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Montag, 17. November Ml

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Giehener Anzeiger

Seit l.Oktober 2174 Sowjetflugzeuge vernichtet

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Rom, 16. November. (DNB. Funkspruch.) Da-

So sah dieArk Royal" aus

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Der Kampf um Sewastopol

Der englische FlugzeugträgerArk Royal-. (Scherl-Archiv-M.)

das letzte Können ihrer Befestigungsart anzuwen­den. Wenn jetzt ein Fort von den deutschen Trup-1

Oie Versenkung derArk Royal"

Großes Aussehen in England

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22. 6. bis 31.10. am Kanal 820 Jagdflugzeuge ver­loren, während nur 77 deutsche Jäger verloren gin­gen, stellt sich auch nunmehr an der Ostfront heraus, daß die deutsche Luftwaffe der sowjetischen wie der britischen an der Kanalfront etwa zehnfach überlegen ist.

pen erstürmt worden ist, so zeigt sich auch Hier wie­der, daß gegen den Angriffsgeist der deutschen In­fanterie kein dauernder Widerstand, geleistet werden

wie iie esimMHuun^. ,«t -...... -- > .....Flugzeugträgerneubauten dieArk

Franzosen war. Damals landeten diese am 14.9.1854 Royal" (Königliche Arche), wurde 1938 m Dienst bei Eupatoria und stießen vor Sewastopol bei der gestellt. Sie ist eine klare Fortentwicklung der -^Cou- ^ernieruna der Stadt auf einen Widerstand, der rageous" und hat mit 30,7 Seemeilen praktisch die durch die natürliche Lage begünstigt war. Er hatte oruA h.» 91nnrhiwna des

in der bisherigen Militärgeschichte nicht seinesglei­chen. Daher konnte sich Sewastopol ein Jahr lang halten. Erst als der französische Marschall Macma- hon im September 1855 die Malakoff-Ba- st i o n einnahm, wurde die Stadt geräumt.

von deutschen Unterseebooten im Mittelmeer getrof­fene englische SchlachtschiffMalaya" wies bei seinem Eintreffen in Gibraltar, wo es eingeschleppt wurde, ein riesiges Leck im Achterschiff auf", meldet das italienische Nachrichtenbüro Stefani aus Al­geciras. Weiter mirt) berichtet, daß das Schlachtschiff angegriffen wurde, als der FlugzeugträgerArk Royal" bereits den tödlichen Schuß erhalten hatte.

Riesiges Leck im Achterdeck derMalaya".

Madrid, 16. Nov. (Europapreß.) Wie aus Linea gemeldet wird, find in den letzten 24 Stunden verschiedene britische Schiffseinheiten mit starken Be­schädigungen im Kriegshafen von Gibraltar ein­gelaufen. Beobachtet werden konnte die Einfahrt des britischen Flugzeugträgers21 r g u s" (14 500 t), der schwere Bombeneinschläge auf dem Startdeck auf­weist. Eingelcrufen ist auch das SchlachtschiffM a - l ach a" (31000 t) mit Beschädigungen am Bug.

die sowjetischen Luftstreltkräfle. In der Zeit vom 1.10. bis 8.11. verloren die Sowjets insgesamt 2174 Flugzeuge, hiervon wurden 1293 in Luftkämpfen, 412 durch Flakabwehr abgeschossen, der Rest am Roden zerstört. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 183 eigene Flugzeuge ver­loren.

Die deutsche Lustwaffe etwa zehnfach überlegen.

Di« deutsche Luftwaffe wird durch den osteuropäi­schen Winter in ihrer Angriffskraft keineswegs ein­geschränkt.,Was ist nicht alles geschrieben und ge­sagt worden, umfestzustellen", daß der sowjetische Winter von der deutschen Luftwaffe bei weitem nicht so gut ertragen werden könne wie von den auf ihr Heimatklima vorbereiteten Bolschewisten. Aus diese Redensarten hat die Luftwaffe tagaus, tagein die Antwort im Kampf erteilt. Sie hat nicht nur bei Tag und Nacht Moskau, Leningrad, die sowjetischen Feldbefestigungen, Truppenansammlun­gen und rückwärtigen Verbindungen mit größtem Erfolg bombardiert, sondern auch die sowjetischen Luststreitkräfte zusammengeschlagen, wo immer sie ihr begegneten. Nachdem der Führer schon Anfang Oktober bekanntgeben konnte, daß über 15 000 Sowjetflugzeuge vernichtet worden seien, wartet der Wehrmachtbericht jetzt wieder mit einer stolzen ------

Bilanz im Kampf gegen die sowjetischen Luftstreit- Trotz der sofort einsetzenden eifrigen Tätigkeit der kräfte auf. 2174 Sorvjetflugzeuge wurden in der englischen Zerstörer, die rings um den getroffenen Zeit von 1.10. bis 8.11.1941 vernichtet und, was Flugzeugträger einen Regen von Wasserbomben besonders Aufmerk1->mk-it oerlongt, davon 1293 tn , rourbc ba5 Schlachtschiff von einem Ior= °^SN°rs^w^ Ns pedo getroffen, dessen Explosion die Antriebskraft

Sowjetslugzeugen steht der Verlust von 183 deut-des Schiftes lahmte, schen Flugzeugen gegenüber. Nachdem erst kürzlich berichtet werden konnte, daß die Briten vom

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geschleppt werden muhte. Weitere britische Einheiten erhielten Torpedotresfer. Der FlugzeugträgerArk Royal" war bereits am 26. September 1939 durch Luftangriff schwer beschädigt, nach Wiederherstellung jedoch erneut in Dienst gestellt worden. Die britische Admiralität hat diesen Verlust zugegeben.

Im Seegebiet um England vernichteten Kampfflugzeuge vor der schottischen Ostküste einen Frachter von 1500 RRT. In Nordafrika schossen deutsche Jäger aus einem starken britischen Iagd- verband vier feindliche Flugzeuge heraus. In der Zeit vom 5. bis 11.November verlor die bri­tische Luftwaffe 119 Flugzeuge. Wäh­rend der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Groß- britannien sechs eigene Flugzeuge verloren.

Ein Augenzeugenbericht.

Reuter verbreitet den Bericht eines Korrespon- denken, der sich zur Zeit des Angriffes an Bord be- fand. Der deutsche Torpedotrefter riß wttftchifts an Steuerbord ein riesiges Loch. Die Wucht der Detonation war ungeheuer. Das Licht tm Schi^ verlöschte, eine ganze Minute lang lies heftigesZtt- tern durch die Planken. Sofort krängte das schiN nach Steuerbord. Heizöl floß aus und bedeckte weit­hin das Wasser. Panikartig stürzte d,e völlig über­raschte Besatzung an Deck. Von Minute zu Minute neigte sich dieses weiter zur See, immer schwieriger wurde cs, sich aufrecht zu halten Schon war es un­möglich, die Rettungsboote zu Wasser zu lassen. Da endlich nahte ein Zerstörer und ging langsseits. Die zum großen Teil nur halb bekleideten Matrosen ließen sich an Tauen aus diesen hinab. Für den Rest wurden Korkflöße und Gummiboote ausge- worsen. Der Kommandant und einige Offiziere und

Der Wehrmachtbericht vom (Sonntag.

DRV. Aus dem Führerhauplquartier. Ib.Rovember. Das OKD. gibt bekannt:

Beim Angriff auf Sewastopol nahmen deut­sche Truppen ein ausgebautes und zäh verteidigtes Fort. Die Luftwaffe unterstützte die Kämpfe um Sewastopol und Kertsch durch Angriffe auf Befesti­gungsanlagen. Schiffe und Hafeneinrichtungen. Ein sowjetisches Kanonenboot und zwei Truppentrans­porter erhielten Bombenvolltreffer. 3m Kampfraum von Tichwin wurden allein durch zwei Pionier- tompanien 113 Kampfstände genommen.

Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe bei den Farörn und ostwärts Pelerhead zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 7000 BRT. Zwei weitere große Schiffe wurden durch Bombenwurf schwer beschädigt. Kampfflugzeuge er­zielten bei Tage Bombenvolltreffer schweren Ka­libers in einem Hochofenwerk bei INiddlesborough. Luftangriffe richteten sich in der letzten Rach! ferner gegen Hafenanlagen an der Ost- und Südwestküste der Insel.

Bei einem Rachtgefecht deutscher Vorpostenstreit- fräfte mit britischen Schnellbooten im Kanal wurde ein feindliches Schnellboot versenkt. Die Versenkung eines zweiten Bootes ist wahrscheinlich. Die eigenen Seestreitkräfte hatten keine Verluste.

In Rordafrika wurden Bunkerstellungen bei Tobruk und ein britischer Flugstützpunkt in der Lase (Biarabub von deutschen Kampfflugzeugen er- folgreich bombardiert.

Der Feind unternahm in der letzten Rächt mit ßchwachen Kräften wirkungslofe Luftangriffe im vordwestdeutschen Küstengebiet. Ein britischer Bom- iber wurde abgeschossen.

In den letzten Wochen errang die deutsche Luft- maffe weitere große Erfolge im Kampf gegen

(91. Jahrgang Vr. 275 Erscheint täglich außer Sonntags ueb Feiertags

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gleiche Geschwindigkeit. Auch die Anordnung des Schornsteins, des Mastes, der Brücke für die Schiffsführung und der Befehlsstelle für die Flug­leitung, zusammengefaßt in einer schmalen ,Znsel" hart an Steuerbord, entspricht der des älteren Flugzeugträgers. Die Einrichtungen für den Flugbetrieb sind jedoch wesentlich fortent­wickelt worden. Das Flugdeck derArt Royal ist 240 Meter lang und 29 Meter breit; es bietet damit auch für schnelle, moderne Kampfmaschinen bis etwa 5 Tonnen Gesamtgewicht ausreichende Startfläche, auch bei vor Anker liegendem Schiff unter der Voraussetzung günstiger Wind- und Strö­mungsverhältnisse. Im Gegensatz zu der in der Laienwelt allgemein verbreiteten Ansicht ist die be­nötigte Landefläche sehr gering. Die Ausroll­strecke beträgt selbst bei schnellen Jagd- und Sturz­kampfflugzeugen nur etwa 30 bis 40 Meter. Lande­klappen, die die Landegeschwindigkeit des Flug-

Der Wehrmachiberichi vom Gamstag.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 15. Rovember. Das OKW. gibt bekannt:

Auf der Krim gewannen die Angriffe der deut­schen Truppen auf Sewastopol und Kertsch trotz zähen feindlichen Widerstandes weiter an Boden. Im mittleren Abschnitt der Ostfront wurden starke, von Infanterie und Panzer geführte Gegen­angriffe des Feindes abgeroiefen. Die Sowjets ver­loren hierbei 44 Panzer. Schwere Batterien des Heeres bekämpften mit Erfolg kriegswichtige An­lagen in Leningrad. Starke verbände von Kampf- und Sturzkampfflugzeugen griffen sowjetische Feldbefestigungen. Truppenansammlungen, Eisen­bahnen und Flugstützpunkte im Raum südlich Moskau und ostwärts des Ladogasees an. Der Feind erlitt schwere Verluste an Menschen, schweren Waffen und rollendem Material. Weitere erfolgreiche Luftangriffe richteten sich gegen Anlagen der Murmanbahn. Moskau und £eni grad wurden in der vergangenen Rocht bomvar- diert. , , , s.

Wie durch Sondermeldung betanntgegeben, Hot die deutsche Kriegsmarine einen neuen großen Erfolg errungen. Unterseeboote griffen »m wet ­lichen Mittelmeer einen Verband britischer Kriegsschiffe an. Dabei versenkten zwei Boole unter Führung der Kapitänleutnonte Reschke und (Bug- genberger den FlugzeugträgerArk Roya und beschädigten das Schlachtschiff JXU l a 9 a so schwer, daß es in den Hafen von Gibraltar ein-

Stockholrn, 16. Nov. (Europapreß.) Selten hat der Verlust eines Kriegsschiffs in England so großes Aufsehen erregt wie der Verlust des Flug­zeugträgerArk Royal". Augenzeugenberichte über Torpedierung, Kommentare ' über die Geschichte, Größe und Bedeutung des Flugzeugträgers und Bilder des Schiffes und des Kommandanten füllen die Zeitungen. Das besondere Interesse gerade für diesen Schiffsverlust hat vielfache Gründe. Von eng­lischer Seite ist häufig darauf hingewiesen worden, daß die englische Flotte eine Reihe ihrer Erfolge in diesem Kriege dem Besitz von Flugzeugträgern und einer jahrelangen Erforschung und Hebung m ihrem Gebrauch verdanke. Es wurde zur Hebung, daß in jedem größeren Flottenverband ein Flug­zeugträger mitfuhr. Aber selbst englische Sachver­ständige haben nicht die Stichhaltigkeit der Ein­wände geleugnet, die von deutscher Sette vorge­bracht wurden, daß die Flugzeugträger sehr ver­wundbare Einheiten darstellten. Der An­griff gegen dieArt Royal" hat bewiesen, daß die

voll für den Start zur Verfügung, da ein Teil der Flugvorberettungen, das Anlassen und Warmlaufen der Motoren, a u f D e ck stattsinden muß und außer­dem am Heck etwa 50 Meter für landende Ma­schinen freibleiben müssen. Für Flugzeuge mit außer­gewöhnlich langer Startbahn stehen zw e i Ka- tapulte zur Verfügung. Unter dem Flugdeck lie­gen zwei F l u g z e u g h a l l e n ü b e r e i n a n - der, die mit dem Startdeck durch drei Flug­zeug-Aufzüge verbunden sind. Außerdem lie­gen in diesen Stockwerken die Werst zur Wartung und Instandsetzung der Flugzeuge und Bordwaffen mit ihren zahlreichen Werkstätten und Lagerräumen. An Steuerbord werden die Hallen durch die Schorn­steindurchführung eingeengt. Nach englischen Anga» ben sind 7 2 Flugzeuge an Bord Unterhalb des Hallendecks liegen Maschinen- und Kesselraume, Bunker für Benzin und Heizöl und die Munittons- räume für Artillerie und Abwurfmunition. *

Den Verteidiaungswaffen derArk Royal , den dazugehörigen Leitständen und Scheinwerfern find Standplätze angewiesen worden, an denen sie den Einsatz der Luftwaffe nicht beeinträchttgen. Die Flakgeschütze stehen in Doppellaffetten tn wert, austragenden Schwalbennestern dicht unterhalb des Flugdecks. Die Geschwindigkeit des Flug­zeugträgersArk Royal" erscheint mit rund 31 See. meilen zu gering. Der Träger sollte mindestens 2 bis 4 Seemeilen mehr laufen können als die Schlachtschiffe, mit denen der Träger zusarnmenar-

Deutsche Truppen nahmen mit Unterstützung der Luftwaffe durch wuchtige Schläge auf die Be­festigungsanlagen Schiffe und Hafeneinrichtungen ein stark ausgebautes und zäh verteidigtes Hort bei Sewastopol. Sewastopol ist nicht nur ein von feiner Lage an der schmalen, langen Jushnaja-Bucht natürlich begünstigter und durch seine durchschnitt­liche Tiefe von 20 Meter sogar der beste Hasen Les Schwarzen Meeres, sondern vor allem das Zentrum der sowjetischen Schwarz- Meer-Flotte. Sewastopol trägt den Ruhm, im Krim-Krieg eine einjährige Belagerung von 1854 bis 1855 gegen eine Uebermadjt ausge­halten zu haben. Die Sowjets haben diesen Ruhm mit ihrem Ehrgeiz, das Schwarze Meer beherrschen zu wollen, verbunden uno Sewastopol zu einer großen Festung ausgebaut. Hier mürben nicht nur alle notwendigen Kasernen und Gebäude für die Marine errichtet, sondern auch große Mmen- lager und Munitionsdepots, viele Flak- batteriefteUungen. und Oeltanks. An einem Kap der ' Bucht wurden Unterstände für U-Boote gebaut.

Dor der Bucht selbst wurde eine Sperre angelegt. Ein Flughafen und Flugplätze wurden er­richtet. Vor allem aber wurden sowohl die K u st en= Batterien als auch die Forts rings auf den Höhen um die Bucht herum stark ausgebaut Die Sowjets haben allen Ehrgeiz darauf verwandt, hier

Empfindlichkeit' der Flugzeugträger gegenüber U- Boot-Angriffen größer ist als gegenüber Angriffen aus der Luft.

Ein weiterer Grund für das Interesse an dem Vtzrlust derArk Royal" ist die Tatsache, daß Groß­britannien damit den dritten Flugzeugträger verloren hat, während zwei weitere be sch ä ° digt sind. Gerade von dem geschilderten englischen Standpunkt, der den Flugzeugträger als einen unentbehrlichen Bestandteil einer neuzeitlichen Flotte sieht, bedeutet die Versenkung einen höchst bedenk­lichen Verlust, der auf die seestrategischen Heber­legungen an den maßgebenden Stellen Londons nicht ohne Einfluß bleiben kann. Schließlich hatte der Augenblick, in dem dieser Verlust eintrat, die Bedeutung des Ereignisses fast dramatisch bezeigt. Nur wenige Tage nachdem Ministerpräsident Chur­chill die Entsendung von Teilen der britischen Flotte nach dem Fernen Osten ankündigte, reißt der Verlust einer so wichtigen Einheit der Mittelmeer­flotte eine empfindliche Lücke.

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Der Londoner Nachrichtendienst meint, Sewasto-1 pol habe als Flottenstützpunkt nicht mehr viel zu bedeuten, es sei zu einem zweiten Odessa geworden. Dieser Vergleich ist in der Tat treffend. Als Kriegs­hafen ist Sewastopol zu einer Falle geworden, aus der die bolschewistische Kriegsmarine sich, so gut es noch ging, zurückgezogen hat. Hnd a l s F e -1 st u n g, die bereits im Bereich der deutschen Ar­tillerie und der deutschen Luftwaffe liegt, ist Sewa- .

stopol so abgeschnürt, daß nicht die geringste Hofs- In einer bei E. S. Mittler und Sohn (Berlin) nung auf Hilfe von außen her besteht. Das Schick- erschienenen BroschüreDie britische^Kriegsflotte sal der Stadt ist daher genau so wie das Odessas gibt Dipl.-J^ Gerhard HöflichI eme Schi- zu einer reinen Zeitfrage geworden. Die Deutschen derung der letzt versenktenArk Royal , die bei sind dabei in der günstigen Lage, daß für sie die aller technischen Sachbestimmtheit auch für den Laien Eroberung Sewastopols keine Prestigefrage ist, leicht verständlich ist. .. _ .

wie sie es im K r i m k r i e g e für die Briten und Der erste der Flug

5m Angesicht von Gibraltar.

Die Versenkung des englischen Flugzeugträgers A r k R o y a l" und die Beschädigung des Schlacht­schiffesMalay a" durch die U-Boote der Kapi­tänleutnante Reschke und Guggenberger ist östlich von Gibraltar und. südlich der während des spa- nischen Bürgerkrieges vielgenannten Balearen er­folgt. Die Engländer haben alles getan, um beide Schiffe zu retten. Aber das Leck derArk Royall war zu groß; die Rettungsbemühungen waren ver. geblich. Das Schift sank im Angesicht von Gibral­tar. Ein englischer Bericht schildert anschaulich:Der aus dem Schornstein der ,Ark Royast strömende Rauch hob sich schwarz gegen die schwachen Lichter Gibraltars ab, das zu erreichen die ,Ark Royal versuchte. Zwei Schleppboote hatten das Schiff im Tau."

Daß Churchill und seine Admiralität den Verlust so prompt gestanden haben, geht zweifellos dar­auf zurück, daß das Schiff in der unmittelbaren Nähe der spanischen Küste gesunken ist und ,ede Verheimlichung des schweren Verlustes an dieser gegebenen Tatsache scheitern mußte. In London lief gerade ein Film, der unter dem TitelSchisse mit Flügeln" dieArk Royal" verherrlichte, als die Nachricht von der Versenkung des Schiftes eintraf. Die Hraufführung wurde zu einer tragischen Ironie.

Das ist die eine Seite des Falles; für die andere Seite sorgt die britische Presse. England will es nicht wahr haben, daß es den Weg durch das Mit­telmeer nicht mehr beherrscht durch jenes Ttittel» meer, das feit Cromwells und Nelsons Zeiten von Alt-England beherrscht war. Also muß das selb- ständige Denken des Lesers erstickt werden. Die Prelle verniedlicht den Untergang dieser, für Die englische Flotte so wichtigen Flotteneinheit Sie er- zählt, daß die Mannschaft bald auf Weihnach^- urlaub hoffte, daß sie seidene Strümpfe, kosmettsche Artikel und Schokolade fürBräute" und Frauen

zeuges 'herabsetzen, Radbremsen, die nach dem Schlachftchiffe, mit denen der Trager zusammenar- Äufseben durch den Flugzeugführer betätigt wer-1 beiten soll, damit er die Zeitverluste, die durch d den und die quer über dem Flugdeck eingebauten Starten und Landen der Flugzeuge eintreten, auch Br"^wirten Rammen. ® . st-i si°h-r Marschsahrt d°- Verband-- w.-d-r aus-

Die 240 Meter Länge des Flugdecks stehen nicht I holen kann.

Mannschaften unternahmen noch einen verzweifel­ten Versuch, das Schift nach Gibraltar zu bringen. Zwei Schlepper wurden vorgespannt, aber es war alles vergebens. Pfeifend entströmten Dampfwolken den Kesseln, und der mächtige Rumpf des Flug­zeugträgers neigte sich unaufhaltsam zur Seite, bis er endlich über den Bug in die Tiefe sank.

Beschädigte Flotteneinheiten laufen in Gibraltar ein.

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General-Anzeiger für Oberhessen

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