Oie Sieger.
zu einer neuen großen
in
der bk;
• L, Oiganifation der Armee durch, wobei er mit der b-utschen Militärabordnung zusammenarbeitete. Zu
ern M fox Tapferkeit General Jdanitzious diente Offizie- 3*t und Mannschaften als leuchtendes Beispiel.
en
Die Gefolgschaft der Reichsbahn wird für ba:
Kri°°smint°rhilf°m-r7außer den allgemeinen Epen. Cucaracha. la Tucaracha . ya na puede caminar." hur4» 9ffand vom Lobn und Gehalt eine oon- Das Hohelied der Cucaracha, die nicht mehr laufen
Das Hohelied der Cucaracha, die nicht mehr laufen kann! Weißt du auch, wie wir in Hamburg nach
iron
Bitte muaehneident
Große Rord- einzu-
Sack^eit: 10-15 Minuten bei guter Mittelhitze. — Ergebnis: Etwa 35 Stütt vr. Getter .Gustin' gibt es auf die Abschnitte mit X der Reichsbrottarte für Rinder.
egebet Qnge» »fll [o Der, llußde, fl:
n 194a 74
34
34
Zu des der
und auf das Dr.
den durch Abzug vom Lohn und Gehalt eine Son- derspende von 1000 000 Mark zur Verfügung ltel-
Sonnenflecken sind immer die Vorboten von licht, das sich ungefähr 48 Stunden später stellen pflegt.
Großer Waldbrand bei Genua.
B u k a r e st, 19. Sept. (DRV.) General Ida - n tz i o u, der Chef des Großen Hauptquartiers ta rumänischen Armee, ist ant 17. September.auf bim Felde der Ehre geblieben. Als Chef des General st abes führte Jdcmitziou die Re-
2 Lier, 2 Eßl. wasser, 100 g Zucker, 1 Päckchen Or. Geiler vanillinzucker, 75 g Weizenmehl, 50 g Dr. Detter „Gustin'. Man schlägt (Eigelb und Wasser mit einem Schneebesen schaumig und gibt nach und nach '/» des Zuckers mit dem Vanillinzucker dazu. Danach schlägt man so lange, bis eine kremartige Masse entstanden ist. Das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen. Dann gibt man unter ständigem Schlagen nach und nach den Rest des Zuckers dazu. Der Schnee mutz so fest sein, dah ein Schnitt mtt einem Messer sichtbar bleibt Er wird auf den (Eigelbhem gegeben, darüber das mit dem „Gustin" gemischte Mehl gesiebt Man zieht alles vorsichtig unter den (Eigelbkrem. Mit 2 Teelöffeln seht man kleine TeighLufchen auf ein gefettetes, mit Mehl bestäubtes Backblech und backt sie goldgelb.
neuen M en, |o.| ständig ionellt't JBrilen Staats- sie als i Ton- mb in olitischt i, dazu 1 -en-
letifdjen iig lieb | t alten I !fft DOT j deutfit-! n. Eng- [quellen n wirt' nit $e'
7 ayer, Kommandeur eines Jnfanterle-Regi- mfs, und Oberll Heinrichs, Kommandeur ties Infanterie-Regiments; ferner auf Vorschlag tzs Oberbefehlshabers der Luftwaffe an Oberfeld- vnbel Schlund, Bordfunker in einem Kampf- gfchwader, und Oberleutnant Schairer, Staffel- kcpltän eines Sturzkampfgefchwaders.
Oer rumänische Generalstabschef auf dem Felde der Ehre aeblieben.
Botschaft des Staatschefs entgegenzunehmen, ihren Aufgaben gehört u. a. die Ernennung i jeweiligen neuen Staatschefs und eine Revision i Verfassung.
Oer Kampf Israels.
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Der Oberrabbiner Dr. Hertz in London hat
das Meteorologische Institut berichtet, hatte man diese Naturerscheinung erwartet, nachdem Tage vorher eine außergewöhnlich große Gruppe von Sonnenflecken die Sonnenscheibe passiert hatte.
Der Präfekt des Departements Hautes Pyr6n4es hat den englischen Geistlichen Price, der in Lourdes tätig war, wegen der von ihm betriebenen Propaganda für England und wegen Verleumdung der Regierung des Marschalls Pötain internieren lassen. Der Bischof von Tarbes hatte bereits vor einem Monat gegen Price die Suspendierung ausgesprochen.
Der mit der Regierungsbildung in Syrien beauftragte Scheich Taggedin wurde von dem de- Gaulle-General Catrour auch zum Staatspräsiden, ten der syrischen Republik bestimmt, nachdem der bisherige Staatspräsident seinen Rücktritt angeboten hatte, da die Verhandlungen zwischen dem natio- nalen Block und General Eatroux gescheitert waren.
♦
Der Führer hat dem Präsidenten von Chile zum Unabhängigkeitstage Chiles drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
he Bet'
en Dti1 in einet >t hotte ifeit/bei leite bte „Sieg’ i Ziel« t ai# ibon be- noch die n wird, tal eine ngerung der bri’ uch diel' trogen-
W
Briefe aus Spanien.
Neun Monate Winter und drei Monate Fegefeuer."
Von unserem ständigen R.-Berichterstatter.
Ein großer Waldbrand auf dem Monte Porto» fino, der dem Golf von Genua von dem Golf von Rapallo trennenden Vorgebirge, setzt sein Zerstörungswerk seit 24 Stunden fort. Er hat eine Ausdehnung von sechs Kilometer Länge und etwa vier Kilometer Breite erreicht. Der vom Meere kom- mende starke Wind begünstigt das Feuer an den steilen Abhängen. 500 Feuerwehrleute und Soldaten sind mit den Löscharbeiten beschäftigt, doch gelang es noch Nicht, den Brand vollständig einzudämmen. Den vereinten Anstrengungen dieser Kräfte ist es jedoch gelungen, ein Uebergreifen des Brandes auf das einsam gelegene Fischerdorf San Fruttuoso zu verhindern, das vollständig von seinen Einwohnern geräumt worden ist.
Eine Deutsche Geographische Gesellschaft.
Die Vorstände aller deutschen geographischen Gesellschaften, des Deutschssn Geographentages, des Deutschen Museums für Länderkunde, eine große Anzahl von Hochschullehrern der Geographie und Vertreter der Schulgeograpyie haben den Zusam- menschluß in einer „Deutschen Geographischen Gesellschaft" beschlossen. Den Vorsitz hat Professor Dr. Oskar Schmieder (Kiel) übernommen. Zum Generalsekretär wurde Dozent Dr. W i l h e l m y (K'.el) bestimmt. Der Sitz wird im Hause der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin sein, deren Zeitschrift zugleich Organ der neuen Gesellschaft wird.
dieser schmissigen Melodie tanzten? Selig und im siebten Himmel? Aber ich wollte ja von der 77. Hölle erzählen:
Also es ist heiß hier, einfach entsetzlich heiß! So heiß, daß man sich wundert, wie dabei noch atembare Luft bleibt, und wie so viele Menschen noch auf zwei Beinen gehen können und nicht auf allen Vieren zur nächsten Dusche kriechen So heiß, daß man dicht an den Häuserwänden entlangschleicht und jedes offene — Kellerloch begrüßt, ob des kühlen Hauches, der dort herausweht. So heiß, daß die kleinen Hausameisen mein Frühstücksbrot mit ihrem warmen Rest am Küchenherd verwechseln. So heiß, daß sich die Gehirnsubstanz aufzulösen scheint und man zu nichts mehr fähig ist, nicht einmal zum Essen ober Schlafen.
Warum ich dann noch Briefe schreibe? — Jnge- maus, für Dich.. .! Und schreiben ist doch mein Beruf, mein täglich Brot. „Schreib' oder stirb!" ist die Losung. Das Fatale ist, daß man beim Schreiben auch d e n ke n muß. Denken bei 36 Grad im Schatten, und in Sevilla sind es 44!! Man nehme einen Bleistift, um Stimmung und Gefühle auszudrücken: Es wird alles in einem Refrain gipfeln wie „Stumpfsinn, Stumpfsinn.. Erfrischungen? Das ist ein Kapitel für sich und Du sollst darüber in einem der nächsten Briefe hören.
Versöhnen können mich mit der „Hölle von Madrid" ihre recht sympatischen Insassen; allerdings sind sie ohne Zweifel mehr oder weniger gehorsame Diener Luzifers, diese dunklen Beelzebuben und Teufels- mädchen. Ja, die Spanierinnen: weißt Du, sie haben so ein verteufeltes Feuer, sagt man. Ich glaube, wenn mich eine von ihnen mit ihren flammenden Augen ansähe, dann würde ich ganz rot — so rot wie ihre leuchtenden Lippen und Fingernägel. Ansonsten will ich mich beherrschen, aber rot werden ist erlaubt, gelt? — Bleib' recht vergnügt, Liebes, und sei nicht bös, wenn kommende Briefe nicht so lang werden wie dieser, denn ich sagte ja schon: es ist ein mysteriöses Etwas in mich gefahren, seit ich in Madrid bin. Und ich bin faul wie die Sünde ... Immer Dein Fridolin.
Aus aller Well.
Nordlicht über Dänemark.
In Dänemark war ein prachtvolles Nordlicht zu beobachten. Es war so kräftig, daß es außerhalb der Stadt Kopenhagen die Zimmer hell erleuchtete. Wie
HcniptfchUftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchriftleiter-: Ernst Blumichein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Tr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans lot)not; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckcrei R. Lange K.S. Ber'ageletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.S.
.. u:ui|u;cn .wiuiiui uvvivuuiiy xj**
n hginn des Krieges gegen die Sowjetunion wurde
em J11 e: zum Armeegeneral und Chef des Großen
len 0« Hauptquartiers ernannt, wobei er Beweise baraul jflier glänzenden militärischen Fähigkeiten abgab ich M uxb ai,'f bem Schlachtfeld von dem Führer und dem -andm yinig Michael mit dem Eisernen Kreuz und dem
ir, wai Michaels--Orden ausgezeichnet wurde. Der Mut und
»int mte qen l zu fo*
etwa p T W ir ha^ @ru# I«. »« erg ”* iuch •* . |4# । Sniw lan * atiiirn in' »• aber- |uM *
geordnet worden.
Kleine politische Nachrichten.
Im Geleitdienst stehende deutsche Minensuchboote brachen am 18.9. durch Flakfeuer einen Angriff britischer Flugzeuge im Kanal. Die Flak schoß einen britischen Bomber und zwei Jagdflugzeuge ab.
In der Nacht vom 18. zum 19. September erhielten bei Angriffen gegen die Reede von Suez durch deutsche Kampfflugzeuge die Ölraffinerien starke Treffer, wodurch sie zum Teil in Brand gerieten. Port Said und die Hafenanlagen von Alexandrien unterlagen ebenfalls deutschen Lustangriffen, bei denen wichtige militärische Objekte getroffen wurden.
In Ostafrika versuchte der Gegner im Sckutz dichten Nebels vorgeschobene Stellungen im Abschnitt Uolchefit anzugreifen. Der Feind wurde in die Flucht geschlagen und ließ zahlreiche Tote auf dem Kampfplatz zurück.
Das Zerstörergeschwader „Horst Wessel" hat unter Führung seines Kommodore, des Ritterkreuzträgers Oberstleutnant Schalk, im Osten bisher mehr als 1000 bolschewistische Flugzeuge vernichtet. Bis zum 16. September flog das Geschwader 2490 Tiefangriffe und zerstörte dabei 750 Sowjetflugzeuge am Boden. Weitere 256 bolschewistische Flugzeuge wurden in Luftkämpfen zum Absturz gebracht. Darüber hinaus wurden 63 Panzer, 75 Geschütze, 150 Lokomotiven und 1480 Fahrzeuge aller Art vernichtet sowie 68 Batterien außer Gefecht gesetzt. w
Der Reichskommissar der freiwilligen Krankenpflege, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Herzog von Koburg, wurde von König Michael in Sinaia empfangen. Mit der Königin- mutter Helene und dem Leiter der deutschen Wehrmachtsmission, Generalleutnant Speidel, besuchte der Herzog die Lazarette in Sinaia und verteilte Zigaretten an rumänische Verwundete. Vorher hatte der Herzog Kronstadt besucht und das deutsche Kriegerlazarett besichtigt.
len. Davon werden 500 000 Mark sofort dem Kriegs- winterhilfswerk überwiesen
Die japanische Regierung überreichte der Sowjetregierung einen scharfen Protest gegen das Segen von Treibminen in japanischen Gewässern. Durch diese Minen ist ein japanisches Schiff versenkt, ein anderes schwer beschädigt worden.
♦
Die Frau des sowjetischen Botschafters in Tokio, S m e t a n i n , und weitere 50 Frauen und Kinder der sowjetischen diplomatischen Vertreter in Japan reiften von Turuga nach Wladiwostok ab.
Die Japaner haben bei ihren Säuberungsaktionen gegen die chinesischen Kommunisten in den gebirgigen Gegenden westlich Hopei während der letzten vier Wochen Tausende von Gefangenen gemacht.
in deutsche Oefangenenlaaer eingeliefert. Allein unter den bei ihrem kläglich gescheiterten Angriff auf Berlin abgeschossenen 20 britischen Flugzeugen wurden fünf Besatzungen, das sind 2 5 v. H., Kanadier und Australier festgestellt.
Oie neue französische Verfassung.
Paris, 19. September. (DNB.) Die beiden Ausschüsse, die sich mit der Ausarbeitung der neuen französischen Verfassung und mit der Neueinteilung des französischen Territoriums befassen, haben ihre Arbeit so gut wie beendet. Frankreich wird künftig in 19 Provinzen eingeteilt werden. Die Kathedrale von Notre Dame wird der Mittelpunkt der Provinz von Paris sein, die einen Durchmesser von 70 Kilometer haben wird; die Grenzen der übrigen Provinzen sind noch nicht genau festgelegt. Die neue Verfassung des französischen Staates wird als Grundlage die Gemeinde als kleinste Einheit fraben. Darauf folgen der Kanton, das Arron- difsement, das Departement und schließlich die Provinz, mit einem Gouverneur an der Spitze. Politisch wird das Volk durch zwei Organe vertreten werden: den „Großen Rat", aus 200 unabsetzbaren und vom Staatschef ernannten Mitgliedern, und die „Kamme r", aus 300 Vertretern der Fa- milien, der Berufsstände und der Legion, die ebenfalls vom Staatschef ernannt werden. Beide Volksvertretungen 'werden sich jedes Jahr einmal zur Nationalversammlung vereinigen, um eine
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Madrid, Ende August 1941.
Meine liebe Jngeborg!
Also da bin ich nun in der „Hölle von Madrid"! Sei mir bitte nicht böse, daß ich erst am zweiten Tag meines Hierseins schreibe — selbstverständlich bist Du das erste Wesen auf Erden, dem die Lufthansa ein Lebenszeichen von mir aus der iberischen Metropole bringt. Weißt Du, kaum war ich hier angekommen, da hatte ich so das Gefühl, als ob irgend etwas in mich fuhr. Und dieses mysteriöse Etwas flüstert mir ständig zu: „Ach, das kannst du auch morgen tun!" Dreimal mußte ich — o Schande! — einen Anlauf nehmen, um mich zu diesen Zeilen aufzuschwingen. Es ist, als wäre ich wieder in Südamerika, wo man sich bis zum 20. Breitengrad südlich des Aequator auch zu allem „a u f s chwi n g e n" muß; wo man als „gemäßigter Mitteleuropäer" 50 Prozent seiner Energien im ewigen Kampf gegen die eigene Faulheit und bleierne Müdigkeit vergeudet. Es sind das die Länder, in denen man dem trägen Wahlspruch frönt: „Tue niemals morgen, was du ebenso gut übermorgen tun kannst!" Doch nun etwas über das son
nige Spanien:
O wäre es weniger sonnig...! „Neun Monate Winter und drei Monate Fegefeuer" im Jahre lautet das Urteil für den armen Sünder, der in M a - d r i d seßhaft wird. Und es ist nicht daran zu zweifeln: in diesen glutenben Augusttagen läßt uns der Leibhaftige sein grausam' Rüstung spüren. Bisher glaubte ich an sieben Himmel, liebe Jngeborg. Jetzt aber glaube ich obendrein an siebenzigmalsieben Höllen! Was der Leibhaftige in der spanischen Hauptstadt anrichtet? Ich weiß nur soviel, daß er über geradezu teuflisch viele Kalorien verfügen muß. Davon (topft er hier und dort einige Trillionen in die Atmosphäre, um durch solche Kalorien- Invasionen — sicherlich unter dem schnöden Vorwand der Verteidigung seiner Hemisphäre — je nach Belieben strategische Stützpunkte zu ergattern, wie zum Beispiel... „die Hölle von Madrid".
Gevatter Luzifers grausame Rüstung ist wahrhaftig des Teufels. Aus seinem Brutofen sprießt und brodelt allerorts mannigfaches Geziefer. Kommt man ahnungslos und bieder abends in fein Hotelzimmer und knipst das Licht an, da huscht es wie ein böser Geist über den hölzernen ober steinernen Fußboden. „HiHiilfe — eine Maus, eine Maaaus...!" wäre der gellende Schrei so mancher heroischen Amazone. Aber ich versichere Dir, diesmal war es keine Maus, die wie ein verhextes Etwas durch das fahl erleuchtete Zimmer huschte, sondern eine gute alte Bekannte aus Amerika: eine fette „Cucaracha". Sprich bas bitte „Kukarat - s ch a" ! Bei Euch nennt man sie Kakerlaken ober Schaben — aber die deutschen Kakerlaken sind kümmerliche Mißgeburten gegen diese feisten Prachtexemplare südlicher Brutstätten. Sie marschieren hier mit Vorliebe die Abflußröhren hinauf in die Zimmer und machen sich über alles her, was so ein Kakerlakenmagen verdauen kann. Von den schönsten Bonbons über Speisereste bis zum Bohnerwachs und Pelikanol. Vielerorts sieht man sie als liebe Haustierchen an, weil sie zu Hunderten als Heinzelmännchen in den Küchen wirken, über Nacht Abfälle fortschaffen und schmutzige Topfe blitzblank lecken.
In mir dagegen regt sich bei ihrem Anblick jedesmal die Weidmannslust, und mit einem handfesten Pantoffel beginnt eine aufregende Jagd. Es kommt zunächst daraus an, diesen Wieseln unter den Decken- tlüglem die Rückzugsstraßen zu verrammeln, also etwa mit einer Zeitung schnell die unverputzten Deffnungen der Rohrleitungen zu verstopfen. Bei einem Blick unter das Bett oder beim Fortrucken
seiner Neujahrsbotschaft an das Weltjudentum zum Eintritt in das neue Jahr 5702 ausgeführt, daß Großbritannien und seine Verbündeten den Kampf Israels führen. Anderseits wurde in der Sitzung des zionistischen ExekutivkommitSs in Jerusalem der jüdische Anteil an der Verteidigung des britischen Empires hervorgehoben und die Notwendigkeit betont, die Freiwilligenwerbung zu „intensivieren". Das Bündnis zwischen dem Judentum und der englischen Pluto- fratie ist damit genügend gekenntzeichnet. Der rühere jüdische Kriegsminister Hvre-Belisha hat gerade in diesen Tagen den Vorschlag gemacht, daß Engländer und Nordamerikaner ein gemeinsames Bürgerrecht erhalten sollen. Das wäre eine Etappe für das „Weltbürgerrecht", das vom Weltjudentum schon immer erstrebt wurde.
Unruhe in Schanghai.
Rom, 19. Sept. (Europapreß.) In Schanghai hat am Mittwochnachmittag ein Feuergefecht zwischen Terroristen und japanischen Landungstruppen stattgefunden. Von den Terroristen wurden drei Japaner und ein Chinese verwundet sowie ein Chinese getötet. Infolge dieser Anschläge ist in Schanghai die Schließung aller Lichtspielhäuser sowie zahlreicher anderer Unterhaltungslokale an-
des Schrankes lokalisiert man mit ingrimmigem Frohlocken drei, vier und mehr Stück Kammerwild Schießt so ein Teufelsvieh aus seinem Versteck hervor, so donnert wie eine gigantische Bombe der Pantoffel hernieder, und das Bild der Zerstörung ist grauenhaft — wenn man nicht gerade vorbeigedonnert hat. Welch ein Triumph aber, wenn nach erbitterter Verfolgung um Schrank, Kommode, Stühle herum und unter Tisch und Bett hindurch die Beute gezählt werden kann: Ein halbe Dutzend Cucarachas aller Kaliber liegen zerschmettert am Boden, und bas alles ohne Zielgerät! Man spiele mir als Triumphmarsch den Weltschlager: „La
Britischer Spähtruppvorstoß bei Tobruk zurückgeschlagen.
Berlin, 19. Sept. (DNB.) In der Nacht zum If 9. versuchten britische Spähtrupps im Schutze &r Dunkelheit aus bem ©übt eil ber eingelassenen Festung Tobruk gegen bie deutschen und üilienischen Stellungen oorzustoßen. Unter Der- Ivten muhten sich die Briten unter der starken Wir- hng des Feuers der Achsentruppen zurückziehen.
einem Abschnitt vor Tobruk nahmen die Briten ire Artillerietätigkeit wieder auf. Die Banaten schlugen jedoch nicht in Stellungen ein, sondern betonierten in der Wüste ohne Schäden oier Verluste verursachen zu können.
bowjetisches Schlachtschiff beschädigt.
Berlin, 19. Sept. (DNB.) Deutsche Kamps- ßllgzeuge sichteten am Freitag, 19. 9., i m S e e - ubiet westlich Leningrad ein sowfetisches Schlachtschiff, das sie sofort angriffen. Das Schlacht- ^iff wurde durch die deutschen Bomben schwer -^schädigt. Bei Angriffen auf sowjetische Flugplätze im Raume von Leningrad wurden am Frei- icg, 19. 9., 2 4 Sowjet-Flugzeuge am Koben 3 e r ft ö r t, sechs weitere in Luftkampfen »bgeschossen.
Oer Preis
der „N onstop-Ossensive".
Berlin, 19. Sept.' (DNB.) Die britische Lust- ttnffe hat bei der „Nvnstop-Offensive" über 1000 Fugzeuge seit dem 22. Juni b. I. verloren unb bamit i Dirbunben den Ausfall von 3—4000 Mann fliegen- bin Personals zu buchen. Unter den abgeschosse- niu britischen Besatzungen befinden sich in letzter 3-it in steigendem Maße Nichtenglände r. Die ! biitifdje Luftwaffe läßt Kanadier, Australier, Neu- ieUänber unb andere den Blutzoll für ihre „Non- ittp-Offensive" entrichten. Während bie meisten die ler Flieger aus den Dominien nur als Leichen ge- btrgen werden konnten, wurde ein kleinerer Teil
it Angriffsoperationen v „
nfassungsschlacht ostwärts Kiew wurden durchge- hrt von den Heeresgruppen des Generalfeldmar-
I «talls von Rundstedt (oben rechts) und des g neralfeldmarfchalls von Bock (oben links). Die Liftflotten des Generalobersten Löhr (unten links) Urb des Generalfeldmarschalls Kesselring (unten ni)ts) bähen an dem glänzenden Verlauf der Operationen großen Anteil. (Scherl-Archiv-M.)
Das Ritterkreuz.
Berlin, 19. Sept. (DRV.) Der Führer [oerfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Erschlag des Oberbefehlshabers des Heeres Hferfreu) des Eisernen Kreuzes an Oberst
„DSacßin
" _ seit 50 Jahren bewährt!


