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jelXn Versuch. Deutjdylanb einzuschüchtern, hoff- nunnolo», um nicht zu saften lächerlich

Allerdings rennen nun drüben, beim Feinde, Wut, Haft und Sorge oder Furcht um die Wette Das pflegt immer so zu sein, roerin man sich bei Illusionen ertappt, Fähigkeit entdeckt, wo allenfalls ein erster heftiger Ansturm gewärtigt wurde und auch eine seelisch-geistige Ueberlegenhett der Krieg- iührung da heroortritt, wo man die bisherigen Er­folge so gern einer Handvoll Technikern zuschreiben mochte.

Dav Gegenteil Ist richtig. Die sogenannte deutsche Kriegsmaschinerie ist nichts weniger als eine solche. Die Nation als Ganzes mit allem und jedem, was in ihr kriegsbrauchbar ist, wirft sich in ole Waagschale des Kampfes. Die Sluka und U Boote, Panzerkorps und Ferngeschütze sind mir Spitzenleistungen auf einem wehrpolitischen Fun» dom-nt, in dem sich keine krie^onotwendige Kraft versagt, so daß es Nährboden für alles ist, was am Feinde gebraucht wird.

Mit anderen Worten: Noch etwa anderthalb Iah- ren Krieg stehl Großdeutschland aus einem, vorder nie erreichten Gipfelpunkt geballter kriegerischer Kraft. England dagegen erkennt die Grenzen seiner eigenen und der von Ihm mißbrauchten fremden Macht. Der Mißbrauch ist freilich mißlungen. Aber der Versuch, sich der Strafe zu entziehen, wird, nach menschlichem Ermessen, auch mißlingen. Gelingen kann voraussichtlich nur noch der erfolgreiche Rück­zug insangelsächsische" Asyl.

Die Aufnahme dort ist etwas kostspielig geworden. Man bat Hoheitsrechte verschachern müssen. Man hat nicht, wie einst bei kleineren europäischen Mach- ten, erschleichen und erpressen können, sondern bet­teln müssen und muß eo noch. Man laßt sich bor­gen, ohne sich um die Abhängigkeit zu sorgen, die unweigerlich darauf folgen wird. Man nimmt In Kaul, daß der us-amerlkanische Imperialismus den britischen übertrumpft. Man gibt das Ansehen preis, um das Leben zu retten. Und man begibt sich In die Hände einer anderen, der us-amerikanischen Macht, um sich vor der Strafe für den Wßbruch der eigenen einstigen Macht zu schlitzen.

Eo kann als erwiesen gelten, daß sich Churchill mit dieser Zweitrangiakelt imangelsächsi- scheu" Nahmen längst abgesunden hat und 'Jtoofe- velt mit dem Englandbllsegeletz der angelsächsischen Verschmelzung unter us-amtrlkanischer Führliug ent- gegenzukommen glaubt Aber wie dem auch sei, noch eutlicher liegt zutage, daß aus mißbrauchter Macht ein Fluch lastet, für den die Geschichte der Jahr­tausende unzählige Beispiele liefert. Das letzte und größte heißt Versailles, fein noch drastischeres scheint uns die englische Politik des letzten halben Jahr­hunderts zu sein. In ihm wäre es recht oft möglich gewesen, die sv verschieden geartete Macht zweier großer Reiche, des britischen und des bculfcl^eii, durch sinnvollen Gebrauch derart in tragbare Verbindung zu bringen, daß der unter allen Umständen verhäng­nisvolle Umweg über die Katastrophe des heutigen, ennli|d)en Krieges vermieden werden konnte. Statt­dessen hat England ein Strafgericht her- ou »gefordert, das den Mißbrauch der brlti- SciM Gewalt so ahnden wird, wie es die Geschichte tels, wenn auch zuweilen aus krausem Wege, getan tat. Nur das Maßvolle ist sinnvoll. Wohl laßt die Geschichte Maßlosigkeiten zu. Aber sie billigt ihnen keine Dauerwirkung zu. Wohl kann - nach Elausewit höchstes Wagen tiefste Weis- beit sein Aber, In oweit eo sich um die britische Ge­milchte der letzten lins Jahrzehnte handelt, kann mir Jon höchster Anmaßung, nicht von weiser Mäßigung die Rebe sein.

Wir sind der Meinung, daß selbst im kühlsten Realismus ein Körnchen Altruismus enthalten fein muß. Das Ist nicht wirklichkeitsfremd, sondern gut deutsch, übrigens auch blsmarcksch. Aber der Eng­länder, unfähig, sich in das Wesen anderer Völker hineinzudenken, hat nicht zuletzt deshalb das euro­päische Augenmaß dafür verloren, wo die Grenze zwischen dem schöpferischen Gebrauch und dem nur verneinenden Mißbrauch der britischen Gewalt liegt. Dao wird und muß sich am Empire röchen, und Deutschland scheint berufen, der Vollstrecker des Ur­teils zu sein.

Reichsuniverfliäi pofen.

Berlin, 28. Jebr. (DJIB.) Jum bevorstehen­den Sommersemester 1941 wird die Beichs- nniversiläl pofen eröffnet. Vie Borberel- lunfleii hierfür haben fofort noch Beendigung des Polenfeld,ngev begonnen. Viefe jüngste dentfche Universität knüpfte an die Traditionen der Deut- fchen Akademie in pofen an. die 1903 errichtet wor­den ist. Als Vegründnngvlag haben die Belchvmlni- ster Kn st und Belchsstotthaller Greifer den 2 0. April 1941 vorgesehen, um damit zugleich den Dank an den Führer aus zudrücken, der selbst Im September 1939 In den Tagen der Be­freiung des deutschen Ostens vom polnischen Terror den Befehl zur Vorbereitung dieser ersten natlo- nalso stallst Ischen Neugründung einer deutschen Uni­versität gegeben Hal.

Die Neichsimiverfilöt Posen wird der wissen­schaftlichen Lehre unb Forschung Im neuen Dflen unb für den deutschen Osten dienen. Eie wird filmt lldje maßgeblichen Fakultäten umfassen: Die Philo- jophische, ole Rechts- und Wirtschaft »wissenschaftliche, die Nalurwisfeusäiaftllche, die Medizinische, die Landwirlschafillche unb die Tierärztliche Fakultät. Dem Wesen des Warthelandeo entsprechend wird die Landwirlschafillche Fakultät besonders reich­haltig mit Lehrstühlen, Instituten und Versucho- ßtitem auogestattet werden

Nach dem Krleeg werden großzügige Neubauten die jüngste Relchsuniversttät zu einem Muster natio. nalsoziallstlscher Kulturpolitik und damit zu einem Anziehungspunkt des wissenschaftlichen Nachwuchses machen Aber mich schon in der Zwischenzeit Ist durch da» engste Zusammenwirken von Partei und Staat und unter der Anteilnahme der gesamten Rutschen Bevölkerung des Warlhegaues die We­inähr geboten, daß bk Reich »Universität Posen eine nationalsozialistische Volksanstalt wirb, In der Tiefe des Wissens unb praktische Brauchbarkeit zusam- inengeben Sie wird so ihren wirksamen Teil zum Ausbau des neuen Ostens unb zu seinem ewigen beulffhen Bestände beitragen.

Wie die kürzliche Neugründung ber Universität Straßburg einen Eckpfeiler deutschen Geisteslebeno hn Westen schuf, so wird auch die neue Reichs- Universität Posen zu einem ber wichtigsten Eckpfeiler des Deulfchtums Im Osten des Reiches werden, den da» deutsche Volk von Herzen begrüßt.

Neve Phase im Krieg in Afrika.

Sine italienische Betrachtung der Lage.

Rom, 1. März. (DNB. Funkspruch.) Der di- plomatlsche Mitarbeiter der Agenzla Stefan! stellt fest, daß ber afrikanische Krieg in eine neuePhase eingetragen sei. Aus taktisch strategi­schem Gebiet hatten die englischen Anstrengungen trotz der Teilersolge die gesteckten Ziele nicht erreicht. Auf politifchem Gebiet fei die ganze Offensive gegen Italien vollkommen gescheitert. Die italienische Gegenwehr habe zu einer Erschöp­fung zahlreicher britischer Kräfte geführt, die nach zwei Monaten fdjarfer Anstrengungen auf einen Immer stärker werdenden Wider st and stoßen.Der Einsatz starker deutscher Luftstreit- krafte übt seine Wirkung auf den Gang der DItera­tionen aus Die Anwesenheit deutscher Panzerstreit, kräste an der libyschen Front Ist eine glatte Wider­legung der englischen Prahlerei von der Beherr­schung des Mittelmeers". An ber albanischen Front seien die englisch-griechischen Angriffe in den letzten 14 Tagen auf ständig zunehmende italienische Strafte gestoßen. Aus der atlantischen wie auf ber Nord­feefront liege der Alpdruck des herannahenden Früh, lings.

Der italienische Bericht

Hom, 28. Febr. (DBB. Funkspruch.) Der Ita­lienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgen­den Wortlaut:

An der g r i e ch I sch e n Front nichts von Be­deutung. Ein Derbanb feindlicher Bomber ist beim Versuch, einen unserer Flugstützpunkte onzugrek- fen, von unseren Jagdflugzeugen gestellt worden, die ein Spitsire-Flugzeng abschossen. Lin zweites Flugzeug wurde von der Warineftak zum Absturz gebracht.

3m verlaufe des gestern gemeldeten Angriffs- auf die Flugplätze von Malta wurden außer den bereits gemeldeten Flugzeugen noch weitere fünf am Boden stehende als vernichtet festgestellt.

3n Tlorbafrlfa haben eigene Flugzeuge fo- wie Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps feindliche Panzerfahrzeuge erfolgreich mit Bomben unb Ma­schinengewehrfeuer belegt. 3n R u f r a unb Gia- rabub wurden wiederholte Angriffe des Feindes von unseren Truppen abgewiesen.

3n 0 stafrika lebhafte Tätigkeit unserer Ar­tillerie im Abschnitt von fleren. 3n $ o m a 11 la n b dauert der erbitterte Kamps fort. Unsere Truppen kämpfen erbittert nach der Räumung von Moga- disclo im Horden der Stabt.

Der große Stuka-Angriff aus Malta.

Nom, 28. Febr. (Europapreß.) In den Meldun­gen der Frontberichterftatter ber römischen Dresse vom Donnerstag wird ber im Wehnnachtbericht ge­meldete Angriff deutscher B o zu b c n J l u g zeuge auf Malta am Mittwoch als der irßpte unb heftig'ste bezeichnet, den die In- el seit Kriegsbeginn erlebt hat. 80 Tonnen Bomben eien allein auf Den Flugplatz von MIkkaba niedergegangen. Durch zahlreiche Krater sei nun bas grofjte Fluafeld der Insel zerrissen würden. Ein Stapel englischer Fliegerbomben sei ebenfalls ge- troffen worden. In Schwärmen hätten die Stukaslhre Angriffeausgeführt. Nach

Beendigung des Angriffes sei der Flugplatz mit Trümmern englischer Flugzeuge und Ueberbleibfeln der Flugzeughallen übersä! gewesen, während rings­um die 'Ruinen ber Milnitions-und Ben­zinlager rauchten Zu Beginn des Angriffs fei das Flakfeuer noch überaus heftig gewesen. Nach den höllischen Angriffen ber Stukas, die auch in die Reihen ber Abwehr betracht!ick)e Lücken gerissen hätten, sei das Flakfeuer aber immer mehr abgeflaut. Dieser Massenangriff der Stukas sei nicht etwa in der Nacht, sondern am hellichten Tage und bei guter Sicht ausqeführt worden. Unb dennoch hätten die englischen Jagdflieger gezögert, in den Kampf einzugreisen. Als sie Dann doch zu einem Gegenangriff anfefoten, feien sie von den deutschen und italienischen Zagdfliegern mit dem im italieni­schen Wehrmachtbericht vom Donnerstag gemeldeten Ergebnis rasch abgemiesen worden. Dieser Tag von Matta zähle sicherlich zu den verlustreichsten der britischen Luftwaffe auf Malta, wenn auch der zah­lenmäßige Verlust der Engländer an Flugzeugen nicht genau angegeben werden könne. Es werde viel Zeit verstreichen, bis sich Malta von diesem schwe­ren Schlag erholt haben werde. Malta habe am Mittwoch einen Vorgeschmack dessen bekommen, was ihm mit dem Einsetzen des Frühlings blühen werde.

Die neueste Lustaufnahme vom Suezkanal.

Non den Luftangriffen auf den Suezkanal und den hierbei verfenkten Schiffen liegen nun die neuesten Luftaufnahmen vor. Die hier gezeigte Aufnahme wurde etwa acht Kilometer südlich Jsmailia gen,acht und zeigt einen 5000 BRT. grogen Frachtbampfer mit abgesacktem Heck. Der bis zu 1.30 Meter breite Kanal (bei einer Sohlenbreite von 60 Meter) war durch die versenkten Schiffe gesperrt. Man sieht hier deutlich, wie ein Schlepper versucht einen ber beschädigten Dampfer an die Kanalböschung zu bringen, um die Fahrtrinne wieder freizubekommen. (Atlantic-M.)

Darauf waren fie in England nicht gefaßt.

Itiefangriff einer 3u »s auf englische,, $lkger»orfl.

Bon Kriegsberichter fllaimmib Schulz.

.... 1 Mörz (DRV. Funkfpruch.) (PK.) Die deut­sche Luftwaffe ist Im ständigen Angriff auf die brb iifche Insel. Mag das Flugwetter fein wie es will unsere Kampfflieger finden I n E n g. land ihre Ziele. Bis zum Mittag haben wir heute auf dem französifchen Fliegerhorst auf den Englandflart gewartet. Rofig Hot sich am Vormittag das Wetter nicht auggelajfen. Aber unser Kampf- auftrag ist klar wir kommen in die Gegend von London. Die Karte haben der Flugzeugführer, Oberleutnant R., und der Bombenschüße, Oberfeld­webel Sch., im Kopf. Unser Funker, Unteroffizier B., ist bereits in die Maschine gestiegen. Ihm fol­gen Flugzeugführer unb Bombenschüße, während ich als Fliegerschütze zuletzt einsteige.

Klappe geschlossen". Wir rollen zum Start, wir wollen bem Engländer heute wieder im Tiesflug kommen. Schon fliegen mir über französifchen 'Baden. Fast grau in grau ist alles gehüllt. Die Wolken Hegen lief stehen manchmal bis Boden­nähe. Rur für kleine Augenblicke kommt leichter Heller Schimmer In die neblige Wolkenwand, als mailte die Sonne durchkommenIst uns garnicht lieb", geht mir durch den Kopf Wir müssen uns la möglichst ungesehen unb unbekannt über den Kanal an die englische Küste heranbringen.

Nach bestimmter Flugzeit ist die französische Küste erreicht. 3m tiefen Kontrast stehen die roten Felsen zum jetzt schmußig-grünen Atlontikwasser. Erst wei ter draußen auf See färbt sich die See zum dun­keln Grün, unterbrochen non bei, weiten Bogen der weißen ©d)aun,fronen, ble wie ein einige« Spiel über dem Wasser liegen. Ein harter Westwind steht Über ber See.

Wir gehen etwa» höher. Es wird Zeit, scharf auf l'nallsche Jäger zu achten. Die Bordwaffen sind ein- satzbereit. Angestrengt sehe ich nach unten nicht« r u 1) r t sich auf bem Kanal kein Schnell- boot.

Achtung, ein Jäger link« hinter uns!" gibt uns un­ser Funker In der Eigenverständigung durch, und schon sind mir etwa» tiefer In her Wolkenschicht. Der Säger muß unter un« weg sein Er hat sich auf alle Fälle nicht mehr blicken fassen

Borne bei Flugzeugführer und Bombenschüße fallen die Worte selten Der errechnete Kur« zum Ziel Ist bei dieser Wetterlage nicht so einfach ein- zuhalten. Bodensicht fällt jetzt in ber Nähe de» englischen Festlande« vollkommen aus Die Flug- mlnulenRichtung Gegend London" werden genau elngeljdlfen Wir sind nicht allzu hoch Da« Wetter wird immer bockiger. Herausgehen aus den Wolken hat wenig Zweck. Wir müssen so an unser Ziel her- anfommen. Wir gehen wieder tiefer. Noch keine Bodensicht. Das engllfrlK Festland muß unter uns fein Werden sie uns gehört, vielleicht geieben haben? Nur der Genicke an bei, Flugauftrag liegt in den Köpfen der Besatzung.

M4 «tüt Uwt» Md(6U an ta BwiM.

(Banfl feine Brocken, die da nach unten gehen wer' Den. Noch hängen sie friedlich dicht vor meiner Nase.Wir müssen einmal vorsichtig durchstoßen", meint ber Bombenschüße, und schon geht es noch etwa» nach unten. Die lßoirhu werden dünner, etwa« dunkel schimmert etwas heraus. Zu erkennen ist jedoch noch nichts. Noch etwas nach unten, und ba kommt der englische »oben auch schon heraus. Felder und ein teilweise abgeholzter Wald werden überflogen. Eine breite Straße zieht durch die Landschaft die weißen Striche in den Kurven s'Nd deutlich zu erkennen. Drei Lastwagen sehe ich deutlich unter mir. Sie waren die ersten, die über- rascht wurden. Das ging ihnen wohl alles zu pl o ß lich, wie ein Spuk waren wir wieder in bei, Wolken.

«Wir müssen an ba« Auoweichziel." Bei der fast aufliegenden Wolkendecke ist eine Orientierung schwer möglich. Wieder etwas heraus aus den Wol­ken, die jeßt wie auf einen Schlag etwas dünner geworden sind. 2Lir find auf bem richtigen Kurs." Ö-« geht über Wälder hinweg im Tiefflug, kleine Ortschaften werden überflogen. Englische Landsitze mit großen Billen liegen einfam zwischen ihren Purks. Mir sind so tief daß wir alles deut­lich erkennen können. Die Wagen auf den Straßen halten nicht an, sie find n i ch t g e f a ß t a u f d e u t - I ch e Flieger, lieber eine Straße link« von mir .steht ein grüner Zigeunerwagen. Sonst Ist alles auogeftorben.

Achtung, vor uns eine Bahn ft recke mit Transportzu g", gibt der Bombenschüße durch, und schon sind wir ran. Die ersten Feuerstöße gehen auf diesen Transport. 2Vle rötliche''Bogen sagen die Geschosseach unten. Der Angriff jetzt spielt sich in Minuten ab, der wie ein lange« Geschehen nachher nor meine Augen tritt.F l a k st e 11 u n g e n" gebe >ch burch. K e i n M enschrü h r t sich unten Sie glauben wohl nicht, daß wir heute bei diesem Wet­ter kommen können Wir bekommen keinen Schuß. Aus all.' Fälle werden wir uns diese Abwehr etwa« vom Leibe halten. Und wieder gehen unsere Garben nach unten. Jetzt muß der gesuchte Fliegerhorst B. kommen Eine kleine Ortschaft taucht unter mir auf. Hier wieder das gleiche Bild, wir k o in m e n überraschend. Eine Kolonne Militär wird kurz vor dem Flugplatz unter Feuer genommen. Und bann lagen mir hinein in das Plaßgelände

Bomben fertig zum Abwurf!" Wir alle fiebern In diesem Angriff. Wie werden mir sie treffen? Und da liegen Hallen sechs bis sieben Stück und dahinter auf dem Platz sind etwa fünf M a - sch inen dicht zusammengestellt zu sehen. D i c bomben fallen. Die erste liegt an ber letzten fiane, die anderen fallen mitten in ble Flugzeuge Getroffen!" 3m Augenblick ist in ber Eigen- Verständigung nichts zu verstehen Feder sieht In, Kampfeifer den Angriff mit seinen Augen. Eine rot» pcuwltole W mitt* fr 6«

Der Weirmachtbericht

von Freitag.

Berlin, 28 Jebiar. (DNV. Junkfpruch.) Das Oberkommando er lehrmachl gibt bekannt:

Ein Unterfreoot versenkte 22000 BRD

feindlichen handekstsssroumes.

Jernkampf

1 Ul e u g e

2b. Februar 500

fei« schwer beschädigt, daß mit

versenkten, wie

wurden drei Sch , ihrem Vertust zu renen ist. vier wettere Schiffe

durch Sondermel un bereits bekanatgegeben, am krmeter westlich 3rlanb aus

einem gesicherten »rischen Geleitzug heraus neun Schiffe mit amen 58 000 DRI. Außerdem

erhielten schwere Vabentreffer.

Bei bewaffnetersklärung im Seegebiet von Großbritannien oe'enkte die Luftwaffe cm 27. Februar welch 3rtand ein Handelsschiff von 10 000 BRT. ab beschädigte zwölf große Schiffe durch Bombereffer so schwer, daß ein Teil

von ihnen als verlor' gelten kann.

üampffliegererbände griffen gestern bei Tage kriegswichti.' Ziele in Süd- und 5 ü b- ostengtand an, ernichteten auf sechs Fiug- plähen zahlreiche Fßzeuge und erzielten schwere Bombentreffer in Hali, und Unterkünften. Blehrere Bombentreffer verurchten eine schwere Ex« ptofion in eine Alugzeugfabrik.

Der Feind flog gestn bei Tage und in der letzte« Rächt weder In das elchsgebiet, noch in die be­

setzten Gebiete ein.

Die Besatzung eine ttampfftugzeuges, Oberteut- nant B a u m b a ch, üdwebel Erkens und Un­teroffizier Stahl, vcüchtete bis zum 27. Februar insgesamt 240000 Tonn feindlichen Schiffsraumes.

aeschobcn wirb.N o ch

Oberfeldwebel.Hier ftc

n

le mir

I drin

n den Wolken die eng- cht leicht haben." Das ist

lischen Jäger sollen es unser Gedanke.

Nochmals geht ber Angriff durch den Kopf. D i e Ueberraschunxwa vollständig gelun­gen. Einzelheiten spm.en wir jetzt durch. Der eine hat dies, der anbire jenes noch beobachtet. Der zweite Platz war größer als der erste, die Startbahnen unb roße Vinterfünfte waren zu er­kennen. So rollt' si)vn b im Rückflug ble Gefechts-

Maschinen hoch. Ich sei diesen roten grellen Schein der Explosionen. Hier »ß alles vernichtet sein. Der Funker kann bereits >en schwarzen Rauch des Brandes erkennen. Wiraben wenig Sekunden Zeit, um darüber nachzudeien. Mit den Bordwafien wieder hinein inzahlreiche Flakftcl-

l u n fl e n. Bis von unn der erste Schuß kommt, flnb, wir wieder in de Regen- und Nebelwoiken

denken Flugzeigsis rer und Bombenschüße. Bleiben wir hall r»ch

verschwunden.

Auftrag durchs führt." Wir gehen im Tiesflug über die cnglife Landschaft. Wieder Wäl­der, dazwischen könnenwir einen breiteren Fluß ausmachen. Öm Heraueuchen aus bem Wolken­schleier sehe ich einen eiten Mahn, der langsam von einem Mann mit rer Stoßstange vorwärts- Flugplatz?" ruft der

,_________Wellington-Bom­

be r. Wir haben keine imben mehr Zum Teufel, rer Angriffspunkt. Ein«

Das wäre noch ein bi »rer Angriffspunkt. Maschine steht an einerIhlbedc. Zch nehme li unter mein MG. Einip Warben werden wohl jein.Hier hätten toi loch unsere Bomben ge- oraucht. Diese Englänkr wären bann wohl heute Nacht nicht zum Start ef'.'mmen." Gut ausgebaute Flakstellungen find z erkennen. Wir erhalten keine Gegenweh Ln Augenblick. Aus unser Kommen waren sie in ngland nicht gefaßt

Und so drehen wir !>rs ab z ur K Ü ft e. Wir gehen weiter in die Wosn hinein. Richtuna Kanal. Nichts auszumachon. DiZeit geht dahin Die Auf­regung und Spannung s Kampfes legt sich etwas. Wir habenHrckinai'll^ Nichts ist unten zu ent­decken. Wir müssen säm über den, Kanal sein

Meldung zusammeigesteli

Die Zeit für bei Flug über bem Kanal muß ab­gelaufen fein, flßli stoße, wieder durch und finden unter uns Festlakst. Konisch, das kann nicht fran- zösischer Boden ün Zm, Teufel, wir sind noch über e n g 11 f e e m Äo den. Der starke Sturm setzt uns vom Kirs ab Jetzt aber raus auf See. Ein kleiner See wird überflogen, eine Segeljacht kann ich im Winerhafep erkennen, unb dann kommt wirklich der Kami. De Wolken liegen tief, wir fliegen dicht übe ber See, die noch stürmischer ge­worden ist. Boi Griinsi ist langsam der gröbere Teil In die kocende Miße See verwandelt wor­

den. Mo mir usgeflogen find, ist im Augenblick nicht auszumackn. Der allgemeine Kurv gegen die französische Kile wird geflogen Immer wieder narrt eine Nei-lbank. ßcl)en wir höher, kommen wir ganz in bi Wolken, unb mit ber letzten Sicht ist eo auch Debet tliso doch besser, über dem Wasser zu beiden. Wenn die Küste kommt, dann heißt es aufpQcn, um nicht In voller Fahrt gegen die Felsen anzfliegell. Die Spannung wird wieder größer, unsere Flugmt ist überschritten, und noch Ist die Küste id)t Sicht. Nichts zu machen wir halten an Kurs und einmal werden wir schon rankommen.

Und endlich st es bann fo weit. Das französische Festland ist z erkennen. Wir fliegen wieder ein und jetzt könnn ror ble letzte Orientierung vor- nehmen. Unse Flußgeua bringt uns im direkten Kurs zum Hei,l,ti)afcn. Nochmals im Tiefflug über Öen Platz. Uni dann fuhrt das Fahrwerk au« Wik fefoen zur fiabungi an. Sie geht glatt vor sich, unb bann ft eit mJere brave Ju wieder In ber sicheren Obhut und mnter Dach.

^^odenklapp« auf,)Unb bann prasseln die leeren MG -Hülfen utf hdn Zementboden Wir sind zu Haufe. Der (hgifinier hat durch dieses Unterneh­men wieder eh'fqe Flugzeuge weniger.

Englands Schiffsraumnot

rz. (DNB Funkspruch.) Londoner Berichten ist es

e sind, die durch die empfind-

toiiö töalich größer.

m Ü.* 1* b 0 ,n ! MSrv (DNB Funkspnich ) Rach hier eihk^onatnen Londoner Berichten ist es um ben cngiu^eH Srt>iffeniubau [ehr

e r n ft b e n 11, r ' ' -

"in ।ii , in un cm ui»

.. . . 'dn , erlahmen, gibt der Tatsache 2lu*bru(f, ba| die e gllfchen Werften auch nicht an- nahernb ,, kr (i, t .wlx vum, «r rnivnno üdKn ^gli^n VInste geschaffene Schlffswumnot

. ,,.....Alisführnng des Programms

der Masfenpvbuktion an Schissen stockt, da die ® e rc..n/ 11 h, Teil zerstSrt und die ftän- diyen Luftahrme Anfangreichen Arbeits- ausfall >jt Nch Erbracht haben Arbeitsminister Vevin^ .fuchlei-hcher Appell an seineheben Freunde . kii engil ben Dockarbeiter, In ihrem Ar­beitswillen iiirbt * erlahmen albt h.>r