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Oh, Mutti, ist das Buch von der »Maizena« schon da, das ging aber schneH? - JawoMj Claus und Rena, ihr habt recht, aber ansehen dürft ihr euch die entzückenden Kinderbildchen nur, wenn ihr mir versprecht, ganz vorsichtig zu sein, weil es ein kleines kostbares Buch ist; denn ihr müßt wissen: nicht nur Maizena Ist gut, sondern auch die Ratschlage sind wertvoll, welche die »Maizena« jeder Mutti durch dieses Buch gibt. Also nochmals, Claus und Rena, seid artig und zankt euch

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Zerstörung durch deutsche Bomben entzogen wer­den kann.

nicht, denn ich will das Buch auch Tante Grete zeigen, damit sie sich auch die »Briefe eines Arztes an seine Tochter« bestellen kann, weil tie ja auch Zudar war das Fenster gelegt hat te daUflappastoHK

Brno) Mi­llen.

Britische Bomben gegen arabische Freischärler.

Lichtes zu gelangen. Aber kaum, daß uns , gelungen scheint, werden wir erneut gefaßt. Der Tommy da unten glaubt uns bereits sicher zu Haben. Hinter uns meldet sich die schwere Flak

»Ernster Aufruhr in Bagdad."

Stockholm, 6. Juni. (DNB.) Der Londoner totefponbent vonAftonbladet" berichtet über amtliche Mitteilung General W a v e l l s , wo.

mit einigen gut liegenden Salven.

In wildem Flug, halsbrecherischen Kurven kämpft sich unsere He 111 immer wieder aus den Schein-

Stockholm, 7. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die -J'<f)e Admiralität teilt mit, daß das Unter- ' tio oo tUndaunted" überfällig ist und ifc verloren betrachtet werden muß.

612 Verluste an britischen Vorpostenbooten

jrang angenommen, daß man britische ßugzeuge zur Bekämpfung bewaffneter Frei- hiriertrupps eingesetzt hat. Zwei Dörfer in der n Nähe von Nablus wurden, der Verlautbarung jilge, bombardiert.

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fer packen zu. In wenigen Augenblicken werden wir von Scheinwerfer zu Scheinwerfer gereicht. In wilder Kurbelei versucht unser Flug­zeugführer aus der tödlichen Umklammerun, v "

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Mische Lage der britischen Handelsschiffahrt

Nur ein Viertel der Verluste durch Neubauten zu ersehen.

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Spanien fordert seine Freiheit."

Eine politische Bilanz.

Wirkurbeln" über Birmingham

Bon Kriegsberichter Udo Wolter.

Beirut, 6.Juni. (DNB.) Der Widerstand der * 'j e n Freischärler in Palästina g; wie aus einer Verlautbarung des britischen jürkommissars in Jerusalem hervorgeht, solchen

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Madrid, 6. Juni. (Europapreß.) Die Zeitung A l c a z a r" führt in einem Artikel unter der Ueberschrift:Unsere außenpolitische Sympathie" aus, Spanien habe physisch und geistig gegenüber den transzendentalen Ereignissen und den Entschei­dungen, vor denen die Welt jetzt steht, seinen Po st en bezogen.Es ist heute nicht mehr mög. lich, von einer neutralen Haltung zu sprechen. Entweder gibt es heute Menschen und Völker, die sich für die alte Ordnung, oder aber für die neue Ordnung etnfehen".

Nach einem Rückblick auf den spanischen Bür- aerkricg, für den es ebenfalls weder im inner- spanischen Sektor, noch im Auslande eine soge­nannte Position der Nichteinmischung gab, fährt das Blatt dann fort, Spanien müsse in diesem Augenblick an folgendes erinnern: Weder mit Deutschland noch mit Italien hat Spanien Auseinandersetzungen oder Mißstimmigkeiten ge- habt. Vor fünf Jahren haben diese beiden Mächte Spanien in seinem Frei!) eit stampf unterstützt, das heißt, daß die Länder, die heute die Achse repräsentieren, eine lebendige Tra­dition mit der spanischen Gedankenwelt haben. Nichts kann uns also daher", so fährt das Blatt fort,von unserer Haltung gegenüber der Achse trennen oder diese Haltung ändern. Dagegen

Diese vier britischen Frachter wurden versenkt

tfe einer Meldung aus Nsuyorker Schiffahrtskreisen wird jetzt die Torpedierung von weiteren en großen britischen Frachtern eingestanden. Vier der in dieser Mitteilung genannten ©duffe smd i abgebildet, und zwar 1. der 6373 BRT. große FrachterSilveryew", 2. der 4662 BRT. große ichterSarcroh" (links unten), 3. der 13 037 BRT. große TankerSan Felix" (rechts oben) und 4. der 4553 BRT. große britische FrachterRamillies" (Associated Preß-M.)

trennt Spanien vieles von den Ver­einigten Staaten. Dort wurde die Monroe- Doktrin proklamiert, wodurch der Bruch des spani­schen Imperiums erleichtert wurde. Später raub­ten sie uns anderes überseeisches Gebiet. Hinsichtlich England ist es nicht möglich, alles aufzuzählen, was Spanien von diesem Machtfaktor trennt. Es gibt kein Unglück, keine Widerwärtigkeiten und keine Ungunst in der spanischen Geschichte seit dem 16. Jahrhundert, wobei Spanien nicht immer wie­der auf die P e r f i d i e A l b i o n s gestoßen wäre", In wessen Namen", so fragt das Blatt,können die Briten und die Vantees die spanische Freund­schaft beansprud)en oder auch nur ein Verständnis für Spaniens Lage vorgeben?"

Abschließend zitiert das Blatt die letzte Ansprache des spanischen Außenministers Serrano Sun er in Mota de Euervo, in der der Präsident der Junta Politica ausrief:Spanien forbert feine Freiheit. Welches Recht ^aben jene, darüber zu wachen, die uns mehr als zwei Jahrhunderte un­terdrückt haben? Die gleiche plutokratifche und demokratische Einmischung, die gestern zwei oder drei Mächte der Welt in den Besitz aller Reich­tümer brachte und Spanien alles verwehrte, sogar seine Geschichte und sein Lebensrecht, will sich heute damit brüsten, uns gegebenenfalls zu retten."

|iV) erneutein ernster Aufruhr" in Bagdad o^ilch-j^MZebrochen sei. Dieser Nachricht, so schreibt der gen, Korrespondent, müsse große Bedeutung > beigelegt lagen Jeeben, denn solange die Unruhen im Irak nicht ^Mergeworfen seien, werde die rechte Flanke Ge­il Wilsons in P a l ä st i n a bedroht.

Nfltn« oder Wachbootes melden, so daß allein die 'fr amtlicher britischer Seite ^gegebenen Verluste im (ergangenen Monat sechs Vorpostenschiffe er- Ätzen. Jetzt gibt die britische Admiralität mit der 5trf e n f u n g der DorpostenschiffeI e w e I" und 5engairnJ die Vernichtung von zwei weiteren *)l2n bekannt. Während auf derBengairn" -U Mannschaftsverluste entstanden, ist die3e* mit ihrer Besatzung untergegangen.___________

Wie aus Palästina gemeldet wird, haben ara­bische Freiheitskämpfer in der Nähe von Sahmata einen Truppentransport angegriffen. Es kam zu einem Feuergefecht, bei dem es zahlreiche Tote und Verwundete gab. Die arabischen Behörden veröffentlichen die zweite Statistik der Opfer bei Zusammenstößen zwischen Arabern und Juden. Hierbei wurden 20 Araber und 16 Juden getötet.

Franzosen-Lager im Libanon von Engländern beschossen.

Beirut, 6. Juni. (Europapreß.) Britische Kampfflugzeuge griffen am Mittwoch das französische Militärlager von Kassimiyet im südlichen Libanon an. Das Lager wurde -burd) Bordwaffen der britischen Flugzeuge be­schossen. Die Bodenabwehr trat in Tätigkeit.

,/Muß Kreta herausgeblasen."

Stockholrn, 6. Juni. (DNB.) Der neuseelän­dische Premierminister Fraser wandte sich wie Reuter aus Kairo meldet an die aus Kreta geflüchteten neuseeländischen Soldaten, die sich zur Zeit in einem Wüstenlager in Aegypten befin­den. Fraser erklärte dabei u. a. wörtlich:Ihr wur­det alle im wahrsten Sinne des Wortes aus Kreta herausgeblasen durch einen Luft­angriff, dem nichts aus Fleisch und Blut wider­stehen konnte". Dieser bitteren Wahrheit wußte der Ministerpräsident im weiteren Verlauf seiner Aus­führungen nichts weiter hinzuzufügen, als eine der bei Churchill und feinen Trabanten üblichen vagen Versprechungen. Fraser sagte den Geschlagenen näm­lichausreichende Unterstützung in der Luft für die nächste Schlacht" zu. Die neuseeländischen Sol­daten werden dieses Trostwort für die Zukunft sicher zu würdigen wisien.

Einsätze so gefährlich macht. Während links von der Maschine treibende Wolken den Mond ver­hüllen und alles in schwerer blaugrauer Dämme­rung versinken lassen, öffnet sich rechts von uns das Dunkel zu einem breiten, vom Abendrot durch- spielten Lichtstreifen.

Oberleutnant R., unser Staffelführer, wendet sich vor der englischen Küste kurz an uns:Auf Nacht- äger achten!" Die Trommeln sind auf die Ma- chinengewehre aufgesetzt, und fünf Augenpaare tarren, spähen unablässig und wachsam in die ge- ahrdrohende Dämmerung. Das Flechtwerk der Scheinwerfer an der englischen Küste blendet auf. Während unsere He 111 an den tanzenden Lichtarmen vorüber gegen die Insel vorstürmt, meldet unser Bordfunker, Unteroffizier D., einige englische Einflugsignale bunte Leuchtkugeln an der Küste. Nachtjäger sind in dem uns ge­gebenen Zielgebiet. #

Wir durchbrechen die immer* mieber gegen uns anftürmenben Lichtwellen, lieber die Karte gebest gt, berechnet Unteroffizier W., unser Beobachter, noch einmal unseren Änflugkurs auf Birmingham. Eine starke Dunstschicht über bem Lande erschwert die Sicht, als unser Bordmechaniker, Feldwebel B., den ersten Brandschein meldet. Links von uns flackert es jäh auf, eine riesige Detonation, die in einen lodernden Brand übergeht. Die Bomben eines vor uns fliegenden Kameraden haben ge­zündet!

Birmingham ist angegriffen!

Vor uns schießt die schwere Flak ihre wilde, an dem tödlichen Feuerwerk der krepierenden Granaten erkennbare Sperre. Unbeirrt hält Oberleutnant R. unseren Kurs, bis die Brände vor uns immer deut­licher aus der Dunftschicht bringen, lieber bem Ziel ist gute Sicht!

An verschiedenen Punkten der Stadt flackert die glutrote, wirbelnde Lohe über den angegriffenen Zielen. Noch während unseres Angriffes fallen er­neut Brandbomben in leuchtenden Feldern über Birmingham, denen bald darauf die Detonationen der abgeworfenen Sprengbomben folgen. Da ent­deckt unfer Beobachter unter uns einen vor der Stadt liegenden Flugplatz. Erneuter Anflug. Die Scheinwerfer, die heute wieder ungewöhnlich rührig sind, tasten unruhig vor der Bugkanzel un­serer He 111.

Bombenflappen auf!"

Unsere Brandbomben saufen auf den Flugplatz herab. Oberleutnant R. zieht unsere Maschine kurz herum, fliegt jetzt gegen unser eigentliches, rechts vom Flugplatz liegendes Ziel an. Wieder beugt sich Unteroffizier F. vor. Ein kurzes Aufbäumen der Maschine, bann stürzt bie löbliche Last unserer Sprengbomben auf das Zielgebiet herab.

Detonation! Aber noch bevor wir weiter beobachten können, haben uns die suchenben Schein­werfer gefaßt unb leuchtet es jäh in den Fenstern unserer Bugkanzel bläulich auf. Durch einige Kur. ven versucht Oberleutnant R. dem lästigen Licht- arm zu entkommen. Vergeblich! Neue Scheinwer­

nacht, unb trotzdem noch hell, als unser Kampf­flugzeug durch die Lichterreihe der Startbahn rast unb emporsteigt. Vor uns steht, als mir über der Küste durch die Äolken stoßen und die Leuchtfeuer hinter der Wasserwüste Der Nordsee zurückbleiben, ein ewig-heller Nordhimmel, der diese

Dor einem Lahr.

Am 7. Juni 1940: Die deutschen Truppen bringen Iüblich ber Somme unb bes Oise-Aisne-Kanalr er» olgreich vor. Auch südlich der unteren Somme wirb >er Feind geworfen.

Erziehung zur Leistungspersönlichkeit.

Die Erziehung des Jugendlichen zur Leistung wirb heute vielfach sehr stark unter dem Gesichts- punkt der Produktionssteigerung unb nicht selten auch vom Standpunkt der wirtschaftlichen Renta­bilität aus gesehen. Der Leiter des Jugendamtes der DAF., Überbannführer Schröder, nimmt des­halb in den Rundbriefen der Führungsstelle' des Berufswettkampfes Veranlassung zu einigen grund­sätzlichen Bemerkungen. Die Berufserziehung sei ein Teil der nationalsozialistischen Dolkserziehung. Beim Jugendlichen komme es nicht allein darauf an, bestimmte Fertigkeiten, Wissen und Können zu vermitteln, sondern der entscheidende Wert müsse auf die Erziehung des Jugendlichen zur national» sozialistischen Berufspersönlichkeit gelegt werden. Das bedeute, daß Arbeits- unb Berufshaltung des Jugendlichen durch die Ausbildung bestimmt wer­den. Das dürfe nicht nur feine Gültigkeit für die Jugendlichen im Lehrverhältnis oder Anlernoer- hältnis haben, sondern in gleicher Weise für alle Jugendlichen, auch die sogenannten Ungelernten. Trotz aller Kriegsnotwenoigkeiten müsse dieser Grundsatz an erster Stelle stehen. Die deutsche Jugend fei mehr unb mehr burch bie Hitlerjugend und ben Reichsberufswettkampf zu einer solchen Leistung erzogen worben. Die Begabtenförderung beruhe auf derselben totalen Leistungsbewertung.

EinkaufSgeyoffenschasten bleiben.

Infolge der Ueberführung der Verbraucherge­nossenschaften in die Deutsche Arbeitsfront sind in Kreisen ber Einkaufsgenossenschaften Befürchtungen laut geworben, daß in absehbarer Zeit auch mit einer Liquidierung der Einkaufsgenossenschaften des Handwerks zu rechnen sei. Auf eine Anfrage bes Deutschen Genossenschaftsverhandes hat der Reichswirtschaftsminister diese Befürchtungen für unbegründet erklärt. Er erklärt in diesem Zusam­menhang, daß aus ber Verordnung über die Ver­brauchergenossenschaften keineswegs gefolgert wer­ben könne, baß gegen bie genossenschaftliche Wirt­schaftsform irgendwelche grundsätzlichen Bedenken beständen.

Reichshilfe für die Verschmelzung von Wohnungsunternehmen.

Der Reichsarbeitsminister hat sich bereit erklärt, an ber Verschmelzung gemeinnütziger Wohnungs- unternehmen im Altreich durch Gewährung von Reichsbeihilfen in besonderen Stützunqsfällen mit­zuwirken. Die Verschmelzung von Wohnungsunter­nehmen ist xur Erzielung größter Leistungsfähig­keit im Woynungbauprogramm nach dem Kriege notwendig.

rlin, 6. Juni. (DNB.) Die Verfenkungsver- unb bie Leistungsfähigkeit ber britisch-ameri- iebfütitniil »ichen Werften an Schiffsneubauten bildet nach hen $i:l F- iJ°r das Kernproblem ber britischen Kriegfüh- IM. Die kritische Lage für Großbri- otin t e n kennzeichnet eine Erklärung bes Präst. [fenin/J M" Roosevelt, bah die britischen Werften ) enÄ*' Dersenkungsverluste nur zu einem )(»ieL )mel unb bie britischen unb norbamerikanischen - ,«ften zusammen bie Verluste ber britischen Han- ! Schiffahrt nur zur Hälfte berfen konnten. Diese mrkenswerte Erklärung gab Präsibent Roosevelt ui Grund ber von Englanb amtlich bekanntgege- en i Versenkungsverluste in Höhe von 6 027 000 für bie gesamte in britischen Diensten stehende ,. M elsflotte ab. In Wirklichkeit aber betragen seit Vu »Msbeginn bie Gesamtverluste ber britischen und rv* . ! r britischen Diensten fahrenben Hanbelsslotte nach Afiiflh, I«n,im deutschen Wehrmachtbericht veröffentlichten ö i^nkungsziffern 11,660 Millionen BRT. Daraus Sihv tritt sich auf Grund ber Erklärungen Roosevelts, MWe Leistungen ber britischen unb amerikani- rntftofl 4 j ifei Werften zusammen tatsächlich nur ein Viertel inden. > iei Zchiffsverluste burch Neubauten decken können. 1*r Englische Kriegsschiffverluste, iiidtfjj st nengeD FraniI ÄS nifli F eric vcu'U>|» uh uiui|u/m -v r w

in DE Hm nicht ab. Im Mai mußte bie britische Abmi> rtrneurr- jeden fünften Tag bie Versenkung eines Ser­ien flj BeriE

Jn Alexandrien sind, wie Stefani aus Bei- ritt meldet, drei schwerbeschädigte bri­tische Zerstörer eingetroffen. Die IZerstörer hatten offensichtlich burch Bombenvollirefter schwer gelitten. Ein Zerstörer, besten Schornsteine umgestürzt unb dessen Deckaufbauten zertrümmert waren, lag mit dem Bug tief im Wasser. Ein zwei­ter Zerstörer hatte schwere Schlagseite.

Auch GmutS rüst um Hilfe.

N e u y o r k, 7. Juni. (DNB. Funkfpruch.) Wie Associated Preß aus K a p st a d t meldet, forderte der südafrikanische Ministerpräsident Smuts in einer Rede bie Vereinigten Staaten auf, eilig zu handeln und entscheidende Schritte zu tun, bevor es zu spät sei. Smuts erklärte, die Ver­einigten Staaten seien doch dasLand der Ge­schwindigkeit". Falls das Tatsache sei, so hoffe er, daß die uSA. diesem Ruf bald Ehre machen werde.

Darf Noosevelt...?

L a Paz, 7. Juni. (DNB. Funkspruch.) Unter der UeberschriftDarf Roosevelt im Namen von ganz Amerika svrechen?" wirft die Morgen- zeitungJnit" dem 08A.-Präsidenten vor, er habe sich unter Mißachtung der Monroe-Doktrin, des Panamerikanismus und der ursprünglich gerade durch ihn stark propagiertenPolitik guter Nach­barschaft" und unter Verletzung bes Völkerrechts eindeutig auf bie Seite ber jübischen Wall­street-Banken geschlagen. Infolge bes kürz­lich erklärten Ausnahmezustanbes habe er praktisch bie Neutralität beiseite geschoben. Roosevelt habe sich aber nicht nur über die Gegner­schaft seiner eigenen Bevölkerung hinweggefetzt, sondern maße sich sogar jetzt an, im Namen aller 21 amerikanischen Länder zu sprechen: obwohl bei­spielsweise die Präsidenten ber brei ABE-Staaten oerschiebentlich feierliche Neutralitätserklärungen abgegeben und es sich verbeten hätten, daß fremde Staatsoberhäupter sich in interne Ange­legenheiten ihrerLändereinmischten.

h Adling damit, daß die Erfüllung ber eng. ,, j j d) e n Wünsche durch Hussein Sirri Pascha vollkommenes A b h ä n g i g k e i t s v e r ° evxi Lltnis Aegyptens gegenüber England be- Migiten würde, wofür sie die Verantwortung ab-

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Keuter meldet Verhaftung

tai«O Masri Paschas.

M Stockholm, 6 Juni. (DNB.» Noch einer He Id)],,- jfitermelbung aus Kairo sollen ber frühere Gene- Stabschef ber ägyptischen Armee, General Masri

-'|| < \ cf) a , unb ferne beiben Begleiter verhaftet reden sein.

6. Juni. (PK.) Es ist kurz vor THtter- werf em, wird erneut gefaßt. Die Lage beginnt un- ...... ' gemütlich zu werben, aber Oberleutnant R. verliert die Ruhe nicht. Nach einer etwa 5 Minuten bauern- ben Jagb gelingt es ihm, bie Maschine aus ben gegen uns gerichteten Scheinwerfermassierungen in das schützende, bergende Dunkel zu bringen.

Ein wenig aufatmend lassen wir uns wieder auf unsere Sitze fallen. Hinter uns bleibt in verschie­denen gluttoten Brandfeldern das brennende Birmingham zurück, das jetzt erneut von der deutschen Luftwaffe schwer getroffen wurde unb besten kriegswichtige Jnbusttieanlagen auch in bie- sen Hellen Sommernächten trotz Scheinwerfern, Bal- lon- unb Flaksperren sowie Nachtjägern nicht der