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Kinder ht der gleichen gdt We gesetzlichen Hitfett stützungsbeträge erhalten hatten. Das Urteil des Amtsgerichts Gießen wurde dahin abgeändert, daß der Angeklagte zu einer Gefängnis ft rase von vier Monaten verurteilt wurde. Das Gericht nahm zugunsten des Angeklagten an, daß ihm seine Tat nicht voll zum Bewußtsein gekommen sei.

Landkreis Gießen.

Laubach, 8. Ott. Die Gemeindearuppe Lau­bach des RLB. veranstaltete eine praktische Vorfüh­rung in der Bekämpfung der Brandbomben. Luft­schutzführer Schmalz (Gießen) und der Ausbil­dungsleiter der Gemeindegruppe Laubach, Wach­tel, gaben Erläuterungen zu den Vorführungen, an denen sich die Selbstschutzkräfte, die Laienhilfe und eine Steigmannschaft der Laubacher Ortsfeuer- wehr beteiligten. Die Bevölkerung oerfolgtc mit großem Interesse die Veranstaltung, die die Not­wendigkeit der Einsatzbereitschaft der Selbstschutz« fräste, die Durchführung praktischer Hebungen, wis die Dringlichkeit restloser Verdunkelung vor Augen führte.

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Beginn 18. Oktober 1941.

Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 82, Ruf 2486.

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kehrsordmmg zu einer Gefängnisstrafe von acht Monaten verurtellt. In der Urteilsbegrün- düng wurde ausgeführt, der Angeklagte habe grob- fahrlässig gehandelt, weil er gewußt habe, daß es sich um eine kurvenreiche Straße handelte, und er hätte fein Verhalten danach einrichten müssen und können.

Der H. B. in Gießen war durch Urteil des Amts­gerichts Gießen vom 8. August wegen Unterftüt- zungsbetrugs zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Gegen das Urteil legte er Berufung ein. Er hatte am 22. April v. I. und in der Folgezeit bei der Stadt Gießen Familien- Unterstützung beantragt mit der Behauptung, sein Sohn, der zur Wehrmacht eingezogen war, sei ledig und habe ihn seither mit wöchentlich 20 RM. un­terstützt. Der Angeklagte bezog daraufhin vom 1. April 1940 bis 31. März 1941 einen monatlichen Unterstützungsbetrag von 24,40 RM. und eine ein­malige MieVbeihilfe von 50 RM., insgesamt 342,80 RM. Rach Ablauf eines Jahres wurde beim So­zialamt der Stadt Gießen festgestellt, daß der Sohn des Angeklagten verheiratet ist und seine Frau und

** Eine Achtzigjährige. Am heutigen Samstag begeht Frau Minna Metzger, geborene Becker, Ludwigsttaße 30 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag. Der Ju­bilarin unseren herzlichen Glückwunsch.

Strafkammer Gießen.

Der A. G. in Dillenburg hatte sich gestern wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu ver­antworten. Gr war beschuldigt, am 13. Juli in der Gemarkung Kölzenhain durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen und die Körperverletzung anderer verursacht zu haben. Der Angeklagte fuhr mit einem Postomnibus, der außer ihm mit 7 Personen und dem Postfahrer besetzt war, von Feldkrücken noch Kölzenhain. Obwohl vorher ein schweres Unwetter mit starken Regengüssen die Straße naß und schlüpfrig gemacht hatte, war der Angeklagte mit hoher Geschwindigkeit gefahren. Als er sich einer Brücke, die an einer Kurve liegt, näherte, verlor er infolge der Geschwindigkeit die Herrschaft über den Wagen. Dieser fuhr gegen die Brücke, zertrümmerte diese und stürzte über die Böschung in das Bach­bett. Hierdurch wurde eine Frau aus Ulrichstein ge­tötet und andere Personen verletzt. Der Angeklagte war als Postomnibussahrer in diesen neuen Bezirk versetzt worden. Am Tage vor seinem Dienstantritt Hatte er feinen Vorgänger gebeten, um die Strecke fennen^ulemen, ihn eine Fahrt machen zu lassen, Dieser willigte ein und fuhr im Wagen mit. Ein Zeuge bekundete, er habe den Angeklagten vorher wiederholt aus die scharfe Shiroe aufmerksam ge­macht. Der Angeklagte will aber nichts gehört ha­ben. Er gab nur zu, der Fahrer habe ihm gesagt: Es kommt eine Brücke."' Bon einer Kurve habe er nichts gehört. Der sachverständige Arzt vertrat die Ansicht, daß der tragische Ausgang einem un­glücklichen Zufall zuzüschreiben sei. Wenn die zu Tode gekommene Frau auf ihrem Platz geblieben wäre, dann wäre ihr jedenfalls nicht mehr als den übrigen Fahrgästen passiert. Der Anklagevertteter führte aus, der Angeklagte habe grobsahrlässig ge­handelt, und er beantragte eine Gefängnisstrafe von einem Jahr. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und Uebertretung der Straßenver-

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»Großer Straßenpreis von Gießen.-

Zu dem am morgigen Sonntagnachmittag in Gie­ßen stattfindenden Rundstreckenrennen, das von der Gießener Radfahrer-Vereinigung als reichsoffenes ReNnen ausgerichtet wird, sind die Meldungen in ganz großer Anzahl eingelaufen. Durch die Teil­nahme der besten Fahrer aus ganz Deutschland ist gewährleistet, daß ein bisher in Gießen noch nicht gezeigtes sportliches Ereignis den Zuschauern ge­boten wird. Die Rennstrecke, die als eine ideale. Rundstrecke von dem Veranstalter ausgesucht wurde, weist alle Schwierigkeiten auf, die von einem Renn­fahrer bewältigt werden müssen. Durch die Kürze der Strecke mit ihren zahlreichen Links- und Rechtskurven, sowie einer breiten Spurtstrecke, ist den Fahrern Gelegenheit geboten, sich voll und ganz zu entwickeln und den Zuschauern eine sportliche Delikateste zu bieten.

Das Rundstreckenrennen führt durch nachstehende Straßen unserer Stadt: Start und Ziel in der Ludwigstraße (Universität) weiter durch die Bleich- straße, Gnauthstraße, Bismarckstraße, Stephan- straße, Gartenstraße zum Ziel.

Die Sieger in sämtlichen Rennen werden durch Punktwertung festgestellt; in jeder 5. Runde erfolgt eine Wertung, in welcher der Sieger 5, der Zweite 4, der Dritte 3, der Vierte 2 und der Fünfte einen Punkt erhält. Ein Fahrer, der am Ende des Ren­nens einen Zeitvorsprung von zwei Minuten vor den übrigen Fahrern herausfährt, kann auch ohne Punkte das Rennen gewinnen.

In der HJ.-Klaste A dürften unter den Frank­furtern A. Scherer, F. Bastermann und dem Kasse­ler I. Weckesser, die Sieger zu suchen sein. Wir möchten uns auf den Frankfurter A. Scherer, der schon in Frankfurt große Bahnrennen gewonnen hat, festlegen.

In der HJ.-Klaste B dürste der Sieger unter dem Frankfurter H. Eckel, R. Roth, Gg. Caspari den Wiesbadener Gg. Späth, sowie dem Gießener Hans Werner au suchen sein.

In der Klasse C der aktiven Fahrer dürfte ami- schen den Fahrern Hacker, Berlin, Clementz, Offen­bach, S). Becker, Gießen, Gg. Blümacher, Solingen, den Dortmundern E. Schneider, Karl Wawrick der Sieger zu suchen sein. Hier wird es darauf an­kommen, wer in den 30 Runden = 51 Kilometer, die meiste Kraft und Technik in sich vereinen kann, um sich in den sechs stattfindenden Wertungen durchzusetzen. Als Sieger glauben wir G. Blümacher aus Solingen au erblicken.

Die A- undö-Klaste, welche in einer Klasse star­ten, weist ein sehr gutes Meldeergebnis auf. Hier vorher den Sieger festzustellen, dürfte ein großes Wagnis fein. Trotzdem wollen wir versuchen, unter den Fahrern, die ein ganz auserlesenes Feld von internationaler Klasse darstellen, den Sieger au ermitteln. Hier .sind vor allem der Berliner H. Hacker, der starke Nürnberger M. Pfannrnüller, der in Frankfurt die letzten vier Straßenrennen ge­winnen konnte, der Dortmunder W. Harde, H. Häuser, A. Henning, Karl Evers, der Frankfurter H. Roß, der Belgier I. Beks, der Holländer P. Schulte, der Chemnitzer W. Riemann, Hans Gün-

für Berufserziehung und Betriebsführung, Gießen, Schanzenstraße 18, abzugeben. Benachrichtigung über Beginn, Ort und Zeit der Durchführung er­folgt nur an angemeldete Interessenten. Mit der Anmeldung ist die Gebühr zu zahlen. Bei Gebühren über RM. 15, kann auf Antrag Ratenzahlung gewährt werden. Bei Ueberroeifungen auf Postscheck­konto ist die Nr. 7836 Amt Frankfurt a. M.' für DAF.-Verwaltungsstelle Gießen zu benutzen. («eeD

Gießener Wochen Marktpreise.

* Gießen, 11.Oft. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rps., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, kg 8 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 9, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 8, Dohnen, grün, 25 bis 30, Unterkohlrabi 7, Mischaemüse 8, Tomaten 20 bis 30, Schwarzwurzeln 40, Kürbis 10, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, x/io 10, Blumen­kohl, das Stück 25 bis 60, Salat 10 bis 12, Endi- eien 10 bis 15, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bund 10 bis 12 Rpf.

Höhensonne

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T 12. Oktober 1941

*-4. im Felde

Für folgende Lehrgemeinschaften, Vorttäge und ßortragsreihen, die in kürze beginnen, können noch Anmeldungen angenommen werden:

ther und S. Kühnert in die engere Wahl za ziehen. Hier dürfte die Spurtschnelligkeit des Dort­munders H. Häuser, W. Harde, des Frankfurters H. Noß, des Berliner H. Hacker und des Chem­nitzers W. Riemann ausschlaggebend seip. Sollte das Rennen durch Tempofahren entschieden werden, so dürste der Nürnberger M.' Pfannrnüller als Sie­ger aus dem Rennen hervorgehen.

Handball.

Kreisklasse.

Luftwaffe II Kr ofd orf.

Beide Mannschaften standen sich schon in einem Gesellschaftsspiel in Krofdorf gegenüber. Dieses konnten die Soldaten gewinnen. Trotzdem in einem Punktspiel der Einsatz größer ist, wird Krofdorfauf Gießener Boden einen schweren Stand haben. Man rechnet mit einem Siege der Luftwaffe.

H3.-Spiele im Bann 116.

M tv. Gießen Heuchelheim.

In der Gruppe I tragen diese Einheiten ihr erstes Punktspiel aus. In den letzten Begegnungen stellten die Gießener den Sieger. Auch in diesem Treffen besitzen diese die größeren Siegesaussichten. Lang-Göns Grüningen.

Lang-Göns ist in der 2. Gruppe wohl die stärkste Mannschaft. Bringt jedoch Grüningen dieselbe Lei­stung wie im Spiel gegen Holzheim auf, so wird Lang-Göns schwer um den Sieg kämpfen müssen.

M t v. II H o l z h e i m.

Im ersten Spiel zeigte Holzheim vor dem Pau- senpfisf ein gutes Spiel. Können sie in Gießen in beiden Hälften dasselbe vollbringen, so sind ihnen die Punkte sicher.

D3.-5pide Im Bann 116.

M tv. Gießen Heuchelheim.

Die Gießener Kleinen konnten sich im ersten Spiel in Lang-Göns einen Punkt erobern. Heuchelheim muhte sich noch im letzten Gesellschaftsspiel geschla­gen bekennen. Daher werden auch diesmal die Punkte in Gießen bleiben.

Lang-Göns Gröningen.

Grüningen fährt mit der Jugend nach Lang- Göns. Da sie ihr erstes Spiel austragen, ist über die Stärke nichts bekannt.

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