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das Heck hoch aus dem Wasser, dann schoß die
^-n st°^°7k^i,ch° En.s°rnungom°ss°r be. nächst- w« em °°»-^chN° ^^7nu,e^n der nutzt, die folgendermaßen arbeiten« Eine lm Gerat ^orpeo 1 ) Achtersteven auf Tiefe. Dos
befindliche Marke die Dedienungsmanni im - ^ng prad)tD0Üe Meldung, die Kapitänleutnant
sie' g7n°7 Ler dem Mugzeng steü^D^ < L-hm°nn.WMenbr°-k in bi.fer Nach, dem Befehl-.
Monatliche Oiensiappette der Hitler-Jugend.
dran, ein neues, Lciuuni.m.» — ---• ।
BRT. Im hellen Mondlicht bei der geringen Entfernung konnte der Treffpunkt genau bestimmt werden Achtern wühlte sich der Torpedo in den Schiffsleib. Kaum waren fünf Minuten verstrichen, da brach das Heck ab und versank, nach weiteren elf Minuten verschwand auch der vordere Teil. Der nächste war ein 4000-Tonner, für den genügte ein __ 7 1 - V f STD hör
bezeichneten nur noch die Stelle, wo eben noch die „Western Prince" geschwommen hatte. Die restliche Munition krepierte irgendwo unter Wasser.
der Leibeserziehung, der Leichtathletik usw. durch besondere Leistungsnoten in der Reihe 1 bis 9 gekennzeichnet. Diese bezeichnen den erreichten Schwierigkeitsgrad der für die Altersstufe in Betracht kommenden Hebungen. Die Note 1 bedeutet die geringste, die Note 9 die beste Leistung. Die Leistunigen nach Zwischenstufen zu bewerten, ist nicht statt-
haft.
Wenn Kinder sich in die äußere Schulordnung nicht einzufügen vermögen, z. B. durch öfteres Zuspätkommen, Unsauberkeit oder Unordnung, so ist den Eltern in den Halbfahrszeugnissen hier- von unter „Bemerkungen" Kenntnis zu geben. Hier sind auch die Schulversäumnisse zu vermerken. Die Versetzung hat in der Volksschule stets zu er
lagen besitzt. „ ..
Weiter verbietet die Beweglichkeit des Ziels die
Fünf Schiffe mit einer Gesamttonnage von 40 900 BRT. auf einer Feindfahrt, das ist eine Leistung, die den großen Taten unserer erfolgreichsten U- Boot-Kommandanten ebenbürtig ist. Man sieht es den lachenden Gesichtern von Kapitänleutnant L e h- mann-Willenbrock und seiner Besatzung an, daß sie auf diese Leistung stolz sind.
(Sieben Jahre Michs-Tierfchutz-Geseh.
Seit Erlaß des Reichstierschutzgesetzes 1933 sind jetzt sieben Jahre vergangen. Der Leiter des Reichstierschutzbundes, Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs, teilt mit, daß heute in Großdeutschland in etwa 1000 Gemeinden über 400 arbeitsfähige, selbständige Tierschutzoereine, daneben Hunderte von Zweiggruppen und Vertrauensleuten bestehen. Di« Leiter der Tierschutzvereine setzen sich, ebenso wie die Vorstands- und Beiratsmitglieder, aus allen Berufen zusammen. Von den Dereinsleitern seien 22,63 d. 5). Tierärzte; dann folgten Lehrer. B?i den Vorstands- und Beiratsmitgliedern ständen mit 11,70 v. H. die Lehrer an der Spitze. Er freue sich, daß gerade die Lehrer und darunter die Dolksschul-
Wie schießt die Klak?
Don Oberstleutnant Schalter, Reichslustftahrmimsterium.
, x x _ IX ff. oas netr voll) aus uem xouijei, vunn ,u;uö VI?
Schon nach einer Stunde war der na ch st e Costern Prince" senkrecht in die Tiefe. Oel, Trlim- ^7°lfnetes Motorschiff von 6000| mcr ^aft(,n, Spaten, Ballen und Rettungsboote
uchen der Kimm ausgefüllt. Es war kurz nach! Mitternacht des zweiten Tages. Der Kommandant^ begab sich noch einmal auf die Brücke, um die Lage zu peilen. Da! Meldung vom Backbordausguck: „Schatten in Sicht!" Ein Riesenpott mit vier Masten und hohen Deckaufbauten. Doch der Bursche war außerordentlich vorsichtig, lief bei hoher Fahrt häufige und unregelmäßige Zickzackkurse. Es war die 10900 RBT. große „Western Prince", die 10 000 Tonnen Munition und Bombenflugzeuge für England geladen hatte. Es befand sich an Bord u. a. auch der kanadische Munitionsminister. Das erfuhren Kommandant und Besatzung allerdings
Vom 1. Januar ab sind von den Gefolgschaften, Fähnlein, Mädelgruppen und Jungmädelgruppen sowie den selbständigen Scharen der Sondereinheiten monatliche Dienstappelle abzuhalten, und zwar zu Beginn des ersten Sonntagsdienstes tn jedem Monat. Bei gutem Wetter kann der Dienstappell im Freien durchgeführt werden. Die Dienstappelle dienen der Dollzähliakeitskontrolle, Heber- prufung der Uniformierung, Bekanntgabe von Befehlen und des monatlichen Dienstplanes, Heber- Prüfung und Vervollständigung der Dienftkarte .ober des Dienstausweises, Belehrungen, Belobigun« |gen und Bestrafungen. Diese Dingen dürfen nun-
erst später. Versetzung hat in der Volksschule stets zu er-
E- mar v-rd-mmt schwierig, zum Schuß zu kam- m°nndie<8esEtr-ife £
men. In mehrstündiger Höchstfahrt versuchte es der wlgreiches Mitarbe n eSnenÄ^äcbern,
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pebo hatte das Rohr verlassen. Eine gewaltige I Millionen Schulkinder
Detonation! Darauf ein heller Feuerschein! Der Aal . AAa
hatte unter einer Ladeluke getroffen. Das Vorschiff itl 50 000 2jOlr£fu)UlCtt.
der „Western Prince" sackte sofort weg und schaute £ag Statistische Reichsamt hat eine Deröffent- nur noch mit der Back aus dem Wasser heraus. Eichung über die Volksschulen herausgegeben. Im Das Schiff blieb gestoppt liegen, sofort wurden ^hre 1939 bestanden im alten Reichsgebiet 50 745 Rettungsboote zu Wasser gebracht. Sie taten drüben öffentliche Volksschulen mit 185 891 Klassen, rund auffällig eilig. Kein Wunder angesichts der hoch- 7 j87 qqq Schulkindern und 176 552 hauptamtlich empfindlichen Fracht. j beschäftigten Lehrern. An Schulstellen waren rund
2900 unbesetzt. Von Schulkindern befanden sich rund 4 110 000 in der Grundschule, rund 3 232 000 in der Oberstufe der Volksschule: in den Hilfsschulen 96 591. Ostern 1939 sind 927 106 Schulkinder (472 732 Jungen und 454 374 Mädchen) neu ausgenommen und 866 237 (433 830 Jungen und 432 407 Mädchen) ent- lösten worden. Auf mittlere und höhere Schulen sind 153 490 übergegangen, davon auf höhere Schulen 98 141 (63 744 Jungen und 34 397 Mädchen).
DNB. 2. Jan. (PK.) Ein wüster Sturm herrschte während der ganzen Feindfahrt. Die Brückenwache mußte sich wie die Gebirgsjäger angurten, sonst wäre so mancher außenbords gegangen. Brecher auf Brecher überschütteten das Boot. Sie tarnen mit solcher Wucht, daß sogar der Turm an einer Stelle eingebeult wurde. So mancher Liter des salzigen Wassers mußte wider Willen geschluckt werden. Es waren die berüchtigten Dezemberstürme.
Ein steifer Novdwest wehte und schob eine hohe Dünung vor sich her. Der Kommandant lag auf seiner Koje und hielt am Geburtstage wohlverdienten Nachmittagsschlaf. Aber der Schlummer sollte nicht lange dauern. Lautes Gebrüll tönte vom Turm herunter. „Ein Geburtstagsgeschenk für den Kommandanten!" Kapitänleutnant Lehmann- Willenbrock ist skeptisch und auf einen Scherz gefaßt. Aber die Neugierde treibt ihn auf den Turm. *
Donnerwetter! Das war wirklich em Geburts- tagsge chenk! Backbord voraus ein Mastenwald von mindestens 16 Schiffen. Nach kurzem Manövrieren wird der erste bewaffnete Dampfer, ein Brocken mit vier Masten und zirka 10 000 BRT. gleich aufs Korn genommen. Auf geringe Entfernung, bekommt er einen Treffer achtem! Der Tommy läßt sofort die Boote zu Wasser.
Dex Geleitzug stiebt in wilder Panik strahlenförmig in alle Winde auseinander. Aber Kapitänleutnant Lehmann läßt sie jetzt nicht, mehr los, er heftet sich an die Fersen des Wildes. Der am wetteren zurückliegende Dampfer war eingeholt. Wieder ein anständiger Brocken. Aber der Angriff war hier weitaus schwerer; denn der Mond verbreitete Tageshelle, und der Engländer fuhr..sehr unregelmäßig. Aber in dem Augenblick, wo eine Wolke den Mond verdunkelte, war die Chance da. Der Torpedo verläßt das Rohr. Spannungsvolle Sekunden. Die Stoppuhr wird nicht aus den Augen gelassen ... Da! Die Detonation ... und ihr folgt der Jubel der Besatzung. Der Aal hatte prompt und sauber getroffen. Der Engländer stoppte, sackte tiefer und blieb liegen. Aber dieser 7000-Tonner konnte noch einen zweiten Torpedo gebrauchen. Auch der traf gut achtem. Rasch sackte er über den Achtersteven weg.
ober nicht.
Schon diese kleine Beobachtungsaufgabe zeigt jedem, welche Verantwortung ein Batteriechef oder Schießender der Flakartillerie trägt, sie lehrt weiter, daß der Flugmeldeposten, der dauernd den Himmel abzusuchen hat, einen schweren und anstrengenden Dienst leistet. Wichtig ist ja, ein Flugzeug so zeitig wie irgendmoglich zu finden, damit die Schießgrundlagen ruhig und genau ermittelt werden. Der Ausdruck „Ermitteln der Schießgrundlagen" führt uns mitten hinein in bre Flakschießlehre. Diese unterscheidet sich wesentlich von der bekannteren Schießlehre der Erbartillerie. Begründet ist der Hnterschied durch die Eigenart des Ziels. Ein Vergleich der beiden Schießverfahren soll dieses erläutern. Im Erdkampf sind unbewegliche oder sich langsam bewegende Ziele zu bekämpfen. Querfeldein sind Geschwindigkeiten von 30 bis 40 km/h Höchstleistungen. Das Schießverfahren stützt sich meist auf Beobachtung der Schußlage, Boden- bewachfung und Bodenqestaltung ermöglichen es, beim Einschießen die Schüsse in ihrer Lage zum Ziel als kurz oder weit, rechts ober links feftzu- legen und solange zu verbessern, bis auf die ermittelten günstigsten Entfernungen das Wirkungs- schießen aufgebaut wird. Das Ziel der Flakartilleristen dagegen ist klein und wendig und bewegt sich mit ber zehnfachender oben angegebenen Geschwindigkeit im Raum, also in b re i Dimensionen. Im unendlichen Raum aber gibt es keine Anhaltspunkte, die mit ber Bobern gestaltung zu vergleichen finb. Nur ber Volltreffer läßt den Sprengpunkt mit bem Ziel in unmittelbaren Zusammenhang bringen, in allen übrigen Fällen kann die Schußlage zum Ziel nicht be. stimmt werden, ber Himmel besitzt kein Hilfsmittel, bas erkennen läßt, ob ein Sprengpunkt kurz ober weit, seitlich ober ber Höhe nach richtig liegt. Der Nichtfachmann, ber als seitlicher Beobachter ?Iaubt, urteilen zu können, bebenke stets, baß er einen Anhaltspunkt für btt Schußrichtung, daß er kein Vergleichsmah über Entfernungen und Ab-
Lage ber ersten Gruppe zu Verbesserungen auszunutzen, ein Flugzeug bleibt nicht am gleichen Punkt schweben, es fliegt weiter, jede Gruppe muß hinsichtlich Seite, Erhöhung und Entfernung neu be- rechnet werden. Somit entfällt für den t^afartiue« riften jedes Einschießen, es gibt bei ihm nur ® t p kungsschießen unter Zugrundelegen ber durch seine Geräte ermittelten Werte. Nach Plan berechnetes Wirkungsschießen kennt ber Erdartillerist auch. Da er jedoch weiß, daß trotz genauester Rechenarbeit vor allem durch Witterungs- und ballistische Einflüsse Ermittelungsfehler auftreten, nimmt er die nächstgelegenen kürzeren und weiteren Entfernungen zu Hilfe und streut mit diesen Entfernungen über das Ziel hinweg. Dazu hat ber Flakartillerist keine Zeit. Sein Ziel entfernt sich in jeder Sekunde um etwa 100 Meter von bem errechneten Treffpunkt, jebe Streugruppe würde um Sekunden und damit um Hunderte von Metern falsch liegen
Alle Berechnungen und Ermtttlungen müssen so schnellwiemo glich durchgeführt werden, heißt es doch möglichst viel Geschosse an den Feind zu bringen. Nur kurz ist die Zeit, in der bas Ziel im Wirkungsbereich einer Batterie sich befindet. Sie beträgt meist nur zwei bis drei Minuten. Für diesen Kampf um Sekunden muß ber Mensch Ger a t e als Rechenmaschinen zu Hilfe nehmen. Die Ermittlung des Flugzeugortes geschieht durch Entfernungsmesser. Auch bei besten Geräten und besten Bedienungskräften sind Mindestmaßfehler nickst auszuschalten. Fehler, die allem durch die Hnzulänglichkeit des menschlichen Auges entstehen, können beispielsweise bei Meßentfernung 5000 bereits 17,5 Meter betragen. In Deutschland
Mehr denn je steht heute die Bekämpfung der । Flieger durch Flakartillerie im Mittelpunkt des Interesses. Vor allem wird dies Thema aufgegriffen, wo nächtliche Feindangriffe die deutsche Heimat be- drohen, wo weit entfernt von ber Front der Erd- kämpfe die Bevölkerung den neuzeitlichen, den totalen Krieg erlebt und gezwungen wird, vor den Heberfällen aus der Luft in Luftschutzkellern Zuflucht zu nehmen. In Friedenszeit war m der Heimat die Flakartillerie nur beim friedlichen Exer- zieren beobachtet worden. Mit staunender Bewunde- rung hatte man der schnellen und geheimnisvollen Arbeitsweise der modernen Geräte und Geschütze zugesehen. Als bei derartigen Vorführungen das Brausen ber herannahenden Flugzeugmotore übertönt wurde von bem scharfen Knall Der Manöver- kartuschen, haben viele irrtümlich angenommen, daß die Maschinen in die Vernichtung hineingeflogen seien Diese Beobachter wundern sich nun heute, daß trotz starker Flakabwehr immer wieder feindliche Maschinen tief in das deutsche Heimatgebiet durchbrechen und, ohne abgeschossen zu werben, ben Rückweg finden. Vorschnelle Urteile sind leicht gefällt bem braven Flakartilleristen, der in ununter- brochener, ermüdender Aufmerksamkeit, in treuer und anstrengender Arbeit tags und nachts feinen Abwehrdienst versieht, wird ber bittere Vorwurf gemacht, versagt zu haben.
Die Schwierigkeiten beginnen bereits, bevor bie Flakartillerie das Feuer eröffnet. Derjenige, der Zeitschriften der Luftwaffe lieft, weiß, daß zahlreiche deutsche und feindliche Flugzeugtypen sich ähneln. Es erfordert eine besonders intensive Ausbildung, die kleinen Unterschiede zu erkennen. Nicht jeder hat hierfür einen Blick, es gehört besonderes Verständnis dazu, ähnlich wie beispielsweise in einer pferbe- befpannten Batterie zwar jeher die Rappen von den Schimmeln ober Braunen unterscheidet, aber nur Pferdekenner aus der Masse ber aufgestellten Pferbe gleicher Farbe bie einzelnen namentlich bestimmen können. Hiergegen wird behauptet werden, die Flugzeuge führen doch Hoheitszeichen, es ist doch Freund ober Feind leicht zu unterscheiden. Dieser Zweifler mag sich einmal bei Ertönen von Flugzeuggeräuschen die Mühe machen, ein Flug- zeug zu suchen und bie Abzeichen abzulesen. Ihm wird es selbst mit bem besten Glas nicht gelingen, ein Flugzeug, bas in großer Höhe fliegt, im Dunst ober aus bem Dunst ber Sonne auf den Beobachter zukommt, zu finden. Der Flakartillerist darf sich mit dem Auffinden jedoch nicht begnügen, er hat sich zu entscheiden, ob er bas Feuer eröffnen bars
Augenblick abgelesene Entfernung ist bie gesuchte , Megentsernung. Schon die Auswahl der Bedie- j nungsleute, die die Grundforderung des Gerätes, , das räumliche Sehvermögen befifcen, ist schwierig. Heberanstrengung, aber auch seelische Gemütsschwankungen beeinträchtigen gute Meßleiftungen. Daß das Gerät sehr empfindlich ist und dauernder Heberprüfung bedarf, braucht nicht besonders betont zu werden. Durch diese Beispiele ist aber auch bereits gezeigt, daß bie Grundlage des ganzen Schießens, die Ermittlung des Flugzeugortes nicht einfach ist, und daß durch geringe Bedienungsfehler, die zu dem Minbestmaßfehler treten, der Ausgangspunkt aller weiteren Rechnungen auf falschen Voraussetzungen aufgebaut wird.
Die wichtigsten Faktoren ber weiteren Rechen- arbeiten des Kommandogerätes sind bie Ermittlung der Flugrichtung und Fluggeschwindigkeit. Flugrichtung und Fluggeschwindigkeit werden während der gesamten Arbeitstätigkeit am Kommandogerät auf technischem Wege ermittelt. Zur Ermittlung des Vorhaltes ist zu be- denken, baß nach erfolgtem Abschuß an ber Flugbahn des Geschosses nichts mehr geändert werden kann. Der Berechnung selbst wird zugrunde gelegt, daß das Flugzeug die bis zum Abschuß ermittelte Flugrichtung und Fluggeschwindigkeit nicht mehr ändert. Theoretisch wird der durch das Kommando, gerät ermittelte Treffpunkt zum Abschuß oder Doll- treffer führen, wenn die Geschoßflugzeit des dorthin gerichteten Geschosses gleich der Zeit ist, die das Flugzeug braucht, um den Weg vom Abschußpunkt zum Treffpunkt zurückzulegen. Die benötigte Zeit hängt aber vor allem ab von der Geschwindigkeit des Flugzeuges.
Zusammenfassend gilt für Ermittlung des richtigen Vorhaltewertes, daß das zu bekämpfende Flugzeug bis zum Treffpunkt sich mit gleichbleiben- der Geschwindigkeit gleichmäßig und gradlinig fortbewegt. Beträgt also beispielsweise die Geschoßslug- ' zeit 15 Sekunden, so legt ein Flugzeug, dessen Ge- ' schwindigkest 100 m/sek beträgt, in -dieser Zett 1500 Meter zurück, also 1,5 Kilometer muß das Flugzeug die vor bem Abschuß ermittelte Flugrichtung und Geschwinbigkeit beibehalten. Diese Zahl allein beweist bie Schwierigkeit bes Flakschießens.
Geringe Aenderungen ber Geschwindigkeit, der Hohe ober ber Flugrichtung haben zur Folge, baß die ermittelten Werte falsch finb, daß bie abgefeuerten Schüsse weitab vom Ziel liegen. Weiter kommt erschwerenb hinzu, daß das Ziel sehr klein ist. Spannweiten von 23 Meter und Längen von 18 Meter find Werte für große Maschinen, in großen Höhen sind diese jedoch kaum dem menschlichen Auge sichtbar, sie sind ausgesprochene beweg- liche Punktziele. Hm hier einen Vergleich zu ermöglichen, seien bie Treffaussichten eines unbe- möglichen Erdzieles herangezogen. Gegen ein 9800 Meter entferntes Ziel von 80 Meter Länge, 8 Meter Breite und 3 Meter Hohe sind beispielsweise nach ber Wahrscheinlichkeitsrechnung nur 16 v. H. Treffer zu erwarten. Wie viel schwieriger ist bann ein kleines, aber schnell bewegliches Ziel zu treffen, das nur kürzeste Zeit im Schußbereich einer Batterie sich befindet. Auf eine Schußentfernung wird im allgemeinen nur 1 Gruppe (4 Schuß) abgegeben werden. Die Voraussetzungen der Wahrscheinlichkeitsrechnung sind also niemals gegeben.
Die großen Erfolge ber Flak in ben letzten Wochen lassen es angezeigt erscheinen, auch einmal bie großen Schwieriakeiten zu schildern, bie die Flakartillerie überwinden muß.
Die Dämmerung kam langsam auf und die „Western Prince" wollte immer noch nicht absacken. Ein zweiter Aal mußte geopfert werden. Dazu hatte man drüben wild SOS. gefunkt. Es wurde höchste Zeit, daß man hier verschwand. Der Treffer jag diesmal mehr mittschiffs. Die folgende Detonation war noch gewaltiger als die erste. Ihr folgten mehrere ungeheuere Teildetonationen. Grüne rate, in allen Farben leuchtende Feuerscheine erhellten grell das Vorschiff und die Brücke. 100 Meter hoh^ - weißgelbe Rauchwolken hüllten das Schifi ein und als der Wind den Qualm langsam vertrieb, tagte
Die ins deutsche Gebiet einfallenden Feindflugzeuge benutzen für ihre Angriffe meist d i e N a ch t. Hierbei spielt das Wetter eine ausschlaggebende Rolle. Um die Ausgangswerte richtig zu ermitteln, muß der Entfernungsmesser das Ziel klar auf- nehmen können. Scheinwerfer sollen hierzu den Feind sichtbar machen. Die Reichweite ber Scheinwerfer ist jedoch beschränkt, Dunst ober blenbenbes Mondlicht vermindern bie Leuchtstärke, Verminderung der Beleuchtung erschweren das Messen. Sobald jedoch der Feind vom Scheinwerfer gefaßt ist, sucht er sich durch Kurven oder Fallen, Vergrößern oder Vermindern der Geschwindigkeit dem Scheinwerfer zu entziehen. Wie soll aber dann der Flakartillerist die Vorhaltwerte richtig ermitteln, wenn die Geschwindigkeit oder Flugrichtung tendenzmäßig nicht gleichbleibt? Noch schwerer wird bas Schie- ... ßen, wenn Wolken die Sicht versperren, wenn mehr Schulungsdienste nicht mehr beschäftigen. Die der Gegner sich in Wolkenfetzen ber Sicht entzieht. Dienstappelle sind Pflichtbienst.
In diesen Fällen kann der Flakartillerist seinem Der zeitliche Umfang des P s l i ch t d i e n st e s Gegner nur dorthin einen Feuerwall vorlegen, wo wird vom Reichsjugendführer bestimmt. Der Inhalt ihn feine Instrumente melden. In diesen Fällen des Dienstes sowie der Stoffplan wird von der ist es wohl verständlich, daß der entgegengeschleu- Reichsjugendführung festgelegt. Da gebietlich und derte Feuerwall kaum zu einem Abschuß führen örtlich Sondereinsätze und Sonderreglungen not- kann. Auch auf der Erde wird ein Jäger, ber nach wendig werden können, werben die Führer der Ge- dem Gehör in einem Wald ein Stück Wild erlegen biete ermächtigt, für einzelne Aufgaben in ihrem will, kaum mit einem Abschuß rechnen können, auch Bereich weiteren Pflichtdienst anzuordnen. Die Zeit- wenn er an Stelle seines Jagdgewehres ein Ma- festsetzung erfolgt durch die Bannführungen, soweit schinengewehr bedienen würde. Er wird das Wild nicht reichs- oder gebietseinheitliche Zeiten feftge- nicht erlegen, er wirb es aber verscheuchen, setzt sind. Bei allen Dienstfestsetzungen muß der Was jedoch für den Jäger unangebracht ist, ist für Pflichtdienst als solcher bezeichnet werden. Neben den Flakartilleristen ein Erfolg, er verhindert den dem Pflichtdienst kann in besonderen Fällen für feindlichen Flieger allein durch sein Feuer am ge- alle Einheiten ber HI. freiwilliger Dienst nach den zielten Bombenabwurf. Abschließend muß noch her- für bie Stamm-HI. geltenden Richtlinien angesetzt vorgehoben werden, daß keineswegs e i n werben. Pflichtdienst für den Jahrgang 1923 ist an Treffer ber Flakartillerie zu einem Abschuß zwei nicht auseinander folgenden Sonntagen tm führen muß. Jedes Geschoß, das innerhalb von Monat, jeweils von 9 bis 13 Hhr. An einem Sonn- 25 Meter Entfernung von bem Ziel betoniert, b e • tag ist eine Stunde dieses Dienstes für den Dienst- schädigt das Feindflugzeug, aber nur wenn appell zu verwenden. Ferner ist an einem Abend lebenswichtige Teile des Flugzeuges ner- tn ber Woche, die bem Sonntagsbienst vorausgeht, letzt finb, wirb die Tätigkeit bes Alakartilleristen Schulungsdienst von längstens 1V$ Stunben. durch einen Abschuß gefrönt, während verletzte, _
aber flugfähige Flugzeuge durchaus den Heimat- LeMUNgSveVeNUNg
Hafen erreichen können. , x
In diesen Ausführungen find die wichtigsten ttl VCtl -AWuSfCv”"*"* ScftwieriStejten bes glaubens 3u[ammengefte(!t ^chbem vor längerer Zeit einheitliche Richtlinien wettere, belsplelsweife solche, die d u r ch für hen Unterricht in sämtlichen Volksschulen des
, und Wetter oder durch ballistische Emwir- lsir unrerruyl m , j i/
hingen sind, aufzuführen, ginge über ben ^^^hungsmmister nun auch eine einheitliche Lei-
' S?rTcn Abhandlung hmaus. Ebenso ist mit s^^gt>ewertung geschaffen. Danach sind h a I b •
Absicht nur au bie Bekämpfung von Flugzielen a n i s s e au erteilen Beim Ab-
' Flakartillerie eingegangen. I lich 3eu g n 1 f H die
I da diese bei den Angriffsverfahren auf das Heimat- A^^i. ein besonders auszufertigendes Entlaf ° - gebiet hauptsächlich ^u beobachte^ ist. Neben ihrem l n g s z e u g n i s. Die Führung und Haltung sind t anstrengenden Berettschaftsdienst arbeitet bie Flak- > . fnfnpnben Noten au bewerten: Sehr gut", artiljerie täglich und unermüdlich daran, durch Exer- gQn3Gn befriedigend". Haben die F ü h-
^erubun^en unb Prüfung ber Bedienungen und ^nt)C5, feine Einstel-
Gerate bie Fehlerquellen ?^^m^te Maß 3" & Üblichen Arbeiten ober zur Mitarbeit im
beschranken. Schon sirancher .^one Waffenerfolg Unterricht während des abgelaufenen Halbjahres hat diese stete und stille Arbeit belohnt, und dort, I . unederholten Beanstandungen Anlaß gegeben, n?o ein Abschuß nicht erzielt werden konnte, wurde L ^ies ,n hen Halbjahrszeugnissen zusätzlich zu der Getier gezwungen, sich mit feiner eigenen ^inerten. Eine allgemeine Charakteristik des Schü- Sicherheit derart zu beschäftigen, daß gezielter gehen. Lassen es die körperlichen
Bombenwurf Nicht ^rchgefuhrt werben ^nte, bah I ^^erlichen Anlagen eines Kindes ratsam er Planlos seine Munitton a^ ^ erscheinen, mit ben Eltern in Fühlung zu treten,
ihrem schweren Dienst ist für die Flakartillerie ber I, < , hnrrh eine vetiönliche Besprechung zu schönste Lahn das Vertta^ und die Anerkennung ^^^^en. In den Entlassungszeugnissen erfolgt die der heimatlichen Bevölkerung. Beches stutzt sich auf Bewertung der Führung und Haltung nur durch das Verständnis der Wirkungsmoglichkeit auf » v v -
die Kenntnis der Wirkungsbegrenzung der Waffen. ^ür die Bewertung der Leistungen gelten Dies der Allgemeinheit verftandlich zu machen, ist L <5 Leistungsstufen: „Sehr gut" (wett über der Zw'ck dieser Abhandlung. „Gut" hinausgehend), „Gut" (wesentlich über dem
— - Durchschnitt stehend), „Befriedigend" (vollwertige
» I Normalleistungen ohne Einschränkung), „Ausrei
chend" (ausreichende Leistungen, wenn auch nicht ohne Schwächen), „Mangechaft" (nicht ausreichende Leistungen, jedoch bei Vorhandensein wesentlicher
Ll-Boot auf Feindfahrt
Grundlagen mit der Möglichkeit eines baldigen
Wie Kapitänleutnant Lehmann. Willenbrock die .Western prince- »trftnfa. ÄÄ
Son Kriegsberichter Kurt Schutze. fcVX V ÄÄ'
Än's’olhÄÄ Ätt
Nach" Nach den genannten Leiftungsstlkfen wird auch die
Jetzt wurden neue Jagdgrunde ausgesucht, allgemeine körperliche ßeiftungs- Zwei Tage lang kreuzte bas Boot schon wieder rzh ig ke ft der Kinder bewertet. Dagegen werden durch ben Atlantik, die langsam dabinfliehenden Leistungen in den einzelnen Uefcungsgebieten
Stunden waren nur mit dem enttäuschenden Ab-Ij - •' ' ' K


