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Neptun geht jetzt dret Stunden vor der Sonne auf. ,

Am abendlichen Fixsternhimmel können mir im November das allmähliche Verschwinden der Som­mersternbilder Nördliche Krone, Herkules, Leier und Adler im Westen verfolgen, während im Osten die für den Winter charakteristischen Sterngruppen auf« tauchen. Als erstes Wintersternbild erscheint der Stier. Sein Hauptstern Aldebaran fällt durch die rötliche Farbe auf. Aldebaran gehört zu den roten Riesensternen, die sich noch in einem frühen Stadium ihrer Entwicklung befinden. Aldebaran be­sitzt 60fachen Sonnendurchmesser und 150fache Son­nenleuchtkraft, hat aber mit einer Oberflächentem­peratur von 3600 Grad noch längst nicht die Strah-

Verdunkelungszett

11.11. von 17.34 bis 8.34 Uhr.

lungstemperatur der Sonnen (5900) erreicht. 57 Jahre ist sein Licht unterwegs, bis es zur Erde gelangt. Die chn scheinbar umgebenden Hy ad en bilden einen lockeren, über einen weiten Raum ver­streuten Sternhaufen, der aber mit 130 Lichtjahren Abstand mehr als doppelt so weit entfernt ist wie Aldebaran und auch eine anders gerichtete Bewe­gung im Raume aufweist.

Auch die Plejaden oder das Siebenge­stirn gehören zum Sternbild des Stiers. Die Ple­jaden sind einer der schönsten Sternhaufen und we­gen ihrer Helligkeit wohl der bekannteste. In einem lichtstarken Feldstecher gewährt diese Sterngruppe einen wunderbaren Anblick. Man erkennt etwa zehn besonders helle Sterne von weißer Farbe, das sind die Lichtriesen des Sternhaufens mit 200= bis 600facher Leuchtkraft der So-n-ne; daneben noch 30 bis 40 schwächere Sterne, die aber auch noch weit kräftiger strahlen als die Sonne. Insgesamt sind rund 200 Sterne zur gemeinsamen Fahrt durch den Weltenraum vereinigt. Riesenhaft wie die in höchster Weißglut strahlenden Sonnen ist auch die Ausdehnung dieses Sternhaufens, der einen Durch­messer von 20 Lichtjahren oder 200 Billionen Kilo­meter besitzt, während seine Entfernung rund 500 Lichtjahre beträgt.

Einen besonders schönen Schmuck klarer Novem­berabende bildet die M i l ch st r a ß e. Wir können dieses mattsilberne Lichtband von der hell strahlen­den Kapella im Fuhrmann durch den Perseus zur V-förmigen Kassiopeia im Zenit verfolgen, von wo es sich unter Teilung in zwei Arme über Kepheus und Schwan zum Adler im Südwesten senkt. Hoch steht am Südrande der Milchstraße die Figur des Pe­gasus mit der links anschließenden Andromeda. Am Nordhimmel befindet sich abends der Himmels­wagen im Großen Bären in seiner tiefsten Stel­lung, wo er uns besonders groß erscheint. Nahe dem Südhorizont ist gegen 20 Uhr Fomalhaut im Süd­lichen Fisch, der südlichste in Deutschland sichtbare Fixstern erster Größe zu sehen.

Der Mond: letztes Viertel am 12., Neumond am 19., erstes Viertel am 25. November.

Weihnachtssendungen nach Nordnorwegen.

Weihnachtssendungen für Soldaten und Truppen­teile in Nordnorwegen müssen bis spätestens 15. No­vember zur Post gegeben sein. Die Einhaltung dieses Termins ist notwendig, wenn die Sendungen zu Weihnachten im Besitz der Adressaten sein sollen.

Sornefixen.

Tageskalender für Dienstag.

Stadttheater: 19 bis 21.30 UhrDschungel". Gloria-Palast, Seltersweg:Wetterleuchten um Barbara". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Kleine Mädchen große Sorgen".

Theater der Universitätsstadt Gießen.

Aus dem Dramaturgischen Büro wird uns ge­schrieben: Die am Mittwoch, 12. November, zur Erst­aufführung gelangende OperetteMonika" ist das erfolgreichste Werk des Autorenpaares Hermann Hermecke und Nico Dostal. Die Handlung spielt im freundlichen Glottertal des südlichen Schwarzwaldes. Die Spielleitung hat Franz Payer, das Orchester betreut Gerhard Hergert, die Chöre Oswald Enter­lein ; Tanzleitung Andreas Volpert. In Hauptrollen: Hella Henzky, Valeska Lange, Gabriele Possinke, Annemarie Schwind; Kurt Bosny, Heinrich Appel, Hugo Hellmers-Hallwegh, Eberhard Kratz, Franz Payer, Carl Bruno Schmidt.

Die letzten Klaffenarbeiten gelten als schriftliche Reifeprüfung. Der Reichserziehungsminister hat mit Rücksicht auf die Kriegsverhältnisse angeordnet, daß zu O st e r n 1 9 4 2 an Stelle der schriftlichen Reifeprü» sung^arbeiten die letzten Klassenarbeiten in den vier Hauptfächern als Rerfeprüfungsarbeiten zu gel­ten haben. Diese werden daher auf besonderen Bo­gen anzufertigen sein. Die mündliche Reifeprüfung findet in der letzten Schulwoche vor den Osterferien statt. Die Abiturienten verlassen zum Beginn der Osterferien ihre Schule.

Unabhängig von der Reifeprüfung sollen, wie es in dem Erlaß weiter heißt, die Schulaufsichtsbeam­ten den Unterricht der Klasse 8 und den Leistungs­stand ihrer Schüler von Januar 1942 ab eingehend nachprüfen. Schüler und Schülerinnen, die von der Reifeprüfung zurückgewiesen werden, müssen, sofern sie die Schulen weiter besuchen werden, ab Ostern 1942 am Unterricht der Klasse 7'weiter teilnehmen.

Warnung vor her Trichinose.

Die Trichinose ist in Deutschland dank der vor­bildlichen Hygiene seit Jahren eine fast unbekannte Krankheit. Ihre Gefahren sind deshalb den meisten Volksgenossen gar nicht mehr bekannt.

Seit Kriegsbeginn sind jedoch wiederholt Fälle von Erkrankungen an Trichinose festgestellt worden. Ausgangspunkt der Erkrankung an Trichinose ist fast immer der Genuß von Schweinefleisch (auch in Konserven), das der Trichinenschau nicht Vorgelegen hat. Auch Fleischvergiftungen, teilweise mit töd­lichem Ausgang, werden durch nicht untersuchtes 9 leicht hervorgerufen. Vor dem Genuß nicht achten Fleisches kann daher nicht eindringlich genug gewarnt werden. Besondere Vorsicht ist des­halb beim Genuß von Schweinefleisch und Schweine- steischwaren geboten, die aus den besetzten Gebie­ten mitgebracht werden. Diese Waren müssen einer nachträglichen Untersuchung auf Trichinen , in Deutschland unterzogen werden, weil in jenen Ge­bieten die Trichinenschau nicht in jedem Falle ge­sichert ist.

Es wird auch darauf aufmerksam gemacht, daß der Genuß von Fleisch aus sogenannten Schwarz­schlachtungen, die verboten und als Verstoß gegen die Kriegswirtschaft unter schwere Strafen gestellt sind, gefährlich ist, weil auch dieses Fleisch der Fleischbeschau nicht Vorgelegen hat.

Gieben-Dieseck.

Zimmermeister i. R. August Rohm wird morgen 80 Jahre alt. Im Jahre 1889 gründete er mit Jakob Schäfer ein Zimmergeschäft, das er im Jahre 1912 allein übernahm. Das Geschäft ging im Jahre 1934 auf seine beiden Söhne über, nachdem er es über 45 Jahre geführt hatte. Seine Söhne bauten es den heutigen Erfordernissen entsprechend aus. Herr Rohm, der von seinen Berufskollegen und Mitbürgern sehr geschätzt wird, erfreut sich noch guter Gesundheit und ist geistig noch sehr rege. Im Geschäft sieht man ihn noch täglich mitarbeiten. Dem Jubilar gelten unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage und für einen schönen Le­bensabend.

Gießener Wochenmarftpreife.

Gießen, 11. Nov. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, % kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 9, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Lauch 17, Sel­lerie 15, Feldsalat, 1/io 10, Endivien, das Stück 10 bis 15, Oberkohlrabi 8 bis 15, Rettich 5 bis 10 Rpf.

** Silberne Hochzeit. Das Fest der silber­nen Hochzeit können am heutigen Dienstag, 11. No­vember, der Oberkellner Heinrich M e i l i n g e r und Frau Katharina Elisabeth Martha, geb. ßeuning, Steinstraße 73, ferner am morgigen Mittwoch, 12. November, der Reichsbahnsekretär Christian Klotz und Fran Marie, geb. Horn, Beethovenstraße 5 wohnhaft, begehen. Beiden Jubelpaaren bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.

Landkreis Gießen.

< Watzenborn-Steinberg, 10. Novem­ber. Die Eheleute Johannes Sommer?., Watzen­born-Steinberg, Ludwigstraße, konnten am vergan­genen Freitag das Fest der goldenen Hoch- .zeit begehen. Die schlichte Feier sand am Sams­tagabend statt. Der GesangvereinGermania" Watzendorn^Steinberg, dessen Ehrenmitglied Sam­mer ift, brachte dem Jubelpaar ein Ständchen. Bür­germeister Schäfer gratulierte den Jubilaren im Namen der Gemeinde Watzenbörn-Steinberg und überreichte ihnen ein herzlich gehaltenes Glück­wunschschreiben des Gauleiters Reichsstatthalters Sprenger sowie ein gleiches des Landrats des Landkreises Gießen. Weiter fanden sich noch viele andere Gratulanten ein. Am Samstagabend ver­anstaltete die NS.-GemeiNschastKraft durch Freude" in der Volkshalle einen Unterhaltungs­abend unter dem Motto2 Stunden Frohsinn und Humor". Akrobatische, tänzerische, gesangliche und artistische Darbietungen hielten die zahlreichen Zu­schauer in Spannung. Außerdem trugen der Fang­künstler Albert Schweitzer und das Zauberpaar Ar- vian und Alice sehr zur Unterhaltung bei. Auch die ungarische Mersterparodistin und Soubrette Alice de Bete erntete reichen Beifall.

/ Lich , 10. November. Morgen vollendet in bester Gesundheit Frau Elisabeth L e m m e r, geb. Müller, Wwe. des Konrad Lemmer (Bahnhofstraße), ihr 7 0. L e b e n s j a h r. Am Donnerstag, 13. November, wird Oberwachtmeister Karl Weber (Butzbacher Straße) 7 5 Jahre alt. Auch er er­freut sich noch voller geistiger und körperlicher Frische. Herzlichen Glückwunsch beiden Jubilaren.

* Birklar, 10. November. Der Schuhmacher- meister Ludwig Weisel konnte am gestrigen Sonntag, 9. November, seinen 8 7. Geburtstag

begehen. Dem alten Herrn nachträglich auch unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 10. November. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 152 Feröel aufgetrie­ben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 15 bis 20 RM., 8 bis 10 Wochen alte 20 bis 25 RM. pro Stück. Der Markt verlief schleppend, es verblieb geringer Ueberstand.

G. A.-Epori.

Fußball-Meisterschaftsspiele.

Watzenborn-Steinberg I FL. Burgsolms I 1:0.

Unter Leitung von Schiedsrichter Hofmann, Gießen-Wieseck, trugen beide Mannschaften auf dem Sportplatz an der Neumühle das fällige Meister­schaftsspiel aus. Sowohl Watzenborn-Steinberg als auch Burgsolms hatten in der Hintermannschaft die besten Kräfte, und hierauf ist auch das knappe Re­sultat zurückzuführen. Die Gäste spielten mit dem Anpfiff betont defensiv, und so hatten die Platzbe­sitzer stets eine kleine Feldüberlegenheit, die gegen Schluß des Spieles immer drückender wurde. Die äußerst schnellen Vorstöße der Gäste waren aber stets gefährlich, und mehr als einmal mußte Balser sein Können unter Beweis stellen. Im Sturm der Einheimischen genügte eigentlich nur Heil den An­forderungen, doch er allein vermochte es nicht zu schaffen. Zwei bis drei sichere Torgelegenheiten, wurden so in der ersten Spielhälfte vergeben. Mit 0:0 wechselte man die Seiten. In der zweiten Spiel- häkfte waren die Gäste offensichtlich bestrebt, das Resultat zu halten, um so einen Punkt aus Watzen­born-Steinberg mitzunehmen. Fett tauchte verschie­dentlich im Sturm auf, und ihm gelang es auch, zum ersten Treffer einzuschießen, den Schiedsrichter Hofmann jedoch wegen Abseitsstellung eines an­deren Stürmers nicht anerkannte. Etwa 20 Mi­nuten vor Schluß wurde der Rechtsaußen derTeu­tonen" auf der Mittellinie unfair zu Fall gebracht. Burger schoß den Strafstoß bis in den Strafraum. Hier nahm der Halblinke Häuser den Ball auf, umging den letzten Verteidiger und den ihm ent­gegenkommenden Torhüter und schoß bann den Ball in das leere Tor. Dieses sollte das einzige des Tages bleiben. Trotz weiterer Bemühungen der bei­den Stürmerreihe^ scheiterten alle Angriffe an den stabilen Hintermannschaften.

DfB./1900 1. 3gb. komb. Leihgestern 2:2 (2:1).

Am Sonntag standen sich beide Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel gegenüber. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, das die Gießener in der ersten Halbzeit überlegen führten. Nach un- gefähr 15 Minuten hieß es 1:0 für GieLen. Eine schöne Flanke von rechts verlängerte ein Verteidiger von Leihgestern ins eigene Tor. Kurz darauf hieß es durch den Rechtsaußen 2:0. Nun gingen die Leih­gestern er zu stürmischen Gegenangriffen über, trotz­dem blieben die Gießener überlegen. Kurz vor Halb­zeit konnte der Mittelstürmer von Leihgestern dgs erste Tor für Leihgestern erzielen. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Mitte der zweiten Halbzeit bekam Leihgestern einen Elfmete. zugesprochen, der vom Mittelstürmer vergeben wurde. Kurz darauf konnte Leihgestern durch einen Fehler der Verteidigung den Ausgleich erzielen. Nun wurden die Gießener wieder überlegen und konn­ten kurz vor Schluß ein drittes Tor erzielen, das von dem Schiedsrichter jedoch nicht gegeben wurde.

Heute verschied plötzlich und unerwartet nach langem, schwerem Leiden mein herzens­guter Mann, mein lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel

Karl Köhler, Reichsbankbeamter

im 52. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Emmy Köhler, geb. Engeler Margot Köhler Dr. med. Schwing, Assistenzarzt, z.Z. im Felde

Gießen (Bruchstr. 9), den 10. November 1941. Die Trauerfeier findet Donnerstag, 13. Nov., um 13% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

4635 D

Am Mittwochmorgen ist meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabeth Nau, geb. Jakob

nach einem schweren Leiden im Alter von 62 Jahren für immer von uns gegangen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Nau Walter Betz u. Frau

Otto Schieferstein n. Frau Bartha, geb. Nau

Gertrud, geb. Nau 4 Enkelkinder.

Gießen (Marburger Straße 38), Butzbach, im November 1941.

Die Trauerfeier fand auf Wunsch unserer 1b. Entschlafenen in aller Stille statt.

03788

Heute mittag entschlief sanft nach langem Kranksein unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter Frau Elise Hofmann Wwe., geb. 6anß

im Alter von 86 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Adolf Hofmann, Metzgermeister Binna Schwarz, geb. Hofmann.

Gießen (Dammstraße 25), Frankfurt a. M. (Saar-Allee 8),

9. Nov. 1941.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 12.Nov., 15% Uhr i. d. Kapelle desAlten Friedhofs statt.

4634 D

Statt besonderer Anzeige.

Am Sonntag, dem 9. November, in der Frühe wurde kurz vor ihrem 65. Geburtstage meine liebe Frau, meine Lebensgefährtin durch vier Jahrzehnte, unsere geliebte Mutter, Groß­mutter, Schwester und Schwägerin ,

Frau Else Birnbaum

geb. Wlmmenauer

von ihrem langjährigen schweren, tapfer und geduldig ertragenem Leiden durch einen sanften Tod erlöst.

Im Namen aller Hinterbliebenen:

Friedrich Birnbaum, Kammerdirektor i. R. Wiesbaden (Nerotal 77), 10. November 1941. Trauerfeier und Einäscherung in Wiesbaden, Südfriedhof, Mittwoch, den 12. November, 11 V« Uhr. Die Beisetzung der Urne mit der Asche erfolgt in Laubach in aller Stille.

4638 D

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß heute morgen meine herzensgute Mutter, unsere liebe Oma, Schwie­germutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Elisabeth Knetsch

geb. Martin

im Alter von 45 Jahren nach schwerem Leiden plötzlich entschlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen in deren Namen:

Marie StoU, geb. Martin.

Gießen, Naunheim, Zelle, Aliendorf und im Felde, den 9. November 1941.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 12. No­vember, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

03778

Am 10. November gegen 6 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unser unvergeßlicher, stets treubesorgter Pate, unser lieber Bruder und Onkel

Karl Kling II.

Bahnarbeiter i. R.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Seibert VIII.

Gießen-Wieseck, den 10. November 1941.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. No­vember, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Rabenauer Straße 3, aus statt.

4637 D

Danksagung.

Für die herzliche Teilnahme an dem tiefen Leid,das wir durch den Soldaten­tod meines geliebten Mannes, unseres Sohnes und Bruders Gruppenführer Karl Luh erlitten haben, sprechen wir unseren aufrichtigen Dank aus- In Trauer:

Grete Luh

Karl Luh und Frau Elisabeth

Unterarzt Dr. Werner Kohl u. Frau.

Gießen, November 1941.

4631 D

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters Altbürgermeister Ludwig Happel I. sprechen wir unseren aufrichtigsten Dank aus.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Ludwig Happel III.

4632 d Lina Schepp, geb. Happel

Pani Happel.

Hausen, Watzenborn-Steinberg, 10. Nov. 1941.

Danksagung

Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren besten Dank

Im Namen der Hinterbliebenen: Elisabeth Spies, geb. Euler

Gießen, Horst-Wessel-Wall 25, im Nov. 1941.

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