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zieht sich unerbittlich das Schicksal der bolschewisti- schen Armeen.
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mit den andern Waffen d-urchstieß die deutsche Infanterie diese gewaltige Linie. Paks und Panzer unterstützten sie, Stukas zerschmetterten die Be, festigungsanlagen oder nahmen heraneilende bolschewistische Ersatztruppen unter ihre Bomben.
den, in der der Feind 200 Gefallene zurückgelassen hat. Nordöstlich des Ladoga-Sees versuchte der Feind einen Gegenangriff zu machen, wurde aber zurückgeschlagen. Er verlor hier über hundert Mann an Gefallenen.
Durch ihr unruhiges Sitzen verrät eine Kleine, daß sie einmal hinaus muß. Es tut ihr sichtlich not Sie bringt aber den Mut nicht auf, darum zu bitten. Der Lehrer fragt endlich: „Mußt du einmal hinaus?" Sie schüttelt den Kopf und antwortet: „Ich bin schon fertig."
Städtchen, und der Herr Schuloberst sagt zu einem denkfaulen Schüler so recht gemütlich: „CJ . gehe mit dir auf den Jahrmarkt und kaufe dir für zehn Pfennig Pfefferkuchen und für vier Pfennig Nüsse. Wieviel Geld brauchen wir da?" Endlich bringt er den kleinen Schweiger zum Reden, der sagt aber mürrisch: „Geh nur, du gehst doch net mit
St.-James-Palast zusammentteten, um die in der Konferenz vom 12. Juli begonnenen Arbeiten fortzusetzen. „Sunday Times" schreibt, man hoffe, daß die Sowjetregierung an dieser zweiten Konferenz teilnehmen werde, die sich „nicht nur auf wirtschaftliche Angelegenheiten beschränken" werde.
Während des Unterrichts steht ein Kleiner vom Platze auf und geht zur Tür. „Wo willst du hin? r“ „Auf die Bude." — „Geh!" — Doch an der Tur besinnt er sich, kehrt um, tritt vor den Lehrer mm sagt: »He, knöpf' mir mal aus!" & A« A
werken, noch niemals ist, das kann ruhig ausge. W” sprachen werden, die deutsche Armee vor solch M M schwierige Aufgaben gestellt worden. Sie hat sie T ein glänzend gelöst. In vorbildlichem Zusammenwirken W F
Die Folgen dieser Zertrümmerung der Stalin- Linie zeigten sich bald. Jetzt steht vor den deutschen
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Treffer wurden sowohl auf feindlichen Schiffen auf dem Meere als auch im Hafen von Han ko |_ erzielt. Auch andere wichtige Punkte wurden mit
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Aufzeichnungen eines Lehrers.
Die Taschentücher werden nachgesehen. Der Schneider-Hansl vergißt seins immer wieder und wird deshalb nach Hause geschickt, es zu holen. Da« heim im guten Anzug soll's stecken. Nach der Pause hat er noch immer' keins. Auf den Vorhalt des Lehrers sagt er: „Ich war schon und hab' mir die Nas' zu Hause gewischt."
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Frankreich und sein Kolonialreich
Eine Antwort Vichys an Summer Welles.
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Das Ziel des Feldzuges im Osten ist nicht allein das, die bolschewistischen Heere zu schlagen, sondern sie zu vernichten. Auf der Front vom Nörd- lichen Eis- bis zum Schwarzen Meer steht alles unter diesem Gebot. In den sechs hinter uns liegenden Wochen hatten wir bereits bei Lemberg und Bialystok die zum Angriff für den Westen bestimm, tert bolschewistischen Truppenmassen in gewalttgen Einkreisungsschlachten vernichtet. Dann begann der Kampf gegen die Stalin-Linie, die als Festungs, gürtel insofern die Maginot-Linie übertraf, als sie tief gestaffelt ein Mischsystem modernster Forts, ausgebauter natürlicher Hindernisse, Feldbefestigungen usw. bildete, wobei Panzerfallen, Minensper- ren, See-Engen und Sumpfgürtel sowie Wasserläufe eine große Rolle spielten. Polazk war der Hauptstützpunkt, aber an der ganzen Front hatten die Bolschewisten an den Urwäldern und Sümpfen einen natürlichen Rückhalt. Feindliche Infanterie- züge, in Tarnanzügen, die sich dem Gelände an- paßten, lauerten vor den einzelnen Befestigungs-
Vichy, 5. Aug. (Europapreß.) Zu einer Erklärung des nordamerikanischen stellvertretenden Staatssekretärs Sumner Welles, wonach die Vereinigten Staaten Zweifel bezüglich des Willens und der Fähigkeit Frankreichs hegen, seine Kolonien gegen alle Angriffe, von wo sie auch kommen, zu verteidigen, wird von amllicher französischer Seite erklärt, die französische Haltung in Indochina, die zu den Erklärungen von Sumner Welles den Vorwand geliefert habe, sei durchaus folgerichtig und unanfecht- d a r. Bei dem englischen Angriff auf Syrien habe für Frankreich immerhin eine gewisse Möglichkeit zur Verteidigung des Mandats gegen dem englischen Angriff bestanden. Davon könne in Jndo- china auch nicht im entferntesten die' Rede fein, da dort keine ausreichenden französischen Streitkräfte vorhanden sind. Der Grenzkrieg mit Thailand im Frühjahr dieses Iah-
Kleine Liebe im Omnibus.
Bon Joseph Baur.
Ich steige in den roten Postomnibus. Neben mich setzt sich, ein Fräulein in buntem Dirndlkleid. Ein eleganter Herr, vom Kopf bis zum Fuß in helles Grau gekleidet, steigt, nachdem er sich einen Platz gesichert hat, wieder aus und geht zigaretten- vauchend vor dem Wagen auf und ab. Erst knapp vor der Abfahrt nimmt er seinen Sitz ein.
Dann fahren wir. Neben der vorübereilenden Landschaft fesselt auch das Fräulein meine Aufmerksamkeit. Zunächst labt sich mein Auge an der angenehmen Geblümtheit des Kleides, das sich über wohlgeformte Knie und Schenkel schmieat. Im Schoß hat sie eine Kamera liegen, und daraus ruhen ihre kleinen, gepflegten Hände. Leicht sonnengerötet ift die glatte Haut der Arme, die mein Blick streichelt bis zum blütenweißen Spitzenrand des gebauschten Blusenärmels. In anmutigem Schwung steigt die Linie des Nackens aus der Bluse und verliert sich in braunen, seidig glänzenden Haarlocken. Aber mein Blick darf nicht zu lange verweilen. Damit meine Anteilnahme an dem Fräulein unauffällig bleibe, kann ich immer nur flüchtig Hinschauen.
Am schwersten ist es, heimlich die Augen zu erfassen. Sie sind so blank und frisch wie der blaue Himmel am Morgen. Kindlich roekpffen und doch zugleich lebensklug ist ihr Blick. >Die Stirn ist sonnig gewölbt, und die Linie der Nase endet mit einem leichten kecken Schwung nach auswärts. Mund und Kinn sprechen, bei aller Zartheit, von gesunder Kraft des Begehrens. Unter dem Kinn verrät sich Anlage zur Molligkeit. Was aber das Gesicht insgesamt ausdrückt, läßt sich nur schwer zusammenfassen. Jedesmal wenn ich hinschaue, sehe ich darin einen neuen Zug.
Es wäre leicht, ein Gespräch zu beginnen. Vieles würde sich dabei erschließen, Stimme, Mundart, Denkweise. Aber manches würde auch verflacht und verhüllt. Dies stille Nebeneinandersitzen mit dem feinen Tasten des Gefühls und dem ungehemmten Spiel der Einbildungskraft erscheint mir viel reizvoller als die Plumpheit eines üblichen Reifegesprächs. Und ich spüre, daß auch sie mich erforscht. £)& wenn ich geradeaus blicke, Wendet ste mit das
Der deutschen Führung muß es natürlich darauf ankommen, soviel feindliche Kräfte wie möglich einzufangen und zu vernichten. Die Führung der Sowjets beabsichtigte, die vorgedrungenen deutschen Panzertruppen ihrerseits einzukreisen, indem sie starke Kräfte zwischen diese vorgeschobenen Keile und die nachfolgenden deutschen Divisisionen warf, Aus dem Versuch, die deutschen Armeen zu spalten, und die einzelnen Teile isoliert zu zerschlagen, ist infolge der überlegenen deutschen Führung die Umklammerung der Sowjets hervorgegangen. Der Nachteil dieser sehr gewagten Taktik der Sowjets liegt darin, daß sich noch in jedem Falle die deutsche Klammer um die Sowjetoerbände als unzerreißbar erwiesen hat und daß naturgemäß jeder eingeschlossenen Truppe in kürzester Frist infolge Mangel an Nachschub, Munttion, Treibstoff und Verpflegung ausgehen muß. So enden jetzt auch die Kämpfe am Peipus-See, oft«.. wärts Smolensk und südwestlich von Kiew wieder mit der Vernichtung der dort eingekreisten feindlichen Truppen. Seit der großen Dernichtungs- schlacht von Bialystok und Minsk ist es noch keinem einzigen sowjetischen Verband gelungen, sich der einmal vollzogenen Einkreisung zu entziehen. Sie sind alle restlos vernichtet und damit als Kampf-
Spielkarten vor 2000 Jahren.
Kann man sich vorstellen, daß die Spielkarten, die uns zur friedlichen Ausfüllung einer Mußestunde dienen, als sie vor über 2000 Jahren erfunden wurden, eine sehr kriegerische Bedeutung hatten? Schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung lebte in der Gegend von Chinesisch-Turkestan das kriegerische Volk der Toari, das einen hohen Grad der Kultur erreichte. Es baute prächtige Paläste und Tempel und schmückte sie mit umfangreichen Malereien aus, in denen die verschiedenen Typen dieses Volkes in farbenfroher Darstellung erschienen, wobei die einzelnen Klassen durch die Farben gekennzeichnet wurden. Später kam man auf den Gedaltten, die großen Bilder in kleinen farbigen Blättern abzubilden, und zwar jede Figur für sich, und so entstand das erste Kartenspiel, das zunächst nur in den vornehmen Kreisen Verbreitung sand. Das Spiel hatte den Sinn einer militärischen Hebung und wurde „Kriegsspiel mit Karten" genannt. Die verschiedenen, nach Farben abgeteilten Kräfte wurden in Angriffen und Gegenangriffen und Verteidigungen in durchaus kriegerischem Stil gegeneinander geführt. Das Spiel bereitete so viel Vergnügen, daß es sehr bald auch in der breiten Volksmasse beliebt und leidenschaftlich gespielt wurde, obwohl die Vertreter des Buddhismus wie auch die Fürsten des Volkes immer wieder Verbote dagegen erließen, da sie in dem Kartenspiel eine Gefahr für den gesunden Geist ihres Volkes erblickten. In den Völkerwanderungen, bei den religiösen Pilgerfahrten, den Handelsreisen und in Kriegszügen über die Karawanenstraßen jener Zeit fand das Kriegsspiel schnelle Verbreitung und eroberte in.kurzer Zeit ganz Asien, um später auch nach Europa gebracht zu werden.
res habe dafür einen klaren Beweis geliefert. Frankreich fei also gezwungen gewesen, angesichts der Jndochina drohenden Gefahr sich mit Japan zu verständigen, und dies um so mehr, als Japan nach den mit diesem Lande abgeschlossenen Verträgen diejenige Macht fei, die mehr als alle anderen an der Aufrechterhaltung der Ordnung in Oftafien interessiert sei. Die Haltung Frankreichs in Jndochina war im wesentlichen durch die geographische Lage Jndochinas bedingt, die die Entsendung jeglicher militärischer Hilfe von Frankreich aus unmöglich machte. Was in Jndochina geschah, gelte jedoch nicht für die übrigen französischen Kolonien. So habe Frankreich z. B. Dakar allem verteidigt, und zwar mit bestem Erfolg. Auch Syrien hätte Frankreich erfolgreich allein verteidigen können, wenn feine Hoffnung in Erfüllung gegangen wäre, nur wenige Divisionen dorthin entsenden zu können.
Gesicht zu. Schaue ich sie dann wieder an, spielt ein fast unmerkliches Lächeln um Mund und Augen. Zuweilen, wenn der Wagen eine Kurve nimmt, spüre ich den Druck ihrer Schulter an meinem Arm. Sie tut nichts, um diese Berührung zu vermeiden. Manchmal hält der Omnibus einige Minuten. Dann steigt der feine Herr in Hellgrau aus und geht zi- garettenrauchend vor dem Wagen auf und ab. Und beim Einsteigen streift er jedesmal das Fräulein mit einem werbenden Blick, den fie jedoch betont unbeachtet läßt.
Einmal gibt sie mir aber doch Grund zur Eifersucht. Der Wagen hält vor einem ländlichen Gasthaus. Unter der breiten Tür steht ein junger Gebirgler. Seine kurze Lederhose läßt kraftvolle ge? bräunte Beine sehen. Auf seinem Kopf sitzt keck ein sturmerprobter Hut mit Adlerfeder. Verwegene Lebenslust blitzt aus seinen dunklen Augen. Während der paar Minuten des Aufenthaltes hat meine kleine Blauäugige für nichts anderes Blick. Mag sein, daß sie mich auch eiri wenia beunruhigen will. Aber ich kann ihr ob der Entflammtheit für den hübschen Sohn der Berge nicht gram fein.
Wir beharren weiter im wortlosen Nebeneinander. Einmal geschieht es, daß wir unversehens die Gesichter einander zuwenden und die Blicke sich begegnen. Ihre Miene ist gar nicht kokett, ja um den Mund mag sogar eine Spur stolzer Verhaltenheit liegen. Aber die Augen voll Erlebnisbereitschaft widersprechen klar der Verschlossenheit des Mundes. Nur einen Augenblick dauert die überraschende Berührung der Seelen. Dann lösen wir beide zugleich den Blick voneinander.
Ich schaue wieder hinaus zum Fenster, aber ich nehme nichts von der vorüberscbwebenden Landschaft in mich auf. Immer noch sehe ich die blaue Tiefe dieser Mädchenaugen. Noch einmal blicke ich zur Seite. Sie sitzt regungslos still und schaut geradeaus. Aber ihre Ruhe erscheint mir plötzlsth wie eine Maske, hinter der sich gespannte Erwartung verbirgt.
Wieder hält der Wagen. Ich stehe auf, denn ich bin am Ziel. Sie hebt den Kopf und schaut mich an, offensichtlich bestürzt über das Unerwartete des Abschieds. Ich lächle ihr zu und sage ohne Besinnen:
„Auf Wiedersehn!"
„Auf Wiedersehn!" antwortet sie leise, und der Hauch eines Errötens zieht über ihr Gesicht. Ich
verlasse den Wagen, ohne noch einmal umzusehen. Hinter mir steigt der Herr in Hellgrau aus und zündet sich eine Zigarette an. Nachdem ich eine Weile gegangen bin, überholt mich der Omnibus. Sie wendet mir das Gesicht zu, ohne Lächeln, mit fast starrem Ausdruck. Der davoneilende Wagen reißt ihren Blick von dem meinen. Und jetzt >erft, da sie entschwunden ist, bringt mir ins Bewußtsein was ich sah: daß der Herr in Hellgrau sich neben sie gesetzt hat.
Oer italienische Bericht.
R o m, 4. August. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut:
Der Flottenstützpunkt Malta ist erneut von Verbänden unserer Luftwaffe bombardiert worden.
Einige feindliche Flugzeuge haben die Flugplätze von Catania und Reggio Calabria mit MG.-Feuer belegt. Es gab einige Verwundete und leichte Schäden.
In Nordafrika erhebliche Tätigkeit von vorgeschobenen Posten an der Tobruk-Front. Eine feindliche motorisierte Gruppe, die versuchte, sich unseren Stellungen zu nähern, wurde durch Artilleriefeuer gefprengt. Es wurden einige Gefangene gemacht.
Englische Flugzeuge warfen auf Orte der Cyre- n a i t a und Tripolitaniens Bomben und Splitterbomben ab, die drei Tote und etwa zehn Verwundete zur Folge hatten.
Flugzeugoerbände der Achse haben befestigte Stellungen, Bodenobwehrstellungen, Lager und Kais von Tobruk bombardiert und Brände hervorgerufen. Sie erzielten weiter Volltreffer auf die Bahnanlagen von Marsa Matruk und auf feindliche Schiffe nordwestlich von Marsa Matruk, wo zwei Zerstörer getroffen wurden. Die gleichen Verbände haben vier englische Jagdflugzeuge brennend zum Absturz gebracht.
Eines unserer im Atlantik operierenden U-Boote ist nicht zu seinem Stützpunkt zurückgekehrt.
Das englische U-Boot „Cachalot" von 1500 Tonnen wurde von einem Torpedoboot unter dem Befehl von Leutnant zur See der Reserve Gino R o - i c a gerammt und in zwei Teile auseinandergeris- en. 91 Mann der Besatzung wurden gerettet und gefangengenommen.
In O st a f r i f a sind einige Abteilungen unserer Truppen im Abschnitt von Gondar kühn in die vorgeschobenen feindlichen Stellungen eingedrungen, wo sie Waffen erbeuteten und dem Gegner Verluste zufügten.
Oer Vormarsch der Finnen.
Helsinki, 5. Aug. (DNB. Funkspruch.) Amtlich wird mitgeteilt: Der Feind hat durch Gegenangriffe versucht, an gewissen Stellen den Vormarsch unserer Truppen aufzuhcklten, wurde aber zurück- geschlagen. Im Laufe des Vormarsches sind zurückgebliebene Einkesselungen gesäubert worden. Die Kriegsbeute umfaßt Panzerwagen, Geschütze, Granatwerfer, Lastwagen, zwölf Panzerwagen wurden vernichtet. Eine große Anzahl Gefangener wurde eingebracht. Nörillich des Ladoga- Sees ist ebenfalls eine Einkesselung gesäubert wor-
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In der ersten Schulwoche wurde vom Storch ge» sprachen. Ein Bild hängt an der Wand, und der Lehrer sagt anderntags bei der Wiederholung: „Das ist also der Storch, der die kleinen Kinder bringt Komm mal her, Hans, und zeige mir hier mit dem Stab alles, was du noch weißtft' — Hans kann das ganz schön. Zuweilen fragt der Lehrer, um weiter zu helfen: „Was macht der Storch?" — „Der legt Eier." — „Was tut er noch?" — Da schaut der kleine Schlaumeier den Lehrer schelmisch an und sagt: „Ich weiß es schon, was du gesagt hast; aber das macht er nicht!"
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gutem Ergebnis bombardiert. An der Ostfront verlor der Feind im Kampf am 1. August 2000 Mann. Eine große Menge feindlicher Panzerwagen und Autos wurde zerstört. Eine bedeutende Anzahl fiel den Truppen als Beute in die Hand, desgleichen automatische Waffen und Gewehre. Die sowiet« rufsifchen Angriffe wurden überall zurückgeschlagen.
Tokio, 4. Aug. (Europapreß.) „Asahi Shimbun schreibt zu den Einkreisungsoersuchen der Vereinig- ten Staaten und Großbritanniens gegenüber Japan, mit diesen beiden Mächten gebe es für Japan keine Möglichkeit mehr, die bestehenden Schwierigkeiten auf diplomatischem Wege zu beseitigen. Je mehr sich Japan bemühe, eine neue Ordnung in Ostasien einzuführen, um so schärfer werbe der eniglisch-nordamerikani'sche Widerstand, mit dem die alte Weltordnung beibehalten werden soll. Roosevelts Petrolaus fuhrv erb o t beweise, daß die Vereinigten Staaten entschlossen seien, die feindselige Haltung gegenüber Japan noch zu verschärfen. London, Washington und Dschung- king hätten schon ein japanfeindliches Bündnis abgeschlossen, für das sie jetzt auch Holländisch-Jndien und die Sowjetunion zu gewinnen trachteten. Damit erkläre sich auch die Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber Moskau, bestmders die Hilfeversprechen an Moskau und die Gerüchte von einer Schaffung nardamerikanifcher Stützpunkte in der Sowjetunion. Japan fei jedoch auf jede Möglichkeit vorbereitet und könne der Zukunft in Ruhe entgegensehen. Die japanische Diplomatie begründe sich, so stellt „Asahi Shimbun" fest, unerschütterlich auf der Zusammenarbeit mit Deutschland und Italien und dem sowjetisch-japanischen Neutralitätspakt. Japans Interessen seien mit den Interessen Englands und Amerikas unvereinbar, da diese auf dem Status quo beharren und Anspruch auf die Weltherrschaft erheben. Die Zeitung schließt mit den Worten: „Ein wirkliches Verständnis zwischen Japan und England bzw. den Vereinigten Staaten ift unmöglich ohne eine grundlegende Aenderung der englisch-amerikanischen Politik".
Oie japanischenTruppen inKambodscha
Tokio, 4. August. (Europapreß.) Am Sonntag durchschritten japanische Truppen das Tafelland von Kambodscha. Auch hier war die Begrüßung der japanischen Truppen durch die Bevölkerung überall sehr herzlich. Mit der Besetzung der durch das französisch-japanische Abkommen vereinbarten Punkte von Kambodscha nähert sich die reibungslos und erfolgreich durchgeführte Operation der japanischen Sicherungsstreitkräfte ihrem Abschluß.
Kriegsvorbereitungen auf Java.
Tokio, 4. Aug. (Europapreß.) Reisende, die von Bord des japanischen Dampfers „Kitano Maru" aus Surabaya in Kobe an Land kamen, berichten von umfangreichen Kriegsvorbereitungen in ganz Java. Das Hauptgewicht der Vorbereitungen soll in der Organisierung der Luftabwehr liegen, wobei eine größere Anzahl von Flugzeugen nordamerikanischen Fabrikats mitwirkten. Alle 14 Tage werden Luftschutzübungen abgehalten. Die Garnison von Surabaya soll kürzlich erheblich v erst ä r f t wyrden sein. Selbst Altmaterial-Sammlungen, vornehmlich in Aluminiumartikeln, werden in ganz Java abgehalten.
Zweite Alliierten-Konferenz in London.
Lissabon, 4. August. (Europapreß.) Eine zweite Konferenz der Alliierten wird demnächst im
vom August 1940 noch Generalgouverneur von Jn- doch-ma war, aber von Marschall Petain wegen seiner verräterischen Haltung abgesetzt wurde. Catroux sollte unter de Gaulle Chef der Zivilverwaltung von Syrien werden, deren Übertragung an die Anhänger de Gaulles England versprochen hatte. Statwessen verhängte das englische Oberkommando über ganz Syrien den Belagerungszustand, womit die „französische" Ziollverwaltung illusorisch wurde, und berief nach Damaskus eine „Wirtschaftskonferenz", um über eine Zoll- und Währungsunion zwischen Syrien und Palästina zu „beraten". Außerdem wird in Transjordanien, wo Eng- land der Herr ist, eine bestellte Agitation dafür aufgezogen, daß Syrien, Palästina und Transjordanien zu einem „großarabischen" Reich verschmolzen werden sollen, das natürlich unter englischer Leitung stehen würde.
Nach diesem Vorgang sind auch die englischen Absichten in bezug auf Jndochina klar genug. Zwischen Birma und Jndochina, dem englischen und dem französischen Besitz in Hinterindien liegt Thailand, wie Siam jetzt amtlich genannt wird. Dicht an der thailändisch-birmanischen Grenze stehen englische Truppen versammelt, die offenbar das souveräne Nachbarland überrennen und damit eine unmittelbare Verbindung zwischen Britisch- Indien und Jndochina Herstellen sollten. Da Malakka und Nord-Borneo in englischem Besitz sind, so wäre damit das Südchinesische Meer zu einem Herrschaftsbereich der angelsächsischen Mächte gemacht. Ein besonderes Augenmerk haben dabei anscheinend die Amerikaner auf die Bucht von Camranh gerichtet, wo Frankreich einen Kriegshafen angelegt hat. Camranh liegt an der Küste von Annam, gerade halbwegs zwischen Singa- pore auf der einen, dem englischen Hongkong und dem amerikanischen Manila, die beide starke Kriegshäfen sind, auf der anderen Seite. Die Beherrschung des dazwischenliegenden Seegebiets durch diese drei sttategischen Punkte wäre vollkommen.
Solchen Plänen entgegenzutreten, wurde das Protokoll vom 29. Juli in Vichy von Admiral Darlan unö dem japanischen Botschafter Kato unterzeichnet. Die französische und die japanische «Regierung haben sich hiernach verpflichtet, zur gemeinsamen Verteidigung Französisch- Jndochinas so lange militärisch zusammenzuarbeiten, wie die Umstände in Kraft bleiben, die zu diesem Abkommen geführt haben. Für Japan ist es dabei auch noch eine Beruhigung, das große Gebiet von Reispflanzungen am Unterlauf des Mekong (Cochinchina) für die Sicherung feiner Er- nährungswirtfchaft zur Verfügung zu haben.
Die Regierung von Niederländifch-Jn- dien, die in Sumatra über eine jährliche Produktion von über 7 Millionen Tonnen Oel verfügt, hat als ihren Beittag zur ABCD-Entente das Abkommen, das sie vor einiger Zeit über regelmäßige Oel-Lieferungen mit Japan geschloffen hatte, kurzerhand aufgehoben, trägt aber anscheinend noch Bedenken, sich den handelswirtschaftlichen „Sanktionen", die England und USA. gegen Japan ins Werk setzen wollen, uneingeschränkt anzuschliehen. Sie ist in dem ostasiatischen Kräftespiel der schwächste Teil. Der japanisch-französische Gegenschlag hat zunächst in London und Washington ein erbittertes Gerede ausgelöst. Ob es auch zu einem akuten 'Konflikt kommen wird, wofür manches zu sprechen scheint, bleibt abzuwarten.
Oaö Ritterkreuz für Kampfflieger.
Berlin, 4. August. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Lustwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an Oberleutnant Thiel und Stabsfeldwebel Racke.
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Oberleutnant Thiel hat als Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader in über 100 Feindflügen an der Spitze seines Verbandes bedeutende Erfolge errungen. In kühnen Angriffsflügen gelang es ihm u. a. eine bedeutende Flugzeugzellenfabrik sowie einen Flugplatz in England vernichtend zu treffen. Stabsfeldwebel Nacke steht mit über 100 Feindflügen als ältester । und erfahrenster Flugzeugführer an der Spitze des fliegenden Personals seines Kampfgeschwaders. Bei dem Tiefangriff auf den Bahnhof Rennes kamen die völlige Zerstörung der Bahnanlagen und die Zerschlagung einer verladebereiten Division auf fein Konto. Bei zahlreichen Angriffen gegen England hat er die Spitzenmafchine gesteuert und trotz stärkster Flakabwehr bedeutende Erfolge erzielt. ________________________________
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Truppen die Weite des östlichen Raumes, die Hast, J’n ? mit der die bolschewistische Heeresleitung immer i®Der^ neue und oft nur notdürftig ausgebildete Massen den Deutschen entgegenwirft, vermag nichts am Ausgang der noch fortdauernden Kämpfe zu ändern, - - . denn einmal ist am Peipus-See, bei Smolensk und M r" südwestlich Kiew ein großer Teil der Bolschewisten '"”1" bereits eingekesselt, und dann sind die aufgebotenen ■„ moskowitifchen Entsatzungstruppen bereits in ver« W J» lustreiche Kämpfe mit den deutschen Angriffskolon. Mene nen, die über diese Ziele hinausgedrungen sind, ver-


