herr Mattheus Lind, wenn Sie mal merken, wie das iftr wenn man in der Patsche sitzt. Mau nimmt keine Aufträge herein, wenn man von einer Sache nicht genug versteht. Und man tut's erst recht nicht, wenn man damit bloß die Konkurrenz ärgert. Das ist nicht anständig, Herr Lind. Und wenn man nun die Nackenschläge davonträgt, so ist das bloß der Beweis dafür, daß es eine.immanente Gerechtigkeit gibt, die sich schon in diesem Leben bemerkbar macht!
Das denkt Lietzendorf.
Und noch etwas anderes geht ihm durchs Hirn: Wenn Lind ihn nach der Norddeutschen Werft zurückengagieren würde, dann hätte die Katzbalgerei mit dem alten Herrn Domonik endlich einmal ein Ende, und zwar ein Ende in Anstand und Würden! Dann braucht man sich nicht mehr jeden Tag über unberechtigtes Mißtrauen zu ärgern, sondern kann seiner Arbeit mit Lust und Liebe nachgehen!
Vielleicht ist also die Sache mit den Eisbrechern ein Wink des Himmels?
Der Ingenieur legt Messer und Gabel hm und sieht sein Gegenüber forschend an.
„Gewiß!" sagt er. ,Zch habe mich auf dem laufenden gehalten. Aber die Technik hat nicht viel Neues gebracht. Im allgemeinen bevorzugt man noch immer die Bauart nach den Plänen des russischen Vizeadmirals Makaroff. Drei Schrauben am Heck, eine Schraube am Bug. Außenhauptplatten m der Wasserlinie gedoppelt — eine sehr saubere Sache — gewissermaßen die endgültige Form!" — Er denkt nach. „Ich glaube, ich habe zu Hause noch Zeichnungen und Berechnungen. Aber selbst, wenn sie nicht mehr da sein sollten — was man einmal tm Leben richtig durchgearbeitet und gelernt hat, das vergißt man nicht wieder. Ich würde mir ledenfalls zutrauen, die Konstruktionen ohne weiteres durchzu- ^,Nana!" lächelt Lind. „Ich möchte Sie nicht beim Wort nehmen!"
Das könnten Sie getrost!" wehrt sich Lietzendorf, ohne sich bewußt zu sein, daß er sich damit an-
Düzeieinrichtungen von Kopenhagen sowohl wie b- in Jütland usw.
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pariß, 23. 3ulL (DRV.) Das Bild der Pariser Presse im besetzten Gebiet ist vollkommen von den Nachrichten aus dem Fernen Osten und aus eng- lisch-nordameritanischer Quelle über Jndochina beherrscht. Die Zeitungen geben die englischen Angriffsabsichten gegenüber Jndochina in Riesenschlagzeilea wieder, „liouoeaug Temps" schreibt: „heule sollte sich England, das sich an- schickt, in Jndochina einzudringen, an die Garantie erinnern, die Tokio für unsere Kolonie übernommen hat." Auch „Paris Soir" hat keinen Zweifel darüber, daß Frankreich angesichts des englischen Angriffes der japanischen Hilfe sicher ist. Das Blatt schreibt, das neue englische Verbrechen gründe sich auf die Absicht Londons, immerneuekriegs- schauplähe zu suchen, die den Krieg von der englischen Insel ablenken. Japan könne sich da nur in einer Richtung entscheiden. Für die französische Regierung aber fei die japanische Entscheidung keine Ueberraschung.
Truppenbewegungen in dieser Richtung z u hindern wissen.
Japans Politik bleibt unverändert.
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Greist England nach Französisch-Wochina?
Scharfe Stellungnahme der pariser presse.
seit Abschluß des Dreierpaktes noch verstärkt. Mit Lockmitteln und schließlich mit wirtschaftlichem Druck habe man Japan vom Dreierpakt abbringen wollen. Japan müsse diese britischen und USA.-Versuche umso aufmerksamer beobachten, als es außer Frage stehe, daß zwischen England, den USA. und Tfchung» king bereits oewisse, gegen Japan gerichtete Abkommen bestünden. Von der japanischen Regierung, deren Politik auf dem Dreierpatt aufgebaut sei, würden kaum noch weitere offizielle Feststellungen zu erwarten sein, denn diese seien
Also verspeist er zunächst einmal sein bescheidenes Stammessen, genießt dabei den schweren Deides- htmer, der Linds Lieblingsmarke zu sein scheint uij) fast zu schade zum Trinken ist, und wirft nur dmn und wann ein nebensächliche Antwort auf ilvensächliche Bemerkungen hin. Macht auch mal iejDft eine Glosse, spricht über weit abliegende Dinge 8::n der Dominik-Werft fugt er kein Wort, obwohl « sicher zu sein glaubte, daß Herr Lind gerade dar- >'.'f am meisten wartet. Dafür erzählt er von Segel- matten, von Boxkämpfen, von Rundfunkprogram- ni’in, von der Kieler Oper und merkt kaum, wie er rrlhr und mehr die Führung des Gesprächs an sich düngt.
schließlich reißt Lind der Geduldsfaden.
„Wenn Sie glauben, daß mich Ihr ästhetisches 8»quassel interessiert, dann muß ich mich in der leiten Zeit sehr geändert haben. Ich habe meine
Langsam kehren die vielgestaltigen Bilder der Men zwei Tage wieder. LangsamBtommt zum Be- »Htsein, daß man hier tief m der feindlichen Bese igungszone steht, welche die Bolschewisten unter gichickter Ausnützung des schwierigen Waldgeländes aigelegt haben. Die Kämpfe um diese zäh vertei- dAen Waldbunker waren außerordentlich heftig, ül'ch niemals haben sich die Sowjets so zäh gerührt, aber auch nocy niemals haben sie so viel &ut lassen müssen.
vorgestern abend: Bei Beginn der Dunkelheit li$n Infanterie-Divisionen die motori- sitten Truppen ab, welche das Hindernis aufge- lr engt haben. Die Infanteristen sind seit zwei tgen nur marschiert. Müde und durstig ziehen sie tif den staubigen Waldstraßen dahin. Um Mitter- ircht haben die Sturmregimenter ihre Ausgangs- stuungen erreicht. Es gibt sogar noch ein wenig 6$Iaf.
B Uhr morgens: Die deutsche Artillerie be- ss.nt zu trommeln und leitet mit ihrem Feuer diese b-'her größte Durchbruchsschlacht des Ostfeldzuges er... 39 Batterien sollen den Feind weich machen. 5 Uhr: Die deutschen Infanterie-Stoß- timpp5 springen vor. Mit ihnen Sturm
charakteristisches Blld von einer der zahllosen Straßen, auf denen die deutschen Kolonnen in unaufhaltsamem Vormarsch immer weiter in die Sowjetunion eindringen.
(PK.-Harfchneck-Scherl-M.)
Das Kernstück -er Stalin-Linie.
Erbitterte Kämpfe um zäh verteidigte Waldbunker.
Von Kriegsberichter Lorenz Bersch.
;e Arbeit; sie fressen den Wall» ab und . -^ersichtliche Schußfelder für ., die mitten im bolschewistischen Störungs- ... und trotz der großen Hitze infolge der Brände in bellung geht. Gleichzeitig stellen sich „B unk e r» spezi allsten" bereit, Meister des Sprengstoffs und der Flamme, die im Westen so manchen Franzosenbunker geknackt haben. Und pünktlich um 5 Uhr in der Frühe entbrennt der Kampf um die Bunkerlinie von neuem. Verkohlte Baumstümpfe ragen empor, Brandgeruch erfüllt die Luft. Wo gestern noch fast unourchdringlicher Wald stand, sieht das Auge heute nur eine trostlose finstere Aschenlandschaft. Und ganz hinten, bortjüo es noch qualmt, da stehen die schweren Betonklötze, die der Infanterie gestern das Leben so sauer machten. Das Scherenfernrohr rückt die Befestigungsanlagen ganz nahe heran. Dann poltert die Flak los! Man sieht, wie die Treffer im Ziele liegen, braungelber Rauch steht über den Bunkern. Sobald er sich verzogen hat, setzen die Batterien den Beschuß fort. Don weiter hinten schicken schwere deutsche Kaliber ihre Grüße zu den Bolschewisten hinüber.
So wird es Mittag. Wieder treten deutsche Stoßtrupps an, arbeiten sich im Schutze der Artillerie an die Anlagen heran — dann stellen mit einem Schlage die deutschen Batterien den Beschuß ein, und siehe da: Nur wenige Bunker sind noch intakt. Diese aber wehren sich bis zum letzten Mann. Sie müssen einzeln mit Flammenwerfern unb geballten Ladungen außer Gefecht gesetzt werden. Dann ist die Bahn frei für die Masse des deutschen Fußvolks, das nun in breitester Front
„Wie meinen Sie das?" fragt er und fühlt, daß er wohl blafs wird.
Der Industrielle zeigt ein dünnes Lächeln.
,Zch habe in den letzten Tagen mal über unser Verhältnis zueinander nachgedacht. Und dabei ist mir eingefallen, daß es doch eigentlich recht unzureichend konsolidiert ist ..."
Der Ingenieur hebt unmerklich die Stirn.
„Was wollen Sie damit sagen?"
Lind trinkt bedächtig einen langen Zug und winkt gleichzeitig dem Kellner.
„Noch eine Flasche!" Dann blickt er sein Gegenüber fest an. „Ich bin natürlich bereit, Ihre Arbeiten angemessen zu bezahlen."
Mit einem Ruck zieht Lietzendorf seine Hand an sich.
„Sie verkennen offenbar die Situation, Herr Lind! Ich bin Angestellter der Dominik-Werft."
„Gewiß! Aber durch mich! Durch meine Fürsprache!"
„Ganz recht. Das sichert mich in dem gleichen Maße, wie es mich gefährdet. Ich gehe keine krummen Wege. Ich bin nicht für unterirdische Verbindungen!"
Lind beginnt sich zu ärgern.
Gerade kommt der Kellner mit einer neuen Flasche Deidesheimer. Das lenkt für ein paar Sekunden ab und zwingt zum Schweigen.
In der Zeit überlegt Lind: Er braucht Lietzendorf. Wenn ein Mensch in der Welt ihm in der Eisbrecherfrage helfen kann, so ist das der Ingenieur. Ohne seine Mithilfe ist der Auftrag von Kap Horn nicht auszuführen. Wenigstens nicht pünktlich. Und das bedeutet feine Rücknahme und eine Vertragsstrafe, die nicht von Pappe ist.
Aber anderseits — da drüben auf der Dominik- Werft ist er ebenso wichtig!
Und nach allem, wie er den Mann jetzt kennt, wird er sich weigern, auf beiden Schultern zu tragen. Es gibt solche Narren, die nicht zweimal verdienen wollen. Schade! Man hätte ihn bei Professor Erick lassen sollen. Aber die Erkenntnis kommt nun zu spät.
Der Kellner hat die Flasche entkorkt und in einen frischen Eiskübel gestellt. Nun verschwindet er endlich.
„Und welche Lösung würden Sie vorschlagen?" fragt Lind. Und um dem andern gar nicht erst Gelegenheit zum Aussprechen zu geben, jährt er fort;
,Zch habe natürlich nicht daran gedacht, Sie zu irgendwelchen Unkorrektheiten gegenüber der Dominik-Werft zu bringen. Wir könnten deshalb ja daran denken, das vorläufig noch lose bleibende, aber natürlich anständig bezahlte Deratungsverhältnis allmählich in einen festen Anstellungsvertrag mit der Norddeutschen Werft überfließen zu lassen.
Aber Lietzendorf schüttelt den Kopf.
„Geben Sie sich, bitte, keine Mühe. Ich bin für absolut reinliche Verhältnisse."
„Und wie stellen Sie sich die-Sache vor?" Der Herr der Norddeutschen Werst erkennt, daß er an diesem Dickschädel feinen Meister gefunden hat.
Es gibt doch nur eine einzige saubere Lösung!" lächelt er. „Einen Vertrag als technischen Direktor Ihrer Werft."
Er denkt für sekundenlang an Nissen Dominik. Der ist der einzige, der über feinen Fortgang traurig sein wird. Aber der ist ja mit seinen Arbeiten auch so weit, daß er ihn wohl bald nicht mehr brauchen wird. Und die Trennung von Mensch zu Mensch? Vielleicht würde gerade ihre Freundschaft nur freier und gefestigter werden, wenn sie endlich von der Belastung mit der unwürdigen Stellung befreit wird, die Lietzendorf — wenigstens in den Augen des alten Herrn — bei der Dominik-Werft einnimmt. .
„Aber vorläufig werden Sie doch noch drüben bleiben müssen?"' versucht Lind sein letztes Heil. „Sie können ja nicht vertragsbrüchig werden."
„Natürlich nicht! Vorläufig werden Sie sich ohne mich behelfen müssen."
Also auch damit ist's nichts!
Lind findet sich nicht mehr zurecht in dieser Welt, daß es noch solche Menschen gibt, die nicht doppelt verdienen wollen, die die glänzendsten Chancen ausschlagen, bloß um das zu bleiben, was sie an- ftänibig nennen, das könnte einem geradezu imponieren, wenn man nicht selber der Dumme dabei wäre.
„Meinetwegen sei's auch so!" gibt er also nach. Und er versucht schnell noch einen anderen Fischfang. „Sie treten bei mir nach Ablauf Ihres Vertrages bei der Dominik-Werft ein und find verpflichtet, alle Ihre Erfahrungen, Ihre gesamte Ar- beitskraft, Ihr ganzes Können und natürlich auch — Ihre Erfindungen in unseren Dienst zu stellen?
(Fortsetzung folgt.)
pt nicht gestohlen!" . . ,f.,
Das ist gesucht grob. Und Lietzendorf ist reichlich
-Üdutzt. " „
»Es fehlt bloß noch, daß Sie anfangen, über Die KLmehrung der Kohlweißlingsraupen in nassen cimmern zu reden oder über den Gestaltwandet M Haffzanders seit der Völkerwanderung!" knurrt tab. Und dann jagt er plötzlich und unvermittelt tii Frage heraus: „Wissen Sie noch mit Eisbrecher- Ampfern Bescheid?" Er blinzelt den Ingenieur ilier die Brille hinweg an. „Mein Gedächtnis ist ic:ürlid) nicht so schlecht, daß ich Ihre frühere Tatig- le:i in Elbing vergessen hätte. Aber — die Technik sisseitdem vielleicht weitergeschritten. Haben sie sicy dem laufenden gehalten?" Er macht wieder eme ^jnfe und gießt einen Schluck Deidesheimer hm- itter. „Es könnte für Sie von Vorteil sein, wenn Be ..." Der Rest verliert sich in einem neuen , Was will er damit? fragt sich Lietzendorf Ach so, ü Er hat ja der Dominik-Werft den Auftrag "sur lq, Horn weggefchnappt. Nun sitzt er f-, ; v«den olle auf dieser Well nach unferm Verstand
das feindliche Feuer auf die deutschen Sturmlinien, richten ganze hio nm (unten Nacknnittaa bis au dem tiefen Pan- schäften ü b festliegen. Flak, erfordert [euer ui
Als dieser harte Kampftag zur Neige ging, waren zwar die deutschen Infanterie-Divisionen, im großen gesehen, tief in die feindliche Befestigungszone eingedrungen, aber der Kern des Bunkersystems war noch in bolschewistischer Hand. In der Abenddämmerung ruft Der Kommandeur feine Bataillonskommandeure auf dem Regimentsstand zusammen und bespricht mit ihnen die Lage. Selbst zu diesem Zeitpunkt liegt der Regimentsaefechtsstaicki immer noch unter flankierendem bolschewistischen MG.- Feuer. Ssss, ssss, zieht es über die Köpfe hinweg. Einer der feindlichen Baumschützen, die so schwer auszumachen sind. Vom Nachbarabschnitt klingt der Einschlag des sowjetischen Eisenbahngeschützes herüber das seit zwei Tagen in dieser Gegend seinen Unfug treibt. Es befte^t gar kein Zweifel: Das Rückgrat der Befestigungszone ift noch nicht gebrochen, man hat es mit Verteidigungsanlagen stärkster Art zu tun. Die Bunker müssen in direktem Beschuh erledigt werden. Stuka-Einsatz ist zwecklos, weil inmitten der weiten Wälder die raffiniert getarnten Festungswerke kaum auszumachen sind.
In dieser Nacht gehen abermals Stoßtrupps vor. Plötzlich leuchtet es über den nachtdunklen Wäldern auf. Deuftche Flammenwer [er ver-
bahnen, welche die Sowjets von den Bunkern aus schräg durch das Unterholz angelegt haben und die sich überkreuzen, zirpt es heran, schweres MG.- Feuer und Schnellfeuer aus kleinkalibrigen Kanonen. In ihren Tarnanzügen hängen, fest angebunden, bolschewistische Schützen in den Baumkronen und nehmen die vorgehenden Deutschen unter Beschuß. Im Drahtgewirr der Sperren liegen unsere Pioniere und kommen nicht vorwärts. Ohnmächig ballen sie die Fäuste. Die Salven der Dunkerkano- "egen verteufelt gut. Querschläger der feind- MG.s prallen mit häßlichem Singen an die
Die Spitzenkompanie der nachfolgenden Infanterie beeilt sich heranzukommen. Das erste Bataillon versucht von links zu umgehen. Da meldet sich aber der Nachbarbunker zu Wort, es gibt kaum ein Durchkommen. Ein Kompaniechef und zwei Zugführer sind bereits gefallen, in der brütenden Mittagshitze schreien die Verwundeten nach. Wasser. Die deutsche Artlllerie kann infolge des unübersichtlichen Waldgeländes nicht in diesen ungleichen Kampf eingrerfen. Inzwischen prasselt unaufhörlich
Außenminister T o y o d a beabsichtigt den Wechsel im Personal des japanischen Außenministeriums möglichst gering zu halten, um die Kontinuität der japanischen Außenpolitik zu unterstreichen. Doch hat er das Abschiedsgesuch der beiden bisherigen Berater des Außenamtes, Poshie Saito und Toshio S h i r a t o r i angenommen. An Stelle des zurück« getretenen Vize-Außenministers Ohashi ist der Direktor des Ostasienbüros des Auswärtigen Amtes, Kumaichi Varna moto, mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut worden.
Tschungking trifft militärische Vorbereitungen in Wnnan.
Lausanne, 23. Juli. (Europavreß.) Wie Radio Bombay meldet, nimmt die Tschungking- Regierung gegenwärtig große militärische Vorbereitungen in Punnan vor, der südwestlichsten, Jndochina benachbarten Provinz. Nordamerikanische und britische Offiziere der Luftwaffe sollen die Leitung zahlreicher chinesischer Geschwader übernommen haben.
Segen die Sperrung des panama-KanalS für japanische Schiffe.
piontere; sie führen geballte Ladungen mit, die die Schießscharten der Bunker aufreißen sollen. An mehreren Abschnitten gelingt es, einzelne Befestigungswerke durch schnelles Zupacken zu nehmen. Dann geht es weiter in den Wald hinein. Von Deckung zu Deckung springen die Pioniere, müssen sich mit der Drahtschere Hunderte von Meter durch rostiges Stachelgewirr und morastigen Boden Vorarbeiten, ehe sie überhaupt einen der Bunker zu Geficht bekommen.
Da bricht es auch schon los. Ein Feuerzauber, wie man ihn in dieser Stärke nicht mehr erwartet hätte. Von allen Seiten ballert es. Durch die Schuß-
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getaiios ; MB. ..., 23.ML (PK.) Halb geöffnete Oelsar- vie dc Genhofen, ein großer Karton trockenen Brotes und liM । «si Feldflaschen stehen noch auf dem kleinen Tisch bq Bunkers: die Sowjetarmisten, welche die Be- einigt: | ftmng dieses Befestigungswerkes bildeten, kamen Ü> MiKjt mehr dazu, ihr Frühstück vollständig, einzuneh- en Qitej mci. Und jetzt, knapp sechs Stunden später, fitzen Wi-jdetsche Sturmpioniere um den Tisch herum, ver- l Liren ihr Mittagsmahl und rauchen die Zigaretten, litte k sie in de kl zurückgelassenen Brotbeuteln der die ie Vvwjetsoldaten gesunden haben.
Tokio, 24. Juli. (DNB. Funksvruch.) Außenminister T o y o d a hat, wie „Hotschi Schimbun" berichtet, auch alle japanischen Diplomaten im Ausland nochmals ausdrücklich dahingehend unterrichtet, daß Japans Politik mit dem Wechsel des Kabinetts keine Aenderung er- fahren werde und nach wie vor den Dreierpakt als Grundlage habe. Obwohl über diese Haltung Japans, so schreibt das Blatt, allgemein keinerlei Zweifel gelassen worden sei, ergehe sich die englische und amerikanische Agitation weiterhin in grundlosen Gerüchten. Damit versuche man, das japanische Volk in zwei Lager zu spalten und die Beziehungen zwischen Japan und Deutschland zu trüben. Seit Ausbruch des China-Konfliktes hätten England und die USA. ihre vergeblichen Versuche nicht aufgegeben, die Stimmung des j
Volkes zu entzweien. Dieses Vorgehen , , ,
Tokio, 23. ML (Eurovapreß.) Gegen die Sperrung der PanamakanalDurchfahrt für japanische Handelsschiffe wendet sich „Asahi Shimbum". Ausländische und USA.- Kriegsschiffe, die von der USA.-Regierung requiriert seien ober USA.-Kriegs- material transportierten, dürften den Kanal vaf- fieren; tatsächlich würden nur japanische Schiffe einer diskriminierenden Behandlung unterworfen. Einige USA.-Zeitungen sprächen es aus, daß es unerwünscht fei, daß die Japaner die Bauarbeiten am Kanal sehen würden, die aus strategischen Gründen geheim gehalten bleiben müßten. Man behaupte, daß die Arbeiten die Schaffung einer
Infolge der Mißernte ist der Getreidepreis in Aegypten von 185 Piaster im vergangenen Jahre auf 225 Piaster gestiegen. Die ägyptische Presse macht die Regierm^zsstellen dafür verantwortlich, daß sie weder für genügende Düngung des Bodens gesorgt noch ven Bodenkredit richtig orgänifiert hätten.
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fest! Li sitznahrne „Ich halte Sie beim Wort!" Das hatte Lietzendorf nicht erwartet.
»ur zweiten Leistungswoche der Adolf-Hit- ^r-Schulen trafen am Mittwoch Reichsorga- rtjationsleiter Dr. Ley, Reichsschatzmeister Zch w a r z, Reichsleiter do n Schirach sowie der , .^vollmächtigte Vertreter des Reichsjuaendführers : Zobsführer Möckel auf der Ordensburg Sont- hren ein, die zur Zeit zehn Adolf-Hitler-Schulen Herbergt.
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Äü In Bukarest wurde in Anwesenheit des Vize- iflnifterpräsidenten Mihail Antonescu, des ita- fischen Gesandten in Bukarest sowie zahlreicher n bit nrhoborer Geistlicher, die auf Anordnung von


