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mehrere französische Offiziere in Jerusalem in Haft zurückbehalten.
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Wie Associated Preß aus Boston meldet, entzog das Verkehrsgericht von Massachusetts Otto von Habsburg den Autoführerschein wegen zu schnellen Fahrens. Der Richter erklärte, es habe kein Grund für ein 100-Kilometer-Tempo vorgelegen, denn Hitler fei noch nicht in Amerika gelandet, und es sei nicht anzunehmen, daß er dem Habsburger auf den Fersen war.
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Der Chef der Sicherheitspolizei und des S.D., ^-Gruppenführer Heydrich, traf auf Einladung von Reichskommissar Terbooen in Oslo ein. Er wurde auf dem Flugplatz Fornebu von Generalleutnant der Polizei Redies empfangen. Der Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des S.D., ff» Sturmbannführer und Oberstleutnant der Polizei Fehlis erstattete Bericht. Ferner waren anwesend kommissarischer Staatsrat Ionas Lie, der Chef der Hauptabteilung und Verwaltung im Reichskommissariat, -^-Obergruppenführer Regierungspräsident Dr. Koch und Oberstleutnant der Gendarmerie At° tenberger.
In München wurden in der Kuppelhalle des Deutschen Museums die sterblichen Ueberreste Hugo Bruckmanns feierlich aufgebahrt.
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Einer Bitte des Reichsstatthalters in Wien entsprechend, hat sich Richard Strauß entschlossen, im kommenden Winter von seinem jetzigen Wohnsitz in Garmisch nach Wien überzusiedeln. Richard Strauß wird sowohl in der Wiener Staatsoper im Rahmen der „Mozart-Woche des Deutschen Reiches" wie auch in den Philharmonischen Konzerten als Dirigent wirken.
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lehrten nicht zu chren Stützpunkten zurück. Diele ciürere kehrten beschädigt und mit Verwundeten an 3ord zurück. *
An der Tobruk-Front wurden Angriffsversuche britischer Einheiten abgewiesen. Deutsche und italie-- !nsche Flugzeuge bombardierten Anlagen und Be- estigungswerke in Marsa Matruk und feindliche Autokolonnen im Gebiet j?on Giarabub.
An der Dnjepr-Mündung eingesetzte deutsche Lanzerjäger versenkten zwei sowjetische Kanonen- ioote, die auf dem Dnjepr stromaufwärts fuhren.
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Wie über Moskau gemeldet wird, haben die dwjetischen Truppen in den besetzten iranischen Ortschaften örtliche Sowjets als Verwal- Lingsorgane eingesetzt. Damit greifen sie unver- johlen in den innerpolitischen Status des irani- chen Staates ein.
Am Donnerstag hat das erste Regiment der französischen Freiwilligenlegion zum Kampf gegen den Zolschewismus das Sammellager verlassen und ist :n die Ostfront abgefahren.
In britischen Diensten ist das 8654 BRT. große Notorschiff „Mala i) a" untergegangen. Der Ka° 'itän des Schiffes, alle Offiziere und 24 Seeleute inden den Tod. Das Schiff gehörte der Dänischen )stasien-Kompanie, bevor es zur Fahrt für Großbritannien gezwungen wurde.
General D e n tz, der französische Oberkommissar n Syrien, der aus der Internierungshaft in Jeru- ilem entlassen worden war, traf in Tripoli, ein. 5rotz der Freigabe aller britischen, indischen und aullistischen Soldaten und Offiziere durch die Fran- osen haben die britischen Militärbehörden noch
reicht, und zwar während der Ableistung des Pflichtjahres oder während der sonstigen Ausbildung, für einen künftigen Lebensberuf in der Land- und Hauswirtschaft.
Erleichterungen für Apotheken.
Zur Enllastung der in den Apothekenbetrieben tätigen Arbeitskräfte hat der Reichsinnenpiinister angeordnet, daß anOrtenmitmehrerenApo- t h e k e n auf Antrag der Apothekerkammer den Apothekern zu gestatten ist, den Betrieb morgens erst um 9 Uhr zu öffnen, mittags auf zwei Stunden zu schließen, abends von 18.30 Uhr an zu schließen und am Mittwochnachmitag von 14 Uhr an zu schließen, ausgenommen jene Apotheken, die von Mittwoch auf Donnerstag Nachtdienst haben. Durch Aushang ist ebenso wie beim Nachtdienst auf die Dienstbereitschaft der betreffenden oder der nächsten Apotheke hinzuweisen.
Frauen in der Stadtverwaltung.
Um eine praktische Zusammenarbeit auf breitester Grundlage herbeizuführen, ist die Stadtverwaltung Nürnberg dazu übergegangen, zu jeder Sitzung, die vom Oberbürgermeister oder von den Referenten einberufen wird, und in denen Belange der Frauen zu wahren sind, die Kreisfrauenschafts- leiterin oder eine Vertreterin einzuladen. Die Kreisfrauenschaftsleiterin nimmt ferner an allen Sitzungen des Hauptwohlfahrtsamtes, des Jugendamtes, des Amtes für Wohnungsfürsorge, des Gesundheitamtes, des Amtes für Säuglingsfürsorge, des Wirt- schaftsamtes und der Preisblldungsbehörde teil.
Aus aller Wett.
(Ein Film aus dem heimatlichen Vogelleben.
Asmus Peter Weiland, der Vorsitzende der Ortsgruppe Schleswig des Reichsbundes für Vogelschutz, hat einen abendfüllenden Film „Die silberne Schwinge" gedreht. Neben interessanten Aufnahmen aus dem besonders reichen und vielseitigen Vogelleben im Kreise Schleswig zeigt der Film seltene Pflanzen aus Moor und Heide, Strand und Wald. Man begegnet auch der Sumpfschildkröte, die noch vereinzelt in Moorlachen und Tümpeln ein verstecktes Dasein führt.
„Annelie", Uraufführung in Venedig.
Die Uraufführung des Ufa-Filmes „Annelie, die Geschichte eines Lebens" gestaltete sich in der Internationalen Filmkunstschau zu einem großen Erfolg. Mit höchster Spannung folgte das Publikum dieser meisterhaften Darstellung des Lebens einer Frau von der Geburt bis zu ihrem glücklichen Lebensabend. Besonders packende Szenen wurden von den Zuschauern begeistert beklatscht. Die Hauptdarstellerin, Luise Ullrich, wohnte der Aufführung bei und wurde zum Schluß minutenlang gefeiert. Der Präsident der Biennale, Senator Graf Volpi, gab einen Empfang. Neben Luise Ullrich gefielen besonders Karl Ludwig Diehl und Werner Kraus. Die italienische Presse widmet diesem unter der Leitung von Josef von Baky entstandenen Filmwerk begeisterte Anerkennung. — In
Höchstpreise für Speisen in Gaststätten.
Eine Musteranordnung über die Preisgestaltung für bpeifen in Gaststätten ist ergangen, weil es sich als weckmäßig erwiesen hat, Höchstpreise für das täglich cazubietende-markenfreie Stammgericht, ferner ir ein Eintopf- oder Teller gericht und ir ein Gedeck festzusetzen. Wegen der ürllichen nterschiede sieht der Reichskommissar davon ab, ir die genannten Gerichte reichseinheitliche Höchstreise festzusetzen. Er hat jedoch die Grundsätze fest- ^legt, nach denen die Preisbildungsstellen in ihren Bezirken die Speisepreise zu regeln haben. Die reue Regelung bestimmt, daß das anzubietende täg- lche Stammgericht in den Betrieben der Preis- xruppen I bis III nur zu den örtlich zu bestim- renden Höchstpreisen abgegeben werden darf. Von len sonst noch zugelassenen Eintopf, und Teller- c^richten ist an fleischlosen Tagen mindestens ein Bericht zu den vorgeschriebenen Höchstpreisen in ten Betrieben der drei Preisgruppen abzugeben, ci den übrigen Tagen mindestens ein fleisch- rarkenpflichtiges Eintopf- oder Tellergericht höchst- preisgebunden. Beim Feilhalten von Gedecken aus Luppe, Hauptspeise und Nachspeise ist täglich mindestens ein Gedeck, dessen Hauptspeise eines der fschstpreisgebundenen Gerichte sein kann, auch im ßinzen zu den Höchstpreisen abzugeben. Die höchst-
1 rreisgebundenen Gerichte sind solange bereit zu hal- |:n, wie warme Speisen in den Betrieben angelten werden. Betriebe, die bisher die genannten berichte und Gedecke zu niedrigeren Preisen ange- titen haben, dürfen diese Preise nicht erhöhen.
Bedarfsbescheinigungen für Möbel.
Der Reichswirtschaftsminister hat die Wirt- l^aftsämter zur Ausstellung von Bedarfsbeschei- r gungen für Möbel ermächtigt. Solche Bedarfs- lrscheinigungen werden für Verbraucher ausge- fellt, die durch Feindeinwirkung und jatastrophen geschädigt sind oder die wer freie Wohnräume verfügen. Durch den trlaß soll die Deckung dieses als kriegsentscheidend verkannten Bedarfs gesichert werden. Die Be- dirfsbescheinigungen berechtigen den Einzelhandel 31m Wiederbezug von Möbeln.
Verlängerter Kinderzuschlag bei land- und hauswirtschastlicher Berufsausbildung.
Im Hinblick auf den Mangel an weiblichen Arbeitskräften in der Landwirtschaft und in der Haus- llirtschaft wird der Kinderzuschlag nach dem Besol- dZngsgesetz für Mädchen, die in der Land- und Hauswirtschaft tätig sind, bis zum vollendeten 16. Lebensjahr gezahlt, unabhängig von der Höhe des ebenen Einkommens des Kindes und unabhängig o>n dem Umfang und der Form der Tätigkeit (z. B. lcndliche Hausarbeitslehre oder Beschäftigung ohne Lehrvertrag im elterlichen Haushalt). Ferner vom H. bis zum 24. Lebensjahr, wenn das eigene Ein- kimmen des Kindes monatlich 40 RM. nicht er-
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. . und gibt nach und nach 2/3 des Zuckers mH dem vanNNnzucker dazu. Danach schlägt man so lange, bis eine kremartige Masse entstanden tst.
Unter den Eigelbkrem mischt man die Gewürze . .
Die Beschaffenheit der Masse prüft man, indem man sie vom hochgehaltenen Schneebesen in Hingen in die Hührschüssel laufen läßt, wenn diese Hinge kurze Zeit stehenbleiben, ist die Masse tremartig.
. . Das Eiweisz wird zu steifem Schnee geschlagen. Dann gtbt man unter ständigem Schlagen nach und nach den Hest des Zuckers dazu. Der Schnee muh so fest sein, dafe ein Schnitt mit einem Messer sichtbar bleibt. . Das Eiweih wird zuerst ohne Zucker zu festem Schnee geschlagen. Zur Prüfung der Seftigfeit zieht man den Schneebesen aus der Schüssel und dreht ihn senkrecht nach oben. Der Schnee ist steif genug, wenn die beim herausziehen gebildeten Schneespihen senkrecht stehenbleiben.
. . Der Schnee wird auf den Ligelbkrem gegeben, darüber wird das mit „Badin" und „Gustin" gemischte Mehl gesiebt . .
. . Man zieht alles vorsichtig unter den Eigelbkrem. .
Man zieht den Schneebesen vorsichtig von einer Seite der Schüssel bis zur anderen durch den Teig (dabei über den Soden der Schüssel gehen!), nimmt den Schneebesen heraus und schüttelt ihn leicht, damit der Teig herausfällt. Die Zutaten sind genügend vermischt, wenn kein Mehl („Gustin") mehr zu sehen ist. Diese Arbeit mutz schnell erfolgen, andernfalls fällt der Eierschnee zusammen.
. . nnd füllt den Teig in die gefettete, mit Papierfutter ausgelegte Sorm (Backblech). .
Der in eine Springform eingefüllte Teig wird mit emem Tcigschaber vorsichtig von der Mitte aus zum Hand hingeschoben. (Gberfläche wird dadurch glatter.) Jn der Mitte darf jedoch kein Loch entstehen.
Notwendige Vorarbeiten
vte angegebenen Zutaten werden bt der vorgeschriebenen Menge, derettgestellk. vaselnubkerne und Mandeln werden nach Rezept vorbereitet.
Biskuitteig wird inr allgemeinen in Sonnen oder auf Backblechen gebacken, deren Boden gefettet und mit einem Papiesfutter ausgelegt ist.
Das Papierfutter für eine Springform wird folgendermaßen chergestellt.
fü Die Sorm wird umgedreht und ein weißes Papier darauf gelegt Mit einem Messer streift man das am Rand überstehende p^r ab. .
t>) Der Loden wird gut mit zerlassener Butter oder Margarine etngefettet. vet
O DgsöpSerfutttt9auf den gefetteten Boden gelegt und gut angedruckt
Sie Verarbeitung des Teiges
Noch ausführlichere Anleitungen gibt die Broschüre „Vie richtige Teigbereitang".
Kostenlose Zusendung durch DR. AUGUST OETKER, BIELEFELD*
3^5fa^witd<üb« tinet Tasse aufgeschlagen und geprüft, ob cs frisch ist- vor Eiweih muh sehr scharf vom Eigelb getrennt werden.
& ... mit dem Wasser schaumig (am besten mit einem s*n«be[‘n) • * r A
9 2st die Waflermenge im Rezept in einer Spanne angegeben, so richtet man sich b.t (btöh» der Lier. Bei kleinen (Eiern nimmt man die gröbere und bei Eroten Eiern die kleinere Wassermenge. Eigelb und Wasser müssen vor Zuga e fces Zuckers tüchtig geschlagen werden. Sertigstellung gebacken werden, da sonst der Eierschnee
pas Baden von Biskuitteigen/ bis^'tteig m b s f allgemeinen bei guter Mittelhihe gebacken.
Ktlänft Man stellt ihn am besten in einen gut oorgeheizten vaaoie Garprobe gemacht werden. Man sticht mit einem
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Deutsche Panzer in Ostkarelien
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Neues für den Büchertisch
Das Bild veranschaulicht die großen Schwierigkeite n, die die deutschen und finnischen Truppen zu überwinden haben, lieber einen der zahlreichen Flüsse wurde hier von unseren Pionieren eine Pontonbrücke gebaut, über die nun die Panzer v orwärts rollen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Hauptfchriflleiter: Dr. Yriedttch Wilhelm Lange. Stellvertreter de« HauptschrifUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Tr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. HanS Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange R G. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantworllich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.S.
Gerichtliches Nachspiel eines Gasunglücks.
Am 26. März d. I. wurden, fünf Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren in einem privaten Musikinstitut in der Grütznerstraße in München samt ihrer Lehrerin durch einem im Unterrichtsraum aufgestellten Gasheizo-fen entströmendes Gas betäubt. Die Kinder konnten nicht mehr ins Leben zurückgerufen werden, während die Lehrerin, die mehrere Tage in Lebensgefahr schwebte, wieder genas. Der Inhaber des Instituts und die Lehrerin hatten sich jetzt wegen fahrlässiger Tötung vor dem Landgericht München I zu verantworten. Als die Lehrerin am 26. März mehreren Kindern Unterricht gab, baten diese um Abstellung der Heizung, weil es ihnen zu warm wurde. Kurz darauf machten sie sie aufmerksam, daß es nach Gas rieche. Die Lehrerin konnte keinen Gasgeruch feststellen, versuchte aber mit dem Gasanzünder, ob etwa ausströmendes Gas sich entzünde. Als sie auch jetzt nichts Verdächtiges fand, setzte sie den Unterricht fort, ohne den Raum zu lüften oder den Haupthahn zu schließen. In der darauffolgenden Unterrichtsstunde ereignete sich das Unglück. Der Inhaber des Instituts brachte zu seiner Verteidigung vor, daß ihm der Installateur den Schlüssel zum Haupthahn nicht mitgeliefert und ihn in der Bedienung des Ofens nicht genügend unterwiesen habe. Der Installateur stellte diese Behauptung unter Eid in Abrede. Die Untersuchung des Gasofens ergab auch keinerlei Fehler. Das Gericht erachtete die beiden Angeklagten als im Sinne der Anklage überführt und verurteilte sie zu sieben bzw. fünf Monaten Gefängnis.
Pflanzung italienischer Bauern auf libyscher Erde geboten hat. Die Jnteressenpolitik der Großmächte im Mittelmeer, Boden, Bevölkerung, Wirtschaft, Handel, Eroberungsetappen und Erforschung, Eingeborenen- und Islambeziehungen sind mit Schärfe und Klarheit gesehen. Zugleich wird die Schrift den italienischen Kraftfeldern in Tunesien, auf Malta und in Aegypten gerecht. Auch find Wesen, Richtung und Bedürfnisse der italienischen Kolonialpolitik im Rahmen des Imperiumgedankens gebührend gekennzeichnet. So stellt das Buch eine Bereicherung unseres Wissens von den Erfolgen und Zielen der Auslandstätigkeit unseres Bundesgenossen dar.
— Sport und Körper. Die biologischen Grundlagen der Leibeserziehung. Von Dr. med. Franz Friedrich. 276 Seiten mit 85 Abb. und 7 zweifarbigen Tafeln. Geh. 4,90 RM., Seinen 5,90 RM. Verlag Knorr & Hirth, München. — (72) — Der Leiter der sportärztlichen Beratungsstelle München, Obermedizinalrat Dr. Friedrich führt hier einprägsam die biologischen Grundlagen der Leibeserziehung vor Augen; er zeigt, wie die einzelnen Organtätigkeiten ineinander greifen. Ent- wicklungs- und Rückbildungsalter, sowie die körperliche und' seelische Eigenart der Frau sind besonders berücksichtigt. Neuartig wird die Bewegungslehre besprochen, ausführlich die richtige Verbindung der Atmung mit der Bewegung behandelt.
der Nachmittagsvorstellung war der schwedische Kriminalfilm „Ein Verbrechen" der Terra-Film-Stock- holm aufgeführt worden.
Auslandsreise des Strofc-Quarteffs.
Das Stroß-Quartett, München, hatte in Kopenhagen mit einem öffentlichen, einem Raüiokonzert und einem Konzert in der Kammermusikgesellschaft großen Erfolg. — Wil hem Stroß spielte in den Festkonzerten des Teatro Liceo, Barcelona, unter Leitung von Generalmusikdirektor Fritz Zaun ein großes Violinkonzert von Mozart und dasjenige von Beethoven. — Das neu gegründete Kammerorchester des an der Staatlichen Akademie der Tonkunst, München, wirkenden Geigenprofessors stellte sich in München mit drei Bach-Tagen mit gleichfalls großem Erfolg vor.
Entdeckung eines INonumentatgemäldes von Makart.
Der Makart-Biograph Prof. '-Emil P i r ch a n hat in einer Garage in Hietzing ein unbekanntes Werk Hans Makarts aufgefunden, das hier im zusammengerollte Zustand unbeachtet gelegen hatte. Es handelt sich um ein ungefähr 20 Quadratmeter großes Oelgemälde, das eine dramatische Szene um Nero während des Brandes von Rom bar» stellt. Das Monumentalbild dürste aus der Münchener Zeit des Malers stammen. Es erinnert in Farbengebung, Lichtbehandlung und Komposition an Makarts Triptychon „Die Pest in Florenz". Einige Details der Ausführung lassen vielleicht auf Schülerhilfe oder auf fremde Einflüsse auf den jungen Künstler schließen.
— Gottfried Kölwel: D i e heitere Welt von Spiegelberg. 254 Seiten. Geb. 4,80 RM, — Das T a l von Lauterach. 308 Seiten. Geb. 5,80 RM. Gallus-Verlag KG., Wien. — (80/81) — Die beiden Bände gehören zusammen und bilden gemeinsam den „Bayernspiegel", ein „Sammelbild bayerischen Lebens und bayerischer Landschaft". Spiegelberg und Lauterach sind die (erfundenen) Namen zweier kleinen Landstädte in der Nähe der Donau; sie stehen beispielhaft für manche andere in der bayerischen Landschaft. (Wie weit dieser Anspruch Kölwels Gültigkeit hat, wird nur ein genauer Kenner ermessen können.) Der erste Band enthält vorwiegend heitere, derbkomische, drastisch-schwankhafte Begebenheiten; der zweite ist ernsthafter und nachdenklicher gestimmt, ohne auf grausige und groteske Elemente zu verzichten. Insgesamt dürften die Geschichten der beiden Bände nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Versuch einer novellistisch-volkskundlichen Kuriositätensammlung zu werten sein. Hans Thyriot.
— Prof. D r. H. Grothe: Libyen und die italienischen Kraftfelder in Nordafrika. Eine geopolitische und landeskundliche Skizze. Mit 11 Karten. Kart. 2 RM. (Macht und Erde, Hefte zum Weltgeschehen, Hest 19.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. — Die Kämpfe in Nordafrika haben die Blicke ganz Deutschlands auf Libyen gelenkt. Der Verfasser fußt bei seiner Darstellung auf einem früheren längeren Aufenthalt in Libyen wie auf einer erst im Frühjahr 1939 durchgeführten Studienreise, die ihm besonders einen Einblick in die im Auftrage Mussolinis von Marschall Italo Balbo — die Schrift ist seinem Andenken gewidmet — unternommene großzügige Ein-
3. BISKUITTEIG:
Die nächsten Anzeigen bringen zei


