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Wandervorschläge für den Sonntag

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Eine berrliche Neuigkeit für alle Lichthungrigen: Jetzt Osram-Krypton-Lampen von 25, 40 und 60 Watt! Silber­weiß ist ihr Licht und außerdem helfen sie, die verfügbare Elektrizitätsmenge wirtschaftlich auszunutzen. Das macht die Füllung mit kostbarem Edelgas. Die Osram-Krypton- Lampe 40 Watt/220 Volt ist z. B. fast viermal so hell wie

rb Straßburg im Elsaß dem Vaterlande. Am 1. Ok- tjer 1913 kam er nach Lahr (Baden) als Oberst-

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eine Osram-Lampc 15 Watt/220 Volt. (Der Arbeitspreis beträgt ohnehin meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilowattstunde!) Erwägen Sie deshalb beim Glühlampen­kauf stets die Anschaffung einer Osram-Krypton-Lampe richtiger Wattstärke, je nach dem Beleuchtungszweck. Es kommt aber auf den Namen Osram an!

Punkte, die uns über einen Höhenrücken nach dem Endziel Fronhausen bringen. Wanderzeit 4x/i Stun­den.

Gießen Theodorsruhe Schiftenberg hohe Warle Dutlerweg Gießen.

Von der Universitätsbibliothek führt uns die rote ?-Markierung zunächst zum Erdkauterweg und auf diesem am Gailschen Tonwerk vorbei zum Walü^ der Lindener Mark. Auf hübschen Pfaden kommen wir nach einiger Zeit zur Theodorsruhe, von deren Schutzhaus man einen reizenden Blick auf den Schiffenberg hat. Hier endigt unser Zeichen, und wir olgen jetzt gelben Punkten, die uns bis zum Schluß, teilweise gemeinsam mit roten' Ringen, begleiten. Bei der nächsten Schneise, der Schweins­bornschneise, wenden wir uns links, kreuzen beim Alten Watzenborner Weg die blaue Keilmarkierung, später beim Forsthaus Baumgarten die Hausener Straße und kommen in kräftigem Anstieg hinauf zum Schiffenberg. Die Erholungspause in dessen gastlichen Räumen benutzen wir auch, um uns an der prächtigen Aussicht, die sich nach allen Seiten bietet, zu ergötzen. Die Zeichen führen, immer durch schönen Waldbestand, am Brauhofsberg vor­bei über die Licher Straße, hierauf über die Hohe Warte (schöner Fernblick) auf den sog. Butterweg und auf diesem zurück zur Stadt. Marschzeit etwa vier Stunden.

Verdunkelungszeit

17. Oktober von 18.22 bis 7.48 Uhr.

** Vom Reichskolonialbund. Der Kreis­verband Wetterau im Reichskolonialbund führte in Vad-Nauheim eine wichtige Arbeitsbesprechung durch. Vertreten waren die Ortsverbände Gie­ßen, Hungen, Lich, Großen-Linden, Grünberq, Friedberg, Bad-Nauheim, Ober-Mörlen, Butzbach. Stellvertretender Kreisoerbandsleiter Dr. Falke (Gießen) sprach von den Aufgaben des Reichskolo­nialbundes. Anschließend wurden organisatorische und verwaltungstechnische Fragen besprochen und geklärt. Im November tritt der Kreisoerband mit der Vorführung eines kolonialen Films in ver­schiedenen Städten und Landorten des Kreises Wet­terau vor die breitere Öffentlichkeit.

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kann es überhaupt nicht für möglich halten, daß an Stellen solchen konzentrierten Feuers irgendein Gegner noch unoerwundet angetroffen wird.

Eine filmische Glanzleistung ersten Ranges sind weiterhin die Aufnahmen eines deutschen Stoßtrupps, der in unmittelbarem feindlichem Feuer liegt. Man sieht dicht vor den Männern den Einschlag des feindlichen Geschosses, sieht mit angehaltenem Atem, wie Erdfontänen über die flach auf dem Boden hingestreckten Landser Hinweg­spritzen, und erkennt, daß solche Aufnahmen eben auch nur Soldaten machen können. Wie immer, er­strebt auch die jüngste deutsche Wochenschau, ein geschlossenes Ganzes zu bieten und die Schau ge­waltiger Ereignisse dramatisch wirksam abzuschlie­ßen. Es konnte kein schönerer Schluß gefunden werden als die Bilder von ber Freude in den deutschen Soldatengesichtern nach Erreichung des Zieles. Leuchtkugeln werden abgeschossen, die Er­regung des Tages weicht dem Glanz des Sieges, das für den ersten Tag gesteckte Ziel ist erreicht: der Weg frei gekämpft zu zügigem Vormarsch. Alles ist wieder in Bewegung, Panzer, Infanterie, Artillerie und Pioniere, und aus den endlosen Ko­lonnen ertönen die fröhlichen Soldatenlieder, die auch die größte Müdigkeit meistern helfen.

Vor diese ersten Bilder vom Beginn der großen Offensive im Osten sind Kameraberichte von den Kämpfen der finnischen Truppen gestellt. Sie zeigen unsere finnischen Waffengefährten in ihren schwierigen Waldkämpfen: diese Waldaufncchmen sind aber auch rein filmisch ganz ausgezeichnete Leistungen. G. Ai.

Aus der Siadt Gießen.

Generalmajor a. O. Mohr 80 Zahre alt.

Der älteste in Gießen lebende Offizier des frühe- rr Infanterie-Regiments 116, Generalmajor a. D. Ludolf Mohr, begeht am morgigen Samstag, ^ Oktober 1941, seinen 80. Geburtstag. Diele alle 1:6er, darüber hinaus auch weite Kreise der Be- v lkerung von Gießen und Umgegend werden an isfem Tage des in Frieden und Krieg Hochver­raten Offiziers gern gedenken.

Generalmajor a. D. Mohr wurde am 18. Oktober 161 in Königsee (Thüringen) geboren. Am 1. April 162 trat er als Fahnenjunker in das 6. Thüringische hifanterie-Regiment 95 in Gotha ein, wo er am 1:. September 1883 Leutnant und am 11. Septem- tr 1890 Oberleutnant wurde. Vom 1. Oktober 1890 f;5 1. Oktober 1893 war er Adjutant beim Bezirks­

biete der Propaganda unterlegen waren, find mir heute den Feindmächten überlegen. Der Kampf des Judentums gegen die jungen Völker Europas wird anhand der Karikatur der Feindpresse in eindrucks­vollen Lichtbildern illustriert werden.

In einer Sonderveranstaltung der Volksbildungs­stätte wird der junge Tiefseetaucher und Meeresfor- jcher Hans Haß, Wien, unter dem ThemaA l s Mensch unter Fischen gelebt" über seine einzigartigen Erlebnisse auf dem Meeresgründe mit Korallen, Haien und Polypen, über seine Kämpfe mit Großfischen und seine Abenteuer in der Meeres­tiefe berichten.

Zu einem Abend froher Dichtung ist der bekannte Dichher Eugen Roth gewonnen worden. Der Dich­ter wird mit seiüer Lesung aus eigenen Werken sei­nen Zuhörern zwei frohgestimmte und beschwingte Stunden der Lebensfreude schenken.

Es folgt ein Gastspiel des weltberühmten Ivo Puh 0 nnys Künstler - Marionetten- Theaters. Der hervorragende Ruf dieses Mario- netten-Theaters unter der Spielleitung von Direk­tor Ernst Ehlert ist von dem früheren Gastspiel auch in Gießen bestens bekannt.

Die Vortragstätigkeit im Jahr 1942 wird der Dichter Waldemar B 0 nsels mit einer Lesung aus eigenen Werken einleiten. Die zahlreiche Leserschaft des Dichters in unserer Stadt wird sich freuen, Bonsels in Gießen begrüßen zu können.

Der Liebe zum Tier ist auch der Filmvortrag ge­widmet, den der ebenfalls in unserer Stadt be­kannte Tierfreund und Tierschriftsteller Paul Eip - per mit dem ThemaD i e Wildtierwelt der deutschen Heimat" halten wird.

Erstmalig wird auf Anregung des Schreibers dieser Zeilen der Dichter und Schriftsteller Sieg­fried von Vegesack in einem Lichtbildervortrag über bas ThemaBei den deutschen K 0 lo - n i ft en in Südamerika" sprechen. Fast zwei Jahre hat Vegesack Brasilien, Argentinien, Para­guay und Chile bereist, nicht auf der Jagd nach Abenteuer und Sensationen, sondern um das Leben und den harten Existenzkampf der deutschen Sied­ler kennenzulernen.

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Gießener Vortragsring.

Goethe-Bund, Kulturelle Bereinigung und Bottsbildungsstätte Gießen der 7IS-G.Kraft durch Freude".

Von Dr. Otto Henning.

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Vernichtungskämpfe gegen die Sowjets

Oie neue Wochenschau.

Aus dem Dunkel ins Osram-Licht!

Welche Wohltat das silberweiße Licht der Osram-Krypton-Lampen!

tmmando in Meiningen, vom 1. April 1894 bis 1. April 1897 Adjutant des Jnfanterie-Regts. 95 in j^tha, anschließend bis 1. Oktober 1901 Adjutant ti der Kommandantur in Breslau. Hierauf kam er

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Wieder rufen die im Gießener Vortrags­ring zusammenarbeitenden Gießener, Kulturver- bände Goethe-Bund, Kulturelle Vereinigung und Volksbildungsstätte Gießen der NS.-Gemeinschaft Kraft durchs Freude" die am Geistes- und Kunst­leben unserer Stadt interessierten Greife zum Be­such des Vortragsprogramms 1941/42. Wie Kreis­leiter Backhaus in einem Vorwort zum neuen Veranstaltungsplan ausführte, ist es gerade, in der Kriegszeit unbedingt notwendig, daß die Bevölke­rung innerlich' gefestigt und gestärkt wird. Die gro­ßen Heldentaten unserer Wehrmacht können nur dann ihre höchste Krönung erfahren, wenn die Hei­mat alle Schwierigkeiten überwindet und dem deut­schen Soldaten in seiner Standhaftigkeit und in seinem Glauben in keiner Weise nachsteht. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe ist die Pflege und För­derung unseres deutschen Kulturgutes von aus­schlaggebender Bedeutung. Diesem Ziele will auch der Gießener Vortragsring in den Tagen des Schicksalskampfes unseres Volkes dienen.

Der gemeinsam aufgestellte Veranstaltungsplan wird eröffnet mit einem LichtbildervortragD a s Bauen im neuen Reich" von Dr. Wilhelm Rüdiger (München). Der Vortragende spricht erstmalig in diesem Winter über dieses Thema und gibt einen anschaulichen Ueberdlick über das ge­samte moderne Bauen seit den Tagen der Macht­übernahme bis zur Gegenwart.

Es folgt aus Anlaß der Woche des Deutschen Buches 1941 eine Feierstunde, die Oberbürger­meister Ritter mit einer Ansprache eröffnen wird, und in der der bekannte Dichter Hermann Bu r't e über das Thema spricht:Die euro­päische Sendung der deutschen Dich - t u n g". Der Redner wird hierin ein eindrucksvolles Bild von der weltbewegenden Kraft und den Zu­kunftsaufgaben des deutschen Schrifttums geben.

Ein nicht minder starkes Erlebnis wird der Licht- bildervortrag von Dr. Ernst Herbert Lehmann von der Presseabteilung der Reichsregierung mit dem ThemaDie politische Karikatur im geistigen Kampf ber Gegenwart" ver­mitteln. Während wir im Weltkrieg auf dem Ge-

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag.

Stadttheater: 19 UhrJngebora". Gloria-Pa­last, Seltersweg:Clarisfa". Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Gasparone". Oberhessischer Kunst- verein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters.

Zwei Stunden Frohsinn beim Gau-Borietezug.

Die NS.-Gemeinschaftraftdurch Freude" veranstaltete gestern abend ein Gastspiel de- Gau - Varietözuges im Theater. Das Haus war aus« perfauft, die Vortragsfolge brachte ein abwechslungs­reiches großstädtisches Programm mit einer ganzen Reihe vorzüglicher Darbietungen. Den Reigen eröffne­ten Zwei Warrels, Hand- und Parterreakrobaten, flinke, sympathische, tadellos sicher arbeitende Bur­schen mit einem enorm schwierigen Trepventrick, den man nicht alle Tage zu sehen bekommt. LuChang F u servierte ein artistisches Allerlei aus - dem Reiche der Mitte, zauberte, ließ Papierschmetterlinge fliegen und brachte den bekannten Tellertrick mit erstaunlichen Variationen. Prächtige Leistungen zeig­ten die Drei^Richys in einer Kombination am Reck; in der Gruppe befindet sich ein komischer Schlangenmensch, der wahre Stürme der Heiterkeit entfesselte. Zwei Klatts frischten die Erinnerung an das Diabolo-Spiel auf, das vor dem Welt­kriege große Mode war. sie haben die Sache artistisch verfeinert und mit überraschenden Effekten ausgebaut. Das Tanztrio d e l Arte, hier schon bekannt, fand mit einem Tango Argentino, einem Altwiener Walzer und dem Schlittschuh-Tanz großen Anklang. Die ungarische Soubrette Alice d e Beke brachte die Leute mit einer häuslichen Szene und einer Saxophon-, Tanz- und Gesangsparodie mächtig in Stimmung. Eine originell kombinierte Nummer zeigten die Zwei Singsangs mit ihrem Kabarett der Landstraße und dem singenden Papagei. Lora von Bahia; bas ist ein wirklich ge­lehriger, musikbegabter Vogel: auch eine grausige Moritat und die Filmstar-Maskerade wirkten sehr drollig. Drei Oatcia Perez und C 0 mp. brachten eine spanische Musiknummer mit dressiertem fiunb und, als Höhepunkt, einem Tylophonkonzert zum Mitsingen. Eine vorzügliche Leistung zeigte endlich auch das Duo Hamilton in einem akrobatischen , Wurf- und Schleuderakt, bei welchem besonders die erstaunlichen Leistungen der als Untermann arbei­tenden Partnerin bestachen. Alles in allem: zwei sehr unterhaltende und erheiternde Stunden quali­tätvoller Artistik, für die das Publikum mit wohl­verdientem, reichem Beifall dankte.

Hans Thyriot.

Gießen Seemühle Gleidachtal Sauroafen Schmelz Fronhaufen.

Zu dieser Wanderung, die am Neustädter Tor beginnt, ist, da unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, Rucksackverpflegung unerläßlich. Wir benutzen zu­nächst die Krosdorfer Straße bis zur Seemühle. Hier beginnen die gelben Punkte, die bis zur Schmelz unser Wegzeichen bilden. Wir gehen ein ziemliches Stück an den Hängen des Wettenbergs her, über­schreiten die WißmarKrofdorfer Straße und ge­langen auf einem Feldweg in das Gleibachtal, in feinem oberen Teil Chattendnchtal genannt. Das anmutige Tal aufwärtsgehend kommen wir auf die Landstraße und auf dieser am Forsthaus Waldhaus vorüber zur Kirchverser Straße. Die Zeichen führen später von der Straße ab in den Wald und bringen uns an den überraschend schonen Ausblick oberhalb Kirchoers. Vor uns breitet sich das Verstal mit einigen Dörfern aus, während in einiger Entfer­nung die Gladenbacher Berge (Hemmerich, Koppe und Treisberg) herübergrüßen. Nun steigen wir am Waldrand abwärts, überschreiten den «Sauroafen, einen tief eingeschnittenen Talgrund, in dem sich das Kirchverser Schwimmbad befindet, um jenseits wieder eine bewaldete Höhe zu überfteigen und in das reizvolle Salzbödetal zu gelangen. Bei der idyllisch liegenden Schmelz (Sommerwirtschaft) en­digt unser Zeichen. Von hier benutzen wir schwarze

lutnant beim Stabe des Jnf.-Regts. 169, wo er bis 1. August 1914 in Garnison stand. Am 1. August 114 rückte er als Kommandeur des Landlyehr- ?;giments 109 ins Feld, das unter seiner tatkräf- t;en Führung im südlichen Elsaß mit besten Er- I s gen gegen weit überlegene französische Kräfte kftcht. Das Eiserne Kreuz I. Klasse und andere hohe Miegsauszeichnungen sind die äußeren Zeichen der | Verkennung, die der hervorragenden Führung j | nes Regiments gezollt wurden. Am 21. Juni 1915 , nrbe er zum Oberst befördert. Jtt der zweiten -Wacht bei Mülhausen (Elsaß) stürzte er mit dem ! erbe und erlitt dabei so schwere- innere Schäden, er für den Frontdienst untauglich wurde und r August 1916 das Kommando seines Regiments f »geben mußte. Nach feiner Ausheilung wurde er ; i »5 noch nicht felddienstfähig Kommandeur des Land- ! r hrbezirks Straßburg i. Elf. Am 30. Oktober 1918 rchte er fein Abschiedsgesuch ein, das am 11. Ja- par 1919 unter Verleihung des Charakters als 1 k.neralmajor genehmigt wurde.

Aon Straßburg verlegte Generalmajor Mohr IffMen Wohnsitz nach Gießen, um hier seinen Ruhe- [frnib zu verleben. Von Dezember 1918 ab stand r. als Vorsitzender an der Spitze des Vereins ehe- iriliger Offiziere des Jnf.-Regts. 116 in Gießen, lener leitete er als Vorsitzender die Gießener I jptsgruppe des Deutschen Offiziersbundes, der jetzi- II on Offizier-Wohlfahrtsgemeinschaft. Um die Pflege || ir Tradition der alten Armee und um den Zu- I Immenhalt des Offizierkorps unseres alten Regi- ! imts 116 hat er sich in langjähriger Arbeit beson- |! b-re Verdienste erworben. Stets legte er auch beson- V bcen Wert auf beste kameradschaftliche Zusammen- |[ tbeit mit den Vereinigungen der ehemaligen Unter» I i'iziere und Mannschaften und dem Verband ehe- |! nötiger 116er. Zu seiner größten Freude wurde, als jlhrdg den Befehl unseres Führers^ie neue deutsche ||lehrmacht erstand, das neue Jnf.-Reat. 116 in ||6e|en als dem Standort des alten Regiments ; a.fgestellt. Daß zwischen den Angehörigen des ||ten und des neuen Jnf.-Regts. 116 von dem Wie- ||lrexstehen der jungen Wehrmacht an ein besonders |lIrriges kameradschaftliches Verhältnis bestand, ist II rt in erster Linie dem hervorragenden Wirken von || kneralmajor Mohr zu verdanken.

| Bereits während feiner Dienstzeit hat sich der alle-- ihit tatenfrohe Offizier auch als Schriftsteller auf ||itn Gebiete der Kriegsgeschichte betätigt. Als Stoff »handelte er aus dem Kriege 1870/71 die Schlacht ||kt Wörth, den Kriegsbeginn und das Gefecht bei ||6:arbrüden, sowie die Schlacht bei Spichern. Ferner |||cD er eine Arbeit überDie Ausbildung der |Mtterfuhrer für den Kriegsbedarf" heraus, weiter» hat er eine fesselnde Schrift überKriegsgeschicht- ||ice Wanderungen in und um Gießen" geschrieben, |fii seinerzeit beimGießener Anzeiger" erschien, » dessen Miwrbeiterkreis Generalmajor Mohr ge- ||ic.*t. Als eifriger Jäger und Jagdschriftsteller in ||te: Presse der Jägerschaft ist der Jubilar ebenfalls Mdiithin bekannt geworden.

1 Seinen 80. Geburtstag begeht der Jubilar inmitten |r$ gewaltigen Ringens um die Freiheit und Zu- Ifuiift Großdeutschlands. Die herrlichen Waffentaten MDr-erer jungen Wehrmacht unter ihrem Führer und |Wersten Befehlshaber Adolf Hitler, dem der Jubilar Ifliui) als Parteimitglied treue Gefolgschaft leistet, ||ben ihm die größte Freude seines Lebensabends Umreitet, denn durch diese Waffentaten kam zum ll^sdruck, daß der alte deutsche Soldatengeist, den Ipmeralmajor Mohr einst' bei seinen Soldaten mit »|tll?r Liebe gepflegt hat, auch in der jungen Mann- H^ift lebendig und wirksapi ist zum Wohle des Ba­ll Landes.

|| Roge dem Jubilar noch ein weiterer schöner U^ensabenb nach der Erringung des vollen deut- gj til Endsieges beschicken sein. In diesem Sinne Dringen auch wir dem verdienten General unsere Wläckwünsche zu seinem 80. Geburtstage dar. B.

Ein Erlebnis besonderer Art wird dte Lesung der ostpreußischen Dichterin Agnes M i e g e l für jeden Schrifttumsfreund bedeuten. Die Dichtungen von Agnes Miegel künden von unerschütterlicher Hingabe an das Reich und vom Kampf deutschen Schicksals an der Grenze.

Der Kriegsmaler Professor Ernst Vollbehr spricht über das ThemaWie ich Kriegsmaler wurde". Ebenso spannend wie vielgestaltig ist sein Bericht über seine Erlebnisse als Kriegsmaler in Südwestafrika, im Russisch-Japanischen Krieg, im Weltkrieg, wie in den Schlachten in Polen, Nor­wegen, Frankreich und Belgien bis zu den jüngsten Kämpfen gegen den Bolschewismus in Sowjetruß­land.

Auf vielseitigen Wunsch ist eine Wiederholung der im vorigen Winter auf Einladung der Gießener Frauenschaft veranstalteten Lesung der Dichterin Clara Nordstrom angesetzt worden.

Der letzte Vortragsabend wird nochmals der hei­teren Muse gewidmet sein. Der aus seinen Sendun­gen bekannte Rundfunksprecher Harry Lange- wisch vom Reichssender Leipzig wird in einer Stunde .^Deutscher Soldatenhumor" Pro­ben des Humors und der inneren Haltung unserer Soldaten aufzeichnen.

Verpflichtung und Dank unserer Bevölkerung wird es fei'ft, die kulturell wie literarisch vorbildlich ge­staltete Vortragstätigkeit des Gießener Vortrags- Ringes durch ihre Mitgliedschaft und ihren Vor­tragsbesuch zu unterstützen, um dadurch mitzuhel­fen, die Widerstandskraft unseres Volkes bis zum endgültigen Sieg der deutschen Waffen und des deutschen Geistes'zu stärken und zu festigen.

In großartigen Bildern hat die neue Wochen­schau den Beginn des Vernichtungsschla­ges gegen de n Bolschewismus eingefan­gen. Im Morgennebel sind die Soldaten in die Bereitstelluügsräume eingerückt. Ausgezeichnet ist es gelungen, die fieberhafte Spannung, die die Truppe in solchen Augenblicken beseelt, festzuhalten. Dann ist der Augenblick da. Der Feuerschlag wird ausgelöst, Sturmpioniere und Stoßtrupps springen auf, die Stunde der Entscheidung hat geschlagen. Großartiger Höhepunkt dieser Szenenreihe sind die von einem Nahaufklärer aus gemachten Aufnah­men des Gefechtsfeldes innerhalb eines der zahl­reichen Kessel.

Oft mag sich der Laie gefragt höben, wie sich denn die Wirkung der deutschen Waffen innerhalb solcher Kessel, die in der Strategie des Ostfeldzuges eine so bedeutsame Rolle spielen, zeigt, und wie ein solches Gefechtsfeld nach der Schlacht aussizht, die auch den letzten Rest der Nerven der Bolsche­wisten zermürbt hat. Hier hat er die Antwort. Kaum beschreibbar ist der Anblick dieses von tausen­den von Granateinschlägen zernarbten Bodens, auf dem es buchstäblich keine Furche und keine S ne mehr gibt, über die nicht der Stahlhagel deutscher Geschosse hinweggefegt hat. In unübersehbarer Menge über das Gefechtsfeld zerstreut stehen die zerstörten Panzer und Fahrzeuge der Bolschewiken, und um jeden einzelnen Trümmerhaufen herum ziehen sich die von den Granaten aufgeworfenen Erdwälle. Hier lernt man auch begreifen, was es heißt, wenn im Heeresbericht davon gesprochen wird, daß die blutigen Verluste des Feindes un­gleich hoher waren als die Gefangenenzahlen. Man

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5 Hauptmann und Kompaniechef in das Jnfanterie- iichte dc ?'giment 116 in Gießen. Unter feiner hervor- * Agenden Führung errang die 12. Kompanie des lotbneh öft- -Regts. 116 den Kaiserpreis im Schießen. Vom ije <SpQn Januar 1907 bis 20. April 1909 gehörte er als Staat een '°ior dem Jnf.-Regt. 116 an. Von hier

imqebmti rjrbe er als Bataillonskommandeur zum Jnf.- Gpiettiifl k:gt. 174 nach Metz versetzt; in dieser Dienststellung mrbe tr it-nte er bis zum 1. Oktober 1913 in Metz, Fordach

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