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Mrelien - Grenzland zwischen zwei Kulturen.

Von unserem Dr. v.-Sonderberichterstatter.

I Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Helsinki, Anfang Oktober 1941.

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Aus dem Dunkel ins Osram-Licht!

mi mit. Oktober falls so, Werver,

durch die neuejs Os ra m Kryp ton La m f>en!

silberweißes Licht, sparen aber Strom I Die Osram- Krypton-Lampe 40 Watt/220 Volt ist z. B. fast viermal so hell wie eine Osram-Lampe 15 Watt/220 Volt. Das ist der Erfolg der Edelgasfüllung. Verwenden Sie darum Osram- Krypton-Lampen richtiger Wattstärken, je nach dem Beleuchtungszweck.

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I richtige Erkenntnis dieser Probleme gewonnen en, gehörte Gustav Adolf. Er hatte versucht, Grellen seinem Reiche einzuverleiben und die nze an die Küste des Weißen Meeres vorzu- tben. Er mußte sich aber stärkeren Mächten gen und im Jahre 1617, im Frieden von Stol- »a, in dem er das westliche Karelien und Inger- iland erwarb, doch Ostkarelien und die Eismeer- e den Russen belassen. Hierbei spielte eine ent- idende Rolle die auch damals nicht fehlende -tische Einmischung. Die Briten, die in ?n Jahrhunderten ihr Interesse auf Archangelsk teten, wünschten keine Kontrolle des damals ner stärker werdenden Schweden über die Ver­dungen mit dem inneren Rußland. Sie sahen es ürlich lieber, wenn diese Gebiete weiterhin dem nals verhältnismäßig schwachen Rußland zuge- ren, mit dem sie wohl leichter glaubten fertig den zu können. Auf diese Weise haben sie letzten des mehr als drei Jahrhunderte Unfrieden und ) über Finnland gebracht, indem sie dem sinni- !N Volk die Lösung vorenthielten, die ihm die ! «wendige Sicherheit gebracht hätte. So sind die «enden Jahrhunderte hindurch die Kämpfe immer K und her gegangen, bis es schließlich im Jahre 9 Rußland gelang, ganz Finnland an sich zu

Silberweißes Licht, wie Sie es sich wünschen

F.ine gerade heute wichtige Neuerung: Osram-Krypton- Lampen von 25, 40 und 60 Watt! Der Arbeitspreis beträgt ohnehin meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilo­wattstunde. Trotzdem kommt es darauf an, die verfügbare Elektrizitätsmenge richtig auszunutzen. Osram-Krypton- Lampen sind klein und gefällig in der Form, geben

verbleu- iternieri? > illig un« j als den hwervei iher auch, das Be- ht durch Behaup- )en zwei- igen der

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Itls dann im Jahre 1917 unter den Schlägen itr deutschen Heere das Zarenreich zusammenbrach, fen mit der Befreiung Finnlands auch die Stunde kr Befreiung für Ostkarelien gekommen zu sein. Kir lebte ein Volksstamm, der sich zum finnischen ft gehörig fühlte und unter russischer Herrschaft M-hundertelange Kämpfe für seine Eigenart ge- fc hatte. Damals, im Jahre 1918, gingen Trup- p der weißen finnischen Armee auch nach Ost- »Uien hinein, um dieses von der Bolschewisten- »r'lchaft zu befreien. Es erklärten sogar zwei Mnzbezirke, Repola und Porajärvi, ihren An- itifc an das neugegründete finnische Staatswesen. |b:r alle Opfer waren umsonst. Das britische e d i t i 0 n s k 0 r p s, das im März 1918 in

Pirmänsk gelandet war, wandte sich nicht nur die Bolschewisten, sondern auch gegen finnischen B e f r e i u n g s t r u p p e n

al vertrieb auch diese wieder aus dem Lande. Als e Engländer sich dann im Herbst 1919 wieder in drmansk einschifften auch hier schon einer irrerfolgreichen Rückzüge", wie sie später so trifynt werden sollten! überließen sie das Land roten Truppen und verhinderten auf diese

St fe seine Befreiung. Damals konnte also General ^rnnerheim sein Versprechen, nicht vor der Freiung Finnlands und Ostkareliens die Waffen liü-erzulegen, noch nicht erfüllen. Das war ihm erst ^NirLzwanzig Jahre später, im Bunde mit der ölen deutschen Wehrmacht möglich.

hn Frieden von Dorpat (1920)»mußte Finnland tort nur auf ganz Ostkarelien verzichten, sondern vlch die beiden ihm bereits staatsrechtlich angegue- frt.cn Bezirke Repola und Porajärv, wie- herausgeben. Als Gegenleistung verpflichtete P Sowjetrußland, die Eigenart des karelcichen Mstums zu achten und dem Lande eine germhe ^bständigkeit zu geben. Daß dieses Versprechen !i! mals eingehalten wurde, ist bekannt. ML Erhebung gegen den blutigen Bolschewisten- pr wurde im Jahre 1922 mit den modernsten Melnniedergew0rfen. Planmäßig wurde^ersucht^

der größten Entschlossenheit, den erforderlichen materiellen Beistand zu leisten.

Ihr in Freundschaft ergebener

Franklin Roosevelt."

Dieser Brief Roosevelts an seinen lieben Freund Stalin, vor allem die Schlußwendung, daß er den bolschewistischen Armeen den Sieg wünscht, ist ein neuer Beweis für die Skrupel­losigkeit und den Zynismus, mit dem der Präsident entschlossen ist, ganz Europa dem Bolschewismus zu überlassen.

Seltsame Logik von Mr. Knox.

R e u y 0 r k, 9. Oktober. (DNB,^Funkspruch.) Ma- rineminister Knox hielt in Chicago eine Rede. Er sagte darin, die deutschen U-Boote versenk­ten mehr Schiffe, als durch Neubauten ersetzt worden könnten. jedoch dürfe angenommen wer­den, daß die Atlantikschlacht sich zugunsten der De­mokratien entwickele." Eine seltsame Logik, die eiye gleichzeitige Erklärung des britischen Ernährungs- Ministers W 0 l t 0 n ins rechte Licht setzt: Eng­land verlasse sich darauf, daß die Vereinigten Staa­ten 25 v. H. der für seinen Bedarf notwendigen Lebensmittel lieferten. Wer ist nun eigentlich der Blockierte?

hie«.

ichsfuhrii m Rund' hat, dük' Meldungen deutsche rden sm lerben.

Rooseveltslieber Freund Stalin" Sin aufschlußreicher Brief.

Der beste Lustwaffennachwuchs der Welt

Lieber Flieger-HZ. und 7rS.-Fliegerkorps zur Lustwaffe.

Bon NSFK.-Hauptsturrnführer Alfred Juhre.

Hauvtschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptichriftiett-rs: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumschein: für das Feullleton: Dr. HanS Thyriot; für Stadt Gießen. Provinz, Wirt- 'chaft u. Sport: Ernst Blumschein.

Druck unb Verlag: Brühlsche Untversitätsdruckerei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Beramwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6.

Berlin, 8. Okt. (DNB.) Aus bester Quelle wird der Wortlaut einer B 0 t s ch a ft Roose­velts ern Stalin bekannt, die durch den Leiter der U8A.-Delegation auf der Moskauer Konferenz Harriman überreicht wurde:

Me.in Lieber Freund Stalin! Dieser Brief wird Ihnen durch meinen Freund Harri­man überreicht werden, den ich beauftragt habe, der Leiter unserer Moskauer Delegation zu sein. Herr Harriman ist ein guter Kenner Ihrer Pro­bleme und wird, das weiß ich, alles tun, was er kann, um die Verhandlungen in Moskau zu einem erfolgreichen Abschluß zu dringen. Harry Hopkins berichtete in langen Ausführungen über seine erfolgreichen und befriedigenden Besuche beim Außenministerium. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie tief wir alle beeindruckt sind von den Leistungen der tapferen sowjetischen Armeen. Wir werden geeignete Wege finden, das Mate­rial und die Ausrüstung zu beschaffen, die erfor­derlich sind, um Hitler an allen Fronten zu be­kämpfen, einschließlich der Sowjetfront. Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, um mein großes Vertrauen darüber zum Ausdruck zu bringen, daß Ihre Armeen zum Schluß über Hitler siegen werden, und versichere Sie

OSRAM-KRYPTON-LAMPEN.

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dann mit regelrechten Gleitflügen auf dem offenen Schulgleiter. Wer seineA" erflogen hat, jene (als Leistungsabzeichen) erste Schwinge auf blauem Grund, der hatte bereits ein fliegerisches Erlebnis, das ihn zu weiteren Zielen, zurB", zurC", später schließlich zu den höchsten fliegerischen Lei­stungen als Segelflieger oder Motorflieger anspornt. Für die beste Luftwaffe der Welt stellt eine solche Jugend auch den besten Nachwuchs dar. Doch wer aus den Reihen des NS.-Fliegerkorps, in die der 18 Jahre alt gewordene Flieger-Hitlerjunge übergeführt wird, später zur Fliegertruppe kommt, hat nicht allein das Fliegen gelernt. Die flieger­handwerkliche, theoretische und Bordfunkerausbil­dung, die nebenher läuft, befähigt den einstigen Pimpfen zu all den Aufgaben, welche die Besatzung eines modernen Flugzeuges in Krieg und Frieden zu erfüllen hat.

Wie viele Flugzeügbesatzungen nannte der OKW- Bericht als Anerkennung für höchste Bewährung vor dem Feind. Wieviel Können und Leistung liegen in jedem Einsatz, die die Summe gründlichster Dor­schulung und Ausbildung sind.

Es liegt bereits ein klassisches Beispiel vor, was aus einem tüchtigen Hitlerjungen, der sich der Fliegerei verschreibt und als Flugschüler des NS.-Fliegerkorps seine fliegerisch-vormilitärische Ausbildung besteht, werden kann: Hauptmann B a u m b a ch ist diesen Weg gegangen und erhielt für seine hervorragenden Erfolge das Eichenlaub. zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Dieses Vor­bild sollte sich jeder deutsche Junge vor Augen halten, denn Fliegen bedeutet die höchste Erfüllung.

Wenn nach dem Willen unseres Reichsmarschalls Hermann Göring bas deutsche Volk ein Volk von Fliegern werden soll, so ist damit nicht gemeint, daß nun jeder Deutsche als Soldat der Luftwaffe oder auf einer der zahlreichen Segelflug- und Mo­torflugschulen des NS.-Fliegerkorps das Fliegen zu erlernen und Pilot zu werden hat. Nach jenen schmachvollen Jahren der Wehrlosigkeit soll vielmehr die Idee des Fliegens zum geistig-seelischen Gemeingut desdeutschen Volkes wer­den, wie dies symbolisch im Wahrzeichen des NS.- Fliegerkorps, demFliegenden Menschen", zum Ausdruck kommt. Nächst der Luftwaffe selbst ist es ausschließlich das Ziel des NS.-Fliegerkorps, diese Forderung des Reichsmarschalls in die Tat umzu- fetzen.

Kaum zweieinhalb Jahre bestand das NS.-Flie­gerkorps bei Kriegsbeginn: in dieser Zeit hat das Korps nicht nur eine das ganze Reich' umfassende, organisatorische Aufbauarbeit geleistet, sondern die fliegerisch-vor- und nachmilitärische Ausbildung ihrer Flugschüler und NSFK.-Männer so weit vorgetrie­ben, daß sie allen drei Wehrmachtteilen, vornehm­lich naturgemäß der Luftwaffe, außer Flugzeugen und Geräten sofort und- seitdem ständig in der ge­forderten Zahl einsatzfähige Männer zu­weisen konnte. Sie alle haben seither ihre Pflicht vorbildlich erfüllt, und wenn die Zahl all der un­vergessenen Kameraden, die im Kampf für die Zu­kunft unseres Volkes fielen, verhältnismäßig groß erscheinen mag, so ist sie der überzeugendste Be­weis für den vorbehaltlosen Einsatz der Männer vom NS.-Fliegerkorps. Im Dienst friedlicher Luft­fahrt wie norm Feind gilt für sie das Wort Li­lienthals: Opfer müssen gebracht werden! Dank und Anerkennung des Führers fanden ihren schönsten Ausdruck in zahlreichen Verleihungen des Eisernen Kreuzes aller Klassen sowie in ehrenvollen Beförderungen zu hohen und höchsten Dienstgraden.

Das Großdeutschland Adolf Hitlers ist berufen, die unbestrittene Vorrangstellung, die es heute im Gesamtbereich der Luftfahrt einnimmt, unter allen Umständen zu behaupten. Dieser Führungsanspruch ist erworben durch Lei st ungen und Opfer auf jedem, auf technischem, wirtschaftlichem und militä­rischem Gebiet. Es sind Leistungen, die nicht um­sonst gebracht sein dürfen, und es sind Opfer, die verpflichten!

den Modellfluggruppen des Deutschen Jungvolks zusammenfinden. In dieser idealen Arbeitsgemeinschaft stehen - ihnen die Einrichtungen des NS.-Fliegerkorps, Räume, Material, Hand­werkszeug, vor allem auch erfahrene NSFK.-Män- ner als Ausbilder zur Verfügung. Es wäre grund­falsch, wollte man diese Arbeit als Bastelei oder gar Spielerei bezeichnen; es hat in der Tat seine tiefere Bedeutung, wenn die Pimpfe das Wort über ihre Tätigkeit setzen: Es gilt dem Vaterland, wenn wir zu spielen scheinen! Unterliegt doch das Flugmodell in feiner Form und in seinem tflug ähnlichen Gesetzmäßigkeiten, die für das Segelflug­zeug und Motorflugzeug gelten. Die Erfahrungen, die der Pimpf im Flugmodellbau und Modellflug sammelt, sind ihm später als Segelflieger nützlich. Nicht ohne Grund kommen auch die Jungen bereits alljährlich einmal auf den Heiligen Berg der Segel­flieger auf die Wasser kuppe in der Rhön mit ihren bewährtesten Flugmodellen zu einem Wettbewerb des NS.-Fliegerkorps zusammen, wo sie genau wie die Großen die Goldene Plakette, eine Silberne oder Bronzene Plakette erringen kön­nen. Korpsführer General C h r i st i a n s e n fühlt sich in der Gemeinschaft dieser Jungen am glücklich­sten, sieht er in ihnen doch die Zukunft der deutschen Luftwaffe gesichert, und die Jun­gen selbst begegnen ihm unbefangen, wie einem guten Freund.

Die Verwirklichung des Traumes vom Fliegen rückt immer näher. Mit vierzehn Jahren wird aus dem Pimpf ein Flieger-Hitlerjunge, der seine weltanschauliche und wehrsportliche Ausbil­dung in der HI. erhält, das Fliegen selbst nun schon auf Lehrgängen in den Segetflugschulen des NS.-Fliegerkorps erlernt. Das beginnt wie- bei einem Abcschützen mit kleinen Rutschern, Sprüngen,

Befehl übertrug der Oberbefehlshaber der Luftwaffe die Auslese und vormilitärische Aus­bildung des Nachwuchses für die Fliegertruppe dem NS.-Fliegerkorps.Sinn und Tätigkeit des NS.-Fliegerkorps im Kriege", jo heißt es in die­sem Befehl,muß sein, den Nachwuchs der Luft­waffe fliegerisch und technisch zu fördern und die Teile der deutschen Jugend zu binden und sicher­zustellen, die, angespornt durch den erfolgreichen Einsatz der Luftwaffe, zur Fliegerei drängen!"

Die Geschichte pes Fliegens und der Luftfahrt berichtet von Einsatz und Opfern die Fülle um wieviel leichter hat es die flugbegeisterte Jugend des Großdeutschen Reiches! In den Stundenplänen der allgemein-bildenden deutschen Schulen ist zur Freude aller Jungen ein neuartiges Fach aufge­nommen: der Flugmodellbau. Jugendlicher Schaffenstrieb und Forscherdrang finden hier beim Flugmodellbau der acht- bis zehnjährigen Jungen ein erstes und ernstes Betätigungsfeld. Die Jun­gen halten es für sehr wichtig, ihre Flugmodelle, die sie nach den Bauplänen des NS.-Fliegerkorps zunächst hauptsächlich aus Papier herstellen, flug­fähig zu bekommen, und groß ist jedesmal die Freude, wenn der Traum vom Fliegen schöne Wirk­lichkeit wird wenn vorerst auch nur durch das selbstgebaute Flugmodell.

Einen gewissen Grad selbstschöpferischer Leistun­gen rm Flugmodellbau erreichen die zehnjährigen und älteren Jungen, die dann als Pimpfe sich in

Am 3. März 1935 wurde die Luftwaffe des neuen Deutschland begründet. Zahlreiche Mitglieder des Deutschen Lustsport-Derbandes, der bis dahin als private Organisation den Luftfahrtgedanken gepflegt hatte, reihten sich als Flugzeugführer, als technisches und Bodenpersonal in sie ein. Es kam nun aber auch darauf an, der jungen deutschen Luftwaffe einen ausgesuchten, bestgeeigneten und weitest­gehend fliegerisch-militärisch vorgebildeten Nach­wuchs zu sichern.

Die Aufgaben des DLD. waren erfüllt. Mit Erlaß vom 17. April 1937 löste der Führer den DLV. auf und begründete als eine Körperschaft des öffentlichen Rechts das Nationalsozialistische Flie­ge r k 0 r p s , mit der Aufgabe, den fliegeri­schen Gedanken im deutschen Volke wachzu­halten und zu vertiefen, eine vor der militärischen Dienstzeit liegende fliegerischeAusbildung durchzuführew^und die vielseitigen luftsportlichen Betätigungen in Deutschland einheitlich zusammen­zufassen. Zum Korpsführer bestimmte der Führer den rühmlichst bekannten Weltkriegsflieger, Iraner des Pour le m6rite, General der Flieger Fr. Christiansen, nach dessen Richtlinien die Auf­gaben des NS.-Fliegerkorps gemäß dem Erlaß des Führers und den Ausführungsbestimmungen vom 17. April 1937 durchgeführt werden.

Am 7. Oktober 1939 erließ Reichsmarschall G ö - ring den Befehl über die Aufgaben des National- sozialistischen Fliegerkorps im Kriege. Mit diesem

. gnäfe an der mangelnden Stärke des schwedisch- u nnischen Reiches, zum Teil aber auch daran, daß 1 -Xi «1 führenden Männer Schwedens nicht immer die 2 M Osten liegende Aufgabe ihres Volkes genügend angenen haben. Zu den schwedischen Königen, die britischen it einet 'n. Daß us dem

Monaten durchlebt und durchlitten -hat. Heute aber steht es nicht mehr einsam an der Grenze gegen Osten!

Oie höchste finnische Auszeichnung für Mannerheim.

Helsinki, 8. Okt. (DNB.) Der finnische Staats­präsident R y t i hielt sich am Dienstag mit dem Ministerpräsidenten R a n g e l l und dem Verteidi­gungsminister Walden im Hauptquartier des Feldmarschalls Mannerheim auf.

Bei dieser Gelegenheit verlieh der Präsident dem Feldmarschall als erstem das Mannerheim- Kreuz I. Klasse. In einer kurzen Ansprache hob der Präsident die Verdienste des Feldmarschalls hervor, der den in der ganzen Welt bekanntesten finnischen Namen trage. Es sei, so betonte der Staatspräsident, kaum jemals in der Geschichte vor­gekommen, daß die gleiche Persönlichkeit dreimal für die Freiheit ihres Volkes kämpfen durfte. Diese Verleihung werde im ganzen finnischen Volk aufs herzlichste begrüßt werden.

Der Feldmarschall dankte in einer, kurzen Pede <ür die hohe Auszeichnung und drückte u. a. aus, daß nicht allein von der kämpfenden Truppe und ihren Führern, sondern auch vom ganzen Volke die äußerste Anstrengung verlangt werde. Die zu­rückeroberten Teile Kareliens gäben neue Kraft und neuen Glauben, daß es in Zukunft nicht mehr den Feinden Finnlands gelingen wird, in das Land ohne weiteres einzufallen.

Eine deutsch-türkische Feststellung.

Abfuhr für die feindlichen Brunnenvergifter

Berlin, 8. Okt. (DNB.) In den letzten Tagen haben Presse- und Radiomeldungen verschiedener fremder Quellen zu wiederholten Malen und in ver­schiedensten Variationen versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob das Deutsche Reich durch Forderungen und Pressionen sowie Truppenauf­märsche in Bulgarien im Begriff stände, die Tür­kei anzugreifen. Die türkische und die deut­sche Regierung, welche in keinem Augenblick diesen tendenziösen Gerüchten auch nur die geringste Be­deutung beigemessen haben, sind trotzdem überein­gekommen, festzustellen, daß solche jeglicher Be­gründung entbehrenden Veröffent­lichungen in gar keiner Weise geeignet sind, die Beziehungen der vertrauensvollen Freundschaft zu stören, welche die beiden Län­der durch ihr Uebereinkommen vom 18. Juni be­stätigt haben.

Nachdem die finnische Wehrmacht vor kur­zem mit der Wiedereroberung des alten ehr­würdigen V i i p u r i (Wiborg) den entschei­denden Schlag zur Vertreibung der Sowjets aus den Grenzen des Finnland von 1939 getan hatte, ist ihr nunmehr nach weiteren schweren Kämpfen P e t r 0 s k 0 i, die Haupt­stadt des bisherigen Räte-Kareliens, in die Hände gefallen. Diese Stadt, von den Fin­nen jetzt Aeänislinna (Onega-Burg) genannt, ist vielleicht das bezeichnendste Bei­spiel einerseits dafür, welche Bedrohung die ungeschützte lange. Grenze gegen Ostkarelien hin für Finnland bedeutet hat, zum andern auch dafür, wie der Bolschewismus darauf ausgegangen ist, das finnische Volkstum die­ses Grenzlandes auszurotten und damit alle ftüheren finnischen Ansprüche auf dieses ihm volkstumsmäßig nahestehende Gebiet illu­sorisch zu machen.

Zetroskoi war als Hauptstadt der karelischen wjetrepublik von den Bolschewisten nicht nur zu rm Wirtschaftszentrum, sondern auch zu einem ategischen Mittelpunkt erster Ord- n g ausgebaut worden. Von hier aus baute man Jahre 1939 in Richtung Finnland eine Eisen- inlinie, die für den sowjetrussischen Aufmarsch Winterkriege 1939/40 von erheblicher Bedeu- S wurde. Ueberhaupt war die Frage der Zu- rigteit des umstrittenen Ostkarelien und damit

die Bevölkerung von mehreren hunderttausend Menschen, unter denen sich ein großer Teil Karelier befindet, zu russifizieren und, als dies nicht ge­lang, zu verschleppen oder auszurotten. Noch heute weiß man nichts Genaues darüber, wieviel von der ursprünglichen Bevölkerung diesem Schicksal ent­gangen sind. Und es entbehrt nicht einer gewissen Berechtigung, wenn kürzlich ein schwedisches natio­nalsozialistisches Blatt marxistischen Forderungen auf eine Volksabstimmung in Ostkarelien gegenüber darauf hinwies, daß dann die Marxisten auch alle ermordeten, verhungerten oder verschleppten Ost- pinnen an die Wahlurnen bringen müßten, um ein gerechtes Ergebnis herbeizuführen. Gerade Onega- Burg ist ein Beispiel für die bolschewistische Russi- izierungspolitik. Während nämlich die Einwohner­zahl im Weltkrieg noch 20 000 und im Jahr 1927 27 000 betragen hatte, war sie von diesem Zeitpunkt ab, seitdem also die bewußte Entnationalisierung Ostkareliens eingesetzt hatte, auf 80 000 gestiegen. Man hatte bewußt Nichtkarelier dorchin gebracht, um diese wichtige Stadt zu einem zuverlässigen bolschewistischen Stützpunkt zu machen, und gleich­zeitig die ursprüngliche Bevölkerung, soweit sie ka­relischen Stammes war, durch Deportierungen, Hin­richtungen usw. dezimiert.

Heute, nach^der Eroberung von Onega-Burg, freut sich ganj Finnland der Befreiung eines Volks­tammes, der Jahrhunderte hindurch vom Stamm­volk getrennt leben mußte. In feinem Tagesbefehl zu Beginn des gegenwärtigen Sowjetkrieges hatte Feldmarschall Mannerheim u. a. gesagt:Sol­daten! Den Boden, den ihr betretet, ist ein. heiliger Boden, getränkt mit dem Blut unserer Stammes- genossen. Eure Siege werden Karelien seine Frei­heit schenken. Eure Taten schaffen Finnland eine große und mächtige Zukunft!" Diese Stunde ist jetzt gekommen. Eine lange und blutige Geschichte gibt Finnland das Recht, von einer schicksalhaften Grenze zu sprechen, von einer schicksalhaften Grenze nicht nur für das eigene Volk, sondern für die ganze europäische Kultur. Das muß auch wohl jener finnische Grenzsoldat gefühlt haben, der im vergangenen, hier oben an der Grenze mit Elektri­zität geladenen Sommer die Worte auf einem Baumstamm in den Oedmarken Kareliens einritzte: O, Europa, wo sind deine Wächter? Einsam stehen wir an den Toren des Ostens!" Diese Worte brach­ten in der ganzen Eindringlichkeit das zum Aus­druck, was das finnische Volk in jenen schweren

6 Grenzfrage immer eine Lebensfrage für Finn- larb gewesen. Schon in früheren Jahrhunderten Irirg das Bestreben Rußlands daraus hinaus, die Dort m iöimze möglichst weit nach Westen zu verschieben, Im von dort aus das endgültige Ziel, die Unter» diQif in |J» fun9 des finnischen Volkes, besser durchführen vckiss Wonnen. Für das schwedische Reich, zu dem Finn- ;nol bekanntlich in den früheren Jahrhunderten ' tBörte, kam es demgegenüber darauf an, eine 9 Cf r pichst günstige strategische Verteidigungsposition gewinnen. Dabei gelang es aber niemals, eine [S nse zu erreichen, die für alle Zukunft die Be- Mhung durch den mächtigen Nachbarn von Osten ausschließen können. Das lag zum Teil natur-