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Die Regie hatte Herr W. M. Mund: er übersah alle Wirkungsmöglichkeiten des Stückes und brachte I

und der

cht angegeben.

1936

sei zu eins.

Peter, die Hausschuhe!

find ich

Wahr-

Schüht den Bauern, schützt das Land, schützt das Volk vor Lrntebrand!

Carl Bruno Schmidt,

Jugendlicher Liebhabe^.

Das ist die Geschichte von einem jungen Mann, der aus Versehen und ziemlich unschuldig in den Verdacht kommt, ein Casanova zu sein. Er ist gar keiner, er gefällt allen Mädchen gut, macht aber nur sparsam Gebrauch davon. Er begegnet zufällig einer Jugendfreundin, die inzwischen die Braut seines Chefs geworden ist. Ein Kollege hat die Begegnung beobachtet, dessen Frau schreibt einen anonymen Brief, schon kommt der Stein ins Rollen. Er rollt drei Akte lang ganz munter. Zuletzt geht die Ver­lobung in die Brüche, dafür bekommt der Casanova, der keiner ist, die Jugendfreundin. Es ist die große Liebe. Das Ganze ist so unwirklich, wie die Lust­spiele heute meistens sind, aber es machte den Zu­schauern unbestritten großen Spaß.

Die Junggesellenwohnung mit dem ewig klingeln­den Telephon und den drei Türen, hinter denen man unerwünschte Besucherinnen verschwinden lassen kann, gehört ebenso zur Ausstattung des Schwanks wie. die Situationskette im zweiten Akt, wo der unselige junge Mann seinen schlimmen Ruf dadurch bestätigt, daß er jedesmal mit einer anderen Dame in durchaus kompromittierendem Beieinander be­troffen wird. Merkwürdigerweise hat das Stück übri­gens eine Rebenfigur, aus der man eine echte Ko­mödienrolle hätte machen können; dem Autor war es indessen mehr um eine ulkige Karikatur zu tun.

Verdunkelungszeit

4. September von 20.03 bis 6.34 Uhr.

Gießener Wochenmarktprelfe. z\ Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware. Für 8-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* Gießen, 4. Sept. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 60, Wirsing, % kg 8, Weißkraut 6 bis 9, Rotkraut 10, gelbe Rüben 9 bis 12, rote Ruben 9, Römischkohl 8, Bohnen, grün, 25 bis 30, Misch­gemüse 8 bis 9, Tomaten 30 bis 40, Frühäpfel 40, Birnen 40 bis 45, Salatgurten 30, Einmachgurken 20, Endivien, das Stück 12 bis 15 Rpf.

Ab 1. Oktober 1941 neue Lohnsteuertabelle.

Beseitigung von Härten und weitere Vereinfachung des Lohnabzuges.

Aus der Stadt Gießen.

Oer Ernst des Lebens.

Abcschühen kommen in die Schule.

Man brauchte gestern nur über die Straße zu gehen, um zu erkennen, daß dieser Vormittag ein besonderer Vormittag war. Dd kommt ein kleines Mädel daher, sechs Jahre alt, an der Hand der Mutti, sehr ernsthaft, sehr schön gekämmt, eine prächtige bunte Schleife im Schopf und eine große jpüje Zuckertüte im Arm, zärtlich an die Brust ge­preßt ... Dann kommt wieder eins, und noch eins, und noch eins, und sie haben alle den gleichen Weg, den ersten Weg in die Schule, in den Ernst des Lebens, wie man so sagt. Dann kommt ein kleiner Bub mit seiner Mutter, die will ihn auch an die Hand nehmen, aber er bohrt beide Fäuste entschlossen in die Hosentaschen und marschiert ohne jedes Geleit auf sein Ziel los. Immer neue Gruppen, Mädchen und Buben und Muttis. Die Mütter sind natürlich, was die ältere Generation betrifft, weitaus in der Ueberzahl, aber manchmal

In der Turnhalle der Goethe-Schule Pestalozzi-Schule herrscht ein beträchtliches Ge­wimmel, und immer noch kommen Nachzügler zur Tür herein, Eltern und Kinder, Hand in Hand. Die Großen sind ja vielleicht nicht ganz so aufgeregt wie die Kleinen, aber manche von ihnen werden sich an diesem Vorznittag doch auch an die Zeit erinnern, wo sie an der Hand der Mutter den ersten Schritt über die Schwelle taten, den ersten^kleinen, großen Schritt in die Schule, aus dem Kinderland ins

Theater der Universitätsstadt Gießen

Otto Bielen: »Ich bin kein Casanova".

3. Die Steuerbeträge sind bei Lohnzahlungszeit­räumen von mindestens sechs Arbeitstagen, aber nicht mehr als 23 Arbeitstagen auf den nächsten durch fünf teilbaren Reichspfennigbetrag nach un­ten, bei größeren Lohnzahlungszeiträumen auf den nächsten durch zehn teilbaren Reichspfennigbetrag nach unten abgerundet. Diese Abrundung stellt eine erhebliche Vereinfachung bei der Berechnung und bei der Auszahlung dar. Das Ablesen der Lohn­steuertabellen wirkt auf den Lohnbuchhalter nicht mehr fo" ermüdend.

4. Es ist eine Lohnsteuertabelle für tägliche Lohn­zahlung geschaffen worden. Von dieser wird auf die anderen Lohnzahlungszeiträume abgeleitet.

WieNew York Daily News" berichtet, gewann >i den Ersatzwahlen in fünf Grafschaften des nord- nerikanischen Staates Wisconsin der Republikaner irorence Smith einen Abgeordnetensitz im Bundes- ngreß gegen den Rvofevelt-Anhänger und Derno- atcn Thomas Amlie. Der Vorsprung betrug fast

Ab 1. Oktober 1941 wird eine neue Lohnsteuer- tabelle gelten. Diese ist durch den Reichsminister der Finanzen soeben im Reichssteuerblatt Nr. 69 ver­öffentlicht worden. Die wichtigsten Neuerungen sind folgende:

1. Die Lohnstufen sind erheblich verengt wor­den. Dadurch verschwinden die Härten, die sich bis­her in den Fällen ergeben haben, in denen eine Lohnstufe nur geringfügig überschritten wurde. Es kann bei der Leistung von Mehrarbeit nicht mehr vorkommen, daß ein übermäßig großer Teil des

sie treffsicher zur Geltung. Es klappte alles wie am Schnürchen, und man sah das Schnürchen kaum. Die Darsteller waren sehr angeregt bei der Sache, und es ergab sich in fließender Konversation ein hübsches, sauberes Zusammenspiel. Herr Löffler hatte aparte und zweckdienliche Jnnenräume geschaffen.

Herr Carl Bruno Schmidt spielte den angeb­lichen Casanova; er machte es nett und sah so un­schuldig und so ehrlich bekümmert aus in feinen vielen Abenteuern, daß jedermann aufrichtig mit ihm fühlte. Anja Rau spielte die Stefanie in einer geschickten Mischung aus Salondame und Liebhabe­rin angenehm und ohne Uebertreibung. Editha Thomae war die Viktoria: mit einem guten Mundwerk, immer geradezu, ziemlich frech und nicht ohne Sinn für Humor. Käte Jaenicke war die Franzi, ein wild verliebtes enfant terrible mit drol­ligen Temperamentsausbrüchen. Eine sehr gute Figur machte Herr Gerd Fritz Ludwig als Axel: elegante Erscheinung, klare, sympathische Stimme, ruhiges, gepflegtes Spiel. Herr Bosny erzielte mit der zerknitterten Gestalt eines subalternen Angestell­ten einen Heiterkeitserfolg. Herr Roux (Reithofer) scheint eine Luftspielbegabung von trockner Komik zu sein; man müßte ihn in einer ergiebigeren Rolle sehen. In kleineren Aufgaben machten sich die Da­men H e n z k y und Kneip und Herr V o l ck ver­dient.

Es gab vielen Beifall und schöne Blumen.

Hans Thyriot.

__ stürzte ich mich nach zweijährigem Schau­spielstudium mit freudiger Theaterbesessenheitjn mein erstes Engagement. Das geschah in der altmärkischen Stadt Stendal. Vom Harzer Bergtheater Thale wurde ich nach zweijähriger Weiterentwicklung an das Stadttheater Greifswald verpflichtet. Mit Greifs­wald habe ich ein dreijähriges Arbeitsfeld aufge­geben, wo ich vielen und schweren Aufgaben im Fach des jugendlichen Helden, Liebhabers nn'i) Bonivants gerecht werden mußte und schöne Er- olge erzielen konnte. Mit derselben Kraft will ich nun auch* dem Gießener Theater dienen.

Leben hinein.

Welch ein Stimmengewirr ringsum, man ver­steht kaum das einzelne Wort, es ist ein großer, all- gemeiner, fröhlicher und erwartungsvoller Lärm. Man schaut in die Gesichter der Kleinen, in ernst­hafte, lächelnde, ängstliche und noch ganz träume­rische. Man kann sich nicht sattsehen: das ist das Gesicht unserer jüngsten Generation, auf ihr ruht die Zukunft des Vaterlandes. Wie viele Gedanken, Sorgen, Hoffnungen, Erinnerungen,' Erwartun­gen mögen die Herzen derer bewegen, die hier ver­sammelt sind ... Die Gedanken der Kleinen sind vorläufig noch auf die näheren Dinge gerichtet, die ie eben verlassen haben, und die sie nun erwarten. Manchmal tastet eins mit der kleinen Kinderhand, beklommen von so viel neuen Erscheinungen, nach der großen, warmen, mütterlichen Hand, die auch jetzt ganz nah und greifbar und tröstlich bereit ist, und manchmal fährt auch so eine große Hand rote unbewußt und von ungefähr über den blonden Schopf nebenan ..»

Einige Buben beginnen unternehmungslustig zu werden. Schon hängt einer begeistert kopfunter an der Reckstange; ein paar krabbeln unverdrossen und elbstvergessen die Kletterstangen hinauf. Aber dann ichtet sich das Chaos, Ruhe tritt ein, und der Herr des Hauses erscheint mit einer langen Liste, auf denen die Namen der Abc-Schützen verzeichnet sind. Es erweist sich, daß für den oder jenen der Weg in die Schule mit einem Umweg beginnt: es war gar nicht die richtige Schule, und wir müssen ein Haus weiter gehen.

Die Lehrer verschaffen sich Gehör und heißen Eltern und Kinder willkommen. Es sind gute, klare, einfache Worte, die da gesagt werden; sie handeln von Zuversicht und gegenseitigem Vertrauen, sie sind eingegeben von Verständnis, Erfahrung und Liebe zur Jugend. Es wird der Bedeutung dieses Tages gedacht, der einen wichtigen Abschnitt und Einschnitt bildet. Es wird auch bos Krieges gedacht und der kämpfenden Front, die draußen die Hei­mat sichert. Es ist die Rede von der Erziehungs­und Bildungsaufgabe, die hier bevorsteht, und von der engen Verbundenheit von Elternhaus und Schule ... auch Schwierigkeiten, die durch den Krieg bedingt sind, werden nicht verschwiegen, ein weiter Schulweg etwa, ungleichmäßiger Beginn des Unterrichts, die Klassenstärke ...Lehrer sind auch Menschen", heißt es einmal, ein ausgezeich­netes Wort; mit Verständnis und Vertrauen, mit Aufgeschlossenheit und gutem Willen geht alles leichter... *

Dann sind wir so weit, und. es beginnt die eigentliche Aufnahme der Kleinen in ihre neue Welt die Einteilung in die Klassen (für Buben, für Mädel undgemischte Klassen"), und nun kann es nicht mehr sehr lange dauern, bis das erste Lied gesungen und der erste Strich auf die nagelneue Schiefertafel gekratzt wird.Y

Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Frau Luna". . Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Entführung'.

IMraWhaft Staff ton Reiiöt

Ab 5. September jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr ' in der Schillerschule, Gießen, kinderlurnen. 36910

Mehrarbeitslohnes durch die Lohnsteuer bean­sprucht wird. Die Lohnsteuer einschließlich des Kriegszuschlages - ist infolge der Verengung der Lohnstufen in den meisten Fällen niedriger als bisher.

2. Der Kriegszuschlag zur Lohnsteuer betragt, der Kriegswirtschaftsverordnung vom 4. September 1939 gemäß, 50 v. H. der' Lohnsteuer. Die Kriegs­zuschlagspflicht beginnt danach erst, wenn der Ar- beislohn 234 Reichsmark monatlich, 54 Reichsmark wöchentlich ober 9 Reichsmark täglich übersteigt. Die neue Lohnfteuertabelle enthält bei allen Steuergruppen eine geräumige Anlaufzone für den Kriegszuschlag zur Lohnsteuer. Darin steigt der Kriegszuschlag allmählich an, um erst bei Arbeits­löhnen von mehr als 370,50 RM monatlich, 85,50 RM. wöchentlich und 14,25 RM. täglich die in der Kriegswirtschaftsverordnung vorgesehenen 50 v. H. zu erreichen. Der Anlauf des Kriegszuschlages ver­teilt sich auf 103 Lohnstufen. Dadurch werden die Härten beseitigt, die sich bisher ergeben haben, wenn der Arbeitslohn die für die Kriegszuschlags­pflicht maßgebende Grenze nur unbdeutend über­schritt.

Die neuen Mitglieder unseres Stadttheaters

Sie berichten über ihr bisheriges Wirken.

Heins Roux,

Bariton.

Geboren bin ich in Wuppertal. Solange ich denken kann, wollte ich zum Theater gehen. Nach Ablegung meiner Reifeprüfung versuchte ich, diesen Entschluß meinen Eltern klarzumachen. Es war vergebens. Dann entschloß ich mich, Zahnmedizin zu studieren. So bereitete ich drei Jahre lang meinen Mitmenschen Schmerzen. In meiner Frei­zeit hatte ich fleißig Gesangstudien getrieben. Nach Ablegung meiner Reifeprüfung für die Bühne in Köln gab ich meinen Beruf auf und sand in Gel-

Dmanzangelegenheiten der Stadt Helsinki, Dr. Jo- jin Heio, verhaftet worden. Er hat durch seine Interviews in den kommunistischen Blättern Schwe­ins von sich reden gemacht. Diese Interviews wur- in vom Moskauer Rundfunk als Grundlage für be Hetze gegen Finnland* benutzt.

Der dänische Folketing nahm einen vom Justiz- inifter gestellten Antrag, die drei kommunistischen Ibgeorbneten in Sicherheitsverwahrung zu neh- en, mit allen Stimmen der anwesenden 86 Abge- rbneten an. *

Der Gesundheitszustand Lavals bessert sich wei­terhin. Der Patient ist fieberfrei und konnte die -sie Nahrung zu sich nehmen. Marcel D6at ist jfjer Gefahr. *

Dem Geschäftsträger von Guatemala ist mit- -teill worden, daß die deutsche Regierung sich ge- jtigt gesehen hat, den Konsuln von Guatemala das Exequatur zu entziehen. * v

Der gegenwärtig in Istanbul im Exil lebende lemalige irakische Ministerpräsident Raschid e 1 ailani rounie von dem in Bagdad von den riten eingesetzten Sondergericht in Abwesenheit um Tode verurteilt. Ferner wurden der lemalige irakische Wirtschaftsminister Yunis S a- a u i, Finanzminister Schsich Machmoud nb vier Obersten der irakischen Armee zum Tode

>rurteilt. *

*

Wie der englische Nachrichtendienst meldet, hat e britische Luftwaffe fh den letzten Tagen.wieder nen ihrer bekanntesten Flieger verloren. Es han- 9t sich um den Wing-Kommandeur G i 11 o n , uhaber mehrerer Geschwindigkeitsrekorde, der ermißt wird. *

Wie dieNew York Times" meldet, ist Vize- imiral Parker im aktiven Dienst umgekommen, arter leitete das britische Geleitzugwesen. Der ame des Schiffes, mit dem er unterging, wurde

senkirchen mein erstes Engagement. Nun komme ich nach Gießen mit viel Hoffnungen und einer un­bändigen Arbeitslust.

Editha Thomas,

Jugendliche Sentimentale und muntere Liebhaberin.

Ich ging vorschriftsmäßig meine zehn Jahre zur Schule, drückte mich erfolgreich um das Abitur und machte dann heimlich die Prüfungen, die notwen­dig sind, um mit einer Schauspielausbildung zu be­ginnen. Erstaunen zuerst, bann Entsetzen, als es herauskam, schließlich doch Einigung. So hielt ich meinen Einzug in die Ausbildungsanftalt für Büh- nennachwuchs in Berlin. Rollen mit besonders gro­ßen Verwandlungen, wie u. a.Eliza" ausPyg­malion" undMarguerite" ausMarguerite: 3" hatten stets meine besondere Vorliebe. Von den großen klassischen Sachen ganz zu schweigen, die ja wohl jeder junge Mensch glühenb liebt. Von der Schauspielschule wurde ich hierher verpflichtet. Die ersten zwei Gastmonate als jugendliche Salondame und jugendliche Liebhaberin, und dann, nachdem ich hier die Dorothea ausGroßer Herr auf kleiner Insel" und diePernille" ausMaskerade" spielte, als jugendliche Sentimentale und muntere Lieb­haberin für das kommende Jahr. Der Zufall führt mich wieder in die Gegend, in der ich geboren bin! Ob er mir Glück bringt?

Endlich Ruhe für die geplagten Füße! Wenn nur das Hühnerauge nicht... Aber bitte, das ist doch ganz einfach: Elastocorn mit dem Pilzring drauflegen, dann ist er bald sein Hühnerauge los!

Ein Unfruchtbarmachungsgesetz wurde dem ^wedischen Justizminister von der Strafrechts- mmission vorgeschlagen. Das neue Gesetz, das am Juli 1942 in Kraft treten soll, sieht die bisher f Schweden nicht bestehenden Strafmaßnahmen ;r Kastration für gewisse Fälle unheilbarer Sitt- lihkeitsverbrechen vor.

Der italienische Finanzminister Graf Thaon i Revel ist zu einem Besuch des Reichsfinanz- irinifters in Berlin eingetroffen.

*

In diesem Jahr findet zum erstenmal eine )eichswoche für den deutschen Kul- tirfilm statt. Sie wird vom 21. bis 28. Sep­tember in München durchgeführt. Dem Farbfilm ij ein besonderer Tag gewidmet.

Aus aller Welt.

Eine Löns-Stiftung der Stadt Celle.

Anläßlich des 75. Geburtstages von Hermann I Ans hat die Stadt Celle, die mit dem Leben des Achters besonders verbunden roar/eine ßöns^tip it;ig errichtet zur Förderung der wisfenschaftlichen urb künstlerischen Erforschung von Lmibschaft und Mstum Niedersachsens. Träger der Stiftung smb dir Stabt- und Landkreis Celle unter Einschaltung Dl- Landesuniversität Göttingen Diese ; t?rben jährlich 2000 RM. zur Verfügung stellen, z.nächst auf die Dauer von 20 Jahren.

Schwerer Unwetterschaden in der hohen Tatra. - In der Hohen Tatra tobte ein Orkan, der schwere 'tirfjeerungen anrichtete. Das Gebiet der Tatra- iirorte wurde schwer heimgesucht. Telephon- und -6:romleitungen wurden zerstört, die elektrische Ta- krabahn an einigen Stellen unterbrochen stnd Tau­ende von Bäumen wurden entwurzelt. Ebenso wurde auch die internationale Sprungschanze beim lirmfee zerstört. Der Sachschaden beträgt etwa biet Millionen.

Flugzeugabsturz bei TNarsellle.

' Beim Absturz des Verkehrsflugzeuges der Linie MarseiileToulouseVichy sind 13 Personen ums 2'ben gekommen und drei verletzt worden. Die Ma­lwine war glatt gestartet; jedoch setzte kurz darauf eh Motor aus. Der Pilot versuchte umzukehren, dich stürzte das Flugzeug beim Wenden ab.

Fünf Todesopfer einer Schwarzfahrt.

Im schlesischen Kreis Ohlau hatte ein bei einem V ehhändler tätiger 17jähriger Kraftwagenfuhrer zusammen mit fünf Bekannten nach einem mehr als reichlichen Festgelage mit einem kleinen Kraftwagen tritt Anhänger eine nächtliche Schwarzfahrt unter­nommen, die nach Peisterwitz führte. Als in einer fertigen Gaststätte den Gästen nichts mehr verab­folgt wurde, machten sie sich auf den Heimweg. Da­li i fuhr der Kraftwagen gegen das Geländer euer Brücke. Das Geländer wurde durchbro- <fen und der Kraftwagen mit Anhänger stürzte in den Fluß. Nur dem Kraftwagenführer gelang es, sich durch ein offenftehendes Fenster des Wagens zu retten, die anderen fünf Insassen ertranken. 2rr Kraftwagenführer wurde in Haft genommen.

sieht man doch auch einen Vater, einen feldgrauen ober fliegerblauen ober in Zivil, unb hin und wie­der auch die Oma ... Die Tüten prangen in allen Farben. Was mag wohl darin fein? Im Vorbei­gehen ertönt aus einer Gruppe, erstaunt unb be­glückt zugleich, die mütterliche Stimme:..

noch e Bichs Konfekt von be Weihnächte .. haftig, ein rarer Fall.

en..

'ev evste

alle waren wir glücklich.

Dein Claus.

MAIZENA-Keks schätzen Kinder sehr, genau wie die Kleinsten die MAIZEN A-Flasche,den MAIZENA-BrriodcrdieMAlZENA-Speise.

Lieber Vati, heute hat Baby - noch nicht ganz ein Jahr alt - seine ersten Schritte gemacht und weißt Du wie? Es stand am Stuhl und hatte Angst vor seiner eigenen Courage, da hielt Rena ihm einen MAIZENA-Keks hin, den es so gerne mag, dieselben, von denen Mutti Dir vorige Woche eine Kost­probe ins Feld sartdte. Der kleine Schlingel ist auch schon ein Feinschmecker, denn was meinst Du, als es den Keks sah, stapfte es tüchtig darauf los. Drei Schritte auf einmal, aber da saß es, bums, auf dem Boden. Zur Belohnung hat Rena dann ihren Keks abgegeben, und

ELASTOCORN J