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Aus dem Reich

Setter.

prgana aus der Heimat. Aber über die Stein-

an-

die

lii. Es war verdammt hart hier!

nur noch das Skelett eines Waldes

an der Straße nach Kandalakscha am Weißen

kl. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

müßten! Glauben Sie,

Rio de Janeiro anrufen

Verbesserte Kristen bei der Kriegs-Ferntrauung

neu gesprch nptom ft » LWnytoil

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x--im Bild, will mir

, es. Denn wenn ich berichte, daß

ui: Wälder am Horizont brennen, daß der Himmel säwimmt von dunklen Brandwolken uni) daß die Hize die Sumpflöcher gären und ekelhaft stinken ' t was stellt man sich zu Hause, in der Heimat,

banntet und Verbrecher geben, das unter der Sonne glüht und die ganze verkommene Szenerie w' d sich wiederholen. Denn am Rand unseres Krieges stehen keine Städte und keine Menschen, sondern nur Namen. Alles andere ist ausgeloscht. Es stehen aber an der Straße Berge und Wälder und Sümpfe und unsichtbare Stellungen und aüf und in ihnen von Sowjet-Politruks und -Kommissären aufgehetzte Getriebene, die sich verzweifelt wehren. Hier reißt der Sieg keine Kilometer längs der Straße her­unter. Hier stockt er bisweilen und legt eine Pause ein.

Während ich vor meinem Zelt schreibend sitze, denke ich: Was stellt ihr euch vor, wenn ich jetzt sage, daß hier gekämpft wird, so hart und so er­bittert, wie kaum jemals an anderen Fronten die­ses Krieges. Was denkt ihr, wenn ich sage: Die deutschen Soldaten hier kämpfen mit beispielloser Tapferkeit, sie ringen den Gegner nieder, trotz der Sümpfe, trotz der Dickichte, der Hitze, der Mücken, der schwelenden Wälder?

Seht, da steigt hinter der Straße ein Tunturi,

Später, weiter hinter demSchack-Weg", der von Utruppen und Pionieren mitten durch Sumpf Dickicht gelegt wurde, ließ ich das Grübeln Denn wir passierten nun jenen Teil der paße, wo immer wieder bolschewistische Trupps ls dem Dickicht brechen und tückisch unseren

Die Dominiks.

Roman von Hellmuth M. Böttcher.

Urinbe keine Heimlichkeiten oder Vertrautheiten |b:m. Trotzdem! Das Gerede in der Stadt will

damals hat hier ein Wald gestanden, ein ilb, wie jener, der am Horizont' brennt. Aber

er VH' mi gejagt unu getan, um oen xaten und Der Lei- Iriin stmg derer gerecht zu werden, die hier oben, über

ß W itn Polarkreis, an einer einsamen Front stehen.

Kriege Wir umfassen zu wenig Welt i ........

Mrlehlch Meinen. Ja, das ist es. Denn we We audi hi Wälder am Horizont brenn?

velhitM sächlich lolll emelbet wJ ng da zu en die pil rntikzudj sie einer 1 erfügung ftd eränität fy: wie der Ü

ggeblieben, das Gerippe einer Landschaft, die Men Tage Kampf sah, die zerrissen wurde vom |rnb von Granaten, Stukabomben und Erd- lic\?rn.

- wie schor ; igeständnis L I äschen PoU |_____

in SiidaM ist Fall ist bie üb tgg

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Bei der Ferntrauung der Soldaten verliert von dem Soldaten bei 'seiner zuständigen militäri­schen Stelle abgegebene Erklärung seines Willens, die Ehe einzugehen, nach der ursprünglichen Rege-

Das ist eine verteufelte Situation.

Dadurch wird das ganze, so mühselig aufgebaute Zahlenwerk Friedrich Dominiks über den Haufen geworfen.

Wie soll er seinen Verpflichtungen Nachkommen, wenn seine Kundschaft ihn im Stich läßt?

Nissen eilt zu Dr. Klarer.

Sie müssen die Leute verklagen!" fordert er auf­gebracht.Im Guten ist doch nichts mehr zu er­reichen."

Klarer prüft Vertrag und Rechtslage.

Unanständig! Zweifellos unanständig, dieses Ge­schäftsgebaren!" sagt er schließlich.Trotzdem hat die Klage keinen Zweck."

Nissen versteht nicht.

Wieso keinen Zweck'?"

Weil Sie die Gerichte in Buenos Aires und

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Schutz des Wohnraums.

Die Umwandlung von Wohnungen in Räume anderer Art, z. D. Werkstätten, Dienst-, Fabrik-, Lager- oder Geschäftsräume, bedarf in Orten mit 1OOOO und mehr Einwohnern der Ge-

fti: Trümmerfeld, es ist vielmehr eine wüste Rld un g , ein elendes, verkommenes Baracken- KT, verdreckt, stinkend, widerlich. Und weiter >dki wird es nicht viel anders aussehen. Es wird r auch ein Konzentrationslager sowjetischer Ver-

Aus aller Welt.

Der neue Leiter des Arbeitsamtes Kassel.

Im Rahmen eines Betriebsappells wurde der neue Leiter des Arbeitsamtes Kassel, Oberregie­rungsrat Klein, in Gegenwart des Gauobmannes der DAF., Herbert Köhler, durch den Präsidenten des Landesarbeitsamtes Dr. Kretschmann ein­geführt. Nach anerkennenden Worten für die Lei­stungen des bisherigen Arbeitsamtsdirektors Dr. List wies Präsident Dr. Kretschmann auf die un- aeheure Bedeutung der gegenwärtig durch den Krieg bedingten Arbeitseinsatzverwaltung hin, wobei er die überragenden wehrwirtschaftlichen Erfordernisse dieser Aufgabe unterstrich. Sie könnte nur in eng­ster Zusammenarbeit von Partei und Staat, weil nur im nationalsozialistischen Sinne, gelöst werden.

Die Filmschauspielerin Alarleluise Claudius f.

Die aus zahlreichen Filmen auch in der Provinz bekannte Schauspielerin Marieluise Claudius ist im Alter von 29 Jahren an Herzmuskelschwäche in Berlin gestorben und in aller Stille beige­setzt worden. Marieluise Claudius, übrigens eine Nachfahrin des Dichters Matthias Claudius, stand unter Professor Carl Froelichs Spielleitung in dem FilmReifende Jugend" zum ersten Male vor der

frau anzunehmen, es sei denn, daß auf Grund arbeitsrechtlicher Vorschriften ober mangels ge­trennter Festsetzung der Bezüge ein einheitliches Dienstverhältnis der Ehegatten vorliegt. Die Wehr st euer ist erstmalig nicht mehr einzube­halten von dem Arbeitslohn, der nach dem 31. Juli bezahlt wird. Veranlagte Wehrsteuerpflichtige müs­sen noch die Wehrsteuerbeträge zahlen, die für 1940 oder für frühere Jahre veranlagt sind oder noch werden, ferner die Wehrsteuervorauszahlungen für bas erste, zweite unb dritte Vierteljahr 1941. Die Vorauszahlung für das dritte Vierteljahr ist jedoch nur zu einem Drittel zu entrichten. Sie wird nicht erhoben, wenn dieses Drittel 10 RM. Nicht erreicht.

Oie Heilmittelwerbung.

Der Werberat der deutschen Wirtschaft hat neue Bestimmungen für die Heilmittelwerbung erlassen. So weitgehend wie möglich wird dabei der Gesund­heitssicherung und Gesundheitserziehung des Volkes Rechnung getragen. Aus den neuen Vorschriften sind besonders erwähnenswert das Verbot der Werbung mit Dank, unb Empfehlungsschreiben, mit Preis­ausschreiben, Selbstbehanblungsvorschriften, Haus- zeitschriften für Laien, durch Werbevorträge vor Laien und Hausbesuche sowie die Erweiterung der Krankheiten, gegen die Heilmittel nur in Fachkreisen angeboten werden dürfen, auf Erbkrankheiten, ernste Erkrankungen des Herzens und der Nieren sowie auf die Zuckerkrankheit. Aus volksgesundheitlichen Gründen wird die Werbung auf Fachkreise be­schränkt, für Schlafmittel, Dromverbindungen, Pyra- midon, Job, radiumhaltige Mittel und Gegenstände, sowie Sexualkräftigungs- und Büstenmittel.

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portugiH , .. . . ,

. Entschlösse'- au wenn er von Salla hört, von der bolschewi- r bar, mit i füllen Schlüsselstellung an der Schwelle Kareliens

ihre Irabir- uni er. v . W V ---

Der FührerI Mur. Ach, es ist kein Ort, unb es ist auch

daß Sie da durchdringen? Ich könnte Ihnen da Fälle aus meiner Praxis erzäylen ..."

Eine Weile schweigen beide Herren nachdenklich. Nissen sieht, daß der Anwalt nicht helfen kann. Die Sache ist verfahren. Man hat sich von dem Herrn de Castro eine Suppe einbrocken lassen, die man nun auslöffeln muß» sie mag schmecken wie sie will.

Er will schon gehen, da halt der Anwalt ihn noch

lung nach zwei Monaten ihre Kraft, wenn die Frau ihr Ja-Wort bis zu diesem Zeitpunkt nicht vor dem Standesbeamten abgegeben hat. Durch eine neue Verordnung ist jetzt die Frist von zwei auf sechs Monate verlängert worden, damit in jedem Falle, auch wenn der Soldat in unwegsamen Bezirken weiter entfernt von der Heimat liegt ober kämpft, nicht etwa an der Formalie des Fristablaufs die ge­wünschte Ferntrauung scheitern kann. Aus dem gleichen Grunde war bereits durch vorherige An­ordnung die Frist für Kriegsgefangene, mit denen die Postoerbindung gelegenttich recht kompliziert ist, auf neun Monate verlängert worden:

Oie Steuererleichterung für Ehefrauen

Der Reichsfinanzminister hat jetzt Ausführungs­anweisungen zu den Steuererleichterungen für mitarbeitende Ehefrauen herausgegeben. Der Hinzurechnungsvermerk von 52 RM. monat­lich ist auf der Lohnsteuerkarte einer mitverdienen- den Ehefrau nicht mehr aufzunehmen. Die Arbeit­geber haben ab 1. August diese Eintragung bei mit- verdienenden Ehefrauen nicht mehr zu beachten. Bisher bestand die Möglichkeit, den Arbeitslohn der Ehefrau und des Ehemannes zusammenzurechnen und die Lohnsteuer von dem Gesamtlohn der Ehe­leute zu berechnen. In solchen Fällen wurde auf der Lohnsteuerkarte der Ehefrau vermerkt, daß Lohnsteuer nicht einzubehalten ist. Auch diese Re­gelung gilt nicht mehr. Soweit bei Eheleuten ent­sprechende Vermerke auf den Lohnsteuerkarten stehen, hat das Finanzamt auf Antrag diese Ver­merke aufzuheben. Ein einheitliches Dienstverhält­nis der Ehegatten wurde bisher angenommen, wenn die Ehefrau als Gehilfin ihres Ehemannes beim gleichen Arbeitgeber tätig ist. Künftig ist grund­sätzlich ein eigenes Dienstverhältnis der Ehe-

PK. Während wir von Salla nach K. fuhren, habe id oft nachgedacht, wie wenig unsere Berichte von bijem Kriegsschauplatz hinter der finnisch- s-wie tisch en Grenze doch aussagen von der Lcndschaft Kareliens und von dem harten Kämpfen v/ferer Soldaten. Es fehlt uns oft an Vergleichen urb Bildern, und wir kommen uns oft recht arm- je:g vor, wenn mir vor unseren Zelten unsere Be­riete schreiben. Wir umfassen zu wenig von dieser ffiett und von diesem Ringen in dem, was wir schreiben. Und wir meinen: es ist nicht genug da- mt gesagt und getan, um den Taten und der Lei-

ijßs dauert kaum drei oder vier Tage, da spricht Di ganze Stadt von dem Skandal, der sich um das Sr.5 Dominik zu spinnen beginnt Dominik hat «n beiden Damen ein Gartenhaus eingerichtet. Er Nissen betreten dieses Häuschen, das gut zwei- &n3ert Schritt von der Villa entfernt liegt, nie- !|al5. Martha und Brigitte kommen nur gelegent- lihM den Mahlzeiten oder zu einer anderen Zeit ci Sage auf ein Plauderstündchen zu den Herren. M jedem Klatsch vorzubeugen, weiß Dominik es Wprichten, daß zu diesen Gelegenheiten alles Per- s' l im Hause ist. Es kann also schon aus diesem

Kampf in den Urwäldern Kareliens

Von Kriegsberichter Hans H. Henne.

Hegenh<-

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blcken der gewaltigen Moränen absteigend, um­faßen sie uns mit ihrer tückischen Heimlichkeit, mit ibn Mücken und Sümpfen, ihrer fast tödlichen Ci samkeit, die die Vögel schweigen läßt. Und diese Alder nun, ausgedörrt von der Hitze und dem w men Wind, brennen w i e Zunder dort, m die Sowjets sitzen.

Mch habe gedacht, während wir über die Straße furen": Dies ist nun der Weg, auf dem das eine Rsiment kämpfte. Es ist der Weg unseres An- gtfs auf die Waldfestung Salla. Die feindlichen 61 Hungen links und rechts haben ihre Gefahr und Fi.'chtbarkeit verloren. Die bolschewistischen Panzer fir. ausgebrannt und ihre Geschützrohre sind eine läcerliche Drohung. Es ist'der Weg, der unser Firmen sah und der Weg der Tapfersten, die dort f dort unter den Birkenkreuzen ruhen. Dahin- stend lesen wir die Namen noch einmal. Wir ftn: Da liegt auch noch einer und hier wieder

mit einer Handbewegung fest.

Was macht eigentlich Ihre große Erfindung? Ihr Vater deutete mal fo etwas an Sie hat­ten ja wohl schon mit der Kriegsmarine Verbin­dung auf genommen?"

N'fsen spricht nicht gerne darüber.

Das war übereilt. Gewiß, wenn wir bei der Arbeit hätten bleiben können. Aber Sie wissen ja selbst, wie es uns im letzten Jahr gegangen ist."

Da haben Sie die Pläne aufgegeben?"

Natürlich nicht. Aber ich warte auf ein paar ruhige Monate, wo ich mich an die Sache machen kann, um die Lösung zu Ende zu führen. Es han­delt sich eigenlich bloß noch um die Versuche auf dem Probierstand. Die Pläne und Zeichnungen sind längst abgeschlossen. Auch die Versuchsanlage steht fast fertig montiert da aber was soll man machen? Man hat auch bloß zwei Hände und die reichen im letzten Jahr schon oft für die laufen­den Geschäfte nicht."

Der Anwalt pafft ein paarmal in die Luft! Nissen merkt ihm an, daß er noch etwas auf dem

ein kahler Berg, auf. Zu feinen Füßen liegt der Sumpf, dumpf schläft der Wald. Der Berg hat keinen Namen, und selbst die Hunderttausenderkarte verschweigt seine Existenz, obwohl er über 500 Meter hoch ist. Geht mit uns durch den Sumps. Da arbeiten sie in verschwitzten Hemden und machen das Unmögliche möglich: sie stoßen eine Straße vor durch den Sumpf, durch das Dickicht, über Ge­röll und Fels. Eine Straße, die Karren und Kufen tragen kann. Fragt die, die hinter dem Berg liegen, wann sie zum letztenmal warmes Essen bekommen haben, oder wie gut kühles Wasser schmeckt. Fragt den Sanitätssoldaten auf dem vorgeschobenen Ver­bandplatz, wie lanae es dauert, einen Verwundeten bis zu dieser Geröllhalde zu tragen. Er wird sagen: drei Stunden, und es sind nur zwei bis drei Kilo­meter!

Und die Hitze des Taaes wird abnehmen, Nebel werden aus den Sümpfen steigen, und die Nacht' wird kalt und feucht werden. Sie aber liegen da vor dem Feind uni) Kämpfen. Denn das ist ihr Ge­heimnis, wie sie das machen und woher sie ihre gute Laune und ihren Humor nehmen. Es gibt an dieser ansamen karelischen Front den gleichen Typ des harten, zähen und kampsesfreudigen Soldaten wie überall dort, wo die deutsche Wehrmacht gegen den Bolschewismus aufgestanden ist und ihn schlägt.

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Bei Birk & Co. ist vieles nicht so, wie es sein sollte. Die Neuordnung der Verhältnisse allein auf dem kleinen Werftbetrieb erfordert einen ganzen Mann. Es ist unendlich schwer, in den verlotterten Betrieb Ordnung zu bringen. Die Fabrikations­einrichtungen sind unvollkommen und herunterge­wirtschaftet, die Kundschaft ist durch schlechte Liefe­rungen verstimmt, die Arbeiter nicht mehr an ge­ordnetes Schaffen und Disziplin gewöhnt.

Auch der Erzabbau der Firma im Ruhrgebiet läßt zu wünschen übrig. Die Stollen sind nicht in Ordnung und bedürfen überall der Nachbauten und Versteifungen. Ein Wunder ist es, daß die Bau­polizei nicht schon längst die Arbeit unter Tage aus Sicherheitsgründen verboten hatte. Die Förderung ist unzulänglich. Auch die Ausschließung des Erzes und seine Verhüttung müßte vorteilhafter gestaltet werden. Es ist vieles unmodern und veraltet.

Nissen arbeitet wie ein Besessener. Es gibt Wochen, wo er überhaupt kaum mehr ins Bett kommt. Er richtet es so ein, daß er auf feinen Fahrten vom und zum Ruhrgebiet den Schlafwagen benutzen kann, er hat sich sogar darauf abgerichtet, daß er im Auto schlafen kann. Das geht so natür­lich nicht auf die Dauer. Aber vorläufig laßt es sich noch ertragen.

Viel schlimmer ist es, daß Dominik viel größere Erträgnisse von Grube und Hütte erwartet hatte, als er die Dispositionen für den Schiffsbau traf. Auch die langen Anlaufzeiten für die Wiederauf­nahme der Förderung im Ruhrgebiet hat er nicht richtig in Ansatz gebracht. Der Birk-Stahl wird langsam knapp auf der Dominik-Werft. Und die weitere Folge ist, daß das Schiffsbauprogramm nicht mit der Exaktheit durchgeführt werden kann, wie es berechnet war.

Das ist wieder für die Südamerikaner ein Grund, in der Abnahme der bisher ferttggewordenen Schiffe Schwierigkeiten zu machen und die Zahlung der vereinbarten Akzepte über Gebühr hinauszuziehen. Sie verstecken sich hinter allerhand Mätzchen und Ausflüchten. Der wahre Grund ist der, daß die letzte Ernte da drüben schlecht ausgefallen ist und daß die Weltmarktlage auf die Preise drückt.

Das gestehen sie natürlich nicht ein. Don Bau- tifta de Castro beruft sich sogar noch auf den Ver­trag, der wohl die Werft zur Lieferung, den Käufer aber nicht zur Abnahme verpflichte.

nehmigung der Gemeinde. Die Gemeinde darf die Umwandlung nur gestatten, wenn die um­zuwandelnden Wohnungen für andere als Wohn­zwecke dringend benötigt werden oder wenn es wegen der Beschaffenheit der Räume vertretbar erscheint, sie nicht als Wohnraum zu erhalten. An die Umwandlungsgenehmigung müssen Auslagen geknüpft werden, z. B. zur Beschaffung neuen Wohn­raumes oder zur Geldablöfung. In Zukunftsoll" die Umwandlung genehmigt werden, wenn Unwirt­schaftlichkeit des Hauses vorliegt. Die nichtgeneh­migte Umwandlung von Wohnungen in Räume derer Art ist strafbar.

6t; verstummen. . ... .

T-e vier Menschen im Hause Dominik Horen das trägste davon. . . f

Hon Mattheus Lind kommen m diesen Tagen 8ßc Briefe, in denen er durch Rechtsanwalt Speier & iofortige Rückkehr von Frau und Tochter m sein 113 fordert.

I an überlegt lange im Kreise der Viere, was itu tun soll. Eine Lösung findet keiner. Jeder ihnen weiß, daß Lind alle Bestimmungen des -stzes auf feiner Seite hat und daß alles sor- tk: Recht gegen sie ist. Aber es gibt ferne Umkehr. Bienige Wochen nach der Uebernahme von Birk (o. ist der Vertrag mit Lietzendorf abgelaufen. $" fagt nicht von selber, wohin er geht. Und Do- " fragt ihn nicht. Nissen ist zusalliaerwe.se in .iit Tagen auf dem Filialbetrieb imVUV9ßn^r ; Sann sich Lietzendorf nicht einmal bet ihm ver- ic ieben. ,. , rrt.Ai.

MFredrich Dominik weint dem bisherigen Cyes- *rnieur keine Träne nach. Ihm ist es auch rech, £Uie Arbeitslast nun noch drückender wird. £)a ^rtut man wenigstens nid)t in Versuchung, l 'Stadtstunk zu hören.

fc'ofcbem vermißt er die Hilfe duld.

Atz !c Kuch ters Qmll ,H61 WU3 ,uuu 1lty au j;uuje, in oer jjeimar, )e Sibel, dc unter groß vor?

sich in [j | 5s finb ja feine Wälder, wie sie daheim wachsen, !"Ung,dl nch sonstwo. Es sind Dickichte von riesigen Wienern ß L-maßen mit Moospolstern und zähem Gras, mit w möge IlBrschen, faulenden Stämmen, mit nackten, kahlen »ften, mit trockenem Gerank, mit Kiefern, Fichten, ernten und Birken, verworren in- und durchein- idergezwängt, verwuchert und verpilzt.

nen so hZI 5s sind Wälder ohne Wege und Pfade, undicht weiß von einem Soldaten, der abtam von hen 3hnth1lper Truppe während des Kampfes und sich ver- Mes U : ir.e in diesem Labyrinth und erst nach sechs Tagen '3t zerstochenem Gesicht und mit zerschundenen IIG ebern zurückfand zu seinen Kameraden. Es sind Halber, die zuweilen die ganze Furchtbarkeit und oUprerd ganze Verdammnis dieser Landschaft amEnde ihr f W1 Welt" in sich au versammeln scheinen und die 9rcr9ilk ni:n verfluchen und hassen lernt, so man in ihnen 1en gehM jtinpfen muß. Zuweilen täuschen sie, wenn wir auf eib , d«! Bergen von Kairala stehen und nach Süden

3UDl 8 blfen, Kühle, Friede und Stille vor, eine Fata

0_ .. Icchschub überfallen. Das Dickicht war wie r portuaie^ tini Mauer und die Schneisen waren feine heim- chafter del lchn Schießscharten.

eschen! deli links, irgendwo, mußte K. liegen. Wie, dachte ich, Auhenck dicx man sich zu Hause einen solchen Ort vorstellen, Mche Bilder beispielsweise drängen sich dem Leser

Kleine politische Nachrichten.

Luftverbände der Achse haben Verteidigungs- anlagen, Magazine Und Hafenanlagen von T o - b r u f bombardiert, wodurch Brände und Explo­sionen entstanden und ein im Hafen liegendes Schiff mit Volltreffern getroffen wurde. Außerdem wurde ein feindlicher Luftstützpunkt mit Bomben belegt.

In Ostafrika hat die feindliche Luftwaffe er­neut das Wohnviertel von G o n d a r bombardiert. Unter der Eingeborenenbevölkerung gab es fünf Verwundete. *

Deutsche Vorpostenboote bekämpften am Mittwoch mehrere britische Flugzeuge über dem Kanal mit gutem Erfolg. Nachdem wohlgezieltes Flakfeuer die britischen Maschinen aum Abdrehen gezwunaen hatte, sil- ein deutsches Vorpostenboot ein bri­tisches Bombenflugzeug ab.

*

Fernkampfbatterien der deutschen Kriegsmarine nahmen am 6. August kriegswichtige Ziele in der Stadt Dover unb die Hafenanlagen mit guter Wir­kung unter Feuer. *

Der nordamerikanische Polarforscher Hubert Wil­li n s befindet sich in Singapur und hat die Ab­sicht, nach Batavia und Australien weiterzureisen.

Kamerg. Die klaren, sympathischen Züge der jungen Schauspielerin werden vielen Filmbesuchern auch aus manchen anderen Filmen noch in lebendiger Erinnerung sein; mir nennen von ihnen etwa Peer Gynt" (Solveig),Der alte und der junge König",Ich war Jack Mortimer",Pan" und Krach um Jolanthe"; ihre letzte Filmrolle spielte sie in, dem Bavaria-FilmEin Robinson".

Ein Musisches Gymnasium In Leipzig.

Am 1. September d.J. wird in Leipzia mit Zu­stimmung des Reichsministers für Wissenschaft, Er- Ziehung und Volksbildung das zweite Musische Gymnasium im Reichsgebiet eröffnet, und zwar zunächst mit den Klassen I und II der Oberschule. Wie das Musische Gymnasium in Frankfurt soll auch das in Leipzig künstlerisch und besonders musikalisch hochbefäyigte Jungen aus dem ganzen Reich sammeln.

Kinder verbrüht.

In Lampertheim fiel in einem unbewachten Augenblick ein dreijähriger Knabe im Hause der Großmutter in einen Kübel mit heißer Waschbrühe. Das Kind trug so schwere Verbrühungen am Ober­körper davon, daß es einen Tag später im Kranken­haus starb. In Groß-Zimmern verbrühte sich das dreijährige Töchterchen der Familie Storck an heißem Wasser tödlich.

Beim Paddeln vom Blitz erschlagen.

Der Oberzahlmeister Aloys Burkart aus Bad Homburg o .d. H. stand am Samstag mit seiner jungen Frau in Worms vor dem Traualtar. Als passionierter Wassersportler unternahm er mit seiner Frau am Montag, seinem letzten Ur- lau b s t a g, noch eine Paddelfahrt nach dem Lampertheimer Altrhein. Kurz vor der Anlegestelle am Gasthaus Kern schlug plötzlich derBlitz in das Paddelboot. Augenzeugen beobachteten, daß der junge Mann vom Blitz getroffen wurde unb bas Boot kenterte. Während die Frau sich mit Hilfe von Passanten an das nahe Ufer retten konnte, blieb Burkart verschwunden. Erst nach einigen Stunden konnte feine Leiche geländet werden.

Transandinifche Eisenbahn bürd) Schneefälle unterbrochen.

Die txansandinische Eisenbahn Chile Ar­ge n t i n i en wirb vermutlich für einen Monat außer Betrieb bleiben müffen, da die Linie durch Verwehungen schon geraume Zeit unterbrochen ist. Auch die Telephon- und Telegraphenleitungen so­wie die Zufuhr des elektrischen Stroms ist beschä­digt. Das Einsetzen einer Schneepflugmaschine ist infolge der Hohe und Härte der Schneemassen nutzlos.

HauptsckrifUetter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteler des Hauptichrislleiters: Dr. Hans Thyrivt. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thvrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein (beurl.), i.V.: Dr.Hans Thyriot.

Dmck und Verlag: Brühlsche Unwersitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiler: Dr.°Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter:.Hans Beck. Verantwortlich für denJnhalt der Anzeigen:Tyeodor Kum«el. Pl.Nr.6.

Herzen hat unb offenbar nicht recht weiß, wie er es los werden soll.

Ihr früherer Ingenieur Lietzendorf fehlt Ihnen wahrscheinlich jetzt auch sehr? Er hat bei den Kon­struktionen fleißig mitgearbeitet ...?" Nissen fährt hoch. - _ _

Bei welchen Konstruktionen meinen Sie, Herr Doktor?"

Klarer fährt sich mit der Hand über beide Backen.

Das weiß ich natürlich nicht. Ich habe neulich bloß gehört, daß er im Frühjahr bei der Nord­deutschen Werst anfangen will. Bis dahin hofft er mit seiner Prioatarbeit, die er vorher unter Dach und Fach haben will, fertig zu sein. Die Zwischen­zeit hat er sich nämlich für die Durcharbeitung einer eigenen Erfindung vorbehalten ...Ich vertrete da zufälligerweise eine Erbengemeinschaft, die ihm eine gut eingerichtete Schlosserwerkstatt verpachtet hat, wo Herr Lietzendorf mit zwölf oder sind es fünfzehn Mann? arbeitet. Was sonst an seiner Sache dran ist, ahne ich nicht."

Nissen ist zumute, als ob sich nach seinem Her­zen eine eiskalte Hand streckte. Ganz langsam tastet sie sich vor. Aber das Herz pocht schneller und hef- tiger vor der Angst der drohenden Gefahr.

Es dauert eine ganze Weile, bis er sich so weit gesammelt hat, daß er fragen kann.

Und was ist das für eine Idee?" würgt 'er stockend herckks.

Klarer kann sich nicht genau besinnen. Einem Anwalt gehen ja täglich so viele Dinge durch den Kopf. Da merkt man sich den Einzelsall meistens nur ganz oberflächlich. Noch dazu, wenn es sich um eine technische Sache handelt, von der man sowieso nicht allzu viel versteht.Da kann ich Ihnen wirklich nichts sagen. Mir ist bloß aufgefallen, daß Herr Litzendorf furchtbar geheimnisvoll tut. Aber vielleicht können Sie mir auf die Sprünge helfen..? Sie müssen doch wissen, um was es sich da han­deln kann. War's nicht was mit Unterseebooten? Schade, wenn ich gewußt hätte, daß Sie die Sache interessiert, hätte ich mehr gefragt. Aber Herr Liet­zendorf war, wie gesagt, überhaupt etwas ver­schlossen. Und da drängt man sich nicht gern auf. Halt. Ja mit dem Antrieb.hatte es wohl was zu tun? Ersparung von Akkumulatoren und Mo­tor oder sowas ... kann das stimmen?"

(Fortsetzung folgt.)