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Höchste Arbeitsbereiffchast der Heimat. Wremer „Pinguin
1 1 , Von Vizeadmiral Pfeiffer.
Gauleiter Sprenger vor den OAF.-Waltern.
Aus dem Mich
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Denden, die Gesundheit beeinflussenden Wirkungen bemüht, denen der Kurgast im Ortsmilieu eines Bades ausgesetzt ist. Dieses Ortsmilieu ist ebenso individuell gestaltet wie die Quellen, da sich in der Luft, in der Scholle des Erdbodens, in den Feld- und Gartenfrüchten, in der Milch der Kühe die wirksamen Elemente nachweisen lassen. In dieser Richtung gehen auch die Arbeiten über die Feinchemie der Luft. Unter den bioklimatischen Fragen interessiert für die Volksgesundheit in erster Linie das große Aufgabengebiet, das uns mit der Heimkehr der Ostmark zusiel. Die Ostalpen besitzen weite Gebiete, die hinsichtlich der entscheidenden klimatischen Komponenten der Hochalpen, Strahlengenuß, Sonnenscheindauer, Anzahl der heiteren Tage, günstige Niederschlagsvevhältnisse und Schneedecke bekannten Schweizer Kurorten überlegen sind. Aber auch die Meeresklimatologie und die Bioklimatik des Mittelgebirges find nicht zu kurz gekommen. In ständiger Zusammenarbeit der interessierten Stellen wurden ferner seit 1933 die Materialien der deutschen Moor-Vorkommen systematisch durchgearbeitet. Entsprechend der Bedeutung dieses Spezialgebietes hat der Präsident des Reichsfrem- denverkehrsverband-es ein zentrales Moorforschungsinstitut für das deutsche Bäderwesen in Franze n s b a d ins Leben gerufen.
Oer „Stammkunde^.
Die Arbeitslosenziffer in Frankreich geht in beiden Gebieten ständig zurück. Während es am 19. Oktober 1940 noch 1 059 229 Arbeitslose gab, zahlte man am 31. Mai 1941 in beiden Zonen zusammen nur noch 376 982, wovon 198 907 auf das Departement Seine entfallen. *
In Ospedaletti an der italienischen Riviera ist eine Gruppe von V e r w u n d e t e n der deutschen Luftwaffe eingetroffen. Die deutschen Soldaten, die einen längeren Erholungsurlaub genießen werden, wurden von der Bevölkerung mit größter Herzlichkeit ausgenommen.
Spanien hat zur Lösung des Konfliktes zwischen Ecuador und Peru über die argentinische Regie- rung feine Mitarbeit angeboten. Der spanische Vot- lchafter stellte der argentinischen Schlichtungskom- mission die wertvollen Dokumente des historischen spanischen Westindien-Archives zur Verfügung, aus denen sich die ursprüngliche Bearenzung der ehemaligen spanischen Kolonien ersehen läßt. ______
Kleine politische Fachrichten.
Rach einer Meldung der römischen Presse aus Tokio ist General W a v e l l am Freitag in Bombay eingetroffen.
Wie der britische Nachrichtendienst meldet, hat Sir William Mitchell, der Oberbefehlshaber der britischen Luststreitkräste im Mittleren Osten, abge- denkt. *
I Oberst Donovan ist zum Leiter des neugescha jenen Informationsbüros in USA. ernannt wor- btn. Die Aufgabe Donovans besteht darin, die In- ' Formationen von verschiedenen Regierungsbehörden
3ii ammeln, soweit sie die Sicherheit der Vereinigten Staaten betreffen. Seine Tätigkeit ist unab- himgig von der des Generalstabs, der Bundespoli- zei und sonstiger Behörden.
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Aus Vichy wird gemeldet, daß der 14. Juli, der französische Nationalfeiertag,- m diesem ihr zwar ein Feiertag sein wird, jedoch wegen drr Staatstrauer keinerlei Festlichkeiten stattfmden «erden. In allen Städten und Dörfern werden lrdiglich Kränze an den Denkmälern für die Ge- sollenen niedergelegt.
Das Kriegsgericht in Gannat bei Vichy hat den Obersten de Larminat in Abwesenheit zum lobe verurteilt. Die Beschlagnahme des Vermögens von de Larminat wurde verfügt. De Larminat war im vergangenen Jahre zur de Gaulle- Bewegung übergegangen und ist in — be Gaulle tätig gewesen.
Feldgraue Uniformen ausschließlich für Wehrmacht und Waffen---.
Der Führer hat Richtlinien für die Gestaltung der Uniformen aller nicht der Wehrmacht bzw. der Waffen'---Angehörigen gegeben. Insbesondere hat der Führer dabei zum Ausdruck gebracht, daß Die feldgraue Uniform, die Schulterstücke und der Stahlhelm ausschließlich der Wehrmacht vorbehalten bleiben sollen. Die einzige Ausnahme bildet Die Waffen---, die gleichfalls die feldgraue Uniform, die Schulterstücke und den Stahlhelm tragen kann Das Oberkommando der Wehrmacht stellt klar, daß federführend für die Mitprüfung von Uniform- regelungen für alle Gruppen von Uniformtragern, Organisationen usw. außerhalb der Wehrmacht tm Oberkommando der Wehrmacht das Allgemeine Wehrmachtamt ist. Nur von dieser Stelle können Zustimmungen der Wehrmacht zu irgendwelchen Uniformregelungen für Organisationen, Gliederungen und sonstige Gruppen von Uniformtragern außerhalb der Wehrmacht und der Waffen--- erteilt werden. Das gilt auch dann, wenn Teile dieser Organisationen im Rahmen der Wehrmacht zum Einsatz kommen.
Preisstopp in der Zwangsversteigerung
NSG. Auf einer Arbeitstagung der DAF.-Wal- ter des Kreises Groß-Frankfurt sprach im Schu- rnanntheater Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger. Die Walter der Deutschen Arbeits- ront sind als Nervenstränge in das Volk hinein- ;ezogen und müssen für diese Aufgaben ausgerichtet ein. Jeder einzelne muß darauf hinarbeiten, daß die Schlagkraft Der Partei zur S chl agk r a f t d e s ganzen Volkes wird. Der Glaube an den Führer ist es, der den einzelnen zu unerhörten Leistungen befähigt. So haben Die Walter Der Deutschen Arbeitsfront Dafür zu sorgen, daß Die alten nationalsozialistischen Grundsätze Allgemeingut werden. Doch steht an erster Stelle Die Disziplin und Die S e l b st D i s z i p l i n. Die Disziplin )arf nicht eine Frage des Befehls sein, jeDer muß sich freiwillig einordnen und in seine Aufgabe hin- einwachsen. Disziplin wird vollendet, wenn aus ihr die Kameradschaft wächst, die die Verbundenheit verinnerlicht. Der Führer will das ganze Volk zu Nationalsozialisten machen. Das bedeutet für den Zarteigenosfen erhöhte Verpflichtung. Die Politischen Leiter aber, und dazu gehören die Walter der Deutschen Arbeitsfront, müssen Vorbild sein. Das gilt für Die DAF.-Walter ganz besonders, denn sie stehen mitten im Betrieb und unterstehen fortgesetzt der Kritik. Es kommt darauf an, daß Der Betriebsführer und Der Betriebsobmann, jeder Block- und Zellenwalter, wirklich Nationalsozialist ist und in harter Selbsterkenntnis zu Der nationalsozialistischen Weltanschauung vorgedrungen ist
Der DAF.-Walter muß darauf achten, daß jeder seine ganze Kraft einsetzt und Die Leistung gesteigert wird. Die erhöhte Anstrengung erfordert auch eine erhöhte Betreuung. Deshalb wies der Gauleiter die DAF.-Walter an, der Gesund heitsfuh- rung erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Durch Schönheit Der Arbeit gilt es, jedem eine bessere Arbeitsarundlage zu geben. Alles, was man unter sozialen Aufgaben versteht, liegt in den Händen der Deutschen Arbeitsfront. So ist insbesondere daraus zu achten, daß die Frau im B e -
Das Haupternährungsamt Berlin hat den Begriff des „Stammkunden", Der für die Verteilung zeitweilig verknappter Ware praktische Bedeutung hat, näher erläutert aus Grund der Richtlinien, Die m Einvernehmen mit dem Polizeipräsidenten zu- tandegekammen sind. Danach sind Stammkunden alle Kunden, die inderjetziaenZeitregel- mäßig in dem Geschäft kaufen, also Nicht nur olche, die schon vor Dem Kriege Kunden waren oder entsprechend ihren EinkommensverhältNissen größere Mengen und teuerere Waren ab nehmen. Es braucht ein Verbraucher auch nicht alle in dem Geschäft geführten Waren zu beziehen, um als Stamm-- kunde angesehen zu werden, sondern es genüat, wenn er Die Waren regelmäßig dort erwirbt, um Deren Kauf es sich bei Anwendung des Begriffs des Stammkunden jeweils handelt. An die Ge|amt- heit der Stammkunden muß die Ware unbedingt gleichmäßig verteilt werden. Dabei kann es stillschweigend geduldet werden, daß Stammkunden mengenmäßig in bescheidenem Umfange günstiger gestellt werden als Die offenbare Laufkundschaft. Die „Deutsche Fleischer-Zeitung" sagt dazu, daß der Fleischer Die Möglichkeit Der besonders guten Bedienung seiner Stammkunden vor allem bei den Waren hat, Die in doppelter oder vierfacher Menge des Gewichts abzugeben sind. Auch kann er bei verknappten Sorten Die Stammkunden entsprechend berücksichtigen.
Eine Schristtumsstelle der Hitler-Jugend.
Es ist eine Schrifttumsstelle Der Hitler-Jugend geschaffen worden. Ihr liegt die Bearbeitung des ge- amten Büchereiwesens der Hitler-Jugend ab, ein- schließlich der Schulungs- und Heimbüchereien, in Verbindung mit den entsprechenden Aemtern der Reichsjugendführung. Sie hat daneben die Aufgabe, alle Druckerzeugnisse, die die Hitler-Jugend, ihren Dienst, ihre Einrichtungen und Aufgaben zum Gegenstand haben, vor der Veröffentlichung zu überprüfen. Von der Schrifttumsstelle werden die Verbindungen zu allen mit Fragen Des Schrifttums befaßten Dienststellen Der Partei und des Staates wahrgenommen.
trieb keinen Schaden nimmt. Der gerechten Entlohnung auf Der Grundlage Der Leistung gilt das Augenmerk Der Partei, und es ist Aufgabe Der DAF.-Walter, Die Aufklärung an Den letzten Mann heranzutragen. Der Leistungskampf Der deutschen Betriebe nimmt einen erfreulichen Aufstieg, in unserem Gau nehmen nahezu alle Betriebe und vor allem jeder Betrieb- von Namen und Ruf teil. Die Dienstverpflichtungen zeichnete Der Gauleiter als planmäßige Lenkung Der deutschen Wirtschaft. Wenn Die Kriegs- in die Friedenswirtschaft übergeht, wird jeder Dort arbeiten können, wo es ihm gefällt und wo er daher auch Die höchste Leistung vollbringen kann.
Jeder deutsche Volksgenosse muß diesen Krieg als seinen Krieg erkennen. Es geht um ihn und seine Freiheit. Wo größte Kamufbereitschaft an Der Front herrscht, muß größte Arbeitsbereit- schaft in der Heimat sein, und das ist Die Ausgabe der Deutschen Arbeitsfront in ihrer Gesamtheit. Wenn wir leben wollen, muß Die Judenherrschaft in Der Welt endgültig ausaerottet werden. Wenn man Die Leistung Des deutschen Arbeiters sieht, darf man sagen: Hut ab vor Dem deutschen Arbeiter, denn seine Haltung ist vorbildlich. Dank gebührt auch Der Frau, Die immer mehr in Die Lücken einspringt, Die Die Einberufunaen Der Männer gerissen haben. Der Gauleiter behandelte Dann Die aktuellen politischen Ereignisse. Roosevelt, als Judenstämmling von Juden beraten, läuft Dem Kriege nach. Der Jude kämpft gegen uns, solange er einen Spießgesellen findet. Unser Kampf ist ein Kamps um Das Fortbestehen Der besten Kräfte Der Welt gegen die Elemente Der Unterwelt. Deshalb ist es notwendig, daß jeder deutsche Arbeiter feinen Wert erkennt und ihm in der Leistung Ausdruck gibt. Mit einem Appell an Die versammelten Walter Der Deutschen Arbeitsfront, alle Kräfte einzusetzen für Den Sieg, auf Den sich Die deutsche Zukunft auf baut, schloß Der Gauleiter feine mit starkem Beifall aufgenommenen Ausführungen.
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Der Laie kann sich nur schwer em zutreffendes Bild machen, was in solcher Leistung steckt. Monatelang zieht der Kreuzer ohne Stützpunkte, in Denen er sich ausruhen könnte, seinen einsamen Weg, bereit jeden Augenblick zum Kayipf auf Leben und Tod, entschlossen sein Leben getreu Dem Ehren- standpunkt echter Deutscher Soldatentreue so teuer wie möglich zu verkaufen. Die Versorgung auf Der weiten Fahrt muß er sich größtenteils selbst aus Den angehaltenen Feindschiffen entnehmen. Stän- tig muß das Operationsgebiet wechseln. Bald werden tropische Breiten, bald polare Seegebiete auf- gesucht. Hitze und Kälte, Sturm, Nebel, Tropen- gewitter und Schnee müssen in stetem Wechsel ertragen werden. Der Verkehr Mit der Heimat ist bis auf Den aus militärischen Gründen meist einseitigen Funkverkehr unterboten. Nur selten wird eine Nachricht von Den Lieben in Der Heimat und umgekehrt die Empfänger erreichen. Tapfere Frauen sorgen sich monatelang um Den fernen Mann, Den Vater ihrer Kinder. Draußen aber muß neben Den Aufgaben Der Kriegführung Die ganze Sorge Des mit Der hohen Verantwortung beladenen Kommandanten Die geistige und materielle Betreuung Der «mg bilden. Hier wirb er von dem 1. Dffi
er „Mutter des Schiffes", Dem Arzt und Dem Verpflegungszahlmeister unterstützt. Namentlich Die für Die Gesunderhaltung so wichtige vitaminhaltige Kost findet höchste Beachtung. Der Nachrichten funk, der aus Der Heimat in Den Aether gestrahlt wird, ist eine wichtige Hilfe in Der eintönigen Lebensweise. Wir wissen es aus Dem Munde der eingelaufenen Prifenkommandanten, wie ausgezeichnet Kapitän z. See K rüder diese seine vielfältigen Kommandantenpflichten erfüllt hat und wie er es verstand, Den Geist Der ihm anvertrauten Besatzung, die voll Zuversicht auf ihn sah, frisch und noch zu halten bis zu jener Stunde, in Der diese braven Männer in ihrem letzten Kampf standen.
Der Kampf wird von Dem Hilfskreuzer nicht gesucht, ja er meidet ihn ganz bewußt und mit Fug und Recht. Denn Kampf mit seinem stets unsichere Ausgang für ein ungepanzertes Schiff ist nicht feine Aufgabe sondern für den Hilfskreuzer gilt es, sich so lange wie möglich voll aktionsfähig zu halten, um den feindlichen Handel möglichst lange und wirksam zu schädigen und zahlreiche Kriegsschiffe der Feindflotte in stetem Atem zu halten und zu Abnutzung und Verzettelung zu zwingen. Zum Auffpüren von Beute und zur eigenen Sicherung gegen Feindberührung dient ein mitgeführtes Bordflugzeug.
Damit der Hilfskreuzer feine Aufgabe erfüllen, sich insbesondere seiner Beute nähern kann, ohne daß diese ihn als Kriegsschiff weithin erkennen, melden und Die Flucht ergreifen kann, muß zum Hilfskreuzer ein normales Handelsschiff hergerichtet und ausgerüstet werden. Das Durch eine Jöeroaff« nung jedem bewaffneten Handelsschiff weit überlegen ist. Es ist besser als Kriegsschiff geeignet für den Dienst in den Tropen. Vollwertigen Kriegsschiffen ist Der Hilfskreuzer naturgemäß weder mit den Waffen noch in feiner Standfestigkeit gewachsen.
Ende 1940 erhielt Der erfolgreiche Kommandant des „Pinguin" vom Führer als Anerkennung für sich und seine Besatzung das Ritterkreuz Des Eifer- 1 nen Kreuzes Erfahrene Reserveoffiziere, Die als , Kapitäne Die berührten Meere unb Die Dort ver- i kehrenden Schiffe genau kennen, haben als Navi- i gations- und Wachoffiziere den Kommandanten mit i Rat und Tat unterstützt. Wir blicken dankbar und - mit Stolz auf die Männer Des „Pinguin", Die als i Helden für Deutschlands Größe getreu ihrem Fah- i neneiD ihr Leben gaben. Unsere stille, herzlick^ Teilnahme gilt den Frauen, Kindern, Eltern und Geschwistern, Die einen Lieben betrauern.
Durch die Verordnung über Die Behandlung von Geboten in der Zwangsversteigerung von Grundstücken vom 30. Juni werden Die Schwierigkeiten aus geräumt, Die bisher daraus entstehen konnten, daß auch im Dersteigerungsverfahren Die Vorschriften Des Preisrechts zu berücksichtigen sind. Künftig wird bereits in Der Terminbekanntmachung allen Beteiligte Der von Der PreisbehörDe fest- gesetzte Betrag des Höch st zulässigen Gebots mitgeteilt; Dieser Betrag ist sodann einheitlich für alle Bieter während Des gesamten Ver- steiaerungsverfahrens maßgebend. Gleichzeitig regelt Die neue Verordnung Die Fälle, in denen von mehreren Bietern gleichzeitig ein gleich hohes Meistgebot abgegeben wird. Nach Der Hebung Der Versteigerungsgerichte war bisher Das Las entschei- tr sw mmnit. Dend. Künftig wird Die wirtschaftliche Nähe Der ir ve <»auue ~ Grundstück darüber entscheiden, wem
Syrien unter A ckMg erteilt werden M. An erster Stelle stehen Eigentümer und Nießbraucher. In der zweiten Gruppe sind wieder — und Vorverkaufsberech- tigte, auch Die aus einer Auflassungsvormerkung Berechtigten zu berücksichtigen. Ihnen folgt in Der Dritten Gruppe Der Pächter, Dem sich in Der vierten Gruppe Die Hypothekare und sonstigen Dringlich Berechtigten unD schließlich in Der fünften Gruppe im Besitz des Grundstücks befindliche Käufer und Mieter anschließen.
Der Wehrmachtbericht gab vor kurzem bekannt, Daß Der schwere Kreuzer „Admiral Schee r", Kommandant Kapitän z. S. K r a n ck e, nach monatelangem Kreuzerkrieg im Atlantik, Der eine Beute von 152 000 BRT. erbrachte, in einen Deut» schen Stützpunkt zurückgekehrt sei. An diese erfreuliche Kunde schloß sich unmittelbar die Bekanntgabe von dem heldenhaften Ende des bisher erfolgreichsten Hilfskreuzers Der Deutschen Kriegsmarine, des „P i n g u i n", der unter dem umsichtiaen Kommando Des Kapitäns z. See Kruder stand. Der Kommandant und der größte Teil Der Besatzung fanden im Kampf gegen Den weit überlegenen englischen schweren Kreuzer „Cornwall" von 10 000 Tonnen, Der nach tapferer Gegenwehr zur Vernichtung Des „Pinguin" führte, Den Heldentod fern Der Heimat im Indischen Ozean. Ein kleinerer Teil der tapferen Männer konnte gerettet werden und aeriet in Kriegsgesangenschaft. „Cornwall" erlitt schwere Beschädigungen.
„Pinguin" hat 140 000 BRT. feindlichen ober für den Feind fahrenden Schiffsraumes im Atlantischen und Indischen Ozean vernichtet. Eine ansehnliche Zahl wertvoller Prisen wurde von Dem Kommandanten unter Deutschen Prisenkommandos aus fernen Meeren in die Deutsche Heimat oder deutsche Stützpunkte gesandt, wo diese Prisen dank geschickter und entschlossener Führung wohlbehalten einliefen. So gelang es weit im Süden, Drei Wal- ko ch e r e i e n, Die für England arbeiteten, als Prisen aufzubringen mit einer größeren Zahl von Fangschiffen, Die Den großen Walkochschiffen die erbeuteten Wale zubringen. Die Walkochereien von insgesamt 36 000 BRT. waren vollbeladen mit Walöl. Sie erreichten unbehelligt einen Deutschen Stützpunkt und führten Der Deutschen Ernährunas- wirtschaft 55 000 Tonnen Walöl zu. Was das bedeutet, mag jeder selbst ermessen, wenn er sich klar- macht, Daß Das erbeutete Del auf Den Kops Der Deutschen Bevölkerung einen Zuschuß von rund 3/< Kilogramm Margarine Darstellt. Insgesamt Hot der Hilfskreuzer „Pinguin" an Feindtonnage mindestens 200 000 BRT., Der deutschen Kriegswirt- schäft wertvollste Waren und Dem Staatssäckel viele Millionen in Gestalt Der Prisenschiffe und ihrer Ladung zugeführt. „Pinguin" hat damit Die Welt- kriegshöchstbeute des Hilfskreuzers „Möve" des Grafen Lohns, die 175 000 BRT. betrug, über-
Iüon Djezireh macht Der Vormarsch der motorisier- ten britischen Panzerabteilungen nur langsam Fortschritte.
Oer italienische Bericht.
Rom, 11. Juli. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut:
Unsere Flugzeuge haben erneut Den Flughafen von Nicosia (Zypern) bombardiert und feindliche Flugzeuge am Boden zerstört.
Andere Verbände haben Die Petroleumanlagen von Haifa bombardiert, wodurch ausgedehnte 'Brände verursacht wurden, Die noch lange Stunden hindurch wüteten.
In Nordafrika haben Die Streitkräfte Der Achse Anlagen unb Ausrüstungen von Tobruk bombarbiert und im Osten von Sollum englische Kraftfahrzeuge unter MG.-Feuer genommen.
Der Feind hat Einflüge auf Bengasi unb Demo unternommen.
In D ft a f r i t a bie übliche Tätigkeit in Den vorgeschobenen Stellungen unserer Posten Des A m a - regebietes. Der Feinb hat Einflüge in Das Gebiet von Gonbar versucht. Unsere sofort eingreifenden Jäger haben zwei gegnerische Flugzeuge ab- geschossen.
In Der Nacht haben britische Flugzeuge neuerlich Neapel bombardiert. Starker Schaden an Privat- Käufern. Fünf Tote und 33 Verletzte. Der Einflug dauerte etwa Drei Stunden.
dl Das Standgericht in Agram verurteilte zehn rflJ Äommunistenführer zum Tode. Das Urteil '.st de- LB'lits vollstreckt. Anlaß war Die Ermordung eines G Polizeibeamten, dessen Leiche in unmenschlicher Deise verstümmelt worden war. Unter den Hmge-
| richteten waren sechs Juden und zwei Serben.
Hörspiel-Panik in Kanada.
Rom, 11. Juli. (Europapreß.) Gerade diese Tage enter Hochspannung hatte sich der kanadi'sche Rundfunk ausgesucht, um einen bereits den Nordamerikanern sehr übel genommenen Scherz zu wiederholen. Der Sender von Quebec brachte nämlich ein Hörspiel, das einen Luftangriff auf Hali- fax zum Gegenstand hatte. In der kanadischen Be- p öl re rung entstand aber infolge Mißverstehens eine beirächtliche Unruhe. Die Fernsprechämter, Po- lMibehörden und Rundfunkstationen der Provinz Quebec wurden von Der Menge bestürmt und um Verhaltungsmaßregeln gebeten. Die Aufklärung, daß es sich ja nur um ein Hörspiel gehandelt habe, fetzte sich aber nur langsam unter Der erregten jÜenge durch.
Australiens Kühlschiffsraum auf ein Drittel zusammengeschrumpst.
Canberra, 11. Juli. (DNB.) Die großen dtutschen Erfolge in Der „Schlacht um Den Atlan- lil" bestätigt Der australische HanDelsrninister Page, btr mitteilte, Daß die australische Regieruna alle Fleischüberschüsse, Die nicht verschifft wer- bn könnten, aufkaufen werde. „Australiens Sihlschiffsraurn ist", so mußte er eingestehen, „a u em Drittel des ersten Kriegsjahres zusammen- 3|dj rümpft“.
Oie Heichsanstalt für deutsches Bäderwesen berichtet.
Die Dem Reichsfremdenverkehrsverband angegliederten und von Prof. Dr. H. Vogt (Breslau) geleitete Reichsanstalt für das deutsche Baderwesen tn Breslau legt einen Bericht über ihre Tätigkeit oor Als besonderer Erfolg wird Darin verzeichnet, daß seit einem Jahre Die Studierenden der Medizin eine Pflichtvorlesung über die natürlichen Heilweisen hören müssen, in deren Rahmen die Bäder- und Klimakunde behandelt wird. Neuerdings it dieses Gebiet auch zum Examensfach gemacht worden Bestrebungen, Bäder- und Klimaheilkunde nach und nach an allen Hochschulen des Reichs sachkundig vertreten zu lassen, werden fortgesetzt. Außer in Breslau sind solche Vertretungen bereits an Den Universitäten Prag und Hamburg sichergestellt In sachlich-wissenschaftlicher Hinsicht ist Die Balneologie und die Klimatotherapie vor allem um den Nachweis für die besonders tiefgreifenden und entjchei-
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Für alle grobe Putzarbeit - Steinböden, Fliesen, Becken usw- sollten Sie jetzt an Stelle von Seife ATA grob nehmen; es ist der zeitgemäße Reinigungshelfer für jeden Haushalt.^


