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Ur. 94 Zweiter Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fSr Vberhesien)

Montag. 2'. April 1041

Gießen am Geburtstag des Führers

zu der großen Versammlung. Er brachte den Herz-

tionen vor dem Kreisleiter statt.

Kreisleiter Backhaus

Spielplan des Staditheaters vom 21. bis 27. April.

Nach einer weiteren musikalischen Darbietung las

Z.Äiie-Versteigenmg von Rotvieh-Vullen

eines BDM.-Mädels sprach

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Seiten^

Inet I Aus der Gegend dieser reichen und bevölkerten nria^DS «ti-en Stadt stammte der römische Kaiser Dwkle- und T pn (284305 n. Ehr.). Er ließ sich auf der chalb- egatf W einen Palast bauen nach Art befestigter romt- y? . Rn Lager. Dieser Palast, 191 Meter auf den ^nzsseiten und ungefähr 150 Meter breit, sieht

> i-iterhängt.

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Vorsitzenden der Rot« (Strothe), wurde die

Freitag die bullen und Rhein-Main Bereits am

bei einigen Völkern bereits durchgcsetzt. Deutschland werde die geschlagenen Völker nicht vernichten, aber es werde ihnen eine neue und bessere Ordnung bringen. Deutschland sei der Bannerträger einer

Bezirksbauernführer sowie zahlreiche Züch-

Langsdorf aus Wetzlar, ter erschienen.

Nach einer Ansprache des Viehzüchter, Bauer Brand

Was die Schiffe gebracht Fleisch, Brot, Tiere, Fische und Obst liegt auf dem Markt: ein Berg von Segen, Süßigkeit, Saft, Duft, Würze und Far­ben. Abgehäutete Tierkörper, Kälber, Ziegen und Lämmer, an den Fußklauen oufgehängt, trocknen in der Sonne. Silbernbefiederte Tauben mit zuckenden Augen, noch am Abend über die Gebirgsfelder ge­flogen, zarte und trauernde Tiere, sind in Holzkäfige gepfercht, die der struppige kroatische Bauer auf den Bergwegen herunterschleppte. Schwergewichtige Pu­ten, Fett in den Schenkeln, das Gefieder aufgeplu- stert, mit lappigen roten Hälsen, kauern auf dem Boden und rühren sich nicht. Hühner sind zu Bün­deln zusammengeschnürt und hängen mit den Köpfen nach unten und blknzeln ermattet mit den Augen in der gnadenlosen Kesselluft des Mittags. Land und Inseln haben ihren Gemüsesegen in die Stadt ge­schwemmt: Tomaten wie große rote Fäuste, Rüben bis zur /Armdicke aufgetrieben, Paprikafrüchte mit grünschwarzem Glanz, Gurken, Kürbisse, Melonen mit rötlichem Fleisch und schwarzen Kernen.

Das Herrlichste dieses Marktes aber sind die Trauben. Da sind blaue Hügel von Trauben. Da sind schwarze Berge von Trauben, goldene Brüste von Trauben, die eine summende Stimme haben, weil Wespengeschwader, trunken und aufgeregt, um die Früchte herumkreisen.

mittelt. Es wurden die Zeiten gemessen, die das Blut z. B. braucht, um vorn Herzen bis zur Hand zu gelangen. Während im Alter von 70 Jahren dieser Vorgang sich in 12,3 Sek. vollzieht, geschieht dies bei einer vierzigjährigen Person in 6,1 Sek., also in der Hälfte der Zeit. Das Meßinstrument bestand in einer Lampe von stärkster Leuchtkraft und einer photoelektrischen Zelle, die sofort auch die kleinste Veränderung in der Farbe des Blut­stroms registriert. Nachdem in die Venen der Ver­suchsperson eine sehr geringe Menge einer Flüssig­keit, die indigofarben, aber völlig unschädlich ist, eingespritzt war, konnte man die Schnelligkeit, mit der das Blut durch die Arterien fließt, mit dem ge­schilderten Instrument genau feststellen.

Am Sonntagnachmittag fand in der Aula der Universität in einem Aufnahmeappell die Aufnahme der zehnjährigen Mädel in den Jungmädelbund statt. In Gegenwart des Kreisgeschäftsführers Weber als Vertreter der Kreisleitung nahm die Feier unter Leitung der Untergauführerin Inge Hack einen eindrucksvollen Verlauf. Inge Hack wies nach Verlesung der Botschaft des Reichs­jugendführers die Zehnjährigen in einer kurzen An­sprache in ihren neuen Pflichtenkreis ein und hieß sie in dem Kreis der Kameradinnen willkommen.

Schmal sind die Gassen, Zwiebeln sehe ich bau­meln, klirrende Knoblauchbündel, bauchige Kürbisse, blaue Riesengurken, trocknende Wäsche und auf­gehängte Flaschen mit irgendeinem Schnaps, der gegen Bauchweh hilft.

Durch die schattengrüftigen Gassen brodelt der Lärm. Die Läden, in großen Gewölben unterge-

schluß an ein Musikstück sprach

SA -Bngadesührer Schwarz

Versteigerung durch den Geschäftsführer des Ver­bandes, Tierzuchtdirektor Dr. T o r n e d e (Bieden­kopf) eröffnet. Bei sehr flottem Verlauf wurden gute Preise bezahlt, so daß das Gesamtergebnis aus­gezeichnet gewesen ist. In der Wettklaße I wurde der dem Lehr- und Versuchsgut Selgenhof gehörende Spitzenbulle zum besten Tagespreis als Stations­bulle nach Hörnsheim abgesetzt, während in der Wertklasse II ein Bulle des Züchters Steinhaus aus Heskem den besten Preis erzielte, den der Züchter Ritgen (Wormeln) bezahlte. Auch die Rinder wur­den zu guten Preisen abgesetzt.

Preise erhielten: 1. Preise Lehr- und Versuchsgut Selgenhof (Oberhessen). 2. Preis: Lehr- und Ver­suchsgut Selgenhof (2 Tiere); G. Herzog, Dahme (Schlesien); Konrad Steinhaus, Heskem (Kurhessen). 3. Preis: Otto Fischer, Hof Zwiefalten (Oberhessen [2 Tieres); I. A. Siefert II. Airlenbach (Odenwald): Gg. Henk und Ernst Hackler, Sassenhausen (Wests.).

verdunkelungszett

21. April von 20.30 bis 6.13 Uhr.

Aroma die Nase beizt, Tand und Schmuck, Leder und Stoffzeug, Hausgänge zeigen sich bis zur Decke mit bosnischen Teppichen, Käserädern, Fleischmul­den, Brollaiben, Wurstklößen gefüllt, als hätte sich die Stadt für Jahrzehnte zu verproviantieren.

Ich denke der raumlosen Nacht am Dom, dem ein­stigen Säulengang des Palastes, wo die Schwärze wie Rauch um die riesigen Leiber der Säulen hing, die mit abgebrochenen Köpfen in das Sieb der Sterne zu stechen schienen. Der Platz war wie aus Samt gesponnen, lautlos, von keinem Schritt überquert, gewaltig geblieben in seiner Zerstö­rung, etwas beeinträchtigt von der Gegenwart, die in die endle Galerie der antiken Säulen und Bögen Miet- und Geschäftshäuser des 19. und 20. Jahrhunderts, gedrängt hat. Der Dom, Grab­stätte des Kaisers, vereinigt in sich die römischen Grundformen mit neueren Um- und Anbauten.

Der Hafen ist gedrängt voll mit Schiffen. Hier warten sie den ganzen Tag, an den Kai gefesselt, ein Wald von langen Masten, auf denen die Meer­tritonen der Sage saßen und auf purpurfarbenen Muscheln hohe Töne bliesen.

Die Segel sind rot, auch gelb wie ein ausgespann­tes Stück Abenduntergang, auch grau ober weiß, gleich großen Möwen schwimmend. Sie sind gekom­men von den Inseln oder sie fahren zu den Inseln, blauen Strichen über dem glasigen Wasser. Sie haben zumeist in den Schiffsbäuchen merkwürdige Schlangenfische, schöngefärbte Lippfische und wohl­schmeckende Zahnbrassen, ein Spiel von violetten und grünen Flossen, die noch nachts über den Meeres­grund gestrichen sind. Atmende Fadenmäuler, mit bem Blitz kleiner Stachelzähne bahinter unb bem Schlag von seltsamen Schwänzen. Körbe mit stiel­äugigen Schalenkrusten, unruhige Langusten, klet- ternbe Hummer, Seespinnen unb Taschenkrebse: eine gepanzerte metallharte Meerbrut.

Wie schnell fließt das Blut?

In dem Mebizinischen Institut von Stockholm sinb bemerkenswerte Versuche gemacht worben, burch die die schwedischen Kliniker die Schnelligkeit der Blutzirkulation im menschlichen Körper in den ver­schiedenen Lebensaltern messen wollten. Zur Aus- führung der Versuche haben sich eine Anzahl Stu­denten und Studentinnen, aber auch viele andere Personen freiwillig zur Verfügung gestellt, so daß alle Altersstufen vertreten waren. Als gemein­sames Ergebnis für alle wurde festgestellt, daß die Gesamtmenge des zirkulierenden Blutes im Durch­schnitt V,.-; des Körpergewichts ausmacht. Dagegen sind die Geschwindigkeiten des Blutumlaufs in den verschiedenen Lebensaltern sehr ungleichmäßig. Im allgemeinen wurde mit zunehmendem Alter eine sehr merkliche Verlangsamung der Zirkulation er»

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Split an der Adria.

Bon Anton Schnack.

8om Meere, der glasig-blauen Adria her, erscheint Stadt wie ein hohes und breites Brett. Der e Blick glaubt eine amerikanische Hafenstadt zu

k»ähen: Hochhäuser, Riesengebäude, Stockwerk­ten, Quadrate, Steinschachteln eine Menschen­ave, auf eine schmal auslaufende Halbinsel ge- itscht. Dahinter das Moasser Plateau. Ein nackter, hier Gebirgszug. Abgewetzt wie eine Tafel. Glatt- |iert. Steingrausam. Baumlos. Ein Sonnenfänger: rmernd und feuerwild liegt sie in den Schründen

N^G. "Kraft durch Freude": 19 Uhr im Stadt- /jeaterDas Land des Lächelns".

Seltersweg:Carl Peters"/ »ahnhofftraße:Robert Koch".

von denen fast die Hälfte aus dem Kreis Franken­berg stammte, während die anderen aus den Krei­sen Usingen, Wetzlar, Marburg, Eisenberg und dem Dillkreis waren. 50 dieser Bullen wurden für das Generalgouvernement aufgekauft, während weitere 90 Datertiere des Rotviehs noch geliefert werden sollen.

Von den 23 zur Versteigerung zugelassenen Elite­bullen des Roten Höhenviehs kamen allein 8 aus Oberhessen, je 3 aus den Kreisen Frankenderg unb Biebenkopf, je 2 aus Westfalen, bem Obenwald unb aus Schlesien, sowie 2 aus dem Kreis Mar­burg. Ein Bulle des Lehr- und Versuchsgutes Sel­genhof (Oberhessen) kam als einziges Tier in die 1. Wertklasse und wurde mit einem 1., vier weitere mit einem 2. unb fünf Bullen mit einem 3. Geld­preis ausgestattet. 22 Bullen wurden der Wert­klasse II zugeteilt, ein Beweis für die Güte des aufgetriebenen Zuchtmaterials, das nicht nur sehr ausgeglichen in der Form war, sondern auch Ahnen mit den besten Milch- unb Fettleistungen aufzu­weisen hatte.

Zur Versteigerung waren ber Hauptgeschäfts­führer bes Reichsoerbanbes ber Rinberzüchter

Wettere Feierstunden.

Die SA. unb bie SA.-Wehrmannschaften hielten Feierappelle imFrankfurter Hof", imBurghof" unb imLöwen" ab. Bei ber Wehrmacht würbe in feierlichen Appellen bes Obersten Befehlshabers ebenfalls in treuer Verbunbenheit gebacht. In ben Lazaretten fanben Feiern mit Ansprachen ber Aerzte an bie Verwunbeten statt. In einem Lazarett gab ber GesangvereinHarmonie" Watzenborn- Steinberg unter Leitung seines Chormeisters Bur­ger nach bem feierlichen Appell noch ein schönes Konzert, bas eine Reihe von Volksliebern brachte. Felbwebel Stumpf bankte den Sängern im Na­men ber Soldaten und im Namen der Lazarettver­waltung.

Zeitschriften.

Vier namhafte Photographen photographieren eine Plasttk. Dieser Einfall der neuen [ t n i e, den wir in ihrem Aprilheft zu sehen bekommen, tragt zur Lösung des Problems bei, wie weit der Photograph seiner subjektiven Einstellung zu einem Kunstgegenstand Rechnung tragen darf. In dem gleichen Heft erscheint ein Kriegsbericht, der wohl in seiner Art einzigartig ist: die Eroberungsge­schichte Englands aus dem Jahre 1066 durch den Normannenherzog Wilhelm, bie in bem berühmten Teppich von Bayern festgehalten ist, wirb hier in schönen farbigen Reprobuktionen gezeigt. Ein rechtes Osterthema stellen bieRömischen Brunnen" dar, die mit ihren mythischen Fabelgestalten dem Frühling entgegensprühen, während das Thema Garten am Haus" die Sehnsucht nach dem eigenen Garten nährt. Zumindest aber nach dem Eigen­heim, und da zeigt die neue linie die Wohnung eines Künstlers, einen großen Raum, der geschickt in drei Räume unterteilt wurde und in dem jeder Haus- haltunqsgegenstand so praktisch eingebaut ist, daß alles Nützliche unsichtbar ist unb nur das Schons sichtbar bleibt. Es ist noch zu erwähnen: Der Berliner Theaterbericht, die FarbtafelDas Mär­chen" (ein duftiges Kinderbildnis von Otto Herbig), die zweite Preisnovelle und ein ausgezeichnet be­bilderter Aufsatz, der von der Kameradschaft ber Kumpels erzählt und von der Liebe zu ihrem Be­ruf. (Verlag Otto Beyer, Leipzig.)

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Hessen-Nassau veranstaltete am 5. Elite-Derstejgerung von Rotvieh- -rindern in der Versteigerungshalle

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Mietet; ber aeDJ m 25. fo, 20, ä

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an, zu der mit den Ehrengästen von Staat und Wehrmacht so überaus zahlreiche Besucher erschie­nen waren, daß die Aula bis zum letzten Platze besetzt war. Nack) bem Einbringen der Fahnen

Kreisleiter Backhaus

3u der Festversammlun-g. Er brachte in seiner An­sprache die tiefe Liebe unb Verehrung des ganzen deutschen Voltes zu dem Führer zum Ausdruck und umriß dann in großen Zügen das Lebensbild des Führers, des begnadeten Genies unb Retters des deutschen Volkes. Dann wies er darauf hin, daß der Führer schon jetzt mitten im Kriege die kommenden großen Friedensaufgaben in Angriff ne-hme, durch die Deutschland zum ersten großen Sozialstaat ber Wett gemacht werden sott. Weiter hob der Redner hervor, wie der Führer durch seine außerordentliche Kraft unser Volk zu bisher noch nie erlebten Lei­stungen befähigt hat und überall den Willen aus- löste, in Treue dem Beispiel des Führers nachzu­eifern und besonders jetzt im Kriege alle Kräfte an- zuspannen für ben vollen deutschen Sieg. Der ab­schließende Geburtstagsgruß und Glückwunsch des Redners an den Führer fand die freudige Zufttnr- mung aller Teilnehmer der Feierstunde.

Anschließend marschierten die Formattonen der Partei und der angeschlossenen Verbände mit dem Kreisleiter an der Spitze zu dem Platze an der Curtmannstraße, rop in einer

großen Kundgebung

zunächst die Ueberrnittlung der Rundfunksendung aus dem Führerhauptquartier mit den von dem Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, übermittelten Glückwünschen ber Heimat unb

in Gießen, die sehr gut besucht war.

Vortag kamen mehr als 60 für die Ostgebiete bestimmte Rotviehbullen zum Aufttieb,

zuchtbirektor Lanbwirtschaftsrat Dr. E. Wagner, Lanbrat G r i l l o und - - - -

Die Abteilung 5, Rotes Höhenvieh, der Landes­bauernschaft " "

unterstrich bann in seiner Ansprache den Wert des SA.-Mannes als Sinnbilb bes Kampfes unb der Pflichterfüllung bis zum letzten. In Treue zum - i . ----------- Führer habe sich ber SA-Mann allezeit bewährt,

schauspieler Caninenberg aus PK.-Berichten ^irnd wie der SA.-Mann müsse jeher Deutsche fest,m vem Mreis ver stameraoinnen willkommen- auf bem »oben ber nationalsozialistischen Welt- Dann wurde die Stunde in der üblichen Weise ge> anschauung stehen. Dieser Krieg sei eine Ausein-1 schlossen.

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Aus -er Stadt Gießen.

Jeder Aachrichtenverkehr mit dem feindlichen Ausland ist strafbar.

In weiten Kreisen der Bevölkerung ist es nvch nicht genügend bekannt, daß jeder N°chrichtenve> «hr m't dem feindlichen Ausland verbaten ist, Un. *« M« Verbot sollt sowohl der unmittelbar- als auch der mittelbare Verkehr, 6. h. derjenige, der etwa einen Brief an einen Bekannten im nickt- «kindlichen Ausland schickt mit der Bitte ,hn jr feindliche Staaten weiterzuleiten, macht sich eben- sallr strafbar. Die Bevölkerung wird daAr ein. rrmglicht vor solchen Versuchen der Nachrichten- Übermittlung gewarnt und insbesondere auf die in der Verordnung über den Nachrichtenverkebr vom 2 April 1940 angedrohten schweren Strafen *m. «--vlki-n. Nach § 4 tneser Verordnung wird wer es unternimmt, mittelbar oder unmittelbar Nach­richten ,n das feindliche Ausland gelangen zu lasten mit Gefängnis, in leichteren Fällen mit Haft oder

bracht, sinb vollgestopft mit Kleibern, farbige..

schirren, alten Weinfässern, flapperbürren Trocken­fischen, Schinken mit Fettglanz, Gewürzsäcken, beren

kile noch, ein sehenswürbiger Ueberreft aus an. i1 < Zeit: erbarmungslos zernagt, zerbaut, zerstört »ioeränbert, Wohnraum von über 3000 Menschen. Ahezu 300 Häuser sinb pilzgleich aus seinem frucht- bfn Boben hervorgeschossen unb werben von Äiiiern unb Toren aus Kalkstein unb Marmor wie A Riesenpranken umschlossen. Römische Schwipp- l|<n, von Götterfratzen unb lateinischen ^nfchriften weihacft, mit Grün verspott unb von Blumen k cibhitet, leuchten im Blau, bas ber Himmel tief

Deittschlanbs, Oberlandwirtschaftsrat Lange, Ber­lin, von ber Lanbesbauernschaft ber fteUüertretenbe Landestierzuchtbirektor Seeger, Darmstabt, unb ber fteüoertretenbe Stabsleiter ber Hauptabteilung II, Oberlanbwirtschaftsrat Dr. (Bracher, Tier«

^ 2Im gestrigen Sonntag, bem 52. Geburtstag bes Führers, befunbete auch bie Bevölkerung von Gie­ßen in vielfältiger herzlicher Weise ihren Glück­wunsch an ben Führer, unb sie erneuerte an biesem läge in tiefer Dankbarkeit für alles bas, was ber Jührer für unser Volk getan, bas Gelöbnis ber -treue unb ber unlöslichen Verbunbenheit mit ihm für alle Zeit. Als äußeres Zeichen ber Liebe unb bes verehrungsvollen Glückwunsches war in allen Straßen überaus reicher Flaggenschmuck zu sehen, ber bem Stabtbilb ein festliches Gepräge gab. Dar­über hinaus konnte man in zahlreichen Geschäfts- läben Silber bes Führers inmitten von Blumen unb umrahmt von' Fahnen sehen.

Als Auftakt zur Feier bes Geburtstages bes Füh­rers fanb am Samstagnachmittag auf bem Trieb ber Aufnahme-Appell bes Gießener Jungvolkes statt, bei bem Brigabeführer Schwarz anfeuembe Worte zu ben Jungens sprach. Anschließenb nahm ber Beauftragte ber Hitler-Jugenb für ben Standort Gießen, Hauptge- folgschaftsführer Suppet, bie Verpflichtung ber Zehnjährigen vor.

Der gestrige (Sonntagvormittag würbe mit bem Großen Wecken bes Spielmanns- unb bes Musik- 3uges ber SA.-Stanbarte 116, bes Spielmanns- unb bes Fanfarenzuges bes Jungvolks unb mit flotter Marschmusik von bem Lautsprecherwagen ber Polizei eingeleitet. Um 10 Uhr schloß sich in ber festlich geschmückten Großen Aula ber Universität eine

Feierstunde der Partei

»üt Geldstrafe bestraft, wenn nicht nach anberen Beftimmungen eine schwere Strafe, ipsbesonbce »egen Landesverrats, mit lobesftrafe verwirkt ist ?ie Ausrede, man habe diese schweren Kriegsbe- timmungen nicht gekannt, schützt nicht vor Strafe, -ine Nachrichtenübermittlung an Angehörige im kindlichen Ausland darf nur durch Vermittlung es Deutschen Roten Kreuzes in Berlin SW 61 glückerplatz 2, erfolgen.

Ifornotiften.

Tageskalender für THontag.

Goldenes Soktorjubiläum des Obermedizinalrots Dr. Oßwald.

Der langjährige Leiter ber Lanbes-Heil- unb Megeanstalt in Gießen, Obermebizinalrat Dr. Mßwald, kann am morgigen Dienstag, 22. April, In goldenes Doktorjubiläum begehen. Als Sohn J Provinz Oberhessen, ber am 29. März 1867 in ubingen geboren würbe, studierte er von Ostern 1S85 ab in Gießen, später in Berlin unb bann wie- ihr in Gießen Mebizin. Mit. einer ArbeitZur Rmntnis ber Harnblasentumoren" promovierte er an 22. April 1891 bei Geheimrat Bostroem.

nn war er als Assistenzarzt ber Mebizinischen init in Gießen, hierauf am Landes-Hospital in heim (jetzt Philipp-Hospital bei Gobbelau) tätig.

August 1908 ab war er Leiter ber von ihm gerichteten Heil- unb Pflegeanstalt in Alzey, t 29. März 1911 ftanb er an ber Spitze ber von ebenfalls eingerichteten Lanbes-Heil- unb legeanftalt in Gießen, wo er im März 1929 bie sbezeichnungObermebizinalrat" erhielt. Am Juli 1932 trat er in den wohlverdienten Ruhe- nb. Die Mebizinische Fakultät ber Universität eßen wirb bem in weiten Bevölkerungskreisen geschätzten Jubilar am morgigen Jubiläumstage Doktordiplom erneuern und ihm zugleich bie glichen Glückwünsche ber Fakultät unb ber Uni- tät Gießen überbringen. ________________

zu ber großen Versammlung. Er brachte ben Herz- neuen Zeit für alle Völker Europas, unb seinem lichen Dank unseres Volkes an ben Führer zum ' Führer würben einst alle Völker Europas Dank Ausbruck unb wies bann barauf hin, baß ber Füh- , wissen, wie ihm heute schon das deutsche Volk in rer schon als Verwundeter in Pasewalk seinen 1 tiefer Dankbarkeit verbunden sei. Arn Schlüsse Kampf für Deutschlands Befreiung unb die Der- ' brachte der Kreisleiter dem genialen Feldherrn und nichtung des Schandbiktats von Versailles sich zur Obersten Befehlshaber unserer siegreichen Wehr- Lebensaufgabe machte. Dann erinnerte der Rebner macht den dankbaren Treuegruß aller Deutschen an bie Wieberaufrichtung der Wehrhaftigkeit unse- dar.

res Volkes unb an die Erstarkung unb Ausbreitung | 3m Anschluß an bie Kunbgebung fand in ber ber Wehrfreubigkeit in allen Kreisen unserer Volks- , unteren Kaiserallee ein Vorbeimarsch ber Forma« gemeinschaft, insbefonbere an bie freudige Hingabe unserer Jugend. Hierauf betonte er den großen Wert des politischen Soldatentums mit einheitlicher Weltanschauung für unser Volk und stellte bie Ver­pflichtung heraus, baß der deutsche Mann immer einsatzbereit wie ber SA.-Mann sein müsse, erfüllt von bem Geiste biefer ersten Kämpfer für bas na­tionalsozialistische Reich. Kamps sei bas Element, das den Deutschen auszeichne, während bie anderen zu Gift- unb Meuchelmord greifen. Deutschland habe diesen Krieg nicht gewollt, aber bas deutsche Volk marschiere jetzt, unb es werde weiter marschie­ren, bis ber beutsche Sieg erreicht sei. Dieser Sieg sei uns sicher, aber der ewige Kampf für Sie Idee bes Mannes, bem diese Feier gelte, werbe durch bie Tat ber Deutschen fortgeführt werden, benn nur die Tat des wehrbereiten deutschen Mannes gestalte die Geschichte, unb darin sei uns ber Führer unser größtes Vorbild. Im Geiste des Führers werbe das deutsche Volk Garant für ben Friederr in Europa fein.

unb Zuversicht einer deutschen Mutter Ausdruck.

Montag, 21. April: Geschl. Vorstellung f. KdF. ^nen nach einem weiteren Musikstück ein Politischer J)as Land des Lächelns", 16er Ring, 13. SBorft. 1 ßeiter einen Ausspruch des Führers folgen lieh.

Dienstag, 22. April: Keine Vorstellung!

. Nack) bem (Einbringen der Fahnen wurde bie unter dem MottoUnser Führer" tthende ^Feierstunde durch eine festliche Musik eines rtir "r f. i Streichorchesters bes Jungvolks eingeleitet. In Ge- !r^Iria- ru a'tf Achten gaben bann ein SA.-Mann ber tiefen Dan- Lichtspielhaus, kesschuld an den Führer, ein Hitlerjunge der Treue zum Führer und ein Mädel vom BDM. ber Liebe

[ter. leorbnettr,

ung.

nehsmiW Jeiftäge ati

i( auf Metall. _ . ,

Rit jahrtausenbalter Brust wirft sich der Sockel r Stabt gegen ben blauen Glanz bes Meeres. 9 für ein Meer! Es ftrömt unb rollt von ber rre ber Inseln Drazza, Salta, Bua, Zirona unb r ber Herbe kleiner Jnselrücken mit durchsichtigem iSaren herüber, Bänke unb Klippen überschäumend, fr? opalato gegen bie offene See abgürten. Lauter D u» _ mt: rliche Fjorbs, Zementbuckel, Steinklötze, Sperr- t't n unb Beobachtungsposten.

en Fuße bes Moassergebirges lag eine S^dt,

e be indii1-! Evu große antike Stabt von hunberttausend Em- | Einern, Salona ober Solun genannt. Von den | ;i8öLren überrannt, geplünbert unb vernichtet. Der« l<tannb sie unter ber Erbe, bie die Regengüsse bes k laminbes vom Gebirge peitschen.

quiHmn* 9Q , , ^ujuuipieier ^aninenoerg aus '^Zi.-Vericyien

Erlebnisse von Soldaten vor, in denen diese ihre nn* etC ^enbs Tanzabenb, 28. Mitt- Begegnung mit bem Führer schildern und ein zu

poqj-jjuere. Herzen gehendes Bild des Menschen und Soldaten

Freitag, 25. April: Tanzabend, 27. Freitag-Miete. Adolf Hitler geben. Nach dem vom Jungvolk ge- Sonntag, 27. April: NachmittagsDer Frosch- fungenen Lied der Jugend und einem Vorspruch bnig", außer Miete! Abends ErstaufführungHans ***

ßiling", romant. Oper vvn H. Marschner. Außer Siete!

den von Reichsmarschall Hermann Göring aus-landersetzung der Weltanschauungen. Das internatto­gesprochenen Glückwünschen ber Wehrmacht für ben nale Judentum versuche seine Positionen in Europa Führer angehört wurde. | unb der Welt zu halten, aber mit ben beutschen

Nach ber Melbung des Aufmarsches ber Forma- Heeren marschiere bie nattoiialsozialistische Welt- tionen burch ben SA.-Sturmführer Frey schritt anschauung, unb an ihr unb bem deutschen Wesen Kreisleiter Backhaus in Begleitung bes SA- werbe bie Welt genesen. Diese Erkenntnis habe sich Brigabeführers Schwarz bie Front ab. Im An