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Gießener Anzeiger

kerrspreckanscklutz 2251 »ersiieii ViLitanjchrift:Anzeiger" ßMlhea 11686Franks^M.

Von unserem Sonderberichterstatter Dr. Janns Enns.

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Eine Aera des Vertrauens

Oer deutsch-türkische Freundschaftsvertrog.

11 verbleiben.

Freundschaft.

'agt:

der den der bis

ineOverbandh eil und lei^1 i an und W abei zo

American Expreß Company" und ihre Angestell­ten in einer Weise verhalten haben, die den Inter­essen des Deutschen Reiches zuwiderläuft.

Genau mitten im Atlantik

fr übermittle Ihnen. Herr Reichskanzler, aus »Wi glücklichen Anlatz die Versicherung meiner

das folgenden Wortlaut hat:

»u> Anlatz der Unterzeichnung des Vertrages, fr kme aufrichtige und wahrhafte ff^nd schäft zwischen der Türkei und Deutsch- W tesiegelt. empfinde ich es als ein besonderes 6, Curer Exzellenz den Ausdruck meiner tiefen RTuung übermitteln zu dürfen.

Äittre beiden Länder und Völker treten mit dem

American Expreh Company" in oben genannten Gebieten und die Entfernung amerikanischen Angestellten dieser Gesellschaft spätestens 15. Juli d. 3. gefordert, da sich die

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bloßen f4 l(f)e bes

Schließung der amerikanischen Konsulate.

Note der Reichsregierung an die NSA.

Berlin, 19. Juni. (DRV.) Dem amerikanischen Geschäftsträger in Berlin wurde heute im Auswär­tigen Am) eine Rote übergeben, in welcher die Reichsregierung darauf hinweist, daß das Verhal­ten der amerikanischen Konsularbehörden und des amerikanischen ReisebürosAmerican Expretz Com­pany" seit längerer Zeil zu schweren Bean- standungen Anlatz gibt und datz die Reichs­regierung daher gezwungen ist. die amerikanische Regierung zu ersuchen, alle amerikanischen Beam­ten und amerikanischen Angestellten der Konsular- behürden der Ver. Staaten im Deutschen Reich so­wie in Rorwegen, Holland. Belgien, Luxemburg, den besetzten Teilen Frankreichs, in Serbien und in den von deutschen Truppen besetzten Teilen Griechenlands bis spätestens 15. Juli d. 3. aus diesen Gebieten zurückzuziehen und die Konsularbehörden zu schließen. Gleichzeitig wird in der Rote die Schließung der Riederlassung

iberg.

| dem k- p ferkel W L e Ferkel 211 6 bis 30 % W., ho; i iger Uebegj

Sieg der Intelligenz.

Von unserer Berliner Schristleitunq.

Wie für die alten Römer die schwere Niederlage cn der Allia ein Tag war, der alsschwarzer Tag' noch jahrhundertelang betrauert wurde, so ist der Mittwoch für England wirklich ein Tag furchtbarer Niederlagen gewesen. Der deutsche und der italie­nische Heeresbericht meldeten gleichzeitig, die bis­her größte Panzerschlacht in Afrika fei zugunsten der Deutschen entschieden. 200 britische uno, wie noch vor kurzem die amerikanische Kriegshetzer- presse triumphierend meldete, amerikanische Panzer liegen zerstört auf dem Schlachtfeld, auf dem die Banner Deutschlands und Italiens wehen, und am Abend des gleichen Mittwochs wurde die Welt non dem Abschluß eines deutsch-türkischen Freundschastspaktes überrascht. Zu der schweren militärischen Niederlage kam also e-.ne diplomatische allererster Ordnung, und es verwun­dert uns nicht, wenn man darüber in Kreisen Chur­chills und seines Informationsministers ebensowohl wie in der englischen Presse den Verstand verlor. Natürlich, versichert der englische Rundfunk, hat sich nichts geändert. England war vollständig :m Bilde, daß sein Verbündeter, die Türkei ins geg­nerische Lager marschieren würde und tröstet sich damit, das englisch-türkische Verhältnis bleibe freundschaftlich.

Aber Reuter, das amtliche Telegraphenbüro der Briten, gibt in einer Sendung für den Nahen Osten zu: Es solle nicht versucht werden, zu verbergen, daß dieser Pakt einen diplomatischen. Rückschlag für Großbritannien bedeutet. Mit anderen Worten: dem Inselbriten wird vorgegaukelt, es sei alles beim alten geblieben, während Reuter wenigstens für die Welt des Nahen Ostenseinen diplomati­schen Rückschlag" zugibt, also eine schwere diploma­tische Niederlage Englands. Die englische Presse gar irrlichteriert in der ganzen Welt herum, sie bringt zur möglichsten Abschwächung dieser Nieder­lage die hirnverbranntesten Gründe, die Hitler be­wogen haben könnten, mit der Türkei das alte Ver­hältnis herzustellen, denn die Gedanken und Ab­sichten des Führers werden selbstverständlich von der hellseherischen englischen Presse eher erkannt und veröffentlicht, ehe der Führer selbst sie hab^n konnte. In Wirklichkeit ist der Schlag für Eng­land umso fühlbarer, als jahrelang die britische Diplomatie darauf ausgegangen war, der Türkei jene Furchtpsychose einzuimpfen, die Roosevelt in den USA. wecken möchte. Das sogenannte Garan­tieabkommen Englands mit der Türkei sollte diesem Zweck dienen, und nun? Deutschland hat erklärt, es werde die Integrität der Türkei achten, beide Völker haben ihre Freundschaft erneuert, deren Fol­gen natürlich auf der anderen Seite das Erkalten

Wie das Deutsche Nachrichtenbüro dazu von z u - ständiger Seite erfahrt, liegt für die in der Note festgestellten Vergehen der amerikanischen Ver­tretungen ein erdrückendes Material vor. Aus der Fülle des dem Auswärtigen Amt vorliegenden um­fangreichen Materials über die staatsabträglichen Machenschaften und den unerlaubten Nachrichten­dienst der amerikanischen Konsulate werden nach­stehend einige Falle mitgeteilt:

1. Der Konsul in Frankfurt a. M., Sidney B. Rodecker, hat im Herbst 1939 Unterlagen für deutschfeindliche Propagandavor- t r ä ge geliefert, ferner hat er Informationen über militärische geheimzuhaltende wehrwirtschaft- liche Fragen weitergeleitet.

2. Der Generalkonsul Orsen R. Nielsen und der Konsul Roy E. Bower in München haben sich im Laufe des Januar 1940 dadurch deutschfeindlich be­tätigt, daß sie gegenüber deutschen Persönlichkeiten abfällige Bemerkungen über Deutschland und die deutsche Regierung machten.

3. Der Generalkonsul in Köln, Alfred W. Klie- foth, hat im Herbst 1939 und im Frühjahr 1940 Spionage gege^i Deutschland getrieben unter Benutzung eines mit dem-belgischen Generalkonsulat in Köln vereinbarten Schlüssels von Stichworten für Meldungen, die sich auf den deutschen Einmarsch in Belgien, Holland und Luxemburg beziehen sollten.

4. Der Dizekonsul Ralph C. Gctsinger beim ame-

füllt sein mögen, durch die das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland gekennzeichnet wird."

Die Parlamentsgruppe der türkischen Volks- Partei trat zu einer Sondersitzung zusammen, in deren Verlauf der türkische Außenminister die Abgeordneten über den Verlauf der deutsch-türki­schen Verhandlungen zum Abschluß des neuen Pak­tes unterrichtete und die Unterzeichnung für den Abend desselben Tages in Aussicht stellte. Im An­schluß an die Ausführungen des Außenministers wurden von den Abgeordneten zahlreiche Fragen an den Außenminister und den Ministerpräsidenten gerichtet. Die Abgeordneten billigten ein­stimmig die Haltung der Regierung. Auch die unabhängigen Abgeordneten billigten den deutsch- türkischen Pakt.

Botschafter v. P a p e n liefe der türkischen Presse folgende Erklärung zugehen: Der Vertrag bestätigt aufs neue die alten Beziehungen zwischen Deutsch­land und der Türkei, die gekennzeichnet waren vom Vertrauen und der Freundschaft, durch die unsere Länder seit Jahrhunderten geeinigt waren, und die nie ernstlich gestört wurden, es sei benp, vorüber­gehend durch Mißverständnisse über die Ziele der deutschen Politik, die Europa eine neue Ordnung zu geben wünscht. Wir müssen die Bedeutung des neuen Vertrages im Rahmen der deutschen histo­rischen Ereignisse unserer Epoche betrachten, dann wird der Vertrag zum Beweis dafür, daß das Reich und die ihm verbündeten Machte in ihrem Kampf um die neue Ordnung von Europa ihre Pläne a u f der Basis der Gerechtigkeit gründen und entschlossen sind, der Türkei und dem türkischen Volk, die die Erhaltung der türkischen Selb­ständigkeit zum Prinzip der türkischen Außen­politik gemacht haben, den Platz und den Einfluß zu sichern, der ihm als Erbe seiner langen und glor­reichen historischen Vergangenheit und als Mitt­ler zwischen Europa und dem Nahen O st e n zukommt. Nachdem ich in den Reihen der ottomanischen Armee zusammen mit den Söhnen *bes türkischen Volkes für eine große gemeinsame Sache gekämpft hatte, bin ich dankbar, diesen Kampf auf friedlichem Felde weiterführen zu dürfen.

Handschreiben des türkischen Staats­präsidenten an den Führer.

Berlin, 19. 3uni. (DRV.) Der Führer empfing heule nachmittag in der Reuen Reichs­kanzlei in Gegenwart des Reichsautzenministers van Ribbentrop den türkischen Botschafter in Berlin, Gerede, der dem Führer ein Hand­schreiben des türkischen Staatspräsidenten 3smet 3 n ö n ü überbrachte.

wieder die Blicke der großen Mächte gezogen. Wieviel mehr muß das der Fall das Zeitalter des transozeanischen Luft- bereits begonnen hat.

nicht nur die Lage im Gradnetz und zwi- Kontinenten, welche die Scheinwerfer

fr I i n, 19. 3uni. (DRV.) Aus Anlaß der An- tU/ des deut sch-türkisch en Freund-

'einensvertrages richtete der türkische Staats- lt3smet3nünüan den Führer ein Tele­

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Sreifag, 20. Zurr! Ml

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bi§8/2Ubr desBormittags

Anzeigen-Preiie:

Anzeigenteil 7 Nvk. ic mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Nm. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25°/o ment

2n._ öiebsJ affen 1 °rnmen J Beßlich q3 ie 1900-11 2<) Schl r Sofal n AusiÄ fen noch r| ein. Von | der AnnaW lt das Eni Fulda-W 'gftr. 10, |J n- Eine rl 5. um 14 j Waben, | ehrs »einen i leine sind 1 )t sie jo fj ?er gerod-I liiere solhl nötig im neuen M solche Sdifl ' oerfdM , indem I ZahluiWl lermenbet 1

lj H dieses Telegramm antwortete der Führer

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rikanifchen Generalkonsulat in Hamburg hat im Frühjahr 1941 Spionage gegen das Deut­sche Reich betrieben, indem er Skizzen des Bahn­netzes und der Hauptzufuhrstraßen der einzelnen Fernbahnen in Hamburg angefertigt sowie über militärische Anlagen in der Umgebung von Ham­burg einen Bericht verfaßt und dieses Material weiterzuleiten versucht hat.

5. Der frühere Angestellte des amerikanischen Generalkonsulats in Oslo, Iwan Jacobsen, hat Anfang Dezember 1940 auf der Reise von Oslo nach Moskau, wie an der norwegisch-schwedischen Grenze festgestellt wurde, zahlreiche Schriftstücke bei sich geführt, in denen deutsche Besatzungsmaß­nahmen in Norwegen dargestellt waren und die offenbar mitgenommen wurden, um im Ausland deutschfeindliche Propaganda zu irei­ben. Ferner befand sich unter seinen Schriftstücken ein Bericht über Transporte von Truppeneinheiten nach Nordnorwegen und sonstige deutsche militä­rische Maßnahmen. Jacobsen hat zugegeben, diese Schriften von dem früheren Angestellten des amerikanischen Generalkonsulats in Oslo, Dr. Frank Nelson, erhalten zu haben, der die Schriften selbst verfaßt hat.

6. Der Konsul Cecil Croß und der Konsul Leigh W. Hunt haben im Laufe des Herbstes 1940 teils einzeln, teils gemeinsam den britischen Staatsan­gehörigen und Angestellten des früheren britischen Konsulats in Paris, Sutton, in ihrem Amis- gebäube monatelang beherbergt, bis Sutton außer­halb des Gebäudes verhaftet wurde. Sutton hat während des Aufenthaltes im amerikanischen Amts­gebäude Spionage gegen Deutschland getrieben und ist inzwischen zu längerer Freiheitsstrafe ver­urteilt worden. Ferner haben Croß und Hunt ver­anlaßt, daß einem aus der Kriegsgefangenschaft entwichenen englischen Offizier in Paris Unter­stützung gewährt wurde. Die Angestellte Mrs. Eli­sabeth Deegan hat diesen Offizier in die Unter» ftützungskartei eingetragen und den von ihm aus­gefüllten Fragebogen entgegengenommen.

Auch Italien schließt die LlGA.-Konsulate.

Rom, 19. 3uni. (DRV.) Amtlich wird mifge- leilt:Das Außenministerium hat am Danners- tag der Votfchaft der Vereinigten Staaten von Amerika eine Role zugestelll, in der unter Hinweis darauf, daß die Haltung und die Tätigkeit der ame­rikanischen konsulatsämter in 3talien z u gro­ßen Veanstandungen Anlaß gaben, mil- gefeUf wird, daß die italienische Regierung von der Regierung der Vereinigten Staaten die Zurück­ziehung der amerikanischen Konsulatsbeamten und -angestellten sowie die Schließung der Konsulate in 3talien sowie den der italieni- scheu Oberhoheit unterstellten und von den italieni­schen Truppen besetzten Gebieten bis zum 15. 3ulj verlangt. Die italienische Regierung hat sich vor­behalten, auch die Büros der American E x - preß Company in 3talien zu schließen."

1 ®irb i bas Th 'Wang | :ls Öratorij ,5 Stubern« estakt in 3

-«Jahrgang Nr.144

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1 rn einzelnen Nummern o.Lstge höherer Gewalt

in Washington bekannt, daß die Berater des Präsidenten für die Besetzung gewisser französischer spanischer und portugiesischer A t l a n t i k i n s e l n agitierten. Für die Uebernahrne dieser Inseln gebe es ebensowenig Rechtfertigung wie für eine Inva­sion Spaniens, Portugals oder Frankreichs. Falls der Präsident jetzt die Vereinigten Staaten durch die Hintertür in den Krieg zerre, sollte man nicht länger über die Demokratie der USA. sprechen, sondern einsehen, daß die Verfassung über Bord Men Mächte'sich auf die Azoren richten läfet. [geworfen und eine Diktatur errichtet sei.

wechsel zwischen dem türkischen Außenminister Saracoglu und dem Reichsoufeenminister von Ribbentrop statt.

Eine neue Atmosphäre vollkommener Sicherheit. Eine Rundfunkansprache Saracoglus.

Ankara, 19. Juni. (Europaprefe.)Mit grofeer Freude gebt ich Kenntnis von der Unierzeia)nung dieses Vertrages, der ein wichtiges historisches Do­kument der Freundschaft darstellt", erklärte der türkische Außenminister Saracoglu in einer Rundfunkansprache zur Unterzeichnung des deutsch­türkischen Freundschaftspaktes.Deutschland und die Türkei", so sagte er,die im Laufe der schick­salsvollen Weltereignisse seit Jahrhunder­ten niemals im Wider st reit zueinan- d e r standen und deren Stellung zueinander i m - mer klar und korrekt blieb, haben soeben durch den Vertrag ihre Freundschaft auf die feste­sten Grundlagen gestellt und versichert, daß sie auch in Zukunst nicht zueinander in Wider­spruch treten werden. So haben sich wieder die deutsche und die türkische Nation in einer neuen Atmosphäre d e r vollkommenen Sicherheit die Hand gereicht. Die schon bestehenden vertraglichen Verpflichtungen der bei­den Parteien bleiben unberührt, und es wird ver­sichert, daß die Verpflichtungen nicht im Wider­spruch zu dem Vertrag stehen. Ich betrachte es als meine Pflicht, die wertvollen Bemühungen meines Freundes v o n Papen, der mein Land kennt, um die Erreichung dieses Ergebnisses besonders zu erwähnen. Wir sind ihm in dem Wunsche begegnet, daß die Veröffentlichungen der Presse un des Rundfunks unserer Länder von dem Geist der Freundschaft und des gegenseitigen Vertrauens cr-

(5ichdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Ponta Delgada, im Juni 1941.

lenken Sie, Ew. Exzellenz (das ist die portu- Mch-hvfliche Umschreibung fürmein Herr"), »liefe Amerikaner bat gestern abend hier gesagt, &1 könne sich durchaus darüber streiten, ob un- UZnseln zu Amerika oder zu Europa gehörten: L Zaren lägen genau mitten im Atlantik!" Der Disturm prasselt auf die Glasveranda unserer 1 de hospedes und untermalt gleichsam das Mromentvolle Trommelfeuer der Worte meines f mdetenSenhor doutor.Spricht man hier ;or ugiefifd) oder nicht? Sind wir eine Pro- «Portugals oder nicht? Wir sind nicht mal eine K- ie, wir sind eine portugiesische Provinz, «Distrito' unseres Mutterlandes wie Coimbra « Porto! Die Amerikaner scheinen mir sehr 5Ei:d) in der Geographie zu fein, besonders, wenn Lin ihren Kram paßt!" Der Doktor reißt die Starte von der Wand:Hier, wie weit ist es itelSA.? Ueber 3500 km! Wie weit bis Lissabon? Äp 1500 km! .Haargenau* in der Mitte des Ms? Der Teufel hole die amerikanische Geo- Mie!"

Zji dicke Wirt kommt dazu:Ja, ja, im Welt- sjq machten sich die Amerikaner schon mal rÄht keil hier, aber sie sind zumeist wieder abgezogen. 'Mfangt's genau so an wie damals: so etliche gfc- aus USA. und England dehnen ihre Win-

nn auf unseren milden Inseln recht lange ÄFür uns Gastwirte nicht nur unangenehm. M Fischerei, Frühgemüsebau, Orangen und Ana- M us unseren Treibhäusern können mir allein chi leben. 100 Menschen leben auf einem qkm Mirchschnitt. Dabei sind die Inseln zum größten IHÜulkanberge, die bis über 1000, ja bis weit 11*000 m hochragen. Auf dem angebauten Land Äi in Wirklichkeit 300, 400 und mehr Menschen

Andere Momente der geographischen Lage kommen hinzu. Nicht zuletzt spielt die klimageogra­phische Lage eine Rolle. Das größte Luftver­kehrsbedürfnis über die Weltmeere hinweg besteht zwischen den hochzivilisierten Ländern der Nord- halbkugel. Gerade hier aber sind die atmosphäri­schen Störungen das ganze Jahr hindurch beson­ders unangenehm. Ein Tief nach dem andern wan­dert über den nördlichen Atlant, mit oft stürmischen Winden aus den westlichen Quadranten. Ein Ost- West-Derkehr in den heutegangbaren" unteren Luftschichten ist mit großen Gefahren verknüpft. Sicherer ist ein Ausbiegen nach Süden: in die stabileren Wetterlagen der subtropischen Breiten. Besonders im Sommer, wenn die Hochdruckgürtel der Erde sich nach Norden verschieben, liegen die Azoren günstig. Der Ost-West-Flugverkehr kann fast immer mit dem Wind fliegen soweit er im Hochdruckgebiet überhaupt nennenswert vor­handen ist, ja er kann über die Bermudas dann weiterhin mit südlichen und südwestlichen Winden an die amerikanische Ostküste bei Neuyork kommen. 3m Winter sind die Windverhältnisse zwar nicht so günstig, bieten aber keine unüberwindbaren Schwierigkeiten im Gegensatz zu der Nordroute Irland-Neufundland mit ihren rasenden Stürmen. Die noch britischen Bermudas sind der andere brauchbare Stützpfeiler der atlantischen Flugbrücke, rund 1300 km südöstlich Neuyork ge­legen, gleichfalls durch die Klimalage begünstigt.

Natürlich wird auf den Inseln heftig die Frage erörtert, ob die USA. gegebenenfalls die Azoren gegenüber Europa würden behaupten können. Nicht nur die Optimisten glauben, daß es die Amerika­ner sehr schwer haben würden, die Inseln auch nur" gegen die portugiesischen Soldaten zu er­obern. Vor allem aber weist man darauf hin, daß zumindest die östlichen Inseln noch im Bereich der europäischen (Einbringtiefe der Luftwaffe liegen, amerikanische Fernkampfbomber dagegen nicht Hin- und Rückslug von der amerikanischen Ostküste oder von den Bermudas aus bewältigen könnten. Nicht nur das zwischenstaatliche, völkische und moralische Recht sei auf der Seite der Portugiesen, sondern auch die stärkere strategische Position. Die Gefahr stärkt auch hier das europäische Bewußtsein, ja ruft es überhaupt erst hervor...

Der Regen hat aufgehört. Die Sterne funkeln. Gedämpft klatscht die Brandung gegen das Ufer, die Brandung aus den nicht mehr ungemessenen Weiten des Atlant. Fischer und Soldaten singen irgendwo am Strand, wehmütig, gedämpfte Hei- matlieder.und Soldatenlieder in schnellem Marsch­tempo. Der Blick schweift nach Westen, schweift nach Osten; er versinkt in der Schwärze des Hori­zonts, wo Meer und Himmel ineinander über­gehen ...

Durch die Hintertür in den Krieg!"

Washington, 19. Juni. (DNB.) Der demo­kratische Senator Wheeler protestierte gegen die interventionistischen Versuche, Amerika durch die Hintertür in den Krieg zu bringen. Es sei

jhckte können wir leider nicht via Transradio »k! urch eines der zahlreichen Kabel verfrachten." Bo entwickelt sich ein Gespräch, aus dem hervor- jt wie sehr man sich hier plötzlich wieder he­lft geworden ist, vom Kampf der Kontinente 8 iiifeer Acht gelassen zu sein. Es sind nicht die qkm Bodenfläche der 500 bis 600 km weit Breite von Lissabon und Neuyork über verstreuten Inseln mit ihrer Bevölke- V« Millionen Menschen, es ist einzig und die geopolitische Lage der Azoren, Sam reizt. Es scheint uns ein dürftiges der Amerikaner hier, wenn sie nach dem Whisky etwas zu laut in ihrer Tischrunde Hinweisen, daß die Hawai-Jnseln im noch weiter von der amerikanischen Küste als'die Azoren. Honolulu liegt in der Tat SA. viel näher als Japan, aber die Azoren iel näher bei Europa als bei Amerika, ganz davon, daß auf den Azoren bereits Por- fiebelten, als Amerika noch gar nicht ent- und als noch kein Mensch an die USA. konnte! Aber Macht ist oft im Leben der vor Recht gegangen. Und solche, weit in die der Ozeane vorgeschobenen Brücken- seit den Tagen der Ozeanschiffahrt, Kabellinien und des Großfunk-

m Quadratkilometer. Und Sie wissen ja, wie zabenstMjM man hierher kommen kann. Unsere Landes-

vrühlsche UniverfitAsdruckerei 8. £awge General-Anzeiger für Oberhessen Sietzen, §ch»lstratze 7-9

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Tage in die Meta gegenseitigen 50$ jbf'a u e n s ein, in dem festen Willen, stets

Anlaß der Unterzeichnung des deutfch-tur- [tidl 5 Bichn Vertrages, der die aufrichtige Freundschaft 1 Mfcej unseren Ländern bestätigt, teile ich Eurer . iB VMenz in Erwiderung 3hres freundschaftlichen ^r^ rmms mit, daß auch ich das Gefühl gröfe- las^'"!?Befriedigung über diesen Der- . >r 1; - abschlutz empfinde. Auch ich bin dessen ge- jfteifl unsere beiden Länder fortan in eine Aera

haften wechselseitigen Vertrau- cl&'7 ^seaitreten. 3ndem ich 3hnen für die verstche- freundschaftlichen Gefühle bestens danke, ' ich diese gleichzeitig auf das wärmste.

.ÄflM U'-. dem gleichen Anlaß fand ein Telegramm- ioW