Vonnerrtag, 14 August 1941
Churchills „politische Kriegführung
Bon unserem Str.-Bcrichtcrstattor.
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von oben!
Stockholm, Mitte August 1941.
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liebe nicht, die da-
Oer Führer bei der Heeresgruppe Süd
der allgemeinen Auffassung von der Atempause
244 feindliche Flugzeuge an einem Tage abgeschoffen
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Beschnittene Flügel.
Bon unserer Berliner Schriftleitung.
Das deutsche K-,°tz des Handeln, wird aller Welt deutlich bei den Entlastungsossenswen. die Churchill der englischen Lustwaise vakschried. um die deutschen Ersalge im Osten ju ubertauben aber diese von der Not erzwungene englische Einslug- tätigkeit in Deutschland ist aus eine Abwehr ge> stoßen, die den Engländern gewaltige Verluste und keinerlei Gewinn einbrachte. Wenn die englifche Pre je nunmehr [chreit und die smerikanifche sich in
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Ostfront 240 Fahrzeuge und 8 Danzer. Die Zerstörung der Eisenbahnlinien wurde erfolgreich fort- gesetzt.
Verzweifelie Ausbruchsversuche im mittleren Frontabschnitt.
Berlin, 13. Aug. (DNB.) Deutsche Truppen drängten im Verlauf des 12. August die an der mittleren Ostfront eingekreisten sowtetifchen Truppen weiter zusammen. Verzweifelte Ausbruchsver- fuche der Bolfchewiften wurden unter blutig- ft e n Verlusten für d i e Eowieto zurück- geschlagen. Die Zahl der Gefangenen ist ständig im Wachsen. Die Bolschewisten erlitten fchwere Materialverluste.
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Berlin, 13. Aug. (DRV.) Die abschließenden Feststellungen haben ergeben, daß in der Zeit vom 12.8., morgens 7 Ahr, bis 13.8., 7 Uhr, inßge- famt 60 britische Flugzeuge über dem Reichsgebiet und den besetzten Zonen an der südlichen Nordsee und dem Kanal vernichtet wurden, hiervon schossen deutsche 3äger 43 ab, die Flak- atllllerle brach'- 15 und die Marinear,»-rl- zwe I um rlbfchuh. - Besonders ichwer Irlffl die brillfdje Lus,mässe der Verlust von über 20 B o rn- bet n barunler mehrere oiermolorige. Dem stehl die bem-rkenswerle lalsache gegenüber, dah dle deulsche Lus,mass- bei diesen erfolgreichen fidmpfen I nldjl ein einziges Flugzeug verlor.
während des 12. August Vernich,ele die deulsche Luslwaste a u ch i m 0 sl - n -ine Anzahl sowse lscher Flugzeuge. Deutsche Kampsverbände und 3l”,adU" tert- brachten an der Ostsront am 12.August 184 Tlug.euflC jum Mbftutj. Insgesamt oer- loten die Briten und die Bolschewisten ln weniger als 20 Stunden 244 Flugzeuge. vcr- lusle an deutschen Flugzeugen lm Westen traten bei den Lustkämpsen nicht ein, im Osten kehrten vier Flugzeuge bisher nicht zurück.
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pas, den Krieg also in eine Revolution zu verwandeln. Die letzte Brücke über dem Abgrund, der Gnglanb von Europa trennt, ist damit ge- sprengt worden. Churchill sieht Englands einzige Chance darin, im Einvernehmen mit dem bolsche- iviftischcn Regime und unter Uebernahrnc feiner Methoden alle Völker Europas in einen gärenden Zustand zu versetzen und alle Ordnung in ein Chaos zu verwandeln, um die widerstandslose Aus- nahrnebercitschaft für jede Art von Zwang einer außereuropäischen Diktatur zu schaffen, gehe diese nun von der Sowjetunion aus oder von den Vereinigten Staaten, deren Mitwirkung an einer europäischen Ordnung Churchill für ebenso unentbehrlich hält.
Rastlose Verfolgung in der Ukraine.
Berlin, 13. Aug. (DNB.) In der Ukraine befinden sich die deutschen, rumänischen, ungarischen und italienischen Truppen in rastloser Verfolgung des Feindes in Richtung auf das Schwarze Meer. Infanterie und motorisierte Divisionen teilten mehrere starke Sowjetverbände zum Kampf uni) vernichteten sie. Die deutschen und verbündeten Truppen brachten den Bolschewisten erhebliche Ma- teri al Verluste bei. In der südlichen Ukraine richte- ten sich die Angriffe der deutschen Luftwaf e am 13.8. mit besonderer Wucht gegen b i e Dn j e p r- Uebcrgänge, vor denen sich die fließenden Sowjettruppen stauen. Deutsche Kampfflugzeuge vernichteten am Dienstag im südlichen Abschnitt der
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Und nun wird erst bic ganze furchtbare Bebeu- tung bes karbinalen Satzes klar, baß die Bolsche- wisicrung eines Lanbes immer von oben beginnt und nicht von unten. Wenn ber Glaube Acrbrld)t, wenn bic WirrsäNgkelt beginnt, bann sind die seeli- chen Voraussetzungen für ein anarchiftisches, zügelloses Denken und Fühlen gegeben .. gleichgültig, ob man von einem herostratischen Denken ober einer kotilinorischen Existenz oder von Nihilismus oder vom Bolschewismus redet
Wird das Thema so gefaszt, so lässt sich leicht ein Buch über bic Kräfte und Strömungen schreiben, die das Denken weiter Volksschichten, vor allein aber auch wichtiger führender Kreise i n England bolschewisiert haben. An dieser Stelle können nur einige charakteristische Einzelheiten entwickelt werden: So bizarr cs Hingt — die geistig-seelische Boi- schemisterung der führenden Kreise und der breiten Massen in England beginnt mit dem ... Diktat non Versailles. Dasselbe gilt übrigen» auch für Frankreich. Ein Sieg auf dem Schlachtfeld muh immer noch einmal in der Seele gewonnen werden. Auch unser handfestes Volk ging durch die Gründerjahre nach dem Krieg von 1870/71 nicht hindurch, ohne an der Seele Schaden zu nehmen. Der grafte Warner und Eiferer Friedrich Nietzsche stand damals unter uns auf. Und doch hatte der deutschfranzösische Krieg den Deutschen nur das gegeben, worauf sic fett Jahrhunderten einen Anspruch hat- ten: ihre nationale Einigung. Trotzdem war der Sieg seelisch gefährdet.
Und nun gewinnt der Beobachter, der nicht an der Oberfläche haften bleibt, erst das echte rechte Gefühl für die Gefährlichkeit des Versailler Diktats, das kein Ideal verwirklichte, das den eigenen Frle- densverheißungen und Kriegszielproklamationen der englischen und französischen Regierung ins Gesicht schlug, das ein Trick über Diplomatie unter jüdischer Assistenz war, das Europa balkanislerte, das ein Gefühl der Unsicherheit an die Stelle des glücklichen Gefühls eines erreichten Friedens setzte. Seit- Iher hatten England und Frankreich ein „schlechtes
den üblichen Ueücrtreibungcn oder Märchen ergeht, dann wirb klar, was bahintersteckt. Churchill tut o, als ob er konnte. Ader die Wirklichkeit ficht ganz anders aus, und diese Wirklichkeit ist entscheidend.
Churchill hatte sich also zu einer verzweifelten Kraftanstrengung entschlossen, um den Anschein zu erwecken, als täte England seine Pslicht gegenüber seinem Vorkämpfer in Moskau, und bann ber Welt weiszumachen, England beherrsche ben Luftraum im Westen. Innerhalb von zwanzig Stunben ließ Churchill eine Luftoffensive großen Stils gegen Deutschland los. Hauptziel war das westdeutsche In- dustriegebiet. Ablenkungsflüge richteten sich geaen die holländische Küste, und Berlin sollte bann in ber Nacht von ben Briten heimgesucht werben. Aber mir haben ben Briten gezeigt, daß trotz bes Feldzuges im Osten und ber Tätigkeit unserer dortigen Lustslotte unsere Wacht im Westen so stark ist, baß alle Churchillschen Verzweiflungsversuche zusammen- brechen. An der holländischen Küste erlitt die englische Luftflotte eine schwere Niederlage, ein daraus erfolgter Stoß gegen die Küsten des besetzten Gebietes schlug ebenfalls infolge der deutschen Abwehr lehl, und der Angriff auf das rheinisch-westsälische Industriegebiet wurde durch die deutsche Gegenwehr vom Boden aus und in der Luft abgedränat, so daß die englischen Bomber genötigt waren, ihre Last in der Umgegend von Köln zu entladen, ohne daß wehr- wirtschaftlich wichtige Betriebe erreicht morden wären. In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch sind bann britische Bomber in West-, Mittel- und Norddeutschland cingeflogen und haben planlos ihre Bomben geworfen. Der Generalangriff auf Berlin zerschellte im Feuer deutscher Flak und der deutschen Abwehr in der Luft. Insgesamt wurden sechzig britische Bomber abgeschossen.
Churchill aber reibt sich jetzt wohl den Kops Denn während wir lm Westen feine Pläne zerschossen, . wurden gleichzeitig im Osten durch die deutsche Luft- ■ mässe wieder heftige Schläge gegen die Bolsche- mitten aejüirt. 184 Sowjetstugzeuge gingen an
fu ten und für den einzigen Inhalt der englischen r KrasischMMegführung hielten. In erster Linie dacksten sie Ict toerbtneloii einen endgültigen Versuch, die Lücke in der !) EinlW! ciglisch en R ü ft u n g zu schließen. Zu ihrem »elligkeitde, ('utaunen hat Churchill keine der dahingehenden der WH Ardcrungcn zur industriellen Mobilisierung erfüllt, ierpartungi/mäi- englische Oefsentlichkeit hat diese Haltung Chur- ch mutz dnU|chls nicht verstandeii, weil diese so anders war als icht bis '** <W1 r-
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einem einzigen Tage verloren. Eine schwedische Zeitung, „Stockholms Tidnlngcn", schreibt, und sie steht nicht allein da, die Angriffe auf Berlin seien bedeutungslos und sinnlos, bic Katastrophe habe die bolschewistische Luftwaffe so schnell erreicht, daß le im Krieg im Osten in wirksamer Weise nicht mehr In die Erscheinung treten könne. Deutschland habe dort die Luftherrschaft sich erkämpft. Und im Westen? Churchills krampsiger Versuch, diese Luftherrschaft zu erringen, hat mit einer der schwersten Niederlagen der britischen Luftwaffe geendet. I. S. Nie Lustangriffe auf Moskau.
Harte Schläge
auf die sowjetische Klugzeugindustrie.
Berlin, 14. Aug. (DNB.) Mit den deutschen Luftangriffen auf Moskau ist ein besonders wichtiger Standort der sowjetischen Rüstungsindustrie und vor allem der sowjetischen ft I ugfl e u g l n • buftrle, die nahezu zur Hälfte in Moskau konzentriert ist, getroffen morden. Die in den übrigen Industriegebieten, wie im Gebiet von Gorki, Tula und Charkow und dem Donez-Gebiet vorhandenen Flugzeugwerke, die eine geschlossene Flugzeugindustrie wie im Moskauer Gebiet überhaupt nicht bilden, können daher die lm Moskauer Gebiet entstandenen Prvduktlonsausfälle nicht ausgleich e n. Hinzu kommt, daß sich ihre Leistungsfähigkeit durch starken Abzug von Arbeitskräften, die immer stärker in Erscheinung tretenden Iransportftörun- gen und andere Folgen der deutschen Schläge in einem erheblichen Absinken befinden dürfte. Unteti diesen Umständen ist es verständlich, wenn die sowjetische Kriegführung ihre zu militärischen Operationen großen Stils nicht mehr ausreichenden Uufi« streitkrafte zur Tarnung ihrer militärischen Ohnmacht verwendet und sie von den wenigen noch vorhandenen Abflugplätzen mit Reichweite auf deutsches Gebiet zum Einflug in das Reich starten läßt«
Untere Aufnahme zeigt den Führer und Obersten Befehlshaber nach feiner Ankunft bei der Heeresgruppe Süd. Rechts von ihm Generalfeldmarschall v. R Utz d ft e d t und dahinter Oberst Schm und t. Links: Generaloberst Löhr und General der Flieger Bodenschatz. — (PK.-Knauer-Schcrl-M.)
Die Bolschcwislcrung eines Landes beginnt immer ... oben! Die bolschewistischen Agenten wenden sich zwar an Kreise, deren materielle Lage Wünsche nach einer Besserung nahelegt. Allein d e materielle Besserstellt,ng breiter Volkokrelse ijl für die Mcphistophelesgestalteu ber Anarchie, des -alles unb ber Zerstörung nicht ein Ziel an st^h- Diese Prediger bes Hasses kennen bic Liebe nicht, die da- zu gehört, die unmittelbare wirtschaftliche Lage und bas seelisch-geistige Leben jener Volksgenossen zu lieben, die auf der Schattenseite des Lebens
wandeln. . . , ..
Anarchie, Haß und Zerstörung locken auch die Men chen nicht, denen es schlecht geht. Wenigstens nicht lm groben Durchschnitt. Die geborenen Boo- nicke! unb Neidhammel ausgenommen. Zu tief fitzt die sonnenklare Erkenntnis, daß die Gotter vor den Preis den Schweiß gesetzt haben, daß ein wahres Glück nur durch Arbeit unb burch Opfer zu gewinnen Ist. In bäuerlichen und in Arbeiterkreisen ann ber aufmerksame Beobachter sehr oft ben Satz hören: „Wir bleiben, was wir sind. Doch dieses Wort bedeutet keinen Verzicht, keine Verleugnung eines mlrHld)cn und sinnvollen Vorwärtsflrebens. Es ist nur der bewußte Verzicht auf die nichtsnutzige, ölige Phrase. Wenn aber dieser gute gründe Geist erhalten werden soll, dann muß auch )ie Arbeit ihren Sinn unb Lohn haben, dann muß das ganze Leben lm Zeichen eines übergeordneten Zweckes stehen. Und diese Sicherheit nennen m c ben Glauben, ohne ben kein Mensch unb kein Volk
jckisch^Wiberstanb zu oerlängern. Man kann bie. u Interesse auch so ausbrucken, baß die toorojet jmion unter allen Umstanden ^«endmle am
Sehen erhalten werden muh, denn Church.u^ hal ibr ^deutende Ausgaben üUgewtesen , Die bal chewl Wehe Goroietunion ist nach C£t)urd)iU9 2lu foffun« richt ein einfacher Verbündeter, sondern für^etne Neuordnung" Europas im EhurchilNchen Sinne Ä”. In Ofteuropa Ift d e Somietunion, nie die „Times" in einem Artikel verrat der tn ler Türkei Bestürzung hervorgerufen Jogar l i e Rühr unasm acht. Don einer anderen kon- f-roatioen Seite kam die auMu^che Forderung, Man dürfe Stalin bie politische K rtegT uq lang (ein Begriff, ber in England neuerdmgs Immer häufiger angeroandt ®irbkmpnd)I)le gnt- i'berlaffen, fonbern muffe fie übernehmen Die.Em nicklung ist so weit gediehen, daß über^bie pollt fch Kriegführung im Unterhaus mit ber (J lerständlichkeit gesprochen wurde ohne d ß d Wort erklärt au werden braud)te. ziun^ni ' Sden gab aus An,rage einig- Andeutungen bb° U- aLaememen Richtimien bekannt die te N-gw rmng feiner Majestät auf diesem Gcbtet Z
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y,Qt> QihmHiHb Deutschland gegen die Bolschewiken antrat, x.e'inbnr Ijiriob sich in England der Ruf, daß für England tnr \cn 6fU|hbu' Atempause herangefommen fei. Aus diesem i u r 4||ie sprach die Angst: [ein Sinn war, daß cs die । iMach । t c Atempause sei, bic England beschieden ,l^rten.d |nilC. Churchill wußte ihn schnell zu ersticken. Er • *n nämlich eine andere Auffassung vom deutsch-
lc vordcrk jDsWjctlschen Krieg, der bald zum Kamps Europas c? Quit®ge;en ben Bolschewismus würbe. Seiner Ansicht la™en,toRi „ch war eine Wenbung, ja, bie Wenbung bic- JOn schräz fr Krieges cingctretcn. Er hat eine wachfenbe !"^uge»dRizhlik, bic sich gegen ihn persönlich richtete, in >orm non ollÄcuf genommen unb nichts von bem getan, was 1 au5 btn hliMr Kritiker als Ausnutzung ber Atempause auf-
Das englifch-fowjetifchc Milltärbünbnls hat sich AolstbeWlslerUNa ENglRN^S In ein cnglisch-sowjetifch-amerlkanlsches Nevv 1 u- ’ -
tionsbünvnls verwanbelt, welch ein weiter Weg von der „Distanz" ber Atempause-Theoretiker Churchill hat bic Pause auf seine Weise genutzt unb es zuwege gebracht, daß wir in England heute nicht mehr cm Weltreich bekämpfen, das die Zeichen der Zeit nicht verstanden hat, fonbern ein Laub, bem fein Diktator ben Bolschewismus als letzte Waffe in bic Hanb gebrückt hat. Alles andere mag geschehen ober nicht geschehen, Materiallieferungen von Amerika an Englanb, von England an die Sowjetunion, ablenkenbe Luftangriffe in Westeuropa, Rüftungoftcigcrung, Invafionsmanover, er- höhte Kohlenprobuktion ober wie bie häuslichen Probleme heißeii mögen, fie find, wenn man Churchills „politische Kriegführung" verstehen will von nebensächlicher Bebeutung gegenüber bem Wy nomen, bas sich in ben Verhandlungen Churchill-
| Roosevelt-Stalin offenbart hat.
iHsprochen hätte.
5Dic Voraussetzung für bie Ausnutzung ber Atem- Mise wäre eine Distanzierung Englanbs Mm beutsch-sowjetischen Krieg gewesen. Diejenigen Eglänber, bie so buchten, ahnten nicht, eine wie witgehenbe Jbentiflzierung Englanbs mit bem bc schcwlstischen Regime Churchill und anbere leiht de Politiker planten. Zwar greift Churchill sicher n i)t dem industriellen Räberwerk in bie Speichen, un es stillstehen zu lassen, aber er hat immerhin nU Ernennung eines Rüstungsbiktators, ber von f atgesehensten Englänbcrn als das Allheilmittel sür h Behebung ber Rüstungsmängel angesehen wirb, <] gelehnt. Churchill hat bas Wort von ber Jnva- tnssaison ausgesprochen, bas rein propaganbistlsch mncint ist, aber ber Auffassung von ber Atempause ! M gegenkommt. Er hat nicht halt geboten, als bie ufrlofen Erörterungen über Englanbs „Ent- lltungsoffenfioc" einsetzten, obwohl er, wie eine lonleroatioc Zeitung meinte, sicher am besten bc- hteilcn könne, ob Englanb genügenb Panzer, an- bfe Waffen unb vor allem Soldaten für ein fol- Ms Unternehmen besitze. Churchill hat dafür ge- IlflL daß bie englischen Luftangriffe gegen West- Lopa mit genügenber Publizität versehen rour- ||ri wie ein milber Ausbruck für bie aufbauschen- Hti Berichte lautet. Inzwischen sinb auch umfang- hwesterch £■8'0)0 Invafionsmanover abgehalten worben, unb I <hr als ein Anzeichen scheint barauf zu beuten Mß Englanb in jeder Hinsicht die Pause auskostet hib ausnützt, bic ihm fern von bem bcutsch-sow- II Ischen Krieg beschert zu sein scheint.
15 Inter ber Kulisse aber sicht die Bühne anbers is, als vom Zuschauerraum. Dort sieht man l)urd)ill auf bem Schnürboben sitzen unb eine an- ire Szene arrangieren. Es ist in letzter Zelt viel :n intimen, folgenschweren, e n g l i s ch - a m e r l - mischen Verhanblungen bie Rebe gc- e.-sen. Ihre Bebeutung ist nicht zu verkennen ob- tobl fie sich auf bekannten Geleiten bewegen. Aber Ur Profil haben fie boch erst burch bie mmer ältlicher werbenbe Nuance ber E l n b e z i e h u n g der Sowjets erhalten. Ein reger Flugverkehr ^mischen Lonbon, Moskau unb Washington iiöiTrfchte unb an jebem Ort waren es Dreiccksver- Imblungen. Um sie zu verstehen, wirb man ein de- -nächtliches Untcrscheibungsvermogcn aubringen Mssen. Ihr Kern sinb nicht Flugzeuge, Mangan- ober Kautschuklicfcrungen! Die ^'lseleistungen sinb airf bas allernotwenbigste, um nicht zu sagen, aus IdllS Minbcstmaß bes zwischen Alliierten nicht zu |t>*rmeibenben Anstanbes beschrankt Auch die mH ! iirischen Ueberlcgungen sind nicht rätselhaft. Mtt dr Ernennung General Wavells zum Dbybe Ifchlshabcr in Indien tauchte der ^danke auf an Ade gemeinsame Front, in deren ständiger L furcht neutrale Länder, wie Iran, zu leben ge- 1 jungen sind. Don besonders klugen Strategen in Bereinigten Staaten leiht manh.Hnb_iear^ Seiner Landung in Nordeuropa aus, die das gleiche


