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Der Schiffsverkehr der LISA, desorganisiert

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Der Führer hat Direktor Jakob Werlin 55. Geburtstag seine Glückwünsche in einem ich gehaltenen Handschreiben übermittelt.

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Die SendefolgeBlinkfeuer Heimat", die deutsche Kurzwellensender zur Betreuung der deut- scheu Seeleute in Uebersee seit einem Jahre zusam­men mit der Auslands-Organisation der NSDAP, durchführt, tonnte ihre 25. Sendung h'nausschicken. Der Jubilaumssenduug wohnten 500 Frauen und Angehörige von Seeleuten sowie auch Verwundete bei. Der Leiter der Auslandsorganilation der

anerkannten Sittenordnung und Weltanschauung sowie der maßgebenden Willensäußeruna ihres Schöpfers und berufensten Künders, des Führers, ausgelegt und angewendet werden. Staatssekretär Dr. F r e i s l e r unterstrich diese Feststellungen mit der Betonuna, daß der Richter für seine Entschei­dung dem Führer allein als dem höchsten Richter, dem deutschen Richter schlechthin, verantwortlich sei.

Oer Arbeiterurlauberverfehr

W Pfingsten.

Auch anläßlich des Pfingstfestes darf die Reichs­bahn wegen ihrer kriegswicytigen Aufgaben nur in geringstmöglichem Maß für den Festtagsverkehr be­ansprucht werden. Das wirkt sich auch auf den Ar­beiterurlauberverkehr aus. Es wird im allgemeinen I nur möglich sein, Urlaubsreisen ober Familien- Heimfahrten in der Psingstzeit mit den Regelzügen durchzuführen. Sonderzüge werden nur in seltenen Fällen in Frage kommen. Betriebsführer und Ge­folgschaften werden daher ersucht. Familienheim- fahrten und Urlaubsreifen möglichst gleicbmäßia auf die ganze Jahreszeit zu vertellen und nicht aus die Festtage zu legen.

Meine politische Nachrichten.

Reichsstudentenführer Dr. Scheel hat den Leiter des Langemarck-Studimns und Amtsleiter der Reichsstudentenführung Dr. Ulrich Gmelin als bevollmächtigten Vertreter des Reichsstudentenfüh- rcrs im Kriege eingesetzt an Stelle von Dr. Ku­ba ch, dessen wiederholten Bitten, zum Heer ein­rücken zu dürfen, stattgegeben werden konnte.

Shurchill gibt die Hälfte der April-Verluste zu

Er findet in den USA. keinen Glauben.

Kopenhagen, 11. Mai. (DNB.) In der Hol- trsnskirche fand eine Trauerfeier für den verstör- innen dänischen Gesandten in BerUn, Kammerherrn ?ahle statt, der der König von Dänemark, der ftronprinj und die Kronprinzessin, der Dsvollmäch- tijte des Deutschen Reiches, Gesandter Dr. von Aenthe-Fink sowie der Landesgruppenleiter Däne­mark der Auslandsorganisation der NSDAP, und

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Dor einem Jahr.

Am 12. Mai gingen In Holland deutsche Truppen westtich des Sud-Willem-Kanals vor und stellten die Serbinbung mit den um Rotterdam auf dem Luftwege gelandeten Truppen her. In Belgien wurde der Uebergang über den Albert-Kanal auch nordwesttich Äaffelt erzwungen. Westtich Lüttich waren unsere Truppen nördlich der Maas im Vor­gehen nach Westen und drangen in die Stadt Lüt­tich ein. Auf der Zitadelle von Lüttich webte be­reits am Vormittag die deutsche Flagge. Westlich der Ourthe und in Südbelgien warfen unsere Di­visionen französische Truppen. Die Luftwaffe ver­nichtete 320 feindliche Flugzeuge.

Vorsitzende der deutschen Kolonie von Kopenhagen, kchäfer, beiwohnten. Im Chor der Kirche war der Larg zwischen hohen Kerzen ausgebahrt, geschmückt mit einem großen Lorbeerkranz des Königs und ihr Königin. Der Kranz des Führers und ein Kranz bis Königs Gustafs von Schweden standen zu bei»

-angte im herrlichen Flaggenschmuck. Punkt 11 hr wurde die von zahlreichen Jagdflugzeugen be­titele Maschine sichtbar, die den König und Kaiser ad) Tirana brachte. Generalstatthalter I a c o -

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Dor allem bemängelt das Neuyorker Blatt das Fehlen von Angaben über Schiffe, die beschädigt wurden odergeopfert werden mußten", um andere Schiffe zu schützen, weil deren Ladung wichtiger war.

Die Bestürzung, die schon die Hälfte der wahren April-Verluste in England hervorgerüfen hat, schil­dert ein Bericht vonSocialdemokraten^ (Stock­holm). Auch der Korrespondent dieses Blattes weist darauf hin, daß die amerikanische Presse immer dringender dem Wunsche Ausdruck gegeben habe, eindeutiges Zahlenmaterial über die Schlacht im Atlantik zu erhalten. Die Situation sei für die britische Regieruna äußerst heikel ge­wesen. Auf der einen Seite sei die Tatsache der nachrichtenyungrigen Amerikaner aufgetreten, man habe iynen nach Möglichkeit gerne konkrete Zahlen geben wollen, auf der anderen Seite habe man aberDeutschland nicht irgendwelche Zahlen offen­baren wollen" (!?). Äm Ergebnis sei ein Kom­promiß zustande aekommen, das alle Mängel eines Kompromißes in sich trage. Die veröffent­lichten Zahlen seien keineswegs eindeutig für die ganze Schwere Der Lage.

HeMnike politeia."

Sett der Bildung der neuen griechischen Regie­rung Tsolakoglou heißt da» Königreich Grie­chenland ,^eflinite Politeia". Mancher Leser mag sich fragen, ob das WortPoliteia" nicht mit unse­rem WortPolitik" oderPolitiker" zusammen» hangt. So ist es in der Tat. Die gemeinsame Wurzel oller dieser Wortbildungen ist das griechische Wort Polis, was dieStadt" bedeutet. Denn die alten Griechen haben niemals einen Staat in unserem Sinne gekannt. Sie kannten nur eine ziemlich große Zahl von Städten, zu denen auch das umliegenoe Dersorgungsgebiet gehörte. Allein die Stadt war immer die Hauptsache. Die allen Griechen waren ausgesprochene Städter. Dann bekam das Wort Polis den Sinn von Gemeinwesen. Etwa wie oir auch heute noch von einem städtischen Gemeinwesen sprechen. Sehr wenig bekannt ist, daß die Worte Politik" undPolitiker" in unseren abendländischen Sprachgebrauch erst im 16. und 17. Jahrhundert übergingen. Bis dahin gebrauchte man fürStadt" das lateinischeEioitas". Ein Ausdruck, der noch in dem italienischen Eitta, in dem französischen CitL (daher auch Eitoyen) und in dem englischen Cito fortiebt Etwa um das Jahr 1600 bezeichneten sich nun alsPolitiker" jene Männer, die von Frank­reich ausgehend die nationalstaatlichen Interessen über die religiösen stellten. Heute ist das WortPo­litiker" stark'in Mißkredit gekommen, weil es jene Menschen bezeichnet, die die berühmte parlamenta­rische Parteipolitik trieben; ursprünglich, also im 16. und 17. Jahrhundert, bezeichnetePolitiker" einen Mann, der über die Einzelinteressen hinaus zum Wohl des Staatsganzen wirken wollte! Der Führer hat dem WortPolitiker" erst wieder diesen ur- sprünglichen Sinn zurückgegeben. Bekannt ist fein Wort ausMein Kampf":Ich aber beschloß, Po­litiker zu werden."

Es gibt noch eine Unmenge von Beispielen für dieselbe Art, wie allmählich der Sprachgebrauch einen guten Wortsinn in einen schlechten ober an­rüchigen verwandelt. Man denke etwa nur an Schulmeister" oderPfaffe" oberSolbate^ka". Menn die neue griechische Regierung bas Wort Politeia" setzt oermenbeL so greift sie bomii zwar auf eine altgriechische Wortwurzel zurück, meint aber selbstverstänblich nicht einen Stabtstaat, fonbem einstaatliches Gemeinwesen" im heutigen Sinn.

Dr. Ho.

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Auf ber Ordensburg Sonthofen findet eine Ar­beitstagung ber Erzieher ber Abolf-Hitler- Sch ulen statt. Die Tagung würbe durch eine Aussprache mit Professor Dr. Bäumler, bem Leiter des Amtes Wissenschaft und Professor Dr. Harber von ber Dienststelle des Reichsleiters Rosenberg er­öffnet Es werben weitere führende Männer ber Partei und Wissenschaft zu Worte kommen.

Ionia und Kaiser, der die Uniform eines ersten karsthalls bes Imperiums trug, auf silberner latte Brot und Salz bar. Unter Beifall ber Menge chr er bann zum Königsschloß. Hier empfing er n Oberbefehlshaber der italienischen Wehrmacht

Feucht, Dresden-Altstadt beliefert. Die 23er- g von Sagan, Breslau, Chemnitz, Alsfeld. Darmstadt, Karlsruhe, Gruibingen, Siegburg, Opladen. Wiedenbrück und Chiemsee steht bevor.

©er deutsche Gemeindebeamte im Kriege.

Li NA, 10. Mai. (DNB.) Der Leiter des Haupt- amtes für Kommunalpolitik der NSDAP., Reichs­leiter F i e h l e r, hat auf einer kommunalpolitischen Kundgebung die besondere Stellung erläutert, die den Gemeindebeamten auf Grund feiner Volksnähe, Vielseitigkeit und der aus ber engen Verbundenheit mit der örtlichen Gemeinschaft geborenen schöpfe­rischen Initiative und Entschlußfreudigkeit aus- zeichnet. Der Gemeindebeamte steht mitten im Volk, ihm obliegt die volks- und lebensnahe An­wendung ber Gesetze. Als besonderes Ziel hob der Reichsleiter die Schaffung einer einheitlichen Ver­waltung hervor. Der Gemeindebeamte müsie aber dennoch durch Vielseitigkeit des Wissens, gepaart mit einem besonderen politischen Verständnis und einer eingehenden Kenntnis des Lebens und des wirtschaftlichen Geschehens gekennzeichnet sein, um den durch den Krieg erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Der Krieg habe von den Be­amten der Gemeinden nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und politisch das Letzte verlangt. Darum verdiene chre Arbett uneingeschränkte An­erkennung und den unbedingten Schutz gegen seds gedankenlose und kurzsichtige Kritik. Der Gemeinde- bienst sei kein leichter Dienst und sei daher wert, die tüchtigsten Kräfte des Nachwuchses an sich zu ziehen.

©je Aufgabe des Richters.

Auf der Tagung der Oberlandesgerichtspräsiden­ten und Generalstaatsanwälte machte Staatssekre­tär Schlegelberger Ausführungen über die Stellung des Richters. Mit der Freiheit von Wei­sungen, die ber Staat dem Richter gewährleiste, müsie sich die wahre innere Unabhängigkeit paaren, die Sache des Charakters sei. Der wahre Richter müsie die Abwehrstoffe gegen unsachliche Beein­flussung in sich tragen und dürfe sie nid)t dadurch ersetzen wollen, daß er sich ängstlich von Meinung«- äußerungen Außenstehender abscyließe. Wahrhaft unabhängig sei, wer In voller Kenntnis aller über den Rechtsfall vorhandenen Meinungen mit der durch Wissen begründeten inneren Unabhängigkeit entscheide. Darüber hinaus aber verlange das Volk die Ausübung der Rechtspflege durch Richter seines Vertrauens. Der Richter müsie sich mit feinem gan­zen Herzen dem Volk verbunden fühlen und von ber neuen Weltanschauung durchdrungen sein. Des- halb müsse jede Norm des geltenden Rechts un­ter Berücksichtigung der in dem Parteiprogramm

Rom, 10. Mai. (Europapreß.) In einem Bericht desGiornale d'Jtalia" aus Neuyork wird mitge- teilt, daß der Hafen von Neuyork voll- kommen verstopft fei. Die Verstopfung der Lagerhäuser und der Malen mit Bergen von Waren aller Art, vor allem mit Kriegsmaterial, das nicht nur nach England, sondern auch nach allen See- und Luftstützpunkten der USA. bestimmt sei, sei durch den Mangel an Schiffsraum verursacht worden. Das Eisenbahnnetz des Hafens von Neuyork, auf dem in normalen Zeiten täglich etwa 10 000 Eisendahnwaaen die Waren zur Verladung unter Bord der Schiffe bringen, sei durch endlos lange Schlangen von Eisendahnwaaen verlegt, die viele 10 000 von Wagen zahlen und seit Wochen vergeblich auf Entladung warten.

Die Derstopsuna des Hafens fei bei weitem grö­ßer als in den Jahren 1917/18, als die USA. an die Seite Englands traten. Aber sie habe sich diesmal auch auf andere USA.-Häfen, auf Boston, Phila­delphia, Baltimore und andere, ausgedehnt. Dazu komme das Anwachsen der Waren dieb stähle. Die gestohlenen Waren werden an Kleinhändler weiter verkauft, ja sogar an die Lieferfirmen zu- rückverkaust. Das Gangstergeschäft komme zu neuer Blüte. Um all dem beizukommen, sei einer ber be­kanntesten amerikanischen Reeber, Harris Robin­son, zum Hafendirektor bestellt worben. Trotz­dem bessere sich die Lage nicht, weil vom Marine- tmnifferium Woche für Woche Schiffe aller Art aus dem Verkehr gezogen und der Kriegs-

Berlin, 10. Mai. (DNB.) Nachdem das eng­lische Volk feit mehreren Tagen darauf vorbereitet war, daß die zu erwartenden Zahlen über d i e Schiffsoerluste im April eine bedeutende Höhe erreichen würden, ließ Churchill am Freitag bekanntgeben, 106 britische und für England fah renbe Schiffe mit 488 1 24 BRT. seien versenkt worden. Wie ber OKW.-Bericht bereits am 3. Mai meldete, wurden im Monat Aprll tatsächlich durch die deutsche Luftwaffe und Ueber- und Unter» wasserstreitkräfte zusammen 1000 211 BRT. ver­senkt, 250 weitere Schiffe beschädigt. Wenn sich also Churchill wie die USA.-Zeikungm melden, übrigens erst auf amerikanischen Druck hin be­reitgefunden hat, fast die Hülste der wirklichen Einbußen der englischen Oeffentlichkeit mitzuteilen, so bedeutet dies für ihn allerdings ein ungewöhn­liches Verfahren. Denn bisher pflegt« er kaum mehr als ein Viertel zuzugeben. Aber auch feine neuen Ziffern finden von vornherein keinen Glau­ben, nicht einmal in den befreundeten Vereiniaten Staaten. DieNew Port Times" sagt, seine An­gaben über die im April versenkte Tonnage gäben kein völliges Bild über die Gesamtverluste".

den Seiten des Chores. Nach ber kirchlichen Trauer- feier wurden die sterblichen Ueberreste nach dem Westfriedhof übergeführt, wo in Gegenwart der nächsten Verwandten die Beisetzung erfolgte.

Oeutsches Theater Lilles

Brüssel, 11. Mai. (DNB.) In dem ehemali- gen Opernhaus wurde dasDeutsche Theater Lille" mit der Festaufführung von Goethes Trauerspiel Etzmont" eröffnet Reichsdramaturg Ministerial­dirigent Dr. Schlösser überbrachte die Grüße der Heimat und der deutschen Künstlerschaft an die Wehrmacht und das nach Lille verpflichtete En­semble. Die neue deutsche Kulturstätte sieht, wie der Intendant Ernst Andreas Ziegler mitteilte, so­wohl für bas nnlsikcllische wie für das schauspie­lerische Ensemble Konzertabenbe und Gastspielreisen nach Antwerpen, Brügge, Gent, Brüsiel, Namur, Lüttich, Charlerois, St. Omer, Calais, Arras und Cambrai vor. Die Künstlergruppe, die aus allen Gauen des Reiches zusammengestellt wurde, steht unter der Leitung von Ernst L e m p e r l e.

Volksdeutscher Schristtumspreis für Wilhelm pleyer.

Der Oberbürgermeister von Stuttgart und Präsi- beni des beutschen Auslands-Instituts, Dr. S t r o e - [in, hat den Volksdeutschen Schrift­tum s p r e i s, der alljährlich am Todestag Schll- lers vergeben wirb, für 1941 dem fudetendeutschsn Dichter Dr. Wilhelm P l e y e r für fein Buch Das T a l der Kinbheit" verliehen. Diese Ehrung gilt zugleich den früheren Werken Pleyers. In ber Bewahrung deutschen Kulturerbes, vor allem mit der Pflege deutscher Sprache ist Pleyer ein hervorragender Vertreter des volksdeutschen Schrifttums. Zugleich hat er sich als Vorkämpfer [einer sudetendeutschen Volksgruppe bewährt. Pleyer wurde am 8. März 1901 in Eisenhammer geboren. Mehr o<s zwei Jahrzehnte hat er uner­schrocken, allen Verfolgungen trobenb, für sein Volkstum gestritten. Dichterisch hat er es vor allem gestaltet in seinen drei Hauptwerken, den Romanen Till Scheerauer",Der Puchner" undDie Brü­der Tommahans". Daneben hat Pleyer, der 1939 auch mit bem Literaturpreis ber Reichshauptstadt ausgezeichnet wurde, mehrere Bände Gedicht« ge­schrieben.

Reich sautobahn-Tankstel len liefern Seneratorholz.

Wie angetünbigt, soll auch an verschiedenen Reichsautobahn-Tankstellen der Verkauf von Gs- nerator-Kraststoffen aufgenommen werden. Zunächst werden Finowfurth bei Eberswalde, Fürstenwalde, Potsdam, Rangsdorf, Raschaus Magdeburger Börde Münchberg, Hermsdorf, Bitterfeld, Geiden-

marine als Hilfsschiffe Angewiesen würben. Dadurch seien bie Schiffslinien ber USA. in einer Weiss bes- organisiert worden, daß sie nicht mehr für einen regelmäßigen Verkehr sorgen können. Zahlreiche derartige Linien für Fahrten nach Südamerika, Südafrika und nach Häfen des Stillen Ozeans feien bereits ft i 11 g e I e g t worden.

Anfijapamsche Stimmung aus den Philippinen.

Tokio, 10. Maa. (Europapreß.) Antijapanifche Ausflhreitungen auf den Philippinen nehmen zu, wie japanische Flüchtlinge, die in Keelung und Formosa eintrafen, berichten. Die Polizei auf den Philippinen dulde Ausschreitungen gegen Japaner: Wir reiften ab, weil unsere Behandlung immer feindseliger wurde", erzählten die Flüchtlinge. In Davao sei die antijapanische Atmo­sphäre besonders intensiv. Japanische Einwohner leben auf den Philippinen praktisch ohne Pali- zeischutz. In einem Falle lehnte die Polizei die Nachsuche nach einem Einbrecher ab, ber einer aus Japan stammenden Fischersfrau zwei Kinber er- morbete. Man erfärte, bie Polizei fei für Japa­ner nicht zuständig. Vielen wurde die Ein- reife nach Manila verweigert. Die japa- nischen Flüchtlinge berichten, daß nachts im Hasen von Davao eine lebhafte Tätigkeit vei der Aus­ladung von Flugzeugen und Truppen aus den USA. entfaltet werden.

Um.

'öctzwarz-lVeiß Vleitd-öoöa enthärtet das Wasser und löst über Nacht den Schmutz aus derwäsche

Jnfd Malta vernichteten deutsche Sturzkamps. Ugzeuge eia britisches Unterseeboot.

Der Feind warf in der letzten Nacht an verschie­den Orlen Südwestdeutschlands Spreng- nb Brandbomben. Vor allem in Mannheim ent- znden Schaden in Dohnvierleln und Brände in jadustrleanlagen, die jedoch schnell gelöscht werden canten. Linzelne Flugzeuge griffen ausschließlich Wohnviertel in der Mitte der Reichs- ouptstadt an. Unter der Zivilbevölkerung gab , einige Opfer an Toten und Verletzten. Nachtjäger -nb Flakartillerie schossen fünf. Marineartillerie M britische Flugzeuge ab.

Bd Nachtangriffen auf Plymouth zeichnete sich he Besatzung eines Kampfflugzeuges: Leutnant slchler, Oberfeldwebel Seefeld. Feldwebel Abraham, ffeldwebel Stöger und Unteroffizier Jacobi beson- hers aus.

Viktor Emanuel in Tirana.

Tirana, 11. Mai. (DNB.) König und Kaiser lsiktor Emanuel traf Samstagmittag zu einem Be­sch in Tirana ein. Die albanische Hauptstadt

nßenminister Graf (Tiana beiwohnte. Ministerprä- ndent Verlaci brachte den Dank des albanischen plkes für den Besuch zum Ausdruck und legte n Amnestiegesetz vor, bas vom König unterzeichnet mrde. Der Könia hat am zweiten Tag feines Aufenthaltes in Begleitung von Außenminister ijraf (Tiana und Generalstatthalter Jacomini die te Moschee, die orthodoxe und die katholische irche besucht. Auf Gr Fahri wurden Viktor Ema- lel III. wiederum begeisterte Kundgebungen zu- itL Nach feiner Rückkehr in den Königspalast emp= ig der König Abordnungen der zehn albanischen ravinzen, sowie die Vertreter der neu zu Alba- en gekommenen Gebiete.

©imitroff auSaebürgert.

Sofia, 10. Mai. (Europapreß.) Der bulgarische iTinifterrat hat beschlossen, den ehemaligen Abgeord- *ten Dr. Georg Dimitroffauszudürgern. imitroff war Generalsekretär des Bulgarischen auernverbandes. Er hat im Dienst der britischen ib jugoslawischen Spionageorganifation gestanden, cmer war er der Rädelsführer einer Propaganda- ib Sabotageaktion staatsfeindlichen Charakters, er Verhaftung durch bulgarische Behörden konnte : sich durch die Flucht entziehen. Dimitroff hatte --ablichtigt, mit ausländischer Hilfe in der Nacht zum !». April einen Staatsstreich durchzuführen, wahrend eeichzeitig die jugoslawische und bie griechische Armee p Bulgarien einmarschieren sollten.

König Michael Marschall von Rumänien.

Ä u f a r e ft, 11. Mai. (Europapreß.) Vor der Mi- Mrparabe aus Anlaß bes rumänischen Einigkeits- fcges (10. Mai) fand im Thronfaal des königlichen chlosies die Beförderung König Michaels zum Mar- oaU von Rumänien statt. In Anwesenheit ber jbniginniutter, des Kriegsminifters General Jaco- ci und der drei Unterftaatsfetretäre überreichte Mi­sterpräsident General Antonescu dem jungen König den Marschallstab seines Großvaters, König ' fcrbmanbs I., wobei er erklärte, in ber jungen und cubereii Hanb des Königs lägen jetzt bie Rechte bes imünischen Volkes. Der Führer hat dem fcDnig zum Nationaltage seine Glückwünsche über- rittelt. An General Antonescu hat ber Führer eben- Ils ein Glückwunschtelegramm gerichtet.

©as neue Kroat-en.

Rom, 11. Mai. (DNB.) Der Führer bes neuen i7oatien, Pawelitsch, betonte, in einer Unter- tibung mit italienischen Pressevertretern, daß Kroa-

'.n m seine alten 20 Provinzen unterteilt und i ine alte Hauvtstadt San ja Luka als !ifa, ohne den türkischen Beinamen, wiedererhatten mbe, währenb Agram die politische, moralische, r.ttschaflliche, industrielle und ltterarische Haupt- tibt bleiben soll. Kroatien werde ein konstruktives Zement in ber europäischen Neuordnung sein, des- ei wirtschaftliche Grundlage bie Q a n b ro i r t - hast bilden werde. Matscheks schwerster Fehler e es gewesen, daß er geglaubt habe, das troati» ide Volk dahin führen zu können, wohin es nicht Achen wollte. Er hatte vor allem keinen Glauben ir bas Volk und verstand dessen Aspirationen nicht. t|ne dessen gewahr zu werden, sei Matschek zu einem Instrument in den Händen der Serben, Eng- londer, Freimaurer und Juden geworden.

Oer dänische Gesandte Zahle beigeseht.

Albanien, Ärmeegeneral C a v a l l e r o , die «fehlshaber der Flotte, der Luftwaffe und der dänischen faschistischen Miliz. Anschließend fand n 2JI i n i ft errat statt, dem der italienische

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