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die

Am kommenden Sonntag, 25. Mai, werden

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Grundbuch für Gießen, Band 47, Blatt 2553:

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Die Beerdigung findet statt Dienstag, 20. Mai, nachm. 3 Uhr.

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Freitag, den 20. Juni 1941, vormittags 9 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Zimmer Nr. 101, die auf den Namen der

Bekanntmachung.

Delr.: Fischvollkonserven.

Diejenigen Verbraucher, die infolge Fehlens des Abschnittes 26 der Nährmittelkarte 22 Fischoollkon- serven bisher nicht beziehen konnten, können bis ZUM 24. Mai 1941 einschließlich gegen Vorlage der Sonderausweiskarte für den Fischbezug den Bezug tätigen. 22921)

Die Verteiler verausgaben die Fischvollkonserven gegen Eintrag in eine Liste und Abstempelung des Abschnittes 1 (Marinaden und Konserven) der Son­derausweiskarte. Der Listeneintrag muß enthalten: Zu- und Vorname, Wohnung, Zahl der zum Haus­halt gehörenden Personen, Zahl der ausgegebenen Konserven.

Die Abrechnung über die Konservenausgabe ist für die kommende Woche vorzubereiten.

Gießen, den 20. Mai 1941.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.

Bekanntmachung.

Nachstehend bringe ich die amtliche Bekannt­machung über die Bodenbenutzungserhebung 1941 zur öffentlichen Kenntnis.

Gießen, den 19. Mai 1941. 2282C

Der Oberbürgermeister. I.V.: Nicolaus.

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film, der mit fetten zu sehenden Naturaufnahmen des Meeres ausgestattet war, zeigte den Einsatz der U-Boote am Feind". Die Vorführungen fanden reichen Beifall.

Der Vereinsführer dankte den Kameraden von der Kriegsmarine und gab dann bekannt, daß die für den 22. Mai angesetzte Sternwanderung nach der Finsterloh bei Wetzlar auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden mußte. Daran anknüpfend sprach er über den Sinn des Wanderns als eine der schönsten Leibesübungen. Er gedachte der Kame­raden an der Front und betonte, daß ein tüchtiger Turner auch ein guter Soldat ist. Weiterhin gab er bekannt, daß der Standortführer der HI., Haupt- gefolgschaftssührer und jetzt Marine-Bootmanns- maat R u p p e l, eine Vereinbarung mit dem Turn­verein 1846 getroffen hat, nach der die Sportdienst­gruppen der Marine-HI. ihre turnerische Ausbil­dung durch den To. 1846 erhalten werden.

Monatsmusterung der Marine-Kameradschaft Gießen. Am Samstagabend fand im Heim der Marine- Kameradschaft Gießen die gutbesuchte Monats­musterung der Marine-Kameradschaft statt. Kame- radschaftssührer i ch machte zunächst Mitteilung von dem Tode des Kameraden Korvettenkapitän a. D. Fürst Karl von Isenburg-Büdingen, der viele Jahre der Kameradschaft angehört hatte. Dem Ver­storbenen wurde die übliche letzte Ehrung erwiesen. Sodann beschäftigte man sich in der Hauptsache mit einer Besprechung der Vorbereitungen für den 50. Gründungstag der Marine-Kameradschaft Gie­ßen am 12. April 1942. Aus diesem Anlaß soll eine Chronik erscheinen, in der über die Entstehung und das Wachsen sowie die Tätigkeit der Marine-Kame­radschaft berichtet werden soll. Darin soll auch über jeden einzelnen Kameraden, seine Dienstzeit bei der Kriegsmarine und seine Zugehörigkeit zur Marine- Kameradschaft berichtet werden. Die lebhafte Aus­sprache bekundete das starke Interesse der Kame­raden an diesen Vorbereitungen. Platzwart Bierau machte dann noch Mitteilungen über die Gestaltung des Bootshausgeländes. Nach Bekannt­gabe der Grüße von einberufenen Kameraden und nach Erledigung einiger kleinerer Angelegenheiten wurde die Musterung in der üblichen Weise ge­schlossen.

liegen Meldungen bis jetzt noch nicht vor. Melde­schluß ist am kommenden Donnerstag.

Handball im Männerturnverein.

T. V. Hochelheim 1. Igd. M. T. V. 1. Ägd. 12:3.

T. V. Hochelheim Sportdienstgruppe M. T. V. Sportdienstgruppe 12:1.

M. T. V. 2. Igd. T. V. Dutenhofen Igd. 15:7.

Die 1. Jugend traf beim Rückspiel in Hochelheim einen durch mehrere Spieler der 1. Mannschaft ver­stärkten Gegner an. Dadurch war sie von Anfang an körperlich sehr benachteiligt. Außerdem mußten noch 5 Ersatzleute eingestellt werden. Aber trotzdem ließen sich die Gießener nicht entmutigen. Besonders in der ersten Halbzeit leisteten sie erbitterten Wi­derstand. Gleich vom Anstoß weg erfolgt ein schnel­ler Durchbruch des Gießener Sturmes, den der Mittelläufer mit einem schönen Torschuß abschließen kann. Aber nicht lange dauert die Freude. Sommer, der Linksaußen Hochelheims, erhält frei vor dem Tor stehend den Ball und schießt unhaltbar für den Gießener Torhüter ein. Im weiteren Verlauf des Spiels kann sich der Sturm des M. T. V. nicht mehr finden. Immer wieder rennt er sich an der Hochelheimer Verteidigung fest. Der Hochelheimer Sturm nützt bis zur Halbzeit 3 Deckungsfehler der Gießener Hintermannschaft zu weiteren Torerfolgen aus. Nach dem Wechsel können die Platzbesttzer das Spiel weiterhin überlegen gestalten und noch 8 Tore schießen, während die Gießener noch zwei­mal erfolgreich bleiben.

Vor diesem Spiel lieferten sich die Sportdienst­gruppen beider Vereinen einen schönen Kampf. Allerdings siel das Ergebnis etwas zu hoch aus. Die Torschüsse der Gießener scheiterten immer wie­der an der Abwehr des Hochelheimer Torhüters.

Die 2. Jugend zeigte gegen Dutenhofen eine schöne Leistung. Leider trat der Gegner mit nur 8 Mann an, sonst wäre es sicher zu einem span­nenden Kampf gekommen. So konnten aber die Gießener jederzeit überlegen spielen, und der Sieg fiel auch in dieser Höhe verdient aus. Besonders zeichneten sich hier Becker im Sturm und Gröninger im Tor aus.

Handball im TV. Heuchelheim.

Die Handballjugend des Turnvereins Heuchel­heim hatte sich für den vorigen Sonntag die Jugend­

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ursprünglich für den 6. April vorgesehenen hessischen Meisterschaften im Saal-Radsport in Gießen zur Durchführung kommen. Die Veranstaltung, die vom NS.-Reichsbund für Leibesübungen ausgeht, wird von der Gießener Radfahrvereinigung 1885 ausge­richtet und in der Turnhalle der Alten Pestalozzi- Schule stattfinden. Für die ausgeschriebenen Wett­bewerbe sind bis jetzt folgende Meldungen einge­gangen: Radballspiel: zwei Mannschaften aus Gie­ßen, je eine Mannschaft aus Krofdorf, Kassel, Klein- Auheim; Einer-Kunstfahren: je ein Fahrer aus Wetzlar und Kassel; Zweier-Kunstfahren: eine Mannschaft aus Kassel; für die übrigen Wettbewerbe

Reichssportführer Obergebietsführer v. Tscham- m e r u n d O st e n , der Beauftragte für die Leibes­erziehung der deutschen Jugend, erläßt zum Reichs- s p 0 r t w e t t k a m p f der Hitler-Jugend am 24. und 25. Mai nachstehenden Aufruf:

Deutsche Jugend!

Unter dem Schuh der siegreichen Waffen unserer unvergleichlichen Wehrmacht hast du dein sportliches Leben während des Krieges uneingeschränkt weiter- führen können.

Zeige dich des Opfers würdig, das der deutsche Soldat für dich auf den Schlachtfeldern des Krieges gebracht hat.

Deine Wehrkraft und deine Stärke sollen für alle Zeiten dem deutschen Volk die Garantien für eine glückliche Zukunft sein.

Deutsche Jugend! Stähle deine Kräfte im sport­lichen Wettkampf, werde hart und sei jederzeit zum neuen Einsatz bereit.

Der Reichssportwettkampf der Hitler-Jugend 1941 soll auch in diesem Jahre wieder zu einem Beweis der Leistungsstärke werden.

Tritt am 24. und 25. Wai geschlossen zu dieser größten sportlichen Kundgebung an und zeige, daß du allen Anforderungen gewachsen bist, die einst an dich gestellt werden.

Mannschaft des TV. Beuern nach Heuchelheim vei» pflichtet. Nach einem schönen Kampf mußten sich die Gäste mit 9:1 Toren klar geschlagen bekennen.

Aus der engeren Heimat.

Schweinemarkt in Alsfeld.

Alsfeld, 19. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 131 Ferkel zum Ver­kauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 24 bis 30 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 35 RM. das Stück. Bei flottem Handel wurde der Markt ge. räumt.

Kreis Alsfeld.

* Mücke, 20. Mai. Am heutigen Dienstaa, 20. Mai, feiert der im Ruhestand lebende Brief, träger Wilhelm Bender seinen 7 5. Geburts. tag. Der alte Herr, der Jahre lang die Bahnpost von Mücke nach Hungen begleitete, ist körperlich und geistig noch sehr rüstig und versieht alle Garten- und Feldarbeiten. Dem Jubilar gilt auch xnfer herzlicher Glückwunsch.

Kreis Bübinqen.

Q Nidda, 18. Mai. Einen empfindlichen Schaden erlitt ein Einwohner in dem benachbarten E i ch e l s d 0 r f. Fast l^LZentner Fleisch- und Wur st waren verbrannten ihm in 1 der Räucherkammer eines Nachbars. Vermutlich gingen die unter dem glimmenden Sägemehl be- sindlichen Holzspäne in Flammen auf, wodurch der Brand entstand. Die üble Gewohnheit der Kim 1 der, sich hinten an die Wagen zu hängen, 1 hätte in dem benachbarten Michelnau für einen Schuljungen leicht zum Verhängnis werden kön­nen. In demselben Augenblick, als er vom Wagen weglief, faßte ihn ein von hinten kommendes Per- sonenauto und schleuderte ihn zur Seite. Mit zahl­reichen, teilweife erheblichen Hautabschürfungen mußte der Junge nach Hause gebracht werden.

Kl. 8* oder Stück Gartenland zu pachten ge­sucht. Schriftl. Ang. u. 2291D a.d. Gieß. Anz.

Amtliche Bekanntmachung

Bodenbenuhungserhebung 1941.

Auf die im Einvernehmen mit dem Herrn Reicks­forstmeister ergangene Anordnung des Herrn Reichs­ministers für Ernährung und Landwirtschaft ist im Mai 1941 eine Bodenbenutzungserhebung durchzu­führen. Dazu ist es nötig, die Anbauflächen der Landwirtschaftlichen Betriebe, Forst-, Gartenbau-, Fischerei- und Weinbaubetriebe festzustellen. Auch die Arbeitskräfte dieser Betriebe werden durch die Erhebung ermittelt.

Aw 21. Wal 1941 erhält jeder Betrieb mit einer Bodenfläche von 0,50 und mehr Hektar Erwerbs­gartenbaubetriebe auch unter 0,50 Hektar vom Oberbürgermeister

1 orangefarbenen Betriebsbogen IDruckfache Bo 1).

Der Betriebsbogen ist sorgfältig auszufüllen und spätestens am 26. Mai 1941 an den Oberbürger­meister zurückzugeben.

Die Betriebsinhaber oder deren Vertreter sind nach der Verordnung über Auskunftspflicht vom 13, Juli 1923 (Reichsgesetzblatt I, Seite 723) gesetz­lich verpflichtet, die geforderten Angaben zu machen. Betriebsinhaber, die am 22. Mai 1941 den Betriebs­bogen noch nicht erhalten haben, müssen ihn vom Oberbürgermeister sofort anfordern.

Alle an der Erhebung beteiligten Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Angaben wer­den zu volkswirtschaftlichen und statistischen Zwecken benutzt. Die Bodenbenutzungserhebung bildet die Grundlage für alle Maßnahmen zur Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes. Es wird deshalb erwartet, daß alle Betelligten ihre Betriebsbogen wahrheitsgemäß und sorgfältig ausfüllen und pünkt­lich an den Oberbürgermeister zurückgeben. Unwahr­scheinliche Angaben können durch amtlich verpflich­tete Sachverständige nachgeprüft werden. Es ist da­mit zu rechnen, daß im Anschluß an diese Erhebung Kontrollerhebungen stattfinden.

Darmstadt, den 2. Mai 194L

Der Direktor des Hessischen Landesstatistischen Amts.

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Gießen, den 6. Mai 1941.

Im Auftrage des Amtsgerichts Gießenr Karfe, Ortsgerichtsvorsteher. ------------------------ ' asaa

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