n Mannes hinzu, die fein unveräußer- im geworden ist und ihren Ausdruck lpaffungsfähigkcit an und feine Ge- feder Lage findet.
In deutschen Gastriegen hat der 20jährige Hahn wiederholt geturnt, und bei den Deutschen Gerät- Meisterschaften 1941 in Karlsruhe wurde er unter den 100 Bewerbern mit 181,7 Punkten 17. Sieger.
Die Verlierer der Spiele scheiden aus dem ferneren Pokalwettbewerb nicht aus, da entgegen den früheren Jahren statt zwei Vereine drei Vereine die Hauptrunde mit den Kreisklassen bestreiten. Da
dürfte.
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1900 — Bissenberg.
„Unsere Gegner
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werden sehen
solms.
VfB.R. in Marburg.
Aus den Gen'chtssäleu
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kom-
SS
für die Gießener Vereine und auch für Steinberg noch Möglichkeiten zur Erringung der Meisterschaft, wenn auch vielleicht nur theoretischer Art bestehen, werden die Derbandfpiele des Sonntags einen weiteren Schritt für die Entscheidung bedeuten. W.-Stein- berg und auch 1900 sollten vor Aufgaben stehen, die gelost werden können. Lediglich die Höhe des Sieges ist für die Platzbesitzer fraglich. Einen schweren Gang haben die Reichsbahner nach Marburg, da der Gastgeber auf eigenem Gelände schwer zu schlagen fein
dürften bald zum Eigentum des deutschen Volkes werden.
Es versteht sich von selbst, daß das Oberkommando diesen ersten Großfilm des Heeres, wenn er jetzt der Oeffentlichkeit übergeben wird, mit besonderen Gedanken und Wünschen geleitet. In ihrem Mittelpunkt steht eines: Heer und Volk sind eine unzertrennliche Einheit. Es
Auf der Landstraße tot aufgefunden.
* Nidda, 28. Febr. Am heutigen Freitag vvr- mittag wurde auf der Landstraße Wallernyausen —Nidda, etwa auf der Höhe des Straßenzuges, ein 50 Jahre alter Mann namens Sann, der aus Oberhessen stammt und zuletzt in Frankfurt am Main wohnte, tot aufgefunben. Die Leiche wies verschiedene Verletzungen auf. Die Ermittlungen über die Todesursache sind zur Zeit noch im Gange.
Die Blau-Weißen empfangen am Sonntag Bissenberg zum Rückspiel, das, nach den seither gezeigten Leistungen beider Mannschaften, mit einem Erfolg für die Platzbesitzer enden sollte, d. h. wenn 1900 mit demselben Eifer und dem gleichen Willen bei der Sache ist, wie am vergangenen Sonntag in Burg-
ist der Führer und feine Sache, für die wir alle kämpfen. Eines ist gewiß, mit diesem Heer, dieser Führung, diesen Soldaten müssen ~:~ siegen!
Der Dritte in der Mittelrhein-Mannschast ist Eberhard Frenger aus Köln-Mühlheim, mit 19 Jahren noch eine ganz junge Kraft. Er gilt als ausgezeichneter Barrenturner und fesselt die Zuschauer auch durch eine herrlich? Bodenübnng. Die drei weiteren Mitglieder der Mannschaft, Hugo K a b z a (Troisdorf), Erwin Holzkämper und Fritz Metternich (beide Neuwied) gehören schon feit Jahren der mittelrheinischen Bereichsklasse an; sie gehen mit reichen Erfahrungen in den Kampf. Der Ersatzmann, Stefan Linzenich (Aachen), ist ein guter Durchschnittsturner.
In der mittylrheinischen Mannschaft überwiegt das jugendliche Element. Das Durchschnittsalter der Turner beträgt nur 23 Jahre, während es bei den übrigen Mannschaften wesentlich höher liegt.
Nachdem wir in mehreren Betrachtungen die Zusammensetzung der in Gießen kämpfenden vier Bereichsmannschaften kurz gewürdigt haben, unterliegt es keinem Zweifel mehr, daß am 9. März eine befte Auslese deutscher Meisterturner am Start fein wird, wie wir sie zuvor noch nie bei uns haben turnen sehen. Ueberall in Turn- und Sportkreisen sieht man denn auch dem Großkampftag in freudiger Erwartung entgegen.
©sr Kußballsonntag.
Tschammerpokalspiele.
Wetzlar 05 — Naunheim Steindorf — Luftwaffe.
Verbandspiele.
1900 — Bissenberg VfL. Marburg — DfB.-N. W.-Steinberg — Burgsolms.
Rheinlands beste Turner in Gießen.
Die Vorbereitungen für den Gießener Vorrundekampf um die 2. Deutsche Kriegsmeisterschaft im Bereichsmannschaftskampf der Turner, zu dem bekanntlich die NSRL.-Bereiche Mitte, Südwest, Mittelrhein und Hessen am 9. März in der Volkshalle antreten werden, sind in vollem Gang. Die Gießener Bezirksführung des NSRL., mit Kamerad Hans Stein an der Spitze, ist emsig an der Arbeit, um die einmalige großturnerische Veranstaltung nicht nur für den NS.-Reichsbund für Leibesübungen, sondern auch für Gießen zu einem eindrucksvollen Erfolg zu gestalten. Der Kartenvorverkauf hat, wie stellvertretender Bezirksführer Stein mitteilt, bereits lebhaft eingesetzt. Ueberall in Oder- Hessen und in den angrenzenden preußischen Landesteilen besteht starkes Interesse für das große Gießener Treffen deutscher Meisterturner.
Die Mannschaft vom Mittelrhein.
Auf die Mannschaften, die die Bereiche Mitte, Südwest und Hessen in den Kampf schicken werden, haben wir schon hingewiesen. Nun hat auch der Bereich Mittelrhein seine Mannschaft für den Vorrundekampf in Gießen gemeldet. An der Spitze steht Jakob Kiefer aus Bad Kreuznach, der kürzlich bei den Reichswettkämpfen der besten deutschen Nachwuchsturner (Jahrgänge 1918/22) in Kas- fei erster Sieger wurde und kurz darauf bei den Deutschen Gerätmeisterschaften in Karlsruhe sich im Wettbewerb mit der alten Mannschaft der deutschen Spitzenklasse den 15. Platz erkämpfte. Am 30. März wird der begabte jugendliche Turner, der bereits in die deutsche Nationalmannschaft eingereicht wurde, in der deutschen Mannschaft stehen, die den Länderkampf gegen Ungarn in Stuttgart bestreitet. Auf gleicher Leistungshöhe wie Kiefer steht Kurt Hahn aus Köln, der sich während des Krieges in Kiel der Schulung der besten Marine- folbaten des Reiches unterzog. In dem Wehrmachtskampf Kriegsmarine gegen Luftwaffe in Breslau war er Zweitbester Einzelturner feiner Wnnnfrhnff
Amtsgericht Gießen.
Der K. Sch. in B., der H. K. und her H. R. in L. wollten sich gehörig mit Dörrfleisch und Wurst versorgen. Zu diesem Zweck hatten R. und K. am 3 Dezember 1940 drei Seiten Dörrfleisch, sechs kleine Preßköpfe und sieben kleine Leberwürste, R. und Sch. drei Seiten Dörrfleisch und zwei große Preßköpfe ihrem Arbeitgeber in L. entwendet und sich angeeignet. Das Verfahren gegen Sch. mußte abgetrennt werden, da dieser zur Zeit nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Die Angeklagten K. und R. waren geständig. Der Anklagevertreter beantragte gegen K. sechs Monate Gefängnis, gegen R. eine Gesamtstrafe von einem Jahr Gefängnis. Die Angeklagten wurden oerureilt: K. wegen Beihilfe zum Diebstahl zu einer Gefäng- nisftrafe von zwei Monaten, R. wegen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Gesamtge - fängnisftrafe von fünf Monaten. Straferschwerend wirkte der grobe Vertrauensbruch als. langjährige Angestellte der bestohlenell Firma, bei R. auch der Umstand, daß er in dem Betrieb eine besondere Vertrauensstellung innehatte. Straf- meldernd wirkte der Umstand, daß die Angeklagten nicht oder nicht einschlägig vorbestraft sind.
Strafkammer Gießen.
Die W. E. in Wetzlar hatte am 17. Dezember 1940 vor dem Amtsgericht Gießen einen Eid wissentlich falsch geleistet. Die Angeklagte war in vollem Umfange geständig. Der Anklagevertreter beantragte mit Rücksicht darauf, daß sich die Angeklagte durch Angabe der Wahrheit strafbar gemacht hätte, gemäß 8 157 StrGB. eine Gefängnisstrafe von vier Monaten und zwei Wochen und An- rechnung der Untersuchungshaft. Das Gericht folgte den Ausführungen des Anklagevertreters und verurteilte die Angeklagte antragsgemäß. Ihre feit» fjenae • Hnbestraftheit wirkte strafmildernd.
Der O. K. aus Bleichenbach hatte sich wegen Untreue und Urkundensälschung zu verantworten. Der Angeklagte hatte von dem Zeugen I. feit dem 14. März 1939 monatlich 10 RM. mit dem Auftrag erhalten, diese an die Beamtenhank in Darmstadt zugunsten des Zeugen einzuzahlen. Einen am 9. Mai 1939 zu diesem Zwecke übergebenen Betrag
Keine Störung der Jagdreviere bei Geländespielen.
Um eine Schädigung des Waldes und eine Störung von Jagdrevieren zu vermeiden und damit auch eine ^Beeinträchtigung des für die Volksernährung wichtigen Wilobestandes zu verhindern, haben der Reichsjägermeister und der Reichsjugendführer Anordnungen getroffen. Danach sino vor Beginn größerer Geländespiele die Forstbehörden oder Jagdberechtigten rechtzeitig zu unterrichten. Wünschen der verantwortlichen Stellen für Jagd und Forst ist Rechnung zu tragen, ohne daß anderseits die freie Bewegungsmöglichkeit der HI. im Walde unnötig eingeschränkt wird.
Die Beleuchtung an Fahrrädern.
Der Reichsverkehrsminister hat eine Klarstellung der Vorschriften über die Beleuchtung an Fahrrädern veröffentlicht. Nach den bestehenden Bestimmungen müssen Fahrräder u. a. auch mit einer Lampe ausgerüstet sein. Jeder Fahrradbesitzer muß also auch eine Lampe zu seinem Fahrrad haben. I Er braucht aber diese Lampe während der Hellen Tageszeit nicht am Fahrrad zu befestigen, braucht sie also nicht bei jeder Rad fahrt bei sich zu haben. Vielmehr müssen Fahrräder nur bei Dunkelheit oder st arkem Nebel mit den vorgeschriebenen Lampen auch tatsächlich versehen sein.
Wie oft konnte man es während der Ausbildung erleben, daß aus der Truppe heraus Vorschläge gemacht wurden, um die Abwehr oder den Angriff wirksamer zu gestalten, Vorschläge, deren Richtigkeit der Mann selbst während der Kämpfe des letzten Jahres in irgendeiner Lage erlebt hatte. Und immer spürt man aus diesen Anregungen die innere Anteilnahme unserer Soldaten an dem Geschehen des Krieges. Ja, man hatte den Eindruck, daß sie, die vor Beginn des Kampfes vielleicht Arbeiter in einer Fabrik, Kaufleute ober Studenten waren, die nur ihr Arbeitsgebiet kannten und durch eigene geistige Mitarbeit erhöhte Leistung erzielen wollten, sich nun auch wieder in einem neuen Beruf, dem des Soldaten, zu Hause fühlten, Facharbeiter des Krieges geworden waren, denkende soldatische Kämpfer für Deutschland.
Es ist richtig, daß der Krieg und die harte Wirklichkeit des Kampfes mit aller grauen Theorie bricht und bisweilen in wenigen Stunden all das über den Haufen wirft und vergessen läßt, was jahrzehntelang als unumstößliches Gesetz gegolten hat. Und doch, wie oft hat man es erlebt, daß mitten im Durcheinander des Kampfes die oft geschmähte Vorschrift vor dem geistigen Auge stand und den Ausweg zeigte in schwieriger Lage. Gewiß ein Erfolg der Vorschrift — mehr aber noch ein Erfolg
Als die Marburger in die Bezirksklasse Gießen- Wetzlar ausgenommen wukden, erwartete man auf Grund der in den Gesellschaftsspielen gezeigten Leistungen von ihnen, daß sie einen ernsten Bewerber um die Meisterschaft darstellen würden. Abgesehen von dem Spiel der 1900er in Marburg, in dem die Marburger eine große Leistung zeigten, sind sie den Beweis ihres Könnens bis jetzt schuldig geblieben. Sogar leichte Spiele wurden verloren. Wi§ man aus Marburg hört, soll der nächste Sonntag die große Wandlung bringen, da man die komplette Mannschaft zur Stelle haben will. Da einzelne Spieler noch keine Mannschaft bilden, so wird das Spiel erst darüher entscheiden, ob eine Mannschaftsleistung zustandekommt. Die VfBer Haden daher auch keinen Grund, das Spiel schon jetzt als verloren zu betrachten. Sie können sich auf eine eingespielte Mannschaft stützen, deren solides Können und Kampfwille auch die Marburger bezwingen kann, im Falle eines Spielverlustes können die VfBer ihrs Hofftmngen auf die Erringung der Meisterschaft aufgeben. Höften wir, daß die Gießener die Punkte in Marburg erringen. ch
Watzenborn-Steinberg I — Burgsolms I.
Nach langer Pause spielen die „Teutonen" am kommenden Sonntag wieder einmal auf eigenem Platze. Gegner ist die I. Mannschaft aus 23urgiolms. Die Gäste nehmen in der Tabelle der diesjährigen Meisterschaftsspiele einen überraschend guten Platz ein. So gelang dieser Mannschaft sogar in Gießen gegen VfB.-R., in Wetzlar gegen die „Sportfreunde", in Bissenberg und in Marburg ein Sieg. Die Gäste werden auch am kommenden Sonntag versuchen, zu weiteren Ehren zu kommen, zumal die Stütze der Platzmannschaft, Mittelläufer Hedrich, nicht mit von der Partie fein kann. Wie diese Lücke von den Watzenborn-Steinbergern ausgebessert wird, steht zur Zeit noch nicht fest.
Steinbach I — Lollar I.
Diese Begegnung ist nochmals angesetzt worden, da der Schiedsrichter nicht erschienen war. Der Ausgang des Spieles ist offen. Da dieses Spiel die Meisterschaft entscheidet, darf man mit einem spannenden Kampf rechnen.
Steinbach 1. 3gb. — Leihgestern 1. Jgd.
Nachdem Steinbach zum Staffelsieger erklärt worden ist, tritt die Jugend am kommenden Sonntag vor dem Spiel der 1. Mannschaft gegen die 1. Jugend von Leihgestern zum weiteren Spiel um die Bannmeisterschaft an. Die Gäste sind als starke Mannschaft bekannt.
der in unserer Wehrmacht betriebenen Ausbildungsarbeit, die nun in diesem Winter gerade im Heere in ungeahntem Ausmaße die Erfahrungen des bisherigen Kriegsverlaufs auswertet und sie fast schon im mechanischen Drill jedem einzelnen in Fleisch und Blut übergehen läßt. Und doch geschieht gerade in der Auswertung dieser Kriegserfahrung noch mehr als nur die drillmäßige Schulung auf bestimmte Handgriffe, lieber allem steht die Erziehung jedes einzelnen deutschen Soldaten zum bewußten Einzelkämpfer, zum denkenden und in jeder Phase des Gefechts überlegenden und deshalb überlegenen Beherrscher des Kampffeldes. Geistig und körperlich jederzeit sprung- und kampfbereit zu sein, immer gewillt und fähig, sich auf den Gegner zu stürzen, sich jeder Lage schnell anpaffen und immer das Ziel vor sich sehen, das es zu erreichen gilt — dazu erzieht in diesem Winter das deutsche Heer feine Soldaten.
So ausgebildet und in wirklicher „Höchstform" tritt das Heer unserem letzten Gegner entgegen, der zugleich auch unser zähester ist. Alle Zähigkeit und aller Mut der Verzweiflung werden ihm nicht mehr helfen in dem Augenblick, in dem wir antreten zum letzten entscheidenden Kampf, der in diesen Monaten und Höchen in zäher, stiller Kleinarbeit vorbereitet wurde.
von 10 RM. zahlte er nicht ein, sondern behielt ihn für sich. Am gleichen Tage überwies er stattdessen mittels Barschecks von dem Postscheckkonto seiner Ehefrau 10 RM. an sich. Diesen Betrag hat er erhalten und auch selbst quittiert. Den durch diese Heberweftung in seine Hände gelangten Lastschriftzettel vom 9. Mai 1939, der ihn als Empfänger bezeichnete, änderte er, nachdem er die ursprüngliche Schrift ausradiert hatte, mit Schreibmaschine so ab, daß nunmehr die Beamtenbank als Empfänger dieses Betrags erschien. Infolge der Nichteinhaltung der Ratenzahlung wurde dem Zeugen eine Schuld gekündigt, und es entstanden ihm erhebliche Kosten, nicht zuletzt dadurch, daß sich der Zeuge das Geld anderweit beschaffen mußte. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld. Er will den Lastschriftzettel weder gefälscht, noch von dem gefälschten Lastschriftzettel wissentlich Gebrauch gemacht haben. Der Anklagevertreter führte aus, der Angeklagte sei zwar erheblich und einschlägig vorbestraft. Da es aber stets entweder nur kleine Geldstrafen gewesen oder die Freiheitsstrafen amnestiert worden seien, hätten die Vorstrafen keine Wirkung auf ihn Qefyabt. Er beantragte eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und eine Geldstrafe von 300 RM. Der Angeklagte wurde der schweren Urkundenfälschung und der Untreue schuldig erkannt und zu einer Ges amtgefgnq- nisftrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 100 RM. verurteilt. Straf erschwer end wirkten die vielen einschlägigen Vorstrafen. Strafmildernd wurde in Betracht gezogen, daß nur ein geringer Betrag veruntreut wurde. Es wurde in der Urteilsbegründung betont, daß Leute vom Schlage des Angeklagten fühlbar und drastisch gestraft werden müßten. Der Angeklagte wurde sofort in Haft genommen.
Die L1G.- Gchwettevuschasi im Gau Hessen-Nassau
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Wetzlar wird es zu einem Großkamps _____
men. Nach der vorsonntäglichen Leistung der Naunheimer gegen Steinberg ist man geneigt, ihnen eine Erfolgsmöglichkeit gegen die 05er einzuräumen. Die Tagesform dürfte Den Ausschlag geben.
Die Luftwaffe hat in Steindorf noch nicht gewonnen. Die Niederlage der Sportfreunde sollte ihr zu denken geben. Hoffen wir, daß der einzige Gießener Vertreter seine weitere Teilnahmeberechtigung
Zusätzliche Trauerkleidung nur bis zwei Monate nach Todesfall. Innerhalb der Rationierung der Textilien ist die Möglichkeit zum Bezüge von Trauerkleidung neben der Reichskleiderkarte geschaffen. Bei Iran erfüllen kann das Wirtschaftsamt ober die Kartenstelle eine besondere Bescheinigung ausstellen, die zum Einkauf von Trauerkleidung berechtigt. Die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete hat hierzu jetzt die Wirtschaftsämter angewiesen, diese Bescheinigungen in ihrer zeitlichen Gültigkeit auf das erforderliche Maß abzustellen. Danach ist die Abgabe von Trauerkleidung nur bis zu zwei Monaten nach KennMis des Todesfalles zulässig. Die Bescheinigungen werden einen entsprechenden Zusatz erhalten.
Der Fachngann spricht:
Wer Schuhe sparen will, muß K war das Leder pflegen I Zum Auf- । färben alter, auch ganz abge- \\/ b tragener farbiger Schuhe wie zur täglichen Behandlung em- iSSffiF pfiehlt sich die Verwendung A der konservierenden, decken- den und glänzenden Patent- Paste
Von Leutnant Herbert Staate.
Glaubt man den Versicherungen der englischen Presse und den nicht gerade wenigen Reden der herrlichen Plutokratenclique auf der Insel, so starten gerade heute unsere Fernkampfflugzeuge, Jäger und Kampfmaschinen mit den letzten Tropfen Benzin, die noch aufgetrieben werden konnten, und sind schließlich nun endgültig die Hälfte aller deutschen U-Boote, ganz zu schweigen von der übrigen Flotte, die bereits bei der Norwegenaktion daran glauben mußte, vernichtet.
Nun, das deutsche Volk hat bisher von all diesem törichten Gerede mit zunehmender Heiterkeit erfahren und dazu geschwiegen im Bewußtsein seiner Kraft und der Gewißheit der Stärke seiner Wehrmacht. Die Engländer können sicher sein, daß wir auch — im Gegensatz zu ihnen — weiter schweigsam sein werden, bis zu der vom Führer bestimmten Stunde die deutsche Wehrmacht wieder eine jener Antworten auf dummes Geschwätz erteilt, die während dieses Krieges zu geschichtlichen Lektionen geworden sind. Wir Deutschen haben das schone Sprichwort von den Hunden, die bellen, aber nicht beißen. Man maa auf der Insel beruhigt sein: Wir bellen nicht, um Die Ruhe nicht vorzeitig zu stören, aber wenn es so weit ist, bann werben wir beißen
unb wie!
Zugegeben, es mag für plutokratische Hirne so aussehen, als habe vor allem unser Heer — die Tätigkeit der Luftwaffe und Kriegsmarine bekommt der Engländer von Tag zu Tag zu spüren — die Winterquartiere des Alten Fritz bezogen und lasse es sich nun nach den Wochen und Monaten des Kampfes wohl sein. „Das schlafende Heer" ist geradezu ein Wunschtraum der Engländer geworden, die nach Vogel-Strauß-Art die Stunde der Abrechnung vermeiden zu können glauben, indem sie peinlichst vermeiden, auch nur an ihre Möglichkeit zu denken. Lassen wir sie, sicher werden die lommies es nur früh genug erfahren, daß unser Heer in diesem Winter ebensowenig geschlafen hat wie in den vergangenen Wintermonaten am Westwall. Die Wahrheit des Führsrwortes vorn 30. Januar dieses Jahres, da er sagte: ,Lu Lande ist die Zahl der Divisionen gewaltig vermehrt worden. Ihr Gehalt wu?be verbessert, die ungeheure einmalige Kriegserfahrung bei Führer und Mann ausgewertet. Es ist gearbeitet worden und wird unentwegt weitergearbeitet. Die Ausrüstung ist verbessert, und unsere Gegver werden sehen, wie sie verbessert wurde", wird den Engländern allerdings wieder einmal erst aufgehen, wenn es zu spät für sie ist.
Ja, auch unser Heer hat in feinen Winterquartieren nicht geschlafen. Mit einem Fleiß unb einer Zähigkeit sondergleichen sind Führer und Männer aller Waffengattungen in den Monaten seit dem Waffenstillstand barangegangen und haben gearbeitet unb noch einmal gearbeitet. Galt es zunächst, Fahrzeuge unb Waffen wieber zu überholen unb in Werkstätten unb Waffenmeistereien alle etwa im Laufe des Feldzuges entstandenen Schäden auszubessern, so wurde unmittelbar im Anschluß an die Erledigung dieser Aufgaben an die weitere Ausbildung der Truppe gegangen und in sorgfältigster und feinster Kleinarbeit immer unb immer tflieber an Fehlem der früheren Ausbildungsarbeit herumgefeilt, die sich in der letzten unb höchsten Prüfungsmöglichkeit für bie Richtigkeit solbatischer Ausbildungsvorschriften — dem Kampf — herausgestellt hatten.
Wie oft haben wir es drüben in Frankreich erlebt, baß in ben kleinen Dörfern unb Stäbten bie Einwohner — in angemessener Entfernung selbstverständlich — unseren selbsthergerichteten Uebungs- platz bestaunten, noch mehr sich aber über bie Tatsache rounberten, baß unsere Ausbildungsarbeit, angefangen von der Gruppen- unb Zugausbilbung der Infanterie, den Hebungen der Sturmpioniere, dem Geschützexerzieren der Artillerie bis zum Uebungsschießen der Pak, Tag für Tag weiterging, obwohl wir doch, wie sie dann in abendlichen Unterhaltungen sagten, den Krieg, gegen Frankreich gewonnen hätten. Stellte man dann die Gegenfrage, was denn die französischen Truppen während des vergangenen Winters getrieben hätten, so konnte man hären: „Nun, sie haben zwar auch geübt, aber so Tag für Tag und mit diesem Eifer — das gab es nicht!"
Wer selbst in der Feldtruppe in dieser Ausbildungsarbeit gestanden hat, vermag allein richtig zu beurteilen, wie sehr durch dieses letzte Ausfeilen unb Ueberprüfen — man mochte fa t sagen jebes Handgriffes, der an irgendeiner Wa fe unb bamit an ber gesamten gewaltigen deut chen Kriegsmaschine in einem kommenden Ein atz zu leisten ist — die Schlagkraft der Truppe wie auch das Selbstvertrauen und das Bewußtsein der soldatischen Ueberlegenheit jedes einzelnen Mannes gestärkt wird. Nicht mehr allein im Frieden erlernt unb nach der Praxis früherer Kriege geformte Ausbildungsvorschriften haben in diesen Monaten bei den Hebungen ber Truppe bas Wort gehabt, fonbern bie Kriegserfahrung ber gesamten deutschen Wehrmacht, die im Feldzug gegen Polen zum erstenmal eine große Anzahl neuer Grundsätze für den Einsatz fand, die durch die Feldzüge in Norwegen und im Westen bann bestätigt unb erweitert würben. Haben diese Erfahrunaen auch bereits in einer Anzahl ergänzender Vorschriften ihren Niederschlag gefunden unb finb damit Allgemeingut der Truppe geworden, so kommt zu diesen großen neuen Erkenntnissen die in härtestem Kamps erworbene Kriegsersahruna jedes einzelnen Mannes liches Eigentnni in feiner wandtheit in


