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Gießener Anzeiger
General-AnzeigerfürOberhefsen
ernivrecbanschluft 2251
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)rahtanscyrift:„Anzeiger" oMckeck 11686 Frankf^M.
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Dienstag, 22. Juli Ml
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u. Jahrgang Nr. (72
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Gowjettheorien und Gowjetwirklichkeit
Von unserem militärischen Mitarbeiter.
Tapfere Iliegeroffiziere im Führerhauptquartier
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beut einer Iagdgruppe, als drittem Offizier der deutschen Wehrmacht, und das Eichenlaub zum Vtit- terkreuz des Eisernen Kreuzes Oberstleutnant Dino r t, Kommodore eines Sturzkampsgeschwaders, Major Storp, Kommodore eines Kampfgeschwaders, Hauptmann Ihlefeld, Kommandeur einer Iagdgruppe, und Leutnant Schnell, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader. — Presse-Hoff- mann-M.)
schottischen O st k ü st e, an der Südostküste Englands und Flugplätze im Südosten der Insel.
In Nordafrika belegten deutsche Kampfflugzeuge britische Artilleriestellungen und Kaianlagen in Tobruk wirksam mit Bomben. In Luftkämpsen wurden drei britische Jagdflugzeuge abgeschossen.
Bei Versuchen britischer Flugzeuge, am gestrigen Tage und in den heutigen Morgenstunden die Kanalküste anzugreifen, schossen Iäger und Flakartillerie acht, Vorpostenboote und Sperrbrecher vier feindliche Flugzeuge ab.
Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht an einigen Orlen Westdeutschlands Sprengung Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste.
Verfolgung des geschlagenen Feindes im Güdteil der Ostfront.
Fast alle Gedenksteine waren weggeschleppt. Das Denkmal der finnischen Freiheitskämpfer von 1918, das das Relief eines Schutzkorps trug, haben die Sowjets als Zielscheibe für Schießübungen mit der Pistole benutzt. Im übrigen wird in der Schilderung betont, daß die Moral der kämpfenden sowjetischen Truppen im Schwinden begriffen sei.
Einen Nachweis der Angriffsabsichten der Sowjetunion gegen Finnland liefert der Kriegsberichterstatter von „Berlingske Tidende" in einem Bericht von der stnmfchen Front. Seit der Besetzung
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-Beinahe alle wichtigeren Linien gehen von Moskau aus und find, wenigstens größtenteils, meialeisig. Große militärische Bedeutung hat die l birische Bahn, die von Moskau nach Wladiwostok führt und die nach dem im Weltkrieg «folgten Bau der Amurbahn nur noch über Sow- ierqebiet lauft, während früher ein Teil der Strecke dl.?ch die Mandschurei führte. Der Elektrifizierung üurbe in der Sowjetunion großes Interesse ent- K gengebracht, sie war bisher aber nur auf ganz asnigen Strecken durchgeführt.
Die Sowjets haben eine enge Verbindung zwi- läen dem Verkehrswesen und der Sowjetarmee aschaffen. Bei jeder „Generaldirektion d^r Eisen- fcbnen" befindet sich als Vertreter, em Milttarg^ W. her eine Stellung hat. b-e IM w°-nllich-n bin trüberen Linienkommandanten m Deutschland e^ ffpricht. Ihm sind die ^ornrnanbanten der Streifen und ®afferraqon5 unterstellt, tae kurz rohnhosskommandant genannt werben. 3m beten zu dieser Organisation noch die Besehls- hiber der militärischen Straßen. Die Effeubahnen im Operationsgebiet unterstehen den motorischen ölsenbahnbehörden; die ßeitung der anderen ver- beibt den zivilen Stellen.
Der Dffenfingebanfe beherrscht alle Fuh- wngsgrunbsätze her Sowjetarmee Der Krieg soll o.n feinem ersten Beginn ab mit S)ilfe d» Neuzeit Vien technischen Kampfmittel in Feinbestanb ge fcngen werben, dnb hort soll der S,eg durch chnell Schläge ersuchten werben. Der Angriff ist bie vor- harschende Kampsart. Der Angriffsgeist ist daher nit allen Mitteln entwickelt und «f edert worben Lei her Durchführung eines Angriffs wird stra, - chwerpunktbilbung als unerläßliche Bor aisfehung für das Gelingen gefordert 2In her -chwerpunktstelle sollen nach den taktischen Grund- schen alle Massen und Kampfmittel zu einheitlicher inb geschloffener Wirkung gebracht ""den Das kifft in erster Linie für die Artillerie die Kamps- i wagen und die Flieger zu. Da die Sowiets ihre j Wehrmacht vor allem auf einen Bewegungskrieg !eingestellt hatten, wurde nach der neuen,Sowiet . fielddienstorbnung auch der schnell entschlossene c-iff aus der Marschkolonne heraus, das Be- r eaunasaefecht in den Vordergrund 9eru“*;..
Verteidigung an den Nebenfronten sollte die Kampfe f:r den Angriff im Schwerpunkt frei machen. Die rsue sowjetische Felddienstordnung verlangt von oer 8 erteidigung, daß sie dem Gegner em unüberwindliches Hindernis in den Weg legt, ohne Rücksicht auf Ziel und Stärke des Angreifers.
Das Verkehrswesen ist zweifellos eine der ! wachsten Stellen der Sowjetunion, obgleich auch *r aus wehrpolitischen Gründen strategische Bah- in gebaut worden sind. Man darf nicht vergessen, öi'ß nach der bolschewistischen Revolution selbst
seiner Batterie ermöglichten ihm jedoch die rccht- zeittge Befreiung und die Flucht. Bei der Truppe selbst herrsche — so sagte er aus — große Erregung und Verbitterung über die Absetzung und Erschießung vieler alten Frontoffiziere. Zwischen den Soldaten und ihren alten Offizieren habe meistens ein gutes Verhältnis bestanden. An die Stelle der abgefetzten Frontoffiziere seien aber junge Etappenoffiziere getreten, die den neuen Kriegskommissaren in feder Weise hörig sind. In einigen Abteilungen sei es bereits zu offener Erhebung der Truppe gegen die Kriegskommis- sare gekommen.
VerzweiselteLagederGowjets
Dänische Stimmen.
Kopenhagen, 21. Juli. (Europapreß.) Die augenblickliche Lage der Sowjets wird von „Natto- naltidende" am Montag verglichen mit den letzten verzweifelten Anstrengungen des Generals Weygand, durch Errichtung provisorischer Verteidigungsanlage ndie bedrohte Hauptstadt seines Landes zu beschützen. „Die Sowjets sind von der Stalin-Linie zurückgetrieben worden und versuchen, in aller Eile den deutschen Vormarsch aufzuhalten", schreibt das Blatt. Unterdessen seien ständig neue Umzingelungen großer sowjetischer Truppenteile im Entstehen begriffen, während gleichzeitig in E st l a n d allein eine Million sowjetischer Soldaten endgültig v o n j e d e r Rückzugsmöglichkeit abgeschnitten sind. „Berlingske Tidende" hebt die „verzweifelten Ausbruchsversuche" der eingeschlossenen sowjetischen Truppen an zahlreichen Stellen der Ostfront hervor, die mit „schweren blutigen Verlusten" von deutscher Seite zurückgewiesen werden.
Das Oberkommando der Wehrmacht hat zu Benn des Ostfeldzuges die Bevölkerung auf die Mög- hkeit des Absprunges sowjetrussischer Fall- hirmjäger hingewiesen und infolgedessen zur l-achsamkett ermahnt. Dieser Mahnung ist das butsche Volk mit schlichtem Ernst und ohne jede ^-rvosttät nachgekommen. Wenn wir auch die Fall- öirmjäger-Gefahr der Bolschewisten nicht über- öätzen wollten, so wollten wir doch jede Gefahr icht von vornherein ausschalten. Die Sowjets :ben ja mit ihren Fallschirmjägern in den letzten ihren eine Riesenreklame gemacht. Wir wissen am jsten, wie sehr die Kenntnis des Fallschirrnab- strunges eine Mutprobe ist und was sie militärisch deuten kann. Aber wir haben stets darauf ver- i chtet, den Fallschirmjägern Sonderlorbeeren im orschuß aufzustellen. Die Sowjets aber haben un- heuer viel davon gesprochen, daß sie riesige Mas- i (i als Fallschirmspringer ausbilden wollten. Bei m Herstmcmövern der letzten Jahre waren Fall- öirmjäger und Luftlandetruppen eingesetzt worden.
c Fallschirmjäger sollten die Verbindungen schaf- n für die Landung der Großflugzeuge und hatten i:d) der Felddttnstordnung die Sicherung der Aus- öung zu übernehmen. Die häufig unmögliche Um- c'sung in der Horizontalen wurde nunmehr in der ertikalen versucht. Das Flugzeug war in der Sow- carmee als Truppentransportmittel in großem Um» :ng ausgenutzt worden. Beachtenswert ist überdies v» Tatsache, daß die Sowjetarmee, um das Gehrenmoment beim Absprung für die einzelnen ''illschirmspringer zu verringern, die Anordnung troffen hatte, daß jeder Mann mit zwei Fall- r-irmen ausgerüstet ist. Falls der auf dem Rücken tragens Fallschirm sich nach dem Absprung nicht etfaltct, zieht der Springer den Ring zum zweiten »llschirm, der sich auf der Brustsette des Mannes findet.
der früheren finnischen Gebiete in Karelien durch die Sowjets haben diese im Grenzgebiet zwölf Meter breite A u f m a r s ch st r a ß e n in be- chleunigtem Tempo angelegt, die nur Angriffszwecken dienen konnten, so schreibt der dänische Journalist. Da die Absicht der Sowjets, gegen Finnland vorzustoßen, überraschend durchkreuzt wurde durch die deutsch-finnische Offensive gegen die aufmarschierten kommunistischen Heere, blieb diesen auf dem ersten Abschnitt ihres Rückzuges nicht einmal Zett zu den üblichen Zerstörungen. Erst weit hinter der finnisch-sowjetischen Grenze zeigten sich die ersten Sprengungen von Häusern und Brücken an den Vormarschstraßen.
Finnlands gerechte Sache.
Helsinki, 21. Juli. (DNB.) Der Präsident des finnischen Reichstages, H a k k i l a , hielt im Rundunk eine Rede, der gegenwärtige Krieg bedeute für Finnland eine unmittelbare Fortsetzung des vorigen Krieges, denn die Zeit nach dem Moskauer Frieden sei für das finnische Volk ein wahres Fegefeuer gewesen. Im Gegensatz zu damals stehe Finnland diesmalnicht allein, und es bestehe die Gewißheit, daß Finnland seine gerechte Sache zum endgültigen Siege führen werde. Von Rußland her habe Finnland immer der Untergang gedroht. Es gelte jetzt, eine solche Grenze zu schaffen, welche die Sicherheit Finnlands gewährleiste, damit die Opfer früherer Generationen sich nicht wiederholten. Das finnische Volk wolle lediglich über den ihm gebührenden L e b e n s r a u m verfügen und das finnische Volk in Ostkarelien von seiner tausendjährigen Sklaverei befreien. Daher müsse die gegenwärtige Generation das Erbe der Väter auf seinen gebührenden Stand bringen und es gesichert den folgenden Geschlechtern übergeben.
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Die Bevölkerung dem Flammentod preisgegeben.
Von Kriegsberichter Robert Baur.
PK. ... 22.Juli. (DNB. Funkspruch.) Wttebsk, eine der am stärksten ausgebauten Stellungen der sowjetischen Verteidigungslinie, ist genommen. Die Stadt, die auf Befehl Stalins unter allen Umständen und ohne Rücksicht auf Verluste gehalten werden sollte, ist nach erbittertem Kampf in unsere Hand gefallen, d. h. das, was von der Stadt von über hunderttausend Einwohnern übrig blieb. Vielleicht würde trotz der Verbissenheit des Kampfes der Name dieser Stadt keinen breiteren Raum einnehmen in der Geschichte des Ostfeldzuges^als die Einnahme eines jeden Eckpfeilers der Sowjets, wenn sich nicht mit dem Namen Wttebsk eines der abscheulichsten Verbrechen verbinden wurde, das hier von einer vertierten Elique an der eigenen Bevölkerung begangen wurde.
Mit tiefstem Abscheu wird sich die zivilisierte Menschheit von jenen Untermenschen abwenden müssen, die mitten im Kampf um die Stadt Frauen und Mädchen in einer Fabrik zur Arbeit zwangen, während im Erdgeschoß der Fabrik bereits Brandstifter das inzwischen herbei- geschafftc Benzin in die Räume gossen und in Brand steckten. Von der weiblichen Belegschaft, deren Arbeitsplatz sich im oberen Stockwerk befand, konnten sich nur einige wenige aus den Flammen, retten, während die Mehrzahl ein Opfer der Wahn-
; finnstat einer entmenschten Horde wurde.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh — wie schon berichtet — Oberstleutnant Galland, Kommodore eines Jagdgeschwaders, als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht für seinen immer aufs neue bewährten heldenhaften Einsatz im deutschen Freiheitskampf das Eichenlaub mit Ähwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Ferner überreichte der Führer persönlich das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann Oes au, Komman-
Von der finnischen Front.
Helsinki, 21. Juli. (Europapreß.) „Uusi Suomi" gibt eine Schilderung von der Eroberung der Ortschaft K o r p i s l k a e, die n o r d l i ch v o m Ladoga-See gelegen ist. Die Zerstörungen, so schreibt das Blatt, die Stalin befohlen hat, sind hier nur zum Teil durchgeführt worden. Im ganzen waren nur drei Häuser niebergebrannt. Die beiden Kirchen standen noch, die eine war als Soeisehaus, die andere als Vorratsraum eingerichtet. Die Friedhöfe befanden sich m einem Zustand unbeschreibliche^ Verwüstung.
Das sind, wie gesagt, die taktischen Grundsätze, die in der idealen Forderung sehr gut klingen. Daß es in der Praxis anders aussieht, dafür haben die deutschen Soldaten gesorgt.
Rach Einsetzung der Kriegskommiffare.
Zahlreiche Kommandeure abgesetzt. Wachsende Verbitterung bei den Lowjettruppen.
Berlin, 21. Juli. (DNB.) Die Verstärkung des Einflusses der politischen Kommissare und die Neueinsetzung von sogenannten Kriegskommissaren hat die Verwirung und die Auflösungserscheinungen innerhalb der Sowjetarmee nur noch vermehrt. Aus den Aussagen von Gefangenen und Ueberläufern geht hervor, daß die bereits vorhandenen Spannungen zwischen der Truppenführung und den Kommissaren in den letzten Tagen nach wesentlich zugenommen haben. Bei den ostwärts Mogilew und im Raume von Smolensk eingesetzten Sowjettruppen war die erste Maßnahme der neuen Kommissare die Absetzung zahlreicher Bataillonsund Regimentskommandeure. Unter den bei Smolensk eingebrachten Gefangenen befindet sich der ehemalige politische Komissar Antonow Piotrkowitsch aus dem sowjetischen A.-R. 416, der von dem neuen Kriegskommissar des Regiments selbst der Unzuverlässigkeit bezichtigt worden war. Zusammen mit anderen Kommissaren und mit zahlreichen Offizieren wurde er zum Tode verurteilt. Soldaten
Abgesang des Materialismus.
Jeder non' uns hat bis in die letzte Faser seines Herzens gespürt, daß der gigantische Schlag, zu dem die deutsche Wehrmacht im Morgengrauen des 22. Juni ausholte, gegen den heimlichen Stützpfeiler eines mit dem gleichzeitigen Anspruch der Menschheitsbeglückung und der Weltbeherrschung auftretenden Systems geführt wurde, dessen tragende Decke das plutokratische England ist. Dieser bolschewistische Stützpfeiler hatte für den Blick der meisten Menschen deshalb etwas Unheimliches und wurde in seiner inneren Festigkeit deswegen zumeist rein gefühlsmäßig weit überschätzt, weil seine- Wächter und tyrannischen Erbauer es aus guten Gründen verstanden hatten, sich selbst gewissermaßen wie eine höchst gefährliche Echse durch eine dicke Glasscheibe betrachten zu lassen. In dieser Di- tanz, die durch keinen Laut frohen und unbeschwerten Lebens überbrückt, wohl aber durch eine in ihrer Zielstrebigkeit und Seelenlosigkeit grauenhafte Zer- törungsrout noch unheimlicher wurde, lag das be- chlossen, was die Welt als „kommunistische Gefahr^, als einen düsteren Albdruck empfand, der noch verstärkt wurde durch das Wissen um die Fähigkeit dieser bösartigen Echse, ihr Gift gleichsam durch die Glaswand hindurch in alle Richtungen zu verspritzen und jenseits der eigenen Grenze neue Drachenbrut zu erzeugen. Das Vorhandensein dieser weltweiten Gefahr und der tiefere Zusammenhang zwischen Stützpfeiler und Traqdecke wurde offenbar, als am 23. Juni Churchill eilfertig vorprellte, um auch vor der Weltöffentlichkeit zu bekunden, daß er gewillt sei, mit der Sowjetunion gemeinsame Sache zu machen.
Worum handelte es sich hier? Um die Verbrüderung zweier Systeme, die den gemeinsamen Nenner des Materialismus aufweisen und heute angesichts der vernichtenden Schläge der deutschen Wehrmacht nach beiden Seiten das gespenstische Schauspiel eines Uhrwerks bieten, dessen Zeiger — der Hemmung beraubt — dem sicheren Ende zu- rafen. — Churchill und Stalin haben in ebenso maßloser wie verbrecherischer Ueberschätzuna der eigenen Grenzen jene Hemmung in der Unruhe der Weltenuhr zu beseitigen versucht, die im Le-ben der Völker und ihres staatlich gebundenen Daseins durch die Bindung an die Kultur und die Gesetze der Gemeinschaft und der aus ihr hervorgehenden wirklichen Freiheit charakterisiert wird. Während Stalin dies getreu der Lehre Lenins mit Hilfe untermenschlicher Instinkte und durch die Zerstörung aller wahren menschlichen Werte in die Wirklichkeit
!ivße Städte wochenlang miteinander überhaupt ihnen Eisenbahnverkehr hatten. Wir wollen die lolschewisten als Gegner gewiß nicht unterschätzen, t^tzdem ist die Feststellung nicht unberechtigt, daß fr» Eisenbahnen die Folgen des Krieges und der Evolution noch nicht iiberwunden haben. Sie sind h ihrem jetzigen Zustand den erhöhten Anforde- r ngen, die an sie gestellt werden müssen, schwer- lif) gewachsen. Nach der Revolutton mußte mehr a3 ein Drittel der Strecken zunächst vollständig r[(gelegt werden, viele konnten nur in beschränk- rn Maße befahren werden. Die Hauptschwieng- tiiten lagen heute in dem schlechten Oberbau und dm Mangel an eisenbahntechnisch genügend aus» odildetem Personal. Besonderes Interesse hatten Sowjets dem Lokomotivbau zugewendet, uii> zwar hatte man den Bau von fogenannttn ^ndenfatvrmaschinen gefördert, das sind Maschi- nn, die den ausströmenden Dampf durch eine besondere Vorrichtung zu Wasser kondensieren und so dn Wasserbedarf verringern. Damit fallt ein hau- faes Halten zur Wasseraufnahme fort, größere i ktrecken können ohne Anhalten zurückgelegt werden.
Der Wehrmachtberichi.
Aus dem Führerhauptquartier, 21. Iuti. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im SüdteitderO st front verfolgen deutsche, rumänische und ungarische Truppen den geschlagenen Feind.
An der gesamten übrigen Front nehmen die Kampfhandlungen unter Vernichtung zahlreicher eingeschlossener feindlicher Gruppen weiterhin einen erfolgreichen Verlauf.
Im Kamps gegen Großbritannien versenkte die Luftwaffe in der letzten Nacht vor der britischen 0 ft t ü ff e zwei Frachtschiffe mit zusammen 11 000 BRT. sowie ein Schnellboot. Kampfflugzeuge bombardierten Hasenanlagen an der
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