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19b Jahrgang Nr. 268

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Eichener Anzeiger

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Griechenlands Zusammenarbeit mit den Achsenmächten.

Das Arbeitsprogramm des neuen LandwirtfchastSministerS.

Von einem besonderen Korrespondenten.

Athen, Anfang November 1941.

Nach Beendigung des jetzigen Krieges auf dem Balkan und nach der bestmöglichen Normalisierung der Derkehrsverbindungen ist man seitens des Reiches und der Südost-Staaten sofort darange­gangen, die wirtschaftlichen Beziehungen, die durch die Kriegshandlunaen unterbrochen wurden, wieder aufzunehmen. Verhandlungen mit der Türkei sind zu gutem Ende geführt worden, auch die Bankbe­sprechungen in Griechenland haben zu positiven Er­gebnissen geführt. Damit wird eine alte Tradition wieder ausgenommen. War doch seit jeher, beson­ders aber seit 1933, die Steigerung der Handelsum­sätze zwischen dem Reich und dem Balkan eine dauernde gewesen. Die Wirtschaften dieser beiden Gebiete ergänzten sich aufs vorteilhafteste: auf der einen Seite Getreide, mineralische und pflanzliche Rohstoffe, Gemüse, Früchte, Bodenschätze, auf der anderen Seite Fertig- und Halbfabrikate, Maschinen­teile usw. Wie erstaunlich mußte es daher wirken, daß doch manchmal die politische Linie in einigen dieser Südostländer andere Tendenzen zeigte. In breiter Front wurde gegen diesen wichtigsten Han­delspartner, gegen Deutschland, Propaganda gemacht. Man hörte, daß das Reich diese Staaten wirtschaftlich verklave, sie ausbeute, jeden Fort­schritt hemme usw. usw. Prüfte man, woher diese Schlagworte alle stammten, dann sah man sofort, daß sie von England oder englandfreundlichen Elementen in den betreffenden Ländern verbreitet wurden. Dabei war es unverständlich, daß die Völker so wenig klar sahen, was ihre Poli­tiker taten. Die Schlagworte wurden erstaunlich leicht auch von jenen aufgegriffen, die in der wirt­schaftlichen Zusammenarbeit mit dem Reich ihre arößten Möglichkeiten fanden. Die Sache war um so unverständlicher, als just England in wirtschaft­licher Hinsicht keinerlei Interessen für die Südost­länder ausbrachte.

Der jetzige griechische Ernährungs- und Landwirt­schaftsminister Karamanos hatte schon vor vielen Jahren, als durch die plötzliche Rückwande­rung der Griechen aus Kleinasien eine Krise ganz Griechenland zu bedrohen schien, seine üblen Erfah­rungen mit England gemacht, als er an die Macht­haber in London herantrat mit der Bitte, diesen Krisenzustand durch Käufe von griechischem Tabak einigermaßen überbrücken zu helfen. Er selbst war zu jener Zeit dreimal nach London gefahren, um dort den Absatz von wenigstens einem Prozent der Ernte zu erwirken. Alle Vorstellungen waren ver­gebens! Schon damals war es ganz eindeutig, daß die englische Politik völlig egoistisch war^ daß England ausschließlich an seine eigenen Interessen dachte, daß die Clique der City niemals auch nur erwog, anderen zu helfen.

In Berlin hat man indessen immer starkes In- terksse für den Südosten und für Griechenland ge­habt. Allerdings hatte Griechenland damals einen König, der das Volk ganz in englischem Sinne zu führen bemüht war, und einen Mini­sterpräsidenten, nämlich Metaxas, der es dem König völlig nachtat, und der sich in keiner Weise auf das Volk stützen konnte. Die Verantwortung für das, was geschehen ist, trifft einzig und allein die früheren Machthaber Griechenlands. Das Volk war durch Propaganda irregeführt und aufgestachelt worden.

Griechenland war immer ein armer Staat. Vor ollem befindet es sich in einer ganz anderen Lage als die übrigen Balkanstaaten, da es infolge feiner Struktur nicht in der Lage ist, sich heute schon selbst zu versorgen. Seine Landwirtschaft hat eine ganz andere Entwicklung genommen, als die der anderen Südostländer. Seine Landwirtschaft erfordert mehr geistige Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit, aber dafür weniger physische Kräfte. Die landwirtschaft­lichen Erzeugnisse sind auch eher als allgemeine Luxusprodukte anzusprechen', es sind dies gerade Dinge, die von Deutschland in starkem Maße ver­langt werden. Daher stellt, die Ausfuhr nach Deutschland das wichtigste und das einzige große jllktivum Griechenlands dar. Es ist denn auch nur natürlich, wenn sich Griechenland heute bei der Versorgung mit Lebensmitteln aller Art dorthin wendet, wo es die größte Hilfe zu er­warten hat. Und dies ist Deutschland.

Die geflüchtete Regierung hat das Land ohne Er­nährungsreserven zurückgelassen, so daß nach Ablauf von sechs Monaten Krieg ein Mangel nicht zu leug­nen war. Dieser Mangel, der auch noch durch ver­schiedene andere Umstände erhöht wurde, hat ver­ursacht, daß die Preise für alle Nahrungsmittel rasch gestiegen sind. Die Preissteigerung hat im grie- chischen Volke den Eindruck erweckt, daß alle Anzei- chen einer Inflation vorhanden seien. Aus diesem Grunde mußte eine Hilfe, die durch Lieferungen für Griechenland erfolgt, schnell einsetzen; denn nur da­durch war das Vertrauen des Volkes zum heimischen Gelds wieder .zu erlangen und das Volk dazu zu bringen, die Drachme als Zahlungsmittel voll an­zuerkennen.

Was das Agrarprogramm des neuen Landwirt- schaftsministers Karamanos betrifft, so hat er erklärt, daß dieses Programm aus zwei wichtigen Punkten bestehe: 1. In der Versorgung der Be­völkerung mit den notwendigen Nahrungsrnittlen, und 2. in der Kultivierung der landwirtschaftlichen Exporterzeugnisse. Dem ersten Programmpunkt stellen sich Zur Zeit insofern Schwierigkeiten ent­gegen, altz Griechenland unter Mangel an Saat­gut leidet. In normalen Zeiten waren für die Aus­saat rund 20 000 Tonnen vorhanden, der Krieg aber hat das Land auch um dieses Saatgut ge­bracht, und sofern noch kleine Teile vorhanden sind, sind sie nicht von jener Qualität, die eine gute Ernte gewährleistet. Saatgut hat Griechenland sei­

nerzeit immer aus Bulgarien bezogen. Sollte es nicht möglich sein, dieses Saatgut auch jetzt zu beziehen, so müßte naturnotwendig ein starker Rückgang der Getreideanbaufläche die Folge sein. Auch die taüsend bis zwölfhundert Traktoren, die Griechenland in der Vorkriegszeit befaß, sind in­folge der Kriegshandlungen zum großen Teil ver­lorengegangen. Trotzdem hat die Regierung ange-

Der Wehrmachtberichi.

DNV. Aus dem Führerhauptquartier, 10. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Auf der Krim wurden ostwärts Lewa ft o - p o l und westlich Kertsch zäh Widerstand lei­tende feindliche Nachhuten weiter zurückgedrängt. Wuchtige Luftangriffe richteten sich bei Tag und Nacht gegen Sewastopol. 3n Oeltanks und Lagerhäusern entstanden große Brände. 3m Hafen der Seefestung wurden ein sowjetischer Kreuzer und ein großes Handelsschiff durch Bombentreffer schwer beschädigt.

Zwischen D o n e z und Wolga und im Raume um Moskau vernichtete die Luftwaffe eine große Zahl von Transportzügen der Sowjets. Stärkere Kampffliegerverbände belegten Moskau mit Spreng- und Brandbomben.

3m Zuge der zwischen 3lmen-undLadoga- see über den Wolchow hinweg geführten Opera­tionen nahmen wie durch Sondermeldung be­kanntgegeben 3nfanterie- und Panzerverbände in der Nacht zum 9. November durch überraschenden Angriff den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Tich­win Zahlreiche Gefangene und große Beute wur­den hierbei eingebracht. Der Stab der 4. sowjetischen Armee entging der Gefangennahme nur unter Zu­rücklassung seiner Kraftwagen und wichtiger mili-

Die Lehren für Frankreich.

Vichy, 10. November. (Europapreß.) Die Rede des Führers zum 9. November hat in den franzö­sischen Kreisen in Vichy durch die mehrfache Unter­streichung des europäischen Charakters, den der Kampf Deutschlands gegen den Bolschewis­mus jetzt angenommen hat, besonderen Eindruck ge­macht. Man hat daher in den Kreisen des franzö­sischen Außenministeriums unterstrichen, daß Frankreich an dieser Entwicklung teil­nehme, und man hat in diesem Zusammenhang weiter heroorgehoben, das z. B die letzte Botschaft des Marschalls P e t a i n an die Freiwilligenlegion zum Kampf gegen den Bolschewismus in klarster Weise zum Ausdruck gebracht habe, daß der frän­kische Staatschef allgemein den unter deutscher Führung stehenden Kreuzzug gegen den Bolschewis­mus als den gemeinsamen Kampf für die euro­päische Zivilisation schilderte. Die erneute Erwäh­nung der Teilnahme französischer Freiwilliger am Kampfe gegen den Bolschewismus hat man gleich­falls in Vichy hervorgehoben.

Bezugnehmend auf des Führers Worte in feiner Münchener Rede, daß sich in dieser Zeit das Schick­sal Europas für die nächsten tausend Jahre ent­scheide, stelltCr i du P e u p l e" gegenüber eng­lisch-nordamerikanischen Vergleichsoerluchen zwischen dem Weltkrieg und dem jetzigen Krieg fest, daß Deutschland heute nach zweijähriger Kriegsdauer ganz anders dastehe als im Jahre 1916. Das be-

ordnet, daß von jetzt ab kein Stück Land unbebaut sein dürfe. Der Anbau ist obligatorisch. In ver­schiedenen Teilen des Landes wurden Arbeitsge­meinschaften geschaffen, und zwar in der Form, daß die Bauern einer Gemeinde Zusammenarbeiten müssen, um bei Ausfall des einen oder anderen Bauern fein Land gemeinsam zu bearbeiten.

Zum zweiten Punkt seines Programms erklärte der Minister, daß es sich hierbei vor allem um Ta­bak, Baumwolle, Rosinen und Del handelt. Das In­teresse beim Bauern für intensive Kultur müsse da­durch geweckt werden, daß sich die Preise den üb­rigen Preissteigerungen in irgendwelcher Weise an­passen. Dort, wo dies nicht der Fall ist, müssen den Bauern zu billigen Preisen jene Güter zur Ver­fügung gestellt werden, die er sonst aus dem Erlös seiner Erzeugnisse kaufte. Daher ist die Lösung dieser Frage gleichzeitig ein soziales Pro­blem.

kärlscher Schriftstücke. 3n den Kämpfen an diesem Frontabschnitt wurden feit dem 16. Oktober rund 20 000 Gefangene eingebracht sowie 96 p a n - zerkampfwagen, 179 Geschütze, ein panzerzug und zahlreiches sonstiges Kriegs­material erbeutet. Etwa 6000 Minen wurden aus­genommen.

Die Gesamtzahl der lm O st s e l d z u g ein­gebrachten sowjetischen Kriegsgefangenen hat sich nunmehr auf 3 632 000 Mann erhöht.

Vor der schottischen Ostkuste versenkte die Luftwaffe in der Nacht zum 10. November einen Frachter von 2000 BRT. Ein weiteres Handelsschiff wurde durch Bombenwurf beschädigt. Sturzkampf­flugzeuge bombardierten an der englischen Südost­küste das Hafengebiet von Margate. Ausgebreiteke Brände und starke Explosionen ließen den Erfolg des Angriffes erkennen.

3n Nordafrika griffen deutsche Kampfflieger­verbände mit guter Wirkung britische Stützpunkte bei Marsa Matruk und Bunkeranlagen bei Tob­ruk an.

Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwäche­ren Kräften Bomben auf einige Orte in Nord - Westdeutschland, vor allem auf Wohnviertel in Hamburg. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Zwei britische Bomber wurden abgeschossen.

Oberleutnant Lent errang seinen 20.Nachtjagd- fieg.

weise die Führer-Rede klar. Während her Führer durch seinen Kampf gegen den neuen Dschingis Chan Europa aktiv neu forme, trügen Churchill und Roosevelt durch ihren Widerstand dazu bei, daß sich Europa immer fester zusammenschließe.

Aujo urd ' hui" stellt fest, daß sich jetzt Eu­ropas Geschick gegen die Barbarei entscheide, so, wie es sich im Westen gegen die demokratische Dekadenz entschieden habe. Frankreich habe ein Vierteljahr­hundert lang zwischen diesen beiden Extremen ge­schwankt, jetzt sei es endlich an der Zeit, eine wirk­liche Ordnung voll Gerechtigkeit, Würde und Opfer­bereitschaft aufzurichten. Wie sich dieses neue Re­gime auch nennen möge, es werde das fern, für das Deutschland und feine Verbündeten im Osten kämpf­ten.

Kür Ungarn ein historisches Ereignis.

Budapest, 10. Nov. (Europapreß.) Die Buda­pester Morgenblätter veröffentlichen in großer Auf­machung den vollen Wortlaut der Führer-Rede, bringen jedoch noch keine Kommentare. Aus den Ueberschriften geht aber schon hervor, daß insbe­sondere die Ausführungen über den gegenwärtigen Stand, des Feldzuges gegen die Sowjets und die Antwort auf die nordamerikanischen Unterstellungen unter Hinweis auf die wiederholten deutschen Frie­densangebote den stärksten Eindruck gemacht und die Rede auch für Ungarn zu einem histo- rischen Ereignis gestempett haben.

Zwischenbilanz des Siegers.

Dieses Ringen des neuen Europa unter Adolf Hitler entscheidet über die Neugestaltung auf allen Gebieten. Der weltgeschichtliche Kampf, den die Mächte der Finsternis uns aufzwangen, ist fo be­deutungsvoll wie die Ueberroinbung des alten und verrotteten Römerreiches durch die Germanen, die an die Stelle eines nach dem Untergang der alten Römer von Völkermischlingen beherrschten Univer­salreiches die gewaltige Epoche der werdenden Na­tionalitäten einleiteten. Hier gibt es entweder Sieg oder Untergang. Hier gibt es keine Kompromisse. Was wäre aus dem Abendland geworden, wenn nicht in den Entscheidungsschlachten auf den kata- launischen Gefilden dieses jugendkräftige Germanen­tum die asiatischen Scharen Attilas besiegt hätte, oder die Mongolen, die das ganze damalige Ruß­land überschluckt hatten und Dem russischen Volks­charakter ihre nihilistischen Instinkte aufprägten, keine Grenze an den Scharen deutscher Ritter bei Liegnitz gesunden hätten? Alles, was wir im Laufe vieler Jahrhunderte geworden sind, was wir hoffen und wofür wir hart arbeiten, haben wir in diesen Entscheidungskampf geworfen, und hinter uns steht die Schar der guten Europäer, die erwarten, daß aus dem Siege über jüdische Plutokratie und nihi­listisch-jüdischen Bolschewismus eine neue und bessere Welt entsteht. <

Die Rede des Führers vom 8. November hat die Kennzeichen dieses Entscheidungskampfes hart und klar Umrissen und die höllischen Mächte, die geigen dieses Europa der Neuwerdung sich verschworen, scharf charakterisiert. Der Führer sprach als Staats­mann, als Stratege und als Wahrer abendländi­scher Kulturbelange. Weltgeschichtlich einmalig und durch das Geschwätz der Geschlagenen nicht abzu­schwächen sind die deutschen Taten. Sie hat die Weltkoalition der Sklavenhalter einfach zerschlagen. Dieser Weltkoalition unter Roosevelt, Churchill und Stalin haben wir die Koalition der deutschen Wehr­macht, der deutschen Heimat und des erwachten (Eu­ropa entgegengestellt. Wenn man rechnen will, dann ist die Bilanz schon jetzt ganz klar auf Seiten des Führers. Er hat heute bereits die Siegesgewißhett in der Hand, denn im Besitz der Produktionsstätten und Rohstoffgebiete des ganzen europäischen Fest­landes, auch der Gebiete des weiten Ostens, arbei­ten die Fabriken und Werkstätten für den Sieg des neuen Europa, und alle astronomischen Zahlen, die die die Gegner zu Propagandazwecken über ihre be­absichtigten Rüstungen verbreiten, zerstieben einfach an der Tatsache, daß wir diese astronomischen Zif­fern schon längst in die Wirklichkeit gebracht haben und derart gerüstet sind, daß die Amerikaner und Engländer niemals uns diesen ausschlaggebenden Vorsprung werden nehmen können. Ein angesehe­nes englisches Blatt, derManchester Guardian", hat jetzt in einer wachen Minute festgestellt, Eng-

Zn Rumänien an erster Stelle.

Bukarest, SO. November. (Europapreß.) Die Führer-Rede überragt in den Kommentaren der rumänischen Montagspresse alle übrigen politischen Ereignisse. Die Rede wird in ihrem vollen Wort­laut an erster Stelle in großer Aufmachung ge­bracht.

Pamfil ©eicaru hebt im Leitartikel desCu r e n t u I" unter dem TitelAm Kreuzweg der Ge­schichte" hervor, daß der Führer die Kritik der Feinde nicht umgangen, sondern sie mit aller Auf­richtigkeit beantwortet habe. Unter den verschiedenen Stellen der Rede seien besonders diejenigen zu un­terstreichen, in denen der Führer auf die dauernden Mißdeutungen der deutschenFrirdens- an geböte feiten Englands hinaewiesen habe. Die Enthüllungen der Führer-Rede über die bereits in den Jahren 1939/40 zustandegekommene aeheime englisch-bolschewistische Ver - schwörung seien besonders aufschlußreich für die Feststellung der Verantwortlichkeit für die r u m ä nische Katastrophe im Vorjahr. Diese Enthüllungen erklärten, warum England als Ga­rant der rumänischen Grenzen im Juni 1940 an­läßlich des sowjetischen Ultimatums gegen die bol­schewistische Aggression nicht einmal protestiert habe.

Unerhört großes Selbstvertrauen Deutschlands."

Tokio, 10. November. (Europapreß.) Bei der Besprechung der Führerrede legt die japanische Presse das Hauptgewicht auf die das deutsch- nord amerikanische Verhältnis berüh­renden Ausführungen. In der Beschränkung auf die Abwehr der durch Roosevelt angeordneten Offen- sivakte gegen U-Boote erblickt Japan bas uner­hört große Selbstvertrauen Deutsch­lands in seinen Sieg.Nichi Nichi" unter­streicht aus den Ausführungen Hitlers feine un­beugsame Entschlossenheit und seinen Glauben an den sicheren Sieg.

Starker Eindruck in Serbien.

B eka r ad, 10. Nov. (Europapreß.) Die Rede des Führers vor der Alten Gvrde hat in Serbien einen tiefen Eindruck gemacht. DieDonauzeitung" veröffentlicht die Rede am Montag in einer Son­derausgabe, und auch die serbische Presse bringt sie in vollem Wortlaut. Die serbische offizielle Agen­turRudnik" .hebt aus der Führere-Rede als be­sonders bedeutungsvoll für bas serbische Volk bie absolute S i e g e 5 g e w i ß h e i t b e s Füh­rers hervor. Aus ben angegebenen Zahlen sehe man klar, welche Gefahr von Europa abgewandt worben sei. Schließlich wende sich der Führer des neuen Europas, sogt die AgenturRudnik" weiter, an das serbische Volk. Es müsse das höchste Ziel eines wirklichen serbischen Patrioten fein, danach ZU trachten, daß die Serben amAufbauder Neuordnung Anteil hätten.

Der Führer bei feinen alten Mitkämpfern im Löwenbräukeller in München.

Eine eindrucksvolle Aufnahme von der Zusammenkunft der alten Mitkämpfer des Führers in der Nacht vom 8. zum 9. November. Unser Bild zeigt Gauleiter Wagner während der Begrüßungsansprache an den Führer, den man im Vordergrund an einem Tisch zusammen mit bekannten Parteigenossen und alten Getreuen sitzen sieht. (Scherl-Bilderdienst- jLang-j M.)

Wuchtige Luftangriffe gegen Sewastopol und Moskau.

Das Weltecho zur Rede des Führers in München.