as heißt „Aufrüstung -es Dorfes"?
u, um lü
fom-
Aus -em Reich
Ver
geben,
6er Kalk im harten Waschwasser! Er
- gut im Wasser verrührt - verhindern diesen Verlust.
Einige Handvoll fjenfo
is Hb
»m öuit
*
M
'nehm '■ ne H r von tr
Mensch un- Kellerlust.
Neueste Klima-Forschungen im Luftschutzkeller.
Wege, Brücken, Forste, Deb« und Moorländereien erforderlich sein.
Eine Aufgliederung der Hcmptsumm« von 40 Milliarden RM. ergibt nach den Berechnungen des Institutes im einzelnen für Neu- und Umbauten in Altbetrieben 22,9 Milliarden RM. Tatsächlich sind hier die Gebäude teilweise Jahrhunderte alt und erfordern oft die dreifache Arbeitsleistung gegen-
Ein Seisenverbraucher ohne Seisenkarte
„frißt" Seife, wenn Sie ihn nicht durch Waskerenthärtung vorher unschädlich machen.
Reichsbahnzüge erhalten neue Bezeichnungen.
Lumpen lind wichtig für 61t rertllmlrffdioft. tost fit nicht Öen motten jum ftq», gib |it an das nSdiltt Schulkind weitert
megiubtr': anjijr I tbiwto «eM
Ilanb'/, ihnen fr
ber r Ärlegjk iff oon ■ic W in im W- hr W zwW
rfh'itp^ die ffr'j afistnu; V i« unb öj intr W--
oieltQi • *' iberitefr1 die ins$? rsm U» temolil»! vohl irr.
SH r%?
Haupuchrifttetter: Tn. ^ttcbh» Wtlbeim L«ne €tell»ertietei oct ^auptschrittletlere- Ernst vlumscheln. Berantwoniich jät Ponti. untz 3Ubet: Dr. Zr. «. Langem für das FeutUeton: tr. Han« Thr,rtolr ;6r Stabi Sieben, Provtrv, Wlttichafr n. Sport: (trau Bium,chem.
trud uno 8erlag Brühiiche llnivenirarsdrackerei «.Lauge tt.G. SttlogSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Smeiqeuieiter: Hass Leck. Berantwortn» iür den Inhalt dtr Bn^etgen: LheodorSümmel $L9h.|.
Oberin bte nmh
M icn h:l nud) j lien Fon,
Aus Einladung des Reichsleiters für die Jugend» ttziehung der NSDAP, und Reichsstatthalters von Wien, van Schirach, wird vom 7. bis 9. Februar bie Reichssugendführung eine Arbeitstagung der Ge- ^ietssührer und Obergauführerinnen in Wien abhalten.
n Wl|| .
ipfeit w I* jen In» nitn 6in|N !N sei»'
& ite 15;
ntu.<
« Uhl.
Jen M ’ S?.M
Dir:
Fluch' ■
Fch einen L5 n. nn
.r
i (seins böse" on K gen
nn IP- lfigen-^ ch O vollen *
Umlegung und Dorfauflockerung men hinzu, die auf rund 13 Milliarden NM. geschätzt werden. Die gleiche Summe wird für Die Meliorationen der Felder, Wiesen, Weiden,
M
*«%
-K
Mit deutschen Bombern über Kairo un- -em Suez-Kanal
Bon Kriegsberichter Müllner.
Lust ist eine ganz besonders günstige Voraus« setzung für die Bildung von Pilzen und Bakterien. Sogenannte Schwebestoffe der Luft, Stoffe organischer Art, die z. B. aus im Keller aufbewahrtes Obst, Gemüse, auf Sauerkraut und Gurken zurückzuführen sind, sind verhältnismäßig harmlos in trockener Luft, werden dann ein- und wieder aus- aeatmet, in feuchter Luft aber quellen sie, bleiben beim Einatmen an den Atmungsorganen hängen und rufen Erkältungen und andere Schädigungen hervor. Neben diesen Schwebestoffen sollen außerdem noch, wie Professor Dr. Linke ausführte, für den Organismus schädliche R a d i u m v e r f al l s - Produkte die Atmosphäre im Keller ungünstig beeinflussen. Daß alle diese Mängel in ganz besonderem Maße beim bewohnten Keller durch natür- lichen Verbrauch der Luft noch schlimmer in Erscheinung treten, liegt auf Her Hand.
Welche Gegenmaßregeln können wir nun ergreifen? Dem hohen Feuchtigkeitsgrad kann mit einer kleinen Heizung, und sei es nur ein kleiner elektrischer Ofen, schon segensreich entgegengearbeitet werden. Eine ausreichende Ventilation schafft auch Wunder. Dagegen haben Luftoerbesserungsmaßregler, also z. B. Rauchverzehrer oder das einfache Spritzen mit Parfüm, wenig Sinn. Sehr gut wirkt sich auch eine Holztäfelung der Wände aus. Einmal paßt sich das Holz schneller der Außenlust an, zum andern regelt es die Feuchtigkeit der Luft dadurch, daß es bei hohem Feuchtigkeitsgehalt, also feuchtem Wetter, viel Feuchtigkeit aufnimmt und sie bei geringem Feuchtigkeitsgehalt, also trockenem Wetter, wieder abgibt. Für den neuzubauenden ganz großen Luft- schutzraum dagegen wird sich wohl die Klimati - ta ti o n durchsetzen, durch die eine dauernd gereinigte Lust von konstanter Temperatur und Feuchtigkeit erzielt wird. Wie unser Organismus auf dieses ständige „Behaglichkeitsklima" reagieren wird, bleibt abzuwarten.
Neu erschienene deutsche Marken für Briefmarkensammler. .
Die Dersandstelle für Sammlermarken hat die Belieferung der Einzelbesteller mit den deutschen Neuheiten e i n g e st e l l t. Der Reichsbund der Philatelisten hat einen „S a m m l e r d i e n st" ge- gründet, der die Aufgabe hat, den Briefmarkensammlern regelmäßig die Neuerscheinungen zu be« schassen. Die Marken werden zum amtlichen Verkaufspreis abgegeben, und der Sammlerdienst ist der Reichspost für die ordnungsmäßige Verteilung verantwortlich. Mitglieder der KdF.. (Sammlergruppen im Gau Hefsen-NafJau, die die neu erscheinenden Postwertzeichen von Groß- deutschland, des Protektorates Böhmen und Mäh. ren und der besetzten Gebiete (soweit diese Post. Wertzeichen durch die Versandstelle zu beziehen sind) erwerben wollen, wenden sich an ihre Orts-, Kreis, oder Betriebs-Sammlergruppen, oder, soweit noch keine KdF..Sammlergruppen bestehen, an den: Gausammlerwart Nissen, Groß-Gerau, Wallburga. strahe 1, oder an den Propagandawart Carl Schantz, Frankfurt a. M., Adlerflychtstraß« 29.
■itfM wfc
•ü/k
Jen, die „Faulenzer" zu beseitigen. Jeder ,‘ann, dem England Obdach biete, müsse sein Möglichstes zum Schutze des Landes tun. Britannien beherberge etwa 250000 ausländische Zi- oilpersonen. Alle außerhalb der Konzentrationslager befindlichen arbeitsfähigen Ausländer sollen eingezogen werden. Damit vollzieht die eng- lische Regierung den letzten Schritt, der ihr im Augenblick noch möglich ist, um andere für Englands Interessen kämpfen zu lassen.
blauen Spiegel des Meeres.
Nach einer halben Stunde deutet der Beobachter nach links, wo in beachtlicher Entfernung ein Schift lustaucht, um bald wieder zu verschwinden. Wahr- icheinlich ein englisches Kriegsschiff, meint der Flugzeugführer. Malta liegt in der Nähe, der von kngland hartnäckig verteidigte Stützpunkt. Unaufhaltsam braust unser Vogel über das weite, ein- ame Meer. Nach einigen Stunden entdecke ich am ernen Horizont einen silbernen Streifen, der im- per näher kommt. ,Hurra!" ruft der Flugzeug- ühver. Das ist die afrikanische K ü st e. Bald iberfHegen wir verstreut liegende Siedlungen, zwi- chen Palmenchainen eingebettet. Bevor ich es noch ichtig erfasse, zieht unter uns der rötlich-braun« Band der libyschen W ü st e hinweg.
Der Abend ist längst hereingebrochen, und her Mühend rote Sonnenball versinkt im Westen. Leise unD geheimnisvoll breitet die afrikanische Nacht ihren Schleier über das italienisch-englische Schlacht. 'elt>, dem mir uns setzt nähern. Wir sehen zahl- !eiche italienische Jäger und Kampfflugzeuge. Ein llilnunterbrochenes Starten und Landen auf den Men. Aus den Wüstenstraßen sehen wir ttoverkehr in beiden Richtungen. Schwere Traktoren schleppen Lastzüge mit dem verschieden- Item Gerät. Wir erkennen Straßensperren, zahl- (eiche Arabersiedlungen. Hin und wieder entdecken Dir ein Wüstenfort, umgeben von Drahtverhauen, Jatteriestellungen und MG-Nestern. Jetzt aber, do wir die eigentliche Front überfliegen, können Dir gar nichts mehr erkennen. Es ist stockdunkle Nacht geworden. Ab und zu blitzen Mündungsfeuer cuf und krepieren einschlagende Granaten.
Wir nehmen setzt Kurs auf Suez. In be- Irächtlicher Entfernung leuchten Scheinwerfer auf, t-ie sehr rasch an Zahl zunehmen.. Immer meyr
Generalmusikdirektor Rudolf Schulz-Dornburg, der die Oberleitung der seit einiger Zeit verwaisten Berliner Rundfunkorchester übernommen hat, hat zunächst die beiden Orchester des Berliner und des Deutschlandsenders zu einem einzigen großen Tonkörper von rund 160 Musikern vereinigt. Schulz-Dornburg hält es für einen Fehler, daß vor 20 Jahren jeder Sender einen eigenen musikali- scheu Betrieb aufzog, für den das Schema vom Konzert und Opernleben einfach übernommen wurde. Die Rundfunkmusik müsse spezialisiert und von den funkischen Bedingungen her gesehen den. Es soll deshalb einen großen Tonkörper (, aus dem bestimmte Gruppen für die Spezialauf, gaben der Unterhaltungsmusik, der Kammermusik und der sinfonischen Musik herausgezogen und besonders gefördert werden. Auf jedem musikalischen
Reichsführer ^Himmle r pnd Reichskommisiar Terboven begaben sich in Wasserflugzeugen der deutschen Luftwaffe von Drontheim nach Narvik, wo sie am Dienstagabend von Kapitän zur See O e h r l begrüßt wurden. *
Am Montagmittag überreichte der neuernannte Deutsche Gesandte in Bukarest, Manfred Freiherr oon Killinger, im Königlichen Schloß König Michael von Rumänien das Beglaubigungs- schreiben und gleichzeitig das Abberufungsschreiben für den abgerufenen Gesandten Dr. Fabricius.
In Berlin traf als Gast der Reichshauptstadt der Bürgermeister der ungarischen Haupt- und Residenz- stadt Budapest, Dr. Karl Szendy, mit seiner Gattin und dem Chef des Bürgermeisteramtes, Graf Lazar, ein. Zur Begrüßung hatte sich neben dem kommissarischen Oberbürgermeister und Stadtpräst- denten oon Berlin, Steeg, auch Attache Pahncke als Vertreter des Auswärtigen Amtes eingefunden.
♦
Der bisherige ungarisch« Gesandt« in Bukarest, Laszlo von Dardossy wurde zum ungarischen Außenminister ernannt. Er ist Berufs- Diplomat und steht im Alter von 50 Jahren.
Der bulgarische Ministerpräsident Filoft gab im Sobranje bekannt, daß der Landwirtschaftsminister Baarianoff zurückgetreten sei. Der König habe den Ministerpräsidenten mit der vorläufigen Leitung des Ministeriums betraut.
In Buenos Aires ist unter dem Namen „0 i g a" eine neue argentinische Zeitung erschienen, die es sich zur Aufgabe macht, die von einigen ar« gentinischen Zeitungen durch Verbreitung falscher und tendenziöser Nachrichten betriebene italien- feindliche Propaganda zu betämpfem
Professor Dr. August von Parseval wird am 5. Februar 1941 80 Jahre alt. Die Lilienthal- Gesellschaft für Luftfahrtforschung verlieh ihm aus Diesem Anlaß in Würdigung seiner Pionierleistun- 6 &■ gen auf dem Gebiete der Luftschiffahrt die Lilien-
i oeifr thal-Denkmünze.
werden er Das kann nur Kairo sein. Leutnant M. steuert sein Flugzeug mitten hinein in Den grellen Dom. Jetzt können wir den N i l erkennen. Wir sehen das Knie und die Insel mit den Nil- brücken. Rechts querab muß Gizeh liegen. Wahrscheinlich stehen einige Scheinwerfer auf Den Pyramiden. Wieder greift ein Lichtarm nach uns. Wir sind einen Augenblick geblendet. Durch ein Manöver des Flugzeugführers entwinden wir uns dem Fangarm. Wie schade, daß kein Mond scheint und wir von der romantischen Kalifenstadt mit ihren Minaretten und Moscheen nichts erkennep können. Doch die Engländer lassen uns keine Zeit zur lieber« lcgung. Sie haben uns wieder mit einem Lichtbündel eingefangen und beginnen zu schießen. Wir »assen auf wie Die Schießhunde, daß wir die Was- erstvaße nicht verfehlen. Dennoch ist es nicht leicht, re zu finden. Wir geistern über die Nubische Wüste und drücken auf das Rote Meer hinunter, dorthin, wo die Ducht Immer enger wird. Rechts liegt die Halbinsel Sinai. Hier irgendwo muß nun der Kanal beginnen.
Plötzlich schießen erneut Dutzende von Scheinwer- fern ihr grelles Licht in Den Nachthimmel, und ein wütendes Flatfeuer' begrüßt uns. Ich sehe, wie ein Lichtkegel einen Stattelkameraden erfaßt hat. Dieser wirft jetzt eine Domoe größten Kalibers. Sie fallt auf Die Kaimauer neben den Kanal- eingang. Eine ungeheure Detonation ist bis in untere Maschine zu hören. In diesem Augenblick hört Die Flak auf zu schießen. Jetzt sehen wir: Fünf Sperrballone. Blitzschnell kurven wir nach rechts. Unser Vordermann scheint die Sperre nicht gesehen zu haben und fliegt geradeaus darauf los. Wir halten Den Atem an. Gott sei dank, es ist nichts passiert.
Mr schlangeln uns nun rechts an Suez vorbei, kurven dann wieder links und fliegen Den Kanal zurück, der sich im Kleinen und Großen Bitterfee verliert. Wenige Meter über Den Dächern braufen wir über Die vielfach beleuchtete Stadt I s m a i l i a. Hier links in der Wüste sind mehrer« beleuchtete Zelte, wahrscheinlich hausen Wachen darin. Wir fliegen so dicht vorbei, daß die Zeltplane, vom Pro- pellerftrahl erfaßt, aus ihrer Verankerung gerufen davonwirbeln. Endlich haben wir auch geworfen. Haarscharf sitzen die Bomben im Ziel, und jetzt gehts heimwärts. Port Said schickt uns wütendes Flakieuer nach, kann uns fedoch nicht erreichen. Wohlbehalten kehren alle Maschinen zurück.
haltenen Zugteil haben. Die a l t e n Z u g b e z «i ch- n u n g e n für den allgemeinen Verkehr FD, D, FDt (Schnelltriebwagen), E, P usw., die Jahrelang in Gebrauch sind, bleiben selbstverständlich er- halten.
Aufgaben der Rundfunfmusik.
Kleine politische Nachrichten.
In Schwerin fand aus Anlaß der fünften Wie- verkehr des Todestages Wilhelm Gustloffs im Ehrenhain Der Partei eine schlichte Gedenkfeier statt. Gauleiter Hildebrandt legte als ersten Kranz den des Stellvertreters des Führers nieder.
-*
Der Führer hat dem Gouverneur a. D. Wirklichen Geheimen Rat Dr. Heinrich Schnee aus Anlaß Der Vollendung feines 70. Lebensjahres den Adlerschild des Deutschen Reiches mit der Widmung „Dem deutschen Kolonialpionier" verliehen.
über neuzeitlichen Betrieben. Der nächsthöhere Posten ist die Ausstattung der Jnnenwirtschaft mit arbeitsparenden Einrichtungen für Die Haus, und Hofarbeit, z. B. Wasserversorguna, Melkmaschinen, Küchengeräten usw. mit insgefamFS Milliarden RM. Bei Den Bauten für Neubauern werden 4,8 Milliarden RM., für Ackermaschinen, für Pferdezug 1,1 Milliarden RM., für Schlepperanhängegeräte 1,0 Milliarde RM, für Beregnungsund Trocknungsanlagen 0,3 Milliarden RM. und für Verschiedenes, z. B. genossenschaftliche Einrichtungen, 0,3 Milliarden RM. veranschlagt.
Die sich daraus insgesamt ergebende Summe von 40 Milliarden RM. soll nach einem vorgeschlagenen Schema auf zehn Jahre verteilt werden. Es ist verständlich, daß diese einzelnen Zahlen nur einen Anhalt geben können. Festere Größen lassen sich erst dann errechnen, wenn im einzelne« planmäßig an die Verwirklichung herangegangen wird. Aber die Feststellungen des Instituts für Konjunkturforschung zeigen doch schon, mit welchen Maßstäben an das Gesamtproblem herange- Zangen werden muß. Sie haben vor allem auch der übrigen Oeffentlichkeit einmal auf Grund einer Untersuchung klar und sachlich vor Augen geführt, was bei Der Landwirtschaft aufzuho 1 en ist.
Welche Bedeutung Landvolk und Landwirtschaft zukommt, lehrt dieser Krieg, lehrt das System der Hungerblockade sehr brutal. Das Institut für Konjunkturforschung schließt seine Untersuchung mit der richtigen Feststellung, daß die Auswirkungen Der geforderten Investitionen nicht nur die Agrarproduktion erhöhen, verbessern und erleichtern, sondern sich volkswirtschaftlich, sozialpolitisch, bevölkerungspolitisch, wehrpolittsch und raumpolitisch weitfassende, staatspolitische Vorteile ergeben. Diese sind in der Tat so wahrhaft revolutionär, daß sie die Höhe der Jnvestttionen in jeder Hinsicht rechtfertigen.
Die Frage nach Den klimatischen Verhältnissen im Keller ist heute jedem einzelnen von uns nahe- gerückt. Wieviel mehr aber muß sie die Wissenschaft beschäftigen, Der in Der klimatischen Erforschung des Luftschutzkellers zum Teil ganz neue Aufgaben erwachsen, Deren Ergebnisse unmittelbar Der Allgemeinheit zugute kommen sollen. Wie Professor Dr. Linke, Direktor des Meteorologisch-Geophysikalischen Universitäts-Instituts in Frankfurt a. M., in einer wissenschaftlichen Sitzung Des Physikalischen Vereins Frankfurt über Dieses Thema ausführte, lagen für Die Wissenschaft zunächst keinerlei Be- obachtungsreihen vor, Da man sich bisher mit Dem Keller wenig befaßt hatte. Einzig bekannt schien Die Tatsache, Daß Der Keller ein ungefunDer Aufenthaltsraum sein sollte. Daß diese Behauptung nur zum Teil stimmt, ergaben Die Untersuchungen, Die Professor Linke in Frankfurter Kellern Durchfuhren konnte.
Temperatur- und Feuchtigkeitsver- h ä l t n i f s e sinD zunächst einmal Die wichtigsten Faktoren in Der Erforschung Der Kellerlust. Der normale ungeheizte Keller hat ungefähr Die Temperatur Der ErDe in 1,5 Meter liefe. Entgegen Der Außenluft ist die Temperatur im Frühjahr und (Sommer im Keller kühler unD im Herbst und Win- ter wärmer. Aehnliche Verhältnisse ergeben sich bei Der Feuchtigkeitsmessung. So ist der Keller im Herbst unD Winter verhältnismäßig trocken, im Frühjahr unD Sommer feuchter. Der Aufenthalt im Keller ist also Danach im Winter gesunDer als im Sommer. Ganz falsch ist es, im Sommer bei warmer Lust Fenster unD Türen des Kellers zu öffnen in Dem Bestreben, ihn auszutrocknen. Im Gegenteil muß er aerobe Dann geschlossen bleiben, Damit sich in Der Verbindung von kalter Kellerluft und hereindringender warmer Außenluft und dem durch bi« nun erhöhte Temperatur auch echöhten Dampfdruck nicht noch mehr ungesunde Feuchtigkett bildet. Stagnierende feuchte
NSG. Alle die in den letzten Jahren vielfältig diskutierten Fragen über das Thema Landflucht, Unterbewertung Der Landarbeit, Preisschere usw. lassen sich — auf die Dauer gesehen — mit Teil- aknonen nicht lösen. Auch von Der nur ideellen Seite, jo wesentlich dieses Moment auch immer bleiben wird, ist Das Gesamtproblem auf Die Dauer nicht zu lösen. Wo liegen Die Probleme? Was heißt „Aufrüstung Des Dorfes?" Welche materiellen Mittel find erforderlich, um Das Gleichgewicht zwischen Stadt und Land, zwischen JnDustrie und Landwirtschaft wieder herzustellen?
Das Institut für Konjunkturforschung hat in Gemeinschaft mit Dem Reichskuratorium für Technik in Der Landwirtschaft jetzt eine Untersuchung über Den dringend st en Jnvestitionsbedarf der Landwirtschaft nach Dem Kriege angestellt. Dieser Investitionsbedarf beträgt nach diesen Feststellungen 40 Milliarden R M. Hierin sind alle Bettiebsverbesserungen an Wirt- schafts - und Wohngebäuden sowie die Modernisierung des toten Inventars enthalten. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die Der- befferung Des lebenden Inventars, also Des Nutzviehs, ferner die Kosten für den Ausbau vorhandener und den Bau neuer Landarbeiter- Wohnungen sowie für Gemeinschafts, bauten in den Dörfern. Auch die Mittel für Die
Bei Der Zugbezeichnuna Der Reichsbahn haben fch Durch den Krieg mancherlei Veränderungen er- ccben, Denn zu Den allbekannten FD = üern=u- iug, D = D-Zug, E = Eilzug und P -- Personen- jug, um Die wichtigsten Zuggattungen zu nennen, Innen Die 8F-Züge, wie man Die Fronturlauber- jiige nannte, unD neuerdings Die SrD -- tjtont- irlauberschnellzüge, Die auch Zivilpersonen be,or- letten, ferner Die 8FE - Fronturlauberellzuae mtt jivilpersonenwagen, und schließlich Die bri Fronturlauber - Personenzüge mit Fahrgelegenbelt Vir Zivilpersonen. Sowohl im inneren Betrieb Der Reichsbahn, wie an Den Fahrplantafeln haben sich liefe Bezeichnungnen nicht bewährt. Denn Die Zug- (ettung war erst an Dem Dritten Buchstaben zu er» irnnen, währenD sie sonst bei allen anderen Zu gen cn erster Stelle steht. Deshalb werden ab 1. Iruar in den Fahrplänen Die SMüge verschwinden inD an ihrer Stelle kommen Om^--D-Zuge rrit Wehrmachtsteil, Em^-Eilzuge
■ - - ' tsteil und Pm>V--Perso-
Der Programmgestaltung wirD von Den großen Menschenmassen ausgegangen, Die in DenHaupt- sendezeiten heute nicht Die Sammlung zum Anhören großer Werke aufbringen. Von 20 bis 22 Uhr Darf Deshalb grunDsätzlich nur ganz aufgelockerte Musik geboten werben.
Europäische Ernährungsfront.
nlanD ist dazu übergegangen, mit europä- grarüberschußländem zusammenzuarbeiten, um deren Erzeugung unD Den Verbrauch in Deutsch- lanD besser aufeinander abzustimmen. Daneben soll eine möglichst große Steigerung Der Erzeugung erreicht werben, um Die Kaufkraft Der LanDwirtschaft zu heben unD sie sowie ihre LänDer aufnahmefähiger für Deutsche Industrie-Erzeugnisse zu machen, mit Denen Deutschland seine Einfuhr bezahlen muß. Die Landwirtschaft Der UeberschußlänDer muß ein langfristiges Erzeugungsprogramm aufstellen, Das ihr ermöglicht, aus ihrem BoDen das höchste her- auszuholen. Dieses Programm muß Den BeDürfnis- fen Deutschlands Rechnung tragen. Es muß Gewähr bestehen, daß die Landwirftchaft Der zusam- menarbeitenben LänDer ihre Erzeugnisse zu mög- lichst stabilen Preisen mit angemessenem Gewinn abfetzen kann. AnDererseits Darf Die Preisgestaltung auf dem Deutschen Markt durch Die Einfuhren nicht in einem untragbaren Maß beeinträchtigt werden. Wenn DeutschlanD bereit ist, für Den Erzeuger angemessene Preise zu zahlen, so beDeutet Das Die Ausschaltung Des internationalen HanDels, Der feinem Charakter nach spekulativ ist, aber nicht die Gelange von Erzeugern und Verbrauchern wahrt. Die Ernt« drängt sich zwar naturgemäß stark zusam- men. Deutschland hat aber ein entscheidendes Inter» esse Daran, Agrarerzeugnisse währenD Des ganzen Jahres in haltbar gemachtem ZustanD (Trockenobst, Dörrgemüse, Konserven) zu erhalten._________
nit Wehrrnachts teil und W soll'der Rundfunk nur Bestes leisten,
renauge mit Wehr mach t s t . Man will auch Aufträge an Komponisten geben,
Achnungen weifen also darauf ° rrnd um wertvolle neue Unterhaltungsmusik und Neu- : inftrumentierungen -tter kfit zu g-m.nn-n. In
(DRB.) ..., 4. Febr. (PK.) Nach stärkerem Früh- lingsgewitter scheint jetzt wieder Die strahlende sizilianische Sonne. Wir Dürfen starten. Flugzeuge i-ollen nacheinander über Das FelD und verschwinden. Schon nach wenigen Minuten befinDen wir ins über Dem azurblauen Meer. Ein erhebendes Schauspiel bietet Die liebliche, immergrüne Insel, in dUen Küste wir entlangfliegen, mit ihren Oran- zen- unD Zitronenhainen, mit ihren ZeDern und chlanken Zypressen. Wir steigen höher und höher. Ban Der Ferne grüßt Der majestätische Aetna, dessen schneebedeckter Gipfel von einer Wolke gekrönt ist. Aber bald sehen wir nur noch den tief-


