Das
Wirtschaft
ium Kurs von 150 v. H. bezogenen Aktien ent-
200 Kilogramm schweren Packen wandern die
»7r Xop 'rei mtt riS« Brt 6««™. Weis- in d-n bekannten W-b-rs.ad.-n wie Ferst
strd-rt mZ Mden, damit das fortierte Material wirklich aus- Spr-mberg oder Sagan aus gebrauchter Welle und Wohnmg-- Nolle enthält. Ferner wird nach Far. ^Vchnelderabfallen neues v 0 l l w e r t l g e s T e x
iurch die M nlf sortiert- Bekommt nämlich die Spinnerei die t i l m a t e r i a l. Die sehr haltbar-en Streichgarn» tert unh bic ‘ grüne# rote oder graue Wolle hübsch nach st oste z. B. werden meist größten Teil aus
1 leben sortiert, (o braucht sie die Garne nicht mehr „Altwolle gesponnen und S°w-bt^ Schwanke_
Dr. J. Schwanke.
gj färben. Das spart einen Arbeitsgang, Färb»
lorben sind.
allem auch
■I «men beim Finanzamt eine E r m ä ß i g u ng d er U cinkommensteuer beantragen. In Betracht
außergewöhnliche Aufwendungen
ju werden
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ADOX fotofilm^
Pfeiffer (Naunh.)
Ehmann
(VfB.-R.)
Wagner (Naunh.)
Kraft II (1900)
Verordnung und dem dazu ergangenen rungserlaß ergeben.
Lpd. Frankfurt cr. M-, 8. Aug. Ein sch« loses Verhalten offenbarten zwei weibliche 21r klagte, die vom Sondergericht Frankfurt wegen verootenen Umgangs mit Kriegsgefange- n e n verurteilt wurden. Es handelt sich um die
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iut sind, bar1. autet eine 4 5 weiter: 5*
mrzen Teer eptember ifl-
25jährige Ehefrau Gertrude Olga L e i st e r aus Schwanheim und die 21jährige ledige Maria K o r»
4)en Tee. i iigste Aurgc bei der?
Zerrissene Strümpfe beginnen ein neues Leben
Oer Weg unserer gesammelten Spinnstoffabfälle.
***
spreche. Die in §3 der DAVO. vorgesehene ermäßigte Dividendenabgabe bedingt für die IG. eine Zahlung von 7,33 Mill. RM. Seit Bestehen der IG. habe sich der Satz der Ausschüttungen im Gesamtdurchschnitt auf 9 v. Sj. gestellt. In diesen 16 Jahren haben sich die Buchwerte der Anlagen um 287, der Beteiligungen um 163 Mill., zusammen um 450 Mill. RM. erhöht, denen auf der
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8, 6 o H. bei höherem Einkommen bis 15000 Wchsmark 15, 12, 16, 8 v. $)., bei höherem Ein» in bis 25 000 RÄ. 20, 15,12, 10 vH. des rlommens ufw. Reben den Kmdern für d» ^erermäßigung gewährt wird, werden auch ,ere, insbesondere volljährige, vom Steuerpfllch in ganz oder hauptsächlich unterhaltene Kinder -gezahlt. Ist größerer, mehr oder mmd-r leicht nvertbares Vermögen vorhanden, so kann Die ätzigung auch bei höherer Sonderbelastung ver»
11 Ttunde J assortieret e tn Kürze ammlung
)• zunehmen.
Ausgaben für die Lausgehilfin.
Die für eine Hausgehilfin entstehenden Auf- Wendungen werden als außergewöhnliche Belastung nur ausnahmsweise anerkannt, wenn die Hilfe ’♦ zwangsläufig benötigt wird. Diese Voraussetztzung wird ohne weiteres als erfüllt angesehen bei Steuer- I pflichtigen mit mehr als drei minderjäh»
I diese nen Arbeit D°lk ist, _ wt bann ufen, - riol der ® ren, um oi daran, daß Ichen Siege iffen »fermiefti der manc men ftätäi düngen der haur us, Sorte eter ober ostbenutzer ätze Arbeit
Z I gebieten ergibt.
Im laufenden Jahr s?ien die industriellen Enga- . gemente weiter stark gestiegen, so daß sich ein zu- I sätzlicher Geldbedarf ergeben werde, der zeitlich von ’♦ der Durchführung der Projekte abhängig ist, für den aber Vorsorge getroffen werden muß. Daher unterbreite man schon heute den Antrag auf Schaf- r I fung von neuen 100 Mill. RM. genehmigten Ka- • pitate, nachdem über die 1938 genehmigten 80 Mill, iii-itir I RM. ganz verfügt wurde. Im Juli 1941 standen Mutter davon noch 26,8 Mill. RM. zur Verfügung, die in»
Aus der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
* Beuern, 9. August. Am morgigen Sonntag, 10. August, begeht der Landwirt Karl Ranft in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 0. G e - burtstag. Als alter Soldat nimmt er regen Anteil an den Geschehnissen der jüngsten Zeit und ist noch in der Landwirtschaft tätig. Wir wünschen dem Jubilar nach seinem arbeitsreichen Leben einen gesunden Lebensabend.
Ehrlose Frauen.
bis 35, gelb 23 bis 35, Mifchgemüfe 8 bis 10, To» maten 40, Rhabarber 15, Frühäpfel 45, Birnen 45, Kirschen 50 bis 55, Salatgurken 20 bis 30, Blumen» kohl, das Stück 10 bis 45, Salat 10 bis 15, Ein- machgurken 2 bis 5, Endivien 15, Oberkohlrabi 7 bis 10, Rettich 10, Radieschen, das Bündel 10 bis 12 Rpf.
Fabrikats
M, beiS^r m°hrKin^nä°,j).. bei hohe- SuM ► Einkommen bie.10 000 W- entlpr^enbU ... merbeii’:' L
BZ^MIer
Lieferant- auch bT’Rj »■h WJTJTPü ml ru ä Ihrer Krankenkasse
^on annähernd 4500 RM. jährlich bei einem Einkommen des Steuerpflichtigen von rund 20 000 RM. noch als angemessen anzusehen sein. Für eine getrennte Haushaltsführung muffen entsprechende Gründe sprechen (RFH. v. 20. 2. 41 RStBl. S. 362). Eigenes Vermögen, sofern es nicht nur gerlngfuglg ist muß der Unterhalteempfänger zunächst selbst em- gesetzt haben. Bei Aufnahme des Angehörigen m den Haushalt des Steuerpflichtigen wird das er- orderliche Maß der Unterstützung regelmäßig bis ,u 80 RM. monatlich angenommen, wobei zwar eigene Einkünfte des Unterhaltsempfangers anzu- rechnen find, nicht jedoch eine etwa von ihm im Haushalt des Steuerpflichtigen geleistete Hilfe.
Passivseite eine Erhöhung des Stammaktienkapitals um 81, der Rücklagen einschl. Agiozahlunoen der Aktionäre von 137, der Obligationen von 278 Mill., zusammen von 496 Mill. RM. gegenüberae» stellt werden kann. Geheimrat Dr. Schmitz wies Darauf hin, daß ein Teil der Finanzierungen sich in den Gesellschaften vollzog, an denen die IG beteiligt fei. Dies führte auch zu einer Zunahme bei den Bürgschaften um 59 Mill. RM., die Ende 1940 eine Höhe von 242 Mill. RM. erreicht haben. Auch das Konto» Beteiligungen selbst weist im Berichtsjahr einen Neuzugang von 58 Mill. RM. auf. Aus den Bilanzzahlen fei die außergewöhnliche Anfvannung zu erkennen, die sich durch die Mitwirkung auf den verschiedensten wichtigen Arbeite-
G. A.-Gpori.
Trabrennen
beim Bezirks-Turn- und Sporttag.
Anläßlich des B e r f s • I u r n » u n b Sport- tages in Gießen finden verschiedene Radrennen statt. Die Bezirksmeifterschast über 100 Kilometer wird auf der Strecke Gießen—Reiskirchen— Lindenstruth—mrünberg und zurück ausgetragen. Diese Strecke muß zweimal durchfahren werden. Der Start hierzu findet Sonntagmorgen 7 Uhr am Schützenhaus statt.
Zu den Iugendrennen, welche auf derselben Strecke ausgetragen werden, findet der Start um 9 bzw. 10 Uhr statt. Das Ziel für sämtliche Rennen ist gegen 11 Uhr am Schüvenhau^ Die Beteiligung
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für sämtliche Klassen ist gut; hierzu Haden auch Fahrer aus dem Bezirk 11 ihre Nennungen abgegeben.
Gtodtmannschast Gießen gegen Wetzlar OS-Naunheim kombiniert.
Im Rahmen des Bezirks-Turn- und Sporttages spielen am Sonntag die obengenannten Mannschaften. Die Gießener Stadtmannschaft erscheint in ihrer Aufstellung noch stärker als in den letzten Spielen. Bei der Mannschaft der Gäste fehlen einige gute Spieler von 05, die durch unbekannte Leute ersetzt wurden. Trotzdem dürften die Gäste eine sehr spielstarke Mannschaft aufgeboten haben. Die Mannschaften spielen:
orten ||
H bfc Brombeerblätter samt den Stielen mit der 1: (Es. gdere vom Strauch geschnitten und in Körben ge- tairt|(Ä iarwelt. Auch Gartenbrombeerblätter können ge- hä^in W (rr:et werden. Mißfarbige Blätter sind vor der Q beg M Cfirfnung auszufcheiden. Diele tausend Kilogramm y fliD unsere Schullugend dies Jahr wieder zusam- Gering... I Beiträgen und durch Vermittlung der Schulen den !ulid)erm MBtrnmelftellen der Reichsarbeitsgemeinschaft für ung ans'siM'l Pflanzenkunde zuführen.
Gießener Dochenmarktpreise.
Stadtmannfchaft: Kuchmann (Lustw.) Schiedsrichter: Gerhard (Annerod).
Kurze Sportnotizen.
Bei den deutschen Tennis -Mei st er< schäften in Braunschweig sorgte der deutsche Iu» aendmeister Jürgen Günther (Wiesbaden) für eine Ueberraschung, in dem er den schon bewährten Kölner Nationalspieler Helmut Gulcz mit 6:4, 6:0 ausschaltete. Irn übrigen gab es auch am zweiten Tag Siege der Favoriten, so von Henkel, Buchholz und Frl. Rosenow. *
Finnlands Leichathleten warteten in Helsinki mit recht guten Leistungen auf. Sarkama siegte über 3000 Meter in 8:35,0 Minuten mit Brustbreite vor Pekuri, und im HarnrneiWerfen kam Veirilä auf 52,81 Meter.
i einem Spezialbetrieb kann man miterleben, die Strickjacke „mit Mottenloch-Muster", ober vom Fenster gefallene Gardine zu ihrer neuen abe startet. Im Hof des Fabrikgebäudes mur- schon im Frieden täglich riesige Säcke abgelt, die nichts wie Lumpen enthielten. Was da- vom Altmaterialhändler kam und heute von Sammel st eilen ankommt, bildet zunächst itn buntes Gemisch von Zeugen, das noch nicht mal Rohstoff darstellt. Hier müssen erst die ver- Wdenen Stoffarten auseinandersorttert werden, nfliden, Strümpfe aus „Wolle mit Seide", umwolle plattiert , Kunstseide, echt ägyptisch _ te/ Leinenhemden, wollgemischte Unterhemden ili io fort sind nämlich für den neuen Ver- ft» eitungsgang ein ganz verschiedenes und chiedenartiges Ausgangsmaterial. Doch mit die. Dorsortierung in etwa 28 Gruppen ist es noch ätz st nicht getan!
Wetzlar-Naunheim: Kosmol, 05
Oswald, 05 Wagner, Naunheim Bernhard, E. Didlapp Bernhard, W. (Naunheim) (05) - (Naunheims
Troß Eberhardt Rühl (05) (05) (Naunh.)
Scheller Deeg Dreyer
(Luftw.) (1900) (Lustw.) . . .
Weniger (1900) Mobs Mark (VfB.-R.) Meermann (Luftw.) Schlitz (VfB.-R.)
zwischen mit der Verpflichtung begeben wurden, den ici ihrer Verwertung erzielten Mehrerlös an die IG. abzuführen. Die Aktien find bereits an der Börse eingeführt worden.
Weiter teilte Dr. Schmitz mit, daß von der Wan- delanleihe bisher rund 10 v. H. in Aktien umge- tauscht wurden. Die Entwicklung im laufenden Ge- chäftsjahr war befriedigend. Die IG. habe mciter ihr Bestes getan, um allen gestellten neuen Ausgaben gerecht zu werden.
Geschrumpfte Umsätze.
Fwd. Frankfurt a. M., 8. Aug. Die Aktienmärkte zeigten an der Börse der Berichtszeit eine nur geringe Umjaßtätigfeit. Die ‘Stimmung war jedoch durchweg recht freundlich, und es überwogen an den meisten Tagen leichte K u r s d e f f e r u n a e n. Die Geschäftsstille äußerte ich in zahlreichen Kursstreichungen. Stärker erhöht waren im Wochenverlauf Rheinbraun mit etwa 10 bis 11 v. H., IG. Farbenind., Gesfürel, Eont, Gummi, Daimler und Verger Tiefbau konnten 5 bis 7 v. H. anziehen, auch Rheinstahl, Südzucker, AEG. Metallgesellschaft bis etwa 4 v. H. gesteigert. Für DDM. zeigt sich Nachfrage, ohne daß noch irgend etwas an den Markt herankäme, so daß der zuletzt mit 291 festgestellte Kurs feit Tagen aus- gesetzt werden mußte und die Taxe inzwischen bis 310 kletterte. BMW. haben ihren Dividendenab- schlag nicht nur wieder aufgeholt, sondern insgesamt rb. il v. H. gewonnen; man vermutet hier Inter- essenkäufe. Die Kursrückgänge waren demgegenüber nur minimal. Reichsbankanteile lagen fest und erreichten zeitweise 137 v. H. ..
Am Renten markt sind die ßursneranberun- gen unbedeutend, die Altbesitzanleihe schwankte zwischen 160,40 und 160,75, Steuergutscheine I hörte man meist mit 103,13. Lebhaft gefragt find tue 3Vi v. H. Reichsfchätze. Pfandbriefe blieben bet kaum nennenswertem Angebot gesucht. Don In- diisirienbligatiouen wurden 28er Farben bau bs von der Aktienbewegung beeinflußt, der Kurs war etwa 4 v. H. gesteigert. , .
Im Aktienfreiverkehr war fast keine UmfaßtäHgfeit zu bemerken, ftursmdßig ergaben sich auch kaum Veränderungen. Elfafs.-Bad. Wolle gaben auf etwa 143 nach.
Tagesgeld unverändert 1,75 o. H. ♦
♦ Landeslieferungsgenossenschaft bes Sattlerhanbwerks Hessen. Die San- deslieferungsgenossenschaft des Sattlerhandwerks Hessen hielt in Frankfurt unter dem Aufsichts- ratsvorsitzenden Lietz (Mainz) ihre Jahreshauptversammlung ab, der auch der Geschäftsführer des Landeshandwerksmeifters, Dk. Kaiser, beiwohnte. Die Genossenschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Umsatz und Bilanzsumme erfuhren eine Erhöhung und schufen damit die Gründlage für eine Leistungssteigerung der der Genossenschaft ange- fchlossenen Betriebe. Bilanz, Gewinn» und Verlust- rechnung sowie einige Satzungsänderungen wurden angenommen.
lleue Grundsätze für die Eiutouuueusteuer- | Mäßigung wegen außergewöhnlicher Velaßung
J Von Steuerberater Dr. jur. et rer. pol. K- Wuth, Berlin.
!(i: hie in ihrer steuerlichen Leistungs- in keinem rechten Verhältnis stehen, werden Nicht al
■ Irnen beim Finanzamt eine E r m a ß i g u n g d e r h°ltungsle>siunger>surdie °"m°aen ose^
ßt werden.
Oie tlnterhaltungsleistungen
an Angehörige.
Leben der K i nd e r e r m ä tz i g u n a kommt
-NN durch Unterbringung der Kinder
tr dergleichen besondere Ausgaben entstehen, die e Überwiegende Mehrzahl der Steuerpflichtigen den gleichen Familien- sowie Einkommens, und ^mögensoerhältnissen nicht hat
tiiuerpflichtige dagegen keine Ämöerermaßigung, 'önnen die Unterhaltungsleistungen auch an nahe ^hörige eine außergewöhnliche Belast g bne der Ermäßigungsvorschriften bilden Le rglos ist, ob der Unterhalt aus Grund gesetzUche n-erhaltungspflicht oder freiwillig sewahrt wird, pjiTn es nur „zwangsläufig ^efchletzt, b-h- »--erpflichtige chn nach gesunder Dolksanschauung »währen muß, wobei hinsichtlich der Hohe s w:tluna und fein Einkommen berücksichtigt werden ur unangemessene Unterhaltungslei^ ungev- und
e, die auch zum Einkommen der Steuerpflichtigen
material und Kosten; ein Kilogramm Wolle zu färben kostet ungefähr 60 bis 80 Pfennige.
Einen halben Wollschlüpfer ober den ausgefransten Rodelsweater kann man nicht einfach auf den. , . . . «u/ä
Spinnnrocken heften und daraus einen neuen I J©. 3tirDCttltlOU|tnC Faden drehen! Zunächst kommen die einzelnen Kolli n DI
also in eine Aufbereitungsanstalt für » ', * .
Altwolle. Dort werden sie zunächst in Rühr- In der in Frankfurt a. M. abgehaltenen o. HD.
bottiche mit einer desinfizierenden Lauge geworfen, waren 217 Stamm- und Vorzugsaktionäre mit
große Schaufelkämme walken sie etwa eine halbe 1435,892 Mill. Stamm» und 2,10 Mill. RM. Dor-
Stunde lang, so baß die Lumpen ganz von der zugsaktien vertreten. Der bekannte Abschluß für Lauge durchfeuchtet und alle Krankheitskeime ober 1940 mit wieder 8 v. H. Dividende auf 733,20 Mill. Ungeziefer abgetötet werden. Mit Greifern und RM. Stamm-AK. und wieder 5 v. H. auf 2,0 Mill. Fließband werden die Lumpen dann zu Wafchbot» RM. gewinnberechtigte Vorzugsaktien wurde ein- lichen gebracht, wo sie fo lange gewaschen werden, stimmig gutgeheißen. Ebenso wurde der Antrag auf bis das Wasser nicht mehr von Staub und Schmutz Schaffung von bis 100 Mill. RM. neue Aktien grau wird. Das weniger wertvolle Material wird (genehmigtes Kapital) genehmigt. Fünf satzungs- nun mit Pflanzenfetten getränkt und etwa einen mäßig ausscheidende Aufsichtsratsmitglieder mur- Tag liegen gelassen. Nixn geht's zu den Zer- den wiedergewählt, außerdem unter gleichzeitigem reißmaschinen! Große „Tamboure", Trom- Llusscheiden aus dem Vorstand das bisherige Dor- mein, die mit tausenden von scharfen Stahlzähnchen ftandsmitglied Dr. Otto Scherf-Halle, dem die HV. besetzt sind, kämmen dort die Fäden zwischen zwei zugleich die Entlastung für das laufende Geschäfts- Andruckwalzen heraus, zerreißen und zerfasern sie, iahr bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand während die Trommel mit 900 Umdrehungen in erteilte. f
der Minute rotiert. An der einen Seite schiebt die Geh. Kommerzienrat Dr. Hermann Schmitz als
Arbeiterin z. B. ein altes Wolltuch hinein und auf Dorstandsvorsitzer führte u. a. aus, daß die Gründe der anderen kommt schon ein dichter Wollschnee in bereite ersichllich gemacht wurden, die Anlaß gaben, feinen Flöckchen heraus, mit dem man z. B. Ma- für 1940 einen normalen Jahresabschluß ohne Kapi- tratzen füllen kann. talberichtigung zu erteilen und wie in den letzten
* drei Jahren wieder 8 v. H. Dividende vorzuschlagen,
Gute Wolle die wieder zu Tuchen ober Trikots die etwa 6 v. H. des offenen Bilanzoermögens und verwendet werden soll, kommt aus tier Wäsche zu- 5,3 d.J). auf die ^zuletzt^ von den ^^ttionärcn nächst in eine große Trommel, in der sie durch' heiße Salzsäuredämpfe „karbonisiert" wird. Fast jeder Wollstoff enthält doch irgendwelche Zusatze von Baumwolle oder ßeinenfäben, um ihn fester zu machen ober ein Muster hervortreten zu lassen. Die Tuche sind „gezwirnt" oder ein „Nadelstreifen" aus Kunstseide belebt sie. Diese Beimengungen würden bei der Neuverarbeitung zu Tuchen stören, z. B. weil sie die Farbe anders annehmen als die Wolle. Durch b^n Säuredampf werden sie beseitigt. Dann aber kommen auch diese Tuchabfälle und -Reste zu den Reißwölfen. Sie liefern nur reinwollene Flocken, die in der Spinnerei zusammen mit neuer Wolle versponnen werden können. Schon seit etwa hundert Jahren wird auf diese
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11 g e n I) a u s b a 11 m u 9 c •) ö r i g e n S i n b <- r n oder anderen Anaehörigen, bei Land- und Forstwirten mit mindestens einem minderjährigen Kmd ober einem anderen minderjährigen haushaltszu- aehöriaen Angehörigen und überwiegender Mit- arbeit der Frau im Betriebe, bei K r i e gsbeschädigten und ihnen gleichgestellten Personen, deren Beschädigung eine wesentliche körperliche De- Hinderung zur Folge hat, bei Steuerpflichtiaen (bzw. einem Ehegatten) über 70 Jahren ober Hilfslosig- feit. Eine Nachprüfung, ob die sonstigen Voraus- setzungen für eine Steuerermäßigung gegeben |mo, insbesondere ob die Sonderbelastungsmindestgrenze erreicht ist, soll auch weiterhin nicht stott rnden. Jedoch soll die öteuerermäßigung für die BZchattl- aung einer Hausgehilfin künftig höchstens 30 für Teben vollen Äalenbcrmonat betragen. In anderen ate den erwähnten Fällen muß entweder durch diese Ausgaben für die Hausgehilfin allein oder uifammen mit anderen die steuerliche Lelstungs- fähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beemtrach- hat roorben sein (RdF.-Erlaß n. 30.6.41 sowie RFH. o. 26. 3. 41 RStBl. S. 476, 274).
der Beschaffung von Hausrat für die Familienwohnung einer zweiten Ehe nach Scheidung der ersten (RFH. v. 31.10.40 RStBl. S. 266). Dies muß auch für die Beschaffung des Hausrats bei Eheschließung gelten, wenn der Steuerpflichtige sie sich selbst aus seinen Einkünften beschaffen muß, was jedenfalls Dorausfetzung ist. Gewähren die Ettern eine Aussteuer oder Ausstattung, so kommt unter der gleichen Voraussetzung eine Steuerermäßigung in Betracht. Die Beschaffung darf also nicht aus vorhandenen Vermögen erfolgt und es dem Steuerpflichtigen auch nicht möglich fein, ohne besondere Schwierigkeiten auf vorhandenes Vermögen zurückzugreifen, z. B. eine Hypothek auf-
Berücksichtigung von Kranfheitskosten, Anschaffung von Hausrat ufu>.
Aufwendungen infolge von Krankh e i t für Arzt Heilmittel, Anstaltebehandlung ufw. kommen häufig als Grund für eine besondere Steuerermäßigung in Betracht. Bei den beruflichen Einkünften ist die Absetzung als Betriebsausgabe oder bet Ar- beitnehmern als Werbungskosten nur zulässig, wenn es sich um eine typische Berufskrankeit, rote £ B Vergiftung bei Chemikern, - handelt. Ist durch ein derartiges inneres Leiden, das in typischem Zusammenhang mit der Berufstätigkeit steht eine Er- werbsbeschrankung um mindestens 25 v. H. verur- sacht so liegt eine . Z i v i l b e s ch a d i g u n g vor, die auf Antrag zu einem besonderen Abzüge vom Einkommen führt. Im allgemeinen kommt der Ab- zug für Zivilbeschädigte nur in Betracht, wenn diese durch ein von außen wirkendes Ereignis, wie Unfall ober Verletzung beschädigt sind, innere Leiden, wie erwähnt, nur bei typischen Berufskrankheiten Andere innere Leiden oder äußere Beschädigungen infolge innerer Krankheiten ober bloße Alters- erscheinungen genügen nicht. Doch werden z. D. auch Witterungseinflüsse wie die Kälte als ein von außen wirkendes (Ereignis angesehen (RFH. v. 26. 9. 40 RStBl- S. 61). „ £ ... k
Die Beschaffung von H a u s r a t für den eigenen Haushatt kann eine außergewöhnliche Belastung nur barstellen, wenn sie als zwangsläufig anzusehen ist, da sie offensichtlich einem besonderen Bedürfnis entspricht. Im allgemeinen wird eine übermäßige Belastung bei einer Beschaffung von Vermögenswerten nicht anerkannt, da es sich im wesentlichen nur um den Austausch von Vermögenswerten handelt. Der Aufwand für Hausrat darf daher nicht lediglich auf freiwilliger Entschließung beruhen. Anerkannt wurde die Zwangsläufigkeit bei
Schwanheim und die 21jährige neli. Beide verkehrten im Wald und in der Wohnung mit französischen Kriegsgefangenen. Die Leister stellte dabei ihre Behausung zwei Pärchen zur Verfügung. Ihre Handlungsweise war um so verwerflicher, als sich ihr Mann im Felde befindet. Die Korneli war dem verbrecherischen Treiben in jeder Beziehung forderlich und stellte den Gefangenen zum Zwecke der Flucht zwei Landkarten zur Verfügung; auch färbte sie zwei Militärhosen der Gefangenen um. Das Gericht verurteilte die Leister zu 4, die Korneli zu 3 Jahren Zuchthaus und erkannte gegen beide auf je vier Jahre Ehrverlust.
** Vereinfachter Lohnabzug.
Finanzamt veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über die Durchführung des vereinfachten Lohnabzuges. Die Arbeitgeber werden auf verschiedene Vereinfachungsmaßnahmen hingewiefen, die sich aus der Ersten LohnabHUHS-
MW Immen u. a. außergeroopmiaje >
TM dich d-n Haushalt non Ang-H°r!g-N durch Krank- iClobes- ober Ungliickssall ober sonstige b°son- : re Belastungen (EinkSlG. § 33). Sie befonberen läterN ' Ausgaben müssen bestimmte Hundertsatze des En- SnlN ifcmenä, die |og. Sonberbelostungsm.ndestgrenze ,m , j»Pichen, nämlich bei Einkommen bi» 5000 RM, m Steuerpflichtigen ohne Kinder 10 bcl 1 (Der 2 Kindern 8 v. H-, bei 3 oder 4 Kmdern
Na ba? öF , ।
)if|en, bQt ■' Ute Zeitungen ober Akten werden eingeftampft ann jebfBa uni die „Stampe" ergibt Pappe ober Packpapier. ?rin bes ft. kitt gebrochene Kurbelwelle oder eine abgegriffene bringen |? Eüklinke läßt fich-wieder einfchrnelzen. Aber was i Um*. noch aus den zerrissenen Strümpfen, , und via, ter durchaescheuerten Hofen oder gar den ölgetränt- UNS Dort.- ien schmutzigen Putzlappen werden, die jetzt zu den )on altem f "-^nftofssammelstellen wandern? Neue Textilstoffe n fifn*?. 1 zum Teil fogar Uniformtuche werden daraus eftellt, verheißen die Aufrufe zur Sammlung.
I mochte man ungläubig den Kopf schütteln, solchem Plunder ermöglicht werden kann, ein ss Leben zu beginnen.
*ur»pen weiter, treffen sich in Großbetrieben mit ^22, i^gen Säcken, die aus den Schneider- und Kon- !LlJ , efimsroerfftätten stammen und die Abfälle der SReiberei, also „Neutuch" enthalten, und werden u 1UU nochmals nach anderen Gesichtspunkten ge^ie- .5*1 W An großen Sortiertischen stehen dort Frauen ät lnb trennen bas Kammgarn vom Strelchgarn, om- Msewebe von Wolltrikot. Manche Hausfrau >e weMW« 77^ einen wollenen Pullover mit Baumwolle, mqcnJeijfn, a lgjn nur Farben stimmen unb die Stopferei iMslen.mZ |gr au|^Qti Die Sortiererin aber muß jede Baum-
isiöe. * ® i e ß e n, 9. Aug. Auf dem heutigen Wochen- la. jidift kosteten: Markenbutter, S kg 1,80 RM., °lt Werte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,
■ Fllch y, kg 8, Wirfing 9 bis 15 Weißkraut 8 bis 15,
w? Rotraut 20 bis 25, gelbe Rüben 15 bis 20, rote
JIPniQ) jj^en 8 bis 10, Römifchkohl 8, Bohnen, grün, 20


