l-)l. Jahrgang Nr U5
er.'i'em: inn11rt) auhei y umitiuv. und »veienaaS tyi-ilanrn: Tie »UhHtnerte (j)ir Heuer »vnmilifiiblnttei ■vcjimf uuBiid Pie^diülle M 'nata-Be^liasvrc>s: i'iit 4 'Beilngen 1.95
Ebne«Uluftiierte . 1.80 Bui'ellpehübi 25 ai,ct> bei :i.iri)rerfcbemen oon einzelnen ><urnmern infolge boberes (tteionlt äcndvrecbnnfdiluH L25l Dm b tu n sclm lt: „A nze i ner" 'Bo’iirbei-f HßAfi^rnntf M
Eichener Anzeiger
Brflblftbt Umoerfttäisöruderei H. tauge General-Anzeiger für Oberhessen •iefieii.9$d)M18ra6e 7-9
$reitagfl6.mai|04I flnttnbmr von ttmetftttt für die Mittagsnummer biS8V,Ubr desVornnttagS
Liueinen-Preiser
fliuementeil 7 Rvt le mm bei 22 mm Beilenbteite# Tertteil 60 Rvl. le mm bet 70 mm Beilenbreite
Wntbläfie:
WtederbolungMulstaffell Abschlüsse Menaeniiassel B Plavvorschrisi (norbenae Bereinbaruna) 25'/<. mebr
einem U n g e h v r s a rn s f e l D z u g gegen die Re-
Go wurde Glasgow getroffen
Dennoch verstrichen
gleiche Hilfe zubilligte nen Armee.
daß es zu einer allgemeinen Erhebung in allen arabischen Ländern komme.
Pfund erliegen?
Die Leiter der irakischen Operationen.
Beirut, 15. Mai. (Europapreß.) In Bagdad erklärt man, daß die Leitung der gesamten militari»
Unüberwindlich ist die Ration, deren Männer und Zrauen zum Opfer bereit sind. Jeder spende am kommenden Sonntag für das 2. Kriegshilfswerk für das Deutsche Note Kreuz.
Berlin, 15. IHaL (DBB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Ein Unterseeboot versenkte im Bordallantik einen stark bewaffneten britischen Hilfskreuzer von 20 000 BRT.
Bei Angriffen auf die britische Bersorgungsschiff- fahrt versenkte die Luftwaffe bei Tage und in der letzten Bacht d r e i h a n d e l s s ch i f f e mit zusammen 11 000 BRT. und beschädigte zwei weitere große Frachter durch Bombenvolltreffer schwer.
Kampfflugzeuge griffen gestern bei Tage verschiedene militärische Ziele in Großbritannien erfolgreich an. Auf einem Flugplatz wurden dabei mehrere viermotorige Kampfflugzeuge am Roden schwer beschädigt.
In Borda frika weiterhin rege Artillerie- und Spähtrupptätigkeit vor Tobruk, hier und in Gegend Sollum wurden zwei weitere britische Panzer vernichtet, mehrere Geschütze erbeutet und Gefangene eingebracht. Leichte deutsche Kampfslug- $etige unterstützten die Kämpfe des Afrikakorps durch wirkungsvolle Angriffe auf britische 3nfan- tcrie- und Fahrzeugkolonnen im Raume von Sol-
Beirut, 16. Mai. (Europapreß.) Der Beschluß der ägyptischen Wafd-Partei, in ein ägyptisches Kabinett der nationalen Konzentration einzutreten, wird, wie es in einer Erklärung des Wafd heißt, widerrufen, wenn es sich
Bisher 18 Hilfskreuzer.
Empfindliche Einbußen an Führerschiffen im Geleitzugsystem.
Berlin, 15. Mai. (DNB.) Mit der Versenkung
(Schwächere englische Lüststreitkräste durch Zlakabwehr von der Reichö- hauvtttadt abgedrängt.
Berlin, 16. BTai. (DBB. Funkspruch.) Schwächere englische Luflslreilkräfle flogen in der vergangenen Bacht in Bordwest- und Bord- Deutschland ein. In einigen Städten Borb- deutschtands wurde eine Anzahl Bomben abgeworfen, die nach den bisherigen Feststellungen jedoch nirgends ^rheblichen Schaden verursachten.
Ein englischer verband versuchte d i e Reichshauptstadt anzugreifen. Die ff ar f e Flak- abwehr hinderte jedoch den Gegner, die Wolkendecke zu durchstoßen, sodaß es nur wenigen englischen Flugzeugen gelang, bis in die Umgebung von Berlin vorzudringen. Auch diese feindlichen Flugzeuge wurden durch die deutsche Abwehr z n befchleunigternAbdrehen gezwungen. Bisher wurde der Abschuß eines englischen Flugzeuges gemeldet.
Da« Aitterkreuz für erfolgreichen (Schnellbootkommandanten.
Berlin, 15. Mai. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ober- leutnant zur See Christiansen. Er Hot als Kommandant eines Schnellbootes am Norwegenunternehmen und an späteren Operationen vor der englischen Küste teilgenommen. Während dieser Unternehmungen vernichtete er ein Torpedoboot und mit Unterstützung eines anderen Bootes zwei Zerstörer. Außerdem versenkte er aus stark gesicherten Geleitzügen sieben Handelsschiffe mit insgesamt 30000 BRT.
Dunant angesichts
Schlachtfeld von Solferino zurückgelassenen 40 000
Verwundeten den Gedanken einer international
erkannte, der den wehrlosen Gegner wegen dieses Zustandes nicht für ehrlos hielt, sondern ihm die ' '' "......... wie dem Soldaten der eige»
in ui c UU11 rillet jicyiciunu ucnuuui yui, uli —-1" -/--u-r _— • - .. ' cn • v
irakischen Regierung zu Hilfe zu kom- erweisen sollte, daß die ägyptische Reglerung den men, hat die afghanische Regierung an den brüt» englischen Wünschen auf einen Kriegsemtritt zlegi)p= sehen Gesandten das Ersuchen gerichtet, bei seiner tens nicht g e n ü g ein D 2ß i D e r fa nD entgegen* Regierung einen Schritt zu unternehmen, um den setze. Für diesen Fall droht die Wafd-Partei mit
lum.
3m TUittelmeerraum bombardierten Der- l bände der deutschen Luftwaffe bei Tag und Bacht ' militärische Anlagen auf den 3nfeln Walia und | kretamit guter Wirkung. Bei einem Angriff leid)- , ter deutscher Kampfflugzeuge auf zwei Flugplätze ber 3nfel Kreta wurden 15 feindliche 3agdflug- , icuge am Boden zerstört. 3n Luftkämpfen über der Insel schossen deutsche 3äger acht weitere Flug- I 3euge ab.
Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden nicht statt. , . _ . .
3n der Zeit vom 12. bis 14. Wai verlor der Feind zusammen 31 Flugzeuge. Bon, diesen wurden 13 Flugzeuge in Luftkämpfen, 3 durch Flakartillerie obgeschossen, der Rest am Boden zerstört, während der gleichen Zeit gingen 3 eigene Flugzeuge verloren. w A t
Die Befahuna eines Kampfflugzeuges mit Leut- nauf Stoß, Sonderführer (Z.) Bbolf, Unter- offjzier Engel. Unteroffizier Schilling und Gefreiter Knöchel zeichneten sich durch kühne und erfolgreiche Angriffe auf ein Rüstungswerk in Südengland besonders aus.
Leutnant Kolbih bewies als Führer eines leich- fen Flokzuaes bei den Kämpfen in Bordafrika besondere Kühnheit und Angriffsgeist.
Mißlungener Anariff auf deutsch? Minenräumboote.
Berlin, 15. Mai. (DNB.) Im Kanalgebiet hat ein britischer Bomber zwei kleine Minenräumboote der deuten Kriegsmarine mehrfach anzugreisen
schen Operationen der irakischen Armee in den Händen des Generalstabschefs Amin Zaki liegt, während die Operationen im Abschnitt von hab* bania von Oberst Ismail hakki und Oberst Said geleitet werden. Alle drei Offiziere waren an dem Staatsstreich des ersten April maßgeblich beteiligt.
tkme Intervention Afghanistans.
Beirut, 15. Mai. (Europapreß.) Der Rund
funksender Bagdad teilt mit: Nachdem das afghanische Volk von seiner Regierung verlangt hat, Der
vielen ,
türlich auch eine militärische Bedeutung haben. Wmn wir zurzeit so manchen nie gehörten parnten von irakischen Flugvlätzen lesen und uns vielleicht darüber gewundert haben, wieso man ausgerechnet in der arabischen Waste io viele Flugplätze anlegte, Io dürfte dies Erstaunen nun geklärt fern Trotzdem steckte in der britischen Rechnung ein großer Rebler: man glaubte durch diese Maßnahmen die Volker des Nahen Ostens mit geringen M'tteln im Zaume halten zu können. Wie aber alle Meldungen zeigen, war dies ebenso ein Irrtum, wie die
daß alle Politiker in Dorderasien dem englischen
Nahöstliche Geostrategie
Von unserem ae.-Berichterstatter.
versucht. Die schwach bewaffneten Fahrzeuge brachten dem britischen Flugzeug zahlreiche Treffer bei. Zuletzt griff das britische Flugzeug die beiden deutschen Boote mit Bomben an. Dank der Wendigkeit der Boote verfehlten die Bomben ihr Ziel. Lebhaftes Feuer brachte das abdrehende britische Flugzeug zum Absturz. Entschlußfreudigkeit und Kampfgeist der kleinen deutschen Fahrzeuge führten zu diesem Erfolg.
lassen?"
Es ist unnötig, an dieser Stelle die nun einfetzende Entwicklung des Gedankens des Roten Kreuzes zu schildern. Daß er bei dem damaligen preußischen Kriegsminister von Roon auf fruchtbarsten Boden fiel, daß von den auf der „Ersten internationalen Konferenz" in Gens vertretenen sechzehn souveränen Staaten nicht weniger als acht deutsche waren, zeigt nur zu deutlich, wie gerade das Land mit den damals schon besten Soldaten für eine Gedankenwelt aufgeschlossen war, die die Schutz- und Hilfsbereitschaft für den Unterlegenen und Schwächeren, d i e Ritterlichkeit g* g e n= über Freund und Feind gleicherweise auf ihre Fahnen geschrieben hatte.
Es ist immer ein Grundsatz des deutschen Wesens gewesen, dem Gegner die gleiche Anständigkeit der Grundhaltung und «gefinnung in der Pflichterfüllung für fein Vaterland zuzubilligen, die uls Grundlage des handelns auch des letzten deutschen Soldaten ganz selbstverständlich ist. Aus dieser Anschauung folgert gleicherweise die Schonung des gefangenen Gegners wie die tatkräftige Hilfe für den Verwundeten oder Kranken, der aufgehört hat, ein Gegner in Waffen zu fein.
Aus dieser deutschen, soldatischen Grundhaltung ist es auch ohne weiteres erklärlich, daß mit dem Wiedererwecken des Wehrwillens und dem Wiederaufblühen aller soldatischen Tugenden durch Den Nationalsozialismus der Gvdanke des Roten Kreuzes gerade hn Deutschland Adolf Hitlers einer neuen Blüte entgegenwuchs. Aerzte unö Schwestern des Deutschen Roten Kreuzes ließen einstmals einem namenlosen Gefreiten des Welt-
Sinnbild ritterlicher Hilfsbereitschaft. Es hat in ber Kriegsgeschichte der Volker sicher niemals an Versuchen gefehlt, das Los der Ge» angenen und Verwundeten zu lindern, nicht notwendige Leiden des Krieges zu vermeiden. Diese Versuche wurden immer da gemacht, wo man Kriege als einen Bestandteil der sittlichen Ordnung mit ,ben selbstverständlichen Gesetzen des kämpferischen Anstandes und der Ritterlichkeit, nicht aber als eine Uebcrmältigung Schwächerer ansah. Einer der bemerkenswertesten Versuche dieser Art aus der neueren Kriegsgeschichte ist die zwischen dem preußischen Generalmajor von Buddenbrock und dem französischen Marschall De Roug6 abgeschlossene „Convention betreffend die Auswechslung und Ranzionierung derer Kranken, Verwundeten und Kriegsgefangenen" aus dem Jahr 1759. • Ihre Genehmigung durch den Großen Friedrich ist der Ausfluß seiner ritterlichen Persönlichkeit, die, soldatisch vom Scheitel bis zur Sohle, auch m überwundenen Gegner den tapferen Soldaten an-
eines 20 000 BRT. großen Hilfskreuzers durch ein deutsches Unterseeboot hat die englische Kriegsflotte den vierten Hilfskreuzer i n - nerhalb von zwei Monaten eingebüßt. Diese Verluste treffen die englische Seekriegsührung umso härter, als das Problem der Geleitzug- ficherung sich seit Jahresbeginn zusehends verschärft hat. Bisher hat die britische Admiralität" einen Gesamtoerlust von 17 Hilfskreuzern seit Kriegsbeginn zugegeben. Legt man diese britischen Angaben einer Verlustrechnung zugrunde, obwohl in dieser Liste nur die Hilfskreuzer enthalten sind, deren Verlust sich nicht mehr geheimhalten ließ — es findet sich z. B. in dieser Verlustliste nicht ein einziger Hilfskreuzer, der durch Minen verloren gegangen ist, während die englische Flotte im Weltkrieg ganz beträchtliche Ausfälle durch Minentreffer erlitten hat — so hat die britische Kriegsmarine einschl. der Versenkung des jetzt gemeldeten 20 000 BRT. großen Kriegsschiffes nachweislich 18 Hilfskreuzer eingebü&L hierunter befinden sich drei Hilfskreuzer mit mehr als 20 000 BRT., acht Hilfskreuzer mit 15 bis 20 000 BRT., vier weitere mit einer Tonnage von 10 — 15 000 BRT. und drei unter 10 000 BRT. Zwei weitere große Hilfskreuzer „Alcantara", und
Carnavon Castle" — jeder über 20000 BRT. wurden in Gefechten mit deutschen Kriegsschiffen
in Ueberfee schwer beschädigt.
Aus der Große dieser Hilfskreuzer ist zu ersehen, daß es sich durchweg um hochwertige Schiffe handelt. Da die britische Flotte bei der vorhandenen Knappheit an Kreuzern Geleitzüge nur in den seltensten Fällen sichern kann, bilden die Hilfskreuzer den Stamm der F ü h r e r s ch i f f e, die die britischen Geleitzüge über die Ozeane zu bringen haben. Wenn man in Rechnung stellt, daß ein als Führerschiff eingesetzter Hilfskreuzer irn Jahresdurchschnitt sechs Geleitzüge aus Ueber- fee nach England zu bringen hat, eine Schatzung, die eher zu niedrig als zu hoch gegriffen ist, wird ersichtlich, welche unersetzlichen Derluste die Versenkung dieser bisher Dekanntgewordeneu 18 Hilfskreuzer für die englische Seekriegführung bedeutet.
Konflikt zwischen England und dem Irak 6 eizu v
legen. Andernfalls müsse damit gerechnet werden, gierung und Steuerstreik.
Teheran, im Mai 1941.
Der Ausbruch der Kämpfe im Irak gegen England hat mit jäher Wucht die strategische Bedeutung dieses Gebietes in den Vordergrund der weltpolitischen Lage gerückt. Das geopolitische Gewicht des Raumes zwischen dem ö tlichen Mittelmeer und dem Persischen Golf hat chon seit Jahren seinen Ausdruck in zwei Schlagworten gefunden: man sprach von der „Landbrücke zwischen Palästina und Indien" und oon dem „Suezkanal der Luft". Beide Bezeichnungen geben der geostrategischen Bedeutung Ausdruck, Die Dem Raum Der Länder Palästina, Transjordanien, Syrien und Irak aufommt/^iefe Bedeutung ist heute aufs engste abhängig von Der verkehrspolitischen Erschließung durch Eisenbahnen, Autostraßen und Luftlinien, bzw. der vorhandenen Flugplätze. In allen Drei Fällen ist vor und nach bem Weltkrieg im Hinblick auf kriegerische Verwicklungen im Nahen Osten manches getan worden.
* Da ist zunächst Die Bagdaddahn, Die im vergangenen Sommer enDgültig fertig geworden ist. Man weiß, daß ihr Bau einst vor dem Weltkrieg auf deutsche Anregung, mit deutschem Kapital und Durch Deutsche Ingenieure in Angriff genommen rourDe unD Daß sie Damals schon auf große WiDerstände bei England stieß. Allerdings kommt sie heute in ihrem nördlichen Teil nicht »n Frage, Da dieser Durch Die neutrale Türkei führt. Umso wichtiger ist aber Der irakische Teil. Als vor Jahren Die Regierung des Irak sie von England erwarb, bekam sie Die Strecke unD das rollende Material für einen Spottpreis; aber Dafür mußte 1id) ►er Irak verpflichten, alle leitenden Stellen -mit Engländern. zu besetzen und ferner sie im Kriegsfall ganz Dem britischen OberkornmanDo zu unterstellen. Die Strecke, Die in fast süD-norDlicher Richtung von Basra, Der irakischen Hafenstadt am Persischen Golf, bis an Die syrisch-französische Grenze führt, ist etwa 1200 km lang, eine Strecke, Die sonst zum Teil nur unter großen Schwierigkeiten oDer nur sehr langsam zurückgelegt werben konnte. Natürlich vorausgesetzt. Daß Die Bahnlinie nicht zerstört wirD, wie Dies mit einer anDeren wichtigen Bahn in Diesem Raum währenD des Weltkrieges geschah. Wir meinen Die hedschas - bahn. Sie ist heute noch in ihrem süDlichen Teil außer Betrieb, Da Ibn Saud keinen Wert Darauf legte. Die Sprengungen, Die einst Oberst Lawrence vornehmen ließ, zu reparieren. Dagegen ist Der transjordanische Teil intakt: Dafür sorgten Die Engländer. Die Linie, Die über Amman nach Maan
organisierten Hilfeleistung für VerwunDete faßte. Dem er in feinem Buch: „Erinnerungen an Solferino" folgendermaßen Ausdruck gab: „Sollte es nicht möglich fein, in allen europäischen Ländern Hilfsgesellschaften j)u Dem Zweck zu grünDen, Die Verwundeten in Kriegszeiten ohne Unterschied der Volksangehörigkeit Durch Freiwillige pflegen zu
In Bagdad erwartet man Die Rückkehr Des irakischen SonDerdotschafters, Der König Ibn SauD besucht hat. Es heißt ferner, daß Der irakische Kriegsminister Schaukat von Ankara nach Teheran, Der hauptstaDt Des Iran, fahren roerDe.
Oie Bedingungen der Mafd-Partei.
Rauchende Trümmerhaufen beDecken Diesen StaDtteil von Glasgow, Der von Bomben der Deutschen Luftwaffe vernichtend getroffen wurde. In Der Mitte zerstörte Straßenbahnwagen, rechts Die Ruine eines völlig vernichteten Betriebes. — (Scherl-BilDerDi^nst-M.)
Ll-Boot versenkte britischen Hilfskreuzer.
führt, ist für sie besonDers wichtig Durch eine Querverbindung nach Haifa. Von Maan führt Dann «ine moderne Autostraße nach Dem Hafen Akaba am Roten Meer. Akaba ist von besonDerer BeDeu- tung. Da es einen Ersatz für den Suez bedeutet, weshalb England diese Hafenstadt auch nicht Ibn Saud überließ, sonDern dem ihm ergebenen Emir Abdullah von TransjorDanien zusprach. Damals wußte sich Ibn Saud fügen; aber einen offiziellen Verzicht auf Akaba hat er nie unterschrieben. Diese Strecke könnte unter UmftänDen auch die Linie Haifa—Sinai—Kairo entlasten. Die wichtigste Verbindung zwischen Aegypten und Palästina.
i In Den Jahren seit Dem Weltkrieg ist aber im Rahen Osten, wie auch in anDeren heißen ßänDern, wehr und mehr Die Auto st raße an Die Stelle der Eisenbahn getreten. Dor allem ist Diese Anlage billiger, wenn sie auch für Massengüter nicht gleich leistungsfähig ist. Im aUgenteinen erlaubt Der harte WüstenboDen Die Anlage einer Straße ohne viel UmstänDe: es merDen von Zeit zu Zeit Wegweiser eingesteckt, in bestimmten AbstänDen Tankstellen ■für Master unD Benzin errichtet, auch einige Rasthäuser in unbewohnten GegenDen — unD im übrigen fährt man auf natürlichem UntergrunD. Das bedeutet allerdings einen starken Verschleiß an Kraftwagen, aber Das braucht Der Staat nicht zu bezahlen. So gibt es Die stark befahrene Specke Damaskus —BagDaD Die 800 km lang ist unD Die von Den Verkehrsautobusten in 24-—30 StunDen zurückgelegt roirD. Von SüDwesten her kommt in Rutbah Die Straße Jaffa — 21 m m an auf Diese Linie. Im nördlichen Gebiet gibt es ferner Die Strecke D a m a s k u s — M o s f u l, Die Dann mieDer Anschluß an Die sehr viel befahrene Strecke M o s s u l — B a g D a D hat.
Noch besser ausgebaut würben aber Die Flug- ■ 1 i n i e n. Für sie wurden im Irak, neben einer Reihe militärischer Stützpunkte, sehr moDerne ha- ' fen errichtet. Der große Flugplatz habbaniyah ist mittlerweile allgemein bekannt gerodrDen B a g- dad selbst hat einen LanD- unD einen Wasserslug- hafen unD war in Den vergangenen Jahren einer der am meisten angeflogenen Plätze Der ErDe: i denn hier trafen nicht weniger als sechs große transkontinentale Linien zusammen: Die Deutsche Lufthansa, Die Air France, Die englischen Imperial Airways, Die hollänDische Linie nach NieDerlanDisch- JnDien. Die ägyptische Mifr-Linie unD Die Jrak- Luftfahrt, Die nach Teheran flog. Von BagDaD aus konnte man fast alle LänDer unD Städte Der Erde durch Flugzeuge Direkt erreichen Dieses Dichte Verkehrsnetz machte Die Anlage von verhältnismäßig vielen Unterwegs-Stützpunkten notwenDiq, die na* -turfi* nif* pine militärische Bedeutung haben.
Dennoch verstrichen genau hundert Jahre, bis sich dieser Gedanke als allgemeines Kulturgut Durchsetzte. Es ist bekannt, daß Der Schweizer Henri Des Elends der auf Dem


