Den Sowjetfreunden geht es schlecht. Ihre Situation darf deshalb auch wieder nicht au rosenrot gemalt werden. Also läßt Brandon Bracken orakeln, in der Ukraine sähe es allerdings ernst aus und die Deutschen hätten Fortschritte gemacht. Aber die Sowjetführung habe nur einen taktischen Rückzug angetreten, der mit allen 'Einzelheiten geschildert wird. Bom taktischen Rückzug ist es dann nur ein Katzensprung bis zum glorreichen Rückzug.
Die andere Methode ist, die deutschen Sondermeldungen zu bagatellisieren. Und nun meldet sich wiederum ein neuer Sprecher, der erklärt, die vier Sondermeldungen hätten gar keine Bedeutung, ihre Angaben seien nicht einmal sehr übertrieben, sie berichteten nur, was ohnehin schon alle Welt wisse. Dazwischen wird ein großes Wesen mit den Todesanzeigen gemacht, die in der deutschen Presse erscheinen. Run, den Krieg hat es überhaupt noch nicht gegeben, bei dem keine Toten zu beklagen gewesen wären. Bon diesen deutschen Todesanzeigen wird weidlich gesprochen. Bon den 895 000 Sowjet- gefangenen, von den um ein Mehrfaches höheren blutigen Verlusten der Sowjets, von den ungeheuren Beute- und Zerstörungszahlen wird klüglich geschwiegen.
Aber mit Beflissenheit wird berichtet, daß der Moskauer Jnformationsminister, der Jude Losowsky, in einer Pressekonferenz erklärt habe, Hitlers Armee beginne bereits zuzer- bröckeln. Auf diesem jüdisch-sowjetischen Wahrwort reitet die Londoner Presse mit wahrer Wollust herum. Und das schon deshalb, weil dann ja eine besondere englische Anstrengung nicht mehr nötig ist, wenn nach offiziöser'Moskauer Erklärung Hitlers Armee zu zerbröckeln-beginnt. Damit aber diese klügelnde Spekulation nicht bemerkt wird, läßt der englische Jnformationsminister erklären: der britische Löwe wartet, bis seine Zeit ge- kommen ist. Und, um nicht neue Illusionen gar zu hoch schießen zu lassen und zugleich jenen rosaroten Optimismus des so lange gequälten Durchschnittsengländers zu dämpfen, fordert der „Daily Expreß" im schönsten Sowjetjargon „die Arbeiter und Soldaten" dazu auf, jeden Tag mit einer deutschen Offensive gegen die eigene Insel zu rechnen und die Bevölkerung entsprechend darauf vorzubereiten, die sich allzu sorglos am Strande der Seebäder aale. Dr. Ho.
24 Britenflugzeuge im Kanalgebiet abgeschossen.
Neue schwere Verluste der britischen Lustwaffe am Donnerstag.
Berlin, 7. August. (DNB.) Die britische Luft- waffe erlitt im Laufe des Donnerstag abermals schwere Verluste. Bereits am Vormittag wurden ein britischer Bomber durch Flakartillerie und ein Lpitflre-Jagdflugzeug durch Jäger im Kanalgebiet abgefchosfen. Bei Angriffsversuchen eines aus Bombern und Jägern bestehenden britischen Verbandes schossen deutsche Jäger in den Mittagsstunden bei Luftkämpfen im Raum zwischen Dünkirchen und Boulogne neun Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire ab. Durch Flakartillerie wurde außerdem eine Spitfire über See zum Absturz gebracht. Ein in den Abendstunden einfliegender gemischter Verband verlor durch die deutsche Jagdabwehr im Kanalgebiet zwölf Flugzeuge. Die Gesa m l v e r l u st e des Feindes am Donnerstag betragen nach bisherigen Meldungen danach 2 4 Flugzeuge. Auf deutscher Seite traten keine Vertu st e ein.
3m Juli 463 Briten über dem Kanal abgeschoffen.
Berlin, 7. August. (DNB.) Während der zwar groß angekündiqten, aber kläglich gescheiterten britischen Luftoffensive verlor die britische Luftwaffe allein im Juli 463 Maschinen über dem Kanal. Außer den bereits gemeldeten Piloten, die In acht Tagen des Monats Juli in deutsche Gefangenschaft gerieten, wurden im gleichen Zeitraum die unten genannten britischen Flieger mit Verwundungen und Verletzungen in deutsche Lazarette ausgenommen: Sergeant Hans Soal, Erkennungsnummer 650186, aus Brockry, 21 W. Pulborough; Sergeant Ernest Agoold (759 244) aus London NW 9 Creret Kingbury Highmeadow 30; Sergeant Kenneth Kemp aus Watten, Herts Coach House; Sergeant William John Jackmann (1 163 494) aus London W 12, Shepherds Bush, Richmondgardens 55; Sergeant Graham Francis Breckon (NZ. 402162) aus Pt. Chevalier, Auckland (Neuseeland), Dignan Road 14; Sergeant Eduard William Perkins (7481) aus Oxford, Jffay Road Howard Street Road 6; Sergeant Joseph Biel (780 378); Pilot. Dfficer Cheick (P. O. 548); Sergeant Hiltens.
Oer Mißerfolg von Kirkenes.
Die Namen gefangener britischer Piloten.
Berlin, 7. August. (DNB^ Wie bereits gemeldet, unternahm die britische Luftwaffe am 30. 7. einen Angriff sv ers uch auf Kirkenes, der mit einem völligen Mißerfolg der Briten endete. Von den angreifenden 40 britischen Flugzeugen konnten nur 10 und diese zum Teil mit schweren Beschädigungen zu ihrem Stützpunkt zurückkehren. 23 Maschinen, vorwiegend Torpedoflugzeuge, wurden von deutschen Jägern abgeschossen, 5 von der deutschen Boden- a b w e h r zum Absturz gebracht. Zwei weitere britische Flugzeuge wurden so schwer beschädigt, daß sie ihren Stützpunkt nicht mehr erreichten.
Da das britische Luftfahrtministerium auch von diesen großen Verlusten bei Kirkenes nur einen Bruchteil zugab, werden, wie schon nach der Luftschlacht über dem Kanal, nachstehend die Namen der britischen Piloten bekanntgegeben, die bei diesem völlig zusammengebrochenen Angriffsversuch gefangengenommen wurden. Es wurden in deutsche Gefangenschaft eingeliefert: 1. Lt. R. N. Alastair Trevithic Easten; 2. Sub. Lt. Robert Stanley Miller; 3. Lt. Rm. John Ferraby Olsen; 4. Lt. R. N. Hugo Hastings Bracken; 5. Lt. R. N. Harold Frederick Bond; 6. L. N. A. Edward Lancaster; 7. Lt. R. N. David Miles Lubbock; 8. Sub. Lt. Arthur Percival Keep; 9. Sub. Lt. Tom Eadie Blacklodk; 10. Sub. Lt. Charles Vyvyan Howard; 11. Sub. Lt. Herard Luptin Turner; 12. L. N. A. Donald Edward Polmeer; 13. Lt. R. N. Robert Roß-Taylos; 14. Sub. Lt. Peter John Greenslade; 15. Sub. Lt. William Walter Parfons; 16. Lt. R. N. Peckup; 17. Lt. R. N. Miles; 18. L. N. A. Harry Griffin; 19. Sub. Lt. N. A. David Myles; 20. Lt. R. N. L. E. R. Behairs; 21. Lt. R. N. Bul- ford. Viele Briten fanden den Tod in den Wellen. Außerdem wurden zahlreiche britische Flieger als Leichen geborgen. Diese konnten aber zum größten Teil nicht identifiziert werden. Lediglich von vier toten Piloten wurden die Namen bisher festgestellt. Es handelt sich um: Lt. N. A. Beer, Lt. N. A. Darrow, Lt. N. A. Clayton und Lt. N. A. Nade.
England bedroht den mittleren Osten.
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Reichlich viel Unglück ist über England gekommen. Es stützte sich bis jetzt auf die dummdreiste Arroganz seiner mundfertigen Staatsmänner und auf die Hilfe anderer Völker, mit denen es seinen weltumspannenden Raubstaat errichtete. Aber beide Stützen brechen, und es ist sehr,amüsant zu beobachten, wie sich England in einer so kritischen Situation benimmt. Als am 6. August die Sondermeldungen der deutschen Wehrmacht die beispiellosen Erfolge im Osten meldeten und genaue Ziffern Über die unvorstellbare große Gefangenenzahl sowie die Vernichtung ganzer Armeen mit ihrem Kriegsmaterial meldeten, sowie darauf hinwiesen, daß deutsche Infanteriedivisionen rund 1000 Kilometer zurückgelegt hätten, stand ein Typ dieser englischen sehr gemischten Gesellschaft, der sogenannte Arbeiterparteiler und Renommiermajor der jetzt verschwundenen spanischen Bolschewisten, Attlee, vor dem Unterhaus und erzählte — die Sowjets seien doch prächtige Kerle, ihre Armee führe wirklich einen wundervollen Kampf. Allerdings fei die britische Hilfe nicht sichtbar, aber um so wirkungsvoller.
In der gleichen Unterhaussitzung erklärte Eden, England wolle sein äußerstes tun, um den Ländern im Mittleren Osten dazu zu verhelfen, sich eines freien und unabhängigen Lebens zu erfreuen. Der britische Außenminister fuhr dann fort: „Inzwischen werden unsere Truppen im Mittleren Osten verstärkt, damit sie für die nächste Angriffsaktion bereit sind." Diese überraschend offenherzige Ankündigung eines brutalen Ueberfalls auf die Staaten des Mittleren Ostens begründete Eden mit vagen Verdächtigungen des Iran und plumpen Drohungen gegen die Türkei. Seine- Behauptung, daß im Iran deutsche Agenten tätig seien, ist von der Regierung in Teheran erst vor drei Tagen klar und eindeutig widerlegt worden. Edens dreiste Drohungen sind ein neuer Beweis dafür, daß die Behauptung, England kämpfe für die Unabhängigkeit und Souveränität der kleinen Staaten, nichts anderes sind als hohle Phrasen, mit denen die britische Politik ihre imperialistischen Ziele verschleiern möchte. Edens letzte Unterhausrede ist daher geeignet, den Völkern des Mittleren Ostens über die wahren Beweggründe der britischen Politik die Augen zu öffnen. Man wird in Ankara und Teheran den Sinn der britischen Drohungen nun wohl verstehen. Auch ein Artikel der „Times", der die Ausgliederung Europas behandelte und den Sowjets große Jnterefsenzonen im Mittleren Osten ein» räumen wollte, gehört durchaus in diesen Rahmen. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, daß die „Times" nun von diesem Artikel abrücken möchte, weil ihr die hier zutage gekommene Indis
kretion der wahren englischen Pläne unbequem wird.
Beunruhigung in der Türkei.
I st a n b u [, 6. August. (Europapreß.) Die allgemeine Empörung der türkischen öffentlichen Meinung über einen Artikel der „Times", der den Bolschewisten nach dem Kriege die Führung über das gesamte Osteuropa mit Einschluß der Meerengen verspricht, findet in der Istanbuler Presse starken Eindruck. Sadel sagt in der Zeitung „Ian": „Bisher haben England und die Vereinigten Staaten behauptet, Krieg zu führen, um zu verhindern, daß eine einzige Macht den Sieg in Europa erringe, weil alle Staaten ein Lebensrecht hätten. Wenn die „Times" als Wortführer des Foreign Office es für notwendig hält, eine Macht zu beauftragen, die Völker Öftsruropas zu beherrschen, womit dieser Teil Europas zur sowjetischen Einflußzone wird, so widerspricht das den erwähnten Grundsätzen." In der Zeitung „Vakit" heißt es, man müsse sich fragen, ob zwischen der Sowjetunion und Großbritannien außer dem Beistandspakt noch ein Geheimvertrag bestehe, der der Sowjetunion nach dem Kriege die erwähnte Aufgabe zuspricht. „Da rojr mit der englischen Regierung ein Bündnis abgeschlossen haben", so sagt das Blatt, „wären wir gern unterrichtet." Diese letzte Stimme wird in Istanbul so aufgefaßt, daß die Regierung von England Aufklärung über die Bedeutung des „Times"-Artikels verlangen soll.
Oer Parasit Europas.
Madrid, 7. August. (DNB.) „England will mit seinen jüdisch-nordamerikanischen Komplizen Europa in eine Kolonie verwandel n", so schreibt die Zeitung „Madrid" zu den Aufteilungs- plänen der „Times". „England hat von der Uneinigkeit der europäischen Länder gelebt. Ihre Zwietracht war die beste Nahrung für den britischen Imperialismus, aber Europa sind heute hie Augen aufgegangen, es weiß, wo der fürchterliche Parasit zu suchen ist. England hat wie ein Drache Europa im Nacken gesessen. Das Wort von dem Schutz der kleinen Völker hat es niemals im britischen Sprachschatz gegeben. In der Stunde des Todes wird es England auch recht fein, wenn es feinem nordamerikanifchen Komplizen hur d i e Trümmer Europas ausliefern kann. Diese ungeheure Gefahr, die über Europa schwebt, trägt bereits ihre ersten Früchte. Sie schweißt alle euro» päischen Länder zu einer Einheit zusammen, an der alle jüdisch-englisch-nordamerikanijchen Pläne zer. fallen.
Bruno Mussolini tödlich abgestürzt.
an
W1,
igtti sie
Ment
iss auf
hier treibt Wenn die Vereinigten Staaten ein fO
Oie portugiesische Freundschastsmissioii
e bisherige Brücke war von den Sowjets in dar ist gesprengt worden.
Oie ersten flämischen Freiwilligen.
Brüssel,?. Aug. (Europapreß.) Ein erstes *
und
Luft
Der
dortig
1 I
st ausgk Wche formen 1 Ifr dort kenb li bn: Dc Id. Es Damals lalb, mi
zeitig hat Mussolini der rumänischen Armee semr kameradschaftlichen Grüße übermittelt. ,
Xi Weji r’ baue:
£ ook,
ches Ansinnen ganz offiziell an die brasilianische Regierung stellten, dann wäre es — wie schon ft vieles andere — ein zynisches Eingeständnis de: wahren Gesinnung der nordamerikanischen Politik»,
Am Mittwoch hat der e r st e r u m ä n i s ch e Z u S nach der Befreiung Bessarabiens und der Bukowina den Pruth überquert auf einer von beul' sehen Pionieren vom 18. Juli bis 4. August errichte ten Brücke, die auf Holzpfeilern ruht und viel Bogen mit einer Spannweite von je 57 Meter hart Die bisherige Brücke war von den Sowjets in dar
der Welt als der Inbegriff des Barbarentums der Zerstörung.
Oie Verteidigung Zndochinas.
Krankenhaus von Santa Chiara auf, wo er an der Bahre seines Sohnes Bruno verweilte. Anschließeih besuchte er die Absturzstelle.
PSi k'N
NA F-M Mi t( N t« IS üprh.
Paris, 8. August. (DNB. Funkspruch.) ©eneralgouDerneur' von Jndochina, Vizeadmiral Decoux, hat in einer Erklärung die lügenhaften englisch - amerikanischen Unterstellungen hinsichtlich des französisch-japanischen Abkommens zur gemeinsamen Verteidigung von Jndochina mit allem Nachdruck zurückgewiesen und sich dagegen verwahrt, daß sich diese Länder in die französisch-japanischen Angelegenheiten einmischen. Frankreich stehe auf dem Standpunkt, daß die Sicherung Jndochinas durch eine gemeinsame Verteidigung des Landes zusammen mit Japan am besten gewährleistet sei.
!: 'M yiet SHe d.
Ml ft
das auch dem gutmütigsten Mann in Südamerika |>« ist ni die Augen öffnen müßte. Auf jeden Fall ist die lot' ptiggebl fache allein, daß von solchen Plänen gesprochen Mm Tc werden kann, ein sehr trübes Symptom für bti liit ui) i Charakter dessen, was man in Washington täi Mtrn. Solidarität Amerikas nennt 1 später,
kanische Sache schlagen könnte? Tatsächlich soll bii | 8ch hab' nordamerikanische Regierung, wie gemeldet wurde, MW: l die brasilianische Regie.rung dazu er.
muntern, mit ihren Truppen d i e p o r<
„Alcazar" stellt fest, daß die Erklärungen Edens über die „neue Ordnung" in Europa nach dem Kriege ein typisches Beispiel für den englischen Cant seien. Nur die Engländer könnten eine Zweiteilung Europas in einen von England unterdrückten und einen von den Bolschewisten barbarifierten Teil als „Ordnung" bezeichnen. Mit Ausnahme von Mr. Eden und dem kleinsten Teil seiner Anhänger gelte der Bolschewismus nach wir vor in
Ni
-h
Bruno Mussolini, der erst 26 Jahre alt war, als freiwilliger Fliegeroffizier mit fernem etwoz älteren Bruder Vittorio und dem Außenminister Graf Ciano schon am ersten Feldzug in Ostafrih teilgenommen und sich wiederholt bei kühnen Kriesr» flügen ausgezeichnet. Auch im spanischen Bürgerkrieg Sat er sich Lorbeeren errungen. Seit Kriegsau.;.
Rom, 7. Aug. (Europapreß.) Am Donnerstag um 10 Uhr ist in der Umgebung des Flugplatzes San Giusto bei Pisa ein neues viermotoriges Bombenflugzeug aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt. Das Flugzeug gehörte zu einem Geschwader, das sich in dem abschließenden Versuchsstadium unmittelbar vor dem Abgang die Front befand und machte einen Probe-
im Felde und führte ein Bombengeschwader erst an der Westfront, dann im Mittelmeer und auf Den Balkan. Bruno Mussolini nahm 1937 an dem Flug Jstres—Damaskus—Paris, bei dem er als Dritter eintraf, und aud) an dem Flug der „Grünen Mäuse" nach Südamerika teil. Unmittelbar vor Kriegsau^ bruch hat er die neue italienische Luftverkehrs!^ nach Südamerika organisiert. Er gehörte auch ber Direktion der Luftverkehrsgesellschaft LATI an/
Brüssel, 7. Aug. (Europapreß.) Ein erftH Kontingent flämischer Freiwilliger, die sich M Kampf gegen den Bolschewismus gemeldet habem. verließ am Mittwoch den Brüsseler Norübahnho'!- In feierlichem Zug marschierten die flämische" Soldaten hinter dem schwarz-goldenen Löwenbai«' ner der Flamen durch die Straßen von Brüssel. einer kurzen Feierstunde, an der das gesamt Führerkorps der Flämischen Einheitspartei, die A» gehörigen der Freiwilligen sowie deutsche OffiZleN teilnahmen, würdigte der Führer der Flämischer Einheitspartei, Staf de Clerq, den Entschluß der Freiwilligen, sich zum Kampf gegen den Welk' feind an die Seite Deutschlands zu stellen. „Unse* Platz", so erklärte er, „farm nur an der Se»r Deutschlands sein. Deutschland erweist uns ctn große Ehre, indem es euch mitmarschieren läßt ® den Reihen des ruhmreichsten Heeres der Weltflv- schichte." Unter Führung eines deutschen MusM korps und begleitet von zwei Kompanien der beim- schen Wehrmacht marschierten die Freiwilligen dann zum Brüsseler Nordbahnhof.
Italiener an der rumänischen Front.
B u k a r e st, 7. Aug. (Europapreß.) Der Duce hat an Staatsführer General Antonescu ein Telegramm gerichtet, in dem er ihm seinen Dank ausspricht für die Botschaft, die der rumänische Staatsführer b e i d e r A n k u n f t der für den Osten bestimmten italienischen Truppen in Rumänien an ihn gerichtet hat. Gleich-
in Brasilien.
Lissabon, 8. Aug. (Europapreß.) Der brapv I lianische Außenminister A r a n h a gab in Rio 8* I Janeiro ein Bankett zu Ehren der portugiesischem I Freundschaftsmission, bei dem Botschafter oe Co> st r o, ein antikes Gemälde als Geschenk der portugiesischen Regierung überreichte. Außenminister; Aranha erklärte, der Besuch der portugiesischer Mission stelle eine Bekräftigung der Entschlossene der beiden Regierungen und Völker dar, mit allen I verfügbaren Kräften ihre Länder, ihre Traditionen, und ihre Ideale zu verteidigen. Der Führer den portugiesischen Mission, Dr. Julio Bantas, erwiderte, Brasilien und Portugal bedürften feinet Annäherung, von der so oft gesprochen werde, b«c sie sich niemals voneinander getrennt ober entfernt hätten. Beide Länder müßten jedoch ihn friedlichen Anstrengungen vereinigen, damit fu morgen an der politischen sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung der Welt Mitarbeiten fönnte»
Die Oienstzeitverlängerung in -en USA.
Washington, 7. August. (DNB.) Der norfo amerifanische Senat nahm mit 44 gegen 28 Stim men das Dienstzeitverlängerungsgesetz an. Durch das Gesetz wird die Dienstzeit um 18 Monat» verlängert, so daß sie praftisch 21/z Jahn beträgt.
Mit lebhafter Bestürzung wurde die Kunde ddh dem Absturz des tapferen Fliegeroffiziers im ganzen Lande aufgenommen. Die italienische Abendvreft schreibt, das italienische Volf schließe sich in dieser Stunde eng um den Duce in der Hoffnung, daß be Teilnahme von 50 Millionen Italienern beit Schmerz des Regierungschefs lindern möge, b« Italien ungeachtet aller Prüfungen zum Siege führt.
Der König und Kaiser hat an den Ducs folgendes Belleidstelegramm gerichtet: „In diesem Augenblick, der Ihrer Vaterliebe einen so barte» Schlag verletzt, wünschen die Königin und ich Ihre», tiefen Schmerz zu teilen und sprechen Ihnen M diesem schweren Verlust unser tiefgefühltes Beilei aus. Ihr Ihnen herzlich zugeneigter Detter. Gezj Viktor Emanuel."
Beileidstelegramm des Führers.
B e r l 1 n, 7. Aug. (DNB.) Der F üh rer hak de, Duce in einem in herzlichen Dorken gehaltene» Telegramm fein tiefgefühltes Beileid zum 2lus druck gebracht.
Bruno Mussolini. — (Scherl-Bllderdienst-M.)
flug. Von den Angehörigen der Besatzung sind getötet: der Fliegerhauptmann Bruno Mussolini als Kommandant der Maschine und Geschwaderführer, der Fliegeroberleutnant Ditalini und der Technifer-Feldwebel T r e s s i n i; fünf wurden verletzt. Gleich nach Erhalt der Nachricht hat sich der D u c e, begleitet vom Chef des Generalstabs der Luftwaffe, General Priccoli, im Flugzeug nach Pisa begeben. Nach Abschreiten der Front der auf dem Flugplatz angetretenen Mannschaften suchte der Duce zusammen mit seinem anderen Sohn, Fliegeroberleutnant Vittorio Mussolini, das
Berlin, 7. August. (DNB.) Unter der Ueber- schrift „Sfrupellose U8A.-Regierung" veröffentlicht das „Hamburger Fremdenblatt" folgende Meldung: Während das Zusammentreffen des brasilianischen Bundespräsidenten mit denz Präsidenten von Paraguay zu einer Manifestation des herzlichen nachbarlichen Verhältnisses wurde, kam das ebenfalls aeplante Zusammentreffen mit dem boli- v i a n i s ch e n Präsidenten Penaranda nicht zustande. Penaranda sagte im letzten Augenblick ab und ließ sich an der brasilianischen Grenzstation durch seinen Außenminister Derlreten. Wie man sowohl aus bolivianischen als auch aus brasilianischen Kreisen erfährt, wurde dieses persönliche Treffen durch ein Eingreifen Nordamerikas verhindert, und zwar durch Inszenierung des Belmonte -Falles. Dadurch sollte innen- und außenpolitisch eine so gespannte Atmosphäre in Bolivien geschaffen werden, daß Penaranda von der Hauptstadt nicht abwesend sein konnte. Der nordamerikanifchen Regierung' lag vor allem daran, zu verhindern, daß durch diesen Besuch die Solidarität, Zusammenarbeit und Unabhängigkeit der La-Plata-Staaten gestärkt würde. In den Ländern der La-Plata-Staaten beobachtet man diesen neuen Versuch Washingtons, zwischen den südamerikanischen Staaten Zwietracht zu säen, mit wachsender Besorgnis.
Zum gleichen Thema berichtet die „Frankfurter Zeitung": Die nordamerikanische Politik scheut sich auch keineswegs, einzelne südamerikanische Staaten für sich selbst vorzufchicken, ihnen politische Entscheidungen oder gar militärische Maßnahmen zuzumuten, für die sie selbst vor der Welt nicht Die Verantwortung auf sich nehmen möchten. Der Hunger nach Stützpunkten ist heute eines ihrer unersättlichen Bedürfnisse geworden. Es ist dank des Zusammenspiels mit England und dank besonderer geographischer und gesamtpolitischer Umstände in verschiedenen Teilen des Atlantischen Ozeans schon befriedigt worden, aber es gibt noch zu viele Inseln zwischen Amerika und Afrika, auf die Präsident Roosevelt die Hand der Vereinigten Staaten legen möchte. Und nun hat sich gezeigt, daß der Griff nach den portugiesischen Inseln im Atlantik nicht gerade einfach, ja geradezu gefährlich ist. Aber wozu, so sagt man sich wohl in Washington, hat man, seine Freunde in Südamerika, wenn sie in einer solchen Situatipn nicht bereit sind, ihre Dienste anzubieten? Wozu vor allem herrscht zwischen Brasilien und Portugal ein solch inniges Verhältnis wie zwischen Tochter und Mutter, wenn man daraus nicht auch Kapital für die nordameri-
tugiesischen Inseln im Atlantik zube, Millungen setzen und damit zu verhindern, daß sie einer an- j|:d)tbart deren Macht als Stützpunkte zur Verfügung stehn könnten. Die Mißachtung der Souveränität Portugals über diese Inseln ist so groß wie der Mißbrauch mit der Würde Brasiliens, den Washington
iir iW ttV g Daii tzt die' hm H mW '
M i*j) Mil j t-Wcn it*1'. I M lN> " innen in öeE , i- sind itzveiß r!in die ir *
iS
Men
WS,
I M di brte.! K ;Beli S'lMst npjen m i Lerae den, Ki ■rgana den de
«(IS
hat" er sich Lorbeeren errungen. Seit Ärtegsaui. j g M bruch stand Bruno Mussolini als Fliegerhauptmanu »,lt B
Ml .Dem | W, w I |i dem R Hschli
H Haue
»»n Schi ; Ms, ir-
Man s W Bild !! Mn j W Sch an bei
if.Jrum Wdung
k Der H? Ed Ri"i auch (
Skrupellose LlGA.-Regie. je
Oer Fall Belmont« sollte Zusammenarbeit der La Plata-Staaten verhindere ||«™n£’


