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Was uns betrifft,' hatten die sowjetrussischen An-
Oas Lied vom schlauen Pudel.
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erfolgreich zersplittert wurde, deren sreigewordenes Del über die Tischplatte lief und das dort liegende
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Das deutfche Volk, das trotz der herrlichen Erfolge auf dem Balkan, in Kreta und in Libyen die intensive Schwüle des nahenden Gewitters in feinen Gliedern spürte, ist froh, daß Klarheit geschaffen worden ist. Ein übles Verhältnis ist beendet. Heute kann dem deutschen Volk gesagt werden, daß nach der Niederwerfung und Kapitulation der Serben in Moskau schmutzige „Bruderküsse" an die Vertreter Deutschlands herumgeboten wurden. Sie haben den Wert dieser Bruderküsse wohl gekannt, und sie haben daraus verzichtet. Sie wußten, daß hinter diesem alten Judastrick das Hintergrundspiel mit Herrn Cripps geführt wurde. Dieser war schon im Jahre 1933 der Sachwalter jenes Dimitroff, der in Deutsch-
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aber den Dukaten schickte er zurück und schnev - zu der jungen Dame, wenn sie so schlecht von »r dächte, daß er für ein liebenswürdiges .Frau 0 nicht auch etwas umsonst komponieren konnre, müßte sie ihm zur Strafe ein Paar (Strumpf^ der stricken. Und das tut das Fräulein denn w
Ledertäschchen Mamas gründlich durchtränkte. Es war ein großer und entscheidender Sieg.
^Zweifellos hat der englische General Gough eme richtige Ahnung, wenn er in einem Reuterbericht davon spricht, Deutschland richte seine Angriffe zuerst gegen die Außenposten der britischen Zitadelle. Wie wir gesehen haben, und wie es nun auch Churchill bestätigt, betrachtet das englische Weltreich du Sowjetunion als seinen wichtigsten Außenposten. Wir glauben es Churchill ohne weiteres, daß er den Sieg der Sowjets über Deutschland mit brennendem Herzen ersehnt, um dann das junge Deutschland zu vernichten. Der Führer hat diese Lage rechtzeitig, erkannt und dafür ist ihm das Volk dankbar. Du deutsche Wehrmacht wird dafür sorgen, daß Die Rechnungen Churchills und seiner bolschwestischen. Verbündeten nicht aufgehen werden. Zahlrelqr: Stimmen des Auslandes liegen schon heute vor,.
Helene betrachtet dieses erste Grün auf ihrer bisher so milchweißen Speisenkarte mit unverhohlenem Mißtrauen. Dann füllte sie sich mit Energie und erklärte kurz: „Nein!" Die Eltern wechselten einen ernsten Blick, der so viel besagte wie: „Und was tun wir jetzt?" Die Mutter hob einen Löffel voll aus dem Teller, blies darauf und begann nun in jener prähistorischen Sprache, in der alles auf i endigt, und die nur Mutter und Kinder verstehen, der Kleinen zuzureden. Der Vater begleitete dieses Unternehmen mit schmatzenden, appetitanregenden Geräuschen. Helene aber preßte den Mund zusammen und schüttelte den Kopf. Als sich der Löffel ihrem Munde näherte, blies sie so kräftig hinein, daß der Spinat bis an die Decke spritzte. Es sah aus, als fei ein mit Spinat gefülltes Schrapnell im Zimmer explodiert.
„Vielleicht sollte man es doch mit einigen Klapsen versuchen? Nicht stark für den Anfang", meinte der Vater.
Nein, nein", wehrte die Mutter entrüstet ab, „bas würde alles verderben. Laß mich nur machen."
„Vielleicht probieren wir die Methode Doktor Hellers? Wenn wir Helene die Notwendigkeit, eine Dame zu werden, so recht eindringlich vor Augen führen, glaube ich .."
„Scherze nicht mit ernsten Dingen. Es handelt sich um unser Kind. Lassen wir die Sache jetzt und
Italien verteidigt seine eigenen Interessen
Zur Erklärung des Kriegszustands mit Moskau.
Nordamerikaner und Briten haben dieses hintergründige tückische Zusammenspiel mit der Sowjet- union durch viel Rummel zu tarnen versucht. Sw waren dabei nicht sonderlich geschickt. Als jetzt Sir Stafford Cripps, von Haus aus der bestbezahlte Anwalt in London und — Salonbolschewist, letzt nach England zur Berichterstattung flog, da wurden olle Register der Vertuschung gezogen: von einer angeblichen Mandelentzündung an bis zu Der Erklärung, Cripps sähe für sich in London mehr Chancen als in Moskau, die Reichsregierung besitzt die Unterlagen, daß tatsächlich die Mission des Botschafters Sir Stafford Cripps erfolgreich gewesen ist. Er konnte mit gutem Gewissen Moskau unter Berufung auf eine Mandelentzündung verlästern Er hatte die Zusicherungen des Kremls in seiner Reisetasche. Es kam nur noch daraus an, Zeit, Zeit und nochmals Zeit zu gewinnen.
Da schlug der Führer zu. Er hatte gar keinen Anlaß, den moskowitisch-angelsächsischen Fuchsen Zett 2U lassen ihre Spuren durch sanftes Schwanzwedeln flU verwischen. Sehr im Gegenteil: Der rote Fuchs wußte an eben diesem Schwanz gepackt werden. Und er ist gepackt worden. Die Lust zu Einflügen nach Ostpreußen wird den bolschewistischen Herrschaften sehr schnell vergehen.
Es muß auf dem Führer schwer gelastet haben, daß er mit ansehen mußte, wie die unerhörte Sie- gesferie der deutschen Wehrmacht im Norden, Westen, Süden und Südosten verunstaltet wurde durch ultimative Eingriffe der Sowjetleute im Widerspruch zu Den deutsch-russischen Abmachungen von August-September 1939. Aber es mußte geschwiegen werden. Leicht war es nicht. In seinem Aufruf an das deutsche Volk sagte er: „Von schweren Sorgen bedrückt, zu monatelangem Schweigen verurteilt, ist nun die Stunde gekommen, in der ich endlich offen sprechen kann. Der Führer spricht selten von sich selbst. In einem Ausruf an das deutsche Volk hat er es überhaupt noch nicht getan. Hier und bei dieser Gelegenheit tat er es: Der erpresserische Druck der Sowjet-Männer mag schwer auf ihm gelastet haben. Der falsche Freund, der mit dem vergifteten Dolch zum Stich in den Rücken ausholt, ist keine angenehme Vorstellung. Die Aufgabe war, diesen falschen Freund zu überspielen. Es gibt menschliche Verhältnisse, bei denen man besser tut, die Glacehandschuhe auszuziehen.
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Die verbündeten Eltern beschlossen nun, den Generalsturm auf den nächsten Tag zu verschieben.
„Vielleicht sollte man doch . .?" meinte der Vater mit charakteristischer Handbewegung.
„Nein, du wirst sehen, morgen gelingt es uns. Man muß das Kind nur richtig behandeln."
„Also gut", erwiderte der Vater und versenkte die gezückte Exekutionshand wieder in die friedliche Hosentasche.
Am nächsten Tage mittags war er so aufgeregt wie vor dem Examen, und sie wie nach der Verlobung. Die Streitkräfte gruppierten sich, innerlich ertönte das Gebet vor der Schlacht. Der Spinat dampfte, Helene saß und bockte wie eine Festung hinter dem Stacheldraht. Der erste aufklärende Löffelvorstoß wurde glatt abgeschlagen, der Löffel fiel verwundet in die Kohlenkiste.
„Jetzt paß auf", flüsterte die Mutter und begann kriegslistig äußerst naturgetreu zu meinen. Helene öffnete den Mund, blickte sie erstaunt an, die Mundwinkel senkten sich, und plötzlich bedeckte sich das kleine Gesicht über und über mit Falten, und Helene erhob em mörderisches Geschrei mitfühlenden
Schmerzes. Darauf stellte die Mutter das Tranen- trommelfeuer ein, und mit der einen Hand zärtlich Die Schulter Helenens umfassend, näherte sie den Löffel wieder dem Mund der Kleinen. Emen Augenblick zögerte diese, aber dann erwachte wieder Der alte Heldengeist. Mit lautem „Nein" schlug sie den Angriff zurück und bezog wieder ihre alte Verteidigungsstellung. Der Vater mobilisierte die Reserve in der Hosentasche. Die Mutter versuchte es noch einmal mit Tränen. Aber Helene joar nicht auf den Kopf gefallen. Sie durchschaute nun den ganzen Kriegsplan und beobachtete mit gesenktem Stopf mißtrauisch den mütterlichen Schmerz. Als die Mutter nach langem und beschwerlichem Weinen die Finger ein wenig vom Gesicht wegzog, um die Wirkung zu beobachten, faltete Helene behaglich die Hände über dem Bauch und rief: „Nicht!" Die Mut- ter weinte abermals. Helene hingegen fühlte sich3« feiner Gegenleistung verpflichtet, da sie wohl wußte, daß ihr die bei Verträgen geltenden Regeln noch nicht bekannt waren.
„Na, jetzt ist mir aber die Sache zu dumm", rief Der Vater, „jetzt haue ich ihr eine herunter, ob es
fand nicht ganz unbekannt ist und seit sieben Jahren die Komintern in Rußland leitet. .
Im Grunde sind aber alle diese Dinge um Cripps und Dimitroff, um Stalin und Roosevelt, um Molotow und Churchill, am 22. Juni lächerliche Nebensächlichkeiten geworden. Jetzt ist die Stunde da wo die Politik Englands und der USA. ad absurdum geführt wird! Jetzt ist die Stunde da m der Der Tagesbefehl Des Führers an Die Wehrmacht vom 1. Januar 1941 gegenstänDlich wird: »Der Herrgott roirD jene nicht verlassen, die, von einer Welt be- Droht, tapferen Herzens sich selbst zu helfen entschlossen sind." Dr. Ho.
Oie Meinung in Portugal.
Lissabon, 23. Juni. (Europapreß.) Die neue Entwicklung Der Lage in Osteuropa wurde der portugiesischen Öffentlichkeit am Sonntagvormtttag Durch Rundfunk und Anschläge auf dem Hauptplatz der Stadt, dem Rosfio, bekannt. Die Abendblätter Des Sonntags brachten dann die ersten Nachrichten vom östlichen Kriegsschauplatz. Sie veröffentlichten ferner Die Proklamation Adolf Hitlers an das Deutsche Volk und die Note des deutschen Reichsaußen- ministers. Der militärische Mitarbeiter des „Secolo stellt fest, daß Deutschland wieder einmal die Initiative habe. Rußland besitze nicht mehr Die Bewegungsfreiheit zur See, Die für eine gemeinsame Aktion mit Den Mächten, Du» ihm zu Hilfe eilen wollten, unbedingt erforderlich sei. „A Voz ist der Ansicht, daß die Deutschen Heere einen schnel-
Mailand, 23. Juni. (Europapreß.) Der von Italien erklärte Kriegszustand mit Sowjetrußland wird von Der italienischen Presse nicht nur als ein gebührenDer Akt Der Solidarität gegenüber Dem oerbünDeten Deutschland, sondern auch als Verteidigung der eigenen, vom Bolscherms- mus bedrohten Interessen bezeichnet. So schreibt Der Sortiere della Sera: „Indem bie öffentliche Meinung mit Kaltblütigkeit von der Ausdehnung des Konfliktes nach dem europäischen Osten Kenntnis nimmt, fällt es ihr nicht schwer, Die Un- oermeiDbarfeit Des Ereignisses einzusehen. Dies entspricht nicht nur Der Unversöhnlichkeit Der JDevlogien unD Programme Der Achsenmächte und SowjetrußlanDs, sondern mehr noch der wahrhaft unerträglichen und gefährlichen Haltung der Moskauer Regierung. Der ideologische und politische Gegensatz, Der zwischen uns unD Der Sowietregie- runq bestand, hätte jedoch allein nicht zwingend zum
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weises bedurft hätte, so wird dieser Beweis m der fteDe Churchills reichhaltig geliefert. Er behauptet, daß er Stalin auf alles vorbereitet und ihn oft genug gewarnt habe. Das geschah also, wahrend Die Sowjets einen Freundschaftsvertrag mit Deutschland zu erfüllen hatten, den sie aber dazu benutzten, durch internationale Konspirationen dem Ziel Der Weltrevolution zu dienen. Churchill erkläitt. Da er mit jeder Macht zusammengehen werde, die sich gegen den Nationalsozialismus wendet und daß er Dabei alles Das vergessen wolle, was er früher selbst gegen den Bolschewismus gesagt habe. Er versteigt sich zu sentimentalen Phantasien, indem er im Geiste Frauen und Kinder sieht, Die in russischen Dörfern betenD ihre Hände zum Himmel erheben und wenn er von fleißigen Bauern redet, die trotz ihrer Arbeit ein hartes Leben zu fuhren hatten. Churchill scheint nichts gehört zu haben von der Ausrottung des Christentums in Der Sowjetunion. Wenn er das kärgliche Dasein russischer Bauern beklagt, so sollte er wissen, Daß der Bolsche-
tarischen Rekord in Sachen „Blitzkrieg": es war harter Zwang.
Es wird noch reichlich Zeit sein, auf die Überfülle der Einzelbelege für diese der Absicht und Dem Ziele nach verräterische Politik Sowjetrußlands und sein heimliches Zusammenspiel mit England-Amerika einzugehen. Hier sei nur eine Gmzechett erwähnt: Als am 27. März der serbische Putschgeneral Simo witsch sein Katastrophenkabinett bildete, holte er sich in seinem Ministerium a!s„Minister ohne Geschäftsbereich" Dr. Milan Gavrilovitsch, der bisher serbischer Gesandter in Mos- k a u gewesen war. Gavrilovitsch wurde im Flugzeug von Moskau nach Belgrad gebracht, und das mtt Fug und Recht! Denn Gavrilovitsch brachte mtt einen sowjetrussischen Vorschlag auf Abschluß eines Freundschaftspaktes mit Südflawien. Dieser Freund- schaftsvertrag wurde auch am 5. April perfekt. Am nächsten Tage überschritten die deutschen Truppen Die serbische Grenze. Die Rolle Des Dr. Milan Gavrilovitsch als Vertreter Sowjetrußlands tm Be- grader Kabinett — Vertrauensmann der Engländer und der Yankees war der Ministerpräsident Simo- witsch selbst! — war kläglich ausgespielt. Aber die slüchtenden serbischen Putschoffiziere wählten neben Aegypten Sowjetrußland zu ihrem Asyl, wo Der Führer der „Schwarzen Hand" und em Hinter- grunbmann des Putsches vom 27. März, em gewisser Herr Simitsch, seit langem residiert und auch bis in die letzten Tage - in engster Verbindung mit Den sowjetrussischen Propagandastellen — eine aktive Tätigkeit gegen das Reich entfaltet.
len und entscheidenden Feldzug gegen die Sowjetrussen führen würden.
Was sagt man in Südamerika.
Buenos Aires, 23. Juni. (Europapreß.) Die Sonntagsblätter veröffentlichen die ersten Nachrichten über den Ausbruch des Deutsch-fowjetrulsischen Krieges. Sowjetrussische Nachrichten lagen noch nicht vor. Wie bei allen anderen wichtigen Kriegsereignissen habe sich auch hier wieder Der deutsche Nachrichtenvorsprung erwiesen.
Die Stimmung weiter Beoolkerungskreise Argentiniens ist wie Die aller südamerikanischen Lander bolschewi stenfeindlich aus religiösen, kulturellen, sozialen und wirtschaftspolitischen Gründen. Dies wurde bereits bei Dem finnisch - s o w- jetrussischen Krieg Deutlich, bei dem sich Argentinien gemeinsam mit den meisten sudamerikanischen Nationen offen für den Ausschluß der Sowjets aus der Genfer Liga einsetzte und unter den Staaten, die Finnland mit Lebensmitteln unterstützten, an erster Stelle stand. Die Tatsache, daß die Sowjets nunmehr praktisch auf der Seite Englands und damit indirekt auf d e r Seite der USA. in diesen Krieg eintreten, wird zweifellos Rückwirkungen auf die Beurteilung des Krieges in weiten Schichten Südamerikas haben .^>ie würden auch im Fall einer Intervention der USA. noch größere Bedenken als bisher gegen ein Einschwenken in die gleiche Linie haben.
Churchill hat am Sonntagabend in einer Rundfunkrede an die englische Nation seiner großen Freude über Die Haltung Der Sowjets Ausdruck gegeben. Er teilte mit, daß EnglanD den Sowjets alle technische und wirtschaftliche Hilfe.angeboten hat, Die möglicherweise erwünscht fein konnte. Mit Versprechungen ist EnglanD immer schnell bei Der HanD gewesen, wenn es sich Darum hanDelte, andere Völker für seine Interessen ins Feuer zu fuhren. Wie es mit dieser Hilfeleistung aber in Der Praxis beschaffen ist, hat das alte Rußland schon während Des Weltkrieges und haben andere Laxv Der im Verlaufe Der letzten beiden Jahre Deutlich genug erfahren. England selbst stellt sich gegenüber den Vereinigten Staaten als ein im höchsten Grade hilfsbedürftiges Land hin; nur der Leichtsinn Churchills, dem jeder Bundesgenosse recht sein muh, bringt es fertig, sich in Moskau als großzügiger Freund und Helfer anzubieten.
Wenn die Feststellung des Führers über Die Zusammenarbeit zwischen Der englischen Plutokratie unD Dem jüdischen Bolschewismus noch eines Besetzen wir sie abends fort. Mit Geduld erreicht man alles."
„Gut", sagte der Vater.
Als sich die Tür öffnete, stürmte Papa mit auf- gestelltem Kragen wütend vorbei ins Kaffeehaus. Die Mutter riß Helene an sich, küßte ihr den Spinat vom Kopf, und diesmal weinte sie wirklich.
„Du bist doch mein liebes Kind", flüsterte sie schluchzend. „Nein", hauchte Helene kaum hörbar und schlang die kleinen Arme fest um den Hals der Mutter. Sie durfte es nicht sagen, aber die Mutter sollte es fühlen, daß diesmal „3a" gemeint war.
wismus es war, Der den Wohlstand der Dörfer vernichtete. ,.. , x
Aber es verdient niedriger gehängt zu werden, daß dieser Churchill behauptet, die „hunnischen Angreifer" hätten die harmlosen Bolschewisten überfallen, Hitler sei in seiner Blut- und MunderungZ- gier ein Ungeheuer von unersättlicher Bosheit, Die deutsche Kriegsmaschine sei zustandegekommen „mit den klirrenden Absätzen der puppenhaften preußi. schen Offiziere Und mit ihren schlauen 1->ch»erslaUlnae n Agenten". Sie habe „diese öden, gedrillten, gefügigen tierischen Massen der hunnischen Soldateska, die wie ein kriechender Heuschreckenschwarm vorwärtsstampfen", zur Verfügung. Nun ist es Sache Englands, das von diesen Deutschen so er- hebliche Prügel bezog, über Die Grunde für diese Hiebe und über die Intelligenz der Prügelnden Erklärungen zu suchen. Aber Daß Churchill nut solchen wüsten Pöbeleien gerade bei jenem Teil Der Welt, Der in Dem Kampf gegen den von ihm als Nothelfer angesehenen Bolschewismus Die befrei« ende Tat ADolf Hitlers erblickt, gerechten Abscheu auf fick) zieht, liegt auf Der Hand. Wir sind aua) überzeugt, Daß es in EnglanD selbst anständige oop Daten genug gibt, Die mit Den Deutschen Truppen ihre Waffen kreuzten, sei es in Flandern oder in Kreta, Die sich solcher Gemeinheit Churchills nur
Obergruppenführer Beckerle Gesandter in Sofia.
Berlin. 23. 3unL (1MB.) Der Aiihrer Hal auf Vorschlag Des Reichsministers Des Auswärtigen von Ribbentrop SA.-Obergruppenführer Beckerle zum GesanDten Des Deutschen Reiches in Sofia ernannt
Mit Beckerle ist ein alter Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung Des Gaues Hess e n- Na s f au an eine befonDers verantwortungsvolle Stelle Des deutschen diplomatischen Dienstes be- rufen worden. Beckerle wurde ami 4. April 1902 zu Frankfurt am Main geboren. Er besuchte hier das Realgymnasium, Das er Ostern 1921 mit Der Reifeprüfung verließ. Anschließend trieb er oolfs- wirtschaftliche, juristische, naturwissenschaftliche und philosophische StuDien, Die er mit Dem GraD eines Diplom-Volkswirts abschloß. Er war dann mehrere Jahre hindurch in JnDustrie- unD 23 an {betrieben tätig. Reisen führten ihn nach Nord- unD Südamerika. Ein Jahr hielt er sich -n Argentinien und Paraguay auf. Darauf war er ^Monate Offiziersanwärter bei der Preußischen Schutzpolizei
Am 29. August 1923 war Beckerle bereits ber NSDAP, beigetreten. Im Gau wurde er vor allem bekannt als Führer der Gruppe H-N-n D e r SA., zu ber die Brigaden Fulda, Kassel, Marburg, Frankfurt und Gießen gehören, also Das Gebiet Der preußischen Provinz Hessen-Nassau und Oberhessens. Er war Mitglied des preußischen Land- tags bis zum September 1932 und wurde Mtglled des Reichstags und des Pr-winzialrats. Seit dem 13 September 1933 ist er P ° l ,z - lp r ° s > d - n t d e r S t a d t F r a n k f u r t. Im herbst 1939 wurde ihm die Einrichtung der Polizewerwaltüng von Litz, mannstadt übertragen. An den Kämpfen im Welten hat er als Leutnant der Reserve teilgenommen und ist mit dem Eisernen Kreuz II, Klasse ausgezeichnet worden, Beckerle ist seit 1937 S A, - O b e r g r u p. vensührer, er ist ferner Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Partei und der Auszeichnungen für 10- und 15jährige Partsstatigkest, Sehr aktiv ,at er sich auf dem Gebiete der Leibesubungen betätigt. Seit April 1933 ist er Gaufiihrer und Be. reichsführer des R S R L, -Bereich XIII Südwest, Er ist auch Mitglied des Deutschen olrjm- pischen Ausschusses,
23. iSanbe ber ’imbie $e ’Httn um
1 sendeten Xc ' 1 Hnen Mäni Wen ber ' Mze. Bis
„Nein", jagte Helene.
Arn Abend saßen wir wieder in Der gleichen Gruppierung bei Tisch, einschließlich Spinal. Aber Diesmal hatte Mama einen ganz besonderen Pfeil im Köcher. Während sich Helene düster zur Verteidigung gegen die verbündeten Großmächte rüstete, zog Die Mutter plötzlich einen kleinen Teddybären hervor und schuf eine Verbindung zwischen ihm und den Spinat: erst Spinat, dann Teddybär. Helene war Der Begriff Der JdeenverbinDung noch nicht geläufig. Sie ergriff Daher Den kleinen Bären, Dessen wolliges Fell sich vor Entsetzen sträubte, und turitte ihn sofort mitten in den Spinat. Ob 'die krummen Beinchen des Teddybären dadurch gerade wurden, verschweigen die Kriegsgerichte. Jedenfalls hatte Helene diese Schlacht gewonnen. Die Eltern zogen die Front zurück unD berieten. Es schien sich eine mehrwöchige Schlacht herauszubilden, deren Bulle- tins lauteten: „Spinat noch in unserem Besitz."
spräche auf Dem Balkan unD im Nahen Osten nur einen DeutschfeinDlichen, sonDern noch mepr i tal i e n fe i nd l ich e n Charakter. Die verschleierte Form der Behxrschung des Bosporus und der Dardanellen, das sonderbare Schutzangebot an Bulgarien suchten den Grund zu legen für ein künftiges Vordrmgen SowjetrußlanDs im Mittelmeer unD auf Der Balkanhalbinsel." Das Blatt verweist Demgegenüber Darauf, Daß es sich hier um ein Eindringen inden italienischen Lebensraum handelt, und fährt fort: .Erinnern wir uns noch daran, daß unsere Teilnahme am spanischen Bürgerkrieg auf feiten Francos vor allem Den Ausschluß Des Bolschewismus aus Dem Mittelmeer zum Ziel hatte. Diese Gefahr entftonD nun von neuem im Osten in viel ernsterem Umfange. Der bostche- wistische Wellenschlag aus dem Schwarzen Meer wollte sich bis zum Aegäischen und Ionischen Meer ausdehnen und immer weiter nach Westen vor-
Das volscheWm-WwttWrye
Churchill bekennt sich als Komplice der Sowjets.
Von unserer Berliner Schriftleitung,
fein ist oder nicht."
Er zückte Die barbarische Daterhand. In flammen- Dem Zorn warf sich Die Mutter Dazwischen unD Drängte ihn Der Türe zu. Helene beobachtete mit Befriedigung, wie die feindlichen Mächte heftig stritten unD hinter Der Tür einen erbitterten theoretischen Streit begannen. Einen Augenblick horte Helene zu. Dann aber nahm sie Die Schüssel mit Dem Spinat, setzte sie sich verkehrt auf Den Kopf, dann warf sie Die Schüssel an Die Wand, so daß die Küchenuhr herabfiel, wodurch wieder eine Flasche mit Salatöl miirho horon fretaemorbenes
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Spinat.
Von Bruno Wolfgang.
Die stämmigen Beinchen Der kleinen Helene, Die bas Gehen ungewöhnlich früh erlernt hatte, zeigten eine leichte Neigung zum romanischen Rundbogen- ftil. Wenn sie energisch durch Das Zimmer wandelte, sah sie aus wie ein kleiner Hunnenkönig, Der seinen Milchbrei mürbe zu reiten gewohnt ist. Da sämtliche Großmütter unD Tanten Den besorgten Eltern erklärten, Daß es hiergegen nur ein Mittel gebe: Spinat unD roieDer Spinat, wurDe ein Schüsselchen voll in appetitlicher Zubereitung vor Helene hinge- tellt. Beide Eltern setzten sich erwartungsvoll vor ie hin-, denn eine Ahnung sagte ihnen, daß die in- lividuelle Erziehung jetzt beginne.
Es war um das Jahr 1780, als HoYdn einem merkwürdigen Brief mit einer Bitte, ein Lied M komponieren, aus Koburg erhielt. Eine OstiMS» tochter erzählte ihm darin folgende Geschicyie- Eines Tages ging sie mit ihrem Bräutigam, einem Hauptmann, und dessen Freund spazttren. Dea Hauptmann hatte seinen Pudel bet sich, und en t ^«3 konnte nicht genug erzählen, was ur emi* 1 ihre
Tier das fei und was er alles schon volldracM habe. Ein Wort gab das andere, und schlietzl'Y schlug der Hauptmann eine Wette vor, er wurc« heimlich einen Taler unter ein Gesträuch lege« und diesen sollte der Pudel später roieberfmDen
Als man wieder zu Hause war, rief der Hausst mann seinem Pudel zu: „Such — verloren, gleich lief der Hund den Weg zuruck, auf Dem Herr spazieren gegangen war. Der Taler war ovn nicht mehr da, zufällig hatte sich em reifen^ Schneider, um sich etwas auszuruhen, ,n 7® Schatten des Gesträuchs gesetzt, dabei den entdeckt und vergnügt in die Tasche gesteckt -oau Darauf kam Der Pudel an und suchte: er schE perte nach dem Taler und umschmeichelte nun ow Schneider. Höchst erfreut, so schnell hintereinano- nicht nur einen Taler, sondern auch einen stlug - Pudel gesunden zu haben, der ihm so schon ttahm Der Schneider ihn mit sich auf die Heroer^ in der Stadt. Treu bewachte nun der Prwel ß™- ganze Nacht die Kleider des Schneiders, aber au am frühen Morgen die Zimmertür geöffnet wu™. packte er die Hofen mit Dem Taler, schlich und eilte damit in vollem Laufe zu seinem Hstro.
Das kleine Abenteuer wurde bald bekannt u- viel besprochen, ja sogar unter dem Titel „ . schlaue und dienstfertige Pudel" in Verse 8^rE Und nun bat die Offizierstochter Haydn, er m™- doch das Lied für sie in Musik setzen: sie fet arm, aber sie habe sein gutes Herz rühmen g*v. und hoffe, er werde sich mit dem beigelesiten taten begnügen. Haydn machte Die Geschichte


