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Nach Osten

Oer Eindruck in Kopenhagen

Von Kriegsberichter Dr. Joachim Fischer.

STOCKHOLMS

'Reval

Cholm

GENERAL'

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l^KUvsenöf

-Leningrad

' ^Nowgorod

GOUVERNEMENT Btt*-

von deutschen Flugzeugen 77 Sowjetpanzer, 400 Caf(- kraflwagen, mehrere Transporlzüge und 34 Geschütze vernichtet. Diese Operationen wurden ohne Ver­luste der deutschen Luftwaffe durchgeführt. Am 12. Juli wurden 147 fowjetische Flugzeuge

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Preßburg, 1-.. V~w~r-T--V., --- ,

wa tische Presse-Bureau veröffentlicht eine Unter­redung mit dem slowakischen Oberbefehlshaber, Ver­teidigungsminister C a t l o s. Haltung und Stim­mung der slowakischen Truppen seien ausgezeichnet. Die Verluste der Feldarmee seien sehr gering. Die Operationen der slowakischen Armee sich durch die Charakteristik des modernen

Ostwärts des PeipusSees sind deutsche Panzerver- lände im Vorgehen auf Leningrad.

Kampf in dernassen" Zone.

Wie -er Durchbruch durch die Stalin-Linie vorbereitet wurde.

Madrid, 14. Juli. (DNB. Funkfpruch.) Am Sonntagnachmittag fuhr vom Madrider Nordbahn.

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Oie ersten Freiwilligen derBlauen Division" verlassen Madrid

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fes aus. Den eiaentlichen Kampf führten bte schnellen Einheiten, während Infanterie und Kavallerie nur das eroberte Gebiet besetzten und sicherten. Während ein Drittel der slowakiscben Armee in direkter Feindberührung sei, befänden

Oer Durchbruch durch die Stalin-Linie.

An allen entscheidenden Stetten der Ostfront durchbrochen. - Verfalls- und Auflösungs erscheinungen bei zahlreichen feindlichen Verbänden.

Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DRV. AusdemFührerhauptquartier, 13. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Wie bereits durch Sondermeldung bekannlge- -eden, ist die Stalin-Linie in kühnem An­sturm an allen entscheidenden Stellen durch­brochen. Die aus der Moldau heraus angetrete- len deutsch-rumänischen Armeen haben den Feind in breitet Front aufund überden Vnjestr geworfen. Aus Galizien heraus verfolgen deulfch-slowakifch-ungarlfche Truppen den fliehenden Feind. Tlordostwärts des Dnjeftr flehen deutsche Truppen dicht vor Kiew. Jl ö r b - sich der Pripet-Sümpfe ist die starke Ve- jestigung am Dnjepr bezwungen. Damit ist die Mitte unserer Angriffsfront über 200 Kilo­meter ostwärts von Minsk vorgetragen. Vltebsk ist seit dem 11. Juli in unserer Hand.

Montag,tt-ZuN Ml

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer vis8'/,Ubr deSVormittagS

Arrzeigen-Vreiser

Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bet 22 mm Zellenbreite, Tertteil 50 Ruf. je mm bei 70 mm Zeüenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse MengenstaffelS Plabvorschrift (vorberiae Vereinbarung) 25°/« mevr

vorwärtsdrängenden deutschen Sturmkolonnen, stän­dig beunruhigt durch Stuka- und Zerstöreroerbände der deutschen Luftwaffe aus den westlichen Grenz­bezirken über die alte Sowjetgrenze nach Osten zurügewichen, wo sie hinter der sogen,nassen

richterstatter dick unbestreitbare Ueberlegenheit des deutschen Soldaten und seines Materials sowie der deutschen Kriegführung. Mit dem Bau von Riesen- Kampfwagen hätten die Sowjets, wie die Ereig­nisse bewiesen, einen schweren taktischen Fehler begangen. Diese Kampfwagen entsprachen in keiner Weise, weder hinsichtlich der Geschwindig­keit, noch hinsichtlich der Geländegängigkeit, den gegen sie eingesetzten deutschen Abwehrwaffen, denn die deutschen Geschütze zur Abwehr dieser beweg- lichen Festungen und auch die deutschen schnellen Kampfwagen mittlerer Gröhe hätten sich diesen Riesen weit überlegen gezeigt. Petersburg, Moskau und Kiew, die sowjetischen Volks- und In­dustriezentren, seien nun direkt bedroht. Die Hoff­nung Englands auf einen Stillstand der deutschen Operationen sei bereits völlig vernichtet.

Im mühsamen Dorrücken müssen die Kolonnen auf den schmalen Wegen anhalten: ein Fahrzeua ist abgerutscht, eine motorisierte Kolonne schwerer Zug-

ÄÄ S LlfichU im Mvrfch.

trockenen Bodens, suchen die Feuchte einer mo- *. ... A m n A

rastigen Wiesenstelle und atmen ruhig, um den Der slowakische Innenminister Sana Mach er.

heißen flatternden Lungen Ruhe zu geben und für klärte, daß von den 7000 verhafteten Ko m mu Ni­das Kommende Kraft zu gewinnen. Die Pferde, st e n in der Slowakei ein Teil entlassen und an erschöpft wie die Menschen, legen sich im Geschirr di e Ostfron 1 OV*?*L auf den heißen Sand der Straße, auch sie bedacht, Qrt und Stelle den Bolschwismus

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DRB , 13. Juli. (PK.) Die Sowjetarmee hat sich hinter dieStalin-Linie" zurückgezogen, hat Artillerie in Stellung gebracht und wartet auf den deutschen Angriff. Vorsichtig tastend fühlen die Auf­klärungsabteilungen der Infanteriedivisionen in der nassen" Zone vor. Mühselig ist das Dorankommen auf den verwahrlosten Wegen, die sandig, aus-ge- fahren, ohne festen Untergrund seit Jahren von den Sowjets ausmilitärischen Gründen" nicht mehr instandgehalten worden sind. Die Holzbrücken sind verfault. Pionierzüge verstärken die Träger, bessern aus, bauen neue, damit die nachfolgenden Ein­heiten durchkommen können. Die Brunnen sind m den verlassenen, verrotteten Gehöften eingestürzt, die Aecker -versteppt, verlassen und einsam der Grenz­strich an der einstmaligen lettisch-sowjetischen Grenze, nordostwärts der Düna. Die Sowjets woll- | ten so ein natürliches Hindernis schaffen. Sie woll­ten auf diese Weise den Gegner zwingen, sich vor ihren Geschützen zu massieren, um dann zuzuschla­gen. Aber wie so viele bolschewistischen Pläne wurde auch dieser, jetzt zuschanden. Im Zusammenspiel der Luft- und Erdaufklärung wurde der Angriff vor- bereitet, die erkannten gegnerischen Geschützstellun­gen unter Feuer genommen und so der Durch- stoß durch die Stalin-Linie vorbereitet.

Es ist bemerkenswert zu wissen, daß die Ent- siedlung dieses Grenzstriches seit Jahren durchqeführt ist. Der Kampf gegen die Menschen, wo immer auch sie dem bolschewistischen entgegenstanden, wurde auch dann nicht behoben, als die Sowjettruppen die baltischen Staaten besetzt hatten. Die verwahrloste Zone, dienasse' Zone, wie sie im Gespräch der Soldaten heißt, ist jetzt durchbrochen. Die zuerst schier unüberwind­lich scheinenden 'Hindernisse der schlechten grundlosen Wege sind verschwunden. Unter dem stärksten Einsatz von Mensch, Pferd und Material hat die deutsche Truppenführung auch dieses gewaltsam-natürliche

Im ^Gegenlicht !er Sonn« wallen von den kreisen­den Rädern der Kraftwagen, den Husen der Pferde,

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RUMÄNIEN' km- * ♦Severin BUKAREST £

t geschickt worden sei, wo sie an vrn .... ----------- ,------«...---- den Bolschwismus und seine M-.

Kraft zu sammeln. Rach Minuten, wenn es viel thoden kennen lernen wurden. Die kommum- Glück gewesen ist, nach einer Stunde oder yar noch stjschen Rädelsführer würden in Kürze vor em mehr geschenkter Ruhezeit geht es weiter. Die Beine Sondergericht gestellt und abgeurteilt werden, scheinen stärker, die Lungen frischer, das Denken äxi»

belebter es tat so wohl, so zu liegen. So geht ölt UtttkNtUyUNg

es nun seit Tagen. 567 Kilometer sind wir in 10 r . g.

Tagen marschiert. Das soll uns mal einer nach- Ott XUnWüffC»

machen. Ein Feldwebel sagt es, als wäre es ihm

selbst unvorstellbar, dies alles erlebt zu haben. Die» Berlin, 13. Juli. (DBB.) Die deutsche Luftwaffe nasse Zone es wurde Viel über sie gesprochen, unterstützte im Verlaufdes 12.Juli mit star- nun ist sie überwunden. Härter bald kann ein fen gtäffen den Durchbruch des deutschen Kampf nicht mehr sein, aber die Svldaten der Armee Heeres durch die Stalin-Linie. In auf­hatten es auch nicht anders erwartet, denn sie einanderfolaenben Wellen wurden Truppenan-- waren doch die Besseren, trotz verwahrloster Wege, elnanoerfoigenoen weiten f f

verfaulter Brucken, enwMettcr Dörfer, -iny-stürz- f a m tn l u n g e n u n b r u <f ® e ® ® b ter Brunnen gungen der Bolschewisten mit Bomben beleg» und

im Tiefangriff mit Bordwaffen unter Feuer genom­men. Allein im Raum um Smolensk wurden

Das Oberkommando der Wehrmacht hat sich wiederum tagelang mit der lakonischen Mitteilung begnügt, die Operationen im Osten verliefen plan« mäßig und erfolgreich. Die britische Propaganda hat dieses Schweigen dckzu benützt, durch falsche Nachrichten ein ganzes Lügengewebe um die Er. cignisse auf dem östlichen Kriegsschauplatz zu spin­nen. Noch am Samstag fabulierte sie in Presse und Rundfunk vom Stillstand der deutschen Overativ- neu, ja sogar von einer sowjetischen Gegenoffensive. Selbstverftändlich tat auch Moskau das ©einige, die wahre Lage so lange wie möglich zu ver­schleiern. Aber die Berichte der Sowjetarmeeführuna haben selbst bei den Freunden in den USA. längst jede Glaubwürdigkeit verloren. So wird die neue

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libau

Unsere Luftwaffe hat durch Zerstörung des feindlichen Eisenbahnnetzes dem Gegner schon jetzt jede weitere Möglichkeit einer Gegenoperation grö- sjeren Stils genommen. Bei zahlreichen feindlichen Verbänden zeigen sich Verfalls- und Auf­lösungserscheinungen. Die für die Fort­führung der Operationen unserer Panzerarmeen er­forderlichen Rachschubbasen sind bereits bis »ich» an die frühere Stalin-Linie vorgeschoben.

Lin Schnellboot torpedierte in der östlichen Ost­see ein S o w j e t h a n d e l s s ch i f f von 3500 BEI., nit dessen Untergang zu rechnen ist. I ^f'"d7s'Vr'st e^F r7i will [gen-Bataillon

In Nordafrika wurde ein von stärkerem Mr- $Iauen Division nach der sowjetischen Front ab. liUeriefeuer vorbereiteter Ausfallversuch der Briten Qehntaufent)e von Menschen hatten sich emgefun- °us Tobruk abgewiesen. Deutsche Kampfflugzeuge um den Freiwilligen einen begelsterten Ab-

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Bombenwurf. . den Landwirtschaftsminister imb Bruder des Falam

Im Kampf gegen die brit,sche oer ^führers, Miguel Primo de Rivera, den sor gu n gs schiffa hrt vernichtete die Luftwaffe d^^jminister y r r e e, den Kommissar der in der letzten Rächt vor der britischen Subroeftfuffe ^Iaucn Division, General Munoz Grande, den kinen Crackter von 4000 BEI. Kampfflugzeuge (^f be6 Militärkabinetts General M o s c a r d o , lombarMerkn fiafenanlagen an ber Th-ml-mün- di- panisch- Frau-nschaftssühr-rm P.lar Pnma d- ["b ^ sÄen b« Jnfel. An ber Sana.. Bio-ra und »er.«.« ^-r ^u.,chen^unb Inst- verlor ber Jeinb gestern brei ^"Sbfluflieuge -h »J« frou'bcn al5 b Zg sich langsam in im Luftkampf, drei Kampfflugzeuge durch Luftav ö erhoben sich Zehntausende von mehr der Kriegsmarine. Armen zum falangistifchen Gruß, und die Frei-

Der Feind warf in der vergangenen Rächt mit I bie «ch aus den Fenstern reckten, stimmten

schwachen Kräften Bomben im nordwestdeutschen mjt öen Menschen aus dem Bahnsteig das Falange- Küstengebiet ohne nennenswerten Schaden anzu- UjedMit dem Gesicht zur Sonne an. lichten. Rachtjäger schossen zwei der angreifenden Abreise des Zweiten Bataillons der

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und singenden Volkes hielten Außenminister Ser-

Das Echo Itl JtOtU» rano Suner und der Kommandeur der Blauen Rom, 14. Juli. (Europapreß.) ^er die Ereig-1 Dach^eines^Run^^ ^.Jch ben"eide°euch

nsse an der Ostfront verfolgt hat, ^ schreibtschöne und große Aufgabe. Ihr werdet solo di Roma", habe oft den Eindruck gehabt ß Blutopfer zurückzahlen, die Deutschland und ter deutsche Soldat und das deutsche Krieg. I für öi Rettung un eres spanischen Dater- -ial von der Art Siegfrieds und semer Zauber-1 Italien t^die^ der Seite der besten

rvaffe durch feindliche Schlage unverletzbar s Truvven der Welt kämpfen und sollt ihnen an Mut Ubaeseh-n von b-n g-rad°zu hmr-ch°nb großen Truppen . Diese l-tzt-n Sätze d-r

Erfolgen d-r d-utfchcn Waffen bezeugten di- lsK^ un l^ 6crrano Sun«rs gingen in Hochrufen Berichte und die zahllofen Nnfnohmen der Bildve-1

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.vernichtet. Davon wurden 88 Waschinen im auf Spanien und Deutschland unter. General £Ujffampf abgeschossen, 59 am Boden zerstört. Die Munoz Grande erklärte: ,^ch verspreche den ^tscheii Verluste betragen im gleichen Zeitraum Müttern, die mir das Leben ihrer Sohne anver- trauen, daß sie bedeckt mit Ruhm heimkehren wer-

den." Aus zehntausend Kehlen ertönte minutenlang ßicbcttldllb

im Sprechchor die Forderung:Noch eine Division xAfirHttnoet

gegen die Bolschewisten!" Als sich der Zug in Be= ßur0CneroH>Crpatt$enrUPPCn(l)d>iniOt roegung setzte, flogen den Freiwittigen Hunderte Ausdem Führerhauptquartier,

kleiner Blumensträuße zu. Das Falangelied klang b Oberste Befehlshaber der

Der Aufenthalt der Freiwilligen in Madrid hatte Panzertruppen Schmidt, auf Grund seines Hel­der spanischen Hauptstadt ein völlig verändertes denmüligen Einsatzes im Ostfeldzug hPS Lichen- Bild gegeben. Seit 48 Stunden waren die <5tra= laut) )um Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der ßen mit den Uniformen der Legion gefüllt. Ge- Führer sandte Generql der Panzertruppen Schmidt legentlich formierten sich Gruppen, die bann, antid Telegramm auf seinen Gefechtsstanb:In

kommuniftifche Äumpflieber aus demi Lurgerkneg ^nkbarer wurbigung Ihres helbenhaflcn Einsatzes ?keru'ng'w^v^n^bi«fen^Kundg-?ünden" ungeheuer in> Kampf für bi- Zukunf. *£« ***

beqeiftert unb spendete ber Legion und ihrem Fuh. ich Ihnen als *9.fixier ber rer immer wieder spontanen Beifall. General Mu- Wehrmacht bas Eichenlaub zum Eitterkreuz des noz Grande, der Kommandeur derBlauen Bioi» (^ifernen Kreuzes." fion", hat deutschen Pressevertretern erklärt, Deutsch- land habe Spanien in schweren Stunden betgeftan^ Finnische FavNilMlagLN

ben. Damals hab- Deutschland weit m-hr aufs j)Ur(ß hjtz Bolschewisten zerstört. Spiel gesetzt als es nach außen hin den Anschein

gehabt habe. Das spanische Volk sei nicht reich, und Helsinki, 1& Juli. (Eurvpapreß) Durch Er­es habe nur das Blut seiner Männer zur Der^ kundungsflugzeuge wurde festgestellt, daß die füauna zu stellen Dieses Blut aber werde freiwillig Fabriken in E n s o (Karelien), von denen bereits äeaeben im gemeinsamen Kampf gegen die Sowjets, bekannt war, daß an ihnen von sowiettscher Seite 9 9 9. in den ersten Kriegslagen Zerstörungen üorgenom-

©IC slowansche Armee. mcn worden waren, völlig N i e d e r g e b r a n N t

12 Juli (Europapreß.) Das slo- sind. Die Fabriken stellten die modernsten ^yui. i v. v v - .. .. >H olzv e ra rbe itu ngsan lagen Finnlands

dar. Sie waren durch den den Moskauer Frieden an die UdSSR, gefallen. Erkundungsflugzeuge stell- ten weiter fest, daß die Fabriken in Jaeaesiki . jo gründlich zerstört worden sind, daß nur noch ein chneten Schornstein- übriggeblieben ist. Dichter Rauch stieg Kamp-1 hier noch aus ben verkohlten Resten empor.

MGieheMAnzeiger

von einzelnen Nummern

Sgg General-AnzeigerMOberhefsen-rr-rrr .«.....

Kopenhagen, 13. Juli. (Europapreß.) Die Blätter stellen fest, daß Moskau nunmehr in bic direkte Gefahrenzone gerückt, Leningrad und damit der sowjetische Flottenstützpunkt K r o n st a d t enschast bedroht und endlich Kiew, die Hauptstadt ber reichen Ukraine, in gefährliche Bedrängnis ge- raten sei. Das Vordringen der Deutschen bis 200 I^nntgabe von immer wieder

Kilometer östlich Minsk bedeute, so erklärtPott- I Ortsnamen und Abschnittsbezeichnungen ben titen" daß der Dnipr Eindruck.einer sachlichen Berichterstattung zu machen,

wichtigsten und gefurchtesten Abschnitte der Stalin bort aIs Täuschungsmanöver erkannt werden, Linie" genommen sei. ,^>er .ungeheuer wichtige den Sowjets nur allzu gern Glauben

Eisenbahnknotenpunkt im svarlichen russischen Ber- f ,en(cn möd)te W nichts mehr mit dem plan- kehrsnetz", Smolensk, sei damit als llquldiert ^higen Rückzug einer noch intakten Sowjetarmee, anzusehen. Unendliche Strecken offenen Landes lagen selbstgewählten neuen Stellungen zum

frei vor den deutschen Truppen. | Gegenangriff übergehen könnte, wie die britische

Propaganda im Verein mit den Moskauer Kriegs­berichten der Welt noch am Samstag glauben machen wollte. Vor der kristallenen Klarheit unb Härte der in der Nacht zum Sonntag herausge­gebenen Sondermeldung des Oberkommandos ber deutschen Wehrmacht zerplatzen alle Seifenblasen ber feindlichen Lügenpropaganda. Deutschlands Schweigen ist gebrochen, und es enthüllt sich vor , ,e aller Weltöffentlichkeit die größte Niederlage, die

den Füßen der Marschierenden die Staubwolken L Kriegsgeschichte bisher zu verzeichnen hatte, auf, die sich zu dichten Fladen gebundenen Staub- ber Vernichtung der Angriffskeile des sow- nebels gestalten, oftmals so stark, daß die entgegen- ietischen Aufmarsches im Raume von Bialystok- kommenden Fahrzeuge anhalten oder gar am heuen unb um Lemberg waren die Sowjetarmeen Sonnentage die Scheinwerfer anstellen, um mm q ber flan,en langen Front vor dem Druck ber zusa.mmenzustoßen. Müde und gleichmütig sitzen die l^'i, schlechtester Geländeverhältnisse auf zerfah- Fahrer über ihren Steuerrädern, wachsam und ren»n Kegen in Staub und Hitze unaufhaltsam lauernd achten die Kradfahrer aufdie Tucken öer | D0rn)ärt5bränqentien deutschen Sturmkolonnen, stan- grundlosen Sttaße. lieber allem aber, verdeckt oft­mals von der nahezu undurchdringlichen Staub­wolke, hängt die Sonne, einem glühenden Kupfer­kessel gleich. Erbarttiungslos brennt sie hernieder. Ströme von Schweiß werden vergassen. Die Pferde schnaufen mit staubreichen Nüstern, die Manner spüren kaum noch das schweißnasse klebende Hemd.