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Montag. 6. Januar Ml

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Jahrgang Nr.q

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

iereinigten Staaten. Da­

strecken und eine direkte Landverbindung zwischen den Vereinigten Staaten und Alaska herbeiführen soll zum Zweck des Ausbaues der militärischen Verteidigung Alaskas. Es sei möglich, daß darüber ein ähnlicher Vertrag zustande komme, wie seiner­zeit bei der Ueberlassung von 50 amerikanischen - ' " ~ ' * Ueberlassung von

fett

Feindliche Flugzeuge flogen In der vergangenen Nacht nur mit schwachen Kräften in das Reichsge- biet ein. Sie warfen an wenigen Stellen eine kleine Anzahl von Bomben, die nur unbedeutenden Sach­schaden anrichteten. Militärischer oder wehrwirt­schaftlicher Schaden entstand nicht.

Zerstörern an England gegen Flottenstützpunkten an die Derer _ nach scheint der Ausverkauf des britischen Empires weitere Fortschritte zu machen.

Lustangriff auf Bristol.

Der Wehrmachtbericht vom Samstag.

Berlin, 4. Jan. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Trotz schlechter Wetterlage brachte die gestrige Aufkläruuastätigkeit der Luftwaffe gute Ergebnisse. 3n Südostengland wurde ein Flugplatz mit Erfolg angegriffen. 3n der letzten Nacht griffen tariere deutsche Kampfverbände die Hafenstadt B r i ft o l an. Zahlreiche Bomben aller Kaliber ver­ursachten grofje zusammenhängende Brände und Explosionen, die auf weite Entfernung hin sichtbar waren. Außerdem richteten sich Bombenangriffe gegen andere wichtige Ziele in Südeng­land.

Feindliche Flugzeuge griffen in der Nacht zum 4. Januar an vier Stellen Norddeutschland an. Da­bei warfen sie in der Hauptsache Brandbom­ben auf geschlossene Wohnviertel, in denen eine Anzahl Brände entstanden. Der mitt- tärische und kriegswirtschaftliche Schaden ist unbe­deutend. Zwei britische Flugzeuge wurden abge­schossen, davon eines durch Marineartillerie. Ein deutsches Flugzeug wird vermißt.

Angriff auf kriegswichtige Ziele im Bristol-Kanal.

Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.

Berlin, 5. Jan. (DNB.) Das Oberkommando

tischem Gebiet Rückwirkungen der europäischen Auseinandersetzung festzustellen, um so mehr als es sich diesmal nicht so sehr um den Krieg des einen Landes gegen das andere, als vielmehr um den Kampf von Weltanschauungen handelt, hierbei ist festzustellen, daß sich die Verhältnisse seit dem letzten Kriege, in den eine Reihe südamerika­nischer Länder (nach dem Kriegseintritt der Ver­einigten Staaten) aus Seiten der Alliierten emge- griffen hatte, erheblich geändert haben. Damals stand Südamerika ausschließlich unter dem Einfluß der alliierten Propaganda und ihrer Nachrichten, während heute, dank der Erfindung des Rundfunks, Nachrichten aus allen Ländern ungehindert hierher bringen und die Menschen dieses Erdteils sich rela- ttv unbefangen ein eigenes Urteil bilden können. In allen südamerikanischen Ländern ist deshalb nach den großen, von niemandem zu leugnenden mili­tärischen Erfolgen Deutschlands eine beachtliche, mit der antiimperialistischen und antiplutokratischen Kampfparole der Achsenmächte sympathisierende Schicht vorhanden. Bei mehr als einer Gelegenheit kommt die Abneigung weiter Volkskreise gegen den englischen Krieg und die mit England sympathisie­renden Kreise zum Ausdruck.

Größere Revolutionen hat es, abgesehen vom un­blutig verlaufenen Staatsstreich Esttgarribias im Februar 1940 in Paraguay, in diesem Jahre in Süd­amerika nicht gegeben. Dagegen wurde Argen­tinien im August durch eine starke inner- politische Krise erschüttert. Die Krise endete mit der Ablehnung des Rückttittsgefuckes des Prä­sidenten O r i t i z , der übrigens aus Gesundheitsrück­sichten sein Amt seit Juni d. I. nicht versehen kann, durch den Kongreß und mit der Beauftragung des Vizepräsidenten Dr. Castillo mit der Neubil­dung der Regierung. Kurz daraus fiel der para­guayische Staatspräsident Estigarribias einem Flugzeugunfall zum Opfer und wurde durch den bisherigen Kriegsminister General M o ri n ig o ab­gelöst, der in Paraguay offenbar ein stark perso­nalistisches, auf das Militär gestütztes Regime ein­geführt hat.

Derartige innerpolitische Vorgänge sind, jedoch nut Ausnahme vielleicht der durch das Demissionsge­such des argentinischen Präsidenten zu besonderer Bedeutung gelangten Krise, in diesem Jahre weni­ger stark' beachtet worden, als jemals vorher auch dieses ein Beweis dafür, wie sehr das gesamte politische und wirtschaftliche Leben dieses Kontinents im Zeichen der europäischen Ausein­andersetzung steht. Südamerika sieht deshalb dem Jahre 1941 mit besonderer und begreiflicher Spannung entgegen, da es von diesem Jahre er­wartet, daß es vielleicht in Europa die Entschei-

In Paraguay schritt die Regierung zum Aufkauf der diesjährigen Baumwollernte und wird das gleiche im kommenden Jahr tun müssen. Auch die brasilianische K a f f e e p o l i t i k ist da­durch gekennzeichnet, daß sie den Pflanzern größere Opfer als in früheren Jahren auferlegen muß. In­folge der engeren finanziellen und wirtschaftlichen Bindungen an Nordamerika ist übrigens die bra­silianische Situation in gewisser Beziehung gün­stiger als die der Argentiner.

werden. ~ ...

Schon im polnischen Feldzug wurde sie zum tödlichen Schrecken des Feindes. Binnen zwei lagen errang sie die unbedingte Luftherrschaft und chattete im Verlauf der darauf folgenden Tage die polnische Luftwaffe restlos aus. Sie brach den erd- gebunbenen Truppen Bahn, schnitt dem Feinde mit­tels Zerstörung seiner rückwärtigen Verbindungen die Rückzugsmöglichkeiten ab und half so in einer nicht wegzudenkenden Weise zur Einkesselung und Vernichtung der Heere des Gegners. Als dann die Festung Warschau gegen alle Gesetze der Vernunft und Menschlichkeit von den Polen verteidigt wurde, hat die deutsche Luftwaffe dieses letzte Bollwerk des polnischen Widerstandes in kürzester Frist in rauchende Trümmer gelegt und damit den Weste möchten sichtbar vor Augen geführt, welches Schick- sal sie über sich selbst heraufbeschwören wurden, wenn sie den Krieg und insbesondere den Luftkrieg sortzusetzen wagen sollten.

Man hätte damals meinen können, daß die Selbste täuschung der Franzosen und Engländer, Deutsch­lands militärische Rüstung und innerhalb dieser die Stärke seiner Luftwaffe sei nur ein Bluff, vor der Wucht der Tatsachen des weltgeschichtlichen Sieges über einen Staat von 35 Millionen Bevölkerung m ganzen 18 Tagen in nichts hätte zerfließen muffen. Deutschlands Gegner haben nicht nur nichts gelernt, sondern in erstaunlicher Verblendung die Anwen« düng der letzten Reste ihres gesunden Menschen­verstandes vergessen.

Weder Franzosen noch Engländer konnten im Winter 1939/40 die deutsche Luftwaffe an der von ihr durchgeführten bewaffneten Aufklärung hindern. Sie konnten zugleich ihrerseits gleiche Aufgaben so gut wie gar nicht erfüllen. Während die deutsche Führung für den späteren Kampf gegen Frankreich und die'britischen Inseln alle Aufklärungsunterlagen bekam, blieb die Führung unserer Gegner mangels entsprechender Ergebnisse blind. Zu gleicher Zeit er« litt die britische Handels- und Kriegs« flotte immer größer werdende Verluste durch un« mittelbare Angriffe der deutschen Luftwaffe und ihik Zusammenwirken mit der Kriegsmarine.

Als die deutsche Wehrmacht den Engländern durch raschen Zugriff auf Norwegen zuvorkam, ermöglichte und sicherte unsere Luftwaffe die Durch« führung dieses mehr als kühnen Unternehmens. Si«

Südamerika unter den Rückwirkungen des europäischen Krieges.

Von unserem Sa.°Korrefpondenten.

Deutschlands Luftwaffe.

Von General der Flteger Zander.

Die deutsche Luftwaffe hat in diesem Kriege nicht nur Taten und Leistungen vollbracht, die für alle Zeiten mit ehernen Lettern in das Buch der Geschichte eingetragen sind, sondern außerdem über­raschend schnell den Beweis dafür erbracht, welche kriegsentscheidende Bedeutung einer modernen Luftwaffe zukommt. Vom ersten Tage an hat sie sich jedem ihrer Gegner turmhoch über­legen gezeigt, die von ihr erkämpfte Ueberlegenhett estgehalten und sie von Tag zu Tag gesteigert. Der unbedingte Kampfgeist, der sie erfüllte ließ sie das ihr innewohnende Siegesbewußtsein steigern uns zum selbstverständlichen Besitz jedes ihrer Soldaten

der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Luftwaffe führte gestern nur bewaffnete Aufklärung durch. Luftbilder bestätigen den guten Erfolg des Angriffs auf Cardiff in der Nacht zürn 3. Januar. Jn der vergangenen Nacht wurden Avonmouth, das als haftnplah für Bristol von besonderer Bedeutung ist, sowie meh­rere andere kriegswichtige Ziele am Bristol- Kanal mit starken Kräften erfolgreich angegris-

Buenos Aires, im Dezember 1940. i

Die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Länder des südamerikanischen Halbkontinents stand im Jahre 1940 weitgehend im Zeichen der Rück­wirkungen des europäischen Krieges, die sich um so stärker bemerkbar machen, je weiter der Krieg fort» schreitet. Die Auswirkungen des Krieges sind fast überall die gleichen Verlust von europäischen Märkten, Rückgang des Außenhandels, Erschwerung und Verteuerung der Jmportbeschaffung, mit allen Folgen für die innere Wirtschaft der einzelnen Länder. In Argentinien entstand eine Absatz- krise für Mais, in Brasilien für Kaffee, in Para­guay für Baumwolle, in Chile für Kupfer und Sal­peter, in Peru für Baumwolle, in Ecuador für Kakao jeder dieser Staaten hat feilte Absatz­probleme, und sie sind um so ausgeprägter, je stärker der Außenhandel der einzelnen Länder bis­her nach Europa orientiert war. Deshalb find die Auswirkungen des Krieges auf Argentini e n, das auch in dieser Beziehung an der Spitze der süd- amerikanischen Nationen steht, besonders hart ge- wesen. Vor dem Kriege setzte das Land 77 v. H. feiner Ausfuhren in Europa ab und bezog von dort 60 o. H. seiner Einfuhren, während es jetzt mindestens die Hälfte seiner europäischen Absatz» und Bezugsmärkte und damit ein Drittel seines Außenhckndelsvolumens ver­loren hat. Ein Wirtschaftsplan wurde vorgelegt, durch den mittels eines geschickt ausgedachten und durchgeführten Systems die Bankdepositen mobili­siert und unter Einschaltung der Garantie des Staates produktiv angelegt und zur Finanzierung der Industrie und des Kleinwohnungsbaues ver­wandt werden sollen. Die Regierung wird, wie auch bei früheren Krisen, die nächstjährige Weizen-, Leinsaat und Maisernte aufkaufen, zu staatlich fest» gesetzten Mindestpreisen, die niedrig sind, aber dem Pttanzer wenigstens die Rückerstattung seiner Pro­duktionskosten, und in einigen Gegenden noch einen kleinen Gewinn sichern.

Die Rückwirkungen des Krieges find jedoch keines­wegs nur wirtschaftlicher Natur. So wie die gegen­wärtige Krise eindeutig politische Ursachen näm-,-- ------ o -r

lid) den europäischen Krieg ober konkreter: die düng und damit zweifellos auch Losungen für zahl- britische Blockade hat, so sind auch auf poli- jreiche Probleme dieses Erdteils bringen wird.

Die Schlacht um Vardia von neuem entbrannt

Washingtons StühpunktpoMk eine Gefahr für Südamerika.

Rom, 4. Jan. (DNB.) Der italienische Wehr-s machtberichl vom Samstag hat folgenden Wortlaut:

Jm Grenzgebiet der E y r e n a ik a hat der Feind an der Front von Bardia zu Lande, zu Wasser und von der Luft aus mit starken Kräften angegriffen, die feit 9. Dezember währende Schlacht ist von neuem entbrannt. Unsere unter dem Befehl von General B e r g o n z o l i stehenden Truppen leisten mit äußerster Erbitterung wider­stand und fügen dem Feind beträchtliche Verluste zu. Formationen der Luftwaffe nehmen unaufhör­lich am Kampfe teil und belegen Flotteneinheiten, Stützpunkte, Truppen und Kraftwagenkolonnen des Gegners mit Bomben und Waschinengewehrfeuer. Die Schlacht dauert an. Drei unserer Flugzeuge sind nichl zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt.

An der griechischen Front Streifen- und Artillerietätigkeit. Trotz ungünstiger Wetterlage ' < r... UAmkurCArmAliAtiDn mir FfnttiP 9fn-

Stehen gebracht und vernichtet haben. Trotz Helden« haften Einsatzes unserer Land- und Luftstreitkräfte sind einige befestigte Stellungen dem Feind In die Hände gefallen. Die Luftwaffe hat wiederholt feindliche Flottenstreitkräfte vor Bardia foroie mitt« tärifche Kolonnen bombardiert. Feindliche Einflüge auf unsere Flugplätze haben den Mannschaften unb dem Material nur geringen Schaden zugefügt. Jitt Verlauf der Luftkämpfe haben unsere Jäger bisher acht feindliche Flugzeuge brennend zum Absturz gebracht. Drei unserer Flug- zeuoe sind nicht znrückgekehrt.

An der griechischen Front haben wir int Verlauf von Aktionen lokalen Charakters Waffen erbeutet und Gefangene gemacht. Flugzeugforma­tionen haben in Bewegung befindliche feindlich« Truppen mit MG-Feuer beschaffen und mit Sprenabomben belegt.

Jn 0 ft a f r i f a haben feindliche Flugzeuge Born« den und Flugzettel auf einige Ortschaften in So« maliland abgeworfen. An der Sudangrenze di« übliche Artillerietätigkeit.

Vnsaldo zur SAacht um Bardia.

Ein USA-Korridor durch Kanada nach Alaska aevlant. Stockholm. 5. Son. <DNB) JSoefeborgs Morgenpost" verzeichnet Meldungen, die von Dem Plan eines Korridors für die Vereinigten Staaten wissen wollen, der sich durch Kanada nach bem j den USA. gehörigen Territorium von Alaska er--1

Angesichts dieser wirtschaftlichen Sorgen sieht man der Ankunft der britischen Handelsmis- s i o n in den nächsten Tagen mit gemischten Ge­fühlen entgegen. Da die Abgeordneten gegenwärtig über die von der englisch-bolivianischen Eisen- bahngesellschaft beabsichtigte Fahrpreiser- höhung heftig debattieren, nimmt man in infor­mierten Kreisen an, daß diese erneute Belastung der bolivianischen Wirtschaft Gegenstand einer Aus- spräche mit der englischen Handelsmission sein wird.

auf den Weltmeeren tätigen Unterseeboote 138 000 Tonnen feindlichen Schiffsraumes verfenkt.

Hestiae Kamvfe au der Smd a-Froul.

ter italienische Bericht vom Sonntag.

Rom, 5. Jan. (DRV.) Der italienische Wehr-

Rom, 5. Jan. (DNB.) In feiner an die ita­lienische Wehrmacht gerichteten Ansprache erklärt« der Direktor desTelegrafo", Anfaldo, am Sonntagabend.-Jm heutigen Wchrmachtberic^ wurde gesagt, daß die Schlacht von Bardia nach weitergeht. Halten Bergonzoli und seine Soldaten, während ich zu Euch spreche, den Engländern noch stand? Es kann sein, daß sie angesichts der über­wältigenden Lawine der Panzer« wagen, der Flotte und der Artillerie dev Engländer nachgeben mußten. Die Tatsache, daß die entschlossene, starke und glänzende Verteidigung Bardias durch General Bergonzoli 20 Tage lang dauerte, ist für uns, auch wenn Bardia ge­fallen ist, ein Anlaß, stolz zu fein!"

Durch das lange Standhatten sei, so führte An­saldo aus, die englische Offensive unterbrochen uns den italienischen Truppen in Libyen Z e i t z u S Sammlung gegeben worden Durch ihren Wider, stand hätten aber auch General Bergonzoli und seine Truppen vor aller Wett bewiesen, daß de« Kampfwert und Kampfgeist des italiente schen Heeres unberührt geblieben ist. Die Welt stehe heute an einem Wendepunkt inmitten furchte barer Kämpfe und Umwälzungen. Für den einzete nen sei es nur ein Heil, sich mit seinem ganzer« Herzen, seiner ganzen Kraft und seinem ganzes

führen. Off

Während der Präsident von Uruguay, Al- ftedo Valdomir, nach Annahme einer von der USA.» Import- und Exportbank gewährten Anleihe seinen Kongreß in die von Washington gewünschte politi­sche Linie einspannen konnte, verursacht der unbedeutende Präsident eines unbedeutenden Lan­des der USA.-Machtpolitik heftige Kopf­schmerzen." Mit diesen scharfen Worten kom­mentiert die mexikanische ZeitungUltimos Noti- cias" die Weigerung des Präsidenten von Pa­nama, Arnulfo Arias, sich den USA.-Wünschen, die auf eine militärische Besetzung seines Landes bringen, einzugehen.Der Präsident von Panama verteidigt mit seltenem Heldenmut sein Land gegen eine militärische Besetzung. Er weih, daß jedes weitere Nachgeben Panama unter dem USA.-Druck die geringe Autonomie, die Panama zu Anfang dieses Jahrhunderts von USA gewahrt wurde, endgültig vernichten wurde.

Am Jahrestag des R mbes derFttk and-Jnfeln.

Buenos Aires, 4. Jan. (Europapreß.) An­läßlich des 108. Jahrestages der Besetzung der Fair- land-Jnseln (Malvinen) durch England veranstal­tete die Kommission zur Wiedergewinnung der In­selgruppe einen Gedenkakt am Grabe des letzten argentinischen Gouverneurs der Malvinen, Lms Bernet, der übrigens einer Hamburger Kaufmanns.Samilie entstammt. Senator Palacios sagte:Heute erinnern wir uns, datz am 3. Januar 1833 eine englische Korvette unrecht­mäßig durch einen Gewaltakt ein <S t u rf a r g en- Hnifdjen Land-- in Besitz nahm, und daß

dort eine Fahne weht, die nicht unsere ist. Wenn wir uns an diesen Jahrestag nicht erinnern wür­den, wären wir unserer Geschichte unwürdig." In England soll die Auslieferung der Malvinen an die Bereinigten Staaten ernstlich erwogen werden. Der kürzlich abgeschlossene britisch-ameri­kanische Vertrag über die Abtretung von Stützpunk­ten enthalte eine G e h e i m k l a y f e l, wonach die Malvinen im gegebenen Augenblick von Eng­land an USA. abgetreten werden sollten. Die argen­tinische Regierung sei von dieser Geheimklausel nicht unterrichtet worden.

Boliviens wirlschafiliche Eoraen

L a P a z, 5. Jan. (Europapreß.) Angesichts der

Vertagung der La -Platu-Kon seren z, -------T

wodurch in der Lösung lebenswichtiger Probleme haben unsere Bomberformationen wirksame un- für Bolivien eine Stockung eingetreten ist, prüft grifft auf militärische Anlagen und Truppenzusam- der bolivianische Kanzler alle Möglichkeiten, bannt menziehungen des Gegners durchgeführl.

das mit Argentinien unterzeichnete Protokoll über Ostafrlka führte an der Sudangrenze un- die Petraleumausfuhr Boliviens in die Artillerie mit sichtlichem (Erfolg Beschießungen Wirklichkeit umgesetzt werden kann E, D>arl0 i feindlichen Abteilungen unternommene

lcumgue'ilen ' de7hL'^ch°',, W. unsere uorgeschobenen Posten ,u über-

Eisenbahnlinie, das Aufblühen der Landwirtschaft, raschen, scheiterten an unserer heftigen Gegenw'r- der Viehzucht und des Bergbaues auf Der östlichen fung. Feindliche Flugzeuge haben einen unserer Hochebene können nur bann als wirklich gesichert Stützpunkte, ohne Schaden zu verursachen, mit Born- angesehen werben, wenn bie Nachbarländer über- belegt.

emftimmenb vorgehen."La Razon" meint, daß jlne6 unserer Unterfeeboote unter dem Bolivien die Grundlagen für eine dauernde wir t- j&es Korvettenkapitäns Giuseppe Laridi s ch a f t l i ch e 3 u f a m me n a r b e 11 testsetzen fhecm 15 oon Tonnen ena(ifrfien

Handels,chsssoranmeo oersenkt. °n!°«

Montevideos. Jan. (Europapreß.) Der Ab- aeordnete des Partido Nacional, Jose Pedro Bruno, erklärte in derTribuna Populär", die Errichtung von USA.-Stützpunkten bedeute für Südamerika auch insofern eine Gefahr, als die Bereinigten Staaten beabsichtigten, mit diesen Stütz» /fünften zunächst bie großen englischen Inter­essen in Südamerika zu schützen, um sie bann später \ c l b ft zu übernehmen. Bruno warnte da­vor, bie nordamerikanischen Ziele in Südamerika nicht rechtzeitig zu erkennen und damit in Gestalt der Stützpunkte die Gefahr ins eigene Haus zu bringen. Die nordamerikanischen Plane gingen dahin, alle öffentlichen Versorgungs- und Verkehrsbetriebe, die jetzt den Engländern gehör­ten, in den Besitz der Vereinigten Staaten zu Über­

machtbericht hat folgenden Wortlaut:

Die Schlacht an der Bardia-Front hat während des ganzen gestrigen Tages mit zuneh­mender Heftigkeit angehalten und ist iur Zeit im (Banre. Jagd- und K"mpfform-»tenm haben daran teilaenommen. indem sie an verschiede­nen Stellen feindliche Truppen mit WG -Feuer und ...... ,

Sprengbomben belegt und Panzerwagen zum l Willen für fein Vaterland einzusetzen.