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Onjepr-Llebergang auf Iloßsäcken

Frankreichs Kolonialbesitz

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für die Kilowattstundei) Eine Osram-Krypton-Lampe 40 Watt/220 Volt ist fast viermal so hell wie eine Osram* Lampe 15 Watt/220 Volt. Das ist der Erfolg der Edelgas­füllung. Die Form der Osram- Krypton- Lampen ist be­sonders für Beleuchtungskörper mit flachen Schalen ge­eignet. Achten Sie beim Kauf auf den Namen Osram I

Ilies, ibem i!Re.

lclleutnant Priccolck zu Ehren fand im Haus der leger ein Empfang durch Generalfeldmarschall

I. i [ d) statt.

Deutsche Untörseebootjäger und Vorpostenboote be­impften am 30.9. erfolgreich britische Bomben- ligzeuge. lieber dem Seegebiet des Kanals schossen utfdje Unterseebootjäger und Vorpostenboote drei iitische Bombenflugzeuge^ ab.

deutsche Fernkampfbatterien beschossen in der lhcht zum 1.10. einen britischen Geleitzug vor

Der. Der Geleitzug drehte sofort unter dem Schutz britischen Küste ab.

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IOOOO. In ihnen werden jetzt täglich schätzungs­weise über fünf Millionen Gefolgsleute verpflegt. Dazu kommt noch eine große Zahl von Lager- küchen, die während des Krieges ebenfalls stark zugenommen haben. Viele Betriebe erhalten ihr warmes Mittagessen auf dem Wege der Fernver­pflegung.

Kündigung durch einberufene Gefolgschastsmitglieder.

Den zum Wehrdienst einberufenen Gefolgschafts­mitgliedern steht grundsätzlich chr alter Arbeitsplatz nach Beendigung des Wehrdienstes wieder zu. Sie

schaftsmitglieder regelmäßig eine getrennte Haus­haltsführung auf sich genommen haben. Er denke hierbei z. B. an die Land- und Forstwirtschaft.

Fünf Millionen

in der Gemeinschaftsverpflegung

Schon vor dem Kriege hatte die Gemeinschafts­verpflegung in Werks kantin en, Lagerküchen usw. einen großen Aufschwung genommen. Etwa 6500 Werksküchen waren bei Kriegsausbruch vorhanden. Die Kriegsverhältnisse haben der Werks­verpflegung einen weiteren starken Auftrieb gege­ben Heute beträgt die Zahl der Werksküchen rund

Dunkelheit draußen * da soll es daheim schön hell sein! Die neuen Osram-Krypton-Lampen zu 25, 40 und 60 Watt zeigen den Weg zu richtiger Ausnutzung der verfügbaren Elektrizitätsmengc; sie geben silberweißes Licht, sind dabei aber äußerst sparsam im Gebrauch. (Der Arbeits­preis beträgt ohnehin meist nur noch 8 Rpf. und weniger

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Aus Reykjavik meldet United Preß, kmmandeur der D8A.-Besatzungsstreitkräf^ m iland, Generalmajor Bonesteel, bekanntgab,* daß

Verstärkung der bereits in "Island anwesenden ^gehörigen des LI§^..-Marinekorps reguläre ppen eingetroffen seien, deren Stärke nicht an-

Rachdem die Artillerie den Uebergang über den Dnjepr vorbereitet hatte, setzten die Pioniere in Floß- säcken über, um die am anderen Ufer befindlichen Truppen mit weiterer Munition zu versorgen. (PK.-Hähle-Scherl-M.)

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Hauptfchrfftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de4 hauptichnfkleit-rs: Ernst Blumlchein. verantwortlich für Politik und Äiloer: Tr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumschein: für Da6 Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot: rür Stadt Gießen. Provinz, Wirt- chast u. Sport: Ernst Blumjchein.

Druck und Verlag: Brühlsche Untveriität-druckerei R. Lange K.G. Lerlagsleiter: Dr.-Hna. Erich Hamann Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pi.Nr.S.

(ruppenlei.ter des Berliner Fascio, General R u g - t ri, General der Flieger v. Witzendorf und meralleutnant v. Seidel begrüßt wurde. Gene­

se davon berichten, daß überall die Straßen und [äufer zu Ehren des Staatschefs festlich geschmückt aren. In den Rathäusern fanden Empfänge der ivilgouverneure und Bürgermeister statt, an denen ile führenden Persönlichkeiten der Behörden, der artet und der Wehrmacht teilnahmen. In einigen jtädten wurden auch Truppenparaden veranstaltet, h verschiedenen Orten, so in Valencia und El Fer- fcl bei Caudillo, der Vaterstadt Francos, stifteten Mtz I 02 Provinzverwaltungen namhafte Summen zur ,.[ Unterstützung der Armen. Der Geburtsort Francos,

Bei der Betrachtung des französischen Kolonial­besitzes muß man davon ausgshen, daß der fran­zösische Staat nach Großbritannien bei Kriegs­ausbruch hinsichtlich auswärtiger Besitzungen an zweiter Stelle stand. Faßt man alles unter dem Begriff Frankreich zusammen, so ergibt sich eine Fläche von rund 12 366 800 qkm und 106 500 000 Einwohnern, von denen nur 551000 qkm auf Das eigentliche Mutterland entfielen, das von 40 228 000 Einwohnern besiedelt wurde.

In Afrika ist Algerien das dem Mutterland nächstgelegene Gebiet. Es umfaßt die sogenannren Nordgebiete, d. h. die Departements Algier, Con- stantine und das vielgenannte Dran sowie die Süd- gebiete, die Territorien Ain Sefra, Ghardaja, Tug­gurt und die Oasen der Sahara, jerter Wüste, die allein 1 066 500 qkm Fläche aufweist. Die wichtigsten Städte in Algerien sind Algier mit 257 000 Ein­wohnern, Oran (163 700 E.), Constantine (105 000 E.) und Bone (69 000 E.), ein Hafen, der bei Aus­bruch des Weltkrieges durch unsere Mittelmeer­divisionSoeben" undBreslau" unter Feuer genommen rdorden war. Neben Algerien webt über den Schutzstaaten Tunis und Marokko die französische Flagge. Von ersterem ist Tunis die Hauptstadt (202 500 E.), während das vielgenannte Sfax (40 000 E.) und Bizerta (23 000 E.) die Haupthäfen sind. Marokko hat zwei Hauptstädte, und zwar Fes (112 400 E.) als Resident des Sul­tans und den Hafen Rabat (55 300 E) als Sitz der französischen Verwaltungsbehörden. Mehr Ein­wohner haben Marrakesch oder Marokko mit 195 000 und Casablanca mit 163 000 Einwohnern; aus der Zeit der politischen Hochspannung vor dem Weltkrieg soll der kleine Hafen Agadir nicht uner­wähnt bleiben. Wirtschaftlich sind die vorstehend bezeichneten Gebiete die ertragreichsten. Algerien führte vor dem Kriege allein rund 10 Millionen dz Weizen und nahezu ebensoviel Gerste aus, hinzu kamen 22 Millionen hl Wein und eine Million t Eisenerz. Für Tunis und Marokko liegen entspre­chende Zahlen vor, wobei für Marokko rund 2,5 Millionen dz Mais hinzukommen und je über 1 Millionen t Phosphate, um nur die wichtigsten Produkte zu nennen.

In Westafrika hat Frankreich eine Reihe von Besitzungen verschiedner Größenordnung, von lenen mir Senegal mit der Hauptstadt St.Louis (29 800 E.), Franz. Sudan (Kuluba), die Elfenbein­küste (Bingerville), Franz. Guinea (Konakry), Da- homey (Porto Novo), die Nigerkolonie (Niamey) und Mauretanien nennen wollen. Da die eigentliche Verwaltung von Dakar ausgeübt wird, einer im Vorjahre von England vergeblich angegriffenen, 73 000 Bewohner zählenden Hafenstadt, sind'die anderen Plätze naturgemäß von untergeordneter Bedeutung. Aehnlich liegen die Dinge im soge­nannten Aequatorialafrika, wo die ein­zelnen Distrikte Gabun (Libreville), Mittelkongo (Brazzaville), Ubangi-Tschari (Sangt) und Tschad (Fort Lamy) mit ihren (in Klammern genannten) Hauptorten erwähnenswert sind. Die Gesamtver­waltung wird von Brazzaville ausgeübt.

In Ostafrika ist die 616 400 qkm große Insel Madagaskar mit ihren rund 4 Millionen Ein­wohnern die wichtigste Besitzung der Franzosen. Daneben verschwinden Reunion und die 22 000 qkm große S 0 m a l i k ü st e mit dem Hafen Dji­bouti (11300 E), die dem italienischen Abessinien vorgelagert ist. Die Hauptstadt Madagaskars ist Tananarivo, die über 100 000 Bewohner zählt, außer ihr gibt es einige Häfen, als größten Tama- tcwe (23 000 E). Hauptausfuhrprodukte sind hier Reis und Zuckerrohr, wobei von ersterem etwa

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11 Ferrol del Caudillo, sandte an den Staatschef in Huldigungstelegramm, in dem die Stadt mit kcolz der Ehre gedenkt, Vaterstadt des Staatsober- hmptes zu fein.

Kleine politische Nachrichten

Im Auftrag von Reichsminister Dr. Goebbels knpfing Staatssekretär Gutterer in Gegenwart des Generalsekretärs der Reichskulturkammer, Ministe-

yeben werde. *

Nach einer Veröffentlichung des amerikanischen öhatzamtes nahmen die Bundesschulden der USA. ^her monatlich um rund eine Milliarde zu. Am

Sevtember betrug die Bundesverschuldung rund 12 Milliarden Dollar.

Ans dem Reich.

Oie Trennungszulagen.

-Der Reichsarbeitsminister weist daraus hin, daß !ht beabsichtigt ist, Trennungszulagen auch in den Men einzuführen, wo es schon vor Kriegsbeginn ieufsüblich war, daß die Arbeit häufig in einem äderen Ort als im Wohnort aufgenommen wurde. ;! würde feinen Absichten widersprechen, wenn ^nnungszulagen in Wirtschaftszweigen cingeföbrt ' rben, in denen schon vor dem Kriege Gesolg-

©erTag des Caudillo".

Madrid, 2. Okt. (Europapreß.) DerT a g les Caudillo" ist am 1. Oktober in Spanien fd)t nur in der Hauptstadt, sondern auch in der Harnten Provinz festlich begangen worden. Aus ilen Teilen des Landes laufen Meldungen ein,

iinftler, die sich zur Zeit auf einer linden. An dem Empfang nahmen auch namhafte rutsche Künstler teil.

7 Millionen dz geerntet werden, an Zuckerrohr rund 2,5 Millionen dz. Insgesamt umfaßt der fran­zösische Kolonialbesitz in Afrika 10,7 Millionen qkm, die von über 39 Millionen Menschen vorwiegend natürlich Schwarzen bevölkert werden.

In Asien beläuft sich der französische Besitz auf 941772 qkm mit 24 400 000 Einwohnern. Räumlich am kleinsten ist Französisch-In­dien, Das nur 513 qkm aufweist, wo aber die Orte Pondichsry (46 500 E.) und Chandernagor (28 000 E.) auf geführt werden müssen. Auch Kwan- tschou-Wana mit Fort Bayard (6500 E.) ist nur ein im Fernen Osten gelegenes kleines Pacht­gebiet. Am wichtigsten ist I n d 0 ch i n a mit den Einzelländern Cochinchina, "Kambodscha, Annam und Lang-Bian, Tongking und Laos, die teilweise selbständige Reiche sind, aber der französischen Schutzherrschaft unterstehen. Sie sind während der letzten Monate im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Thailand (Siam) genannt worden, der durch japanische Vermittlung glücklich beendet wurde. Don Städten und Häfen wollen wir Hanoi und Saigon als die wesentlichsten benennen. In diesen Gebieten steht Reis als Hauvtexportartikel allem voran (1934: 70 Millionen az), ferner Mais (5 Millionen dz), Kautschuk, Tee und an Bodenschätzen die Gewinnung von Steinkohle (1,5 Millionen t pro Jahr). Auch die Zucht und die Ausfuhr von Rindvieh ist beträchtlich.

Am meisten genannt werden in diesen Tagen die in Doroerasien oder im sogenannten Mittleren Orient gelegenen Staaten und Gouvernements Li­banon, Syrien, Latakie und Drusien, die unter dem Begriff Syrien allgemein bekanntgeworden sind. Rund 200 000 qkm Fläche und 2,5 Millionen Ein­wohner seien genannt, vorwiegend Araber, Türken, Turkmenen, Kurden, Tscherkessen, Armenier, Per­ser und Juden. Hauptstadt des Mandats ist Beirut (162 000 E.), größer sind Aleppo (249 000 E.) und Damaskus (229 000 E.). Die wichtige Erdölleitung aus dem Irak endet bei Tripoli (37 000 E.).

Im Bereich des amerikanischen Kontinents liegen die wichtigen Inseln Saint-Pierre und Miquelon mit dem Hasen St. Pierre (3400 E.), Guadeloupe mit Nebeninseln und dem Hafen Basse-Terre (9000 E.) als Sitz der Verwaltung so­wie Martinique mit Fort de Frgnce (43 000 E.), sowie auf dem südamerikanischen Festland die Besitzung Guayana, die hauptsächlich als Ver­schiffungsort für Verbrecher gilt. Der Name Ca- penne (11 000 E.) ist für jeden Franzosen ein be­stimmter Begriff! Insgesamt weist der französische Besitz in Westindien und auf dem Festland etwa 93 000 qkm auf mit einer halben Million Einwoh­ner, die nur auf Saint Pierre überwiegend aus Franzosen besteht, sonst aus Mischlingen, Schwar­zen und Kreolen.

Der Stille Ozean, um unsere Betrachtung zu beenden, umschließt die Neuen Hebriden mit Porta Vila auf der Insel Vate und 1200 Ein­wohnern, sowie Neukaledonien mit Depen- denzen (Hafen und Sitz der Verwaltung: Noumea mit 10 000 E0 und die kleineren Niederlassungen, also u. a. die G e s e l l s ch a'f t s i n s e l n, die Mar- auefainfeln und andere. Sitz der Verwaltung ist Papetee auf der Insel Tahiti mit 7000 Einwoh­nern, die zur Gruppe der Gefellfchaftsinseln gehört. Alle die genannten Gebiete, über denen die Triko­lore weht, sind nunmehr von dem Staatschef Mar­schall Pstain aufgerufen, sich gegen die Uebergriffe britischer Willkür zu verteidigen, um nach dem Kriege ihren Beitrag zum Neuaufbau Frankreichs und Europas leisten zu können. J.

Aus dem Dunkel ins Osram-Licht/

Neu! Osram-Krypton-Lampen zu 25, 40 und 60 Watt!

Aus aller Welt.

Goethe-Medaille für Professor Payr.

Der Führer hat dem Ordentlichen Professor em. Geheimen Medizinalrat Dr. med. Erwin Payr in Leipzig aus Anlaß seines 30iährigen Dienstjubi­läums als Ordentlicher Professor in Anerkennung feiner Verdienste um die medizinische Wissenschaft insbesondere guf dem Gebiete der Chirurgie, die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ver­liehen.

Die Goethe-Medaille für Professor Dr. Wiedenfeld.

Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Geheimen Legationsrat und Geheimen Regierungs­rat Dr. Kurt Wiedenfeld in Berlin-Grunewald aus Anlaß der Vollendung feines 70. Lebensjahres in Würdigung feiner Verdienste um die Dolkswirt- fchaftslehre die Goethe-Medaille für Kunst und Wis­senschaft verliehen.

Fleischmarkenfchieber hingerichtet.

Am Dienstag, 30. September, Ist der dm 17. De­zember 1896 in Oberwölz, Kreis Murau (Steier­mark) geborene Heinrich Götzelmann hingerichtet worden, den das Sondergericht in Wien als Volksschädling zum Tode verurteilt hattet Götzel­mann hatte als Angestellter des Haupternährungs­amtes der Stadt Wien fortlaufend Fleischmarken im Gesamtwerte von rund 21000 kg Fleisch und Fettmarken im Gesamtwerte von 600 kg Fett unter­schlagen und zu hohen Preisen verkauft.

Zuchthaus für Rentenbetrug.

Mit einem recht ungewöhnlichen Fall von Renten­betrug hatte sich die Gleiwitzer Strafkammer zu be­fassen. Im Jahre 1930 erlitt der jetzt 34jährige Wllh. S w i e n t y aus Stroppendorf einen Betriebsunfall, und nach einer Quetschung blieben trotz wiederholter ärztlicher Behandlung der rechte Arm, die Hand und die Finger stark angeschwollen. Auch schien die Be­weglichkeit der Finger gestört. Wie eine jetzt vor­genommene Untersuchung ergab, hatte S. zehn Jahre hindurch den Arm durch betrügerische Kunst­griffe in krankhaftem Zustand erhalten und dadurch zu Unrecht 10 300 RM. Rente bezogen. Das Urteil lautete auf drei Jahre Zuchthaus.

Schweres Eisenbahnunglück In Japan.

Auf Kyuschiu ereignete sich am Mittwochmorgen ein schweres Eisenbahnunglück. Auf der Strecke Ku­mamotoOita entgleiste beim lieberqueren einer Brücke ein Personenzug. Das Unglück ist offenbar darauf zurückzuführen, daß ein schwerer Sturm und Regenschauer die Grundfesten der Brücke be­schädigt " hatten. Zwei vollbesetzte Personenwagen stürzten in den hochgeh enden Fluß und blieben un­ter der Wasseroberfläche liegen. Die Bergungsarbei­ten gestalteten sich in dem reißenden Fluß äußerst schwierig.

Nach dem Eisenbahnunglück auf Kyuschiu hat sich auf Schikoku ein weiteres Unglück unter fast glei­chen Umständen zugetragen. Wie im ersten Fall stürzte auch hier ein Zug ein kombinierter Per­sonen- und Güterzug von einer Brücke in einen Fluß. Das Unglück ist ebenfalls auf einen von star­ken Regenfällen begleiteten Taifun, der feit 'Mitt­wochmorgen die südlichen Gebiete Japans Heimsucht, zurückzuführen. Der Sturm hatte die Drücke weg­gespült.

Die Arbeiten zur Bergung der Vermißten bei dem Eisenbahnunglück auf Kyuschiu werden tatkräf­tig fortgesetzt. Man hat bis jetzt 50 Tote und 100 Verletzte bergen können, doch dürfte sich die Zahl' der Opfer noch wesentlich erhöhen.

OSRAM-KRYPTON-LAMPEN INNEhlMAHlEÄf (ilberbell io kleiner, gefälliger Bor art

können zwnr auch während der Dauer des Wehr­dienstes ihr Beschäftigungsverhältnis kündigen, aber nur mit Zustimmung des Arbeitsamtes, das in elfter Linie staatspolitische Gesichtspunkte, daneben aber auch soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Wenn ein Gefolgschaftsmitglied, dem der Unternehmer während seiner Einberufung den Arbeitsverdienst ganz ober zum Teil weitergezahlt oder Zuschuß zum Familienunterhalt gewährt hat, o-hne zwinge-n- den Grund seinen Arbeitsplatz wechseln will, so wird dies nicht als sozial gerechtfertigt anzusehen sein.

Tieue (Seminare färÄinbergärfnerinnen

Um dem wachsenden Bedarf an Kindergärtne­rinnen und Kinderpflegerinnen nachzukommen, wer­den neue Seminare erstellt. Die NSV. besitzt fünf Iugendleiterinnen-Seminare, 27 Kindergärtnerin- nen-Seminare und 16 Kinderpflegerinnen-Schulen. Außerdem werden Sonderlehrgänge für bewährte Helferinnen der Kindergartenarbeit, ferner für Abitu­rientinnen und Mädel aus den Umsiedlungslagern durchgeführt, die vor der Berufswahl stehen und durch die HI. bei Eignung und Neigung den so­zialen Berufen zugeleitet werden.

Kurzschrrst-

unb Maschinenschreibunieri-icht.

Der Reichserziehungsminister hat erklärt, es müsse dahin gestrebt werden, daß auch der Unter­richt im Maschinenschreiben künftig nur noch von Lehrkräften erteilt wird, die die Ma- schinenschreiblehrerprüfung oder die Prüfung an den Instituten für Bürowirtschaftslehre der Han­dels- und Wirtschaftshochschulen abgelegt haben. Dies gilt nicht nur für die Lehrer an öffentlichen und privaten Schulen sowie für die Privattehrer, sondern auch für Die sog. Unterrichts- und Uebungs- leiter. Grundsätzlich muß gefordert werden, daß jeder Lehrer, der Unterricht in Kurzschrift und Maschinenschreiben erteilt oder Uebungsabende leitet ober sich als verantwortlicher Prüfer bei Lei­stungsschreiben betätigt, den Nachweis seiner Be­fähigung durch Prüfungen zu erbringen hat.

Richt entschieden. Bald Liegt Stalin vorne, bald Rhurchill, bald wie mitunter neuerdings Roosevelt. Die wirklichen Entscheidungen des Krie­gs liegen aber auf einem anderen Gebiet, und dort feftimmt die deutsche Wehrmacht, wo und wie sie jillt. Sie verweist auch die britischen Zweijahres- jilanzen des Krieges in das Reich der Romantik. Segen diese Bilanzromantik setzt sie die Realität hier Siege!

Englands-Non-stop-Flüge.

Stockholm, 2. Okt. (DNB. Funkspruch.)Die iAF. schreckt vor keinem Opfer zurück, um unseren uvjetischen Verbündeten beizustehen", erklärte der iglische Luftfahrtminister Sinclair am Mitt­woch in einer Rede in Middlesborough.Der kampf ist hart, denn die Deutschen haben ihre besten xiaschinen und besten Piloten eingesetzt, um uns zu l-kämpfen", sagte er weiter. Damit gab Sinclair 1, daß die Entlastungsoffensive der ritischen Luftwaffe für die bedrängten Bolschewisten zu den s ch w e r st e n V e r l u st e n ;führt hat, die man nur üm des Prestiges willen mb um den heißersehnten letzten Festlands- legen nicht z u vergrämen aüf sich nimmt. !er Luftfahrtminister vermied es geflissentlich, über le beträchtlichen Einbußen der Engländer an Born- tmflugzeugen irgendwelche Angaben zu machen, kroßmäulig sprach er über die gegenwärtigen nglischen Lustanariffe auf deutsche 0 h n b e 3 i r f e, dieden Kampfwillen des deut- tien Volkes zerbrechen" sollen (!!), damit bann bie dtische Armeeden Krieg in das feindliche Gebiet .neinträgt, wenn die Stunde gekommen ist." Für I ie nahe Gegenwart aber hatte Sinclair nur die Merheißung neuer deutscher Angriffe, die I ebenso hart oder noch schlimmer fein können als im «ergangenen Jahr".

Nach einer Verordnung des belgischen Innen- nisteriums wird letzt auch der freiwillige weib- )e Arbeitsdienst in Belgien eingerichtet. Die Er- ichung der weiblichen Jugend wird nach n Erfahrungen vorgenommen werden, breite in Deutschland gemacht hat.

Huf dem Flugplatz Tempelhof traf am Mittwoch dik italienische Staatssekretär für Luftfahrt, Oene- 11t bet Inlleutnant Pricc 0 1 0 , ein, wo er vom italieni- hni et ßen Botschafter, Dino A1 fieri,^dem La^ndes-