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Tageskalender für Freitag.
Wehrwissenschaftliche Vorträge der Universität: 20 Uhr im Physikalischen Institut. Stephanstrahe 34. Professor Dr. Hanle über „Sichtbare und unsicht- fcare Strahlen und ihre Anwendung im Kriege . —
rasieren Sie sich mit Rasuline, einer Rasierpaste, die das Barthaar gut schneiden läßt und gleichzeitig die Gesichtshaut schont. In allen Fachgeschäften. Preis 50 PL.beschr.lieferb.
Die Schuhe halten länger und hipiben langer schoru
Es ist etwas Eigenes um einen Arien- und Liederabend von Erna Sack. Selten ge-
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Oie schlechte Laune.
Vas rußgefchroärztc flrbeitekleiO verlangt nach iMi=5auberkeit!
Solche Wehaufgaben löft iMi spielend ohne Seife und Waschpulver.
Ein Schuhlöffel kostet wenig und hält ein Leben lang. Er erleichtert das Anziehen und schont den Schuh. Verwendet man dann noch das altbewährte Erdal zur Schuhpflege, dann hat man lange Zeit schöne Schuhe. Aber nur das bestens bekannte, Erdal
Auch Sie können es sein. Denken Sie nur rechtzeitig an eine wirksame Abvyehr der inneren Feinde Ihres
l Körpers. Entschlacken Sie * Ihren Körper von zerstören- t den Bakterien u. führen Sie demBlutneueSäfte zu durch
S eine innere Reinigung mit
Auch „Der Wunderdoktor" enthält eine Fülle köstlicher Lebensweisheiten. So wird der Dichter allen Zuhörern eine frohe Stunde bringen.
Sreitag, 26. Dezember, kein fleischloser Tag.
Das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt bekannt: In dem Zeitraum vom 24.12.1941 bis zum 1.1.1942 güt als fleischloser Tag lediglich der 30.12.1941, so daß in den Gaststätten und Beherbergungsbetrieben auch am 26..12. 1941 fleischhaltige Gerichte gegen Abgabe von Fleisch- marken verabfolgt werden dürfen.
Das interessiert die Hausfrau:
RSG. In dem laufenden Versorgungsabschnitt werden erstmals dänische Kalkeier ausgegeben Diese Eier müssen, soweit sie nicht eiligst verbraucht, fach gemäß gelagert werden. Vor allem dürfen die Eier - dies gilt auch für Kühlhauseier - nicht m der warmen Küche oder m der Nahe de H aufbewahrt werden. Es wurde m der letzten Zett bei verschiedenen Reklamationen festgestellt, daß die Hausfrauen die Eier nicht «"einem kühlen Drt auf bewahren. Es ist erforderlich, daß das so wichtige Nahrungsmittel „Ei" sorgfältig behandelt wird.
Stadttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Eva springt durchs Fenster". Gloria-Palast, Seltersweg: .Alcazar . — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Recht aus Liebe".
Veranstaltungsring der Hitler-Jugend.
Am 26. November findet im großen Horsaal der Universität eine Dichterstunde mit Eugen Roth statt. Beginn pünktlich um 16 Uhr. Die Karten für diese Veranstaltung werden am heutigen Freitag, 21. November, von 16 bis 17.30 Uhr an die Veranstaltungsringbeauftragten der Einheit auf der Hauptstelle III ausgegeben.
Gießener vorlragsrlng.
Auf Einladung der im Gießener Vortragsnng AUfammengefcfjlolfcnen Kulturoerbande Go-the-iLind Kulturell- Vereinigung und Volksblldungssiatt- Gietzen wird der Dichter Eugen Roth am Mitt^ wach, 26. November, aus eigenen Werken leien. 3n dem heiteren Versbuch „Ein Mensch... laßt der Dichter in etwa hundert blitzenden Spiegelungen die Gewohnheiten, Schwächen, Fehler und manmg- sach kuriosen Lebensäutzerungen des Menschen schlechthin offenbar werden. „Die Frau in der Welt- geschlchte" ist ein witziges Buch von der Frauen Wirken und Wesen in den Zeiten der Antike, bei den Germanen, im Mittelalter bis zur Neuzeit.
Natürlich hat sie jeder mal, da wir ja bekanntlich l'ine Engel sind. Mitunter kommt sie unverhofft md entpuppt sich dann als jene berühmte Laus, : jiß einem über die Leber gelaufen ist. Ein ander- । nal erscheint sie als Folge einer Übel verbrachten stacht, als Nebenerscheinung eines Zipperleins. <>ann wieder ist der Katzeniammer daran schuld, : laß die schlechte Laune sich breit macht. Die Wir- Ijng erweist sich in allen Fällen als dieselbe: was nan auch anfängt, es gelingt nicht; alle glatten Flächen scheinen plötzlich Widerhaken bekommen ;li haben. Es liegt ein Verhängnis über der schiech- len Laune.
Einer ist mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden >nd glaubt nun eine Berechtigung zu haben, den leben langen Tag mit einem grämlichen Gesicht »erumzulaufen. Ein anderer erhebt geradezu An- Spruch darauf, seine gallige Laune, die wie Ebbe jib Flut in bestimmten Zeitenräumen immer vicderkehrt, wie eine Drohung vor sich herzuragen. Mit solchen Menschen etwa in einem Büro Tusammenzuarbeiten, ist wahrhaftig ein Hochge- TU& vor allem, wenn die Vorsehung sie uns als Vorgesetzte bestimmt hat. Schon die Art, wie der Lehrling den Bleistift spitzt, kann zu einer Explo- ion führen, die alles um sich her wie Meerestiefen illfwühlt. Wehe dem Unschuldigen, der in den Bannkreis einer solchen Erschütterung gerät. Die chlechte Laune ist imstande und erschlägt Ihn. Weil 2. und das ist der Fluch des bösen Tuns — der -chlechten Laune mit einem Male ein wilder Spieß- Geselle erwächst: der Jähzorn, der seinerseits mit Keulen um sich haut, obwohl die schlechte Laune ursprünglich nur mit dem Stöckchen drohte.
Es ist nicht nur im Büro so. Dasselbe Schauviel ereignet sich zu Hause, im Omnibus, bei Zu- ammenkünften, kurz: überall dort, wo die schlechte Laune eine Reibungsfläche findet. Geplagj wird 3abet nur der, der zufällig zum Objekt der Reibung wird. Für den Mann mit der schlechten Laune hingegen erweist sich die Reibung gewöhnlich 2ls ein Ventil, das zischend den Ueberdruck freigibt. Die Nutzanwendung daraus ist sonnenklar: man soll 3em Mann mit der schlechten Laune aus dem Wege gehen. Im übrigen aber täte es gut, wenn eher einmal im stillen Kämmerlein darüber nach- 2enken würde, welchen Segen er der Allgemeinheit stiftete, falls er sich dazu entschließen könnte, seinen Launen die Zügel der Disziplin anzulegen. Nuhige Ueberlegung und Disziplin sind nämlich coach im Alltagsleben von größter Bedeutuna. Sie «allein vermögen es, mit jenen Disteln der schlech- tten Laune und der schlechten Gewohnheit auszu- näumen, die an allen Wegen üppig ^dei^em
DES KLUGEN
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Gieben-Klem-tiriden.
Am Dienstagabend hielt der Geflügelzüchteroer- ein Klein-Linden 1931 im Gasthaus von Rathenow eine qut besuchte Mitgliederversammlung ab, Die sich in der Hauptsache mit den Richtlinien aus dem letzten Rundschreiben der Reichsfachgruppe befaßte. Aereinsführer August Lenz warb ferner für den Anschluß der Mitglieder an die Zuchtergruppe „Schönheit und Leistung".
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*♦ Mit dem Eisernen Kreuz I. K l ai\ fe ausgezeichnet. Leutnant Helmut Kessel, Sohn des Vollstreckungssekretars Gustav Kessel, wurde durch die Verleihung des GÜfernen Kreuzes I. Klasse ausgezeichnet. Leutnant Kessel, der seit Anfang des Krieges im Felde steht und auch den Feldzug im Westen mitgemacht hat, kämpft von Anfang an mit an der Ostfront.
lingt es einer Sängerin so wie ihr, ein volles Haus gänzlich in den Bann zu ziehen und zum willigsten Mitgehen mit einem vielfältigen Programm zu bewegen. Nicht bloß, daß Erna Sack vom Rundfunk von der Schallplatte und vom Film her eine der, wenn man es so sagen will, populärsten Gesangs- zrößen Deutschlands darstellt, sondern daß sie auch hren Ruf durch ein stimmliches Können, das zur Zeit nur ihr unter den Stimmen der Welt zu eigen ist, berechtigt begründet hat.
Mit ihrem Namen verbindet sich das Erlebnis jener hohen Tonreihen, die jenseits des Umfanges unserer höchsten Stimmen liegen; Töne, die eine faszinierende Anziehungskraft ausüben in ihrer sinnlichen Schönheit und leuchtenden Tragkraft. Denn gerade diese Töne schweben fast substanzlos im Raum, als ein klangliches Etwas schwingend und den größten Raum im fernsten Winkel umfassend. Zu jeder Nuancierung bereit, binden sie sich zur Kantilene und breiten sich in fast endlosem Aushalten aus. Diesem Sondergebiet in der Hohe entspricht die Mezza voce im gesamten Stimmumfang von gewinnender Biegsamkeit und seelischer Äusdruckssähigkeit. , .
Es hat im Laufe der Jahre mancher versucht, mit mehr ober weniger Glück Erna S a ck in dieser stimmlichen Entfaltung nahezukommen. Es chr gleich zu tun, blieb aber versagt; denn Erna Sack hat auf Grund dieser Sonderfähigkeiten sich ihren eigenen Stil entwickelt sowohl in rein gesanglicher Hinsicht als auch in der musikalischen Durchgestaltung. Wenn sie z. B. bei S ch u b e r t -Liedern das Tempo bis zum äußersten dehnt, so hat das bei ihr Berechtigung, weil der sinnliche Klang ihres Pia- ' nisstmo diese Weitung durchaus verträgt, ia, in,
Landkreis Gießen.
* Heuchelheim, 21. Nov. Nachdem der Oberfeldwebel Willi Hofmann im Feldzug gegen Polen bereits im Oktober 1939 das E. K. II und später das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhalten hat, wurde er jetzt bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.
» Heuchelheim, 21. Nov. Der Landwirt und Kohlenhändler Heinrich Holtmann III. von hier kann am morgigen 22. November in bester körper- lieber und geistiger Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend.
* Treis a. d. Lumda, 20. November. Der m unserem Orte wohnende Unteroffizier Erich K r ö ck, der aus Heuchelheim stammt, erhielt für besondere Tapferkeit vor dem Feinde an der Ostfront das E i s e r n e K r e u z I. K l a s s e.
* Lauter, 20. Nov. Die Ehesrau des Land- wirts Hermann Schmidt stürzte beim Strohholen in der Scheune so unglücklich ab, daß sie mit i n ne • r en Verletzungen liegen blieb. Der Unglücks- fall wurde erst nach einiger Zeit bemerkt als der von der Arbeit nach Hause zurückkehrende Ehemann schweres Stöhnen aus der Scheune horte und beim Nawseben seine Ehefrau vorfand. Die, bedauerns- werte Frau wurde sofort nach Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht.
Srieffaften der Redaktion.
R. sch. Gießen. Das Aushängen von Wäsche auf dem Hausboden zum Trocknen ist n i ch t verboten, auch nicht durch das Reichsluftschutzgesetz. Uebrigens bleibt ja im Winter gar nichts anderes übrig, als die Wäsche zum Trocknen auf den Boden zu hangen.
L. G. in D. 24. Wir empfehlen Ihnen, der gemachten Auflage nachzukommen, da andernfalls die Baupolizei Zwangsmaßnahmen ergreifen konnte Osten- sichtlich entspricht die beanstandete Anlage nicht mehr den heutigen baupolizeilichen Anforderungen.
Da macht das Sparen Spaß: !
wenn eine so gute Zahnpasta wie Nivea ' nur 40 Pfg. die große Tube hostet! 5o \ kommt ein Groschen zum anderen und -
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der gesponnenen- Unendlichkeit des Tones gerade dazu herausfordert. So wurde das altbekannte Wiegenlied „Schlafe, schlafe" durch diese überlegene Verwendung des berückenden Pianotones zu einem Sondererlebnis für die Hörer. Selbst ein Lied von Franz Abt, „Du kleines blitzendes Stemlem, gewann in dieser Durchformung.
Eine Volksliedergruppe, voran ein schwedisches Volkslied (Lied der Jenny Lind), die sie übrigens sämtlich in der Ursprache sang, bezog sie gänzlich in ihren persönlichen Ausdrucksbereich und erfüllte sie mit eigenartigen Reizen. Wie sie das Volksnim- liche im Lied zu stärksten Eindrücken zu erheben vermag, bestätigte sie mit der Zugabe des Vesper- gcsanges (Silcher).
Der erste Teil der Vortraasfolge war dem reinen IBelkantostil gewidmet mit schmiegsamen Kantilenen- boaen und geschickter Verwendung kopfiger Hohe. Die Cavatinä der Linda (Donizetti) weitete sie in der Kadenz aus, zwar etwas getrübt durch eine leichte Indisponiertheit. Die Töne des 3auberglod- chens aus der Oper „Lakm6" (Les Delibes) wurden ebenso lebendig wie der feine romantstche Zauber im Lied des Aennchen aus Verdis „Falstaff" Der Frühlingsstimmenwalzer (Joh. Strautz) mit seiner beschwingten Koloratur entzündete das voll besetzte Haus, das sich neben den zahlreichen , Wiederholungen inmitten der Vortragsfolge eine fast unendliche Reihe von Zugaben am Schluß des K°Iederzett ganz auf den Willen der Vortragenden abgestimmt, folgte am FlügelCarl Cernsals em > feinsinnig mitgehender Begleiter. Die taseho^ De : fallsstürme waren der Sängerin die beste Bestati- - aung auf ihren „Wiedersehens"-Gruh. .
* * Dr. Hermann Hering.
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