kehrt. Im Mittelmeer hat eines unserer Unter-
iglischen Zerstörer torpediert und wer65 U-Boot unter dem Befehl
Rein Feldpostbrief braucht lange Zeit
iU ge°
e trieb
das Gelernte verbessern und
machen. Und so
Sowjetische Bauernknechtung
e-ae ist das heutige Sowjet-1 nisierung folgen sollte, ist ein alter Lieblingsge- Europas gewesen. Erst die danke der linken bolschewistischen Parteidoktrinäre, i agrarischen Grundcharakter Sie sieht die völlige Entpersönlichung der landwirt- aeändert. Aber auch sie kön- schastlichen Besitztümer und der Arbeit auf dem ache vorbei, daß noch heute Dorfe vor. Der Bauer ist Industriearbeiter auf dem
mitt
rben.
nany
en
X
dib
1 des den entfl*
der geln
Sir dem großen ftrii
>jh die Kornkammer
en« jftt mb
men irtei das ichen Drin, statt, iorm N bet
Qrtmer tiefer hinein stoßen unsere Panzer AV En Feind. Sie umholen ihn im großen Bogen ujtb treiben ihn zu uns heran. An den Flanken Men die motorisierten Vorausabtei- litgen den Bolschewisten entgegen. Sie sind Mer als die Schnellsten, kühner als die Kühnsten, feig sitzen die Vorausabteilungen dem Gegner
versenkt. Ein anderes U-____ . , ,
von Kapitänleutnant Nigliorini hat ein feindliches U-Boot versenkt. Ein weiteres englisches U-Boot wurde von zwei unserer von Kapitänleutnant Ga- malori bzw. Kapitänleutnant Martinoli befehligten Zerstörer versenkt.
trachten unsere hauswirtschaftlichen Arbeiten als Mittel xur Erreichung und Erhaltung der Gesundheit unseres Volkes an Leib und Seele."
Der Leiter des Einzelhandels im Bezirk Hessen, Wilhelm Köhler, ging auf die Mehrarbeit ein, die dem Einzelhandel durch das Bezugschein- y st e m auferlegt ist, und die Verständnis auch beim Käufer notwendig macht. Er betonte die Mühe, die das Einnehmen, Aufkleben und Verrechnen der Karten mit sich bringt, die Schwierigkeiten der Warenbeschaffung und des Transportes, des Personalmangels und des Verkaufes selbst und appellierte dabei an den guten Willen, den auch die Hausfrau bei ihrem Einkauf dem Kaufmann gegenüber an den Tag legen sollte. Daß der Kaufmann seinerseits höflich und verbindlich bleiben
seeboote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Zanni einen en$ "'
Heber den gesamten Teil Syriens, der von britischen und australischen Truppen besetzt ist, wurde der Belagerungszustand und das Kriegsrecht verhängt.
Der spanische Staatschef empfing am Nationalfeiertag in den berühmten Gärten von La Granja das Diplomatische Korps. Dem Empfang wohnten Offiziere der Wehrmacht und die obersten Führer der Falange bei.
a ost'
w;
Kleine politische Nachrichten
Deutsche Dorpostenboote zwangen am 19. Juli britische Kampfflugzeuge die sich unter starkem Jagdschutz der Kanalkuste zu nähern versuchten, zum Abdrehen. Ein britisches Kampfflugzeug wurde abgeschossen.
Eine deutsche Minenräumflottille hatte am 17 Juli eine Feindberührung mit britischen Kampfflugzeugen im Kanal. Die Briten warfen eine größere Anzahl schwerer Sprengbomben. Das Flotttl- len-Führerboot schoß ein britisches Flugzeug ab. Damit hat diese Räumflottille in kurzer Zeit ihr siebentes britisches Flugzeug abgeschossen.
In Berlin traf auf Einladung des Reichsaußenministers der stellvertretende kroatische Staatsführer und Minister für Landesverteidigung, Marschall Kvaternik, ein. Am Sonntagmittag legte der Marschall am Ehrenmal einen Kranz nieder.
Stockholms Tidningen" bringt einen Bericht ihres Sonderberichterstatters, der l n R i g a sich ein Bild der Greuellaten der Bolschewisten machen
W pichen -s uni Häuser De" Jn der W Nister' ndfu"
Aoh -Seite
lhur« nbotf t den
von erte". lannt inettr amen eschie« dann en zu
GestiegeneKaufkrastundgrößerer Bedarf beeinflussen die Marktlage.
n M litt» öienei*- lismus oüßt^ entmj s-i a*5 w -abien1
• Letzte Funksprüche.
Auch neuer Leiter des britischen Rundfunks.
Berlin, 21. Juli. (DNB. Funkspruch.) Im Zusammenhang mit der Verbannung Duff Coopers nach dem Fernen Osten und der Berufung Brackens auf den' Posten des Jnformationsminifters wurde auch für den britischen Rundfunk ein neuer Leiter von Churchill eingesetzt. Harold Nicholson wurde Leiter der BBC., der British Broadcasting Co. Der bisherige Erziehungsminister Ramsbotham wird Präsident des Arbeitslosenunterstützungsamtes. Lord Hankey wurde zum Generalschatzmeister, E. T h u r t l e Unterstaatssekretär im Jnformations- ministerium, Oberst Watt parlamentarischer Sondersekretär des Premierministers, Sir Hugh S e l l y parlamentarischer Untersekretär im * Luftfahrtministerium sowie Hauptmann Balfour, Abgeordneter Tom Williams und Major Lloyd George Mitglieder des Kronrates.
Die Internationale Filmkammer wählte zum neuen Präsidenten Graf Giuseppe D o l p i di Misu- rata (Venedig), zu Vizepräsidenten Dr. Balvgh (Ungarn), Direktor Andersson (Schweden), Professor Carl Fröhlich (Deutschland) und Direktor Pus- cariu (Rumänien). Zum Generalsekretär wurde der Vizepräsident der Reichsfilmkammer, Karl Melzer, ernannt. Zum Sitz der JFK. wurde Berlin bestimmt.
Die deutsch-italienische Kommission für die (Breng ziehung des slowenischen Gebietes hat in Laibach mit ihren Arbeiten begonnnen. .
Politik und Geschäft bei Frau Roosevelt.
Berlin, 21. Juli. (DNB. Funkspruck.) Frau Roosevelt, die sich ihre Hetzrede so gut bezahlen läßt, daß selbst bei Wohltätigkeitsveranstaltungen gelegentlich der ganze Erlös in ihre Tasche wandert, hat eine neue lukrative Möglichkeit erhalten, Politik und Geschäft zu verbinden. Wienaus Washington gemeldet wird, gab das panamerikanische K a f f e e b ü r o , das die Interessen der faffetbauen- ben iberoamerikanischen Länder in den Vereinigten Staaten oertritt, bekannt, es Hube Frau Roosevelt, die Gattin des VSA.-Präsidenten, als Rund- funkrednerinverpflichtet. Frau Roosevett soll vom 1. September ab wöchentlich einmal je eine Viertelstunde im Rundfunk über die Tagesereignisse sprechen. Wie die Kommentatoren Pearson und Allen mitteilten, erhält siefürjedenVortrag2000 Dollar.
Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz SA.-Briaadeführer Petersen in Weimar und den SA.-Gruppenführer Hohem Otterndorf (Niederelbe) auf die Dauer von fünf Jahren zu ehrenamtlichen Mitgliedern des Volksgerichtshofes bestellt.
Der brasilianische Staatspräsident Dr. Cetulio Vargas wird demnächst eine etwa zehntägige Luftreise nach Bolivien und Paraguay unternehmen.
im Nacken, lassen ihn nicht mehr los, bis er irgendwo vernichtend geschlagen wird.
Und die anderen? Sie tun an jeder Stelle ihre Pflicht. Ist Dein Sohn Pionier, Mutter, so findest Du ihn jetzt an den großen Flußübergängen, deren Brückenkopf er mit der Handgranante im Sturm erkämpft hat, im Ponton sitzend, während ununterbrochen die Fahrzeuge der Armee vorüberrollen. Ist Dein Sohn Kradmelder, so jagt er mit seiner Meldung von Gefechtsstand zu Gefechtsstand, windet sich durch die langen Kolonnen, über holprige Wege, durch flache Wasserläufe. Seine Augen sind gerötet vom Fahrtwind, sein Gesicht ist verklebt und verstaubt. Aber er ist so stolz und glücklich, Melder zu sein. Ist Dein Junge Infanterist ober Artillerist? Ueberall, wo er steht, erfüllt er seine Pflicht.
Und nun sorgst Du Dich, Mutter, daß Dir Dein Sohn nicht schreibt. Verstehe, wir denken an Euch, aber noch mehr denken wir an den Sieg. Und wenn wir dann verschnaufen für eine kleine Weile, dann legen wir uns lang und schlafen. Und dann die Feldpost. Sie hat einen schwierigen Weg. Die Straßen sind schmal, oft durch tiefe Schlaglöcher kaum benutzbar. Nur ganz langsam kann sich Fahrzeug nach Fahrzeug dort hindurchquälen. Die Kolonnen aber sind lang. Und es ist doch klar, daß zuerst die Soldaten die Straßen benutzen, die nach vorn gehen. Auch der Nachschub muß rechtzeitig heran. So muß sich eben der große dicke Feldpostomnibus gedulden. Siehst Du, Mutter, deshalb hast Du von mir noch keinen Brief. Und so wirst Du mir auch nicht böse sein, wenn ich diesen Brief gleich an alle Mütter richte, die alle die gleiche Sehnsucht haben, einen Brief von ihren Söhnen zu bekommen.
Kriegsberichter Frank Goetz.
Musterstaat zu der Vernichtung fast einer ganzen Bauerngeneration geführt, sie hat ganze Landstriche und Provinzen entvölkert, sie hat den alten gesunden Bauernstamm ausgerotfet. Der fleißige und arbeitsame, der ehrgeizige und für den Export arbeitende Bauer — er ist heute verschwunden. Geblieben ist der unterjochte und versklavte Knecht, der von den durch Moskau in jedem Dorf zu Dutzenden unterhaltenen Spitzeln unterdrückt und nach allen Regeln der jüdischen Kunst ausgenommen wird.
Heute ist das Sowjetbors gesetzlich endgültig kollektiviert. Freilich hat der Bauer sich noch im letzten Augenblick, bevor man ihm alles nahm, auf seine Weise gerächt. Im ganzen Lande setzte ein Massenabschlachten von Rindern und Ziegen, von Schafen und selbst Pferden ein, daß die Sowjetlandwirtschast die katastrophalen Folgen hiervon noch heute nicht überwunden hat. Sodann aber zeigt der Bauer bei jeder günstigen Gelegenheit, daß man ihn gezwungen hat, daß er sich also auch als Kostgänger des Staates fühlt. Er arbeitet nachlässig und oberflächlich, er sabotiert die Regierungsmaßnahmen und lehnt alles ab, wozu er nicht mit Waffengewalt gezwungen wird. Die Folgen des Zwanges und des Terrors machen sich in den Ernteerträgen bemerkbar. Der Ernteertrag hat trotz aller Maßnahmen der Regierung und einer Propaganda, die jedes Jahr von neuem mit allen Mitteln angekurbelt wird, nicht zugenommen, und selbst die Anbaufläche ist nur ganz geringfügig gestiegen. Es ist in der Tat so, daß das Land aus der ständigen latenten Hungersgefahr nicht herauskommt. Und der Dauer wartet auf seine Befreiung.
rungen ihren Zwecken dienst
teht denn als Grundsatz über aller vvlks- und )auswirtschaftlichen Ertüchtigung, der das Deutsche Frauenwerk seine ganze Kraft widmet, das Motto „Wir dienen dem Leven unseres Volkes, wir be-
NSG. Auf der Pressekonferenz des Gaues Hessen-Nassau sprach nach den Ausführungen des Gauleiters, über die wir bereits berichtet haben, Frau Professor Charlotte von Reichenau über grundsätzliche Fragen der Hauswirtschaft und Konsumtion. Die Hauswirtschaft stellt einzelne Güter her, wie es andere Produktionen ebenfalls tun, sie tut indessen darüber hinaus noch viel mehr, indem sie die verschiedensten Güter zu einer sinnvollen Einheit zu- sammenschließt. Dieser sinnvollen Einheit muß die richtig geführte Hauswirtschaft vor allem auch Dauer geben, und die von ihr Betreuten müssen sich in ihr geborgen fühlen. Eine weitere Aufgabe der Hauswirtschaft ist es, eine bestimmte seelisch- geistige Atmosphäre im Hause zu schaffen, in der die Menschen sich wohl fühlen. Denn erst wenn diese drei Faktoren harmonisch zusammenwirken, wird der Lebensraum sinnvoll gestaltet, der die Familie im Kleinen zu der wirtschaftlichen und ethischen Zelle werden läßt, die sich in der Ganzheit des Staates im Großen auswirkt. Aus dieser Perspektive gesehen hängt vom Funktionieren des einzelnen Haushaltes die gesamte Ersparnisbildung in Der Volkswirtschaft ab.
Gau-abteilungsleiterin Frau Erna Mertens unterstrich, wie im einzelnen die Hauswirt- fchaftliche Ertüchtigung durchzuführen ist, um zu einer sinnvollen Verbrauchslenkung zi' langen. Sie ging davon aus, daß jeder D gelernte Arbeiter haben muß, um erfolgreich arbeiten zu können. Aus dem gleichen Grund muß die Hauswirtschaft auch erst einmal erlernt werden, und Neue-
Mhewisten haben den
G Zandes gewaltsam geändert. Aber auch sie ton nicht an der Tatsache vorbei, daß noch heute M ßi3tr zwei Drittel der gesamten Bevölkerung auf : ret°' bim Lande leben und daß die Landwirtschaft, wie , ri" in es definierte, „hie wichtigste Industrie" des ies ist. Freilich ist der Bauer seit je ein er- irier Gegner des Regimes gewesen, der dessen ü( stets ablehnte und als das konservative Mmtfent im Lande sich der Machtübernahme durch tut'Hw art- und wesensfremde System widersetzte.
n frühzeitig erkannte der Bolschewismus, daß im Dauer ein Feind erstanden war, den er erfen mußte, wenn anders die Gefahr beit werden sollte, daß die Stadt und die Zentten industriellen Entwicklung des Landes vom m regelrecht ausgehungert werden können. Die rstreiks, die die Dauern in den ersten Jahren Krieaskommunismus durchführten und die das me an den Rand des Abgrundes führten, haben Staat zu erhöhter Wachsamkeit veranlaßt.
Vs erste Antwort des Staates war die Hunger - L die gegen das Dorf geschwungen wurde: ersten großen Hungerwinter 1921/22 sind Mil- .... Menschen gerade auf dem Dorfe verhungert, brutale Mittel hatte die Bauern zunächst r noch widerspenstiger gemacht. Aber wit langend stetig wirkenden Mitteln wurde ihr Wider- gebrochen. Schon zu Lenins Lebzeiten wurden _„„nen aufs Dorf entsandt, die wie die Heu- ien das Land überschwemmten und dem Bauern ! Getreide gewaltsam enteigneten, bas er auf um Boden geerntet und das er der Stadt zu »rem abgelehnt hatte. Jahr um Jahr wiederholten it ieiefe Feldzüge gegen das Dorf, bis der Bauer, i? schüchtert und ermattet, in feinem wertvollsten Ktinibe dezimiert und stets neuen Repressalien und • feigen Expropriationen ausgesetzt, nachgab.
$3 Lenin mit seiner „NEP"-Politik die furcht- it-jp.n Auswüchse der Dernichtungsfeldzuge Der B: 2i gegen das Dorf wieder einigermaßen gut- stmchen versuchte, erholte sich der Bauer Zwar »vergehend. Dann kam Stalin » der dieses Anziehen mit den Dauern" mit radikalen Mit- •Migu beenden trachtete, mit seiner Kollektivierung k bäuerlichen Besitze, und heute ist der Sowjet- mir nicht mehr Herr auf feinem Grund und fbm und nicht mehr selbständiger Bauer auf |6te Scholle, sondern nur noch Fronknecht auf sichern Boden, der unter Aufsicht zu arbeiten v) Lie Früchte seiner Arbeit abzuliefern hat, Der tu seiner Rechte verlustig gegangen ist, unb leDig- So fcr Roboter in den staatlichen ,Landwirtschafts- K ist eim der größten Tragödien, die die Mensch- Geschichte kennt, wie Stalin ferne Kollekttvie- r: durchgeführt hat, und wenn man nach den Duften forscht, fo ergibt sich, daß die Kollekttvie- fc mehr Menschenopfer gekostet hat als der Welten allen an ihm beteiligten Landern Zusammen, eigenen Nöte des Bauern interessierten dabei d; Moskauer Machthaber nicht im geringsten, Der l;t?r war Objekt der jüdischen Weltverschworer pb bannt basta! Die Kollektivierung der Landwirb Bat, die übrigens nur die erste Stufe auf hem fe<ie zum Kommunismus auf dem Dorfe harfteUt, k später einmal die hundertprozentige Kommu-
tfat Kaserne her Waffen* U. Voran wehte das ' iQjnrer des Freikorps, der Danebrog, mit den
-Phim des Freikorps im weißen Feld, flankiert von Wthen Offizieren. Der Höhere ff- und Polizei- Itirer „Nordsee", ff-Gruppenführer Querner, Meis herzliche Worte an das Freiwilligenkorps ^äirmarr.
' Englischer Zerstörer uttb zwei feindliche ll-Boole versenkt.
Rom, 20. September. (DNB.) Der italienische Mhrmachtbericht vom Sonntag meldet:
Luftstützpunkte auf Malta wurden in den tttei vergangenen Nächten erneut bombardiert. In Storbafrifa Artillerietätigkeit an der Tobruk- Mnt Die Luftwaffe der Achse hat weiterhin feind- Me Barackenlager und Befestigungen in Tobruk nKt Lomben belegt. Bei Marsa Matruk haben zwei folürer Flugzeuge einen englischen 10 000-Tonnen- ÄfeW angegriffen und mit einem Torpedo ge- tyfjn. Der Feind hat Einfluge auf Bengasi und Mpklis durchgeführt. Jn Tripolis haben unsere RgÄugzeuge einen Blenheim-Bomber brennend Mi Absturz gebracht.
Oftafrifa bombardierten englische Flug- «yffi Gondar.
t'ires unserer im Atlantik operierenden Un- trseiboote ist nicht zu seinem Stützpunkt zurückge-
Englischer Angriff bei Tobruk abgewiesen.
Rom, 19. Juli. (DNB.) Der itasienische Wehrmachtbericht vom Samstag meldet: Jn der Nacht zum 18. Juli wurden die Flugstützpunkte von Malta bombardiert. Unsere Flugzeuge haben den Flugplatz von.Nicosa auf Zypern erfolgreich angegriffen. In ytorbafrifa hat der Feind an der Tobruk-Front nach starker Arttllerievorbereitung zwei unserer Stützpunkte angegriffen. Der Angriff wurde a b g e ro i e \ e n. Lultwaffenoerbände der Achsenmächte haben die befestigten Anlagen von Tobruk, die Eisenbahnanlagen von Marsa Matruk sowie feindliche Barackenlager westlich Marsa Matruk bombardiert. Zwei britische Flugzeuge haben am 18. Juli nachmittags Tripolis anzugreifen versucht. Unsere Bodenabwehr griff sofort eiy und schoß ein Flugzeug brenend ab.
führer der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Stadel, zur Versorgungslage auf dem Lebensmittel- und Genußmittelmarkt Stellung. Er zeigte die Schwierigkeiten auf, die zuwellen hinsichtlich her Versorgung der Bevölkerung mit Obst und Gemüse eintreten, und die zum Teil auch durch das Verhalten der Derbraucherschaft mit bedingt sind. Selbstverständlich muß ein direkter Hamsterbezug vom Erzeuger die Ware dem Einzelhändler vorenthalten, der dementsprechend seine Kunden knapper beteilen muß. Solchen SchmaroZern ist es in erster Linie zuzuschreiben, wenn mitunter eine nur spärliche Abgabe einzelner Verbrauchsgüter möglich ist. Dies trifft in erster Linie auf den Obst- und Gemüsemarkt zu. — Der Bezug von Schokolade und Sützwaren ist inzwischen einyeitlich geregelt worden, indem der Verbraucher einmal monatlich auf hie Nährmittelkarte Süß- waren, soweit vorhanden, beziehen kann. Eine Regelung auf dem Tabakwarenmarkt steht in Aussicht. Auch hier soll eine kontrollierbare Abgabe von Waren zugunsten gleichmäßiger Verteilung in Zukunft erstrebt werden. Dann gab Dr. Hartmann von der Lanhesbauernschast einige grundsätzliche Einblicke in die praktische Verbrauchs- lenfung, wie sie der Reichsnährstand im Interesse der Allgemeinheit handhabt.
Abschließend dankte Gauhauptstellenleiter Leitz den Vortragenden für ihre aufschlußreichen Ausführungen, die bei den Pressevertretern auf lebhaftes Interesse gestoßen waren, und wertete Einzelfälle aus der Pressearbeit her letzten Wochen aus, die der künftigen pressepolitischen Gestaltung zugutekommen. Die Pressekonferenz schloß in würdiger Form mit einem Gedenken an unseren Führer und seine siegreiche, kämpfende Wehrmacht. E. R.
Der Gauleiter an die HI.
NSG. Auf einem Appell der Führer und Führerinnen der Hitler-Jugend des Gebietes und
muß, stellt ebenfalls eine Selbstverständlichkeit bar. Der Redner ging dann noch auf die Lage in der Textilwirtschaft ein und trat dem unsinnigen Gerücht gegenüber, daß die 2. Reichskleider karte plötzlich außer Kraft gesetzt würde, ein Gerücht, das sich durch eine ungehemmte Kauflust binnen einer kurzen Zeitspanne spürbar auswirkte und dadurch zu völlig überflüssigen Verknappungen auf einzelnen Gebieten führte.
Bezirkshauptgeschäftsführer der Wirtschaftsgruppe Einzelhanbel, Dr. Tripp, brachte die 10 Regeln, die die Reichsfrauenführerin zu Beginn des Krieges für den Einkauf geprägt hat, in Erinnerung, und die vor allem an die Kaufdisziplin, die Höflichkeit und an den guten Willen von Kaufmann und- Kunden appellieren. Die Fragen der bevorzugten Bedienung des Stamm- und Laufkunden, der Schaufenstergestaltung, der Mangelware, der Ladenzeiten wurden ausführlich erörtert. Ein besonderes Eingehen auf fachliche Einzelfragen wie der Schuh- und Lederversorgung, der Bedarfsdeckung hinsichtlich der Möbel-, Glas- und Porzellanwaren- sowie der Haus- und Küchengeräteerzeugung rundeten die Ausführungen ab.
Abschließend nahm Bezirksfachgruppengeschäfts-
Obergaues Hessen-Nassau betonte Gauleiter Spren- per, daß getreu der Weisung des Führers die Hitler-Jugend ebenfalls chren Weg gehe, denn auch jetzt, an der Wende einer Zeit, stehe sie an dem ihr zugewiesenen Platz und verfechte mit den Beweis unserer völkischen Existenzberechtigung. Der jetzige Krieg gegen die Bolschewisten sei ja im Grunde nichts anderes als die Fortsetzung des Kampfes, den die Bewegung von jeher gegen das Judentum und den Bolschewismus geführt hat. Wenn jeder deutsche Soldat den geschichtlichen Kampf der Gegenwart zu seinem Kampf machen würde, dann sei dieser Krieg im Osten erst recht die ureigenste Sache der in der Wehrmacht stehenden Hitlerjungen, die diesen Kampf in der Kampfzeit der Bewegung mitverfochten hatten.
Die heldische Haltung schlummere in jedem echten, deutschen Jungen, und her Einsatz und die Tapferkeit seien ja mit ein Zeichen der Ueberlegenheit der deutschen Wehrmacht. Die Helden dieses Krieges aber lösten die Schlacken von der deutschen Geschichte, die gleiches Heldentum in allen Zeiten aufzuweisen wußte. Wie aber aus dem Erbe der Helden des Weltkrieges die Saat aufging, und die braune Armee des Führers in der Zeit der Not und Rechtlosigkeit entstand, so wird auch nach diesem Krieg das Heldentum unserer tapferen Soldaten unter weit besseren Verhältznssen seine Früchte zeittgen. Wer fällt, scheidet nicht aus, sondern marschiert weiter mit, wie es das Kampflied Horst Wessels sagt. Auch Erich Brand, der Führer des Gebietes Hessen- Nassau, der sein Leben an der Ostfront gab, wird nicht vergessen sein, sondern sein Vorbild-, seine Treue und Selbstlosigkeit, Geradheit und Offenheit werden für uns und die Hitler-Jugend des Gebietes Hessen-Nassau zur stolzen Verpflichtung. Mit dem Füyrerwort: „Mein Volk ist das Höchste, was mir Gott auf dieser Welt gegeben hat", und den Nationalliedern schloß der Appell.
r me. ... Du darfst nicht ungeduldig werben, Mut- Dh UifFmmer denke ich an Dich, an den Vater, an die
’ air'sävister, an meine kleine Braut. Aber selten trme ich dazu. Euch zu schreiben. Und ’äflt ailen anderen Kameraden geht es genau so. Und bedenkt d i e weiten Räume, die uns tttnrn. Hunderte und Tausende Kilometer muß »«in Bries zurücklegen, bis er bei Euch ist. Ich sehe obck in Gedanken zu Hause über die Zeitungen flibrqt, Ihr horcht in den Rundfunkapparat hinein uiib zeichnet mit Bleistift die Atlaskarten ab, und jen. -och nicht, wo ich stecke. Sorgt Euch nicht um ms« M Ich bin ganz vorne, irgendwo im roeien Oft- isch-lM Der Weg, den ich bisher gegangen bin, ist ole: Reiche, den Tausende und aber Tausende meiner "r Alrif roden marschieren, auch die Erlebnisse und De- N cmngen sind dieselben.
leib '
Bob I die ersten Tage und nun auch schon die ersten titel Bßoccn waren nicht leicht. DerBolschewik war dort, ein tr0 i sich stellte, zäh und hartnäckig. Unsere Sol- ber-1aber überrannten ihn in ungestümem Mut D i .ck> geschickter Kampfesweise. Immer werden wir iidrem Gegner überlegen sein, auch dort, wo er zch'iimäßig stärker ist. Natürlich mußten mir uns eM umstellen. Hier wird nicht nur ein gerader . utfccffener Kampf geführt, hier wird vom Geaner urd) tragen und heimtückisch, manchmal unmenschlich mbuerbilten gekämpft.
konnte. Das lettische Volk verlor in einem Jahr! 10 v. H. seines Volksbestandes. 200 000 wurden in | die weiten russischen Steppen und in die arktischen Gebiete Sibiriens gebracht.
*
Der italienische Flieger Oberstleutnant Arturo Ferrarini hat bei einem Probeflug mit einer neuen Maschine den Tob gesunden. Ferrarini har sich 1920 durch seinen Flug Rom—Tokio und 1928 durch seinen Raid Rom—Brasilien mit seinem Wasserflugzeug „Savoia 64" Weltruhm erworben.
*
Der ehemalige italienische Botschafter in Moskau, traf mit dem Botschaftspersonal in Kars an der türkischen Grenze ein. Im Zuge her Italiener be» sand sich auch das Personal der dänischen urtib finnischen Gesandtschaft in Moskau.
*
In dem USA»5)afen Brooklyn sind wieder mehrere beschädigte drittsche Kriegsschiffe zur Re- paratur eingelaufen. Alle Trockendocks auch anderer USA.-$äfen sind mit schwerbeschädigten britischen Schiffen aller Klassen belegt.
*
Der Hauptschriftleiter der „Times", Geoffrey D a w s o n , tritt zurück. Sein Nachfolger soll der bisherige stellvertretende Hauptschriftleiter Robert M'Geovan Barrington-Ward werden.
Feld, er schuftet, liefert und schweigt! Wagt er aber zu mucksen, so wird er ins Zwangsarbeitslager abgeführt, und ein gut Teil der 15 Millionen Insassen, die heute diese Lager füllen, stellen Bauern dar. Denn die Kollektivierung hat im sowjetischen


