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Biber in Deutschland

von Professor Dr. Gustav Hinze ,

75 Setten mit 9 Tertabbildungen und 62 Abbildungen auf Kunstdrucktaseln nach Natururlunden des deutschen BibervaterS Amtmann Behr

Herausgegeben von der Necksttelle für Naturschutz. Berlin An Vein en gebunden RM. 3,00

Wi« IBifent und El», so gehSrt auch der Dtber zu inen Tierarten, die etnft in Deutschland« (Bauen weit verbrettet waren, aber dürch das unnachsichtige Eingreifen bee Menschen mehr und mehr der Vernichtung onhetmfielen. (Fs gehört beute zu den wichtigst«« 9u,gab nafer freunde unserer heimischen Tierwelt, dieses seltsame Nagetier vor dem Äu.sterhen ?u s»shen und bk wenigen in Deutschland ach vorhandenen Btder zu erhalten und zu hegen. Ein hervorragender Kenner gibt hier in trefflichen Schilderungen und herrlichen AatururhunLen ein anschauliches Lebens.ild vom dar scheu Biber.

Hugo Bermühler Verlag. Berlin-Lichterfelde-

3m persischen Golf versenkt.

Zwei neue MerkreMäger in der Lnfiwaffe

©eneralmajor Sorten, zu Kriegsbecsinn GH es des Generalstabes der Luftflotte 4, hat an den

Aus dem Reich

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entung au; oaffen wir! Atlantik flli lnterstützrki

Berlin, 14. Mai. (DBB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Bor- schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an Generalmajor Korten, Chef des Generalftabes der Luftflotte, und Leutnant R u d o r f e r, Flng- zeugführer in einem Jagdgeschwader.

Berlin, 14. Mai. (DNB.) Die britische Regie­rung in Indien teilt mit, daß der 5000 BRT. große bewaffnete F r a ch t d a m p f e rB a r b a t i" von einem feindlichen Kriegsschiff im Indischen Ozean versenkt worden ist^ DieBarbati" fuhr die Strecke zwischen Bombay und dem Per­sischen Golf und war nach Meldungen aus Schanghai letzthin als Nachschubdampfer für die britischen Truppen im Irak mit dem Ziel Basra eingesetzt. Basra liegt im Nordwesten des Persischen Golfes und ist das Hauptetappenzentrum der im

Frisch gemalt und blitzblank ging der Kreuzer in der Delagoabucht vor Anker, die in diesen Jahren des verheißungsvollen Bahnbaues zu ganz neuem Leben erwacht war. Die kleinen Boote arabischer und indischer Händler umschwärmten das Schiff, aber der Bootsmann wachte darüber, daß ihm keiner dieser geschäftstüchtigen Leute das gleißende Fall­reepverschimpfierte".

Der nächste Tag dann brachte die südafrika­nischen Gäste. Während das Salutgeschütz einund­zwanzigmal zu Ehren eines Staatsoberhauptes über die Reede donnerte, brachte das Kommandantenboot mit der deutschen Kriegsflagge und der burischen Vierkleur" an kleinen Masten den Präsiden­ten Krüger und sein Gefolge längsseit. Stramm und unbeweglich standen die Ehrenposten in weißem Zeug, während ein kraftvoller, weißhaariger Sieb­ziger die Treppe langsam herausstieg. Stephanus Johannes Paulus Krüger, dessen Ahnen einst in der

Der Earl von Suffoft und Berkshire wurde in der Montagnacht zusammen mit seinem Sekretär und fünf anderen Leuten von einer Pombe getötet Der Earl war Marineoffizer und außerdem Far­mer in Australien.

Armee, General Tanhuaiyuan, erlitt tödliche Verletzungen, als er den Versuch unternahm, aus der Gefangenschaft am Taschan-Gebirge zu ent­fliehen. In Schansi wird der um annähernd

scheu den beiden Wendekreisen wird im eigentlichen Sinne als tropischer Raum bezeichnet. Der nördliche Wendekreis schneidet das Rote Meer etwa dort, wo die ägyptische und sudanesische Grenze am Roten Meer zusammenstoßen.

einem englischen Kriegsschiff durch Funkspruch und Kanonenschuß angehalten wurde. Der Irrtum wurde erst aufgeklärt, als beide Schiffe sich in nächster Nähe befanden.

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(Messing vernickelt) nur 220Volt, FabrikatElektro- Lux, noch einige Lager­bestände zu verkaufen.

A. Reis, Wiesbaden

W al r am st raße 28.

Teilzahlung gestattet. [1231V

das Tierkreiszeichen des Krebses und am 23. Dezem- _ ... , , ... _

der in das des Steinbocks eintritt. Der Raum zwi- * Irak eingesetzten britischen Streitkräfte.

Zur selbständig en Leitung unserer vollelekttj. Wcrkskücke suchen wir zum l.Juli 1941 einers tiWH W oder AW Nur erstklassige Kräfte, die ähnliche Stellen bereits mit Erfolg bekleidet haben, wollen Bewerbungen unt. Beifügung eines Lebens­laufes nebst Lichtbildes sowie mit Angabe der Gebaltsnnsvrüche einsenden an

yeMeuslaedt & Gogul, G.w.d.tz.

Gießen, Postschließfach 104» rrrsv

Dor einem Jahr.

Am 15. Mai wurde die Kapitulation der hollän­dischen Armee unterzeichnet. Deutsche Truppen rück, ten im Haag und in Amsterdam ein. In Belgien stellte sich der Feind in der Festung Antwerpen, in der Dyle-Stellung und in der Festung Namur zum Kampf. Südwestlich Namur erweiterten un­sere Truppen ihre Erfolge auf dem Westufer der Maas, yie Luftwaffe vernichtete insgesamt 98 feindliche Flugzeuge.

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Auf seiner Besichtigungsreise an der griechischen Front hat Viktt)r Emanuel IIL ein von den Solda­ten des 25. Armeekorps zur Erinnerung an die sechsmonatigen harten Kämpfe errichtetes Denkmal eingeweiht Anschließend besuchte er Iannina, wo er von General Girotti, dem Befehlshaber der Di­vision Julia, die sich bei den Kämpfen tn Albanien wiederholt auszeichnete, begrüßt wurde.

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für die Hauvtbuchhaltung eines größeren gemischten Herstellungs- und Vertriebs­unternehmens zu tage» oder regelmäßiger balbtageweiser Mitarbeit gesucht. Buchhalterisch erfahrene Damen oder Herren erhalten Auskunft in der Ge­schäftsstelle des Gießener Anzeigers.

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diger Jagdflieger hervorragend bewährt; davon hat ek 45 gegen England geflogen. Wegen Tapferkeit vor dem Feinde wurde er am 28.10.1940 zum Leutnant befördert. Seinem unbändigen Drauf- gängertum und seiner zähen Ausdauer sind jetzt 2 0 ßuftfiege zuzuschreiben.

rungsgruppe. 1937 erwarb er den Flugzeugführer­schein und Beobachter schein. 1938 wurde er Chef des Generalstabes des Kommandierenden Generals der Luftwaffe in Oesterreich. Am 31.3.1940 wurde er zum Stabe des Luftflottenkommandos 3 kom­mandiert, am 20.12.1940 zum Chef des General­stabes der Luftflotte 3 und am 15.1.1941 zum Chef des Generalstabes der Luftflotte 4 ernannt. Er ist Blutordensträger vom 9.11.1923.

Oie japanische Offensive.

Schanghai, 15. Mai. (DNB. Funkspruch.) Nach den Verlautbarungen des japanischen Ober­kommandos macht die neue Offensive an allen Kampfabschnitten In China gute Fortschritte. In der südchinesischen Provinz K w a n t u n g um­zingelten die japanischen Truppen unweit Hong­kong etwa 20 000 Cyinesen. Aus Tschekiang werden Anfangserfolge gegen die bei Tschuki zu- sammengezogenen chinesischen Truppen gemeldet. In den Kämpfen in der Provinz H 0 n a n sind be­reits mehrere hohe chinesische Offiziere verwundet worden oder gefallen. Der Oberbefehlshaber der chinesischen 34. Division wurde gefangengenommen. In einer zweitägigen Schlacht bei Wenkutsun und Hsienshan wurden 5000 chinesische Soldaten aufge­rieben. Der Oberbefehlshaber der 3. chinesischen

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Oie Gommerarbeit der Lugend.

Ndz. Der Reichsjugendführer hat die Arbeitsricht-- linien für den Sommer ausgestellt. Bei der HI., also den 1418jährigen, steht die Wehrertüchtigung mst Leibesübungen, Kleinkaliberschießen, Gelände­dienst und theoretischem Unterricht im Vordergrund. Beim BDM. findet die Gesundheitsdienftauslnlbung der 16- und 17jährigen Mädel besondere Beachtung. Im Deutschen Jungvolk sind die Grundschule der Leibesübungen, Modellbau, Luftgewehrschießen und Spiele hervorgehoben. Dazu kommen der Einsatz in der Frühjahrsbestellung, in der Ernte und bei der Kartoffelernte jeweils aber erst vom 13. Lebens­jahr ab, das Hestkräutersammeln der Mädel im Mai, das Lindenblütensammeln der Jungen im Juni und Juli, das Kastanien- und Heilkräutersammeln im September, die weltanschauliche Erziehung auf den Heimabenden, die sporttichen Wettkämpfe, die Wochenendfahrten und kulturelle Betreuung. Nach Möglichkeit wird monatlich wieder eineVersamm­lung der Jugend" durchgeführt, auf der Redner der Partei sowie Frontkämpfer zu aktuellen Tages­fragen sprechen. Jeder regelmäßige Dienst der Ju­gend, mit Ausnahme der Sonntagsdienste, ist zeitlich auf höchstens zwei Stunden zu beschränken. In Luftwarngebieten dürfen Zelllager nicht veranstaltet werden. Jungen und Mädel der ersten beiden Jahr- gänge dürfen an Fahrten und Zeltlagern nicht teil- nehmen. Die HI. beansprucht für ihren Pflichtdlenst den ersten und dritten Sonntag im Monat. Der zweite und vierte Sonntag stehen dem Esternhaus oder für den freiwilligen Leistungssport zur Ver­fügung. Der Muttertag ist für alle Einheiten dienst­frei. In Luftwarngebieten ist tust Rücksicht auf aus­reichenden Schlaf eine andere Diensteinteilung er­folgt wobei an drei Sonntagen monatlich Pflicht­dienst sein muß. Im vierten Pimpfen- bzw. Jung- mädeljahrgang wird auf den Berufsweg vorbereitet. Hierfür finden im Juni neben Betriebsbesichtlgun-

Mark Brandenburg gewohnt hatten, stand wieder auf dem Boden der alten Heimat seiner Vater.

Wir werden diesen Augenblick niemals ver­gessen", so berichtete der deutsche Offizier, der mir diese Szene in Lourenco Marques schilderte.Piels Bilder hatten wir schon von dem klugen, weitschauen-- den Ohm Krüger gesehen, der wie ein getreuer Vater über der Freiheit feines Landes wachte. Ernst und durchdringend musterte der breite, wuchtige Mann jeden einzelnen, dem er die Hand reichte. Aus dem altväterischen Feiertagsrock flimmerte ein Or­densstern als einziges Zeichen feiner Würde. Der Mann, der schon als Neunundzwanzigjähriger Ober­kommandierender der Burenarmee getpefen war, freute sich ati dem schmucken Schiff. Beim Rundgang durch das Schiff entging dem prüfenden Blick dieser halbverhangenen Augen nichts. Er ließ sich die Ma­schinengewehre zeigen, die Revolverkanone, die größeren Kaliber Und wenn er einmal mit feiner Umgebung kapholländisch sprach, bann klang das wie das Platt eines niedersächsischen Hofbauern. Ihm war dieser Besuch mehr als eine Zeremonie, als eine Geste. Visionär fast hatte er im gleichen Jahr in Pretoria von der Freundschaft der Deut­schen und der Afrikaner gesprochen, die einmal kommen würde, allen englischen Intrigen zum.Trotze. Zuweilen strich die Hand gedankenvoll über den kleinen weißen Kinnbart. Wir wußten, daß es die Hand eines unfehlbaren Schützen war, eines tapferen Bauernsoldaten, der sich oftmals'bewährt hatte im Kampf gegen die von London jaufgehetzten Zulu. Bei dem Imbiß, der nachher in der festlich ge­schmückten Messe gereicht wurde, schlug Krüger das Glas Champagner aus. Er trank ein Glas Milch und hielt eine' kleine Ansprache, die nur in einer deutschen Seele voll verstanden werden konnte."

Am frühen Nachmittag brachen die Buren wieder auf. Sie hatten uns noch einige Proben ihrer Schießkunst gegeben, die auch unsere Besten mit Staunen erfüllten. Selbst die jungen Bauernmäd­chen, die mit dem Präsidenten nach Lourenco Mar­ques gekommen waren, waren mit den Gewehren groß geworden. Das saß noch in ihnen von der Zeit der großen Zulukriege und Trecks. Und oft kam es ihnen zugute auf den einsamen Farmen. Als das Kommandantenboot wieder ablegt, da sah ich, wie einer der durifchen Minister feinen ,Boschklop- per4 entzündete, die halblange, felbftgefertige Pfeife, die ihnen auf der Pad, in der Steppe unb in der Stadt immer Kumpan war ...

Von Ohm Krügers Gastgefchenk ist noch zu be­richten, daß keiner von uns es vergaß. Würde er eine Preziofe schicken, aus dem Gold von Witwaters- ranb, ein Bilb Vielleicht ober einem Tafelschmuck? Obm Krüger schickte bas, was i h m das Kostbarste erschien in seiner Heimat. Drei Schlachtbämmel kamen in einem kleinen Prahm längsseit unb wur­den verladen. Frischfleisch für die langen tropischen Seefahrten. Wir haben chn alle dafür gefeghet.

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gen auch Elternabende mit dem ThemaBerufs­wahl " statt. Im übrigen nimmt der Dienst in HI. und BDM. selbstverständlich Rücksicht auf die be­rufliche Tätigkeit.

Oie Richtlinien für die Verweigerung der Kinderbeihilfe

Vom 1. Januar dieses Jahres wird Kinderbei­hilfe für das dritte unb jedes weitere Kind gezahlt. Die ßanbräte unb Oberbürgermeister sowie die j Kreisletter der Partei können aber der Gewährung widersprechen, wenn chre Zahlung nicht mit dem Zweck der Kinderbechilfe vereinbar ist, gesunde unb gemeinschaftswürdige deutsche Familien zu fördern. Mit diesem Zweck ist es nicht vereinbar, wenn die Kinderbechilfe gewährt würde a n a j 0 - x i a I e Familien, für Kinder, die mit einem schweren Erbleiden behaftet sind ober deren Erzeuger ober Mutter an einer Erbkrankheit lei­den, für Kinder mit artfremdem Blut ei n - schlag unb für solche Kinder, die sich den An­forderungen der Partei und ihrer Gliederungen entziehen Mit dem Zweck der Kinderbeihilfe ist es auch nicht vereinbar, wenn sie einem Haushaltsvorstand gezahlt wird, der nicht gewillt ober geeignet ist, dem Reich unb Volk in Treue zu dienen ober der keine Gewähr für die zweckmäßige Verwendung der Beihilfe bietet. Der Widerspruch kann unter Hinweis auf das bean­standete Verhalten zum Beispiel wenn der Vater das Kind von der Httler-Jugend fernhält auch zunächst angedroht werden.

RLickskrieqStagung der Gau- und Kreisfrauenführerinnen.

Auf der zwetten Reichskriegstagung der Gau- und Kreisfrauenschaftsleiterinnen in Weimar sprach die Hauptabteilungsleiterin Dolkswirtschaft-Hauswirt- scbaft, Frau Dr. D 0 r w e r ck, über die Aufgaben der Frau auf wirtschaftlichem Gebiete im. Kriege. Der Leiter des Hauptschulungsamtes der NSDAP.,

Von Passagieren des PassagierdampfersAgen- fliehen. In Schansi wird der um annähernd tina" verlautet, daß dieser auf seiner Heimreise j 200 000 Chinesen gelegte Ring immer enger ge- gegenüber der Ämazonas-Münduna im Nebel von zogen.

großen Erfolgen dieser Luftflotte während des Feld­zuges in Polen hervorragenden Anteil. Anfang 1940 zum Chef des Generalstabes der Luftflotte 3 er­nannt, ist es seiner Tätigkeit zuschreiben, daß es der Luftflotte 3jjelang, am Siegeszug in Frankreich entscheidenden Anteil zu haben. Als Chef des Gene­ralstabes der Luftflotte hat sich Generalmajor Kor­ten in der Führung des Lufttrieges gegen England bewährt. Im Südostraum konnte er seine an den bisherigen Kriegsschauplätzen erworbenen umfassen­den Kenntnisse unb Erfahrungen erneut einsetzen. Er hat an der schnellen und siegreichen Durchfüh­rung der Luftwaffenaktionen auf dem Balkan ent­scheidenden Anteil. Seine persönliche Einsatzbereit­schaft unb vorbildliche Tapferkeit hat er vor dem Feinde mehrfach bewiesen. Leutnant Rudor- ser hat sich in 145 Angriffsflügen als angriffsfreu-

Ohm Krüger besucht ein deutsches Kriegsschiff

Von Eitel Kaper.

Rohstoff- und Lebensmittelzufuhr das Ende (Eng* lands bedeutet.

Wie sehr unsere U-Boote neben unseren schweren Bombern am Lebensmark Englands zehren, dafür gab der OKW.-Dericht wieder Beweise. Ajjckin vom 8. bis 13. Mai Haden deutsche U-Boote rund 136 000 BRT. versenkt. Ein einziges U-Boot schickte 4 feind­liche Frachtdampfer zu den Fischen und andere deutsche U-Boote Hämmerten sich an diesen gewal­tigen englischen Geleitzug, den sie in tagelanger zäher Verfolgung endgültig vernichteten. Es ist ein aufopferungsreiches Ringen, das unsere U-Boote auf den weiten Wasserflächen verrichten. Der Er­folg drückt sich in den geroaltigen Verlustziffern aus, die England immer weiter schwächen. Wir merken eigentlich nur indirekt die Erfolge dieser unablässigen Schläge. Wenn die Tonnagenot die Dominien vom englischen Mutterlarvde abschneidet und Australien und Neuseeland sich jetzt nach Washington wenden, um Hilfe für ihre infolge der deutschen Blockade unabsetzbar gewordenen Lebens­rnittel- und Fleischvorräte winseln, wen^n die ameri­kanischen Kriegshetzer zugeben, daß ihre Munitions- und Lebensmittelsendungen England nicht mehr er­reichen, da sie versenkt werden, dann beweist das klar die furchtbaren Auswirkungen unseres totalen Handelskrieges gegen den britischen Erbfeind. Gegen unsere U-Boote haben die Engländer kein Kraut entdecken können. E. 8.

OaS Rote Meer jetzt Operotionsgeb'et

Die Reichsregierung hat das Rote Meer einschließ­lich der beiden Golfe, die die Halbinsel Sinai ein- schließen, als Kriegsgebietbis zum nörd­lichen Wendekreis" erklärt. Der nördliche und südliche Wendekreis Heyen jeweils 23 Grad 27 Minuten vom Erd gleicher (Aequator) entfernt. Der Name kommt daher, daß die Sonne am 22. Juni den nördlichen und am 23. Dezember den südlichen Wendekreis erreicht unb an biefen Tagen zugleich auch wieder kehrt gegen den Aequator macht, über dem sie zu Frühjahrs- bzw. Herbstbe­ginn steht. Sehr häufm findet sich auch die Bezeich­nung des nördlichen Wendekreises alsWendekreis des Krebses" oder des südlichen alsWendekreis des Steinbocks", weil die Sonne am 22. Juni in

Hauptbefehlsleiter Schmidt, stellte die Führungs­aufgabe Deutschlands im neuen Europa, die Ver­antwortung der NSDAP, für Haltung und Erziehung des Volkes und die Notwendigkeit des kämpferischen kompromißlosen Einsatzes jedes ein­zelnen bar. Gauleiter Bürckel sprach über die Probleme der Grenzländer. Die Mutter werde den nationalen und den sozialistischen Gedanken als erste in die Herzen der Kinder pflanzen unb somit die deutsche Zukunft entscheidend gestalten helfen. Die Reichsfrauenführerin hob hervor, daß die NS- Frauenschaft ihre ganze Kraft an die Erfüllung des Auftrages setzen wird, jede Frau in Deutsch­land zum Bewußtsein ihres Wertes und ihrer Ver­antwortung für das Dolksgcmze zu bringen.

©er Präsident

des Reichsverwaltungsgerichtes.

Berlin, 14. Mai. (DNB.) Reichsminister Dr. Frick führte den Präsidenten des neuerrichteten Reichsverwaltungsgerichtes, Walther Sommer, in fein Amt ein. Nachdem er besonders die Tätig­keit des Preußischen Oberverwaltungsgerichtes und des Verwaltungsgerichtshofes in Wien hervor­gehoben hatte, kam er auf die Bedeutung des Neichs- I öerwaltungsgerichtes zu sprechen und teilte mit, daß dqs Mindest alter für bie Richterfähig- keit auf das 30. Lebensfahr festgesetzt -worden und ferner die Forderung nach mindestens fünfjäh­riger vorangegangener praktischer Derwal- tungsarbeit ausgestellt worden sei. Dann legte Präsident Sommer die Grundsätze dar, nach denen er sein Amt führen werde. Das Reichsver- waltungsgericbt und auch die zukünftigen unteren Instanzen sollen eure vorbildliche Gerichtsbarkeit ausüben, bie nicht nur gerecht, sondern auch volkstümlich, einfach u n a s ch n e l l ist.

(Heine politische Nachrichten

Wie Neuyorker Schiffahrtskreise erfahren, wurde das 11660 BRT. große englische Motorschiff Derbyshire" im Mittelmeer versenkt Der bri­tische MotortankerSan Conrado" (7982 BRT.), der nach dem Angriff in Brand geriet, wurde von der Besatzung verlassen und ist gesunken. Außerdem wurden versenkt der norwegische FrachterSoi­fer i n 0" (2580 BRT.) sowie das 2317 BRT. große holländische Frachtschiff Hercules".

Aus Neuyork wird gemeldet, daß die unter eng­lischer Flagge fahrenden norwegischen Frachter Augvald" (4811 BRT.) undProfit" (1608 BRT.) im Nordallantik versenkt wurden.

Generalmajor Korten wurde 1898 als Sohn eines Regierungsbaumeisters zu Köln geboren. Das I Reifezeugnis erlangte er 1913 am Reformgymna­sium in Esten. Am 2.9:1914 trat er als Fahnen­junker in das Fußartillerieregiment 34 ein. Am Kriegsende war er Führer einer Pionierkompanie. Nach verschiedenen Kommandos in der ehemaligen Reichswehr wurde er 1934 dem Staatssekretär der Luftfahrt als Generalstabsoffizier zugeteilt. Im Ok­tober 1936 wurde er Kommandeur einer Aufkla-

Diefe heute fast unbekannte Begebenhett wurde nach den Erinnerungen eines deutschen Marineingenieurs geschrieben. Sie wird ge­rade jetzt, wo in Deutschland bas Schicksal bes Präsidenten Krüger in einem Tobis-Film mit Emil Iannings in der Titelrolle gestattet wurde, von Interesse sein.

In den Jahren 1894 unb 1895 ftanb der große Machtkampf zwischen dem Burenpräsidenten Paul Krüger und seinem englischen Gegenspieler Cecil Rhodes auf seinem Gipfel. Jahrzehnte hindurch hatte der Präsident von Transvaal mtt der verbisse­nen Zähigkeit der niederdeutschen Ahnen gegen die Uedermacht Großbritanniens gerungen, begeifert von der Londoner Asphaltpresse, von Intrigen um­geben unb im eigenen Burenvolk noch kaum ver­stauben. Als bie großen Goldsunde am Witwaters- ranb ben immer leeren Staatssäckel bes Heinen Bauernstaates etwas aufgefüllt hatten, da beschloß der Patriarch Südafrikas sofort den Bau einer von England unabhängigen Bahn zur portugiesischen Küste. Bon der Hauptstadt Pretoria sollte diese Bahn bis zur Delagoabai in Mozambique führen. 1895 konnte die Bahn feierlich eröffnet werden.

Die deutsche Marine war damals an der ostafri­kanischen Küste nur durch ben kleinen ungeschützten KreuzerConbor" vertreten, ber zwischen Kapstadt und Kenya die deutschen Interessen wahrzunehmen hatte. An eine funkentelegraphische Verbindung war damals noch gar nicht zu denken, und so erhiett also der Kommandant die Liste der befohlenen Besuche und Reisen mit der Schiffspost oder durch die deut­schen Gouverneure und Konsuln in Dar es Salaam, in Sansibar und in Kapstadt. Als er in Kapstadt wieder einmal einen solchen Auftrag ber Berliner Regierung entgegennahm, wurde sehr bald der Erste" 3rt die recht bescheidene Kommanbanten- kajüte gerufen. Am Nachmittag bann erfuhr es die Besatzung, daß ber kleine, braveCondor" die De­lagoabai zu einem feierlichen Staatsbesuch an­laufen würde.

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