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Vorbedingungen für die größte Ausweitung ihrer gegenseitigen Handelsbeziehun­gen zu schaffen, die mit ihrer wirtschaftlichen Struk­tur im Einklang steht.

4. Die beiden Regierungen hoffen, daß die presse der beiden Länder sich in ihren Aeuße- rungen von der Freundschaft und dem gegenseitigen Vertrauen inspirieren läßt, deren erneute Feststel­lung Gegenstand der gegenwärtigen Erklärung ist."

Englands Blockade gegen ganz Europa.

USA -Hilfsangebot für die kleinen Staaten von Halifax abgelehnt.

Berlin, 18. Febr. (DNB. Funkspruch.) In einer Rundfunkansprache gab der ehemalige Präsi­dent Hoover bekannt, daß den Regierungen Deutschlands und Englands ein Plan unterbrei­tet worden fei, auf Grund dessen den kleinen besetzten Staaten geholfen werden könnte, ihre Lebensmittelnot zu überwinden. Hier­bei solle Belgien als Probefall in Betracht ge­zogen werden, um festzustellen, ob und unter wel­chen Bedingungen sich solche Lieferungen ermög­lichen ließen.

Der britische Botschafter in Washington, Lord Halifax, erhob sofort P r o t e st gegen diesen Plan, in dem er erklärte, daß England nicht z u- lassen werde, daß Lebensmittel ganz gleich unter welchen Bedingungen von Ländern außer­halb Europas für die besetzten Gebiete zur Ver­fügung gestellt werden. Mit dieser Erklärung hat Halifax offiziell zugegeben, daß sich die englische Blockade gegen Europa als Ganzes richtet.

Nie pause.

Zürich, 17. Febr. (Europapreß.) Unter der ÜberschriftDeutschlands schöpferische Pause" ver- ösfentlichtDie Tat" einen Artikel, in dem sestge- stellt wird, daß in diesem Krieg die Diskretion direkt Triumphe feiere, wenigstens was Berlin an­betreffe. Es gebe wohl keinen Außenstehenden, der von sich sagen könne, Termine oder gar irgend­welche technische Einzelheiten bedeutender militäri­scher Unternehmen vorher gewußt zu haben. In dieser Tatsache liege schon ein erhebliches Plus der deutschen Kriegführung begründet. Wer seit Kriegsbeginn in Deutschland lebe und wer die einzelnen Anzeichen richttg zu deuten und zu be­werten verstehe, könne nur zu der einen Ueber- zeugung kommen: es werde nicht geschlafen, weder polittsch noch militärisch. Die Pause sei hier nur eine besondere Form der Aktivität.

Deutsch-italienische Marine-Besprechungen.

Berlin, 17. Febr. (DBB.) Zwischen dem Un- lerslaalsfekrelär der Kgl. italienischen Marine, Ad­miral Riccardi, und dem Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Raed er, hat am 13. und 14. Februar in Meran eine Zu­sammenkunft stattgefunden. Der dabei geführte, von kameradschaftlichem Geist getragene eingehende Gedankenaustausch ergab die vollste llebereinstim- mung bezüglich der gemeinsame« Seekriegführung gegen England.

Dienstag, 18. Sebruar Ml

Gießener Anzeiger

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161 britische JliWeuge in einer Woche vernichtet

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ri e schoß am 17. Februar, mittags, ein feind-

Neue Erfolge deutscher Ll-Boote

Aach Avrklehr der jugoslawischen Staatsmänner

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lannien und Ronvegen insgesamt 150 000 BRT. feindlichen Schiffsraumes vernichtet. Fernkampf­artillerie des Heeres beschoß auch am 16. Fe­bruar kriegswichtige Ziele in Südost-England.

3n der Lyrenaika zerstörte die deutsche Luft­waffe zahlreiche feindliche Lastkraftwagen und Pan­zerwagen und schoß Kraftstofflager und Zelte in Brand. Bei einem Jagdvorsloß gegen die Insel Malta verlor der Feind drei Flugzeuge vom Muster hurricane im Luftkampf. 3n der letzten Rächt grif­fen deutsche Kampffliegerverbände Truppenansamm­lungen im Raume um Bengasi erfolgreich an.

Bei dem Versuch, in die besetzten Gebiete einzu­fliegen, wurden zwei feindliche Flugzeuge schon an der Kanalküste im Luftkampf abgefchofsen. Angriffe auf das Reichsgebiet fanden in der letzten Rächt nicht statt. Lin Vorpostenboot schoß an der flandrischen Küste ein feindliches Flugzeug ab. Flakartillerie brachte im Laufe des 15. Februar noch zwei weitere britische Flugzeuge im Küstengebiet zum Absturz, so daß die Verluste des Feindes am 15. Februar und am 16. Februar insgesamt 18 Flugzeuge be­tragen. Fünf eigene Flugzeuge werden vermißt.

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KirnsvrechanfckluK 2251 Dvlitanschrttt:,,Anzeiger" Hilickeck 1168«Tranks. M

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Bei Einflugversuch in die O utsche Bucht abgeschoffen.

Berlin, 17. Febr. (DNB.) Marineartil

Berlin, 17. Febr. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot versenkte 11 000 BRT. feindlichen handelsschifssraum. Ein weiteres Unterseeboot, das bisher, wie schon bekannlgegeben, 20 000 BRT. versenkt hat, konnte feinen Erfolg auf 24 000 BRT. versenkten feindlichen Handelsschiffs­raums erhöhen.

Aufklärungsflieger beschädigten nördlich Great parmouth durch Bombenwurf ein größeres Han- delsfchiff schwer und versenkten westlich 3rland einen kleineren Dampfer. Erfolgreiche Angriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gestern gegen Flugplätze, Truppenlager, Hafenanlagen und ein Rüstungswerk in Südo st-England. Durch Bombentreffer und Beschuß mit Bordwaffen wurden abgestellle Flugzeuge auf einem Fliegerhorst zer­stört. Bomben schweren Kalibers trafen Kesselhaus und hallen eines Montagewerks. Rordostwärts peterhead sank ein feindliches Fracht- und Fahrgastschiff von 6000 BRT. nach Vomben- volltreffer innerhalb weniger Sekunden. Damit hat eine Kampffliegergruppe im Einsatz gegen Großbri-

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Annahme von Ainelge« für die Mittagsnummer bis 8'/ > Uhr des Vormittags

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Wiederholung Malstafsell Abschlüsse ÜDieiißenitaffel B Plavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

genannten Zeit abgeschosten worden sind. In dieser Zahl sind die am Bodey vernichteten feindlichen Flugzeuge nicht enthalten.

Bei dieser Gelegenheit sei hervorgehoben, daß die

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Am Golf von Biskaya.

Aus dem Leben des deutschen Soldaten an der Südwestküste Frankreichs Von ftneasibencbter Dr Kurt Wessely.

luiinhi i «Ml i leniil i-lontal bin!

!s. Jahrgang Rr.^ scheint täglich, außer Zmntags und Feiertags i ilagen: Die I Uuftnerte »eßener Familienblätter |imat imBild DieSckolle fllonatS-Bezugsvreis: ?! t 4 Beilagen NM. 1.95

rntn Notiz nimmt. ...

; tr Zusammenbruch einer Welt äußert sich nicht rui in der Vernichtung eines Massenheeres und Ü n Flucht eines ganzen Volkes. Die Ereigmsie des xiui 1940 schwingen erst jetzt langsam über Frank- «aus, so wie sich um den Stein, der ins Wasser |SW"fen wunde, Welle um Welle bildet. 2n 2Ziar- r'hvnird die Gesellschaft erst jetzt von den Wellen Zusammenbruches erfaßt. In seinen Hotel- h-> und Bars findet sich ein, was noch irgenD- v°ii urGesellschaft" gehört. Freilich sind es nur nntc Trümmer von dem, was früher hier und

jii Härte erzogen wird.

- ßenn also unsere Soldaten an der Biskaya vom Lr gsgeschehen beinahe unberührt bleiben, braucht niemand zu glauben, daß sie darüber das Sol- -ainhandwerk vergessen, daß sie eine Ausnahme jNllhen von der Durchführung der großen Aufgabe, unserem Heer in diesem Winter gestellt wurde:

Dii Ausbildung für den Endkampf gt; e n England.

jl tnb doch, wie ist dieses Leben des Schützen Meier tn Biarritz so grundverschieden von dem des Mützen Müller in einer Heimatgarnison, von dem M Kameraden im hohen Norden ganz zu schwei- ipi Welch wechselvolle Wirkungen ergeben sich aus 8-ndschaft und Klima, aus dem Einfluß kl Meeres, das das Leben dieses Landstriches be- kpfcht, aus den so gänzlich geänderten Gewöhn­en und dem Umgang mit den Einwohnern, die ulials den Krieg im eigenen Lande sahen. Diese na. n Eindrücke müßte man zeigen, um der Eigen- Böes Lebens am Atlantik auf den Grund zu korn- man müßte seinen ersten Besuch in einer sran- f'ßchen Gaststätte, die Berührung mit den Fischern Wdern, vom ersten Frost oder Schnee schreiben I »tenn dies sind im Süden' Frankreichs wirklich 1 Mitionelle Ereignisse. Vielleicht könnte man auch liten, wie unseren Soldaten das Verständnis da- Vt aufgeht, daß vieles, was ihnen anfangs über» Klig und sinnlos erschien, doch irgendeinen Zweck trji'It und das Leben an der Biskaya sich doch iid nur im süßen Müßiggang und dem Trinken Derer Weine erschöpft.

k nes wollen wir vor allem festhalten: Das ist fit innere Haltung, mit der unsere Männer (je s neue Leben, diese neue Welt betrachten, die 6r! stverständlichkeit, mit der sie ihr deutsches Sol- kHtum den lockenden Einflüssen dieses Landes

damit im demokratischen Europa Rang und Namen hatte. Deswegen genügen auch ein paar Lokale, um sie aufzunehmen. Es sind nur mehr Trümmer, die sich von der Gesellschaft von einst in die neue Zeit hinübergerettet haben, für viele von ihnen ist es ja nicht die erste Revolution. Einen letzten Zu­fluchtsort der Plutokratie in Frankreich, so möchte man das aus seinen Klippen thronende Biarritz nen­nen, morsch und brüchig, wie die Klippen der bas-

Geisenblasen-Gozialismus.

Von unterer Berliner Schnftlettnng.

Verzug führt Bettelei tm lahmen Schnecken­schritt" läßt Shakespeare feinen grausamen uni) heuchlerischen Richard III. sagen. Der jahrhunderte­lange Verzug, der England zur sozial rückständigsten Nation in Europa machte, kann durch die würde­lose Bettelei um die Hilfe der USA. ebensowenig wettgemacht werden wie durch die bunten Propa­ganda-Ballone, die Churchills Kreaturen immer wie­der vor den englischen Massen' aufsteigen lassen. Jeder Windstoß läßt sie zerplatzen. Aber der Vor­gang ist bezeichnend. Je weiter England in den fünften Akt seiner Tragödie eintritt, je deutlicher sich die Schlußkatastrophe abzeichnet, umso trampfi- ger werden die Schreie, die Versprechungen, die Provagandamethoden, mit denen sich dieses System selbst das Todesurteil spricht. Eine Churchillgestalt nach der anderen tritt auf die Trauerbühne und sagt ihr Sprüchlein her, ehe sie der steinerne Gast, das Schicksal, in die Versenkung zerrt wie einen abgelebten Don Juan, der sein Leben verpraßte.

Daß das englische Volk seinen letzten Penny für die Rettung der Plutokratie opfern soll, haben fast mit den gleichen Worten der Schatzkanzler Kings­ley Wood und der Minister ohne Portefeuille Greenwood den Briten erzählt, und Green» wood hat großsprecherisch hinzugefügt, das englische SprichwortGeld spricht" müsse jetzt lauten: Geld kämpf t!" Nun hat England zwar jahr­hundertelang fein Geld in anderen Ländern für die Zertrümmerung der nationalen Werte wirken lassen, aber die Erfolge sind so, daß jetzt der sogenannte Gewerkschaftler Greenwood die Pleite zugeben muß. Wenn er trotzdem das Geld jetzt kämpfen lassen will und dabei zugibt, England sei beim letz­ten Penny angelangt, dann stellt er sich mit diesem Kampfruf ein Armutszeugnis aus, wie es fürchter­licher nicht gedacht werden kann, denn in diesem Kampf handelt es sich um die Taten von Männern mit Ehre gegen die Herrschaft der Bestechlichen. Wie dieser Kampf bisher ausgelaufen ist, weiß Greenwood sehr genau.

Wofür kämpft denn dieses England? Seine sog. Kriegsziele hat Churchill niemals bekanntgs- geben. Wir aber wissen, worin sie bestehen: in der Aufrechterhaltung der Macht der ausbeuterischen Plutokratie, die die Lebensform Englands schlecht­hin ist. Nun sagt der eine Labourminister, der Eton- schüler Major Attlee, ein Mensch, der als Oppo­sitionsführer von der Regierung bezahlt wird, ohne daß irgendein Brite daran Anstoß nimmt:Ich

bilung läuft auch jetzt auf vollen Touren, und den Bruten, die unter Palmen zu Soldaten heran- VerkM ||id (bet werden, bleibt nichts von all den bewähr- len Mitteln erspart, durch die der deutsche Soldat

;.K. Millionen deutscher Soldaten schützen das 9tid) fern der Heimat. Nur die wenigsten von ihnen Haien das Glück, bei der Besatzungstruppe or b e r Biskaya zu stehen, wo unter Lorbeer u< Palmen ein anderes Klima, ein ganz anderes nein als zu Hause in den winterlichen Bergen, ig)m weiten Ebenen Polens, an den Fjorden Nor­mens, an der von Stürmen umtosten Kanalküste huscht. Aber auch für sie gilt ber ft raffe milt» * i f d) e D i e n st wie für alle anderen ihrer fcmeraben. Der Dienst wird auch im fernen Süben keineswegs leichter genommen als irgendwo anders, in Gegenteil, die Soldaten, die ihre Kameraden jvt-en ihres Aufenthaltes beneiden, fpllten gerech- letoeife nicht vergessen, daß es in erster Linie der Den ft ist, der aus dem milden Klima seine Vor- zieht. Der deutsche Soldat kennt zwar in seiner ps chterfüllung keinen Unterschied zwischen Som- mc und Winter, aber die körperliche Ausbildung m doch in der kalten Jahreszeit vielfach einge- kjpnft werden. Im Süden braucht man nun keine siUsicht auf die Witterung zu nehmen, die Aus-

rn-gensetzen. Die politische Erziehungsarbeit der n Jahre trägt auch hier ihre Früchte. Auch der |ii|fte Rekrut macht sich seine eigenen, kritischen hinten über dieses Land und bricht so feinen B^ber, dem schwächere Menschen unterliegen wür- Wn. So kommt es, daß unsere Soldaten nie das Wh! loswerden, hier fremd zu sein, fremder tL; rgenbroo anders. Dieses Land mit feinen Ber- jn und Meeresbuchten, mit feiner südlichen Sonne Ob seinen Hotelpalästen steht mit seiner geschnie- tftin Gesellschaft in einem solchen Gegensatz zu )c Art, wie der deutsche Soldat fein Leben führt, Bit fie ihm durch Generationen anerzogen wurde,

<r sich mit dieser Welt nicht anfreunben kann. ®r. muß es einmal selbst erlebt haben, mit welcher tibe und Dankbarkeit, mit welch spannungsvoller

Ortung bie Post aus der Heimat emp- i(j*n und gelesen wird, welches Interesse dabei , ') bie geringste Kleinigkeit findet, um zu wissen, 1 'oi dann für den Soldaten Biarritz und das blaue i9>e- versunken ist und er nur mehr an feine- Tt denkt und alles dafür gäbe, bei feiner Frau, >e einen Lieben zu weilen.

er deswegen verzichten wir keineswegs darau,, i0- Leben jenes anderen Biarritz, der Stadt Franzosen und der Fremden, genauer tennen= .nen und zu studieren. Wir wissen freilich, daß j >u Heimat wenig Verständnis für das Treiben I ein privilegierten Schicht hat, die uns auf Schritt ' Tritt begegnet, ohne daß wir je in die Ge- l«m-iiffe ihres Leben»-, ihrer Abstammung, ihrer -Eichungen, ihrer Einkünfte einbringen könnten. U&Um und Barone, Politiker eines hinweggefegten < ttqhnes, Maitreffen, die ihnen aus aller Welt * jn "^folgten, scheinen hier einen letzten Schlupfwin- * *1 c»funben zu haben. Seit die deutschen Soldaten k | inö, ist es ihnen zwar nicht mehr so recht wohl ' tfiIhirer Haut, denn sie fühlen, daß sie jetzt nicht " . rntii im Mittelpunkt der Welt stehen, und damit

föliie Welt für sie viel von ihrem Reiz verloren. , «iM diese Leute eigentlich treiben, wovon sie leben, '' rie; fie erhoffen, das zu erforfd)en, wäre eine Aus-

v tldle wenn sie solcher Bemühungen noch wert

' -tofl-n. Das ist es ja, was sie nicht begreifen fom r;?L daß es eine Welt gibt, die von ihnen nicht

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Berlin, 17. Febr. (DNB.) Wie bereits be- s nur fünf deutsche und ein italienisches verloren ge­kanntgegeben, stimmen die von den amtlichen gangen. Insgesamt hat England in der Be- britischen Stellen veröffentlichten Zahlen richtswoche also 69 Flugzeuge im Luft- über verlorene eigme und deutsche Flugzeuge in der kampf mit Deutschland und 92 Flugzeuge Zeit vom 10. bis 16. Februar 1941 keineswegs gegenüber den Italienern verloren. Das sind zu- m i t den Tatsachen überein. Hatte London jammen 161 britische Flugzeuge, die behauptet, es seien in der mit dem 15. 2. endenden! innerhalb sieben Tagen des Februar vernichtet wor- Woche 24 Flugzeuge der RAF. verlorengegangen, den sind.

so fei demgegenüber an Hand der OKW.-Berichte1 heroorgehoben, daß 69 britische Flugzeuge m der

Kulturelle Tradition, wirtschaftliche Bindungen und gegenseitige Ergänzung auf wirtschaftlichem Gebiet sowie die politische Zusammenarbeit seien die Grund­lage der Beziehungen Jugoslawiens zu einem Volk von 80 Millionen, das heute mehr deckn je das Schicksal Europas bestimme. Diese Zusammenarbeit sei keine Frage einer vorübergehenden Konjunktur.

VulMW-lmkische Hreundschasts- und Friedensdeklarckion.

Sofia, 17. Febr. (DRB.) Die Bulgarische Tele- graphenagenlur gibt am Montagabend amtlich be­kannt:

Die Regierungen der Türkei und Bulga­riens sind, nachdem sie die gtückl'ch erzielten Er­gebnisse mehrmaliger gegenseitiger Meinungsaus­tausche feftgestellt haben, zu der Uebetzeugung ge­kommen, daß es ihren gemeinsamen 3ntereffen und Zielen entspricht, das Vertrauen und die Freund­schaft zwischen den beiden Ländern weiterhin un­berührt zu erhallen. Die Regierungen der Türkei und Bulgariens sind ihrem Freundschafts­pakt treu geblieben, der einen unantastbaren Frieden und eine aufrichtige und ewige Freundschaft zwischen den beiden Ländern sanktioniert. Die Regierungen der Türkei und Bul­gariens haben auf Grund einer vertrauensvollen Politik, die zur Erhaltung des Friedens und der Ruhe durch die gegenseitige Respektie­rung ihrer Sicherheit gedient hat, beschlos­sen, zu einem Meinungsaustausch zu ge­langen, und haben in folgenden Punkten eine volle Uebereinffimmung erzielt:

1. Die Türkei und Bulgarien betrachten es als eine unveränderliche Grundlage ihrer Außenpolitik, sich jedes Angriffes zu enthalten.

2. Die beiden Regierungen sind von freundlichsten Absichten gegeneinander beseelt und sind entschlossen, das gegenseitige Vertrauen in ihre gut- nachbarlichen Beziehungen weiterhin zu erhalten und zu entwi^eln.

3. Die beiden Regierungen erklären sich bereit, die

Belgrad, 17. Febr. (Europapreß.) Arn Sonn­tag wurde in Belgrad eine Kabinettssitzung abgehalten, an der fast alle jugoslawischen Minister teilnahmen. Ministerpräsiüent Zw e tko witsch hielt ein kurzes Referat über seine auf dem Berg- hof und in F u s ch l geführten Besprechungen.Die Reise des Ministerpräsidenten Zwetkowitsch und des Außenministers Cincar-Markowitsch nach Deutsch­land hat die Zukunft Jugoslawiens ge­sichert." Mit diesen Worten würdigte am Sonn­tag als erstes jugoslawisches Kabinettsmitglied der Minister ohne Portefeuille Kulovec in Maribor (Slowenien) die Bedeutung des Besuches der jugo­slawischen Staatsmänner in Deutschland.3n erster Linie kam es bei der Reise darauf an", sagte Kulo- vec,unserem Lande den Frieden zu sichern. Die jugoslawische Regierung hat unter Führung des Prinzregenten alles getan, was nötig ist, den Frie­den zu bewahren, und wird dies auch weiterhin tun."

Breme" schreibt, Jugoslawien sei sich seiner histo­rischen Mission als Balkanstaat bewußt und bemühe sich, den Frieden in dem Raume, mit dem es geo­politisch verbunden sei, zu sichern. Es sei ganz natür­lich, daß seine Bestrebungen mit denen seines großen Nachbarstaates übereinstimmten, dessen Absicht seit Beginn dieses Krieges gewesen sei, den Südosten Europas von allen kriegerischen Erschütterungen zu verschonen. Die Berührungen zwischen Berlin und Belgrad seien von dem gemeinsamen Wunsch be­seelt gewesen, dem Balkan jede Unordnung zu er­sparen. Die Unterhaltung auf dem Berghos sei ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Friedens ge­wesen. Im unmittelbaren und persönlichen Ge­dankenaustausch mit dem Führer sowie mit seinem ersten Mitarbeiter hätten die jugoslawischen Staats­männer in einer Atmosphäre vollen Vertrauens alle jene Fragen erörtern können, die beide Staaten ge­meinsam interessierten und die von besonderer Be­deutung für Jugoslawien und seine Zukunft seien. Das jugoslawische Volk erwarte mit vollem Ver­trauen, daß die Ergebnisse der Besprechungen in Fuschl und auf dem Berghof für Jugoslawien und die allgemeinen Grundziele seiner Außenpolitik von Nutzen sein würden. Diese Politik sei die natürliche Folge b?r ständigen berzlichm Beziehungen zwischen Berlin und Belgrad, die sich immer enger gestalteten.

kischen Küste, über der die Wellen zusammen- schlagen.

Es ist nur ein kleiner Ausschnitt des Zeitge­schehens, der vor unseren Augen in der Biarritzer Bar vorüberzieht, aber d-ieser Ausschnitt sagt mehr über das Schicksal Frankreichs, 'über das Schicksal einer ganzen Epoche, als Untersuchungen über die Lage des französischen Volkes. Vielleicht wird es uns einmal nützlich fein, zu wissen, wie diese Ge­sellschaft ihren Sturz ausgenommen und vergebens zu überwinden versucht hat. Sv sind unsere Ein­drücke auch ein Beitrag zur Erkenntnis unserer Zeit, die nicht allein auf den Schlachtfeldern ent­schieden wird, denn was wir erleben, ist mehr als ein Feldzug, mehr als ein Krieg, es ist die ge­waltige Revolution des 20. Jahrhunderts.

vrühlsche Universtlälrdruckerei 8. Lange General-Anzeiger für Gberhessen ließen,9$*«lftraße 7-9

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;oei uiqer ymegrnveii jtri yecuucgeyuuen, uuy uic (e r i e schoß am 17. Februar, mittags, ein feind- Engländer auch die im Kampf mit Italien iliches Flugzeug ab, das in die Deutsche Bucht oeriorenengegangenen Flugzeuge nicht richtig addiert einzufliegen versuchte. Minenräumboote wie- und erhebliche Retuschen vorgenommen haben. Im sen einen Angriff feindlicher Flugzeuge Zeitraum vom 9. bis zum 15. Februar haben näm-1 unter Einsatz ihrer artilleristischen Abwehr ab. Trotz lich die Italiener 55 britische Flugzeuge im zweimaligen Anfluges kam es zu keinerlei Bomben- Luftkampf abgeschossen und 37 englische abroürfen. Bei einem Flugzeug wurden Treffer Maschinen am Boden vernichtet, also insgesamt 92 erzielt. Die deutschen Minenräumboote setzten ihre englische Flugzeuge außer Kampf gesetzt. Demgegen- Tätigkeit ungehindert fort.

über sind auf 6en italienischen Kriegsschauplätzen -

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