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Minister pavostni kommt nach Sedht.
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Lebiet. Dort, wo die Schwarze Erde in die Ka-
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zena-Flasche, aber Mutti sagt immer, die Zubereitung für die Flasche macht nicht viel Arbeit, weil es so einfach ist und das ist auch an sehr großer Vorteil - Maizena hat
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meint Rena, denn das sagt-Mutti auch immer von Babys Wäsche. Man hat so viel zu tun, wenn alle Püppchen immer nett und frisch an gezogen sein sollen. Und daneben wollen die Puppenkinder ihr Recht haben und gerade heute haben sie so sehr viel Appetit Aber der Puppen- mutter und Claus geht’s genau so. Ein Glück, daß Mutti da für alle eine herrlich schmeckende Maizena-Speise gemacht hat mit leckeren Kirschen und Saft dazu. Ei, das schmeckt Die Puppenkinder dürfen auch alle einmal davon kosten. Baby bekommt jetzt schon die Mal»
über den Oder-Donau-Kanal zur O st s e e (Budapest—Stettin 1200 km) und Nordsee (Budapest —Hamburg 1520 km) eine kürzere Verbindung zum Meer als donauabwärts noch dem (am Schwarzen Meer gelegenen) Sulina (1650 km)."
Britischer Geleitzug zersprengt.
Lissabon, 20. Juni. (DNB.) Schiffbrüchige versenkter Schiffe trafen am 19. Juni in Lissabon ein. Diese Seeleute, die auf Schiffen eines britischen Geleitzuges fuhren, berichtetes, daß der Geleitzug aus dem Mittelmeer kam und sich auf dem Wege nach England befunden hätte. Am frühen Morgen des 19. Juni fei der Geleitzug von einem Untersee boot zersprengt worden. Da sie eiligst in die Boote hätten gehen müssen.
in 100 Feindflügen vier Flugzeuge abgeschossen und zwölf am Boden zerstört. Durch seine
-je Lager von hochwertigem Eisenerz, von Man- an und von Anthrazitkohle sind erst verhältnis- -lätzig spät im 19. Jahrhundert bekannt geworden. ;m Verein mit der natürlichen Fruchtbarkeit des Schwarzerde-Gürtels machen sie diesen Teil des Sontischen Europas zu einer der reichsten Groß- andschaften unseres Erdteils, die durch den Donau» ,eg eine bequeme Austauschmöglichkeit mit allen 5nliegern dieser Wasserstraße erhält. Die Schwarze Trbe ist ein durch reichliche Humusbeimengung iRinkelgefärbter Löß. Wo dieser Boden noch jung- -äulich ist und zum ersten Mal aufgebrochen wird, efert er auch bei primitiver Bearbeitung überraschende Erträge. Später freilich muß, damit sol- ,e noch weiter herausgeholt werden, zur lief» iltur mit modernen Pflügen gegriffen werden, nie sie in der mitteleuropäischen Agrarwirkschuft lurchgängig gebraucht werden. Bei einem land- Airtschaftlichen Betrieb mit modernen Methoden könnten hier die größten europäischen Ernten er^ elt werden. Ein Hindernis für die Flußschiffahrt siuf dem Dnjepr, aber zugleich eine Kraftreserve irößten Stils, bildet das Gefälle des Stroms auf Iter Kataraktenstrecke unterhalb von Dnjeprope» -owsk (früher Jekaterinoslaw), wo deutsche Inge» ieure für die Sowjetregierung die mächtige Kraft- inlage des Dnjeprostroi gebaut haben. Hier steht
i sontinopel.
> Kroßschiffahrtsstraße Oonau.
\ Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller ver-
i fentlicht in den „M. N. N." einen Artikel über den i msbau der Großschiffahrtsstraße Donau. Er knüpft ' n die hervorragende Leistung eines Rqumtrupps i (15 Mannschaften der Reichswasserstraßenverwal-
i ng ün, der den Güterkähnen auf der unteren k'onau in der unvorstellbar kurzen Zeit von elf I !ogen einen Weg durch und über die zerstörten !onau- und Savebrücken bahnte, durch deren Spren- [ (ring die Putschgenerale in Belgrad die deutsche ichiffahrt ebenso wie durch das Auslegen von ! skinen lahmleaen wollten.
' Dr. Dorpmüller berührt dann die Aufgabe, den [ 'mnauverkehr, der bisher nur cinfn Bruchteil des r ? heinverkehrs erreicht und auch noch kleiner als Ihr des Mittellandkanals ist, in den großdeutschen k ^asserstraßenring über Rhein. Rhein-Main-Donau- I tanal, Oder-Donau-Kanal, Oder und Mittelland- llnal einzugliedern. Die wichtigsten Güter werden I fromaufwärts Getreide, Lebensmittel, Mineralöl linb Erze, stromabwärts Kohle, Düngemittel und I^nduftriewaren sein. „Die Donau besitzt eine so Dl schliche und ausgeglichene Wasserführung, daß sie Ic^ne besondere technische Schwierigkeiten zur Groß- Is^iffahrtsstraßc ausgebildet werden kann. Ober- Ifalb Wiens kann der Verkehr von vollgeladenen IlOO-t-Kähnen, unterhalb Wiens von 1500-t-Kähnen »vÄhrend des größten Teiles des Jahres durch »Mittel- und Niederwasser-Regulierungen sicherge- l|: Ut werden. Die für die Schiffahrt schwierigste N^taraktenstrecke und das Eiserne Tor werden nach ■ bin bisherigen Untersuchungen durch Anlage [do n Staustufen, an denen überdies gewaltige ■ 6'iergiemengen gewonnen werden können, zu Der» Mb'ssern sein. Durch den Anschluß an den großdeut- 1 |r-en Wässerstraßenring wird die Verbindung mit la en Teilen des mitteleuropäischen Wasserstraßen- |n hes sichergestellt und eine Reihe ganz neuer »Eliterwege geschaffen. So erhält z. B. B u d a p c st
Schanghai, 20. Juni. (DNB.) Erhebliche Sensation erregt im Fernen Osten eine Erklärung des Schanhaier jüdisch-englischen Großkapitalisten Sir Victor Sassoon während seines Aufenthaltes in Los Angeles. Sassoon erklärte, daß sich England unter Aufgabe seiner traditionellen Regierungsinstitution staatlich in das nordamerikanische Bundessystem eingliedern müsse. Seiner Meinung nach sei die Weltföderation mit England, Australien und Kanada, die ein Teil der USA. werden sollten, notwendig. Für einen „Geschäftsmann" sei es klar, daß ein solcher Staa- tenbund notwendig sei. England -müsse in der Demokratie der Vereinigten Staaten aufgehen. Es sei auch offensichtlich, daß solch ein Arranyement bedeuten würde, daß England seine traditionelle Regierungsinstitution ausgeben müsse. Die USA. brauchten England, Australien und Kanada, um die Exporte aus Südamerika zu konsumieren.
Der Vorschlag wird verständlich, wenn man die Gestalt dieses ^Geschäftsmannes" näher beleuchtet. Zugleich aber wird deutlich, wie eng die britische Regierungsclique mit der jüdisch-internationalen Hochfinanz verstrickt ist. Der Einfluß der Judenfamilie Sassoon in England reicht weit zurück. In vier Generationen wetteifern diese „Rothschilds des Ostens", mit den englischen Lords um die besten Ge-
Sohn eines bekannten Sanskrit-Forschers geboren. Schon mit 17 Jahren trat er dem faschistischen Kampfbund in Florenz bei und war dann beim Marsch auf Rom beteiligt. Nach der Machtergreifung bekleidete er in seiner Heimatstadt verschiedene Parteiämter, zuletzt das des Gauleiters. Gleichzeitig betätigte er sich als Journalist und Schriftsteller. Auch am Krieg in Abessinien nahm er zunächst als Kriegsberichterstatter teil, trat dann aber als Flugzeugbeobachter in die Staffel des Grafen Ciano ein. Nach der Rückkehr wurde Pavo« lini Abgeordneter der Faschistischen Kammer und Präsident der Geistigen Arbeiter. Bei der „Ablösung der Wache" am 31. Oktober 1939 ernannte ihn der Duce zum Minister für Volkskultur. Wie sehr ihm daran liegt, das Verständnis für Deutschland in seiner Heimat zu wecken und zu pflegen, wird dadurch deutlich, daß er bereits zum zweiten Male seit Beginn seiner Amtszeit nach Berlin kommt. — (Scherl-Bilderdienst.)
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heute wagen, England aufzufordern, seine Regierung aufzugeben und, weil es für ihn geschäftlich nützlicher ist, sich in die Vereinigten Staaten einzugliedern.
Oer italienische Bericht.
wäre nicht mehr festzustellen gewesen, mtenM Schiffe aus dem Geleitzug versenkt worden wären. Aber noch ick den Booten hätten sie mehrere Detonationen gehört, sowie emporschießende Rauchsäulen am Horizont gesehen, die wahrscheinlich von anderen getroffenen Schiffen herrührten.
Propagandamanöver in Aeuyork.
Neu york, 20. Juni. (Europapreß.) Die gesamten Landesverteidigungskräfte des Neuyorker Hafens nahmen am Donnerstagabend an den Manövern der Marine teil, denen die Annahme eines feindlichen Einfalls zur See und aus der Luft zugrunde lag. Marineeinheiten waren noch in der Nacht im Kampf mit angreifenden „feindlichen Seestreitkräften".
schäfte im Empire. Schon im Jahre 1813 war es ein David Sassoon, ein jüdischer Handelsmann ausBagdad,der durch illegale Einfuhr von Opium in China ein Laster verbreiten half, dem allmählich auch die höchsten Staatspersonen frönten. Dadurch wurde nicht nur ihre Widerstandskraft gebrochen, sondern in 25 Jahren China 30 Millionen Pfund entlockt, dessen größten Teil David Sassoon in die Tasche steckte. Als 1839 die chinesische Regierung die Einfuhr neuen Opiums verbot und kurzerhand 20 000 Kisten Opium vernichtete, riß er China in den berüchtigten Opiumkrieg hinein. Als Anerkennung für die grausamen Geschäfte, die er im Bunde mit England tätigte, wurde der älteste Sohn geadelt. Sein Sohn Sir Eduard Sassoon verstand es nicht nur, das Raubgut durch den Erwerb von Seidenfabriken, Teppichwebereien und anderen Großbetrieben in Indien, China und Japan zu vergrößern, sondern als Schwiegersohn Gustav Salomon James de Rothschild sich mit anderen jüdischen Finanzkreisen zu oerfippen. Wie schnell der Einfluß dieser jüdischen Emporkömmlinge auf die Politik der englischen Regierung wuchs, zeigt sich unter feinem Sohn Sir Philip Sassoon. Sekretär des Feldmarschalls Haig und Parlamentssekretär Lloyd Georges. Sir Victor Sassoon ist der Bruder Sir Philip Sassoons. Er, der Jude aus Mesopotamien, kann es
M»t dem Riterkreuz ausgezeichnet
Lohn für heldenhaften Einsatz im Güdost-Feldzug.
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England soll sich in die USA. eingliedern
Oer Vorschlag eines englisch-jüdischen Großkapitalisten.
ihm gelungen, 14 Flugzeuge abzuschießen. Tiefangriffe auf Erdziele aller Art hat er
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Berlin, 20. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Dorschlaa des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen
Hauptmann von Rettberg, Gruppenkommandeur in einem Zerstörer-Geschwader;
Hauptmann Spies, Staffelkapitän in einem Zerstörer-Geschwader;
Oberleutnant Baagoe, Flugzeugführer in einem Zerstörer-Geschwader;
Oberleutnant Dienhold, Batteriechef in einer Flakbatterie;
Leutnant Braun, Flugzeugführer in einem Sturzkampfgeschwader;
Leutnant Thiede, Flugzeugführer in einem Sturzkampfgeschwader.
Hauptmann Ralph von R e 11 b e r g ist am 1.3.1911 in Homburg v. d. H. geboren. Er hat als Gruppenkommandeur in einem Zerstörergeschwader
am Kanal von Korinth aus, und durch seine unerhört kühnen Tiefangriffe trug er wesentlich zum Gelingen hes Unternehmens Kreta bei. Am 14.5. 1941 fand Oberleutnant Baaraoe bei einem Tiefangriff auf feindliche Flakstellungen in Kreta in 10 Meter Hohe fliegend den Heldentod.
Oberleutnant Johannes D i e n h o l d ist am 23. 2. 1901 in Dresden geboren. Schon in den Kämpfen in Polen und Frankreich hat er sich als Batteriechef in einem Flakregiment hervorragend bewährt. Bei Beginn des Feldzuges gegen Griechenland zeichnete er sich erneut durch besondere Tapferkeit aus. In unerschrocken und zäh geführtem Nahkampf hat er unter stärkster Gegenwirkung schlachtentscheidend gekämpft. Durch den Einsatz seiner Batterie und durch seine mitreißende Tapferkeit wurde entscheidend dazu beigetragen, den weiteren Vormarsch einer Infanterie-Division zu ermöglichen.
Leutnant Rudolf Braun wurde am 30.8.1913 in Brannenburg (Inn) geboren. Bereits als Unteroffizier stand er feit 1936 stets an wichtigster Stelle in der Entwicklung der Sturzkampfwaffe. Sein Schneid und sein unbeirrbarer Wille, immer an den Feind zu kommen, stempeln ihn zu einem der besten Sturzkampf-Flugzeugführer. In über 170 Feindflügen, davon 25 im Mittelmeer und gegen Kreta, hat er bedeutsame Erfolge erzielt. Bei Der Unterstützung des Fallschirmunternehmens bei Cha- nia zeichnete er sich durch einen besonders schneidigen Angriff auf eine Flakstellung aus, die er durch einen Volltreffer außer Gefecht setzte. Bei Angriffen auf Schiffsziele im Seegebiet um Griechenland gelang es ihm, Handelsschiffe von insgesamt 16 000 BRT. zu vernichten. Im Kampf gegen die englische Flotte erzielte er im Seegebiet südlich Malta einen Volltreffer auf einem Schweren Kreuzer und auf einem Zerstörer. Bei der Verfolgung des fliehenden britischen Flottenverbandes gelang ihm ein weiterer Volltreffer auf einem Leichten Kreuzer.
Leutnant Arnim Thiede ist am 30.12.1917 in Groß-Lipke (Posen) geboren. In über 100 Stukaflügen hat er seine rücksichtslose Einsatzbereitschaft und sein hohes fliegerisches Können bewiesen. Beim Angriff auf die Metaxas-Linie vernichtete er roid)» tige Stellungen durch Volltreffer und ermöglichte so den weiteren Durchbruch und Vorstoß der Panzertruppen. Auf Schiffsziele angesetzt, versenkte er drei Frachtschiffe von insgesamt. 10 500 BRT. durch Volltreffer und griff trotz schwerster Abwehr einen stark gesicherten großen Truppentransporter an. Im Kampf gegen die englische Flotte' erzielte er einen Volltreffer auf einen Kreuzer, beschädigte einen Zerstörer schwer und konnte einen Leichten Kreuzer außer Gefecht setzen. Alle Angriffe wurden von ihm mit heroischem Schneid trotz schwerster Flak- und Jagdfliegerabwehr geflogen.
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nenbe Röhrenleitung das Schwarze Meer erreicht, jln den Pontus legt sich nordwärts der breite Iürtel der berühmten Schwarzen Erde in oer heutigen Ukraine. Von dort bezog schon im Altertum Athen einen großen Teil des Getreides, ^as es selbst verbrauchte oder das seine Kaufleute weiter verhandelten. Daß einmal Getreidefrachten DOn den Häfen am Nordufer^des Schwarzen Mee- -es ausgegangen waren, blieb viele Jahrhunderte ^ng vergessen. Räuberische Nomadenvölker hausten n der Politischen Steppe, und als Katharina II. non Rußland Dies Gebiet mit einem Federstrich von Der ohnmächtig gewordenen türkischen unter nie russische Souveränität gestellt hatte, mußte ihr Günstling Potemkin Die blühenden Dörfer und die ahlreiche Bevölkerung am Ufer des Dnjepr erst .urch seinen bekannten Trick hervorzaubern, um -ie Kaiserin alauben zu machen, daß sie ein men» chenreiches Land ihrem Reich hinzugefügt habe. Jas der Boden des Schwarzerdegürtels tragen dnD was aus ihm gemacht werden konnte, das ■emiefen Die schwäbischen Kolonisten, Die auf Den =-iuf Kaiser AlexanDers I. im ersten Viertel des ^.Jahrhunderts sich hier niederließen. Erst von er Kultivierung Der Steppe Durch Die deutschen Siedler an konnte man von einem Politischen Cu° ■tfpa sprechen, und zur Kornkammer des Russischen Reichs wurde dies Gebiet Durch die großen Eisenahnbauten, Die es seit Den achtziger Jahren Des origen Jahrhunderts zunehmend erschlossen.
Auch Die mineralischen Reichtümer Der Ukraine,
vorbildlicheck Einsatzwillen erwiesen. Durch Dere Tapferkeit zeichnete er sich bei Den Kämpfen
irische Salzsteppe überzugehen beginnt, an Der Grenze Des Politischen Europa, liegt Das Erdölge- it längst«Wi^et von Grosnyj, dessen unterirdischer Reichtum rtpapiert', ti reit dem von Baku rivalisiert. Von Grosnyj führt n LeidyfaUs eine 600 km lange DeUeitung, nach dem hafen von Tuapse, an das Nordufer des Schwären Meeres, dessen Seeverkehr weiter südlich auch Ins Petroleum von Baku auffängt. So hat sich l e Summe Der positiven Wirtschaftsfaktoren Des ! ontischen Europas vom Bosporus bis zum Kau- Ii|ii5 im Laufe der letzten beiden Menschenalter i^'rgrößert, und von Transkaukasien streckt sich be» Hts ein Schienenweg nach dex Türkei hinein, mit ! nschluß über Erserum und Ankara bis Kon
bildliche Einsatzfreudigkeit und seinen persönlichen Schneid hat er hervorragenden Anteil an den erfolgreichen Kämpfen im Südostraum. In zahlreichen Tiefangriffen auf feindliche Flugplätze in Griechenland hat er dem Gegner schwerste Verluste beigebracht. An der Spitze seine Gruppe hat er in kühnem Tiefflug von ihm selbst erkundete feindliche Flakbatterien an der Brücke des Kanals von Korinth derartig nachhaltig angegriffen, daß innerhalb von wenigen Minuten die Flakbatterien niedergekämpft und Den Fallschirmjägern eine fast unbehelligte Landung ermöglicht wurde. Bei dem Unternehmen Kreta hat Hauptmann von Rettberg in zahlreichen Tiefangriffen sich neue entscheidende Kriegsverdienste erworben, die als unvergängliches Ruhmesblatt in die Geschichte der durch Zerstörer geleisteten Waffenhilfe eingehen werden.
Hauptmann Wilhelm Spies ist am 26.8.1913 in Rimpar (Bayern) geboren. Als Staffelkapitän in einem Zerstörergeschwader hat er in über 100 Feindeinsätzen, Davon 19 gegen Kreta, hervorragende Erfolae erzielt und in zahlreichen schweren Luft- fämpfen zehn Flugzeuge abgeschossen sowie 20 Flugzeuge am Boden zerstört. Seine außerordentlich waaemutigen Tiefangriffe, die er, stets an Der Spitze seiner Staffel fliegend, durchführte, waren mit ausschlaggebend für die Vernichtung und Lahmlegung der feindNchen Luftwaffe. Allein von seiner Staffel wurden in Serbien und Griechenland 122 Flugzeuge am Boden in Brand geschossen sowie empfindliche Störungen Des Gegners auf Straßen und Eisenbahnen verursacht. Als stellvertretender Gruppenkommandeur hat er mit seinen Besatzungen schwierigste Tiefangriffe auf die Flugplätze der Insel Kreta durchgeführt.
Oberleutnant Sophus B a a r g o e ist am 4. 3. 1915 in Flensburg geboren. Er war der erfolgreichste Flugzeugführer der im Südosten fechtenden Zerstörerverbände. In fast 100 Feindflügen ist es
| ■ । n jährlicher Durchstrom von 3,8 Milliarden cbm Lasser zur Verfügung.
* Auch Das ganze Vorland auf der europäischen Seite Des Kaukasus gehört noch zum Schwarzerde
machtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: In Nordafrika gehen die Säuberungsaktionen an der Front von Sollum weiter. An der Tobruk-Front hat unsere Artillerie feindliche in Bewegung begriffene Abteilungen wirksam unter Feuer genommen und sie zersprengt. Die Luftwaffe hat die Befestigungsanlagen von T o - b r u f bombardiert und darüber hinaus mehrfach britische Kraftwagen im Süden und Osten von Sollum getroffen. Drei Hurricane wurden abgeschossen.
In Ostafrika hat der Feind am 17. d. Mts. einen Angriff mit starken Kräften im Gebiet von Hol chef it ((Bonbar) versucht. Er wurde zurückgewiesen und ließ auf dem Kampffeld über vierhundert Tote und Verwundete zurück. Am gleichen Tage versuchte er, unsere Stellung von Debra Tabor zu überrumpeln, wurde aber sofort im Gegenangriff zersprengt. Feindliche, im gleichen Gebiet zuscnnmengezogene Verstärkungen wurden am 18. d. Mts. von unserer Luftwaffe bombardiert und zerstreut.
Aus aller Wett.
7 Jahre Zuchthaus wegen Totschlags.
Lpd. Darmstadt, 20. Juni. Dor Der Strafkammer wurde am Donnerstag und Freitag gegen den 48jährigen Peter Groh aus Darmstadt wegen Totschlags verhandelt, der am 10. Mär^ D. I. Den Damals in DarmstaDt wohnhaften Diplomchemiker Dang Hfi Hwei durch zwei Revolverschüsse getötet hatte. Dang unterhielt mit der Tochter Des Angeklagten freundschaftliche Beziehungen, Die jedoch, wie einwandfrei feststeht, niemals Formen angenommen hatten, die den Ängeklagten oder das Mädchen in ihrer Ehre hätten verletzen können. Wohl aber war zwischen Groh und feiner Tochter eine Entfremdung eingetreten. Das Mädchen ging in den Tod, wodurch Groh vckllia aus dem Gleichgewicht gebracht worden war. Er führte am 10. März eine Zusammenkunft mit Dang" Hsi Hwei herbei, Die schließlich in eine Auseinandersetzuna ausartete, in Deren Verlauf Die Tat geschah. Nach eingehender Beweisaufnahme erkannte Das Gericht auf 7 Jahre Zuchthaus wegen Totschlags, Aberkennung Der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre und rechnete Drei Monate Der Untersuchungshaft an.
Heuschreckenplage in Aegypten.
Ungeheure Heuschreckenschwärme, Die sich auf eine Breite von vier Kilometer und einen Kilometer Tiefe ausdehnen, haben Die äyptischen Provinzen von Assuan und Kenia überfallen. Die äaypttsche Regierung hat wegen dieser schweren Bedrohung Der Ernte Fachleute unter Führung Des Staatssekretärs im Ackerbauministerium in Diese Gebiete entfanDt.
Haupttchrtstietter: Dr. Webtid) Btoele ßaege. ettitoeW* W txnipndjrUtleiietil: Srnft »tamfdjrt«. BetuntoartHd) fit PottUt «ch Btlber: Dr. ffr. W. Lange: für da» Feuilleton: Dr. Han« Dhyrlo»; ür Stad? Gteßen, Prvvtn», Einichcht e. Sport: Ernst Blumjchelv.
Druck uno «erlag Brühljche Nntderlitüudruckerrt «. Lange ft. 9. Retwflletttr. Dr.-Ing. Erich Hamann: «nwetaenleiter: Han« ©ect «erantworUtch skr den HnbaU der Arnetara: Theodor Kün»el «URt.8.
italienische Minister für Dolkskultur, Alessandro Pavolini, Der, wie gemeldet, auf Einladung Des Reichsministers Dr. Goebbels zu einem Besuch nach Berlin kommt, wurde 1903 in Florenz als


