Tod dem Hausschwamm Beseitig.au! chem. Wege,ohne Abbruch v. Mauerwerk, 10 j. Garant. F. A, Ctrl Weber, Frankfart/ÜIaiii Sandweg 6, Gartenh. Ruf 46566
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Aus aller Welt
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Dr.med. Hans und Maria Hammennann
Deffer wurden schon gezogen. Undvirisf auch das 6M gewogen! Der tilfidistnann hat Dem Sos daher
Gießen, Frankfurter Straße 10, den 14. Febmar 1941 z. Z Statt). SchwesternhauS
Giati Störten!
Die glückliche Geburt ihres -.Kindes zeigen hochersteut an
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Rechnungen Brlefblltter Brlefumechlige Pestkarten Geschäfts kartan bei Irilhl. Schalttr.l
Mozart am Tag der deutschen Hausmusik.
Münster LWw Windthorststr. 20, Ruf 26644^5
Ständige Vermittlung von Vieh aller Aff' f* wd WekkrM / fwM / Utafer / «#*
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Aul seine Verbauung soll man täglich achten wnfc bet Darmträgheit unb deren Folgen, wie Magen-, Leder-, Galle- störnngen Vorbeugen mit den rein pflanzlichen Sani-Drops. Prompt«, aber mild« Wirkung, packg. zu 1.*, 2.75U. 7.-RM.
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An die
Bürgermeiffer des Landkreises Gießen.
Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie umgehend in ortsüblicher Weise zur Kenntnis der Bevölkerung bringen. 8211)
Der Landrat des Landkreises Gießen, Wrtschastsamt.
Oer Zeitungsfrau (?mma Feußner, Gießen zu ihrem 70. Geburtstag herzliche Glückwünsche von ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln Gustav
Gießen, den 16. Februar 1941
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Bekanntmachung.
Das Wirtschaftsamt Giehen-Land. Landgraf-Phi- lipp-Platz 3, bleibt in der Zeit von
Hlenfag, den 17., bis einschließlich Mittwoch, den 19. Februar 1941, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.
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SoHsp sozial p ichen)^ 'den. 8; olksge«s
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schen Nettolohn und Wochengeld, Heirats- und Ge- burtsbeihilfen, zusätzliche Altershilfe dem Betriebsführer Gelegenheit zu sozialer Willensäußerung, langjährige Betriebstreue soll durch fortschreitende ... Verlängerung der Kündigungsfristen belohnt wer- gUHg, ben. Oft wird die Bedeutung des Dertrauensrates unb Betriebsobmanns noch ungenügend herausge- e[5I(S stellt.
350 20 ^Hachkuhe.
und Xinbtt auf ött 149. Milchvieh - Versteigerung in Münster i.W., Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, den 2O.Febr. 1941,12 LThr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft.
Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos):
Oie „Heiligen Wasser" des
Bon unserem C A.-Korrespondenten
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Der große Kriminalfilm mit Karl Martell Maria v .Tasnady, P. Klinger, Hilde Sessak bringt Spannung, die den Zuschauer von Anfang bis zum Ende in Atem hält. — Vorher: NEUESTE WOCHENSCHAU Bis Sonntag, den 16. Februar einschließlich
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Genf, Februar 1941.
Die Technik beginnt, mit all ihren Hilfsmitteln in der Welt der Walliser Bergriesen mit einer Romantik aufzuräumen, die durch Jahrhunderte unendlich viel Segen, aber auch endloses Leid über die Geschlechter dieses schweizerischen Alvenlandes gebracht hat. Die „Heiligen Wasser sollen verschwinden. Seit Jahrhunderten, sa fast seit zwei Jahrtausenden führen primitive Holzleitungen dem Bergbauern im Wallis das Gletscher- m a s s e r von der Dreitausendmeter-Grenze über schwindelnde Abgründe, Grate und Felsen auf seine dürftigen Aeckerlein an den wasserlosen, sonne- durchglühten Hängen, und diese werden davon fruchtbar.
Was der Nil und der Nilschlamm für Aegypten bedeuten, sind die „Heiligen Wasser" und der von ihnen zu Tal gebrachte Urschlamm der Gebirge für das Wallis. Dieser schönste Garten der Schweiz, eingehegt von schnee- und eisbedeckten Tausendern, würde ohne die „Heiligen Wasser" eine trostlose Wüste sein. Denn die hohen Bergriesen, die als Windschutz dem Land ein sonniges und südlich heißes Klima sichern, halten zu gleicher Zeit Die Regenwolken auf, die sich auf den weiten Gletschergebieten rasch abkühlen und dort schon da? köstliche Naß entladen. Kühn und schöpferisch hat sich hier der primitive Bergbauer zu helfen gewußt. Die wilden Gletscherwasser, tosenden Wasser- fälle, die Gletscher- und Schneemilch, hat der Walliser im Laufe der Jahrhunderte zu treuen Gärtnern erzogen, die langsam und regelmäßig in den hölzernen Bewässerungskanälen seinen Aeckern, seinen Kulturen, leinen Rebhängen und Fruchtgärten zu- streben. Sie sind zu „Heiligen Wassern" geworden, lebend- und fruchtspendend für Mensch, Vieh und Acker.
Dennoch sind die „Heiligen Wasser" unzugänglich: viele Gras- und Felsregionen liegen immer noch infolge Wasiermangels brach. Auch droht, wenn Steinschlag und Lawinen ein Stück der Leitung zerschlagen haben und die Wasser versiegen, ganzen Bergdörfern der Ruin und der Hunger. Hier soll
Bekanntmachung.
Vetr.r Slrahenbahnbelrieb.
Wegen Vornahme dringender Gleis-Jnstand- setzungsarbeiten muß ab Montag, den 17. Februar, bis voraussichtlich Mittwoch, den 19. Februar 1941, der Straßenbahnbetrieb auf der Strecke Marktplatz- Bahnhofstcahe-Bahnhof eingestellt werden. Die von der Dolkshalle kommenden Wagen werden über den Seltersweg zum Bahnhof fahren. 809A
Stadtwerke Gießen. Abt. Straßenbahn.
die rastlos drängende Technik Abhilfe schaffen. Das veraltete Holzzuleitungssystem soll durch ein in den Fels gehauenes, teilweise unterirdisch ge» führtes Tunnel- und Kanalsystem ersetzt werden. Die erste dieser modernen Wasserleitungen ist im Fels gebiet oberhalb Saviöze, im bekanntesten Walliser Weinland, fertiggestellt. Die zweite der den Naturgewalten trotzenden Betonleitungen ist in Arbeit genommen. Sie soll als Tunnel durch den Felsgiganten „N i e d e r h o r n" geführt werden. 2500 Meter Länge soll der Tunnel haben; das bis jetzt zum größten Teil nutzlos in Felsschluchten stürzende Wasser des Aletsch- gletichers wird weites Äcker- und Weideland erschließen. Zu gleicher Zeit ist mit dem Bau einer dritten Leitung begonnen worden, die das wasserarme 'Ried und Thermen mit größeren Wasser- mengen versorgen soll.
Vor allem werden mit den neuen Leitungen die lebensgefährlichen Reparaturen an den Holzleitungen, die jedes Jahr ihre Opfer fordern, über- flüssig. Seit Jahrhunderten wird bei Unterbrechung der Leitung derjenige aus gelost, der zur Repa- ratur an den senkrechten Wände hochsteigen oder sich an Seilen in schwindelnde Abgründe herablassen muß, um mit Meißel und Hammer die Zer- störungen auszubessern. Im Baldschiedertal wird noch heute ein tausend Meter langes Seil zu diesen Arbeiten benutzt. Es wird sorgsam vom Wasserwächter aufgehoben, der auch die Kanäle beaufsichtigen muß und bei jeder Störung die Gemeinde zu alarmieren hat.
Dreihundert Leitungen gibt es im Wallis, die von einer Gesamtlänge von 2500 Kilometer sind und einen Wert von über 20 Mil- Honen Franken darstellen. Einige Leitungen sind bis 40 Kilometer lang. Der neue und schon in Ausführung begriffene Plan ist, mit Hilfe der Technik den gewaltigen Kampf gegen die Gletscher» und Gebirgsnatur aufzunehmen. Das wird keineswegs die „Heiligen Wasser" entheiligen, im Gegenteil: die Durchführung wird neuen Segen bringen und das harte Los der Walliser Bergbauern erleich- fern helfen.
Betriebsordnungen im Handel.
Das Fachamt „Der Deutsche Handel" hat in letzter Zeit die Ueberprüfung einer größeren Zahl von Betriebsordnungen durchgeführt. Die dabei ge- Mchten Erfahrungen werden als Anregung für oie Neufassung von Betriebsordnungen mitgeteilt. Ein wichtiges Merkmal für die sozialpolitische Wertung eines Betriebes ist die U rla ub s g ew ä h ru n g. Die tariflichen Mindestsätze sind von vielen De- triebsführern weit überschritten. Die Betriebsart mng soll auch den bezahlten Sonderurlaub bei besonderen Familienereignissen, zur Ausübuna von Girenämtern usw. regeln. Besonders geben die so- Men Sonderleistungen, wie die Lohnfortzahlung bil Krankheit, die Bezahlung des Unterschieds zwi-
Professor hohn Trager des Loppernicus-Preises.
Die Universität Königs!) erg»veranstal- tete eine Kant - Coppernicus - Feier. Landeshauptmann von Wedelstädt gab als Träger des Copper- nicus-Preises 1941 Professor Dr. Otto Hahn, Direk- tor des Kaiser-Wilhelm»Jnstituts für Chemie in Berlin-Dahlem, bekannt, der sich durch bahnbrechende Arbeiten über Radioaktivität ausgezeichnet hat. Oberbürgermeister Dr. Will gab den Beschluß der Stadt bekannt, alljährlich die vor einigen Jahren geschaffene Kant-Plakette für hervorragende Vervienste um das deutsche Geistesleben zu verleihen und gleichzeitig einen Geldpreis von 3000 RM. zu stiften, der der Erforschung und Verbreitung der Werke ihres größten Sohnes dienen soll. Die Stadt hat weiter Professor Dr. Kowalewski (Königs- berg) mit der Herausgabe einer Volksausgabe der Werke Kants beauftragt. Dann überreichte der Oberbürgermeister die Kant-Plakette Guido K o l - benheyer.
Ganzjährige Theaterspielzeit In Aschaffenburg.
Die Stadt Aschaffenburg hat sich nach knavv fünf Monaten der ersten Spielzeit, in der sie ihr Theater, das bisher von Hanau aus bespielt worden war, in eigene Regie übernommen hat, entschlossen, auf Grund der bisherigen günstigen Ergebnisse für die kommende Spielzeit 1941/42 ganzjährige V e rtrage abzuschließen. Das Personal, das bisher für acht Monate verpflichtet war, wird vollzählig übernommen.
Dr. Webrid) WllbeUn Laeye. Stellvertreter t* Haspllchrt«netter«: Ernst Blumschetv. Verantwortlich für PolMl untz Md«: Dr. »r. B. Lange: für das Feuilleton: Dr. Han« Dhyriv») für Stobt Hießen, Provtw, Wtrticha,: m. Sport: Emst «lumfchem.
Druck und »erlog. Brühl,che Univerntäudruckeret R. Lange K. G. «eriogeietter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Arueigenleit«: Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Ameisen: Theodor Kümmel »UftA
Anrede der Jugendlichen im Betrieb.
Eine Anfrage, wie Jugendliche im Betrieb an- 8 tretet werden sollen, gibt dem Mitteilungsdienst „schaffende Jugend" des Jugendamtes der DAF., i® Einvernehmen mit dem Sozialen Amt der fstkichsjugendführung, Anlaß zu einer Stellung» nehme. Allgemein könne folgendes gelten: Alle Jugendlichen eines Betriebes, einschl. der tauf» Mimischen Lehrlinge, sagen „Du" zueinander. Das ilt Brauch in der HI. und wird in Zukunft ohnehin fui- die ganze Jugend gelten. Der Betriebsjugend- Mlter spricht ebenfalls alle Jugendlichen des Betriebes mit „Du" an, wie das zwischen HI. bzw. WM. und ihren Führern und Führerinnen üblich ist Ob und wann Betriebsführer, Ausbildungsleiter unb Betriebsobmann die Jugendlichen mit „Du" o-er mit „Sie" anreden, muß diesen selbst überlassen bleiben und wird sich jeweils aus ihrem pirsönlichen Verhältnis zu ter Gesamtheit ter Jugendlichen ergeben. Dieses Verhältnis kann so kameradschaftlicher Natur sein, daß sich daraus ohne weiteres das „Du" ergibt.
r zeigt statt des Pfeiles eine Bombe, die Spange fir Aufklärer einen Adlerkopf. Der Anzahl ir Frontflüge entsprechend erfolgt die Verleihung ftr Frontflugspange ab 20 Frontslügen in Bronze, ob 60 Frontflügen in Silber und ab 110 Front- sligen in Gold. Für die Verleihung kommen alle Aldaten des fliegenden Personals in Frage, eben» |o Beamte, Angehörige des Ingenieur- und Nau- tilerkorps, die in Ausübung ihres Dienstes zu Krönt- bzw. Feindflügen eingesetzt worden sind. Ke Frontflugspange wird über der Ordensschnalle getragen. ____________
Kleine politische Nachrichten.
In der kommenden Woche tritt in Braunschweig unter der Leitung des Generalforstmeisters Staatssekretär Alpers das Führerkorps des Deutschen Forst Vereins zu wissenschaftlichen und betriebsorganisatorischen Beratungen zusammen.
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Staatssekretär Zschintzsch traf in Begleitung von Oberregierungsrat Dr. «curia und Professor Harmjanz vom Reichserziehungsministerium sowie von Kultusminister Homan und Staatssekretär Szilly in Stuhlweißenb'/irg ein, um die dortigen kulturellen Einrichtungen zu besichtigen.
Genral Giuseppe Teil er a, Kommandant der 10. Armee während der Kämpfe im Gebiet von Bengasi, ist in englischer Gefangenschaft gestorben. Er war in vorderster Linie schwer verwundet worden und starb kurz nach^der Gefangennahme.
Fliegerhauvtmann V i s e n t i n i, der mit 17 bestätigten Abschüssen einer ter erfolgreichsten italienischen Kampfflieger war, ist bei Keren tödlich abgestürzt. Er hatte zwei notgelandete Angehörige seiner Formatton bergen wollen und ist dabei mit seiner Maschine an einem Berg zerschellt.
Der ehemalige Gesandte und der Generalkonsul Hollands in Rumänien wurden von der rumänischen Regierung aufgefordert, das Land zu v e r la s s e n , weil sie eine in Rumänien nicht anerkannte Regierung zu vertreten suchten und Interessen verfolgten, die mit den rumänischen Jn- tereffen nicht übereinstimmen. Beite standen in Verbindung mit der sog. holländischen Regierung in ßonbon. ,
Die schwedische Regierung wird entsprechend einem Ersuchen der rumänischen Regierung die Vertretung der rumänischen Interessen in Großbritannien übernehmen.
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Der nordamerikanische Generalkonsul in Hongkong hat die in dieser Kolonie lebenden rund 2000 amerikanischen Staatsbürger zur Rückkehr nach Amerika aufgefordert.
bereitung zum Hochverrat, versuchten Mordes und Verbrechens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rechtsfriedens zum Tode verurteilt worden tft, ist hingerichtet worden. — Schneeberger hat sich alsbald nach der Machtübernahme ins Ausland begeben und ist dort in den Dienst einer deutschfeindlichen hochverräterischen Organisation getreten. Bei dem Versuch, Hetzschriften ins Reich einzuschmug- geln, wurde er von deutschen Polizeibeamten überrascht und gab auf diese mehrere Schüsse ab.
Die Ringschule von Pompeji ausgegraben.
Die Arbeiten zur Freilegung der gegenüber dem Amphitheater gelegenen Ringschule in Pompeji sind nahezu beendet. Diese Stelle erzählt am eindrucksvollsten von der furchtbaren Gewalt des Aschen» und Lapiliregens beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 7 9. In einer Länge von mehr als hundert Meter ist die Nordfront des großen Gebäudes eingedrückt worden. Dort ist bisher auch die größte Anzahl von Opfern — insgesamt 85 Skelette — aufgefunden worden. Die von diesen Opfern in der Hast der Flucht zusammengerafften Gegenstände waren bis auf Münzen und Schmuck von unbedeutendem Wert. Als wertvoller Fund wird ein fchachtelarttger Behälter angesehen, in dem sich sehr gut erhaltene chirurgische Instrumente befanten, die zum großen Teil wahrscheinlich zu Augenoperattonen benützt worden sind. Die reigelegten Wände der Ringschule sind überdeckt mit Inschriften aller Art und Karikaturen.
Der letzte Retter von Gravelotte.
In Ludwigshafen feierte Altveteran Friedrich Krappert, ter im 70er Kriege der Brigade Bredow angehörte und bei der Attacke von Gravelotte mitgeritten war, feinen 93. Geburtstag. Friedrich Krappert ist ter letzte noch lebende Reiter von Gravelotte.
3rod Sinder verbrüht.
In Sonnenberg (bei Idar-Oberstein) hatte eine Frau eine mit heißer Waschbrühe gefüllte Bütte in der Küche auf einen Stuhl gestellt. Ähre beiten Kinder im 21 Iter von XV> und 3 Jahren stießen beim Spiel gegen den Stuhl, die Bütte fiel um und die heiße Brühe ergoß sich über die bedauernswerten Kleinen. Die Kinder erlitten so schwere Verbrühungen, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten.
verhängnisvolle Verwechslung.
In Saarlautern hatte sich beim Aufgießen von Tee eine Frau in der Teesorte vergriffen und einen solchen aufgebrüht, der bei Asthmaan- fallen nur inhaliert, aber nicht getrunken wird. Die Frau und ihr Sohn, die von diesem Tee tranken, mußten mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werten. Der Zustand beiter ist ernst.
Hochverräter Hingerichtei.
Der 40jährige Michael Schneeberger aus Nürnberg, der vom Volksgerichtshof wegen Dor-
Wo.: 8.15, 5.15, 7.80. — So.: 2.80, 4.45, 7.80 802 A
Der Präsident der Reichsmusikkammer teilt mit, daß trotz des Krieaswinters die Zahl der Veranstaltungen zum Tagder deutschen Hausmusik die des Vorjahres übertraf. Er kündigte an, daß her Tag der deutschen Hausmusik 1941 wegen der ;; unmittelbaren Nähe des 15 0. Todestages Mozarts besonderen Anlaß zur Vertiefung in dns reichhaltige Vermächtnis Mozartfcher Haus- und Kammermusik geben wird. Darüber hinaus soll drs hochwertigen Hausmusikschaffens aller Zeiten er. grd acht und dem deutschen Lied weiterhin nach- " “ drückliche Pflege gewidmet werden. Der 150. Todes- t tag Mozarts wird Anlaß zu grof3dügigen Veran- aslragm Haltungen im ganzen Reiche fein. Eröffnet werden jedoch ■ ble offiziellen Veranstaltungen des Mozart-Jahres teres,ü * mit einer Sendung des deutschen Rundfunts am appk'r ; Sonntag, dem 2 6. Januar, dem Vortage »scify- von Mozarts Geburtstag, die das Mozarteum :ng & in Salzburg bestreiten wird.
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