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Aktuelle Geographie

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der Torte mit abgezogenen, in Scheiben geschnittenen Mandeln (haselnuhkernen) oder gebräunten Haferflocken.

Bitte

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alle vier. Zwei hatten eine die beiden anderen waren je

Beamten und von dem zahlreichen Personal der ^SA.-Botschaft in Tschungking begrüßt. Aus Manila kommend ist Sir Otto Niemeyer, der

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Der norwegische Minister für Kultur und Volks- aufklarung, Dr. Gulbrand Lunde, traf in Berlin

folgenden Anflügen Größe von je 2500, 800 BRT. groß.

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ein. Am Samstag reiste er nach Königsberg weiter, um dort an der Ostmesse teilzunehmen.

Aus der Vielfalt des Kampfgeschehens im Osten I tritt der Heimat Wesen und Tat des deutschen Sol- | taten in immer neuer Form entgegen. Mag auch

Teig: 1 Li. 2 Lhl. wasser, 75 g Zucker. 7 Päckchen vr. Vetter va?Mn;ucker. 100 g DerzeiMehl, 3 g (1 yestr. Teel.) vr. Detter .Batfin*, 25 g Butter (Margarine) «ach Belieben, Belag: 500750 g rohes, gedünsteter oder eingemachtes Dbst (z. B. Apfel, klprttosen, Erdbeeren. Xlrschen, Pfirsiche. Stachelbeeren usw.).

(5ufeiJL'/* Päckchen vr. Detter .Zruttina'-Puddingpuloer, Zittone-, Pfirsich- oder Himbeer-Leschmack. V« /Wasser oder Dbstsaft (evtl, verdünnt). 60g (2gehäufie Effl.) Zucker? oder 2.150 g (etwa 10 Ehl.) Wasser, 1 Kleinbeutd vr. Detter ,<belier-hülfe*. 150 g (etwa 6 gehäufte Ehl.) Zucker.

Män schlägt Eigelb und Wasser mit einem Schneebesen schaumig und gibt nach und nach/« des Zuckers mit dem vanillinzucker dazu. Danach schlägt man so lange, bis eine kremartige Masse entstanden ist. Das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen. Dann gibt man unter ständigem Schlagen nach und nach den Reft des Zuckers dazu. Der Schnee mu{j so fest sein, daß ein Schnitt mit einem Messer sichtbar bleibt Er wird auf den (Hgelbtrem gegeben, darüber wird das mitBacfin" gemischte Mehl gesiebt Man zieht alles vorsichttg unter den (Hgelbtrem (nicht rühren!). Zolls Zett verwendet wird, so wird es zerlassen, abgetühll und beim Mischen der Zutaten vorsichtig dazugegeben. Man füllt den Teig in eine gefettete, mit Papierfutter ausgelegte Springform (Durchmesser etwa 26 cm). Er muß sofort gebacken werden.

Backzeit: Etwa 25 Minuten bei guter Mittelhihe.

Das vorbereitete weiche oder gut abgetropfte, gedünstete oder eingemachte Dbst wird gleichmäßig auf den ausgekühlten Tortenboden gelegt (am Rand besonders dicht legen!). Der Luß wird aus .Zruttina''-Puddingpulver oder aus .Eelier-Hülfe' nach Dorschrift hergestellt und vorsichttg auf die Horte gegeben. Zur Verzierung bestreut man den Rand

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ziehen sich auf die Bewaffnung der amerikanischen Handelsschiffe und die Aufhebung des Verbotes dec Befahrung der Kriegszonen durch U8A.°Schiffe.

die Stadt Drei (Orjol), die etwas über 300 Kilo­meter südostwärts von Moskau und ungefähr eben­soweit nördlich von Charkow liegt. Hier kreuzt die Straße MoskauCharkow eine Bahn, die über Brjansk nach Smolensk führt. Auch für die großen Straßen bedeutet Orel einen Knotenpunkt. Bon den Industrieanlagen der Stadt sind hervorzuheben ein Eisenwerk, in dem u. a. Maschinen für den Berg­bau hergestellt werden, die MaschinenfabrikMde- wedjew" für den Bau von Traktoren sowie eine Textilmaschinenfabrik. Bedeutend ist auch die Textil­industrie von Orel, die mit Leinen-, Hanf- und Du- tespinnereien vertreten ist. Größeren Umfang habest schließlich die Werke der Leder-, Holzwaren- und Lebensmittelindustrie. Die Stadt hat über 100 000 Einwohner und ist auch die Hauptstadt des gleich­namigen Bezirks im Schwarzerde-Gebiet.

Auf R o st o w fliehen die Reste der Bolschewisten zurück, die sich dem Kampf am Asowschen Meer ent­ziehen konnten. So ist hier eine ähnliche Lage wie im Mai 1918 entstanden. Damals besetzten die deut­schen Truppen die Ukraine bis in die Gegend des soeben genommenen Mariupols. Vor dieser Front wurde nur noch Rostow besetzt, das als Brüt- tenkopf zur Verteidigung nach allen Seiten einge­richtet wurde. Diese wichtige Industrie- und Hafen­stadt liegt an einer Brücke über den Don, ungefähr 50 Kilometer oberhalb der Stelle, wo sich dieser Riesenfluß in die Bucht von Taganrog ergießt. Sie besitzt daher einen Hafen für Binnenschiffahrt und Küstenschiffahrt. Sein Umschlag setzt sich vor allem aus Kohle, Getreide, Baumaterialien, Holz und land­wirtschaftlichen Produkten zusammen. Kräne, Ele­vatoren und Getreidelager sowie ein Schiffsdock für die Instandsetzung kleinerer Schiffe bestimmen das Bild des Hafens. Die Stadt erhält ihr Gepräge durch große Fabrikanlagen. Die Werke für Land­maschinen sind wie auch die anderen eisen- und me- tallverarbeitenden Betriebe stark auf Rüstungspro­duktion eingestellt.

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Schanghai, 10. Oktober. (Europapreß.) USA.-Militärmission unter Führung Aeneralleutnants Mac Gruder traf im Flugzeug ms Hongkong kommend auf dem Flugplatz in tschungking ein. Die etwa ein Dutzend Offiziere der USA.-Wehrrnacht wurden von hohen chinesischen

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Hauptfchrifüeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be« Haupkschnftleiters: Ernst Blumschein. Berantwortlich für Politik und BUber: Tr. Fr. W. Lange: für bat Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stabt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein.

Truck und Verlag: Brühlsche Universitätsbruckerei R. Lange K G. Veriagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel Pl.Nr.6,

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Auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley traf der italienische Nationalrat Pelizzi, Präsi- dent des Faschistischen Kulturinstituts, in München ein. Sein erster Besuch gilt der Ordensburg Sont­hofen. Dann erfolgt die Weiterfahrt zur Ordens- bürg Krössinfee,

Der deutsche Soldat

Von Leutnant Herbert Staate.

Von der Börse.

2Deifer abgeschwächie Aktienmärkte.

Fran kfurt a. M., 10. Oktober. In der Be­richtszeit setzten sich an den Aktienmärkten b*ie Abschwächungen in Auswirkung weiterer Abga­ben, die auch aus dem Privatpubkikum erfolgten, fort. Erst gegen Ende der Berichtszeit machten sich vereinzelt leichte Erholungen als Folge kleiner An­lagekäufe bemerkbar, so daß einige Werte wieder aufholen konnten. Das Hauptinteresse lag weiterhin bei Renten. Die Rückgänge an den führenden Wer­ten lagen um 10 v. H. und noch darüber. Siemens gaben zirka 15 v. H. her, Südd. Zucker, Daimler zirka 12 v. H. JG.-Farbenindustrie waren verhältnis­mäßig widerstandsfähig und verloren nur etwa 3,50 v. H. Daneben lagen Scheideanstalt und BDM. fest und nur wenig schwankend, Metallgesellschaft gaben allerdings hier etwa 5 v. H. her. Am Banken- markt gaben die führenden Großbanken durchweg 3 v. H. her.

Am Rentenmarkt konnten Altbesitzaickeihs vorübergehend bis 162,75 anziehen, schlossen aber mit 162,25 noch immer über Dorwochenende. Steuergutscheine I schwankten zwischen 103,90 bis 104,25. Reichsanleihen lagen sehr fest, Reichsschätze gaben vereinzelt leicht nach, doch. überwogen auch hier leichte Befestigungen. Industrieobligationen lagen beachtet, aber nicht ganz einheitlich, Siemens Debentures verloren z. 23. 14 v. H., während 5proz. Industrieobligationen teilweise noch leicht gewan­nen.

Im Freiverkehr entwickelt« sich weiterhin nur geringes Geschäft. Die Frage der Kreditgewäh­rung an die freien Makler ist noch offen. Die Taxen lagen durchweg etwa 10 v. H. unter den letztgenann­ten Umfatzkursen, behauptet und zum Schluß 1 v. H- höher gesucht waren Geilinq auf die Dividenden^ erhöhung von 4 auf 5 o. H. Tagesgeld unverändert! 1,75 v. H.

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Da sehen wir wieder jenen Gefreiten einer Pan­zerjäger-Abteilung vor uns, der als Schütze 2 an einem Pakgeschütz mit seinen Kameraden an einem Augusttag seit dem frühen Morgen im Feuerbe­reich sowjetischer Maschinengewehre und Scharf­schützen liegt. Der Geschützführer wird durch einen Treffer verwundet und muß zurück. Bald darauf fällt auch der Richtschütze aus. Am Geschütz steht nur noch der Gefreite, für den es jetzt nur eins gibt: Weiterfeuern! Er richtet selbst, lädt das Ge­schütz und feuert ab. Selbständig sucht er seine Ziele, erkennt rechtzeitig einen drohenden Vorstoß der Sowjets und deckt sie mit Sprenggranaten ein, die sie zwingen, sich zurückzuziehen. Er bleibt und feu­ert so lange, bis er selbst schwer verwundet aus­fällt und von gerade rechtzeitig herangekommenen Kameraden zurückgefchafft wird.

Das ist deutsches Soldatentum, das sich in glei­cher hoher Klarheit in der Tat eines anderen Pan­zerjägers widerspiegelt, der als Fahrer des Spitzen- geschützes seiner Kompanie beim Einsatz in der Ukraine durch mehrere Granatsplitter am Oberschen­kel verwundet wird. Trotz seiner Schmerzen und des Blutverlustes bleibt er bei seinem Fahrzeug, denn die Lage drängt, das Geschütz braucht Muni­tion, um am Feind bleiben zu können. Sechsmal fährt er im stärksten Artilleriefeuer zu seinem Ge­schütz und bringt Granaten auch für die anderen Paks der Kompanie in die vorderste Linie. Bei jeder Rückfahrt aber nimmt er andere Verwundete mit zum Verbandplatz zurück. Erst als di« Sowjets geworfen sind, denkt er an sich selbst.

Es ist das bedeutsamste Merkmal dieser Waffen­taten, daß sie von Soldaten vollbracht wurden, die nicht auf Grund ihrer militärischen Stellung, ihrer zivilen Vorbildung oder ihrer sonstigen besonderen Leistungen aus dem Kreis ihrer Kameraden her­vorragten. Sie waren bis zu ihrer großen Stunde aenau wie alle anderen nur die ihre Pflicht erfül­lenden, persönlich tapferen, einfachen Marschierer, die sich rn den Wesenszügen ihrer soldatischen Er­scheinung in nichts von den ihnen gleichgestellten Angehörigen ihrer Einheit unterschieden. Aus dieser Erkenntnis aber wächst in uns die hohe Achtung vor deutschem Soldatentum überhaupt. Hier spiegeln sich Eigenschaften wider, die über­liefertes Erbgut unseres Volkes sind, denen wir vertrauen können und von denen wir wissen, dach sie latent in jedem unserer Soldaten schlummern, um zu erwachen in dem erregenden Augenblick des Kampfes, da das Schicksal fordernd nach innen ruft. Welch gewaltiger Schatz urwüchsiger kämpferischer Kraft steigt hier aus den Tiefen wahr­haften Kämpfertums vor uns auf!

Dem bolschewistischen Massenwahn und den dumpfen Ausbrüchen der von ihm gezüchteten Mas­senseele des Sowjetbürgers tritt der seiner Kraft . bewußte, weil sich selbstvertrauende Soldat des deutschen Heeres entgegen. Er wird zum Damm gegen die brandende Flut jüdisch-bolschewistischen Vernichtungswillens. Gegen die blinde Wut der Masse steht im Osten die überlegte und überlegene Tat des einzelnen auf, Material steht gegen soldatischen Gei st. Hier klafft der Unterschied! Der deutsche Soldat weiß, daß im Kampf die T a t stärker wirkt als das Material, der Schwertschlag wuchtiger als das Wort. So wächst in ihm das Gefühl feiner unbedingten Ueberlegenheit.

Jener Infanterist, der ohne Waffen den auf fünf Meter herangekommenen Sowjetpanzer anspringt, zunächst nicht weiß, wie er gegen den Koloß aus Eisen und Stahl etwas unternehmen soll, und der dann in einem Kasten des sowjetischen Kampfwa­gens eine Büchse mit Staufferfett findet, mit dem er die Sehschlitze verschmiert, so daß der Panzer ohne etwas sehen zu können, im Kreise fährt,: bis er nun erledigt werden kann er wird zum Sym­bol dieses Ringens zwischen Geist und Material. Er ist der Typus des Einzelkämpfers, der selbst in

Ein deutsches Fernkampfflugzeug stieß im See- aebiet bei den Färöern auf eine Gruppe von vier britischen Frachtern und versenkte in nacheinander-

einer verzweifelt scheinenden Lage zunächst einmal handelt und auch mit unzulänglichen Mitteln durch seine Tat den Erfolg erzwingt.

Es ist das wunderbare, in allen Kämpfen im Osten erlebte beglückende Wissen um diese solda­tische Kraft des deutschen Mannes jeden Alters und jedes Berufes, das uns die Gewißheit des Sieges nicht nur über die Bolschewisten, sondern auch über unsere anderen Gegner gibt. Noch immer war es so, daß dem Mutigen die Welt gehört. Nun, dem deutschen Soldaten wird es an Mut nie fehlen. Klar unterscheiden wir hier zwischen Tollkühnheit, die im Rausch des Geschehens plötzlich und ein­malig «inen Erfolg erringt, und dem klaren und bewußten Mutgefühl des deutschen Soldaten, der sich nicht vom Augenblick allein hinreißen läßt zu feiner Tat, sondern jederzeit das Für und Wider abwägend, nüchtern und sachlich den besten Weg zu handeln blitzschnell erkennt und ihn sicher be­schreitet.

Frage den Kompaniechef, den Zugführer drau­ßen an der Ostfront, der seine Soldaten lange ge­nug kennt, ob er diesem oder jenem die besondere Waffentat, die er vollbrachte, schon vorher ^utraute, und er wird dir antworten:Gewiß, es ist ein tadelloser, zuverlässiger Soldat, aber wie er sich nun gerade in dieser Lage verhalten würde, wer konnte das voraussagen!" Das ist das entschei­dende Kriterium der soldatischen Fähigkeiten jedes deutschen Mannes. Jener ist im Zivilberuf Ange­stellter einer Bank gewesen, dieser Dreher in einer Werkzeugmaschinenfabrik. Als sie zum ersten Male im Rock des Soldaten auf dem Kasernenhof stan­den, mit dem Gewehr, mit dem MG., den Ge­schützen umgehen lernten, wußte man von ihnen nicht mehr als eben dieses: Pflichtbewußt und zuverlässig. Ja, in den ersten Feldzügen dieses Krieges zeichneten sie sich auch nicht durch besondere Taten aus, denn ihre Stunde der Be­währung war noch nicht gekommen, während ne­ben ihnen zahllose Kameraden sie im Vollgefühl ihrer soldatischen Kraft bereits erlebten. Bis jetzt nun im Osten das Geschehen des Augenblicks for­dernd an sie herantrat, sie ganz und voll, ohne jeden Vorbehalt verlangte. Da folgten sie dem Ruf des Schicksals und dem Gebot ihrer soldatischen Haltung, das nur das Entweder-Oder der tapferen Tat kennt. Sie folgten ihm auch, wenn sie wußten, daß es Gefahr, vielleicht auch den Tod brachte. Wir sahen in den Kämpfen dieses Krieges neben uns manches Gesicht im Fallen verlöschen, erlebten aber dieses Sterben nicht als bitteres, unumgängliches Ende eines soldatischen Lebens, sondern als Krö­nung bewußten Kämpfenwollens, das nicht nach dem Opfer fragt, wenn es den Sieg gilt.

Heber die Schlachtfelder im Osten wächst dem ganzen Volke sichtbar und von der Welt bewundert die Gestalt des Einzelkämpfers, des in zahllosen Gefechten erprobten deutschen Solda­ten, dem die Tat das Höchste ist, dem er alles op­fern wird, wenn es das Schicksal fordert. Ausbil­dung und eigene tapfere Gesinnung haben ihn zum Einzelkämpfer werden lassen. Er ist der Soldat, von dem der Führer sagte, daß ihm nichts un­möglich ist.

Meine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels empfing die Frauendelegattonen aus 13 europäischen Staaten, die auf Einladung der Reichsfrauenführerin zu einem internationalen Frauentreffen in Berlin sind.

öom 4. Oktober, die Sowjets hätten bei ihm den Dunsch geäußert, die Dardanellen zu besetzen, läßt Diefe Hilfsstellung für die Sowjets gegen die Tür­kei wohl erklärlich erscheinen, denn Eden schiebt ein­fach die sowjetisch-englischen Absichten auf die Meerengen den Achsenmächten und ihren Freunden unter!

Die Giftmischereien, die ständigen Anwürfe gegen Sie Türkei, die anglo-amerikanische Pressionspolttik iuf Ankara, hat das Gegenteil des Gewollten er­dicht. Die Türkei bleibt neutral, sie läßt sich, wie Sie letzten Ereignisse beweisen, von den Plutokratien and den morsch gewordenen Sowjets nichts vor- 'chreiben. Das ist eine männliche und unerschrockene Haltung, die wir in diesen Zeiten auch anderen .neutralen" Ländern als vorbildlich empfehlen möchten.

Oie llSA. und Tschungking.

Die großen Kämpfe an dem mittleren Abschnitt der Ostfront spielen sich soweit es Frontalkämpfe sind an der Wasserscheide zwischen Dnjepr und Wolga ab. Dem Reisenden in der Eisenbahn kommt diese Wasserscheide überhaupt nicht, dem Automobilisten oder dem Fußgänger nur schwer zum Bewußtsein, wenn er scharf aufpaßt. Das ganze riesige Gebiet ist eine wellige Hochfläche ohne markante Erhebungen. Der einzige Unterschied ist, daß im Westen der Wald stärker als im Osten ist. Brjansk und Wjasma gehören noch zum Flußsystem des Dnjepr. Aber nur 30 bis 50 Kilo­meter von diesen Städten entfernt liegen die Misse, die zur Wolga gehen. Im mittleren Abschnitt ist der wichtigste dieser Flüsse die Oka. Sie ist bei ihrer Einmündung in die Wolga größer als die Wolga selbst! Die Oka ist bei Nischnij-Nowgorod 650 Meter, die Wolga aber nur 480 Meter breit. An ihrem Unterlauf ist die Oka eine wichtige Völ­kerscheide. Bis zur Oka wohnen die moskowitischen Slawen, also der Volksstamm, den man alsGroß­russen" bezeichnet. Südlich der Oka leben dagegen finnische und tatarische Volksstämme, wie die Mord­winen, Tscheremissen, Tschuwaschen, Tataren (im engeren Sinn), Wotjaken, Baschkiren. Der bekann­teste Nebenfluß der 1500 Kilometer langen Oka ist die Moskwa, von der Moskau feinen Namen hat. Wie wichtig die Oka ist, zeigt schon der Um­stand, daß an ihrer Mündung in die Wolga die alte große Handelsstadt Nischnij-Nowgorod liegt, das mit dem Nowgorod am Ilmensee nicht verwechselt werden darf. Die Jahrmärkte und die einstmals weltberühmte Messe von Nischnij-Now- gorod, das 1221 von den Großfürsten von Wladi­mir Wladimir war die ursprüngliche Hauptstadt dieses Mittelgebietes, der erst später Moskau folgte gegründet wurde, haben die Stadt bald reich gemacht, die heute ein wichtiges Zentrum der Sowjetindustrie ist.

Der Heeresbericht der Sowjets nennt als einen der Brennpunkte in den Kämpfen der letzten Tage

Das neue irakische Kabinett.

Ankara, 11. Oft. (Europapreß.) Das neue irakische Kabinett Nuri Said ist nunmehr zu- standegekommen. Weitere in Ankara vorliegende Meldungen enthüllen die Gründe, die den Minister­präsidenten M a d f a i zum Rücktritt veranlaßt hatten. Danach waren an Madfai von britischer Seite Forderungen gestellt worden, die ihm un­erfüllbar schienen. Die Briten hatten die sofor­tige Hinrichtung aller in Abwesenheit ver­urteilten Anhängeer Raschid el Kailanis gefordert, die durch die iranische Regierung den britischen Mi­litärbehörden ausgeliefert worden waren. Ferner hatten die britischen Militärbehörden das Kom­mando über d i e irakische Armee gefor­dert. In politischer Hinsicht schließlich hatte Eng­land eine Verstärkung der probritischen Propaganda im Irak sowie den EintrittdesJrakinden Krieg auf britischer Seite gefordert für den Fall, daß sick im Nahen Osten außerhalb des ägyptischen Kriegsschauplatzes kriegerische Verwicklungen er­geben sollten. Madfai glaubte, die Annahme dieser britischen Forderungen nicht verantworten zu kön­nen und trat deshalb zurück. Mit dembewährten" Englandfreund Nuri Said hofft London nun end­lich den Mann gefunden zu haben, der als gefügiges Werkzeug der britischen Politik bedingungslose Ge­folgschaft erwarten läßt. Nuri Said hatte bei seiner Regierungsbildung große Schwierigkeiten zu über­winden, weil alle in Frage kommenden Parteien sich geweigert hatten, mit ihm zusammenzuarbeiten.

| !ie Fülle dieser wechselnden Bilder zunächst über= oschen, so schälen sich doch bald aus der Vielzahl ter Schilderungen einzelner Kampferlebnisse, in lenen wir den Typus des deutsche n Sol- laten wie in einem Brennspiegel zu erkennen ;Iauben, allgemeingültige Wesenszüge heraus, die ! lie körperliche und geistige Gestalt des wehrhaften, timpfbereiten und kampsfrohen deutschen Mannes bestimmen.

Es hat vor dem Weltkriege eine Zeit gegeben, ta man glaubte, im Zeichen der Massenheere und tes ins Gigantische gesteigerten Materialeinsatzes !i« Leistung des einzelnen Soldaten :ls minderen Faktor in die militärischen Erfolgs- !«chnungen einsetzen zu können. Der Verlauf des Deltkrieges, mehr aber noch die Feldzüge dieses IZolkerringens mit ihrer Rückkehr zu den stets weck>- | leinten Lagen des Bewegungskrieges, haben das | Segenteil bewiesen. Aus ter uniformen Masse der jewaltigen Heerbanne tritt in fest umriffener Klär­test die Gestalt des E i n z e l k ä rn p f e r s, des Aeherrschers des Schlachtfelds, der in kühnem Ent- chluß und einzigartiger Tapferkeit über sich selbst iinauswächst und durch feine Tat als einzelner den Serfauf des Kampfes zwischen Kompanien und Regimentern entscheidet.

Zu der Forderung nach materiell bester Rüstung lammt damit die Notwendigkeit der Erziehung des Soldaten zum selbständigen Denken und sandeln, das auch in unvorhergesehenen Lagen L ind ohne Anleitung durch den Gruppen- oder Zug- I 'Ihrer den W e a zu eigenen Entschlüssen [ mb deren Durchführung weist. Geistig und körper- | Ich immer sprung- und kampfbereit, stets gewillt l'inb fähig, auch den an Zahl überlegenen Gegner j mzugreifen, so erleben wir heute in den unzähligen I finzelkämpfen der gewaltigen Schlacht im Osten I len deutschen Soldaten als Einzelkämpfer, ter fei­len neuen Gegner zwar nicht unterschätzt, sich ihm :ber doch jederzeit überlegen fühlt.

Die Massenpsychose des Bolschewismus ist, ihrer materiellen Grundtendenz folgend, auch militärisch ! ächt über den Gedanken ter Masse und der 53er- ! pttung des Materials hinausgewachsen. Mit Mas- || inangriffen und Mammutpanzern operierend, hat [ le ihre entscheidenden Niederlagen empfangen von l lnem Soldaten, der dazu erzögen ist, selbständig k P hanteln und aus jeder Lage das zu machen, fräs ihm für den Gesamterfolg am günstigsten I iünkt. Der Einzelkämpfer des deutschen Heeres jtenft nicht in Zahlen und materiellen Dorstellun- I jen, seine Kraft wächst vielmehr aus dem Ver­täuen auf die eigenen soldatischen Fähigkeiten, die dem deutschen Menschen angeboren in der Inrten Schule des Heeres nur noch entwickelt und beitergepffegt werten mußten, um sie zu voller l Entfaltung gelangen zu lassen. Was wissen unsere || Gegner von dem Gesetz, unter dem der deutsche I Soldat angetreten ist, das ihn hineinstellt in die ii Hillionenreihen der Marschierenden und ihn nichts Ik anderes sein läßt als ein einziges winziges Räd- s ten in dem gewaltigen Räderwerk unseres Heeres, is bann unvermittelt von ihm selbst oft am wenigsten erwartet die Stunde seiner Bewährung an ihn herantritt, die von ihm, tnb nur von ihm allein die soldattsche Tat fordert, rit der er über seine Kameraden und über sich ilfflbft hinauswächst. Es ist das wunderbare und «"hebende Erlebnis des Kampfes im Osten, ter in «r Eigenheit seines Kampfverlaufs häufiger als s e bisherigen Feldzüge diese Bewährungsproben sich trägt, daß jeder unserer Soldaten im | lLmpfentscheidenden Augenblick Waffentaten voll- | fongt, von denen er später kaum weiß, woher ge- | iibe er im Geschehen des Kampfes die Kraft zu J rer Ausführung nahm. ______

zinanzsachverständige ter britischen Regierung, mit tem Flugzeug in Hongkong eingetroffen. In enoerUf derselben Maschine befand sich auch Merle C o - or QßfJ hrane, ein Vertreter des 08^.-Schatzamtes. Sie ge fO werten in Hongkong mit anderen führenden Fi- änbultr.hil iranzmännern aus England und den USA. sowie 3 non hfl.j ius Tschungking zusammentreffen.

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Botschaft an den Kongreß ge­rietet, in der er die Abänderung des Neutralitäts­gesetzes vorschlägt. Die Abänderungsvorschläge de-