'qmJ
r.
ne
ion
ot)l, das Stück 45 bis 70, Endivien 15 bis 20, 5olat, l/io 15 bis 40, Radieschen, das Bündel 15.
OQI k]
Ur 1 wa !, WA
Mi
lüdin J i, M jHied üffl 'einer j n, ti umt/C le ti ’n beilj innunj j eugtn ? i noi- dimofA
5 ft itimmL-, fl'Jitnl t berat;
Wt ) berjtr:
^acht, h Inleltem Willi 186 W
den,
Qnben lich:
41
etornitl lfto| !s ILH lührr t| das brfl
noch F| gschrmE
esHaiflf »genst'l indlich^ derer Ian wr nur H ilkseilt' aßesriS traN
Wh !|?V| ach^
Ni
für f । bi^n bl^l n?r T:
K leit- «
tit"
e/
</
$1*
K
Gert« W abgegeben werden, die bereits feit dem 1.4.1941 m Ausgabe gelangt sind. Jedoch dürfen Mimralolbezuascheine, die schon vor dem 12. 2 1941 bei den Lagerhaltern der vertriebsberecht-iaten Fir» men eingereicht waren, noch in Höhe der bereiter sosorliaen Lieferung abgesührten Mengen de» Liefert werden. Die Abgabe und der Bezug von Kraftstoff auf ungültig gewordene Tankausweis- karten und M'.neralölbezugscheine ist strafbar.
Von der Universität Gießen.
Don der Pressestelle der Ludwigs-Universität wird uns mitgeteilt: Der Direktor der Dermatologischen Klinik der Ludwigs-Universität Gießen, Professor | Dr. Walther Schultze, ist zum Ehrenmitglied der Italienischen Dermatologischen Gesellschaft ernannt «orten.
Professor Dr. Schultze, der bereits unter dem erstorbenen Leiter der Hautklinik Professor Dr. Iesionet als ao. Professor und Oberarzt in Gießen i jwirtt hatte, war v«i Gießen nach Jena gegan- $en. wo er als ort. Professor etwa ein Jahr lang ! idii-9 war. Am 1. Oktober 1935 kehrte er von Jena nach Gießen zurück, um hier die Nachfolge des oer> ltorbenen Professors Dr. Iesionek als ort. Professor 'or und Inhaber des Lehrstuhls für Dermatologie tnd die damit verbundene Leitung der Dermatologi» chen (Haut-) Klinik zu übernehmen. 5m Juli 1939 ehnte Professor Dr. Schultze einen Ruf an die Imvcrsität Würzburg ab.
Gießener Dochenmarktpreife.
•! Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für ä'Ware Für V-Ware oder abfallende Ware i !uwie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger
-vs -- ich,I°- nau. M ö?nlq
«Dlann ■* jalW
ar*'
i «»**' ter
oriii»’0
'S
* (3 i e 6 e n , 10. April. Auf dem heutigen Wochen» markt kosteten: Molkereibutter, H kg 1,80 RM., Ratte 30 Rps., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, kg 45, Weißkraut, 7 kg 10 bis 12, Rotkraut 13 is 14, gelbe Rüben 12 rote Rüben 10, Spinat 30, .Interkohlrabi 5 bis 8, Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feldsalat, l/m 10, Aepfel, % kg 0 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumen»
Tagung des Reichsehrengerichtshofs in Darmstadt.
2,ob. D a r m st a d t, 8. April. Unter dem Vorsitz les Senatspräsidenten beim Reichsgericht in Leip- jic, Sch r aber, tagte in Darmstadt der Reichs, r e n g e r ich t s h o f zur Entscheidung über die Strufung gegen den Spruch des Sozialen Ehrengerichts, das im September vergangenen Jahres oigen Verstoßes gegen die soziale Ehre den Be-, tiirtsführer Albert Konzelmann fen. zu 3000 RM., feinen Bruder Robert Konzel- Mi n n zu 2000 RM. Geldstrafe und Albert Srnzelmann jun. zur Entfernung aus dem 3ttrieb verurteilt hatte. Rach eingehender Be- vesausnahme und Zeugenvernehmung sprach der Neichsehrengericht^hof sein Urteil. Danach wurden hie beiden Brüder Konzelmann unter Aus» Mung des erstinstanzlichen Urteils f re t g e - sflrochen, die Berufung des Angeklagten A l- bt r t Konzelmann jun. verworfen, ledoch cui eine Geldstrafe von 500 R M. erkannt.
Die Hauptaufgabe eines höchsten Gerichts, so führte der Vorsitzende in der Urteilsbegründung oit«, fei Ergründung des wahren Sachverhalts, oer a!(iin durch die Vernehmung der verletzten Zeugen dicht ermittelt werden könne. Es feien auch Die fojiale Gesinnung eines Betriebsfuhrers und der 2u sichtspersonen und die Derhättniffe des Betriebes in allgemeinen zu berücksichtigen. 5n der er, e i^sianzlichen Verhandlung habe eine gewisse em- fiifge Beleuchtung geherrscht, da die Angeklagten dicht vertreten waren. Heute habe man tz oer Mimen können und man habe auch ihre! Z-ug Mrt; dadurch sei ein wesentlich anderes Bild entarten. Die Angeklagten waren beschuldigt uno Dtrirteiü, daß sie unter Mißbrauch ihrer Macht fHBung die Ehre ihrer Gefolgschastsmitglieder dos» Billig verletzt hätten. Rach dem Ergebnis der -ve vrisoittnahme habe sich aber doch ergeben. Daß ßg'üblichen Mitglieder des Betriebs ihre Pfl G-
** Vorauszahlungen auf bi e Ge - oerbe- und Grund steuer für 19 41 nxr» en In einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters im heutigen Anzeigenteil angefordert.
** Gesangverein „.>) e i t e r r e 1t". Dieser läge hielt der Gesangverein „Heiterkeit" seine erste Zeneralversammlung während des Krieges im Lchipkapaß" ab, die eine stattliche Anzahl Sänger ereinigte. Rach dem Rechenschaftsbericht, bei dem uch der gefallenen und verftorbenen Mitglieder in hrender Weise gedacht wurde, erfolgte die ein- immige Wiederwahl des feiiherigen Vereinsführers 1 dam Uhrhan. Für Karfreitag wurde ein Be» 4ch des befreundeten Gesangvereins „Sängerkranz" ii Grünberg vorgesehen. Einige frohe Lieder be- blossen in würdiger Weise die Versammlung. — 'm Sonntagvormittag bradjte der Verein in der leilftätte Seltersberg und im Evangelischen Schwe- lernhaus einige L'eder unter Leitung seines Diri- i?nfen Scdä ' er zum Dortron
** Immer j e re i t fein! Wo eine wachsame, richtig ausgebildete und mit den notwendigen b.'lbftschutzaeräten ausgerüstete Luftschutzgemein- shaft ihre Pflicht erfüllt, da wird, wie die Praxis Inmer wieder lehrt, jede Brandbombe schnell un» shädlich gemacht, feder Entstehungsbrand nieberge- klmpst. Wer sein Haus und seine Wohnung vor kchaden bewahren will, der muß immer bereit und Immer gerüstet fein. „Die Sirene", die illustrierte Zeitschrift des Reichsluitschutzbundes, vermittelt Ären Lesern ein „Praktikum der Brandbekämp- fvrq für i'-b^rm-inn ^m ne ^stm fteft m rd b?» scnders gründlich in Wort und Bild der Gebrauch br Luftschutzhandspritz^ gezeigt. Zwei Bildersetten machen mit einem neuen, wirkungsvollen Werte» litlel des Reichsluftschutzbundes bekannt, heiteren eichnungen mit Derien in Postkarten» und Plattform, die eindringlich die wichtigsten Forderun» tn des Luftschutzes erläutern.
Oer Gewaltverbrecher Mager hingerichtet.
LPD. Frankfurt a. TI, 8. April. Di- Iusti,- p effefteüe Frankfurt a. M. teilt mit: Arn 8. Apr.l l'41 ist der vom Sondcrgericht Frankfurt a. M. am i März 1941 verurteilte Gewattoerbrecher Lothar Rager aus Heidelberg h i n g e r i ch t e t worden. Rager hat am 25. Februar 1941 in Heidelberg einen Iustizbeamten durch einen Kopfschuß schwer °crl-tzt, in Frankfurt a. M. einen Raubüberfall versucht, am gleichen Tage auf einen Kriminalbeamten mehrere Schüsse abgegeben und am nächsten Tage in Wiesbaden mehrmals auf Kriminalbeamte gestossen.
Aus 6er engeren Heimat
fl e l m a n n als Volks» verkchrsurrein Alsfeld^ und wirt in das Vereins» ndsätzlich jeder, der sich reg-ister eingetragen. Die Ia-hresmitgiie-dsbeiträge .reift als solcher gilt werten nach der neuen Satzung für die einzelne
Broden, Duisburg).
nun zu den Endspielen um die deutsche Melsterfchaft
Kreis Alsfeld.
e r t e
r s»
stige juristische Personcn oerlchiedcn festgesetzt.
A Alsfeld 7. April. Der V H C. »Zweig»
LPD. Frankfurt a. M., 9. April. Aus zweier» ly Gründen erachtete das Sondergericht Frankfurt den 30jährigen Erwin D i e g e l m a n n als Volks,
dessen Verbandberichts vom Jahre 1940.
Kreis Böbingen.
(I) Schotten, 7. Avril. Im 68. Lebensjahr verstarb der hiesige, weithin bekannte Strumpfwarenfabrikant Christian E i ß f e l l e r. Durch rastlosen Fleiß war es ihm gelungen, in zäher Lebensarbeit seinen Betrieb auf eine beachtliche Höhe zu führen. Der hochangesehene, kerndeutsche Mann bekleidete eine Reihe von Ehrenämtern; so war er
(Sachsen) als Meister hinzu. Es fehlen jetzt nur noch die Meister von Ostmark und Bayern.
Die Berliner Berufsboxkämpfe mit dem Hauptkampf Reusel — Kölblin mußten wegen einer Erkrankung Reusels vom 13. auf den 27. April verschoben werden.
Der Linzer Boxoergleichskarnpf zwischen der Ostmark und Pommern ergab einen 7:3- Sieg der Ostmärker, wobei das Unentschieden des Stettiner Schwergewichtlers Lindlar gegen Wei- dinger bemerkenswert ist.
Die Freistil-Meisterschaften der Ringer von Deutchland werden am 3. und 4. Mai entschieden. In Mainz treten die Bewerber der Bantam», Feder». Welter» und Mittelgewichtsklasse an, während in Neuaubing im Leicht», Halbschwer- und Schwergewicht gekämpft wird.
Südwest schlug Württemberg in Mainz im ersten Ringer-Dergleichskampf, der zum Reichsmettbewerb der Bereichsmannschaften zähtt, mit 5:2 Punkten.
Schwedens Hallentennis-Meisterschaften wurden in Stockholm entschieden. Der Titel im Mannereinzel fiel an Nisse Rohlsson (6:3, 11:9, 9:7 gegen Schröber) und im Fraueneinzel fiente hals. Das Männerdoppel gewänne« Oeftberg/Rohlsfon.
aufs beste bewährt.
Kreis Marburg..
*Nordeck,7. April. Der weit über die Grenzen feines Heimatortes hinaus bekannte Gastwirt Hein» rich Stelzenbach feierte heute bei guter Gesundheit seinen 7 5. Geburtstag. Möge dem Jubilar noch ein schöner Lebensabend beschieden fein.
Oer Führer als Ehrenpate.
LPD. Sieburg, 9. April. Der Führer hat bei dem zehnten Kind, einem Mädchen, der Familie Adam Müller in Dieburg die Ehrenpatenschaft übernommen und ein Geldgeschenk überreichen lassen.
Feldp"stsendunaen beraubt.
vier Jahre Zuchthaus.
Berufsgruppen, Einzelpersonen, Beherbergungsstätten, sonsti-ge gewertl-iche und kaufmännische Betriebe, Derkehrsunleme'hmen, Gemeinden und son-
schädling: einmal, weil grum , w , .
an Feldpostsendungen vergreift, als solcher gilt, dann aber auch, weil dieser Angeklagte unter Ausnutzung der Verdunkelung seine Verbrechen begangen hatte. Der Angeklagte war 1939 in den Postdtenst gekommen und wurde Mitte Februar d. I. verhaftet, nachdem er seit November v. I. Amtsunterschlagungen usw. begangen hatte. Er eignete sich etwa 25—30 Postsendungen, darunter auch Feldpostsendungen an. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu 4 Jahren Zuchthaus, 50 NM. Geldstrafe und 4 Jahren Ehrverlust.
Vailernwald wird vom Reichssorflami betreut
Jn Oberhessen etwa 8 000 bis 10 000 Morgen.
im vergangenen Jahve fortgesetzt. Aus Grund her Iahresrechming 1940 ergab sich ein Vereinsv^r» mögen von 2435,13 RM. Dem Rechner, Stadt» inspektor S e i p p e l, wurde Entlastung erteilt. AlsÄ-ann gelangte die vom Reichsfrerndcnverkehrs- oerbanö ausgcarteitete neue Mustersatzung £ur Vorlage, die von allen Derkehrsvereinen einzusuh- reu ist. Sie stellt den Ge-sichtspuntt der Gemein» nütziakeit der Bestrebungen der Derkehrsoereine in den Vortermund. Nach Erläuterung der Satzung durch den Vorsitzenden erfolgte deren Annahme. Der Verein führt künftig die Bezeichnung „Fremden-
ten keineswegs so erfüllt hätten, wie man das in heutiger Zeit, wo alle mit angespannten Kräften arbeiten, von einem jeden und auch von ihnen oer- langen müsse. In allen Fällen habe sich ergeben, daß die Iunaen in den unter Anklaae stehenden Fällen sich häufig von der Arbeit drückten, daß sie den Angeklagten gegenüber mit Unwahrheiten um» gingen und sich sogar ihren Anordnungen wider- setzten. Lehrlingen gegenüber hat der Betriebsherr Züchtigungsrecht. Aber die Jungen waren HUfs» arbeiten Immerhin habe die Beweisaufnahme er- geben, daß sie allesamt noch start erziehungsbe» dürftig seien. ,
Dem Betriebsführer Albert Konzelmann fen. fei eine böswillige Ehrverletzung nicht nachgewiesen. Er habe dem Arbeiter in dem einen gegen ihn
zur Anklage stehenden Fall Vorwürfe — berechtigte Vorwürfe — gemacht, aber daß er ihn Lügner nannte, habe die Beweisaufnahme nicht erwiesen. Bei Robert Konzelmann habe sich ergeben, daß er zwar seine Machtbefugnis überschrit» ten habe, aber er wurde in allen Fällen durch das undisziplinierte Verhalten der Jungen gereizt. Einer der Jungen gab heute zu, daß er in der ersten Instanz die Unwahrheit gesagt habe, und zwei andere Jungen wurden der Unwahrheit überführt. Er habe in berechtigter Empörung gehandelt, und eine asoziale und unanständige Gesinnung sei ihm daher keineswegs nachgewiesen. Das Gericht sprach des» halb die beiden Brüder unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils frei
Albert Konzelmann jun. dagegen habe tatsächlich
Durch eine Vereinbarung und gemeinsame Anordnung des Reichsforstmelsters, Reichsmarschalls Hermann Göring, und des Reichsmmifters für Ernährung und Landwirtschaft, Reichsbauernführers Darr4, ist eine gemeinsame Organisation der Reichsforstverwaltung und des Reichsnährstandes zur forstlichen Betreuung des deutschen Privatwaldes eingerichtet worden. Damit unterstehen künftighin die Forstdienststellen des Reichsnährstandes dem Reichsforstmeister, durch den auch die Betreuung des Privatwatdes übernommen wird.
In unserem oberhessischen Heimatgebiet ist als Prioatwald im Sinne dieser Anordnung der sog. Bauernwald, also der Forstbesitz einzelner Bauern oder Gutswirtschaften, anzusehen. Der Bauernwald in Oberhessen, der aus vielen Einzelstücken besteht, stellt insgesamt eine Waldfläche von etwa 2000 bis 2500 Hektar, also rund 8000 bis 10000 Morgen dar. Der größte Teil dieses Waldbesitzes dürfte in den Dogelsbergkrei- f e n zu suchen fein. Der Forstschutz in diesen Waldungen wurde seither von den staatlichen Forst» ämtern ausgeübt, während die Bewirtschaftung des Waldes und insbesondere die Verwertung des Holzes dem freien Ermessen der Eigentümer überlassen war. An den Forstschutzmaßnahmen durch die Organe der staatlichen Forstverwaltung wird sich nähere Anordnungen sind allerdings noch nicht ergangen — wohl auch künftiahin nichts ändern, dagegen dürften hinsichtlich der Bewirtschaftung dieser Wälder und vielleicht auch bis zu einem gewissen Grade bei der Verwertung des Holzertrags mancherlei neue Maßnahmen zu eruarten (ein, die sich natürlich in den Rahmen der Gesamtforstwirtschaft einfügen werten. Den Forstbeainten und allen Mitarbeitern der staatlichen Forstbehörden ist besonders zur Pflicht gemacht worden, daß sie sich den neuen Ausgaoen und den besonderen Belangen des Privatwaldes mit aller Sorgfalt und Hingabe in voller Aufgeschlossenheit für die Erfordernisse dieser Waldungen widmen müssen. Alle Forstdienststellen, denen die Betreuung von Privatwald obliegt, sollen sich von einseitiger forstfiskalischer Berufsauffassung frei machen und als Sachwalter der forstwirtschaftlichen Gesamtbelange entscheiden und handeln. Im Widerstreit der Belange sind die gesamtwirtschaftlichen Erfordernisse in den Vordergrund zu stellen, und ist ein gerechter Ausgleich anzustreben. Bei der Förderung der Prioatforstwirtschaft durch die Organe der Forstverwaltung, fei es im Wege der Forstaufsicht ober der forstlichen Betreuung, soll stets in erster Linie der Grundsatz gelten, daß es mehr auf Beratung. Uebcrzeugung und Unterstützung der Privatwaldbesitzer ankommt, als auf Anwendung
3 Alsfeld, 7. April. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g als Leiter der ßrem» denverkrtrsgemü-inde Alsfeld hielt der V und Derfchönerungsverein Alsfeld feine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Die Skreins tätigt eit war durch die Kriegsoerhältniffe beeinträchtigt. Die in der vorletzten Versammlung beschlossenen baulichen Anlagen mußten zurückgestellt werden. Die Werbetätigkeit durch Verteilung und Verwendung der Werbefaltblätter wurde auch
staallichen Zwanges, die nur als letztes Mittel bei nicht gutwilligen Waldbesitzern in Betracht kommen soll.
Die Verwaltung der städtischen Forsten, also z. B. unseres Gießener Stadlwaldes, und Der gemeindeeigenen Waldunaen, die bisher schon von den staatlichen Forstbehörden mit betreut wurden, wird durch die Neuregelung nicht berührt. Ebenso gilt die neue Anordnung nicht für die großen Prioatforsten, die eine vom Staat anerkannte und nach staatlichen Grundsätzen aufgebaute eigene Forstverwaltung haben, wie z. B. in Oberhessen die Verwaltung Der Fürstlich Lichschen, der Gräflich Laubachschen, der Schlitzer, der Riedeselschen und der Fürstlich Büding- schen Forsten. Diese Forstverwaltungen unterstehen bereits einer gewissen staatlichen Aufsicht, Den Forst« schütz üben sie Durch ihre eigenen Organe aus. Hinsichtlich Der Verwertung Des Holzes im Kriege unterliegen auch Die privaten Forstverwaltungen Den kriegswirtschaftlichen Anordnungen des Reiches.
Mit dem Wald ist das Wild untrennbar verbunden. So ist es denn naheliegend, bei diesem Blick auf die neue Anordnung zur Betreuung des Bauernwaldes die Aufmerksamkeit kurz auch Dem asgen- wärtigen Stand der Jagd in unseren heimischen Waldungen zuzuwenden. Zur Zeit sind die Jäger mit der neuen Wildzählung beschäftigt, die als Grundlage für Die diesjährigen Abfchugpläne mit aller Sorgfalt vorgenommen werden muß. In den nächsten Wochen werden bann von Den Kreis- jägermeiftern Die von Den Jägern eingereichten Ad- jchußpläne geprüft und genehmigt werden, lieber die Aussichten Der diesjährigen Jagdzeit läßt sich heute noch nichts Abschließendes sagen. Jedoch kann erfreulicherweise festgestellt werden, daß beim Rehwild die Verluste infolge des strengen Winters 1939/40 £um Glück nicht so groß sind, wie man ursprünglich angenommen hatte. Der gegenwärtige befriedigende Rehbcstand in unseren heimischen Wäldern ist nicht zuletzt auch der verständnisvollen weidgerechten Ausübung der Jagd durch unsere ober- hessische Jägerschaft zu verdanken, die in Der verflossenen Jagdzeit den Abschuß weitaehend einge» schränkt hat, um Die Durch den harten Winter 1939/40 entstandenen Verluste an Rehwild nach bester Möglichkeit auszugleichen. Dagegen ist, wie ein vorläufiger Ueberbütf zeigt, in der Niederwildjagd, also beim Hasen und bei den Rebhühnern, mit einem ziemlichen Rückgang des Bestandes zu rechnen. Man Darf aber wohl die Hoffnung hegen, daß die jetzigen Bestände an Niederwild sich im Verlause der nächsten Monate gut entwickeln und zum Herbst doch noch ein annehmbares Jagdergebnis bringen werten. B.
schäften in Daubringen zu einem Freundschaftsspiel. Der Ausgang des Spieles ist offen. Vorher werden sich die Schülermannschaften Der beiDen Vereine
GA.Sport.
Oeusscke ^ußba'l-Meistri schaff.
Der Spielplan für Den 20. April. 1
Die Gruppenspiele zur deutschen Fußballmeisterschaft werten am 20. April mit folgenden acht Begegnungen fortgesetzt:
Gruppe la: Preußen Danzig — Vorwärts- Rasensport Gleiwitz in Danzig (Albert-Forster- Kampsbahn; Schiedsrichter Hoffmann, Berlin).
Gruppe lb: Dresdner SC. — NSTG. Prag in Dresden (Ostragehege; Schiedsrichter Hecht, Halle).
Gruppe 2a: 1 SD. Jena — VfB. Königsberg in Jena (Schiedsrichter Fiedler, Kulmbach).
Grupoe 2b: Schalke 04 — Borussia Fulda in Gelsenkirchen (Glück-auf-Kampfbahn; Schiedsrichter.
gefehlt. Er habe übertrieben und Die Belange der Leute außer acht gelassen. Strafmildernd komme jedoch in Betracht, daß es seine Pflicht war, dachr zu sorgen, daß in der Firma mit ihren Sonderauf- gaben sich jeder stillschweigend einzufügen habe. Eine Strafe wie die früher erkannte. Die schwerste, die überhaupt verhängt werden könne, entspreche deshalb u.m Strafzweck — nämlich erzieherisch zu mitten — nicht. Das Gericht erkannte deshalb unter Verwerfung der Berufung des Angeklagten Al- bert Konzelmann jun. gegen ihn auf eine Geldstrafe von 500 RM.,
Wer gibt den Bornamen?
Gelegentlich eines gerichtlichen Streitfalles ist m der Oesfenllichkeit wieder die Frage au;getaucht, wie es mit dem Recht der Namensgebung für Neugeborene steht. Während der Vater verreist war, hatte die Mutter Die Geburt auf dem Standesamt anmelden lassen und dabei auch Vornamen angegeben, die eingetragen wurden. Als der Vater heim- kehrte, erklärte er sich mit den bestimmten Vornamen nicht einoerstanoen, sondern wünscht« andere. Das Amtsgericht lehnte eine Berichtigung ab. Auf Beschwerte ordnete aber das Landgericht Die Berichtigung nach Dem Willen des Vaters an mit Der Begründung, daß es ein Ausfluß .des Personen- versorgerechts sei, Die Vornamen zu bestimmen und daß dieses Recht nach § 1627 BGB. dem Vater zustehe.
Dr. Otto Stolze l, Marburg, sttmmt in der „Zeitschrift für Standesamtswesen" dem Landgericht zu. Es wäre aber nicht genau, anzunehm:n, day nun unter allen Umständen der eheliche Vater Recht und Pflicht hätte, die Vornamen zu bestimmen. Auch wenn her Vater erklärungsfähig ist. steht die Mutter dem Datergrundsätz- l i ch gleich, Denn wenngleich Der Vater an erster Stelle im Gesetz aufgesührt wird, sagt das Gesetz doch weiter, daß neben Dem Vater auch bie Mutter das Sorgerecht hat. Bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen Den Eltern geht die Mei- ung des Vaters vor. Wenn also Der Vater nicht selbst vor dem Standesbeamten erscheint, und er auch nach Angabe des zur Anmeldung Erschienenen nicht die genannten Vornamen gebilligt hat, d^nn muß der Standesbeamte fol-gendes beachten: Hat Der Vater sich noch nicht erklärt, so sind die von der Mutter gewählten Vornamen nur dann einzutragen, wenn das Wahlrecht aus sie übergegangen ist oder wenn der Vater bis zum Ende der Frist von der Möglichkeit einer Erklärung keinen Gebrauch gemacht hat. Die Frist zur Anmeldung der Neugeborenen auf dem Standesamt und damit der Namensnennung läuft am siebenten Tage nach Der Geburt ab. Nur in Ausnahme fällen kann eine sog. Dormeldung der Grtnrt auf dem Standesamt eroWn, worauf eine Fristverlängerung bis zu drei Monaten möglich ift 5st jedoch die Frist abgetaufen, ohne daß der Vater von feinem Recht der Dornamensgedung Gebrauch gemacht hat, dann muß die Erklärung der Frau als endgültig angesehen werten. Ein" foatere Aeuße- rung des Vaters kann in solchen Fällen unbeachtet bleiben. Im vorliegenden Falle hatte aber die Namensnennung stattgefunden, als der Vater sich noch äußern konnte.
Landkreis löicijen.
5 Albach, 10. April. Am 12. April kann unser Mitbürger KarlArnold seinen 8 0. Geburts- t a g feiern. Er erfreut sich für fein hohes Alter noch einer verhältnismäßig auten Gesundheit. Am 4. Januar d. I. konnte er Die goldene Hochzeit feiern. Dem alten Herrn unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage.
* Reiskirchen, 10. April. Das Fest Der ao i- denen Hochzeit begehen am 12. April Der Stra» ßenwärter a. D. Heinrich Geiß unD Frau Wilhelmine, geb. Appel. Der Jubilar war von 1890 bis 1897 in Grünberg Straßenwärter und von Da ab in Reiskirchen bis 1926, wo er seinen Beruf wegen Krankheit aufgeben mußte. Leider läßt Die Gesundheit des Jubilars in letzter Zeit zu wünschen übrig. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glück- wünsch.
* Londorf, 9. April. Der Schreinermeister Adam Pfeiff von hier, der als Unteroffizier am Weltkrieg teilgenommen hat und in diesem Krisg im Westen steht, wurde zum Feldwebel befördert.
messen.
Kurze Sportnotizen.
Der 4 0. Turn-Städtekampf zwischen Berlin, Hamburg und Leipzig wurde in Berlin von den Gastgebern mit 877,8 Punkten gewonnen. Leipzia kam mit 856,5 Punkten vor Hamburg (856,5) auf Den zweiten Platz. Bester Einzelturner war Sich (Berlin) mit 117,3 Punkten vor Haustein (Leipzig) mit 114,8 Punkten.
19 Handball-Dereichsmeister stehen
im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, ferner Ehrenmitglied des Schottener Männerchors 1837, äu dessen ältesten aktiven Sängern er aehörte, wei- ter Vorstandsmitglied und einstiger Mitbegründer '«w gu uch u,huipicich um mc ucuiiujt Der Vogel-derger Dolksbank und ausführendes bereit. Am Sonntag kamen SA. Frankfurt (Südweltliches Mitglied des Kirchenvorstandes. In allen rvest), Desiau J)8 (TOilte) und TSV. 67 Leipzig diesen Aemtern hat er sich durch treue Mitarbeit
verein Alsfeld hielt unter Vorsitz von Bürger-, Proben, Duisburg)
meister Dr. So (fing seine diesjährige ordentliche', ®ruPP*3: Tus. Helene Essen — FC 93 Mul- Mitglied-rversammlunc) ab. Aus dem Jahrecbericht, hau,en m Essen (Altenessen; Schiedsrichter Kor- des Vorsitzenden war ju entnehmen, daß Der Verein ^nnrtausJ8aD Oeynhausen); Kickers Offenbach -- seine regelmäßige Wandertätigkeit auch während ™ .^oln in Frankfurt Q M (Eintracht-Platz; des Krieges aufrechterhält. Im Jahre 1940 wurden Schiedsrichter Kruspe, Mein innen).
15 planmäßige Wanderungen durchgeführt. An elf!. PFc 1^0 München — VfL. Neckarau Mitglieder konnte für fleißiges Wandern das gob.Lunchen .(Yans-Zifch-Stadion; Schiedsnch er dene Wanderzeichen des DHC. verliehen werden. §5$au, Napld Wien — Stuttgarter
Die Iahresrechnung 1940 schloß mit einem Kaffen- Kickers in Wien (Prater-Stadion; Schiedsrichter bestand von 50,57 RM. ab. Der Mitgliederbestand ^eidjel, Troppau).
betragt jur Zeit 90 Personen. Arn Schluffe der Fußball M O^ubringea.
.Mitgliederversammlung gab der Vorsitzende einen' , . « ~ K . - *
I in'eressanten Usberblick über den Bestand und die Daubriugsu 1. llugeud — DsB.-R. Gieheu 1.3ugeuD. । Mitgliederstärkeverhältniffe des Reichsverbandes Der | Am morgigen Karfreitag treffen sich beide Mann- Deutschen Gedirgs- und Wandervereine auf Grund schäften in Daubringen zu einem Freundschaftsspiel.


