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Wachsende Lebenskraft

Unabwendbarkeit eines Schicksals in das Gegenteil

»n SS uM,eÄ 8= än= | Unabmenibarteit eines Schicks-.- das Gegenteil ionescu:Es kann nicht daoan die Rede sein, daß I zu verwandeln. Zweifelsohne Kegen auf dem Gebiet das rumänische Nationalvermögen verschleudert der Gefundheitssuhrung »es beugen $o es noch wird, Im Wirtschaftsleben Rumäniens werden Aufgaben vor uns, die gelost werden muffen Gita fremde Interessen und fremdes Kapital nur in be- es doch immer noch zahlreiche Volksgenossen, dl- sich stimmten Bremen Man «reifen können, und selbst in keiner Krankenversicherung bestnden wofür teils

Aufgaben vor uns, die gelöst werden müssen. Gibt

nehmen.

die

Der neueste Erfolg deutscher Schnellboote hat die

oielM nicht -tanÄ dl- chr zustehenden Stationen Verlust- der englischen 3°rft°-ersl°tte seit

Rumäniens wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Achse Nach Antonescus Besuch in Wien.

Tokio, 10. März. (Europapreß.) Nach der Einigung im indochinesisch-thailändischen Konflikt rechnet man mit der Unterzeichnung des Friedens­abkommens für Montag. Am SonntagoormitLag empfing Außenminister Ma t s u o k a den thailän­dischen Delegationsführer Fürst Varnaidza- kara Daraoarn, der die Annahme des japa-

Der große Erfolg, den die deutsche Schnellboot- roaffe in der Nacht zum Samstag erzielte, hat sich noch als wesentlich größer herausgestellt, als im Dehrmachtbericht gemeldet wurde. Troß ungün­stiger Wetterlage und stärkster Gegenwehr wurden durch Schnellboote aus stark gesicherten Geleitzügen zwei Zerstörer von je 1090 Tonnen und ins­gesamt 10 Dampfer mit zusammen 45600BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes, darunter zwei

So ist die Ueberwindung jeder sozialen Not gleich­zeitig auch die Wiederherstellung jener Voraus-

Reichsgebiet ein.

Bei den Angriffen auf das Rüstungswerk bei Newark zeichnete sich die Besatzung von zwei Kampfflugzeugen: 1. Oberleutnant Knauth, Ober­feldwebel holl. Oberfeldwebel Moeller und Unter­offizier Verger und 2. Leutnant Rudolph. Leutnant Mehmacher. Unteroffizier Groeper und Unteroffi­zier Hahn besonders aus. 3

wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle spielen, teils die Unmöglichkeit einer Sicherung der ärztlichen Versorgung in dünnbesiedelten oder ablegigen Ge­bieten von Gebirgstälern und Moordörfern u. a. Der Begriff einesReichsgesundheitsfüh­rers" bedeutet zweifelsohne ein Programm, das die Richtung aufzeigt, in der sich die Gesundheit^ politik des Nationalsozialismus vollziehen wird.

einkaufen kann, da die Schlächter keine entsprechen­den Lieferungen erhalten haben.

Berlin. 8. Marz. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Bei günstiger Witterung vollziehen sich auch wei­terhin die Bewegungen der in Bulgarien einrücken­den deutschen Truppen befehlsmähig.

Lin U-Boot meldet die Versenkung von fünf bewaffneten feindlichen Handelsschiffen mit zusam­men 33 000 BRT. aus einem stark gesicherten Ge­leitzug. Bei einem Vorstoß gegen die englische Süd­ostküste griffen Schnellboote stark gesicherte Geleitzüge an und vernichteten trotz heftiger Ge­genwehr zwei britische Zerstörer und sechs bewaff­nete Handelsschiffe mit insgesamt 28 400 VRT^ darunter zwei große Tanker.

Deutsche Kampf- und Sturzkampffliegerverbände griffen auch gestern wiederholt militärische Anlagen auf der Insel Malta erfolgreich an. Durch Volltreffer schweren Kalibers entstand in einem Torpedolager ein starker Brand. Deutsche Jäger brachten über dem Angriffsraum ein feindliches Jagd- und ein Bombenflugzeug zum Absturz und schossen im Tiefangriff ein Flugboot vom Muster Sunderland in Brand.

Die Luftwaffe versenkte bei bewaffneter Auf­klärung über der Nordsee ein Handelsschiff von etwa 1200 BRT. und beschädigte drei weitere Schiffe schwer. Angriffe einzelner deutscher Kampf­flugzeuge richteten sich gestern gegen Flugplätze in Süd- und Mitlelengland. In hallen und Unter­künften entstanden starke Zerstörungen. Bei kühnen Tiefangriffen auf ein wichtiges Rüstuugs - werk bei Newark wurden mehrere Volltreffer in den Werksanlagen erzielt. Ein weiteres Rüstungs- werk in der Nähe von Bristol erhielt Bombentref­fer in Werkshallen und Anlagen. Feindliche Flug­zeuge flogen weder bei Tag noch bei Nacht in das

Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.

Berlin. 9. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unterseeboote melden die Versenkung von 18 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes.

Lin Angriff stärkerer Kampffliegerkräft e traf in der vergangenen Nacht mit großer Wucht Hafen- und Dockanlagen in London. Mehrere große und zahlreiche kleine Brände und Explosionen ließen die gute Angriffswirkung er­kennen. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen Flugplätze nördlich von London, an der Ostküste von Schottland und auf den Orkney-Inseln. Bombentreffer zerstörten hallen und Unterkünfte. Auch in den Hafenanlagen von Portsmouth wur­den mehrere Treffer erzielt.

Die Luftwaffe versenkte aus einem Geleit- zug im St. Georgs-Kanal ein britisches Handels­schiff von 10 000 BRT. Das Schiff sank nach Vom- benvolltreffer innerhalb weniger Minuten. Bei An­griffen gegen zwei Geleitzüge im Atlantik und an der englischen Südostküste erhielten zwei große Handelsschiffe Bombentreffer und zeigten Schlagseite.

Deutsche Kampfflugzeuge belegten in der Lyre- naika ostwärts Alen El Gad britische Panzer mit Bomben.

Der Feind warf mit schwachen Kräften im be­setzten Gebiet Bomben, ohne nennenswerten Scha- den anzurichten.

Bei dem im gestrigen Wehrmachtbericht bekannt- gegebenen großen Erfolg der Schnellboot- waffe haben sich die unter der Führung des Korvettenkapitäns Petersen, des Kapitänleulnants Birnbacher und des Oberleutnants zur See Wup- permann stehenden Schnellbootverbände besonders ausgezeichnet. Au der Luftaufklärung vor der britischen Südostküste hatte die Besatzung eines Aufklärungsflugzeuges: Oberleutnant Schofer. Feld­webel Nowakowski. Feldwebel Rüstig und Oberge- freiler Schubert, besonderen Anteil. Der im Dehr- machtbericht vom 8. März gemeldete erfolgreiche Angriff auf ein Rüstungswerk bei Bristol wurde von der Besatzung Oberleutnant Lohmann. Ober­feldwebel Beckmann, Stabsfeldwebel Köster, Stabs­feldwebel Trageser und Gefreiter hey geflogen. , Diese Besatzung hat sich bereits bei mehreren an- t deren Tiefangriffen besonders ausgezeichnet.

Der Friede von Tokio.

Heute voraussichtlich Unterzeichnung des Friedensabkommens.

Montag, 10 März Ml

Annahme von jlmeigeit für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags

Anzeigen-Preise r

Anzeigenteil 7 Rvt. te mm bei 22 mm Beilenbrette, Wertteil 50 Rvt. te mm bei 70 mm fteilenbrette

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Wiederholung Malstaftell Abschlüsse Mengemtaffel S Plavvorfchrift < vorherige Vereinbarung) 25o mehr

Zwei Zerstörer und zehn Dampfer

Großer Erfolg der deutschen Schnellboote.

Deutsch-japanische Waffenbrüderschaft

Die japanische Offiziersabordnung an der Kanalfront.

Von Kriegsberichter Dr. Fritz Metzle.

l«1. Jahrgang Nr. 58 s^rschemt täglich, außer Donntags und feiertags Beilagen: Die;}üufmerte Gießener Kamillen blätter Heimat tmVild DieScholle MoriatS-VezugsvreiS: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte .. 1.80 Zustellgebühr. ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluü 2251 Drahtanschrift:,.Anzeiger" Postscheck 1168« Tranks. M

Der Nationalsozialismus wurzelt in einer totalen Schau, deren Grundlage das Bekenntnis zu Den ewig gültigen biologischen Gesetzen bildet. Der ein­zelne ist daher Teil eines un-geheuer großen Orga­nismus des Volkes und hat in diesem Orga­nismus eine Aufgabe zu erfüllen, die nur von dem Gedanken des Wohls der Gemeinschaft bestimmt wird. Der Nationalsozialismus will daher nicht um ' tätig zulassen, daß der einzelne krank wird oder

Jahresbeginn aus sechs Einheiten erhöht. Diese Verluste sind im Hinblick auf die sich immer schärfer fühlbar machende Verknappung der britischen Flotte an Zerstörern sehr empfindlich. Die Größe dieser Verluste wird daraus ersichtlich, daß in den ersten sieben Monaten des Krieges nur acht englische Zer­störer vernichtet wurden, während jetzt innerhalb der ersten zehn Wochen des neuen Jahres bereits sechs Zerstörer als Totalverlust ausgefallen sind.

Aktion der U8A.-Regierung, so stellte Tokio Nitschi Nitschi fest, solle die sich anbahnende wirtschaftliche Zusammenarbeit Japans mit Französisch-Jndochina verhindern. Die Japaner könnten diesen neuen Störungsversuch im Fernen Osten nicht zulassen. Seit dem Pakt zwischen Japan und Französisch- Jndochina würde von USA. und England immer wieder versucht, Französisch-Jndochina gegen Japan aufzuhetzen. Da die Vermittlung zwischen Franzö­sisch-Jndochina und Thailand em Scheitern dieser Störungsabsichten bedeute, versuche man nun durch Finanzoperationen einen Druck auf Französisch- Jndochina auszuüben.

Wirtschaftspolitische Umstellung Thailands.

Tokio, 9. März. (Europapreß.) Die B ö r s e in Tokio reagierte auf den Abschluß der thailändisch- indochinesifchen Verhandlungen mit einem Anziehen der Kurse. In Börsenkreisen weist man besonders aufdieAusschaltungdesbritischenEin- flusses in Thailand hin. Man erwartet ein grundlegend wirtschaftliches Uebereintommen Ja­pans mit Thailand. Die Zinn- und die Kautschukerzeugung steigen ständig. Das englische Kapital sei zwar in diesen Unternehmun­gen besonders stark vertrerten, aber mit Japan- Hilfe werde sich Thailand bemühen, hierin eine Aenderung zu schaffen. Bemerkenswert sei der Er­richtung eines japanischen Konsulats in Sin- gora, dem Haupthafen für die Kautschuk-Ver­schiffung.

Ein 14000- SAT -Kühlschiff versenkt.

timmten Grenzen Platz greifen können, und selbst >ies nur unter der strengen Kontrolle des Staates. Diese Gesichtspunkte wurden in Wien und Rom bereits einmal niedergelegt und bei der letzten Zusammenkunft wiederholt. Der Führer ließ offiziell erklären, daß Deutschland nicht die Ab- icht habe, Rumänien auszubeuten, sondern es neu zu beleben. Lange Zahlungsfristen, niedrige Zinsen und Kredite zeigen klar den Standpunkt, den die Freunde Rumäniens dem Lande gegenüber einnehmen. Diese Prinzipien sind die Grundlagen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Ru­mänien und der Achse. Keine Transaktion, sei es durch einen Rumänen, Juden oder Ausländer, kann ohne das Wissen und die Zustimmung des Staates durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit mit Deutschland entwickelt sich im besten ®inner-

Jn einem Volk, das seit Jahrzehnten einer immer weiter um sich greifenden wirtschaftlichen Verelen­dung entgegenging, sind soweit hierfür die breite Masse des Volkes der Maßstab ist biologische Schäden vorhanden, die eine umfassende Planung einer neuen Form der Gesundheitsführung ver­langten. Es erwies sich bei der Betrachtung dieser Probleme einmal mehr in der Geschichte, daß d i e soziale Not und die seelische Lebens­kraft des Volkes in so engem Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Volkes stehen, daß sich hieraus geradezu eine Gesetzmäßigkeit ergibt. Wenn englische Gesundheitsberichte über zunehmende Kreis- laufftörungen, insbesondere in den wirtschaftlichen Notstandsgebieten berichten, so liegt hier nur eine Parallelität zu ähnlichen Verhältnissen, wie wir fie in der Systemzeit erlebten. Eine Gesundheitspolitik wird daher stets erfolglos bleiben, wenn durch eine unabänderliche soziale Lage die Lebenskraft eines Volkes vernichtet wird, andererseits wird der Arzt um so leichter Besserungen durch die entstehen- ' <"D t. .St, L,- m w» Avtv nrrnirkoH io ftnrfor hlP

Mit größtem Interesse beobachtete insbesondere der japanische artilleristische Spezialist der Abordnung, die Schießübungen der schweren Eisenbahn­geschütze und der zahlreichen anderen Batterien, deren Rohre auf England gerichtet sind. Auch der japanische Konteradmiral war aufs stärkste gefesselt von den deutschen Methoden der Küstenverteidigung, während einer der erfolgreichsten japanischen Jagd­flieger mit 56 eigenen Abschüssen sich besonders lebhaft mit Ritterkreuzträgern der deutschen Luft­waffe unterhielt. Vorttäge über den Seineübergang, der von Pionieroffizieren an Ort und Stelle er­läutert wurde, interessierte die Gäste ebenso stark wie die deutschen Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft und des Verkehrs in den besetzten Gebieten. Bei allen Truppen, die die japanische Ab­ordnung, begleitet von Offizieren des OKW., besuchte, fanden die Gäste freundschaftlichste Ausnahme und kameradschaftliche Unterstützung. Ueberall gaben die Gäste ihrem Dank lebhaften und herzlichen Ausdruck, und manchem Truppenführer wird die wertvolle ja­panische Zigarettendose, die ihm zum Abschied ge­schenkt wurde, als schöne Erinnerung an den japa­nischen Besuch bewahren. Der Gedankenaustausch war überall sehr angeregt und durch keine sprach­lichen Schwierigkeiten gehemmt: denn die meisten Mitglieder der Abordnung sprachen deutsch. Außer­dem hatten sie noch drei sprachkundige Professoren als Dolmetscher mitgebracht. Und schließlich fanden sich auch bei den deutschen Truppen in welcher Situation hätten sie je versagt! Soldaten, die ein fließendes Japanisch sprachen und die Vorträge ein­wandfrei übersetzten.

Die japanischen Offiziere sind auf ihrer Reise im­mer wieder aufs stärkste von der Klarhett und Kraft der Neuordnung beeindruckt worden, deren Vor­kämpfer der deutsche Soldat ist. Mit Bewunderung ür die großen Leistungen der deutschen Wehrmacht hat die japanische Abordnung auf den Schlacht­feldern dieses Krieges gestanden. Wir sind des festen Glaubens, erklärte der japanische General, daß es gelingen wird, unfern gemeinsamen .Feind zu vernichten und damit ein Zeitalter zu begründen, in dem Gerechtigkeit herrschen und die aufbauenden Kräfte unserer Völker volle Entfaltungsmöglichkeiten finden sollen. Mit kameradschaftlichen Wünschen für die weiteren Erfolge der deutschen Wehrmacht schloß der japanische Delegationsführer seine Ansprache. Die 40 Offiziere der japanischen Abordnung bekräf­tigten ihre Wünsche durch ein dreifaches Banzai auf die siegreiche deutsche Wehrmacht sowie vorher drei Hurras auf die Kameraden der japanischen Armee erklungen waren. Fanfarenmärsche eines Trom­peterkorps bildeten den aufrüttelnden Abschluß die­ser bedeutungsvollen kameradschaftlichen Feierstunde.

Auf ihren Besichtigungsfahrten hatten die japani- chen Offiziere auch Gelegenheit, die zahlreichen chweren und schwersten Batterien zu eben, die Europa heute an der Atlantikfront schützen.

PK. Die japanische Offiziersabordnung, die zum Besuch der deutschen Wehrmacht vor einiger Zeit t fa Berlin eintraf und auch von Generalfeldmarschall i von Brauchttsch empfangen wurde, hat dann die Kampfgebiete im Weiten besichttgt. Nach einer Fahrt über die Schlachtfelder in Holland und 1 Belgien besuchte die Abordnung einige Fliegerhorste in Nordfrankreich und tauschte mit unseren erfolg­reichen Englandfliegern kameradschaftlich Erfahrun­gen aus. Im Anschluß daran wurden verschiedene an der Kanalfront eingesetzte Truppenteile besucht, wobei die Gäste einen nachhaltigen Eindruck von der Stärke der deutschen K ü st e n v e r t e i d i - aung am Atlantik mitnahmen. Nach Besichtigun­gen in Paris und anderen Städten des besetzten Gebietes werden die japanischen Offiziere auch die von der deutschen Wehrmacht zerbrochene Magi- votlinie und den Westwall kennenlernen.

Die Besuchsreise der willkommenen militärischen Gäste aus dem Fernen Osten vollzieht sich in den Formen einer engen kameradschaftlichen Verbunden­heit zwischen der deutschen und der japanischen Wehrmacht, wie sie der polittschen Freundschaft der Leiden verbündeten Nationen entspricht. Der Kom­mandierende General eines Armeekorps an der Kanalfront brachte diesen Gedanken in einem Emp­fang der japanischen Offiziere in besonders herzlicher Weise zum Ausdruck. Er erinnerte an den polittschen Entschluß Deutschlands, Italiens und Japans, zu­sammenzustehen im Kampf um eine gerechte Welt­ordnung, der England entgegensteht. Wenn auch weit voneinander getrennt, kämpfen die deutschen und japanischen Heere doch für das gleiche Ziel. Das Soldatentum beider Nationen, schon von jeher er­füllt von gegenseitiger Hochachtung, fühlt sich in dem gegenwärtigen Krieg eng verbunden durch eine echte waffenbrüderliche Kameradschaft. Der deutsche Gene­ral hob hervor, welche bedeutende Verdienste an der Entwicklung dieser Kameradschaft dem langjährigen kaiserlich-japanischen Militärattache und späteren Botschafter in Berlin, General Oshima, zukommt, den wir zu unserer Freude nunmehr wieder als Vertreter Japans im Reich begrüßen können.

Im gleichen Geist erwiderte auf die Ansprache des deutschen Generals der Führer der japanischen Ab- ordnung, Generalleutnant I a m a s h i t Er er­innerte daran, daß auch er und seine Offiziere im Kriege stehen, der das japanische Volk bereits seit vier Jahren zur Entfaltung aller seiner Energien zwingt. Deutschland, so sagte er, hat im letzten Jahre hier aus französischem Boden die vereinigten eng­lisch-französischen Streitkräfte geschlagen und damit eine Neuordnung Europas eingeleitet, deren geistige Grundlagen auch die Ideale Japans sind. Japan stimmt voll mit Deutschland darin überein, daß die englische Seeräubermacht, die ein absolut unbrauch­bares Element in der werbenden neuen. Weltord­nung barftellt, niedergeworfen werden muß. Eng­land ist unser gemeinsamer Feind.

Nischen Dermittlungsvorschlages durch die thailän­dische Regierung überbrachte. Die formelle zusagende Antwort der französischen Regierung_roirb am Montagfrüh erwartet, da sich der französische Botschafter in Tokio für diese Zeit bei Außen­minister Matsuoka angemeldet hat. Im Anschluß an diese Zusammenkunft erwartet man bann die Unterzeichnung des Friedensabkommens.

Thailand erhält große Teile der Gebiete, die früher zu Jndochina geschlagen wurden, zurück und gewinnt dadurch wirtschaftspolitisch stark an Be­deutung. Gleichzeitig hat Japan durch die unter feiner Vermittlung erfolgte Bereinigung jahrzehnte­alter Grenzfehden seine unbedingte Führerschaft in Dftafien bewiesen. Japans Vermittlung erfolgte ge­treu den Grundsätzen der Achsenpolitik, durch sinn­gemäße Grenzziehung internationale Störungs- quellen auszuschalten und dadurch gleichzeitig eine Großraumpolitik zu treiben. Japans Ansehen in Asien ist durch den Erfolg dieser Konferenz weiter gestiegen. Der Ersolg wird auch günstige Ruckwir- hingen auf die schwebenden WirtschaftsVer­handlungen, die gegenwärtig mit Hollandisch- Jndien, Jndochina und Thailand und neuerdings auch mit Afghanistan, dessen Handelsminister Ende März in Japan eintreffen wird, geführt werden, nach sich ziehen. Japanische Wirtschaftskreise weisen besonders auf die friedlichen Wirtschaftsabsichten Jovans hin und stellen energisch die anglo-nord- amerikanischen Tendenzgerüchte in Abrede, die ledig­lich mit dem Ziel, Unruhe und Unsicherheit zu schaffen, in die Welt gesetzt worden seien, um eigenen dunklen Pläne zu verschleiern.

Timpul" nimmt auf die von der Agentur Reu- ter verbreitete Lügennachricht Bezug, in Rumänien herrsche Hungersnot, der Mangel an Lebens­mitteln müsse auf die Anwesenheit der deut- ch e n Truppen im Lande zurückgeführt werden. Man könne nicht verstehen, was für einen Erfolg sich Reuter von dieser Propaganda in Rumänien ver- preche, wo doch ein jeder die rumänische Wirklich­keit genau kenne. Das Reich sei besser auf den Krieg vorbereitet, als es sich die Engländer einge­bildet hätten, seine Wehrmacht erwarte weder eine ] <------- .. - .

Verpflegung noch irgendwelche Unterstützung von den Gesundheitsmaßna.Men" erreichen, je starker die anderen Die Erhöhung der Preise für Rumänien Lebenskraft und damit die Lebensbejahung des ein« müsse auf die Blockade der Meere, auf Transport- zelnen zum Ausdruck kommt, und andere Schwierigkeiten zurückgeführt werden.

Gießener Anzeiger

Mto.:"-Ä.t^encral=21ii5eiger für Oberhessen

Bukarest', 9. März. (Europapreß.) Um die

rumänische Üeffentlichkeit über die Besprechungen tätig zulasien, Datz Der einzelne rram in Wien aufzuklären und verschiedenen böswilligen bleibt, wenn Möglichkeiten bestehen, die scheinbare Hl -UHtn UUIOUUI , 1 *,<. , zn_______< ar.. 1 t u--aAmac fork irf fnfa n hn« (RpilPnteÜ

Rordamerikanische Giörunasmanöver.

Stockholm, 9. März. (DNB.) Der U^A.- Konsul in Hanoi, Read, unterrichtete die Behoben Französisch-Jndochinas von dem Beschluß der USA.« Regierung, alle Guthaben der Jndochma-Bank in Amerika einzufrieren. Die von dieser Maßnahme betroffene Summe wird Domei zufolge auf 150 Millionen Piaster «-schätzt, während das gesamte Auslandsguthaben Franzäsisch-?indoch>nas m Frank, reich, England, USA. und Singapur rund 350 Millionen Piaster betragen dürfte. Diese neue

gangen. Dieser Ausfall wiegt für die englische Er-

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angenommen hat. Seit Wochen häufen sich die Klagen, daß die Bevölkerung in den Großstädten

Berlin, 8. März. (DNB.) Auf der Fahrt von Südamerika nach England ist nach einer Meldung aus Havanna der 14 075 BRT. große britische Passagier- und FrachtmadpferOro- p e s a" im Atlantik versenkt worden. DieOro- pesa" war mit Kühleinrichtungen ausgestattet und führte eine Ladung Fleisch an Bord. Nach­dem erst wenige Tage zuvor der Verlust des 10 000 BRT. großen englischen DampfersA n chi- s e s" bekannt geworden ist, der gleichfalls mit einer Ladung Gefrierfleisch nach England unterwegs war, sind innerhalb einer Woche zwei große Fleisch- |t.mviliyea ....... j---

transportdampfer mit ihren Zuftihren verloren £e= gant cr versenkt. Sämtliche Schnellboote sind gangen. Dieser Ausfall £ugt für bie J?? unter Mitnahme von Gefangenen unbeschädigt in