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sehungen, auf denen die Gesundheitspolitik plan» mäßig weiterbauen kann. Sie stellt daher, wenn sie in aroßzügigem Maße der Bevölkerung nahege» bracht und von dieser anerkannt wird, einen ent- scheidenden Sektor der Gesundheitspolitik dar. auf dem sich alle weiteren Erfolge aufbauen Das Beispiel des Wirkens des Winterhilfswerkes des deutschen Volkes und der NS.-Dolkswohlfcchrt mag dieses Beispiel erhärten.

Hier begegnen sich sozialpolitische und gesundheits­führende Zielsetzungen zu einer in der Geschichte der Völker einmaligen Ausweitung. Es unterliegt zum Beispiel gar keinem Zweifel, daß die Tatsache einer Erholungsoerschickung von insgesamt vier Millionen Kindern einen ungeheuren Beitrag zur Gesundheits- führung des deutschen Volkes darstellt. Dabei ist es zunächst vollkommen gleichgültig, ob diese Ver­schickung in jedem einzelnen Fall die für das betref­fende Kind allein richtige und ausreichende Maß­nahme darstellt. Wichtig dagegen ist, daß durch die Aenderunq der Umwelt und die menschliche Güte jener Familien, die ein fremdes Kind für die Zeit her Erholung als eigen aufnahmen, eine Lebens­widerstandskraft und eine seelische Stärkung in einem Maße erreicht wurde, für das uns die Briefe der Eltern immer wieder einzigartige doku­mentarische Beweise sind.

Die Besserung der Leistungen der Kinder in der Schule sind wiederum ein Ergebnis des inneren Auf­triebs, der zunächst durch eine sozialpolitische Maß­nahme erreicht wurde, die sich wiederum darüber hinaus noch als eine ungeheure sozialistische Tat aus­wirkte. Die Verlagerung des Schwergewichts der Kinderlandoerschickung auf die Heimoer­schickung unter ärztlicher Betreuung stellte den nächsten Schritt einer immer weiter sich vertiefenden Arbeit dar, die nunmehr schon bewußte gradlinige Forderungen gesundheitspolitischer Namr verwirk­lichen.

Der neue Typ der NS.-Schwester als Ge- meindeschwester kennzeichnet diese Entwicklung vielleicht am deutlichsten. Ihr dient die Ausbildung im Krankenhaus gewissermaßen als Werkzeug, um ihren weltanschaulichen Auftrag erfüllen zu können. Nur wer die Einsamkeit ferner, abgelegener Gebiete und die Säuglingssterblichkeitsziffern in diesen Ge­bieten kennt und diese Tatsachen nicht nur als ein Ergebnis unzureichender ärztlicher Versorgung, son­dern auch als Folge der Not betrachtet, kann ermes­sen, in wie starkem Maße die NS.-Schwester a l s T re uhänder der Volksgesundheit in Er­scheinung getreten ist. Es soll keinesweg die Bedeu­tung anderer Berufe geschmälert werden, die auf diesem Gebiet immer erfolgreich tätig waren, aber erst der Ausbau der HilfsstellenMutter und Kind" zu einem gewaltigen Bereich seelischer Kraft hat die Voraussetzungen geschaffen, die ins- gesamt den schönsten Ausdruck des lebendigen Lebens erzielten, zuversichtlich und im Bewußtsein eines neuen Lebensglückes neues Leben erzeugen zu wol­len.

Was hier die behördliche Fürsorge erreichen konnte, steht in keinem Verhältnis zu den Möglich­keiten, die heute durch die immer weiter sich ent» weckelnde Vertiefung der NSV.-Arbeit und durch die Mithilfe aller deutschen Volksgenossen möglich geworden sind. Die Arbeitsverbindung mit den staatlichen Stellen und die ärztliche Führung sind die Kennzeichen einer Entwicklung, die in der Dynamik des Auftrags des Führers liegt. Die starke Ein­schaltung von Laienkräften, insbesondere in den HilfsstellenMutter und Kind", muß nach den bisherigen Erfahrungen als die psychologisch beste Möglichkeit angesehen werden, dem ihnen ent­gegengebrachten Vertrauen durch Vertrauen wieder­um zu begegnen. Den Laienkräften wird manches gesagt werden, was der nicht ortsansässigen Fach­kraft durchaus nicht immer gesagt werden würde. Und so entsteht in der Arbeitsgemeinschaft der Frau mit dem gesunden Menschenverstand und der Fach­kraft eine Volksnähe, die durch kein irgendwie an­ders geartetes Mittel erreicht werden könnte. So wird in der Zusammenarbeit der beteiligten Stel­len von Partei und Staat eine Gesundheitspolitik in die Praxis umgesetzt, für die auf dem Sektor des HilfswerkesMutter und Kind" die HilfsstelleMut­ter und Kind" der Partei der überzeugendste Aus­druck fein dürste.

Die Kindergartenarbeit der NSV. stellte jenen Sektor des Hilfswerkes dar, der die wohl schönste Entwicklung genommen hat seit jener Zeit, als Fröbel die ersten Grundlagen zunächst einer Kin­derbewahrung und pädagogischen Einflußsphäre schuf. Auch hier ergibt sich aus der ständigen Verbindung der Kindergärtnerin mit der ihr anvertrauten jüng­sten Generation des deutschen Volkes eine gewal­tige Aufgabe der biologischen und sozialpädagogischen Betreuung. Noch ist nicht abzusehen, welche Entwick- luna dem Kindergarten noch bevorsteht, wenn er t die Kräfte vorhanden sein werden, deren Entwicklung und Ausbildung etlicher Jahre bedarf. Eines ist sicher, heute schon bietet das nationalsozialistische Deutsch­land mit den vielfältigen Einrichtungen der Partei ein Bild überzeugender Einheitlich­keit in der Zielsetzung aller Kräfte auf die Ge- sundheitsführung der gesamten deutschen Jugend.

Wo wäre die erzieherische Kraft, die an dem Ge- danken der Gesundheitsfuhrung überhaupt vorbei­gehen könnte? Mit den steigenden Mitteln des W i n- t e r h i l f s w e r k e s und den Sonderpenden, über die heute die NSV. verfügt, wird das Ziel einer nationalsozialistischen Volkspflege immer stär­ker sichtbar. Was hier in der ersten Zeit nach der Gründung der Nationalsozialistischen Dolkswohlfahrt von den damaligen Aerzten schon verkündet wurde, nimmt nunmehr die Form an, die das Werk der Erfüllung nahebringt. Wenn heute die NSV. den staatlichen Gesundheitsämtern Millionest für eine planmäßige Betreuung der Säuglinge und Klein­kinder, Vigantol, Cebion u. a. zur Verfügung stellt, wenn in der Schulzahnpflege Einrichtungen geschaffen wurden, für die aus der NSV. die Mittel flössen, so beweist diese Tatsache, in wie weitem Um» fang heute die Lücke geschlossen wird, die zwangs­läufig in der staatlichen Gesundheitsführung noch vorhanden ist, deren Vorhandensein aber in groß­zügigster Weise von der Partei als Aufgabe einer Ueberwindung angesehen wird. In der Zusammen­arbeit mit dem Amt Gesundheit der NSV. vollzieht sich so eine Arbeitsharmonie, die dem Außenstehen­den nicht immer bewußt wird, deren Leistung aber in der biologischen Gesunderhaltung und Förderung der Gesundheit unserer ganzen deutschen Jugend und unserer Mütter zum Ausdruck kommt.

Werner Reher.

Ungewöhnlich starker" Luftangriff.

Neu y ork, 9. März. (DNB.) Nach einem Be­richt der amerikanischen Agentur Associated Preß hat die deutsche Lukiwaffe in der Nacht zum Sonn­tag einen, wie es heißt,ungewöhnlich schweren" Luftangriff gegen London durchgeführt. Sechs oder sieben Angriffswellen seien über

, die Stadt hinweggegangen. Bald nach Eintritt des Fliegeralarms am Samstagabend habe schweres Flakfeuer eingefetzt, Hunderte von schweren Spreng­bomben seien auf einem Bezirk der britischen Haupt­stadt abgeworfen worden Der Angriff habe mit feiner Gewalt an die schweren Blitzangriffe :m letzten Herbst erinnert Auch United Preß spricht von einem äußerst heftigen Angriff und betont, daß das Flakfeuer das stärkste gewesen sei, das man seit Monaten gehört habe.

Neuer Sonderdetegierter Roosevelts nach London.

Washington, 9. März. (Europapreß.) Wie aus dem Weißen Haus mitgeteilt wird, wird sich am Montag der Neuyorker Bankier Avervill Har­riman, Der Mitglied des Rüstungs-Ausschusses ist, nach London begeben. Er hat die Aufgabe, so heißt es in der Erklärung des Weißen Hauses, sämtliche Fragen, die die Krieasmaterial- lieferungen an das Empire sowie die Mög­lichkeit zur Beschleunigung der Lieferungen aus

Washington, 9. März. (Europapreß.) Nach Titägiger Aussprache hat der nordamerikanische Senat am Samstagabend das Englandhilfe-Gesetz m i t 6 0 gegen 31 Stimmen angenommen. Bei der Abstimmung stimmten f ü r das Gesetz 49 Demo­kraten, 10 Republikaner und ein Unabhängiger. Gegen das Gesetz stimmten 13 Demokraten, 17 Republikaner und ein Fortschrittler. Ein Demokrat und ein Republikaner enthielten sich der Stimme.

Die Schlußaussprache stand im Zeichen starker Ner- vosität. Während der Abstimmung über die Zusatz­anträge der Opposition wurde von der Tribüne plötz­lich eine mehrere Meter lange Fahne in den Sitzungs­saal hinabgelassen, deren weit sichtbare Aufschrift die Senatoren aufforderte, gegen die Vorlage zu stim­men. Eine Frau wurde auf der Stelle verhaftet und abgeführt. Im übrigen zeigte die letzte Senats­sitzung durch Anwesenheit von zwölf Polizisten ein ungewohntes Bild. Anträge, die sämtlich auf eine Begrenzung des Einsatzes der USA=<5treitfräfte auf die westliche Halbkugel abzielten, wurden a b g e ° lehnt. Die auf Regierungswunsch eingeschränkte Vor­lage des Senators Ellender, wonach das England- hilfegesetz die einschlägigen Verfassungsbeftimmungen bezüglich des Einsatzes der U8A.-Streitkräfte nicht berührt, fand mit 65:24 Stimmen Annahme. Da­durch wird der verfassungsmäßige Oberbefehl des Präsidenten über die Streitkräfte in keiner Weise eingeschränkt. Auch ein Zusatzantrag des Senators O'Mahoney, der Den Einsatz der LJSA.=$Iotte für Eskortierungszwecke außerhalb der westlichen Hemi­sphäre verbieten wollte, wurde abgelehnt. Mit 56:35 Stimmen sprach sich der Senat auch gegen die Vor­lage aus, die die Unterhaltung von Streitkräften unmvglichlich machen wollte innerhalb der von Präsident Roosevelt als Kampfzone bezeichneten Ge­biete.

Das Englandhilfegesetz war im nordamerikani­schen Bundeskongreß alsGesetzesvorlage Nr. 1776" eingebracht worden. Diele Nummer, die dem Jahre der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staa­ten von Nordamerika entspricht, hat das Gesetz sicherlich nicht ganz zufällig erhalten. Das Gesetz zählt in feinem ersten Abschnitt die der Landes­verteidigung dienenden Gegenstände im einzelnen auf, und zwar Waffen, Munition, Luftfahrzeuge, Schiffe ober Boote, Maschinen für die Erzeugung, Reparatur, Herstellung, Instandhaltung und Bedie­nung solcher Gegenstände, ferner Material, das Be-

Rorn, 9. März. (Europapreß.) England und die Vereinigten Staaten von Nordamerika, so äußert ich die römische Sonntagspresse, lassen nichts unver- ucht, um gegen die von den Achsenmächten geschas- ene und erhaltene Ruhe zu wühlen. Hinsichtlich eines Erfolges dieser Wühlereien gebe sich aber Washing­ton eitlen Hoffnungen hin. Nicht nur bei den Achsen­mächten, sondern auch in Bulgarien herrsche Gewiß­heit darüber, und auch in Ungarn seien sich die poli­tischen Kreise einig, daß England die auf dem Bal­kan verlorenen Stellungen nicht zurückerobern könne. Gestern, so schreibtGiornale d'Jtalia", habe ich nun auch der Handlanger der englischen Regie­rung, Bene sch, zu Wort gemeldet und das j u ; oslawische Volk aufgeforbert, sich gegen die Achse zu stellen; es solle auf dem für das englische Imperium so schwierig aemorbcnen Weg mitmar» schieren. Sowohl in Washington als auch in Lon­don baue man die eigenen Schachzüge auf einer an­genommenen jugoslawischen politischen Unfähigkeit in ber Beurteilung der Lage auf. In Wahrheit aber be­wiesen die verzweifelten, angstvollen Bemühungen nach neuen Verbündeten das B e w u ß t s e i n d e r

den Vereinigten Staaten, betreffen, zu behandeln" Harriman wird von einem Stab von Sachverstän­digen begleitet, unter ihnen befinden sich Oberst Allen George Green als Vertreter des Kriegs- bepartements und Edwarb Warner als Vertreter ber Behörben für die Zivilluftfahrt.

Argentinien, Chile und die Antarktis.

Buenos Aires, 9. März. (Europapreß.) Der Präsident der argentinischen Antarktiskommission, Dr. Ruiz M o r e n o, hat sich am Sonntag zu einem Gedankenaustausch mit der chilenischen Ant- arktiskommission über die Teritorialansprüche Chiles und Argentiniens im Südpolargebiet nach Chile begeben. Die Notwendigkeit dieser Zusammenkunft hat sich durch ein Dekret der chilenischen Regierung ergeben, durch das Chile Südpolargebiete bean­sprucht, die teilweise sich mit dem von Argen­tinien geforderten Sektor überschneiden. Der von Argentinien daraufhin erfolgte Protest führte zu ber Vereinbarung, bie beiberfeitigen Ansprüche a u f dem Konferenzwege zu begrenzen.

stanbteile solcher Gegenstände bilbet, sowie alle Ein­zelteile solcher Gegenstänbe. Danach kann also f a st alles vom Präsidenten ber Vereinigten Staaten als ein der Landesverteidigung dienender Gegen­stand gekennzeichnet werden.

Der weitere Inhalt des Gesetzes beauftragt den Präsidenten, b i e Außenpolitik ber USA. ge­mäß bem Grunbsatz zu gestalten, baß d i e Siche rheit der Vereinigten Staaten von ber erfolgreichen Verteibigung ber bemokra- tischen ßänber in ber übrigen Welt abhängig ist. Zu biesem Zweck ermächtigt bie Vorlage ben Präsidenten, alle ber Landesverteidigung bienenden Gegenstände denjenigen Säubern, deren Verteibi­gung als lebenswichtig für bie USA. anzusehen ist, aus den Beständen ber USA.-Wehrmacht, ber Pro- buftion ber U8A.-Rüstungsindustrie sowie auf son­stige Weise beschafftes Material bis zu einem Ge­samtbeträge von 1,5 Millionen Dollar zu verleihen, zu verpachten ober gegen anbere Gegenstände aus» Mäuschen. Weitere Kriegsmittel, bie diese Summe wertmäßig überschreiten, können nur mit Zustim­mung des Bundeskongresses abgegeben werden.

Dem Präsidenten bleibt es überlassen, zu bestim­men, welche Länder er als lebenswichtig für die Existenz der USA. ansehen will. Auf frühere gesetz- liche Bestimmungen braucht er keinerlei Rücksicht zu nehmen. Einen besonders wichtigen Punkt des verabschiedeten Gesetzes bildet bie Ermächtigung bes Präsibenten, Informationen, die sich auf die Lan­desverteidigung beziehen, jeder von ihm bestimm­ten Regierung mitzuteilen. Er kann auch jeden ber Landesverteidigung dienenden Gegenstand für die Ausfuhr nach einem von ihm zu bestimmenden Lande freigeben und bie Bedingungen festfetzen, zu benen bie Abgabe erfolgen soll. Umgekehrt wirb ber Präsident auch ermächtigt, jeden ber Landesver- teibigung bienenben Gegenstand, der für bie USA. nützlich erscheint, von einem anderen Land käuflich zu erwerben. Schließlich gibt das Gesetz dem Präsi- benten bas Recht, bie norbamerikanischen Häfen unb Werften fremben Kriegsschiffen zur Reparatur unb Ausrüstung zu öff­nen. Weitgehende bem USA.-Präsidenten eilige» räumte Vollmachten können durch einfachen Be- schluß ber beiben Häuser bes Bundeskongresses jeberzeit widerrufen werden. Tritt dieser Fall nicht ein, erlischt bas Gesetz automatisch im Juni 1943.

eigenen Schwache. Nach Polen unb Griechen- lanb sichere man jetzt auch Jugoslawien Hilfe zu. Es sei unerforschbar, auf welchem Wege und in welcher Weise irgendein südosteuropäischer Staat eine angelsächsische Hilfe erhalten könnte, da doch der ganze Verkehr im Mittelmeer von ben Ber­einigten deutschen und italienischen Luftstreitkräften sowie von ber italienischen Kriegsmarine kontrolliert werde. Die Kriegsluft der in den Vereinigten Staa­ten herrschenden politischen Gruppe müsse nun wohl allen neutralen Staaten gefährlich erscheinen. Auch Popolo di Roma" bezeichnet bas offene (Eingreifen ber Diplomatie ber Vereinigten Staaten als ben Gipfelpunkt ber Feindseligkeit "gegenüber ber Achse bie nun bereits alle Dämme des Anstandes und der Vernunft durchbrochen habe.

Die ungarische presse gegen Roosevelts Sinmischungsveisuch. Budapest, 8. März. (Europapreß.) Das der

Regierung nahestehende Blatt ..Magyarorszag" be­saßt sich erneut mit dem Versuch Roosevelts, sicht

durch ein Garantieverfprechen an Jugoslawien kn die südosteuropäische Politik einzumischen. Sollte einer der halbamtlichen Abgesandten Roosevelts, wie sie zur Zeit bie ganze Welt bereisten unb als Vertraute bes Präsibenten Roosevelts" ober als Mitglieber ber engeren Umgebung Roosevelts" be­zeichnet mürben, bas fragliche Angebot gemacht haben, so würbe bas bas Gewicht einer amtlichen Mitteilung haben Diese Abgesandten täten so, als ob sie bevollmächtigte Minister wären.

DerPester Lloyd" bemerkt, bie prinzipiellen Stellungnahmen, bie von den beutschen unb italieni­schen Blättern an bieten Fall geknüpft werben, and Die sich mit ber Auffassung ber sübosteuropäischen ßänber vollinhaltlich decken, gehen von ber Tatsache aus. daß es im Interesse ber gedeihlichen Ent­wicklung der sübosteuropäischen Völker unzu­lässig ist, daß sich raumfrembe Einflüsse in ber Form von Blockbilbungen, Tenbenzen, Ga­rantie- und Hilfeangeboten, in ihre Angelegenheiten einmischen. Diese Länder lehn en es ab, durch politische Tendenzen von außer her, von ihrem na­türlichen Weg abgedrängt zu werden.

Angriffe auf Giarabub abgeschlagen.

Der italienische Bericht vom Samstag.

Rom, 6. Würz. (DRV.) Der italienische Wehr- machlberichl hat folgenden Wortlaut:

An der griechischen Front belegte unsere Luftwaffe feindliche Truppevlager. Truppenansamm- langen und Verteidigungsstellen mit Sprengbom­ben, Splitterbomben und Maschinengewehrfeuer.

3n Rordafrlka griff der Feind erneut Giarabub an. Der Angriff wurde aufgefangen und abgeschlagen. Unsere Flugzeuge haben den Hafen von Benghasi, einen Flugstützpunkt und eine feindliche Kraftwagenkolonne wirksam bombardiert.

3n Ostafrika feindliche (Einfluge auf einige Ortschaften in (Eritrea, die keinen Schaden verur­sachten.

3agdflugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben beim Flug über Malta im Luftkampf eine Hur­rikane sowie eine Blenheim abgeschossen und im Tiefflug ein Sunderland-Wasserflugzeug durch Ma­schinengewehrfeuer in Brand geschossen. (Ein Kriegsschiff von mittlerer Tonnage ist im Mitlelmeer aus nicht genau festgeftellten Ursachen untergegangen. Die Besatzung wurde größ­tenteils gerettet

Oer italienische Bericht vom Sonntag.

Rom, 9. März, (DRB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlauts

An der griechischen Front wurden feind­liche Angriffe im Abschnitt der 11. Armee durch un­sere Gegenangriffe glatt zurückgewiesen und dem Feind beträchtliche Verluste zugefügt Unsere Flieger­einheiten haben feindliche Stellungen, Batterien und Truppen intensiv mit Bomben und Maschinenge- wehrfeuer angegriffen und wichtige feindliche Stütz­punkte getroffen.

3n Rordafrlka hat unsere Luftwaffe militä­rische Stellungen in Bengasi sowie einen feindlichen Flugzeugstühpunkt in der Lyrenaika bombardiert

3n 0 ff a f r i f a hat eine unserer Abteilungen eine detachierte feindliche Abteilung im Abschnitt von fieren angegriffen und zerstört 3m Somali- Abschnitt haben unsere Flugzeuge britische Kraft­wagen und Panzerwagen bombardiert Feindliche Flugzeuge haben eine erstreische Ortschaft bombar­diert; keine Opfer noch Materialschaden. Am 7. März hoben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps einen Bombenangriff gegen militärische Anlagen Maltas durchgeführt

Entrüstung in Syrien.

Gegen die britischen Okkupationspläne.

Ankara, 9. März. (Europapreß.) Unter dem Druck der lebhaften Entrüstung der syrischen Be­völkerung, die das Bekanntwerden der bei tischen Pläne auf eine Besetzung des fran­zösischen Mandatsgebietes heroorgerufen hat, sah sich der englische Konsul in Beirut jetzt "zu einem offi­ziellen Dementi gezwungen. Er übermittelte dem französischen Oberkommissar eine Erklärung, daß England eine Besetzung Syriens nicht beabsich­tige. Gleichzeitig dementierte er den Artikel des Belgrader BlattesBreme", das die britischen Syrienpläne enthüllt hatte. Arabische Kreise schen­ken jedoch diesen englischen Dementis keinerlei Glauben, um so weniger, als der englische Aufmarsch längs der syrischen Grenze in Palästina und Transjordanien weitergeht und dabei besonders die Zusammenziehung starker Kon­tingente Panzerwagen auffällt. Gegen die bri. tischen Syrienpläne und die britische Diplomatie richtet nun auch die arabische Presse scharfe An­griffe.

Oer irakische Außenminister bei Eden in Kairo.

Beirut, 9. März. (Europapreß.) Der in Kairo eingetroffene irakische Außenminister Nashi el Sueidi, ist am Freitagvormittag mit dem briti­schen Außenminister Eden zu einer mehrstündigen Unterredung zusammengekommen. Die Zusammen­kunft fand im Hause der britischen Botschaft statt Ueber den Inhalt der Besprechungen wird von ira­kischer Seite erklärt, daß sie sich im Rahmen des irakisch-britischen Allianzvertrages bewegten. Am Samstag fand eine zweite Besprechung statt.

Zweiter Jahrestag der Gtaatsgründuna der Slowakei. P r e ß bürg, 10. März. (DNB. Funkspruch., Di- Slowakei begeht heute den zweiten Jahrestag ihrer Staatsarundung. Die Feierlichkeiten wurden mit einer slowakisch-deutschen Gedenkfeier für die Blut- opfcr des Kampfes um die Freiheit des Karpathen- raumes emgeleitet. Vor dem Pceßburger National- theater waren Hlinkagarde und Deutsche Partei auf. marschiert, während auf der Tribüne der Oberbe- ehlshaber der Hlinkagarde, Innenminister Mach, Verteidigungsminister Geckeral Catlos und der Generalsekretär der Volkspartei Dr. Medrecky owie Dolksgruppenführer Jng. Karmasin und als Ehrengast der deutsche Gesandte in Preßburg, Lud in, platzgenommen hatten. Innenminister Mach würdigte das Opfer der für die Freiheit ihrer Heimat m den letzten Jahrzehnten gefallenen Slo- waken. Seine Worte klangen in ein Bekenntnis zur deutsch-slowakischen Freundschaft aus.

Das Cnglandhilse-Geseh vom Senat der LlSA. angenommen.

®er Abgeordnete Dito Marcantonio (links oben mit dem Hut in der ausgestreckten

Hand) begrüßt hier eine riesige Zahl von sogenanntenFriedens-Demonstranten" vor dem Kapitol in Washington, m dem gerade der Senat über das Englandhilfe-Gesetz berät Der Abgeordnete wies in einer Ansprache an bie Demonstranten darauf hin, daß sie als Gegner des Englandhilfe-Gefetzes die Mobilmachung für den Frieden Amerikas" darstellen. (Associated-Preß-M.)

Vergebliche angelsächsische Bemühungen um den Balkan.