flrdsffaffe.
Holzheim — Luftwaffe Gießen 2.
Die zweite Garnitur der Luftwaffe mutz in Holzheim antreten. Die Platzmannschaft erzielte in den letzten Spielen achtbare Resultate und führt ohne Punktverlust die Tabelle an. Trotz des hohen Sieges der Soldaten über Heuchelheim werden sie den Sieg der Platzmannschaft überlassen müssen.
Heuchelheim — Krofdorf.
Zwei gleichstarke Mannschaften stehen sich hier gegenüber. Beide Vereine stützen sich auf fugendliche Spieler. Infolge des Platzvorteils besitzt Heuchelheim die größeren Siegesaussichten.
HJ.-Spiele im Bann 116.
M tv. Giehen 1. Jgd. — Grüningen Jgd. Grüningen zeigte im ersten Punktsviel, welchen Ehrgeiz es besitzt. Können sie solche Leistung wiederholen, so muß sich der Mtv. schon vorsehen, um keine unliebsame Ueoerraschung zu erleben. Auf eigenem Gelände wird es aber zu einem Siege reichen.
Watzenborn — Mtv. Gießen 2. Igd.
Die Platzmannschaft hat mit den Punktspielen lange ausgesetzt, in Freundschaftsspielen aber gute Ergebnisse erzielt. Wird daher von Anfang die Sache ernst genommen, so werden die Gießener um eine Niederlage nicht herumkommen.
Lich — Holzheim.
Holcheim zeigte in den letzten Spielen, daß es für die Gegner schwer ist, dort zu gewinnen. Pei Lich will es scheinbar noch nicht nach Wunsch gehen. Es bedarf schon großer Anstrenaungen der Gäste, mn ein achtbares Resultat zu erspielen.
Vom Sport am Wochenende.
3m Fußball überstrahlt natürlich das Tschammerpokal-Endspiel zwischen dem Pokalverteidiger Dresdner SC. und Schalke 04, das im Berliner Olympiastadion vor sich gehen wird, alles. Einen klaren Favoriten gibt es in diesem Kampf nicht. Schalke ist rein spielerisch wohl etwas höher einzuschätzen, aber daß der DSE. ein für die Westfalen sehr unbequemer Gegner sein wird, daran zweifelt wohl niemand.
In den süddeutschen Gauen und Bereichen nehmen die Punktekämpfe ihren Fortgang. Angesetzt sind:
Hessen'Nassau: Wetzlar 05 — Eintracht Frankfurt: Kampfsport Wiesbaden — Kickers Offenbach: Hanau 93 — Hanau 1860; Union Niederrad gegen Rb. Rotweiß Frankfurt: VfB. Großauheim gegen SP. 98 Darmstadt: Rb. Wormatia Worms gegen Dunlop Hanau.
K u r h e f s e n : VfL. 1860 Marburg — Rb. Bo- russia Fulda; Kurhessen Kasiel — SC. 03 Kassel; BC. Sport Kassel — Spv. Kassel: SG. Petersberg gegen Hermannia Kassel.
3m Handball
interessiert außer den Meisterschaftskämpfen, das Ländertreffen zwischen Deutschland und Dänemark in Hamburg. Es ist Deutschlands 50. Länderkampf. In Hamburg werden auf deutscher Seite im allgemeinen die gleichen Spieler eingesetzt, die in Budapest dabei waren. Wenn auch Dänemark kein zu unterschätzender Gegner ist, so sollte doch ein deutscher Erfolg nicht zweifelhaft sein.
M- Illis MäHaiis in Gießen zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote unter 3857A an den Gießener Anzeiger erbet.
(M stark, verschied. Farben. l«ooD MMoeiM Gartenbau- Betrieb, Schiffenberger
Weg.
Gemeinsame Bekanntmachung
der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stabt Gießen.
Vekr.: Aufruf des Abschnitts 9 des Futter- mitteljcheins für Pferde.
Der Abschnitt 9 des Futtermittelscheines für Pferde wird hiermit zum 1. November 1941 aufge- rufen. Es kommen 320 kg Pferdemifchfutter je Pferd für die Bedarfsdeckung in den Monaten November und Dezember 1941 zur Verteilung.
Die Futtermitteloerteiler werden hiermit auf- gefordert, innerhalb einer Woche nach Erlaß dieser Bekanntmachung, die bei ihnen einaeganaenen Abschnitte 8 des Futtermittelscheines für Pferde zum Umtausch in Bezugscheine bei dem für sie zustän- diaen Ernährungsamt Abt. B vorzulegen. Gleichzeitig werden die Verteiler darauf hingewiesen, daß als Verfalltag der Bezugscheine der 20. November 1941 festgesetzt ist. 4477D
Gießen den 30. Oktober 1941.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen:
Der Landrat des Landkreises Gießen.
___________________Dr. Lotz.___________________
Bekanntmachung.
Verlosung von Auslosungsrechkev der Ablösungsanleihe.
XII. Ziehung. 23. Oktober 1941.
Auszahlung 2. Januar 1942.
Gezogen wurden:
Gruppe A zu nom. 1000,— R2IL « 2 Stück: Nr. 19, 38.
Gruppe B zu nom. 500,— RM. « 2 Stück: Nr. 43, 46.
Gruppe C zu nom. 200,— RM. - 14 Stück: Nr. 6, 35, 58, 107, 138, 159, 160, 220, 259, 272, 280, 283, 301, 372.
Gruppe D zu nom. 100,— R2H. = 28 Stück: Nr. 27. 33, 41, 76, 120, 158, 160, 188, 225, 287,
** Die Städtische Musik- und Orche- Perschule wird, wie bereits kurz berichtet, am Morgigen Sonntag, 2. November, pünktlich um 11 Uhr in der Aula der Universität eröffnet. Oberbürgermeister Ritter, Prof. Dr. T e m e s v a r y und Bannführer T a e s l e r werden dabei Ansprachen halten. Der Zutritt zu der Feierstunde ist für jeder, mann frei.
*• D i e ersten Kriegsfreiwilligen 1914. Unsere gestrige Notiz unter dieser lieber- Shrist bedarf hinsichtlich der Datsn einer Richtig- ellung. Die kriegsfreiwilligen Studenten, Schüler tmd Handwerker, aus die wir gestern hinwiesen, sind
5 kg 40, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 6 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 6 bis 10, Spinat 10 bis 14, Unterkohlrabi 7, Mischgemüse 8, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, ‘/io 10, Blumenkohl, das Stück 30 bis 60, Salat 10 bis 12, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 6 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Rpf.
Heute Eröffnung der IV. Landespferdeausstellung in Ziehen
Bereits im Laufe des gestrigen Freitag sind die ersten Transporte wertvoller Zuchtpferde in Gießen einaetroffen, u. a. aus Rheinhessen und dem Odenwald. Nur noch wenige Transporte werden am heutigen Samstagvormittag erwartet. Der Waldsportplatz ,',Am Trieb" hat ebenfalls eine besondere Herrichtung für die Vorführungen, insbesondere für das Reit- und Fahrturnier, erfahren, so daß alles bis ins kleinste für die große Veranstaltung vorbereitet ist.
Am heutigen Nachmittag um 14 Uhr beginnt bereits das Richten der Einzelklassen. Begonnen wird mit den Wettbewerben der jungen zwei- und dreijährigen Stuten. Bereits am Samstagnackmit-. tag werden die Entscheidungen aus den Familien- und Hengstklassen fallen.
Der Sonntagvormittaa wird mit einer Hufbeschlagsprämiierung eingeleitet. Anschließend folgt ab 9 Uhr die Fortsetzung des Preisrichtens, das bis gegen 11 Uhr beendet sein soll. Um 11 Uhr findet eine Pferdezüchterversammlung im „Schützenhof", verbunden mit Kritik und Preisverteiluna, statt. Für die schwere Arbeit des Preisrichtens sind fast ausnahmslos Fachkenner herangezogen worden; u. a. haben ihr Erscheinen zugesagt die Verbands- vorsitzenden Bollmann (Sachsen-Anhalt), El- lermeyer (Hannover-Braunschweig), Oekonomie- rat Meyer (Oldenburg), van Lessen (Ostfries- land), Dr. Otto (Thüringen), Nahm (Lothrin- gen), ferner die Landstallmeister B r e s g e s , Dr. D e n ck e r und Grieffenhagen.
Das Hauptinteresse beansprucht naturgemäß das Hauptprogramm am Sonntagnachmittag. Neben den Vorführungen sämtlicher prämiierter Tiere.steht im Mittelpunkt die Preiskrönung -der Siegerpferde durch Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger. Interessanter Pferdesport wird im Rahmen des gleichzeitig ablaufenden Reit- und Fahrturniers geboten. Neben zwei Fahrwettbewerben enthält das Programm drei Jagdspringen. Die Hauptprüfung Ist hier das Hubertusjagdspringen, für das 26 Pferde gemeldet sind; u. a. werden gute Springpferde aus Frankfurt a. M., Fulda und Marburg in die Entscheidung eingreifen.
Der Besuch eines mit so interessantem und viel- fettigem Programm ausgestatteten Nachmittags sei daher allseits empfohlen.
am 31. Oktober 1914 nicht erst in Gießen abgefah. ren, sondern an diesem Tage bereits bei Le Q ue s- n o y ins Gefecht gekommen, das bis zum 2. November andauerte und unserem alten Regiment 116 und damit auch den jungen Kriegsfreiwilligen schwere Verluste brachte. Die Abfahrt und herzliche Verabschiedung jener Kriegsfreiwilligen in Gießen fand bereits am 8, Oktober 1914 statt.
** Die Verlosung von Auslosungsrechten der Ablösungsanleihe betrifft eine Bekanntmachung der Stadtverwaltung in unserem heutigen Anzeigenteil.
Strafkammer Gießen.
Paul K o s a k o w s k i in Lauterback) hatte sich wegen Diebstahls und Einbruchdiebstayls zu verantworten. Er hatte in der Zeit von Ende 1940 bis 22. August 1941 in Lauterbach in sechs Fällen einfache Diebstähle und in vier Fällen Einbrucks- diebstähle begangen, außerdem einen Einbruchs- diebstahl versucht. An Diebesbeute fiel ihm in die Hand: mehrere Stränge Wolle, eine goldene Armbanduhr, die er für 2,50 RM. verkaufte, von einem Fahrrad ein Mantel und ein Schlauch, ein Fahrtenmesser, eine Windjacke, eine Sonnenbrille, eine Taschenlampe, drei Flaschen Wein, drei Stück Seife, ein Paar Turnschuhe, eine Hose, Jodtinktur, Verbandzeug, Keks, Zwieback, Knäckebrot und andere Lebensmittel, eine Zigarettendose, ein Aschenbecher, zwei Schachteln Schuhwichse, Schuhbürsten, mehrere Grammophonplatten und -stifte.
Der Anklagevertreter beantragte eine Gesamtzuchthausstrafe von zwei Jahren. Der Angeklagte wurde wegen schweren Diebstahls hn wiederhol
ten Rückfall In vier Fallen, wegen einfachen Dieb- stahls im wiederholten Rückfall in sechs Fällen, sowie wegen versuchten schweren Diebstahls zu einer Gesamtzuchthaus st rafe von drei I a h r e n-verurteilt. Zwei Monate der Untersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet. Straferschwerend wirkten die erheblichen einschlägi- gen Vorstrafen. Kaum aus der Strafhaft entlassen, wurde der Angeklagte wieder straffällig.
Amtsgericht Gießen.
Die E. M. in Gießen hatte einen Strafbefehl über drei Wochen Gefängnis erhalten, gegen den sie Einspruch einlegte. Sie war beschuldigt, in der Zeit vorn 14. bis 27. März einer Frau, die vorübergehend bei ihr wohnte, 2 Sammeltassen, 6 Dessertteller, 1 Metalloase, 1 Zierkörbchen, 1 Aschenbecher und 1 Nippfigur entwendet zu haben. Die Angeklagte bestritt den Diebstahl. Auf die aufgeführten Sachen außer den Tassen und den Tellern legt die Bestohlene keinen Wert. Sie gab die Möglichkeit zu, dies in irgendeiner Form zum Ausdruck gebracht zu haben. Die Tassen und Teller will die Angeklagte in einer Zeit in hiesigen Geschäften gekauft haben, in der nach Aussage von zwei Zeugen diese Gegenstände nicht mehr hergestellt werden durften und auch nicht mehr vorhanden waren. Mit Rücksicht auf das hartnäckige Leugnen beantragte der Anklagevertreter eine Gefängnisstrafe von drei Wochen. Die Angeklagte wurde zu einer G e • fängnisftrafe von zwei Wochen verurteilt. Das Gericht nahm zu Gunsten der Angeklagten an, daß sie nur die Tassen und Teller entwendet habe.
9J.-fpor<
Fuhball-Meistersckaftsspiele.
Luftwaffe — VfB.-Reichsbahn Watzenborn-Steinberg — 1900 Naunheim — Sportfreunde Wetzlar Burgsolms — Ehringshausen.
Der kommende Sonntag weist ein reichhaltiges Fußballprogramm auf. Sämtliche der acht beteiligten Mannschaften kämpfen um die Punkte, von denen jedes einzelne Treffen seinen besonderen Reiz hat. Ohne Punktoerlust sind noch die Mannschaften von Naunheim, 1900 und Ehringshausen.
Im Spiel Luftwaffe — VfB. - Reichs - bahn steht Letzterer vor einer schwer zu lösenden Aufgabe. Durch den Weggang einiger guter Spieler der Luftwaffe erscheint Die Mannschaft nicht mehr so spielstark wie einst, und erst der vergangene Sonntag bewies, daß die Mannschaft auch verwundbar ist. Auf den Ausgang dieses Kampfes ist man gespannt.
1900 ist bei Watzenborn-Steinbergzu Gast. Selten haben die Blau-Weißen auf Dem Platze an der Neumühle gewinnen können. Durch die Hereinnahme einiger jüngerer Kräfte hat vor allem der Sturm wesentlich an Durchschlagskraft gewonnen. Da beide Mannschaften noch ohne Punktverlust sind, wird es einen harten Kampf geben, bei Dem der Sieger erst mit dem Schlußpfiff feststehen sollte.
Naunheim empfängt Sportfreunde Wetzlar. Durch die beiden letzten Siege, die Naunheim gegen Burgsolms und Luftwaffe erzielte,
ist die Mannschaft stark in den Dordergrmck) getreten, wogegen Sportfreunde Wetzlar bis jetzt noch nicht überzeugen konnte. Naunheim sollte als sicherer Sieger aus diesem Kampfe heroorgehen, wobei nur die Höhe des Ausganges eine Rolle spielen wird.
Burgsolms wird auf eigenem Platz versuchen, die zu Anfang der Meisterschaftsspiele erlittenen Niederlagen gegen Ehringshausen auszugleichen. Leicht wird ihnen allerdings der Sieg nicht gemacht werden.
Watzenborn- Steinberg.
Die 1. Iugend-mannschaft der „Teutonen" wellt zum fälligen Meisterschaftsspiel in Großen-Linden. Es ist fraglich, ob sie dem vorsonntäglichen Erfolg in Lich einen weiteren folgen lassen kann, da Gro- ßen-Linden auf eigenem Platz schwer zu schlagen ist.
Handball in der Sauklaffe.
Cttffroaffenfporfoertin Gießen — Turngemeinde Hanau.
Am Sonntag treffen sich auf dem Umversitäts- sportplatz die Turngemeinde Hanau und der Luftwaffensportverein Gießen zu ihrem Pflichtspiel. Die Hanauer, die schon längere Zeit der Gauklasse an- gehören, werden in dem Neuling, dem LSD. Gießen, auf einen Gegner stoßen, der schon bewiesen hat, daß er sich in der Klasse behaupten kann.
Aufstellung: Tor: Jsensee; Verteidiger: Bracker, Stratmann; Läufer: Rebischke, Lieb, Gerlach; (Stürmer: Kirchner, Müller, Wagler, Schlüter, Kraft.
Gewaltig rind die Aufgaben der Deutschen Reichsbahn gewachsen, weit über die Grenzen des Groß- deutschen Reiches hinaus spannt sich
heute dasVerkehrsnetz. Von der Mei- sterung der gestellten Aufgabe hängt Entscheidendes ab für die kämpfende Truppe und für die Heimat.
Fast 5 mal so groß wie vor dem Kriege ist heute der Arbeitsbereich des deutschen Eisenbahners...
...und trotzdem
Bronchien und Luftröhre
zeigen dürch Hustenreiz, Derschleimung oder Atembeschwerden an, daß ttroae nicht in Ordnung ist. riiströhienkatarrh, hartnäckige Bronchitis, chronisch« Verschleimung, quälender Husten und Asthma werden seit Jahren mit Dr. Loether Tabletten, auch in alten Fällen, erfolgreich bekämpft. Dies bestätigen die vielen vorliegenden geradezu begeisterten Dankschreiben von Verbrauchern. Dr. Bo,eher Tabletten sind ein unschädliches kräuterhaltiges Cpezialmittel. Ent hält I erprobte Wirkstoffe. Etark schleimlösend und auewurffördernd. Beruhigt und kräftigt das angegriffene Lronchienaeweb-. Zahl- reich« schriftliche Anerkennungen von bankbarea Patienten vnd —zufriedenen Ärzten! InApocheken * 1.31 und 3.24.
kann Dein Stückgut schnell genug reisen!
Audi an den Stückgutversand stellen heute die Wehrmacht, die Rüstungsindustrie und die Versorgung der lebenswichtigen Betriebe höchste Anforderungen. Jeder am Stückgutverkehr Beteiligte muß daher alle von der Reichsbahn vorgesehenen Möglichkeiten ausnutzen, um den Stückgutversand zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Beachten Sie deshalb folgendes:
Wenn durch größere Stückgutsendungen eines Verfrachters nach einem Bestimmungsbahnhof ein ganzer Güterwagen ausgenutzt werden kann, so stellt die Güterabfertigung dem Absender einen ganzen Wagen zur ausschließlichen Benutzung. Kostspielige und zeitraubende Umladungen werden dadurch gespart, die Stückgüter werden
geschont Meist kann auch an Verpackung gespart werden.
Im Sammelgutverkehr der Reichsverkehrsgruppe Spedition und Lagerei (RLS) werden Stückgüter verschiedener Verfrachter mit gleichem Bestimmungsort zu wagenfüllenden Sendungen zusammengefaßt, die ohne Umladung zum Zielbahnhof laufen. Beschleunigte Beförderung und Verbilligung für den Verfrachter werden dadurch möglich. Zugleich wird die Gefahr einer Beschädigung verringert
über Maßnahmen zur Erleichterung des Stüdegutverkehrs geben die Güterabfertigungen bereitwilligst Auskunft, über den Sammelgutverkehr außerdem die Sammelgutspediteure.
Auf jeden Wagen kommt es an!
SlLF DER DEUTSCHEN REICHSBAHN UND DU HILFST DIR SELBST!
Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
288, 299, 307, 355, 377, 400, 436, 451, 490, 509, 535, 599, 646, 661, 665, 671, 765, 797.
Gruppe E zu nom. 50,— RM. - 66 Stück:
Nr. 3, 46, 93, 155, 156, 158, 186, 306, 363, 365,
391, 396, 405, 451, 474, 530, 540, 548, 567, 616,
641, 642, 664, 742, 748, 789, 795, 847, 849, 944,
960, 997, 999, 1030, 1035, 1042, 1136, 1171, 1188, 1191, 1209, 1260, 1269, 1280, 1290, 1293, 1303,
1336, 1359, 1360, 1416, 1438, 1483, 1508, 1548,
1577, 1583, 1588, 1593, 1641, 1699, 1704, 1708,
1773, 1848, 1923.
Gruppe F zu nom. 25,— RM. - 97 Stück: Nr. 9, 66, 88, 124, 140, 170, 178, 205, 238, 242, 256, 258, 331, 344, 398, 430, 466, 556, 581, 668, 746, 760, 776, 892, 897, 936, 982, 1035, 1041, 1085, 1144, 1151, 1181, 1241, 1277, 1282, 1297,
1308, 1361, 1384, 1403, 1429, 1443, 1453, 1478,
1490, 1526, 1592, 1619, 1630, 1683, 1698, 1721,
1744, 1816, 1818, 1897, 1919, 1961, 1978, 2018, 2042, 2057, 2073, 2104, 2111, 2153, 2199, 2225, 2257,
2315, 2326, 2364, 2391, 2445, 2464, 2485, 2487,
2507, 2520, 2569, 2626, 2633, 2648, 2654, 2687, 2717, 2753, 2774, 2784, 2788, 2790, 2862, 2882, 2933,
2935 2942.
Gruppe G zu nom. 12,50 RM. = 80 Stuck: Nr. 62, 75, 119, 121, 141, 174, 180, 183, 246, 271, 286, 288, 336, 353, 498. 569, 623, 645, 652, 663, 696, 736, 772, 778, 780, 809, 860, 892, 912, 916, 932, 933, 954, 1032, 1042, 1057, 1111, 1143, 1174? 1192, 1261, 1262, 1275, 1295, 1296, 1345, 1396, 1401, 1426, 1434 1448, 1456, 1535, 1541, 1631, 1632, 1653,
1706, 1746, 1756, 1757, 1795, 1863, 1884, 1898,
1899, 1950, 1960, 1976, 2055, 2091, 2113, 2155,
2222, 2224, 2251, 2330, 2347, 2367, 2389.
Die ausgelosten Stücke werden zum Sechseinhalbfachen ihres Nennbetrages eingelöst Außerdem werden bei der Einlösung Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert des Einlösungsbetrages für die Zeit vom 1. Januar 1926 bis 31. Dezember 1941 vergütet.
Beispiel:
Bei der Einlösung werden gezahlt für je 100 RM. Nennwert der Auslosungsscheine...... 650,— RM.
Dazu 5 vom Hundert Zinsen für
16 Jahre - 80 vom Hundert . 520— RM.
Zusammen 1170,— RM. Die Einlösung erfolgt bei der Stadtkasse Gießen, und zwar vom 2. Januar 1942 ab gegen Rückgabe der gezogenen Auslosungsrechte nebst Schuldverschreibungen der Ablösungsanleihe im gleichen Nennbeträge.
Gleichzeitig wird noch bemerkt, daß von früheren Ziebungen die nachstehenden Stücke bisher nicht ein- gelöst worden sind:
Gruppe C, Nennwert 200,— RM.: Nr. 95.
Gruppe D, Nennwert 100,— RM.: Nr. 294, 342, 420.
Gruppe E, Nennwert 50,— RM.: Nr. 69, 128, 178, 215 216, 425, 653, 677, 692, 704, 750, 995, 1012, 1100, 1333, 1379, 1706, 1788.
Gruppe F, Nennwert 25,— RM.: Nr. 95, 253, 264, 270, 276, 278, 285, 300, 311, 335, 408, 505, 1060, 1181, 1149, 1376, 1594, 1595, 1660, 1760, 1838, 1871, 1997, 2309, 2652, 2888, 2903.
Gruppe O, Nennwert 12,50 RM.: Nr. 42, 151, 152, 165, 181, 203, 216, 220, 223, 228, 375, 793, 1140, 1207, 1532, 1614, 1693, 1719, 1723, 1922, 2122, 2124, 2210, 2261, 2352, 2383, 2384, 2395, 2404.
Gießen, den 25. Oktober 1941. 44886
Der Oberbürgermeister. 9.93.: SltcolauA


